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Dresden

Weihnachtlicher Öffnungstag des Straßenbahnmuseums (Meldung vom: 29.11.2022)

Am Sonnabend, dem 3. Dezember 2022, öffnet das Straßenbahnmuseum Dresden an der Trachenberger Straße 38 von 11:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten wieder für alle Fans der historischen Fahrzeuge. Der weihnachtliche Öffnungstag beschließt offiziell das Jubiläumsjahr „150 Jahre Straßenbahn in Dresden“ und ist gleichzeitig die letzte Veranstaltung im Straßenbahnmuseum für dieses Jahr.

Ab 11:00 Uhr können alle historischen Straßenbahnen, die dank der ehrenamtlichen Arbeit der Mitglieder des Museums fast alle noch einsatzbereit sind, besichtigt werden. Auch Einblicke in die Werkstätten sind möglich. Gleichzeitig stellt der benachbarte Verein historische Kraftfahrzeuge seine Bus-Oldies aus dem Dresdner Nahverkehr aus. Bei den Führungen ist Anfassen mal ausdrücklich erlaubt.

Parallel finden bis 17:00 Uhr im Halbstundenrhythmus Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen ab Trachenberge statt. Für die Straßenbahnen sind der alte LOWA-Zug und der rote Tatra-Wagen im Einsatz. In welchem Bus-Oldie am Sonnabend mitgefahren werden kann, daraus machen die Vereinsmitglieder noch ein kleines Geheimnis. Hier dürfen sich die Besucher überraschen lassen.

Im Museum selbst gibt es ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Angeblich hat sogar der Weihnachtsmann sein Kommen zugesagt. Wer sich für die neue Stadtbahn interessiert, kann sich im Modell in Originalgröße umschauen oder sich die Neue per Bastelbogen nachbauen. Für Fans oder Besucher, die später vielleicht selbst mal eine Straßenbahn fahren möchten, steht der Fahrsimulator aus der Fahrschule der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bereit. Für die kleine Pause zwischendurch bieten die Vereinsmitglieder Kaffee und selbstgebackenen Kuchen im Museumscafé an.

Jeweils 13:00 und 15:00 Uhr werden Geschichten aus dem nagelneuen Buch der DVB „Menschen. Motoren. Mobilität“ vorgelesen. Das übernehmen die Autoren gleich selbst. Wer möchte, kann das Buch anschließend im Museumsladen kaufen. Es kostet 24 Euro und bietet sich perfekt als kurzweiliges Weihnachtsgeschenk an.

Vom Stadtzentrum verkehrt ab 10:00 Uhr die Sonderlinie 16 als Direktverbindung von und zum Straßenbahnmuseum in Trachenberge. Der Fahrtweg verläuft über Liststraße, Albertbrücke, Sachsenallee, Straßburger Platz, Lennéplatz, Hauptbahnhof, Dr.-Külz-Ring, Prager Straße, Augustusbrücke, Leipziger Straße und Mickten. Gefahren wird alle 30 Minuten, für die Mitfahrt genügt hier ein normales ÖPNV-Ticket.

Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene drei Euro und für Kinder zwei. Außerdem wird ein Ticket für die ganze Familie angeboten, das für sieben Euro zu haben ist.

Weitere Informationen zum Öffnungstag und den genauen Fahrplan der Sonderlinie 16 findet man im Internet unter www.strassenbahnmuseum-dresden.de.

Magdeburg

Straßenbahnlinie 4 wird in Cracau eine Woche lang durch Busse ersetzt (Meldung vom: 28.11.2022)

Die Straßenbahnlinie 4 der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) kann in der kommenden Woche nicht nach Cracau fahren, weil in der Pechauer Straße am Kanalsystem der städtischen Werke gearbeitet wird.

Von Montag, den 5. Dezember 2022 bis Freitag, den 9. Dezember 2022 fährt die Linie 4 nicht nach Cracau. Sie ist stattdessen zwischen Klinikum Olvenstedt und Messegelände unterwegs.

Zwischen Cracau (Pechauer Platz) und Messegelände fahren als Ersatz Busse der Linie 44.

Die Buslinie 56 aus Randau-Calenberge wird bis zum Messegelände verlängert und kann ebenfalls als Ersatz genutzt werden.

So fahren die Busse
Die Busse der Linie 44 fahren im Tagesverkehr im dichten 7,5-Minuten-Takt. Folgende Haltestellen werden durch die Busse bedient: Pechauer Platz, Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände.

Die Haltestelle Pfeiffersche Stiftungen wird in den Schwarzkopfweg verlegt und die Haltestelle Mehringstraße in die Friedrich-Ebert-Straße. Die Haltestellen Am Cracauer Tor und Heumarkt können nicht bedient werden.

Der Umstieg zwischen Ersatzverkehr und Straßenbahn erfolgt an der Haltestelle Jerichower Platz.

Die Linie 44 bedient dabei die Ersatzhaltestelle am Fahrbahnrand.

Dresden

Herbstrevisionen abgeschlossen // Beide Bergbahnen ab Sonnabend wieder in Betrieb (Meldung vom: 24.11.2022)

Ab Sonnabend, dem 26. November 2022, sind die beiden Dresdner Bergbahnen wieder planmäßig in Betrieb. Die Schwebebahn fährt nach überstandener Herbstrevision bereits seit dem 12. November wieder am Elbhang nach Oberloschwitz, am kommenden Sonnabend nimmt auch die Standseilbahn wieder Fahrt zum Stadtteil Weißen Hirsch auf. Damit können Einheimische und Touristen planmäßig beide Bahnen benutzen. Die technischen Denkmale sind während der Adventszeit und über die Feiertage immer gut besucht.

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision war die Schwebebahn vom 1. bis 11. November 2022 außer Betrieb. In Vorbereitung der im Januar 2023 anstehenden Hauptuntersuchung wurden bereits Teile des Fahrwerks instandgesetzt. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach.

Im Anschluss an die Revision der Schwebebahn wechselten die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, deren Revision vom 14. bis 25. November 2022 stattgefunden hat. Dort stand beispielsweise die Prüfung des Zugseils auf dem Programm. Außerdem wurden beide Bahnen winterfest gemacht, so dass auch in den kalten Monaten ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.

Aufgrund der Anlagenkenntnis wurden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahnen selbst durchgeführt. Im Rahmen der Revision der Schwebebahn erfolgte auch ein Probelauf des Notstromdiesels. Bei Stromausfall sorgt dieses Aggregat dafür, dass die Passagiere noch bis in die nächste Station gelangen und dort die Wagen gefahrlos verlassen können. Bei der Standseilbahn wurde die große Batterie getestet, die im Fall einer Bergung von Passagieren eine ausreichende Beleuchtung der Strecke sichert.

Am Sonnabend sind dann beide Verkehrsmittel planmäßig nach dem Winterfahrplan unterwegs. Die Standseilbahn macht ihre erste Fahrt um 9:00 Uhr, die Schwebebahn startet ab 10:00 Uhr.

Chemnitz

Mehr City-Bahnen zwischen Stollberg und Chemnitz (Meldung vom: 24.11.2022)

Der weihnachtsrote Adventsexpress ist wieder auf Achse: Die City-Bahn Chemnitz (CBC) fährt an den Adventswochenenden verstärkt zwischen Chemnitz und Stollberg (Linie C11).

An den Adventssonnabenden verlängert die City-Bahn den Halbstundentakt der Linie C11 bis 18:30 Uhr. An den Adventssonntagen fahren die roten Variobahnen zwischen 12:30 Uhr und 18:30 Uhr zusätzlich im Halbstundentakt.

CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Lassen sie Ihr Auto stehen, bequemer geht es nicht.“

Damit gelangen einerseits die Stollberger bequemer in die Chemnitzer Innenstadt mit dem beliebten Weihnachtsmarkt. Andererseits lädt Stollberg die Chemnitzer zu einem Besuch zum Shoppen und Verweilen ins weihnachtlich gestimmte Erzgebirgsstädtchen ein.
Denn das Weihnachtsangebot ist keinesfalls als Einspur-Shoppingexpess ins Oberzentrum mit seinem beliebten Weihnachtsmarkt zu verstehen. In der anderen Richtung ist es mindestens genauso interessant. Stollbergs Oberbürgermeister Marcel Schmidt: „Die Stadt Stollberg bietet vor den Toren der Stadt Chemnitz eine typische historische Altstadt im kleineren und gemütlichen Format - wir sind über die City-Bahn sehr gut erreichbar und freuen uns über Besuche aus dem Oberzentrum. Kleine Geschäfte und Gastronomie in der Altstadt sind zu Fuß gut über den Seminarpark, vorbei am imposanten Gymnasialbau erreichbar. Gut sortierte erzgebirgische Volkskunst, Mode, Bastelbedarf und Kosmetik sowie verschiedene Geschenkideen bieten eine gute Auswahlmöglichkeit für den Gabentisch zu Weihnachten.“

Der Adventsfahrplan wird voraussichtlich ab Sonnabend, 26. November 2022, auf www.vms.de/fahrplan/ abrufbar sein.

Aktuell

Neues Lausitz-Netz bringt Veränderungen im VVO (Meldung vom: 23.11.2022)

Neue Zeiten für Züge zwischen Hoyerswerda, Cottbus und Dresden

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember startet das neue Netz Lausitz. Das bedeutet auch im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) neue Fahrpläne für einige Linien. Teil des neuen Angebotes für die Lausitz ist der Regionalexpress (RE) 11, der zukünftig statt der S-
Bahn S 4 Hoyerswerda und Leipzig verbindet. Bei einigen Fahrten ist zukünftig ein Umstieg in Falkenberg nötig. Jedoch: montags bis freitags kann man bei den meisten Fahrten entspannt sitzen bleiben – der Triebwagen wird in Falkenberg an den Zug der Linie Leipzig – Cottbus gekoppelt.

Der RE 11 ist wie bisher die S 4 im Bahnhof Ruhland in einen sogenannten Knoten eingebunden: „Hier treffen sich vier Strecken und man kommt jede Stunde weiter – mal mit, mal ohne Umsteigen, da auf jeder Strecke zwei Linien im Zwei-Stunden-Takt fahren; erläutert Maik Kiehn, Fahrplaner im VVO. „Da der RE 11 aber zur „anderen“ Stunde als bisher die S 4 unterwegs ist, müssen auch alle anderen Linien ihre Fahrzeit um eine Stunde schieben, um alle Anschlüsse zu sichern.“ Waren es die Fahrgäste bisher gewohnt, dass die Züge einer bestimmten Linie zu ungeraden Stunden fuhren, also beispielsweise um 9 Uhr, fahren diese zukünftig zu den geraden Stunden, also um 8 Uhr und um 10
Uhr. Dies betrifft die Linien RE 15 (Dresden – Hoyerswerda), RE 18 (Dresden – Cottbus) und RB 49 (Falkenberg – Cottbus). Da sich alle Linien überlagern, damit es einen Stundentakt gibt, bleibt das Angebot gleich. Zu beachten ist lediglich: Wer bisher zu einer bestimmten Zeit fuhr, damit er im Knoten Ruhland nicht umsteigen musste, muss nun zu einer anderen Zeit fahren – oder einmal
umsteigen.

„In Zukunft gilt ab Hoyerswerda nach Dresden: ohne Umsteigen klappt das zu den ungeraden Stunden also beispielsweise um 7.33 Uhr und 9.33 Uhr, bei den Fahrten zur geraden Stunde stiegt man in Ruhland um“, fasst Maik Kiehn die Änderung zusammen. „Bis zum 10. Dezember ist es
genau anders herum.“

Für Fahrgäste, die beispielsweise zwischen Dresden und Großenhain pendeln, ändert sich durch den Tausch nur der Ort in der Zielanzeige. Wer bisher nach dem Feierabend um 17.51 Uhr den Zug
Richtung Hoyerswerda nahm, um damit zurück nach Großenhain zu fahren, steigt zukünftig zu dieser Zeit in den Zug mit dem Ziel Cottbus. Das Angebot selber bleibt unverändert. Alle Informationen und die neuen Fahrplandaten gibt es ab Anfang Dezember unter www.vvo- online.de. Informationen zum neuen Netz für die Lausitz unter www.bahn.de/lausitz

Dresden

Zulassung für Passagierbetrieb erteilt (Meldung vom: 22.11.2022)

Neue Stadtbahnwagen starten Sonnabend in den Linieneinsatz

Am 21. November 2022 haben die ersten beiden neuen Stadtbahnwagen vom Typ NGT DX DD vom Betriebsleiter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ihre Zulassung für den Passagierbetrieb erhalten. Ab sofort dürfen die Wagen mit den Nummern 2901 und 2902 nun auch mit Fahrgästen ihre Runden drehen. Nun beginnt ein mehrwöchiger Probebetrieb im Linieneinsatz, der Bestandteil des Vertrages mit dem Hersteller Alstom ist.

Die erste öffentliche Fahrt als „2“ findet am Sonnabend, dem 26. November 2022, 16:02 Uhr von Kleinzschachwitz statt. Zuvor bieten die DVB ab 10:00 Uhr kostenlose „Schnupperfahrten“ zum Straßenbahnhof Reick an.

Neue Bahn auf neuer Trasse
Gleichzeitig mit der ersten Linienfahrt der neuen Bahn wird auch die neue Trasse auf der Berthold-Haupt-Straße in Betrieb genommen. Seit dem 10. Januar 2022 haben Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) und DVB auf rund 960 Metern große Teile des beim Hochwasser 2013 beschädigten Verkehrszuges rekonstruiert. Schwerpunkt dabei war die neue Brücke über den Lockwitzbach. Die Straßenbahnhaltestellen „Heckenweg“ und „Meußlitzer Straße“ sind jetzt barrierefrei zugänglich. Auch die Gleisschleife am Straßenbahnendpunkt wurde erneuert, für die Bahnfahrer entstand ein kleines Aufenthaltsgebäude mit Toiletten.

Alt und neu im Wechsel - Sonnabend kostenlose „Schnupperfahrten“
Am Sonnabend laden die DVB ab 10:00 Uhr alle interessierten Fahrgäste zum Endpunkt der Straßenbahn in Kleinzschachwitz ein. Dort stehen die beiden neuen Stadtbahnwagen und ein historischer Tatra-Straßenbahnzug im Wechsel für „Schnupperfahrten“ in der Gleisschleife bereit. Die Zeit bis zur Abfahrt kann für eine persönliche Inaugenscheinnahme der neuen oder alten Wagen genutzt werden. Vor Ort beantworten Schienenfahrzeugexperten Fragen zur Technik. Bastelfreudige Kinder können sich derweil am Nachbau des NGT DX DD aus Pappe versuchen oder gemeinsam mit ihren Eltern am Glücksrad drehen. Ein zur Jahreszeit passendes kleines Catering wird auch angeboten.

Die „Schnupperfahrten“ starten 10:15 Uhr alle 15 Minuten. Sie führen von Kleinzschachwitz zum Straßenbahnhof Reick und wieder zurück. Gewendet wird im Straßenbahnhof, wobei man einen nicht alltäglichen Blick auf die Anlage werfen kann. Die Bahnen fahren als „E2“ und halten unterwegs an jeder Station. Ab 10:00 Uhr übernehmen sie die Aufgabe des bisherigen Ersatzverkehrs „EV2“ zwischen Leuben und Kleinzschachwitz. Die Mitfahrt in den neuen Bahnen ist kostenlos, auf allen anderen DVB-Linien gelten die üblichen VVO-Tarife. Die letzte „Schnupperfahrt“ findet 15:45 Uhr ab Kleinzschachwitz statt. Danach fährt der erste neue Stadtbahnwagen 16:02 Uhr als „echte“ Linie 2 bis Gorbitz. 16:17 Uhr folgt der zweite Neuwagen. Damit ist dann auch die Umleitung der Linie 2 offiziell aufgehoben und die Straßenbahnen verkehrt wieder wie gewohnt zwischen Gorbitz und Kleinzschachwitz. Ab Sonntag ist dann vorübergehend aber nur ein neuer Stadtbahnwagen auf der „2“ geplant, die anderen werden für die weitere Fahrerausbildung benötigt.

Alle neuen Stadtbahnen sollen bis Oktober 2023 einsatzbereit sein
Insgesamt 30 neue und breitere Stadtbahnwagen mit größerer Kapazität haben die DVB beim Fahrzeughersteller Alstom bestellt. Drei sind bereits in Dresden, ein vierter wird noch dieses Jahr erwartet. Ab Januar 2023 werden die Wagen dann in regelmäßigem Rhythmus von zwei bis drei Wochen ausgeliefert und anschließend in Betrieb genommen. Im Oktober 2023 sollen alle neuen Stadtbahnen in Dresden und einsatzbereit sein - zunächst auf der Linie 2, später auch auf der „3“ und weiteren Linien.

Erfurt/Nordhausen

Im Advent durchgängiger Verkehr an den Wochenenden (Meldung vom: 21.11.2022)

Ersatzangebot mit Bussen im Advent dienstags und mittwochs sowie zwischen Weihnachten und Neujahr vormittags

Auch im Dezember können die Stellwerke zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen auf der Strecke Erfurt–Nordhausen nicht durchgängig besetzt werde.

- Im Zeitraum vom 29.11.22 bis 21.12.22 werden jeweils dienstags und mittwochs die Züge der Linie RE 55/56 zwischen Nordhausen und Erfurt ganztägig durch Ersatzbusse verkehren.

-Im Zeitraum vom 25.12.22 bis 1.1.23 verkehren die Züge der Linie RE 55/56 vormittags auf dem Streckenabschnitt Ringleben-Gebesee – Sondershausen im Ersatzverkehr mit Bussen.

Es kommt zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil der Infrastrukturbetreiber DB Netz einen sehr hohen Krankenstand bei den Fahrdienstleiter:innen verzeichnet. Ziel ist es, kurzfristige Ausfälle zu vermeiden und die Personalsituation zu stabilisieren.

Mittelfristig werden die Anzahl der Ausbildungsplätze und die Rekrutierung von Quereinsteigern erhöht. Dazu gehört der Aufbau von zusätzlichen Schulungszentren. Seit 2018 hat DB mehr als 8 Millionen Euro in die Schulungszentren in Mitteldeutschland investiert. Allein im Jahr 2023 wird die DB in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen rund 460 Auszubildende und Quereinsteigende als angehende Fahrdienstleiter:innen einstellen. In diesem Jahr haben rund 340 neue Kolleg:innen die Ausbildung begonnen.

Die DB entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende sollten sich weiterhin rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Aktuell

Die Deutsche Bahn rüstet die Strecke Berlin – Leipzig mit moderner Sicherungstechnik aus (Meldung vom: 21.11.2022)

Vom 29. November bis 4. Dezember 2022 Baurabeiten zur Ausrüstung mit Europäischem Zugkontrollsystem auf der Strecke Berlin–Leipzig - Einschränkungen mit Umleitungen im Fern- und Nahverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs zwischen Berlin und Leipzig weiter voran. In der Zeit vom 29. November bis 4. Dezember 2022 finden Baumaßnahmen zur Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) statt. Das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird zukünftig die Sicherung und Überwachung der Züge übernehmen. Hierfür werden die Stellwerke in einem ersten Schritt für ETCS technisch ertüchtigt und angepasst.

Die Ausrüstung der Strecke erfolgt in mehreren Bauabschnitten, um die Einschränkungen zu minimieren. Zunächst finden vorlaufende in den Bereichen Jüterbog und Trebbin statt. Die DB führt folgende Baumaßnahmen durch:

- Arbeiten an Gleisfreimeldeeinrichtungen der Stellwerke
- Kabeltief- und Kabelzugbauarbeiten
- Gründung und Vorbereitung von neuen Signalen
- Austausch von Komponenten der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB)
- Erneuerung von Schwellen und Schotter in Jüterbog

Zusätzlich erneuert die DB zwischen Bitterfeld und Muldenstein die Gleise, damit auch zukünftig die Züge verlässlich und pünktlich fahren. Es kommt ein Gleisumbauzug zum Einsatz.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für die Arbeiten an den Gleisen ist eine vorübergehende Sperrung der Strecken Jüterbog–Trebbin sowie Bitterfeld–Burgkemitz notwendig. Die Streckensperrungen wirken sich auf den Nah- und Fernverkehr mit Umleitungen und längeren Fahrzeiten aus. Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt.

- Die Fernverkehrszüge werden mit einer Fahrzeitverlängerung von ca. 60 Minuten umgeleitet. Der Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt.

- Das InterCity-Zugpaar 94/95 (Warnemünde–Wien) wird umgeleitet und erhält dadurch eine Fahrzeitverlängerung von rund 45 Minuten. Der Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt.

- Im Nahverkehr werden auf den Linien RE 3 Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg–Berlin−Stralsund/Schwedt, S 2 Dessau/Lutherstadt Wittenberg−Leipzig-Stötteritz und S 8 Dessau/Lutherstadt Wittenberg−Halle (Saale) zwischen Bitterfeld–Burgkemitz die Züge durch Busse ersetzt.

Wir bitten unsere Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de und im DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com

Sachsen

Bus statt Ausfall zwischen Klingenberg-Colmnitz und Freital (Meldung vom: 18.11.2022)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Seit 19.09. entfallen rund zehn Prozent der Zugfahrten der DB Regio im VVO. Betroffen ist auch die S-Bahn S 3, deren Fahrten im Abschnitt Tharandt – Freiberg bisher komplett entfallen und umsteigende Fahrgäste längere Wartezeiten auf die Regionalbahn in Kauf nehmen müssen.

Um die Situation für die Fahrgäste zu verbessern, richten der VVO und die DB Regio ab Montag, 21.11.2022 einen Ersatzverkehr zwischen Klingenberg-Colmnitz und Freital-Deuben ein. Dieser bietet in Klingenberg-Colmnitz Anschlüsse an die Fahrten der Linie 379 aus beziehungsweise nach Hartmannsdorf und verkürzt insbesondere für Schüler und Pendler früh und nachmittags die Wartezeiten deutlich. In Freital-Deuben bestehen zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zum städtischen und regionalen Busverkehr sowie zum Zug nach Dresden.

Zusätzlich fährt für Berufspendler die erste Busfahrt am Morgen bereits 5.33 Uhr ab Klingenberg-Colmnitz bis Tharandt, so dass dort der Zug der S 3 um 6.03 Uhr in Richtung Dresden erreicht wird.

Die Ersatzbusse sind vorerst montags bis freitags bis zum Fahrplanwechsel im Dezember im Einsatz. Die aktualisierten Fahrplandaten sind unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Apolda

Abellio nimmt Video-Reisezentrum in Apolda in Betrieb (Meldung vom: 17.11.2022)

Mit einer kleinen Feierlichkeit nahm das Eisenbahnverkehrsunternehmen Abellio am Donnerstag, den 17. November, das neue Video-Reisezentrum für Bahnreisende in der Glockenstadt Apolda in Betrieb. Gemeinsam mit Rolf Schafferath, dem Vorsitzenden der Abellio-Geschäftsführung, durchschnitten Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand und Vertreter des Freistaats Thüringen sowie des Projektpartners DB Vertrieb das zeremonielle Band und gaben das neue Video-Reisezentrum für die Fahrgäste frei.

In dem Reisezentrum am Hugo-Ruppe-Platz, dem städtischen ÖPNV-Verknüpfungspunkt, haben Fahrgäste die Möglichkeit, sich individuell und persönlich beraten zu lassen und Fahrkarten zu kaufen, ohne dass das Servicepersonal vor Ort ist. Von der einfachen Fahrplanauskunft über den Kauf von Fahrkarten für den Nah- und Fernverkehr bis zum Einreichen von Erstattungsanträgen und ähnlichem ist in dem kleinen Zentrum am Bahnhof Apolda alles möglich – und das alles unterstützt von einem persönlichen Ansprechpartner am Bildschirm. Den größten Teil der entstehenden Aufbaukosten des Video-Reisezentrums - das vierte seiner Art in Thüringen - in Höhe von ca. 30.000 Euro übernahm der Freistaat Thüringen.

Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, sagt: „Ich freue mich, dass es uns am Bahnhof Apolda gelungen ist, Fahrscheinvertrieb und Verkaufsberatung langfristig, zuverlässig und mit sehr hoher Qualität zu sichern. Für ein örtliches Beratungs- und Verkaufsangebot habe ich mich gemeinsam mit Abellio und der Stadt Apolda in vielen Gesprächen mit der DB Vertrieb GmbH eingesetzt. Bislang haben wir in Thüringen mit Video-Reisezentren sehr gute Erfahrungen gemacht. Die rund 30.000 Euro, die der Freistaat in den Aufbau des Video-Reisezentrums investiert, sind gut angelegt. Denn das Zentrum wird einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge leisten.“

„Mit der Errichtung des Video-Reisezentrums in Apolda wird der Bahnhof als Willkommens- und Ankunftsort für Reisende deutlich attraktiver“, so Apoldas Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand anlässlich der Eröffnung. „Ebenso erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste ein gutes persönliches Serviceangebot neben den zahlreichen Online-Angeboten. Ich freue mich außerordentlich, dass in Apolda dieses Video-Reisezentrum errichtet wurde.“

Rolf Schafferath, Geschäftsführer von Abellio, sagt „Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir einen Weg gefunden, die Vorzüge der Digitalisierung und der persönlichen Beratung zu verbinden. Der Öffentliche Personennahverkehr ist für alle da, und muss von allen genutzt werden können. Barrierefreiheit beginnt nicht erst an der Zugtür oder auf dem Weg zum Bahnsteig, sondern bereits beim Heraussuchen der Verbindung und dem Kauf der Fahrkarte.“

Der Dank aller Beteiligten gilt der langjährigen Betreiberin der bisherigen Vertriebsstelle im Bahnhofsgebäude, Frau Beer, für die außergewöhnlich engagierte Betreuung der Fahrgäste.

Das Video-Reisezentrum am Hugo-Ruppe-Platz ist montags bis freitags von 7.15 Uhr bis 18.30 Uhr sowie samstags von 8.15 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet.

Erfurt

Erweitertes Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 16.11.2022)

Anlässlich des Totensonntags erweitert die EVAG das Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4.

Am Samstag, den 19. November 2022, verkehren alle Fahrten von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab und bis Bindersleben.

Am Sonntag, den 20. November 2022, verkehren alle Fahrten von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr im 20-Minuten-Takt und von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab und bis Bindersleben.

Der Sonderfahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449 und die EVAG-App „Erfurt mobil“ abrufbar.

Sachsen

Verkehrsverbund Oberelbe unterstützt Kampagne des VDV (Meldung vom: 15.11.2022)

Der Verband der deutschen Verkehrsunternehmen (VDV) wirbt mit einer bundesweiten Kampagne für den Umstieg auf Bus und Bahn. Denn ein leistungsstarker öffentlicher Nahverkehr ist für den Klimaschutz unabdingbar. Busse und Bahnen verursachen im Vergleich zum Auto deutlich weniger CO2. Nach Berechnungen des Verbandes spart jeder mit dem ÖPNV zurückgelegte Kilometer im Vergleich zur Autofahrt im Durchschnitt 95 Gramm Treibhausgase. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und seine Partner präsentieren die Kampagne nun mit einem regionalen Motiv in Dresden und der Region.

„Im Mittelpunkt der Kampagne steht Felix Neureuther, ehemaliger Skirennläufer, TV-Experte, – und das Gesicht der deutschlandweiten Klimakampagne“, erläutert VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff. „Was ihn in allen Rollen bewegt, ist sein Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit.“ In der regionalen Version der Plakate ist er umgeben von Motiven wie der Dresdner Frauenkirche und der Bastei, einer Straßenbahn der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB), einem Zug der S-Bahn Dresden und, stellvertretend für den Regionalverkehr, einem Bus der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM).

„Das Motiv wird in den kommenden Wochen an über 200 Plakatflächen im Verbund zu sehen sein“, beschreibt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO, die Maßnahmen. „Zusätzlich tragen die Unternehmen im VVO die Botschaft an und in ihren Fahrzeugen durch die Stadt und in die Region.“ Informationen zur Nachhaltigkeit und zur Stärkung des Nahverkehrs findet man unter www.besserweiter.de

Das Gebiet des VVO umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden und dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge den Landkreis Meißen und den westlichen Teil des Landkreises Bautzen. Mit Bussen, Straßenbahnen, Nahverkehrszügen und Fähren befördern zwölf Unternehmen jährlich über 200 Millionen Fahrgäste. Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es unter www.vvo-online.de, in allen Servicestellen der Unternehmen und an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Erfurt

Mit der EVAG in den Advent – weihnachtliche Touren im Katerexpress (Meldung vom: 14.11.2022)

Der Katerexpress rollt auch in der Vorweihnachtszeit durch die Thüringer Landeshauptstadt: Die historische Straßenbahn der EVAG bietet im Advent ein weihnachtliches Unterhaltungsprogramm für kleine und große Fahrgäste. Die Tickets sind ab sofort erhältlich.

Vom 23. November bis zum 22. Dezember ist der Katerexpress jeweils mittwochs bis samstags mit seinen Weihnachtstouren unterwegs. Drei verschiedene Themenfahrten sind geplant. Alle Touren dauern rund 45 Minuten und werden durch Erfurter Stadtführer wie Hildegard Kretzschmar begleitet. Los geht es immer an der Sonderhaltestelle Stadtrundfahrt am Domplatz (Süd).

Die verschiedenen Touren im Überblick

-Märchenhaftes Erfurt im Advent (26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2022 jeweils 16 Uhr)

Bei dieser Tour wird es für Große und Kleine besonders gemütlich. Fahrgäste können sich auf viele tolle Geschichten freuen. Die Tour empfehlen die Erfurter Verkehrsbetriebe für Familien mit Kindern ab 5 Jahren und für junggebliebene Märchenfreunde.

-Erfurt, die Stadt der Weihnachtsbäckerei (26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2022 jeweils 17 und 18 Uhr)

Eine Fahrt für alle, die von Stollen und Weihnachtsplätzchen nicht genug bekommen können. Bei dieser „süßen“ Runde durch Erfurt gibt eine Stadtführerin unter anderem Geheimtipps rund um die besten Backstuben der Stadt. Zum Abschluss gibt es eine kleine Überraschung zum Naschen für Zuhause.

-Mit Miss Marple in Erfurt unterwegs (26.11., 03.12., 10.12., 17.12.2022 jeweils 19 Uhr)

Wer sich für diese Tour entscheidet, muss mit jeder Menge schaurigen Geschichten rechnen. Dabei wird mit viel Liebe Erfurter Historie in schaurig-schöne Anekdoten gepackt – ein echtes Highlight für Krimi-Liebhaber.

-KlassischeRundfahrt mit weihnachtlichen Anekdoten (23.-25.11., 30.11.-01.12., 07. & 09.12., 14.-16.12., 21.-22.12.2022 jeweils 16 / 17 / 18 / 19 Uhr)

In rund 45 Minuten geht es einmal durch die gesamte Landeshauptstadt: von der historischen Altstadt, über die Straßen der Gründerzeit bis hin zur modernen Architektur Erfurts. Mit an Bord eine Stadtführerin, die weihnachtliche Anekdoten zum Besten gibt.

Tickets gibt es im EVAG Mobilitätszentrum am Anger, in den Verkaufsstellen des Ticketshops Thüringen oder online im Ticketshop Thüringen unter: www.ticketshop-thueringen.de Der Preis pro Katerexpress-Tour für Erwachsene beträgt 15 Euro im Vorverkauf oder 16 Euro direkt im Fahrzeug (je nach Verfügbarkeit). Kinder bis 14 Jahre zahlen 6 Euro im Vorverkauf, 7 Euro am Fahrzeug . Je Kauf beträgt die Vorverkaufsgebühr 2 Euro, unabhängig von der Anzahl der gekauften Tickets.

Wichtig: Die Erfurter Verkehrsbetriebe bitten darum, sich 24 Stunden vor dem Start der jeweiligen Tour unter www.evag-erfurt.de/katerexpress zu informieren, ob die Fahrt wie geplant stattfindet. Im Katerexpress ist das Tragen einer qualifizierten Mund- und Nasenbedeckung Pflicht. Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren. Es gelten zudem die aktuellen Hygienevorschriften und Regeln zur Kontaktnachverfolgung.

Aktuell

Nächtliche Betriebsruhe auf den Strecken zwischen Halle (Saale) und Nordhausen sowie Sangerhausen und Klostermansfeld an den kommenden Wochenenden (Meldung vom: 09.11.2022)

Da der Netzbetreiber DB Netz AG in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Stellwerke entlang der Strecke zwischen Halle (Saale) über Sangerhausen nach Nordhausen zeitweise nicht besetzen konnte, kam es vermehrt zu kurzfristig angekündigten Streckensperrungen und damit zu Zugausfällen auf dieser Strecke. Da diese kurzfristig angekündigten Ausfälle für die Fahrgäste äußerst unerfreulich sind, haben sich Abellio und die DB Netz AG darauf geeinigt, ab dem kommenden Wochenende bis zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember eine nächtliche Betriebsruhe auf den Streckenabschnitten zwischen Halle (Saale) und Nordhausen sowie Sangerhausen und Klostermansfeld einzuführen. Diese gilt an den kommenden vier Wochenenden jeweils von Samstag auf Sonntag von 18 bis 6 Uhr. Es handelt sich um die Nächte 12./13.11., 19./20.11., 03./04.12., sowie 10./11.12.2022.

Betroffen sind die S-Bahn-Linie S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben, die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie der RE 10 Erfurt - Magdeburg.

Die Züge dieser Linien werden in den betreffenden Zeiträumen auf den genannten Streckenabschnitten durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Busse als Ersatz für die Züge der Linien RE 8 und RE 9 halten nicht in Röblingen am See und in Wolferode. Fahrgäste nach Röblingen am See nutzen bitte die Ersatzbusse für die Linie S 7. Für Fahrgäste nach Wolferode wird ab Lutherstadt Eisleben ein Pendelverkehr mit Taxis eingerichtet.

„Eine Betriebsruhe ist sicherlich keine dauerhafte Lösung für die Fahrgäste, und wir sind nicht zufrieden damit“, so Rolf Schafferath, Geschäftsführer von Abellio. „Da die Personalprobleme des Netzbetreibers aber nicht kurzfristig gelöst werden können, erreichen wir so wenigstens eine gewisse Planungssicherheit und können einen Schienenersatzverkehr einrichten. Das Glücksspiel, wann wir fahren können und wann nicht, ist hoffentlich damit erstmal vorbei.“ Allerdings macht Schafferath klar: „Der Netzbetreiber muss eine dauerhafte Lösung für diese untragbaren Zustände finden. Die Züge müssen auf dieser Strecke verlässlich fahren.“

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Leipzig

Einschränkungen im LVB-Linienverkehr am Mittwoch (Meldung vom: 07.11.2022)

LVB-Betriebsrat lädt zu Betriebsversammlungen

Auf Grund von Betriebsversammlungen, auf Einladung des LVB-Betriebrates, kommt es am Mittwoch, 9. November 2022, zu Einschränkungen im LVB-Linienangebot.

Nach einer hohen Anmeldequote und Interesse an der wirtschaftlichen Situation des öffentlichen Personennahverkehrs in Deutschland, kommt es an diesem Tag zum Ausfall einzelner Linien. Um die Fahrplanstabilität insgesamt zu gewährleisten, fahren am Mittwoch, 9. November, nur die Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 7, 9, 11, 14, 15 und 16, sowie die zahlreichen Buslinien, außer die Buslinien 60 und 89.

Straßenbahnlinien, die sich größtenteils den Fahrtweg mit anderen Linien teilen, wie die 2, 8, 10 und 12, fahren an diesem Tag nicht.

Geplante Veranstaltunsgangebote, wie Sonderlinien zum RB-Stadion, fahren wie geplant. Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt am Mittwoch über www.L.de/fahrplan zu Fahrtalternativen oder in der App LeipzigMove vorab über das LVB-Angebot zu informieren.

Hintergrund Betriebsversammlungen:
Betriebsversammlungen sind laut Betriebsverfassungsgesetz das Forum des Betriebsrates eines Unternehmens. Mitarbeitende haben ein Recht zur Teilnahme. Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind nach Mitbestimmungsgesetz ein mitbestimmtes Unternehmen.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke auf der Strecke Halle <> Kassel. (Meldung vom: 03.11.2022)

Am Wochenende führen Streckensperrungen aufgrund Personalmangels beim Netzbetreiber DB Netz AG erneut zu umfangreichen Störungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel.

Die DB Netz AG kann auch in den kommenden Tagen mehrere Stellwerke entlang der Strecke abends und nachts nicht besetzen.

Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen Nordhausen und Sangerhausen, der am Wochenende jeweils von 18 Uhr bis 6 Uhr nicht befahren werden kann. Darüber wurde Abellio vom Netzbetreiber kurzfristig informiert. Daher kommt es an den kommenden Abenden und in den Nächten erneut zu Zugausfällen auf den Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel.

Die Situation in den kommenden Nächten stellt sich wie folgt dar:
Von Freitag, 4.11.2022, 18:00 Uhr, bis Samstag, 5.11.2022, 6:00 Uhr, können keine Züge zwischen Berga-Kelbra und Nordhausen verkehren. Einzelne Züge enden aus Richtung Halle (Saale) bereits in Sangerhausen.

Von Samstag, 5.11.2022, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 6.11.2022, 6:00 Uhr, sowie von Sonntag, 6.11.2022, 18:00 Uhr, bis Montag 7.11.2022, 6:00 Uhr kann der gesamte Streckenabschnitt zwischen Nordhausen und Sangerhausen nicht befahren werden.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist in Vorbereitung.

Abellio weißt noch einmal darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halberstadt und Thale (Meldung vom: 02.11.2022)

Aufgrund von Schwellenauswechslungen durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Halberstadt und Thale am Samstag, 5. November 2022, und Sonntag, 6. November, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 11 Magdeburg – Halberstadt – Thale sowie der Harz-Berlin-Express HBX. Die Züge werden an den beiden Tagen durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Aufgrund der längeren Fahrtzeiten der Busse kommt es zu Anpassungen im Fahrplan. Die Fahrgäste werden gebeten, sich auf längere Reisezeiten einzustellen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46.

Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Erfurt

Mit der EVAG zu den Veranstaltungen am langen Wochenende (Meldung vom: 27.10.2022)

Egal ob zur Messe, in den egapark oder den Zoo - zu den Veranstaltungen am kommenden Wochenende garantieren die Erfurter Verkehrsbetriebe eine entspannte An- und Abreise.

Zur „Reisen und Caravan“ in der Erfurter Messe setzt die EVAG Großzüge ein. Von Samstag, den 29.10.2022 bis Montag, den 31.10.2022, jeweils von 9:00 bis 19:00 Uhr, gibt es entsprechend mehr Kapazitäten auf der Stadtbahn-Linie 2.

Davon profitieren auch die Besucherinnen und Besucher des „KürbisErnteFest“ im egapark. Bei der Veranstaltung am Montag, den 31. Oktober, wird nach dem geplanten Feuerwerk auch eine Zusatzbahn in Richtung Anger im Einsatz sein.

Entspannt an- und abreisen können Gäste des Halloween-Fests im Thüringer Zoopark. Am Montag, den 31. Oktober von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr, werden auf der Linie 5 Großzüge und auf der Bus-Linie 30 Gelenkbusse eingesetzt.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Erweitertes Angebot auf den Linien S 2 und S 8 ab 1. November (Meldung vom: 27.10.2022)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Seit 19.09. entfallen rund zehn Prozent der Zugfahrten der DB Regio im VVO. Betroffen sind unter anderem S-Bahnen sowie die Regionalbahn-Linie nach Königsbrück. Ab 1. November kann das Angebot auf der S 2 (Dresden Flughafen – Pirna) und auf der S 8 (Dresden – Kamenz) wieder verbessert werden.

Auf der S-Bahn-Linie S 2 (Dresden Flughafen – Pirna) werden ab dem 1. November und bis zur Wiederaufnahme des vollständigen Fahrplans auf der S 1 die Züge statt mit zwei Wagen mit drei Wagen unterwegs sein. So stehen dann pro Fahrt statt 240 Sitzplätze etwa 360 Plätze zur Verfügung. Diese Kapazitätsausweitung wird insbesondere im Abschnitt Pirna – Dresden Hauptbahnhof benötigt, da durch die Kürzungen bei der S 1 nur vier statt sechs Züge pro Stunde und Richtung fahren und in den Hauptverkehrszeiten die S-Bahnen sehr voll sind. Der VVO finanziert den Einsatz der zusätzlichen Wagen mit 50.000 Euro pro Monat.

Auf der Linie S 8 (Dresden – Kamenz) fahren ab dem kommenden Dienstag, nach dem Ende der Herbstferien, die nachmittäglichen Verstärkerfahrten wieder. Die Züge sind somit in den Hauptverkehrszeiten wochentags wieder alle 30 Minuten unterwegs.

Die aktualisierten Fahrplandaten ab dem 1. November sind unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar.

Dresden

Knapp zwei Wochen Pause - Herbstrevision bei der Schwebebahn (Meldung vom: 27.10.2022)

Aufgrund der routinemäßigen Herbstrevision ist die Schwebebahn von Dienstag, dem 1. November 2022 bis einschließlich Freitag, den 11. November 2022 außer Betrieb. Fahrgäste, die das schöne Ferienwetter noch einmal für einen Ausflug zur Schwebebahn nutzen möchten, sollten das bevorstehende lange Wochenende dafür nutzen.

Im Zuge der gesetzlich geforderten Überprüfung wird im Zuge der Revision an der Schwebebahn großes Augenmerk auf den Zustand der 33 Stahlstützen und des Fahrschienenträgers gelegt, an dem die beiden Wagen hängen. Dazu wird auch die Elektrik, die Fördermaschine in der Bergstation sowie die Seilbahnsteuerung geprüft. In Vorbereitung der im kommenden Jahr anstehenden Hauptuntersuchung werden bei der Herbstrevision bereits Teile des Fahrwerks instandgesetzt. Durch die „schwebende“ Aufhängung der Bahn befindet sich das Fahrwerk auf dem jeweiligen Wagendach. Möglichst genau schauen sich die Techniker auch die sensiblen Schließmechanismen der Türen auf dem Bahnsteig an. Eine Störung an diesen elektromechanischen Bauteilen würde aus Sicherheitsgründen die Abfahrt der Wagen blockieren. Aufgrund der Anlagenkenntnis werden die meisten Wartungsarbeiten von den Mitarbeitern der Bergbahnen selbst durchgeführt. Im Rahmen der Revision erfolgt auch ein Probelauf des Notstromdiesels. Bei Stromausfall sorgt dieses Aggregat dafür, dass die Passagiere noch bis in die nächste Station gelangen und dort die Wagen gefahrlos verlassen können.

Fahrgäste von und nach Oberloschwitz können während der Revision ersatzweise mit der Buslinie 84 fahren. Die erste Fahrt der Schwebebahn nach überstandener TÜV-Prüfung findet am Sonnabend, dem 12. November 2022 um 10:00 Uhr statt. Sie ist dann wieder täglich bis 18:00 Uhr im Einsatz.

Im Anschluss an die Revision der Schwebebahn wechseln die Techniker zur benachbarten Standseilbahn, deren Revision vom 14. bis 25. November 2022 stattfindet. Dort steht beispielsweise die Prüfung des Zugseils auf dem Programm. Außerdem werden beide Bahnen winterfest gemacht, so dass auch in den kalten Monaten ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.

Dresden

Stufenweise Rückkehr zum Standardfahrplan / Straßenbahnlinie 9 fährt ab Dienstag wieder alle zehn Minuten (Meldung vom: 27.10.2022)

Ab Dienstag kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in drei Stufen wieder zu ihrem Standardfahrplan zurück.

Ab 1. November 2022 verkehrt die Straßenbahnlinie 9 montags bis freitags im Tagesverkehr wieder alle zehn Minuten. Abends verdichtet sich der Takt von 30 Minuten auf einen 15-Minuten-Rhythmus. Die Buslinie 61 verkehrt auch auf dem Abschnitt zwischen Bühlau und Weißig wieder wie im Fahrplan vorgesehen. Die Buslinien 62, 87 und 90 fahren von Montag bis Freitag ebenfalls wieder nach ihrem Standardfahrplan.

Im Advent soll die nächste Stufe folgen. Voraussichtlich ab 21. November 2022 wird die Straßenbahnlinie 1 statt alle 20 wieder alle zehn Minuten verkehren und ab 26. November 2022 fahren die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 auch sonnabends im Zehn-Minuten-Einkaufstakt. Zusätzlich sollen für den Adventsverkehr an Sonntagen einige Innenstadtlinien verstärkt werden.

Alle weiteren Angebotsreduzierungen, darunter auch der durchgehende Betrieb der Linie 8 nach Hellerau, sollen spätestens am 3. Januar 2023 zurückgenommen werden. Einzig die Verdichtung des Nachtverkehrs am Wochenende muss noch bis April 2023 warten.

Reduzierung stabilisierte Fahrplan

Nach den Sommerferien mit dem üblichen Ferienfahrplan konnten die DVB Anfang September nicht vollständig zu ihrem Standardangebot zurückkehren. Personalbedingt wurden nur etwa 95 Prozent der geplanten Verkehrsleistung für Busse und Straßenbahnen gefahren. Durch die vorrübergehende Reduzierung um fünf Prozent ließen sich größere Ausfälle vermeiden, der Fahrplan wurde stabilisiert und das Angebot für Kunden verlässlich gestaltet.

Personalsituation leicht entspannt

In den vergangenen Wochen hat sich die Personalsituation bei den DVB leicht entspannt. Die Anzahl der Baustellen mit zusätzlichem Ersatzverkehr sinkt traditionell vor Beginn der kalten Jahreszeit. Auch die Ausbildung neuer Fahrerinnen und Fahrer läuft kontinuierlich weiter und zeigt Wirkung. Allerdings bleibt das Risiko eines hohen Krankenstandes, vor allem wegen der Corona-Pandemie, bestehen.

Informationen zum ÖPNV

Auskünfte zum Fahrplan erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Erfurt

Einschränkung im Fahrplanangebot verlängert bis 12. November 2022 (Meldung vom: 26.10.2022)

Aufgrund des immer noch hohen Krankenstandes verkehrt die Stadtbahn-Linie 1 bis voraussichtlich Samstag, den 12. November 2022, weiter in verkürzter Linienführung. Die EVAG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis.

Die Bahnen verkehren weiterhin von der Thüringenhalle zum Rieth und weiter als Stadtbahn-Linie 6 zur Steigerstraße. Der Abschnitt der Stadtbahn-Linie 1 zwischen Rieth und Europaplatz kann leider nicht bedient werden. Fahrgäste zwischen Rieth und Europaplatz nutzen die Stadtbahn-Linie 6 bis zur Riethstraße und steigen dort in die Stadtbahn-Linie 3 in Richtung Europaplatz um. Umgekehrt verkehrt die Linie 6 ab Rieth weiter als Linie 1 zur Thüringenhalle.

Der Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen auch an diesem Wochenende zu Zugausfällen (Meldung vom: 21.10.2022)

Abellio wurde, wieder einmal, kurzfristig über Personalmangel beim Netzbetreiber DB Netz AG informiert. Das führt erneut zu umfangreichen Störungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel. Die DB Netz AG kann mehrere Stellwerke entlang der Strecke abends und nachts nicht besetzen, weshalb der gesamte Streckenabschnitt zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen zeitweise nicht befahren werden kann.

Daher kommt es an den kommenden Abenden und Nächten erneut zu Zugausfällen. Betroffen sind die Züge der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie der S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben.

Von Freitag, 21.10.2022, 17:30 Uhr, bis Samstag, 22.10.2022, 6:00 Uhr, sowie vom Sonnabend, 22.10.2022, 17:30 Uhr, bis Sonntag, 23.10.2022, 6:00 Uhr, kann die Strecke zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen nicht befahren werden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Ankündigung seitens der DB Netz AG und der Personalknappheit bei den Busunternehmen stehen nach gegenwärtigem Stand der Dinge nur wenige Busse zur Verfügung, weshalb der Ersatzverkehr nicht im vom Zugverkehr gewohnten Takt verkehren kann. Die Busse fahren als Expressbusse mit Halt in Röblingen am See und Lutherstadt Eisleben. Darüber hinaus verkehren Großraumtaxis, die alle Unterwegshalte bedienen.

Hinweis
Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Dresden

Haltestelle Zwinglistraße wird am Wochenende repariert (Meldung vom: 19.10.2022)

Von Freitag, dem 21. Oktober 2022, 6:00 Uhr bis Sonntag, den 23. Oktober 2022, 21:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 1 und 2 in ihrer Streckenführung verkürzt. Sie verkehren in dieser Zeit von Leutewitz (Linie 1) beziehungsweise Gorbitz (Linie 2) kommend planmäßig bis zum Straßburger Platz und dann weiter über die Stationen „Krankenhaus St. Joseph-Stift“ und „Fetscherplatz“ zum Comeniusplatz.

Für beide Linien gibt es ab „Krankenhaus St. Joseph-Stift“ einen Ersatzverkehr mit Bussen. Der „EV1“ fährt bis Reick zum Albert-Wolf-Platz, der „EV2“ verkehrt nach Kleinzschachwitz. Stadtauswärts erfolgt der Umstieg von der Bahn in den Bus am Krankenhaus St. Joseph-Stift, wer in die Stadt möchte, steigt am Comeniusplatz vom Bus in die Straßenbahn um.

Grund der Streckenverkürzung sind Reparaturen an der Haltestelle „Zwinglistraße“. Dort sind an der Fahrbahnoberfläche Schäden entstanden. Einerseits, wegen der intensiven Befahrung durch drei dicht getaktete Buslinien. Andererseits hat die enorme Hitze im Sommer zu Verformungen der Oberfläche geführt. Am Wochenende wird der alte Fahrbahnbelag zwischen Schiene und Haltestellenbord entfernt und durch einen langlebigen Gussasphalt ersetzt. Die Kosten dafür betragen rund 5.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten. Die Bauarbeiten finden nur innerhalb des Haltestellenbereiches statt, so dass der Autoverkehr nicht betroffen ist. Die Busse der Linien 61, 64, 85 sowie der Ersatzverkehr halten am Fahrbahnrand.

Die Sperrung für die Straßenbahn nutzen die DVB-Gleisbauer gleich, um an der Station „Lassallestraße“ und am Fußgängerüberweg Pirnaer Landstraße Ecke Paracelsusstraße kleinere Reparaturen vorzunehmen. Auch dort gibt es keine Umleitung für den Autoverkehr. An beiden Baustellen kann mit Einschränkung der Fahrbahnbreite vorbeigefahren werden.

Erfurt

Bauarbeiten Johannesstraße – SEV Stadtbahn-Linien 1 und 5 (Meldung vom: 08.10.2022)

In den Herbstferien baut die EVAG in der Johannesstraße. Die Weichen und Gleisanlagen zwischen dem Abzweig Ringelberg (Kreuzung Meienbergstraße/Krämpfertor) und Futterstraße werden erneuert.

Am Freitag, 14. Oktober, 21:00 Uhr beginnen vorbereitende Maßnahmen, die Strecke wird ab dem Zeitpunkt bis Samstag, 29. Oktober 2022, Betriebsbeginn, für die Stadtbahn voll gesperrt sein. Zudem muss die Johannesstraße im Baustellenbereich in beiden Richtungen für den Individualverkehr voll gesperrt werden. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung und Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Es empfiehlt sich, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die Arbeiten erfolgen im verlängerten Schicht-System zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr und teilweise auch am Wochenende. In einigen Nachtstunden werden Schienenstoßschweißungen ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Die EVAG und der Baubetrieb sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu reduzieren.

Da die Stadtbahnen der Linien 1 und 5 nicht durch die Johannesstraße fahren können, kommt es zu folgenden Anpassungen:

1 Rieth – Lutherkirche/SWE
5 Zoopark – Lutherkirche/SWE
6 Rieth – Kaffeetrichter – Steigerstraße bzw. Thüringenhalle


Die Bahnen der Linien 1 und 5 fahren bis zur Haltestelle Lutherkirche/SWE und wenden dort. Die Stadtbahn-Linie 1 fährt weiterhin nur bis zur Haltestelle Rieth und nicht weiter zum Europaplatz. Schienenersatzverkehr besteht zwischen Lutherkirche/SWE und Busbahnhof (im Tagesverkehr) bzw. Anger (während der Zeit der Angerkreuzungen). Die stadtein- und stadtauswärtigen Haltestellen Augustinerkloster und Stadtmuseum/Kaisersaal können nicht angefahren werden. Für diese Haltestellen werden auf den Juri-Gagarin-Ring Ersatzhaltestellen bedient.

Zwischen Anger und Thüringenhalle verkehrt im Abendverkehr sowie am Samstag- und Sonntagmorgen die Stadtbahn-Linie 1. Im Tagesverkehr wird die Thüringenhalle durch die Stadtbahn-Linie 6 bedient, welche im 20- bzw. 30-Minutentakt ab Kaffeetrichter wechselweise Richtung Thüringenhalle und Steigerstraße verkehrt.

Genauere Informationen zur Linienführung gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de. Hier sind vsl. ab 12.10.2022 die Fahrtzeiten im Routenplaner hinterlegt. Auch in der EVAG-App werden alle Fahrzeiten zu sehen sein. Fahrgäste und Anwohner werden um Verständnis gebeten.

Dresden

Straßenbahnen fahren ab Montag Umleitung // Haltestelle Albertplatz wird barrierefrei erneuert (Meldung vom: 07.10.2022)

Ab Montag, dem 10. Oktober 2022, 4:00 Uhr werden die Straßenbahnlinien 3, 7 und 8 wie folgt umgeleitet:


Linie 3:Verkehrt von Coschütz planmäßig bis Carolaplatz und fährt dann weiter über Neustädter Markt, Bahnhof Neustadt, Antonstraße, Albertplatz und Königsbrücker Straße nach Hellerau. Auf dem Abschnitt vom Albertplatz bis Hellerau ersetzt sie die Linie 8. Die Wagen halten am Albertplatz in beiden Richtungen an den Interimshaltestellen in der Antonstraße.

Linie 7: Wird zwischen Carolaplatz und Albertplatz über Neustädter Markt, Bahnhof Neustadt und Antonstraße umgeleitet. Die „7“ hält am Albertplatz ebenfalls auf der Antonstraße.

Linie 8:Erhält eine verkürzte Streckenführung von Südvorstadt über Hauptbahnhof und Dr.-Külz-Ring zur Gleisschleife Webergasse. Im Norden übernimmt die Linie 3 den Abschnitt nach Hellerau.

Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) und der SachsenEnergie bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bis zum Jahresende 2022 den Haltestellenbereich am Albertplatz im Zuge der so genannten Nord-Süd-Verbindung um. Die vorbereitenden Arbeiten laufen bereits seit dem 29. August 2022. Für die Kosten von rund zwei Millionen Euro hoffen die DVB auf eine Förderung durch das Land Sachsen in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Verschlissene Gleise werden ausgetauscht

Die Gleise der im Rondell am Albertplatz liegenden Haltestelle stammen aus dem Jahr 2000 und sind nach 22 Jahren intensiven Betriebes am Ende ihrer Lebensdauer. Betroffen sind rund 160 Meter Doppelgleis. Nach dem Ausbau der alten Schienen verlegen zunächst die Fachleute der SachsenEnergie ein unterirdisches Schutzrohr, das eine neue Trinkwasser-Hauptleitung mit 70 Zentimetern Durchmesser aufnehmen wird. Danach werden die neuen Schienen mit vibrationsdämpfenden Halterungen auf eine „Feste Fahrbahn“ montiert. Die „Feste Fahrbahn“ ist ein betonierter Unterbau, der sich durch eine geringere Erschütterung und Geräuschentwicklung als die bisherige Bauweise auszeichnet und eine Nutzungsdauer von bis zu 60 Jahren verspricht. Verschlissene Schienen können später schneller und mit weniger Aufwand getauscht werden, weil nicht der komplette Unterbau erneuert werden muss. Mit dieser Bauweise haben die DVB in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.

Modernisierung als barrierefreie Haltestelle

Im Zuge der Haltestellenmodernisierung werden an der Station die bisher fehlenden Blindenleitstreifen ergänzt. Parallel zu den Bahnsteigkanten entstehen aus Kleinpflaster etwa 1,8 Meter breite Korridore für Rollstuhlfahrer. Die bisherige teilweise unebene Oberfläche war von Rollstuhlfahrern nur schwer passierbar und entsprach nicht den Vorgaben für die Barrierefreiheit. Der Umbau der Station erfolgt gleich so, dass dort später die neuen Stadtbahnwagen halten können. Mit Fertigstellung der Baustelle auf der Großenhainer Straße sollen sie auch auf der Linie 3 eingesetzt werden. Die Fahrgastunterstände und elektronischen Abfahrtstafeln sind nicht Bestandteil des Umbaus. Sie bleiben im Status Quo.

Materialengpass erfordert innovative Lösung

Wegen der aktuell schwierigen Materialverfügbarkeit auf dem Weltmarkt haben sich die Bauleute eine innovative Lösung einfallen lassen: Die 40.000 Pflastersteine im Gleisbereich werden gereinigt, aufgearbeitet und als so genannte Pflastermonolithe wieder verklebt. Das ist vom Ablauf zwar etwas aufwändiger, dafür können die vorhandenen Steine im Sinne der Nachhaltigkeit weiterverwendet werden. Lediglich für die Korridore für Rollstuhlfahrer wird neues Pflaster zugekauft. Die Verklebung der Steine erfordert Temperaturen von mindestens zehn Grad Celsius. Bei tieferen Außentemperaturen wird ein Zelt aufgebaut, das den jeweiligen Arbeitsbereich passend erwärmt.

Vorrübergehende Einschränkung auch für Autofahrer

Das Baufeld erstreckt sich etwa vom alten DVB-Servicepunkt im Rondell bis hinter die Überfahrt am ehemaligen Schwarzen Tor auf der Albertstraße. Um den Einfluss der Baustelle auf den Autoverkehr zu minimieren, kommt es erst mit Beginn der Herbstferien ab 17. Oktober 2022 zu Einschränkungen der beiden südwestlich gelegenen Fahrspuren. Bis zum 26. November 2022 wird der Verkehr in Richtung Carolaplatz auf eine Fahrspur reduziert. Eine Vollsperrung ist aber nicht vorgesehen.




Erfurt

Einschränkungen Fahrplanangebot (Meldung vom: 06.10.2022)

Aufgrund des anhaltend hohen Krankenstandes kommt es ab Montag, dem 10.10.2022 bis vsl. Montag, 31.10.2022 zu Einschränkungen im Fahrplanangebot. Nur so ist es möglich, den Fahrgästen wieder ein verlässliches Angebot anzubieten.

Die Fahrzeuge der Stadtbahn-Linie 1 verkehren in diesem Zeitraum von der Thüringenhalle zum Rieth und weiter als Stadtbahn-Linie 6 zur Steigerstraße. Der Abschnitt der Stadtbahn-Linie 1 zwischen Rieth und Europaplatz kann leider nicht bedient werden. Fahrgäste zwischen Rieth und Europaplatz nutzen die Stadtbahn-Linie 6 bis zur Riethstraße und steigen dort in die Stadtbahn-Linie 3 in Richtung Europaplatz um.

Der Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste um Verständnis für diese Angebotseinschränkung.

Aktuell

Zugausfälle wegen nicht besetzter Stellwerke der DB Netz AG in dieser Woche (Meldung vom: 04.10.2022)

Kein Zugverkehr von Mittwoch, 22 Uhr, bis Donnerstag, 5 Uhr,zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie Sangerhausen und Hettstedt

Auch in dieser Woche kann der Netzbetreiber DB Netz AG wieder Stellwerke entlang der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel nicht durchgängig besetzen. Darüber hat der Netzbetreiber DB Netz AG Abellio kurzfristig informiert. Daher kommt es an den kommenden Abenden und Nächten erneut zu Zugausfällen:

·Von Dienstag, 04.10., 18 Uhr, bis Mittwoch, 05.10., 6 Uhr, kann der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Nordhausen nicht befahren werden. Betroffen sind die Züge der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Da diese Nachricht Abellio erst am heutigen Vormittag erreichte, kann nur ein Ersatzverkehr mit Großraumtaxis eingerichtet werden. Diese verkehren ohne festen Fahrplan im Pendelverkehr zwischen Sangerhausen und Nordhausen. Eine Fahrradmitnahme ist in diesem Zeitraum nicht möglich.

·Von Mittwoch, 05.10., 22 Uhr, bis Donnerstag, 06.10., 5 Uhr, sind die Streckenabschnitte zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie zwischen Sangerhausen und Hettstedt für den Zugverkehr gesperrt. Das betrifft neben den Zügen der Linien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde, RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie einzelnen Fahrten der S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben – Sangerhausen auch die Züge der Linie RE 10 Magdeburg-Erfurt, die im genannten Zeitraum nicht zwischen Sangerhausen und Hettstedt verkehren können. Abellio wird sofern möglich einen Schienenersatzverkehr mit Bussen oder Taxis auf beiden Strecken einrichten.

Wir weisen noch einmal darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Aktuell

Zugausfälle wegen nicht besetzter Stellwerke der DB Netz AG auch an diesem Wochenende (Meldung vom: 30.09.2022)

Kein Zugverkehr von Samstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr, zwischen Sangerhausen und Nordhausen

Der Netzbetreiber DB Netz AG hat Abellio kurzfristig darüber informiert, dass das Unternehmen das Stellwerk Roßla in der Nacht von Samstag, 01.10., auf Sonntag, 02.10., nicht besetzen kann. Daher wird die Strecke von Halle nach Kassel zwischen Sangerhausen und Nordhausen von Samstagabend, 18 Uhr, bis Sonntagmorgen, 6 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt. Einzelne Züge verkehren von und bis Berga-Kelbra. Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesem Streckenabschnitt nicht verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien, RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Abellio wird einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Sangerhausen und Nordhausen einrichten. Dieser Ersatzverkehr ist aufgrund der Kurzfristigkeit der Ankündigung aber nur eingeschränkt möglich. Reisende müssen sich darauf einstellen, dass längere Wartezeiten möglich sind.

Dresden

Straßenbahnen müssen umgeleitet werden // Gleisbauarbeiten auf der Löbtauer und Cottaer Straße (Meldung vom: 29.09.2022)

Wegen dringend notwendiger Gleisreparaturen in der Friedrichstadt müssen von Freitag, 30. September bis zum Dienstag, 4. Oktober, jeweils ab Betriebsbeginn die Löbtauer und die Cottaer Straße für den Straßenbahnverkehr komplett gesperrt werden. Deswegen sind in diesem Zeitraum folgende Umleitungen notwendig:

- Linie 1 fährt zwischen Bahnhof Mitte und Hamburger Straße über Weißeritzstraße und Waltherstraße

- Linie 2 bedient nicht den Bahnhof Mitte, sondern fährt zwischen Postplatz und Gorbitz über S-Bf. Freiberger Straße und Tharandter Straße, im Nachtverkehr ab dort weiter als Linie 12 nach Leutewitz

- Linie 6 verkehrt vom Bahnhof Mitte verkürzt bis zum Postplatz, im Nachtverkehr über Hauptbahnhof weiter nach Plauen

- als EV 2 bedient ein Ersatzverkehr mit Bussen den Streckenabschnitt zwischen Postplatz und Julius-Vahlteich-Straße über Bahnhof Mitte, Koreanischen Platz, Pennricher Straße und Hebbelplatz.

Grund der Reparaturen sind unter anderem verschlissene Weichenteile in dem stark befahrenen Streckenabschnitt. Hier werden mehrere Zungenvorrichtungen ersetzt. Zudem müssen an einigen Stellen Schwellen getauscht und sogenannte Pumpstellen beseitigt werden. Dabei handelt es sich um Gleisstücke, unter denen sich Hohlräume gebildet haben, so dass sich die Schienen beim Befahren durchbiegen. Damit sie nicht irgendwann brechen, müssen die Abschnitte repariert werden.

Wegen der Arbeiten in sensiblen Kreuzungsbereichen ist auch eine Einschränkung des Autoverkehrs unvermeidlich. So müssen die Gleisüberfahrten Schweriner / Schäferstraße und Löbtauer / Berliner Straße teilweise voll gesperrt werden. Für alle gesperrten Fahrbeziehungen werden örtliche Umleitungen ausgewiesen oder Fahrspuren eingeengt. Alle Grundstücke bleiben erreichbar.

Damit die Bau- und Sperrzeiten an den neuralgischen Punkten im Verkehrsnetz des Dresdner Westens möglichst kurz sind, müssen nachts und am Sonntag lärmintensive Arbeiten ausgeführt werden. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt rund 100.000 Euro.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen erneut zu Zugausfällen im Mansfelder Land (Meldung vom: 28.09.2022)

Kein Zugverkehr in den kommenden Nächten zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen sowie Sangerhausen und Klostermansfeld

Der Netzbetreiber DB Netz AG hat Abellio kurzfristig darüber informiert, dass das Unternehmen auch in dieser Woche Stellwerke auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel nicht durchgehend besetzen kann. Daher wird die Strecke von Halle nach Kassel zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen heute Abend von 18 bis 20 Uhr und in den Nächten von Donnerstag, 29.09., auf Freitag, 30.09., sowie von Freitag, 30.09., auf Samstag, 01.10., jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr für den Zugverkehr gesperrt. Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können in diesen Zeiträumen die Züge von Abellio auf diesem Streckenabschnitt nicht verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien, RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel sowie einzelne Fahrten der S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben - Sangerhausen. Abellio wird sofern möglich einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen einrichten.

Ebenfalls betroffen sind die Züge der Linie RE 10 Magdeburg-Erfurt, die in den genannten Zeiträumen nicht zwischen Sangerhausen und Klostermansfeld verkehren können. Auch auf dieser Strecke wird sofern möglich ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Erfurt

Mit der EVAG zu den Feierlichkeiten zum „Tag der deutschen Einheit“ (Meldung vom: 27.09.2022)

Die EVAG erweitert zu den Feierlichkeiten rund um den „Tag der deutschen Einheit“ ihr Fahrplanangebot, stellt sich so auf den erwarteten Ansturm ein.

Alle Stadtbahn-Linien und die Bus-Linie 9 verkehren am Samstag, den 1. Oktober von 09:00 bis 20:00 Uhr sowie am Sonntag, den 2. Oktober und Montag, den 3. Oktober, jeweils von 11:00 bis 20:00 Uhr im 15-Minuten-Takt. Samstag und Sonntag werden in der Zeit von 11 bis 20 Uhr zusätzliche Bahnen eingesetzt. Diese fahren zwischen Thüringenhalle, Anger, Domplatz und P+R-Platz Messe. Da der Bereich rund um den Domplatz gesperrt ist, verkehrt die Bus-Linie 90 am Wochenende in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr nur bis zur Ersatzhaltestelle Blumenstraße. Fahrgäste nutzen als Übergang zur Stadtbahn bitte die Haltestelle Baumerstraße.

Am Montag, den 3. Oktober, wird die Stadtbahn-Linie 2 aufgrund einer Sperrung des Theaterplatzes bis 17 Uhr umgeleitet. Sie verkehrt in dieser Zeit zwischen Wiesenhügel, Anger und Domplatz Süd sowie zwischen Lutherkirche/SWE, Anger, Brühler Garten und P+R-Platz Messe. Im Abschnitt Lutherkirche/SWE – P+R-Platz Messe kommen auch an diesem Tag Zusatzbahnen zum Einsatz. Die Haltestelle Theater wird nicht angefahren. Die Bus-Linie 90 wird ebenfalls wieder in der Zeit von 12 bis 16 Uhr nur bis zur Ersatzhaltestelle Blumenstraße fahren.

Die Erfurter Verkehrsbetriebe empfehlen für anreisende Besucher den P+R-Platz Messe. Aufgrund der vielen Parkplätze und der zusätzlichen Stadtbahnen können sie ab hier entspannt weiterfahren.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich. Die EVAG empfiehlt die Nutzung der Ticket-App FAIRTIQ. Damit sind Fahrgäste immer zum besten Preis mobil.

Extra-Spartipp: Ab 1. Oktober gibt es bei der FAIRTIQ-App das Angebot Kunden werben Kunden. Dabei können bereits registrierte FAIRTIQ-App-Kunden Neukunden werben. Der registrierte „FAIRTIQ-App“-Kunde erhält in der App unter „FAIRTIQ weiterempfehlen“ einen Promocode zur Weitergabe an seine Freunde und Bekannte.

Der Neukunde erhält max. 3 Euro Rabatt auf seine erste FAIRTIQ-Fahrt. Sobald der neuregistrierte „FAIRTIQ-App“-Kunde seine erste Fahrt getätigt hat, erhält der Werber ebenso eine Gutschrift von 3 Euro.

Einschränkungen beim Parkhaus Domplatz
Aufgrund von weiträumigen Straßensperrungen rund um den Domplatz kann das Parkhaus Domplatz vom 1. bis 3. Oktober 2022 nicht genutzt werden. Auch Dauerparker können in dieser Zeit nicht in oder auch aus dem Parkhaus herausfahren. Eine Ausfahrt ist bis zum 30. September bis 22 Uhr möglich.

Ab 4. Oktober 2022 steht das Parkhaus wieder zur Verfügung.

Alternativ können Autofahrer auch das Parkhaus Thomaseck nutzen. Die Öffnungszeiten wurden angepasst, so dass das Parkhaus am Samstag bis 20 Uhr geöffnet ist und am Sonntag und Montag jeweils von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr.


Erfurt/Nordhausen

Züge fahren am 3. Oktober und danach auch wieder tagsüber an den Wochenenden (Meldung vom: 27.09.2022)

Zugverkehr am 3. Oktober zu den Feierlichkeiten in Erfurt-Ab 8. Oktober Stellwerke auch an den Wochenenden wieder tagsüber besetzt -Ersatzangebot mit Bussen an den Tagesrandlagen der Wochenenden

Die Lage in den Stellwerken hat sich leicht stabilisiert. So können die Stellewerke zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen am 3. Oktober wieder besetzt werden. Damit kann DB Regio auf den Linien RE 55 und RE 56 am Tag der Deutschen Einheit zu den Feierlichkeiten in Erfurt ihr volles Angebot fahren.

Auch für die Wochenenden ab dem 8. Oktober gibt es weitere Verbesserungen für die Reisenden: Dann können die Züge wieder tagsüber durchgängig fahren. Für die Tagesrandlagen stehen weiterhin Ersatzbusse zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen zur Verfügung.

Auf der Strecke Erfurt–Nordhausen kommt es derzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil DB Netz aktuell Mitarbeitende in den Stellwerken aus- und weiterbildet. Ziel ist es, kurzfristige Ausfälle zu vermeiden und die Personalsituation zu stabilisieren. Damit verbessert die DB schrittweise wieder ihr Angebot.

Weitere Einschränkungen in Thüringen:
Die Einschränkungen auf der Strecke Grimmenthal–Eisfeld bleiben weiterhin bestehen, da die Stellwerke in Hildburghausen und Veilsdorf nur in der Zeit von 4 bis 16.30 Uhr besetzt werden können. Es gibt einen Busersatzverkehr zwischen Eisfeld und Themar. Details stehen unter www.sued-thueringen-bahn.de

Auf der Strecke Gera–Saalfeld können die Stellwerke Unterwellenborn, Pößneck, Oppurg, Neustadt (Orla) und Triptis im Oktober von jeweils Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen nur in der Zeit von 5 bis 16 Uhr besetzt werden. Außerhalb dieser Zeit fahren ersatzweise Busse zwischen Saalfeld und Niederpöllnitz. Details stehen unter www.erfurter-bahn.de

Die DB entschuldigt sich bei allen Fahrgästen für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende sollten sich weiterhin rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Sachsen

Made in Saxony // Künftig elektrisch mit der Bahn ins Erzgebirge (Meldung vom: 27.09.2022)

Sieben Partner aus der sächsischen Wirtschaft und Wissenschaft unterzeichneten am 21. September 2022 im Beisein des Staatssekretärs im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Thomas Kralinski, einen Kooperationsvertrag zur Errichtung und Inbetriebnahme einer Ladestation für batterieelektrische Züge im Erzgebirge. Den passenden Rahmen bot die „InnoTrans“ – die Weltleitmesse der Bahntechnik mit mehr als 2.700 Ausstellern aus rund 50 Ländern, die vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin stattfand.

Ladestation für Batteriezüge ermöglicht elektrischen Betrieb bis ins Erzgebirge

Kooperationsgegenstand ist die Errichtung und die Erprobung einer innovativen Ladestation für Batteriezüge. Das Herausragende hierbei ist, dass die Ladung mit der Landesnetzfrequenz von 50 Hz erfolgt und nicht wie sonst üblich mit 16,7 Hz Bahnfrequenz. Dies hat den Vorteil, „dass die Investitionen für Ladestationen deutlich geringer sind als bei Lösungen mit Frequenzumformung.Hinzu kommt, dass der Aufbau sehr kompakt ist und für die Aufstellung kein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist“, erklärt Dr. Steffen Röhlig, Prokurist der Rail Power Systems GmbH und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bahntechnikclusters Rail.S.

Das Projektvorhaben beinhaltet die Errichtung der Ladeinfrastruktur im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd im Umfeld des Forschungs- und Testzentrums Smart Rail Connectivity Campus (SRCC). In einer Versuchsphase sollen zunächst die Wechselwirkungen zwischen Schienenfahrzeugen und Ladeinfrastruktur, zwischen Ladeinfrastruktur und speisendem Energieversorgungsnetz und die Auswirkungen der Ladeinfrastruktur auf die vorhandene Bahninfrastruktur untersucht werden. Nach erfolgreicher Testphase ist beabsichtigt, die Anlage im Regelbetrieb für Zugfahrten aus Chemnitz zu nutzen. „Mit der Beschaffung batterieelektrischer Züge für die Strecke Leipzig – Chemnitz setzen wir unsere Strategie fort, den SPNV in der Region zeitgemäß und umweltfreundlich zu gestalten.Ausgewählte Zugverbindungen können künftig mit elektrischer Traktion bis ins Erzgebirge verkehren“, betont Mathias Korda, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS).

Innovation zu 100 Prozent „Made in Saxony“

Zu den Kooperationspartnern zählen die Unternehmen DB Energie, DB RegioNetz Infrastruktur/Erzgebirgsbahn, F&S Prozessautomation, Rail Power Systems, der Smart Rail Connectivity Campus, die Technische Universität Dresden mit der Professur Elektrische Bahnen sowie der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) – allesamt Institutionen aus Sachsen oder mit einem Sitz in Sachsen. Damit ist es ein zu 100 Prozent „Made in Saxony“-Innovationsprojekt. Prof. Dr. Arnd Stephan, Inhaber des Lehrstuhls Elektrische Bahnen und Vorstandsvorsitzender von Rail.S, betonte, „dass es wichtig ist, dass sich Partner aus der Region zusammenfinden und solch ein Projekt aus Eigenmitteln stemmen. Das unterstreicht die Innovationskraft der Bahnindustrie in der Region und nutzt die Möglichkeiten aus Wissenschaft und Forschung.“
Die Ladestation wird demnächst unter Testbedingungen in Betrieb genommen, zuvor im Frühjahr 2023 im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd installiert. Anschließend soll ein Testprogramm unter Betriebsbedingungen absolviert werden, unter anderem mit batterieelektrischen Triebzügen Coradia Continental des VMS.

Dresden

Am 150. Geburtstag der Dresdner Straßenbahn / Fahrschulausbildung auf der neuen Stadtbahn gestartet (Meldung vom: 26.09.2022)

Direkt auf den 150. Geburtstag der Dresdner Straßenbahn am 26. September 2022 fällt der nächste Meilenstein bei der Inbetriebsetzung der neuen Stadtbahn. Die Dresdner Verkehrsbetriebe beginnen an diesem Tag mit der Einweisung der Fahrerinnen und Fahrer in die Bedienung des neuen Fahrzeugs. Die Fahrschulausbildung wird auf dem Wagen Nummer 2903 absolviert – dem dritten nach Dresden gelieferten Neufahrzeug. Am Montag und Dienstag finden die Fahrschulfahrten von 7:30 bis 15:30 Uhr statt, ab Mittwoch sind die Fahrlehrer mit jeweils fünf Fahrschülerinnen und -schülern im Zweischichtbetrieb von 4:00 bis 22:00 Uhr auf Strecke. Die Einweisung dauert jeweils zwei Tage. „Jetzt muss sich unsere neue Stadtbahn im täglichen Fahrschuleinsatz beweisen“, sagt Centerleiter Schienenfahrzeuge Holger Seifert. „Diese Phase ist eine wichtige Bewährungsprobe für den künftigen Linieneinsatz.“ Die Teilnehmenden werden bei den Mitfahrten auch die Fahrgastperspektive einnehmen, um eventuelle Schwachstellen möglichst zeitnah zu entdecken und beheben zu können. Damit ist die neue Stadtbahn jetzt deutlich häufiger im Stadtbild zu sehen.

Erster Linieneinsatz noch in diesem Jahr

Vor der Freigabe für den Fahrschulbetrieb haben Fachleute der Technischen Aufsichtsbehörde, der Landeseisenbahnaufsicht, des Herstellers Alstom und der DVB den Wagen ausführlich begutachtet. Bei der Testfahrt wurden viele Fahrzeugfunktionen getestet, allen voran sicherheitsrelevante Systeme wie Fahrgasttüren, Gefahrenbremsung, Kollisions--und Müdigkeitswarnsystem. Die erste neue Stadtbahn soll noch vor Jahresende in den Linienbetrieb starten, einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Komplexe Fahrzeugtechnik

Ebenso wie bei den vorherigen Fahrzeugtypen nimmt die Inbetriebsetzung des ersten neuen Stadtbahnwagens etwa ein Jahr in Anspruch. Die DVB hatten gehofft, diesmal schneller zu sein. Doch der Prozess braucht seine Zeit, weil das neue Fahrzeug sehr viele Einzelkomponenten und neue Funktionen besitzt, die allesamt zu justieren, zu testen und zu prüfen sind. Insgesamt ist die Technik wesentlich komplexer geworden, das betrifft zum Beispiel die Fahrerassistenzsysteme, die Klimatechnik, die Fahrgasttüren sowie die Antriebs- und Bremstechnik. Das Projektteam musste aber auch mit Rückschlägen durch die Corona-Pandemie, Lieferkettenengpässe und Fachkräftemangel zurechtkommen.

Die Neufahrzeuge sind für eine Lebensdauer von mindestens 30 Jahren ausgelegt. Eine Straßenbahn gibt es nicht von der Stange, sondern ist ein maßgeschneidertes Produkt und genau auf die Anforderungen im Dresdner Streckennetz zugeschnitten. Deshalb kann der Wagen auch nur unter Dresdner Bedingungen und nicht beim Hersteller getestet werden. Das fängt bei der Spurweite und den Brückentraglasten an und geht beim Ansteuern der Weichen weiter.

Dresden

Seit 150 Jahren fährt die Straßenbahn durch die Landeshauptstadt // Gute Wünsche zum Geburtstagsfest für die Dresdner „Glocke“ (Meldung vom: 24.09.2022)

Gemeinsam mit den Dresdnerinnen und Dresdnern feiern die Verkehrsbetriebe heute den 150. Geburtstag der Straßenbahn mit einem großen Fest auf dem Theaterplatz. Nach der feierlichen Eröffnung schneiden Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit den beiden DVB-Vorständen Lars Seiffert und Andreas Hemmersbach eine extra große Geburtstagstorte der Bäckerei Richter an und verteilten sie unter den Festgästen. Im Anschluss laden kleine und große Shows den ganzen Tag über zum Staunen und Verweilen ein. Ein historischer Gotha-Wagen lädt alle 15 Minuten an der Haltestelle Neustädter Markt zu einer kleinen Rundfahrt ein. Den Höhepunkt bildet ein Korso aus 14 alten und neuen Straßenbahnfahrzeugen, die dank der Mitglieder des Straßenbahnmuseum Dresden e.V. von der Augustusbrücke aus mit etwa 1.500 Fahrgästen eine große Runde durch die Innenstadt drehen und damit die hiesige Straßenbahngeschichte zum nahbaren Erlebnis machen.

Minister Dulig: Innovation seit 150 Jahren
Sachsen Staatsminister Martin Dulig lobt die lange Tradition des Dresdner Schienenverkehrs: „Vor 150 Jahren rollte die erste Pferde-Straßenbahn durch Dresden. Das galt damals bereits als sehr innovativ“, so Martin Dulig. „Ich freue mich, dass wir in Dresden mit der DVB AG einen verlässlichen Partner haben, der auch heute durch Innovationen und Ausstattung immer wieder neue Maßstäbe bei den Fahrzeugen setzt und seinen Fahrgästen den größtmöglichen Komfort bietet. Als Verkehrsministerium tragen wir deswegen gern mit der Förderung von ÖPNV-Vorhaben unseren Anteil dazu bei.“

Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Seit 1872 ist die Straßenbahn in Dresden ein Motor nachhaltiger Mobilität und Stadtentwicklung. Das wünsche ich mir auch für die kommenden Jahre. Nur mit einem leistungsfähigen Nahverkehr werden wir es schaffen, unsere Klimaziele zu erreichen und die Mobilitätswende zu stemmen. Herzlichen Glückwunsch an die DVB zu diesem schönen Jubiläum!“

150 Jahre Treiber der Stadtentwicklung

Am 26. September 2022 ist es genau 150 Jahre her, dass die erste Pferdebahn von Dresden ins Fischerdörfchen Blasewitz rumpelte. Die Strecke bildete die Keimzelle für ein umfangreiches Netz von heute über 130 Kilometern Länge. „Die Straßenbahn erfreut sich allerorten großer Beliebtheit – und ganz besonders in Dresden“, sagt DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. „Aus einer Linie sind bis heute zwölf geworden, die Straßenbahn spielt eine entscheidende Rolle für die Mobilität der Menschen in unserer Stadt. Von der Industrialisierung bis in die Zukunft prägt sie das Gesicht unserer Stadt. Neue Straßenbahnstrecken befördern die Entwicklung neuer Wohn- und Industrieviertel.“

Sein Vorstandskollege Lars Seiffert betont den Beitrag des beliebten öffentlichen Verkehrsmittels zu sozialer Teilhabe: „In der Gründerzeit ermöglichte die Straßenbahn für weite Teile der Bevölkerung den Zugang zu einer Mobilität, die sich bis dato nur Gutverdienende hatten leisten können. Dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet.“ Zugleich seien die Dresdner Verkehrsbetriebe wie ihre Vorgängergesellschaften bis heute ein bedeutender Arbeitgeber.

Leipzig

LVB eröffnen Fahrsimulator zur Aus- und Weiterbildung (Meldung vom: 23.09.2022)

Effiziente Ausbildung und energieschonendes Fahren im Fokus

Mit Fahrsimulatoren werden die Leipziger Verkehrsbetriebe in Zukunft die Ausbildung der Straßenbahnfahrerinnen und -fahrer neu und effizienter gestalten. Auch die Weiterbildung im energieschonenden Fahren steht im Fokus des neuen Fahrtrainingszentrums im Betriebshof Angerbrücke. An drei Simulatoren trainieren die Kollegen im Fahrdienst in Zukunft nicht nur das sichere Fahren, sondern auch das stromsparende Fahren im fließenden Verkehr. Damit erreichen die LVB einen wichtigen Meilenstein in der ganzeheitlichen Aus- und Weiterbildung des Fahrpersonals.

"Als Mobilitästdienstleister bringen die LVB die Leipzigerinnen und Leipziger sicher zu ihren Zielen. Mit der innovativen Simulationsausbildung gestalten die LVB nun ihr Ausbildungskonzept neu und stellen sich damit den Herausforderungen in der Mitarbeitergewinnung auf einem veränderten Arbeitsmarkt", so Torsten Bonew, Aufsichtsratsvorsitzender der LVB und Finanzbürgermeister der Stadt Leipzig.

An drei Simulatoren trainieren Fahrer in Zukunft in zwei verschiedenen Straßenbahntypen sicherheitsrelevante Gefahrensituationen, die in der praktischen Ausbildung im Netz nicht immer möglich sind. In Weiterbildungen werden die bestehenden Kollegen im energiesparenden Fahren ausgebildet.

"Mit dem Fahrtrainingszentrum Straßenbahn bieten wir neuen Kolleginen und Kollegen effiziente, moderne Ausbildungsbedingungen in einem innovaten Mobilitätsdienstleister und bilden unsere heutigen Beschäftigten stets auf modernsten Stand der Technik weiter, um Ressourcen zu schonen und die Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten", so Katrin Lukas, Geschäftsführerin Personal und Fahrservice der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Die Beschaffung der Simulatoren wurde durch den Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig gefördert. In den nächsten Wochen starten etwa 20 Fahrer in ihre Ausbildung bei den LVB. Weitere Informationen zu den Jobangeboten bei den Leipziger Verkehrsbetrieben finden Sie unter www.L.de/karriere

Magdeburg

Richtig lang: Erster neuer Gelenkbus im Einsatz (Meldung vom: 22.09.2022)

Die Erneuerung des Fuhrparks der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) geht mit großen Schritten weiter. In diesen Tagen konnte der erste neue Gelenkbus in Dienst gestellt werden.

Der erste von 17 neuen Gelenkbussen ist in Magdeburg angekommen und auch schon im Linieneinsatz anzutreffen. Mit dem 18 Meter langen Gelenkbus vom Typ „Lion‘s City“ des Herstellers MAN setzt die MVB die im vergangenen Jahr begonnene Erneuerung der Busflotte fort.

„Unsere Fahrgäste können sich über mehr Komfort und mehr Platz freuen. Mit den 17 neuen Bussen haben wir eine hochmoderne und junge Busflotte im Einsatz“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel.

Die neuen Niederflur-Gelenkbusse zeichnen wie ihre kleineren Brüder, die 31 Standardlinienbusse der MVB, ein modernes Design mit Wohlfühlambiente im Innenraum, Fahrgastraumklimatisierung und viel Platz aus. So ist an der Tür 2 eine große Multifunktionsfläche vorhanden, die Platz für bis zu zwei Rollstühle bietet. Kinderwagen und Fahrräder kommen in den neuen Bussen auch unter.

Insgesamt können bis zu 152 Personen befördert werden, 41 dabei auf Sitzplätzen. An diesen sind übrigens wieder USB-Ladestationen verbaut, sodass Smartphones während der Fahrt aufgeladen werden können.

Die Gelenkbusse sind 18 Meter lang und verfügen über vier Türen. Dank des verbauten Hybridmotors sind die Busse deutlich effizienter und somit klimafreundlicher als die bisherigen Dieselgelenkbusse.

Zehn Busse sollen bis Ende 2022 in Magdeburg sein und zum Einsatz kommen. Sieben weitere Gelenkbusse erwartet die MVB im Laufe des Jahres 2023. Insgesamt investiert das Unternehmen 7,2 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr hat die MVB bereits 26 Standardlinienbusse, ebenfalls vom Hersteller MAN, gekauft. Zusätzlich verfügen die MVB über 5 weitere Standardlinienbusse vom gleichen Typ, jedoch als Leasingfahrzeuge.

Aktuell

Vorübergehende Einschränkungen auf zwei weiteren Linien / Linien nach Kamenz und Königsbrück ab 26.09. mit reduziertem Angebot (Meldung vom: 22.09.2022)

Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio hatten das Unternehmen und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) die Reduktion des Fahrplanangebotes vereinbart, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen. Nach den Einschränkungen, die seit 19.09. gelten, wird in einem zweiten Schritt ab 26.09. das Angebot auf den Linien Dresden – Kamenz und Dresden – Königsbrück reduziert. Insgesamt entfallen somit vorübergehend knapp zehn Prozent des gesamten Angebotes der DB Regio im VVO. „Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden, da sie völlig kontraproduktiv für eine Verkehrswende ist“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Wir erwarten von der DB Regio, dass sie die Ausbildung von neuem Personal intensiviert, um die Lücken rasch zu schließen.“ Die DB Regio hat dies zugesichert, kann jedoch aufgrund der nötigen Dauer noch keinen verbindlichen Zeitpunkt für ein Ende der aktuellen Einschränkungen nennen. Dr. Wolfgang Weinhold, Vorsitzender der DB Regio Südost: „Wir entschuldigen uns bei allen Fahrgästen für die Ausfälle. Unser Ziel ist, im ersten Schritt wieder ein verlässliches Angebot zu fahren, um dann im zweiten Schritt möglichst rasch schrittweise das Angebot wieder zu verbessern.“

Vorerst fahren ab 26.09. die Züge der RB 33 nur noch zwischen Dresden-Neustadt und Ottendorf-Okrilla Süd. Im Abschnitt Ottendorf-Okrilla Süd – Königsbrück fahren Busse. Ausnahmen sind ab Königsbrück montags bis freitags die Fahrt um 4.44 Uhr, am Wochenende die Fahrt um 6.54 Uhr sowie der tägliche letzte Zug 22.54 Uhr, die regulär als Züge auf der gesamten Strecke verkehren. In die Gegenrichtung finden die beiden Fahrten um 21.48 Uhr und 23.48 Uhr ab Bahnhof Neustadt planmäßig ohne Ersatzverkehr statt.

Auf der Linie S 8 Dresden – Kamenz entfallen nachmittags die Verstärkerfahrten. Die Züge fahren im Stundentakt, in der vormittäglichen Hauptverkehrszeit alle 30 Minuten. DB Regio prüft zudem, ob nachmittags einige der weiterhin verkehrenden Züge verstärkt werden können, um zusätzliche Sitzplatzkapazität zu schaffen.

Die durch die Kürzungen freiwerdenden Mitarbeiter können so einen stabilen Verkehr auf den anderen Linien sicherstellen. Die Fahrplandaten ab dem 26.09. werdend derzeit aktualisiert und sind in Kürze unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar sein.

Aktuell

Zugverkehr ist auf dem Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen bzw.Roßla und Nordhausen von 20 Uhr bis 6 Uhr nicht möglich // Ersatzverkehr mit Taxis wird eingerichtet (Meldung vom: 22.09.2022)

Auch in der kommenden Nacht kann der Netzbetreiber DB Netz AG ein Stellwerk auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel nicht besetzen. Daher wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen bzw. Roßla und Nordhausen durch DB Netz in der Nacht von Donnerstag, 22.09., auf Freitag, 23.09., gesperrt. Betroffen sind die Züge der Linien, RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde und RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Da ein Schienenersatzverkehr mit Bussen aufgrund der kurzfristigen Ankündigung der Sperrung nicht möglich ist, wird Abellio einen Notverkehr mit Taxis einrichten. Ob das Stellwerk in den kommenden Nächten besetzt werden kann, ist noch nicht klar

Dresden

Dresden feiert 150 Jahre Straßenbahn // Großes Geburtstagsfest am 24. September auf dem Theaterplatz (Meldung vom: 22.09.2022)

Am 26. September 2022 ist es genau 150 Jahre her, dass die erste Pferdestraßenbahn von Dresden ins Fischerdörfchen Blasewitz rumpelte. Aus einer Linie sind bis heute zwölf geworden und die Straßenbahn spielt eine entscheidende Rolle für die Mobilität der Menschen in unserer Stadt.

Das Jubiläum ist Grund genug für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), ihre spannende Geschichte und bewegende Gegenwart ordentlich zu feiern. Zur großen Geburtstagsparty am Sonnabend, 24. September von 10:00 bis 18:00 Uhr sind alle Dresdnerinnen und Dresdner ganz herzlich auf den Theaterplatz eingeladen. Hier wird eine große Bühne aufgebaut. Erstmals feiert die DVB ein rundes Jubiläum im Herzen der Stadt.

Bühnenprogramm auf dem Theaterplatz

Nach der feierlichen Eröffnung um 11:00 Uhr schneiden Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert gemeinsam mit dem DVB-Vorstand eine extra große Geburtstagstorte der Bäckerei Richter an und verteilen sie unter den Festgästen. Im Anschluss laden kleine und große Shows zum Staunen und Verweilen ein – von einem bunten Kinderprogramm über zwei Konzerte mit „The Firebirds“ bis hin zur Party ab 15:30 Uhr mit „Disco Dice“. Rund um die Bühne gibt es zahlreiche Mitmach-Angebote, Informationen zu Bahn und Bus und natürlich einen großen Souvenirstand. Um 15:00 Uhr werden die Gewinner des Fotowettbewerbs „Tram-Erlebnisse“ prämiiert.

Erlebbare Straßenbahngeschichte auf der Augustusbrücke

Auf der Augustusbrücke stellen sich 14 Straßenbahnwagen auf - angefangen von dem Berolina-Wagen „309“ aus dem Jahr 1902 über den Kleinen und Großen Hecht aus den 1930er Jahren bis hin zum neuen Stadtbahnwagen. Das älteste Fahrzeug steht am Theaterplatz und das jüngste am anderen Ende der Brücke am Neustädter Markt. Sie machen die Dresdner Straßenbahngeschichte zum Erlebnis. Mitglieder des Straßenbahnmuseum Dresden e.V. zeigen gern ihre Schätze und geben Auskunft über jedes Detail.

Straßenbahnkorso ab 17:30 Uhr

Als Höhepunkt des Geburtstagsfestes starten die auf der Augustusrücke aufgereihten Straßenbahnen 17:30 Uhr einen Korso durch die Innenstadt. Sie alle fahren direkt hintereinander über den Postplatz, die Wilsdruffer Straße, den Pirnaischen Platz, die Carolabrücke und den Neustädter Markt wieder bis auf die Augustusbrücke. Tickets zur Mitfahrt in den historischen Triebwagen gibt es ab 17:00 Uhr direkt an den Fahrzeugen.

Neues Straßenbahnbuch erscheint im November

Wer sich für Straßenbahngeschichte interessiert, kann am Infostand der DVB das am 15. November erscheinende Buch „Menschen, Motoren, Mobilität – 150 Jahre Straßenbahn in Dresden“ vorbestellen. Es erzählt die Geschichte der „Glocke“ aus der Perspektive der Menschen, die sich für sie seit Jahr und Tag mit viel Herzblut einsetzen.

Wegen der Geburtstagsparty wird die Straßenbahnstrecke zwischen Postplatz und Neustädter Markt für den Linienverkehr von 8:50 bis 20:30 Uhr gesperrt. Die Linien 4, 8 und 9 wer-den in dieser Zeit über die Marien- bzw. Carolabrücke umgeleitet.

Leipzig

Straßenbahnlinien 11 und 16 fahren wieder über Chausseehaus (Meldung vom: 15.09.2022)

Die Straßenbahnlinie 11 und 16 fahren ab 19. September 2022, wie angekündigt, wieder über die Haltestelle Chausseehaus und weiter stadtauswärts ihren gewohnten Linienweg. Damit beginnt die letzte Bauphase am Wilhelm-Liebknecht-Platz. Die Arbeiten liegen weiterhin im Plan.

Mit Freigabe der Eutritzscher Straße und Michaelisstraße für den Straßenbahnverkehr wird die Umleitung der betroffenen Linien entsprechend angepasst. Die Straßenbahnlinien 11 und 16 verkehren dann wieder wie in der ersten Bauphase mit Umleitung über Zoo und Michaelisstraße zur Haltestelle Chausseehaus, so dass der Einsatz des Schienenersatzverkehrs (SEV) nicht mehr notwendig ist. Die derzeitige Umleitung der Straßenbahnlinie 10 über Waldplatz und Thomaskirche bleibt weiterhin bestehen. Dieser letzte Bauabschnitt endet voraussichtlich am 15. Oktober 2022 mit der Verkehrsfreigabe der Haltestellenanlage zwischen Erich-Weinert-Straße und Eutritzscher Straße.

Sachsen (VMS)

Linie C11 (Chemnitz – Stollberg): Bahnen fahren ab 16.9.2022 wieder durchgehend (Meldung vom: 15.09.2022)

Die Bahnarbeiter der Regio Infra Service Sachsen (RISS) GmbH haben sich mächtig ins Zeug gelegt: Der vom Schlamm verwüstete Streckenabschnitt der Linie C11 ist ab Freitag, 16. September 2022, früh mit Betriebsbeginn gegen 4 Uhr wieder befahrbar.

Damit müssen sich Fahrgäste nicht mehr auf längere Fahrt- und Wartezeiten einstellen. Gert Schleicher, Betriebsleiter der City-Bahn Chemnitz: „Ein großer Dank an die Kollegen der RISS und die beauftragte Gleisbaufirma!“

RISS ist die Regio Infra Service Sachsen GmbH, die sich um Instandhaltung der Bahnstrecke Chemnitz-Stollberg (C11) kümmert.

Schlammfluten hatten die Bahnstrecke vergangene Woche unterspült. Das Schotterbett der Gleise musste auf mehreren 100 Metern Länge ausgetauscht oder ersetzt werden. Die Kosten liegen im fünfstelligen Bereich.

Entwarnung auch für die Strecke C14 (Mittweida – Chemnitz – Thalheim): Krankheitsbedingt ist der Verkehr bis Sonntag (18. September 2022) zwischen Chemnitz Hbf und Thalheim eingestellt. Ab Montag (19. September 2022) verkehren die Bahnen auf der gesamten C14 wieder nach Regelfahrplan.

Sachsen

Streckengeburtstag auf der Lößnitzgrundbahn – Zusätzliche Züge zwischen Radebeul und Radeburg (Meldung vom: 13.09.2022)

Am 17. und 18. September lädt die Lößnitzgrundbahn mit zusätzlichen Fahrten zum Streckengeburtstag ein. Vor 138 Jahren, am 15. September 1884, nahm die Schmalspurbahn zwischen Radebeul Ost, Moritzburg und Radeburg ihren Betrieb auf. Zum Jubiläumswochenende sind historische Züge der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) und der Traditionsbahn Radebeul auf der Strecke im Einsatz.

Insgesamt rollen während des Wochenendes 36 Züge über die Gleise, so auch der Zug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen und der Zug aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn. Die zusätzlichen Abfahrten werden vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) finanziert. „Der Geburtstag beginnt bereits am Freitag mit einem Sonderzug“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG. „Der extra eingesetzte Fotozug startet am frühen Nachmittag in Radebeul und stoppt unterwegs auf freier Strecke für Fotohalte und Scheinanfahrten. Zudem fährt schon am Freitagvormittag ein zusätzlicher Zug bis Radeburg.“

An einzelnen Stationen entlang der Strecke wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher. Am Sonntag öffnet der Minibahnclub Dresden die Pforten der Gartenbahn in der Nähe des Haltepunktes „Weißes Ross“ und der Bilz-Bund für Naturheilkunde lädt ab dem Haltepunkt „Lößnitzgrund“ zu einer geführten Wanderung ein. In Moritzburg stehen der große Spielebahnhof des VVO und zahleiche Infostände, unter anderem von Eisenbahnvereinen und den Landesbühnen Sachsen, für die Besucher bereit.

Alle Informationen zu Fahrplan und Tarif sowie dem Sonderzug gibt es unter www.loessnitzgrundbahn.de

Dresden

150 Jahre Straßenbahn - Sonderbriefmarke (Meldung vom: 12.09.2022)

Am 26. September 1872 rollte erstmals eine, damals als sehr innovativ geltende, Pferdestraßenbahn durch Dresden. Was vor 150 Jahren mit einer Linie zwischen Blasewitz und dem Pirnaischen Platz begann, hat sich bis heute zu einem 213 Kilometer langen Netz mit zwölf Straßenbahnlinien entwickelt. PostModern feiert dieses Jubiläum gemeinsam mit der Dresdner Verkehrsbetriebe AG und veröffentlicht aus diesem Anlass einen Sonderbriefmarkenbogen.

Wenn man an Straßenbahnen in Dresden denkt, hat wohl jeder ein ganz eigenes Bild im Kopf. Die Geschichte des innerstädtischen Schienenverkehrs in den vergangenen 150 Jahren ist vor allem auch in der Entwicklung der Fahrzeuge sichtbar. Egal ob „Großer Hecht“, Tatra-Bahn oder Niederflurgelenktriebwagen - das Stadtbild ist geprägt von Straßenbahnen. Als regionaler Postdienstleister hat sich PostModern intensiv mit der Geschichte dieser Fahrzeuge beschäftigt und sie auf einem Sonderbrief-markenbogen verewigt.

„Ich weiß noch genau, wie ich damals ab der 2. Klasse mit der Straßenbahn in die Schule fahren durfte. Es war eine der klassischen Tatra-Bahnen und nicht erst seit diesem Moment üben Straßenbahnen eine besondere Faszination auf mich aus. Da es vielen Dresdnerinnen und Dresdnern ähnlich geht, haben wir bei PostModern lange über eine passende Präsentation dieser Straßenbahntradition nachgedacht. Gemeinsam mit der DVB und unserer Agentur Oberüber Karger ist dabei ein toller Sonderbriefmarkenbogen entstanden, der fünf Straßenbahnen aus 150 Jahren Geschichte verbindet“, sagt Alexander Hesse, Unternehmenssprecher der MEDIA Logistik.

„Wir fühlen uns geehrt. Die Marken zeigen unsere wichtigsten Fahrzeugtypen vom Berolina-Wagen aus dem Jahr 1902 bis zu unserer neuen Stadtbahn. So macht Briefe schreiben Spaß“, freut sich Martin Gawalek, Centerleiter Verkehrsmanagement/Marketing bei der DVB. „Wer die wunderschönen historischen Fahrzeuge des Straßenbahnmuseums in Aktion erleben möchte, ist herzlich zu unserer großen Geburtstagsparty am 24. September auf der Augustusbrücke und dem Theaterplatz eingeladen.“

Der Briefmarkenbogen „150 Jahre Straßenbahn in Dresden“ für Standardbriefe (bis 20 g) ist ab sofort im Webshop von PostModern, im Kundenzentrum der DVB und in allen weiteren teilnehmenden Servicepunkten erhältlich.

Sachsen (VMS)

Einschränkungen auf den Linien C11 und C14 (Meldung vom: 12.09.2022)

In der nächsten Woche müssen sich Fahrgäste weiterhin auf Behinderungen im Netz der City-Bahn Chemnitz einstellen. Betroffen sind C11 (Chemnitz-Stollberg) und C14 (Mittweida-Thalheim).

Linie C11
Ab Montag hat die City-Bahn Chemnitz (CBC) regulären Schienenersatzverkehr zwischen Altchemnitz Schule und Neukirchen Klaffenbach bestellt. In diesem Abschnitt hatte eine Schlammflut die Gleise unterspült.

Voraussichtlich am Sonnabend, 17. September 2022, werden die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen sein.
Dazu der CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Wir arbeiten unter Hochdruck, um zum Normalfahrplan zurückzukehren. Wir sind froh darüber, trotz der Sperrung Stundentakt anbieten zu können.“

Zwischen Stollberg und Neukirchen sowie Chemnitz Hbf und Altchemnitz fährt die Linie C11 im 1-Stunden-Takt. Alle Fahrten zur Minute 00 ab Chemnitz Hbf sowie zur Minute 02 ab Stollberg (auch 8:52 Uhr) entfallen. Fahrgäste sollen alternativ bitte die Linie 262 nutzen.

Linie C14
Krankheitsbedingt entfallen bis einschließlich 18. September 2022 alle Fahrten zwischen Chemnitz Hbf - Technopark – Thalheim. Ausnahme: Die jeweils erste Fahrt 3.59 Uhr ab Aue / 4.28 Uhr ab Thalheim verkehrt planmäßig. Alternativ bitte C13 oder Linie 211 nutzen. Zwischen Mittweida und Chemnitz Hbf fährt die CBC nach Normalfahrplan.

Aktuell

Nicht besetzte Stellwerke der DB Netz AG führen erneut zu Zugausfällen auf der Strecke Halle (Saale) – Sangerhausen (Meldung vom: 09.09.2022)

Auch am kommenden Wochenende (10.9. und 11.9.) werden mehrere Stellwerke der DB Netz AG über längere Zeiträume nicht besetzt sein.

Das wird am Samstag- und Sonntagabend und in den Nächten von Samstag auf Sonntag sowie Sonntag zu Montag zu erheblichen Störungen auf der Verbindung zwischen Halle (Saale) und Kassel führen.

Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter können an diesen Abenden und Nächten von jeweils 18 Uhr bis früh um 6 Uhr keine Züge zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen verkehren. Betroffen sind die Züge der Linien:
RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde
RE 9 Halle (Saale) – Kassel
S 7 Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben - Sangerhausen (einzelne Fahrten).

Abellio wird einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Lutherstadt Eisleben und Sangerhausen einrichten.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 3 (Meldung vom: 08.09.2022)

Aufgrund von Bauarbeiten erfolgt eine Vollsperrung für den Stadtbahnverkehr zwischen Urbicher Kreuz und Melchendorfer Markt. Deswegen verkehrt die Stadtbahn-Linie 3 am Dienstag, den 13.09.2022 und Mittwoch, den 14.09.2022, jeweils im Zeitraum von 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr, aus Richtung Europaplatz nur bis zur Wendeschleife Melchendorf. Die Erfurter Verkehrsbetriebe setzen in dieser Zeit zwischen Urbicher Kreuz und Blücherstraße Schienenersatzverkehr ein.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste, die Haltestelle Blücherstraße als Umsteigepunkt zwischen Stadtbahn und Schienenersatzverkehr zu nutzen. Durch die Baumaßnahme ergibt sich im genannten Zeitraum folgende Streckenführung des Schienenersatzverkehrs zwischen Urbicher Kreuz und Blücherstraße: Bushaltestelle Urbicher Kreuz – Bushaltestelle Windischholzhausen/X-FAB – Ersatzhaltestelle Katholisches Krankenhaus – Ersatzhaltestelle Schöntal – Ersatzhaltestelle Drosselberg – Ersatzhaltestelle Melchendorf – Bushaltestelle Dornheimstraße (stadteinwärts) bzw. Bushaltestelle Abzweig Wiesenhügel (stadtauswärts) – Ersatzhaltestelle Blücherstraße (stadtauswärts).

Der SEV-Fahrplan ist über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und das EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Endspurt an Baustelle Bautzner- / Wilhelminenstraße - Linie 11 verkehrt ab Montag verkürzt (Meldung vom: 08.09.2022)

Ab Montag, dem 12. September 2022, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 17. September 2022, 19:15 Uhr verkehrt die Straßenbahnlinie 11 verkürzt zwischen Zschertnitz und Waldschlößchen. Der weitere Streckenteil bis Bühlau wird durch Ersatzbusse als „EV11“ bedient.
Grund der knapp einwöchigen Sperrung ist die Fertigstellung der Baustelle auf der Bautzner Straße in Höhe Wilhelminenstraße. Weil die letzten Arbeiten direkt am Gleisbereich der Straßenbahn stattfinden, muss die Straßenbahn noch einmal für einige Tage weichen.

Seit 3. August 2020 bauten Stadt Dresden, Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), DREWAG (heute SachsenEnergie), Stadtentwässerung Dresden sowie weitere Versorgungsunternehmen gemeinsam einen 315 Meter langen Abschnitt der Bautzner Straße neu. Die Baustelle begann stadtauswärts nach der Einmündung Fischhausstraße und endete in Höhe Brockhausstraße. War zunächst geplant, die Baustelle bis Oktober 2021 zu beenden, erwies sich der Zustand eines unterirdischen Durchlasses für den Eisenbornbach als zu baufällig für ein planmäßiges Ende. Das konnte allerdings erst nach Freilegung des städtischen Bauwerkes festgestellt werden. Die damit einhergehende Technologieänderung führte zu einer mehrstufigen Verlängerung der Bauzeit. Jetzt wird die Baustelle abgeschlossen, weitere Einschränkungen im ÖPNV oder Autoverkehr sind nicht mehr vorgesehen. Es finden lediglich noch Arbeiten wie Baumpflanzungen im Gehwegbereich statt.

Dresden

Baustelle Antonstraße fertig // Straßenbahnen kehren am Montag auf den Stadtring zurück (Meldung vom: 08.09.2022)

Ab Montag, dem 12. September 2022, 3:30 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 6 und 11 zwischen Albertplatz und Kongresszentrum wieder über Bahnhof Neustadt und Marienbrücke. Die Linie 3 verkehrt von Coschütz kommend bis Carolaplatz. Von dort geht es weiter über Neustädter Markt, Bahnhof Neustadt, Albertplatz und zurück nach Coschütz. Der Ersatzverkehr EV3 mit Bussen ist wie bisher zwischen Bahnhof Neustadt und dem Wilden Mann unterwegs.

Mit Fertigstellung der Baustelle Antonstraße ist der Stadtring auch für Autos wieder ohne Einschränkung befahrbar. Die Freigabe erfolgt in Abhängigkeit des Baufortschritts bereits während des Wochenendes. Weiterhin gebaut wird im Zuge der Bundesstraße 170 unter den Eisenbahnbrücken am Bahnhof Neustadt und auf der Großenhainer Straße. Dort kann der Verkehr in wechselnden Baufeldern einspurig an der Baustelle vorbeirollen.

Seit dem 15. Juli 2022 bauten Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA), Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) und Versorgungsunternehmen die Antonstraße zwischen Albertplatz und Leipziger Straße. Dabei wurden Straßenbahngleise, die nach 20 Jahren intensiven Betriebes verschlissen waren, repariert. Versorgungsunternehmen nutzten die Gelegenheit zur Sanierung von Leitungen und das STA erneuerte die Fahrbahndecke im Zuge des Stadtringes. Die Arbeiten waren zwischen allen Beteiligten abgestimmt und mit den schon bestehenden größeren Baustellen auf der Hansa- und Großenhainer Straße koordiniert. Im Gegensatz zu vielen kleinteiligen Bauabschnitten, die sich auch über einen langen Zeitraum erstreckt hätten und deutlich teurer geworden wären, stand bei der Abstimmung die einmalige Sperrung des Areals für die Verkehrsteilnehmer im Vordergrund.

Wegen der langen Hitzeperiode mit teilweise extrem hohen Temperaturen im Sommer dauerte die Straßen- und Gleisbaustelle zwei Wochen länger als geplant. Das hing vor allem mit dem Einbau des neuen Materials zusammen. Insbesondere Stahlbauteile wie die Straßenbahnschienen einschließlich deren Befestigungen dehnen sich bei Hitze aus. Bei den extremen Temperaturen lag das außerhalb der abnahmefähigen Toleranzen. Ähnliches galt für bitumenhaltige Fahrbahnbeläge. Die Materiallieferungen trafen angesichts der aktuellen Probleme auf dem Weltmarkt und in Deutschland auch häufig nicht zur richtigen Zeit ein. Neben den Problemen der Materiallieferung und Verarbeitung hatte die Hitze natürlich auch Auswirkungen auf die Bauleute, die ständig in der prallen Sonne arbeiten mussten. Hier gebot der Arbeitsschutz eine zeitliche Verlagerung und Verkürzung von Schichten. Dazu kamen die wieder angestiegenen Corona-Zahlen, die bei Baufirmen und Ingenieurbüros zu einer zusätzlichen Herausforderung wurden.

Sachsen (VMS)

C11 zwischen Chemnitz-Friedrichsstraße und Klaffenbach Hp unterbrochen (Meldung vom: 07.09.2022)

C11 Chemnitz - Stollberg: Streckenabschnitt nach Unwetter gesperrt
Während des Unwetters am Dienstag unterspülten Schlammmassen die Bahngleise zwischen Chemnitz-Friedrichstraße und Klaffenbach Hp. Dieser Abschnitt der Bahnstrecke Chemnitz – Stollberg (C11) ist vorerst gesperrt. Schienenersatzverkehr (SEV) ist eingerichtet.
Regelbetrieb fährt die C11 derzeit nur zwischen Chemnitz Hbf und Altchemnitz. Achtung: Veränderte Abfahrtszeiten sind möglich. Zwischen Stollberg und Neukirchen-Klaffenbach fahren die roten Variobahnen im Stundentakt.

Nach Ankunft der Züge in Neukirchen-Klaffenbach (aus Richtung Stollberg zur Minute 47) fährt die City-Bahn mit einem CVAG-Bus jeweils ab Minute 50 bis Schule Altchemnitz.

Abfahrt von Schule Altchemnitz nach Neukirchen-Klaffenbach ist zur Minute 25, nachdem die CBC-Variobahnen (aus Richtung Hauptbahnhof zur Minute 20) dort angekommen sind.

Der SEV gilt bis auf Weiteres und rollt zu den üblichen Betriebszeiten der Linie C11.

Sobald die Strecke wieder befahrbar ist, informiert die City-Bahn darüber. Der Abschnitt zwischen Schule Altchemnitz und Neukirchen-Klaffenbach ist wegen unterspülter Gleise nicht passierbar. Schadenshöhe noch unklar.

Sachsen

Planmäßige Restarbeiten zwischen Gößnitz und Lehndorf sorgen für kurzfristige Sperrung (Meldung vom: 06.09.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) führt zwischen Gößnitz und Lehndorf Gleisbauarbeiten durch, bei der vom 7. September (22 Uhr) bis 10. September (4 Uhr) dieser Streckenabschnitt gesperrt werden muss. Während der Sperrung werden die sogenannte Belastungsstopfgänge durchgeführt. Der bislang aufgebrachte Schotter wird dabei noch einmal verdichtet. Damit ist der Abschnitt Gößnitz–Lehndorf komplett fertig modernisiert und fit für die nächsten Jahrzehnte.

Arbeiten auf dem vier Kilometer langem Abschnitt finden rund um die Uhr statt, um die Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Es kommen Stopfmaschinen sowie Arbeits- und Schotterzüge zum Einsatz. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Die S-Bahnen der Linien S 5/S 5X Halle (S) Hbf−Leipzig/Halle Flughafen−Leipzig Hbf−Altenburg−Zwickau werden zwischen Altenburg und Gößnitz durch Busse ersetzt.

Der RE 3667 (Gera Hbf planmäßig ab 20.58 Uhr) der Linie RE 1 Göttingen―Erfurt―Gera―Glauchau wird von Schmölln (Thür) bis Glauchau durch einen Bus ersetzt.

Die Züge der Linie RE 3 Erfurt―Gera―Altenburg werden zwischen Schmölln (Thür) und Altenburg durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der S-Bahn Mitteldeutschland: 0341 26696622, im mdr auf Texttafeln 738/737 und im Internet unter s-bahn-mitteldeutschland.de und bauinfos.deutschebahn.com.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.sachsen-franken-magistrale.de/das-projekt/leipzig-hof/lehndorf-goessnitz.html

Thüringen

Nachtrag zum Ersatzverkehr auf der Strecke Erfurt - Nordhausen (Meldung vom: 02.09.2022)

Wie die DB Regio mitteilt, bietet sie nun doch kurzfristig auf den Linien RE 55 und RE 56 am Wochenende 3./4. September einen Ersatzverkehr mit Bussen morgens und abends an. Nach intensiver Suche hat nun ein Busunternehmen die Fahrten auf der Strecke Ringleben-Gebesee und Sondershausen zugesagt. Der Ersatzverkehr an den Wochenenden 10./11. September, 17./18. September, 20. September, 24./25. September sowie 1./2. Oktober ist in vollem Umfang gesichert.

Auf der Strecke Erfurt–Nordhausen kommt es derzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil DB Netz aktuell Mitarbeitende in den Stellwerken weiterbildet. Ziel ist es, dass sie bei hohen Krankenständen künftig flexibler eingesetzt werden können. Damit will die DB den Fahrplan zügig wieder stabilisieren. Die erste Stufe des Weiterbildungsprogramms ist bereits abgeschlossen. So kann die DB Regio seit 29. August von montags bis freitags wieder einen verlässlichen Fahrplan auf den Linien RE 55/56 anbieten. An den Wochenenden und Feiertagen ist weiterhin ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen geplant. Die Suche nach einem neuen Busunternehmen war sehr schwierig, da auch die Busbranche unter hohen Krankenständen bei den Busfahrern leidet.

Reisende sollten sich rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über die Abfahrtszeiten der Ersatzbusse informieren und für die Reise mehr Zeit einplanen.

Dresden

Theaterplatz und Augustusbrücke wegen Veranstaltung gesperrt (Meldung vom: 02.09.2022)

Aufgrund einer Veranstaltung auf dem Theaterplatz können die Straßenbahnlinien 4, 8, 9 und 11 am Montag, dem 5. September 2022, von 8:00 Uhr bis 22:30 Uhr nicht über die Augustusbrücke fahren. Deshalb gibt es im genannten Zeitraum folgende Umleitungen:

Linie 4:
Verkehrt in beiden Richtungen zwischen Postplatz und Leipziger Straße über Ostra-Allee und Marienbrücke.

Linie 8:
Wird zwischen Georgplatz und Carolaplatz über den Pirnaischen Platz und die Carolabrücke umgeleitet.

Linie 9:
Fährt zwischen Georgplatz und Neustädter Markt ebenfalls über Pirnaischen Platz und Carolabrücke.

Linie 11:
Wird wie die Linie 8 zwischen Georgplatz und Carolaplatz über den Pirnaischen Platz und die Carolabrücke verkehren.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden für die Umleitung um Verständnis. Auskünfte zur Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Thüringen

Kein SEV auf der Strecke Erfurt - Nordhausen (Meldung vom: 01.09.2022)

Bahnreisende auf den Linien RE 55 und RE 56 müssen am Wochenende 3./4. September leider mit weiteren Einschränkungen rechnen. Das von DB Regio beauftragte Busunternehmen ist nicht in der Lage, den bestellten Schienenersatzverkehr auf der Strecke Ringleben-Gebesee und Sondershausen anbieten zu können. Die Suche nach einem anderen Busunternehmen blieb bislang erfolglos. Auch die Busbranche leidet derzeit unter hohen Krankenständen.

Die DB empfiehlt, den Abschnitt zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen weiträumig zu umfahren oder auf andere Verkehrsträger auszuweichen. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Reisenden um Entschuldigung.

Auf der Strecke Erfurt – Nordhausen kommt es derzeit zu Einschränkungen im Zugverkehr, weil DB Netz aktuell Mitarbeitende in den Stellwerken weiterbildet. Ziel ist es, dass sie bei hohen Krankenständen künftig flexibler eingesetzt werden können. Damit will die DB den Fahrplan zügig wieder stabilisieren. Die erste Stufe des Weiterbildungsprogramms ist bereits abgeschlossen. So kann die DB Regio seit 29. August von montags bis freitags wieder einen verlässlichen Fahrplan auf den Linien RE 55/56 anbieten. An den Wochenenden 10./11. September, 17./18. September, 20. September, 24./25. September sowie 1./2. Oktober sind jedoch weiterhin Einschränkungen zwischen Ringleben-Gebesee und Sondershausen erforderlich, da die Stellwerke in diesem Abschnitt dann planmäßig nicht besetzt sind.

DB Regio bemüht sich darum, für die weiteren Wochenenden bis Anfang Oktober Ersatzverkehre zu organisieren und prüft derzeit alle zur Verfügung stehenden Optionen. Reisende sollten sich rechtzeitig vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über ihre gewünschte Verbindung informieren. Dort werden auch automatisch mögliche alternative Reisewege angezeigt. So können zum Beispiel Reisende von Erfurt mit direktem Ziel Nordhausen über Sangerhausen fahren.

Dresden

Gleisreparatur am Hauptbahnhof Nord (Meldung vom: 31.08.2022)

Wegen der Reparatur von zwei Weichen im Gleis der Straßenbahn am Hauptbahnhof Nord werden die Straßenbahnlinien 3, 7, 8, 9 und 11 von Freitag, dem 2. September 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 5. September 2022, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 3
Erhält in Kombination mit der Linie 11 eine geteilte Linienführung.
Die Wagen fahren im Norden vom Albertplatz planmäßig zum Pirnaischen Platz und weiter als Linie 11 über Dr.-Külz-Ring, Postplatz, Augustusbrücke und Carolaplatz nach Bühlau.

Im Süden verkehrt die Linie 3 von Coschütz planmäßig bis Hauptbahnhof. Von dort geht es weiter als Linie 11 über Wiener Straße und Lennéplatz nach Zschertnitz.

Linie 7
Verkehrt zwischen Ammonstraße und Piraischem Platz Umleitung über Freiberger Straße, Postplatz und Dr.-Külz-Ring.

Linie 8
Fährt von Hellerau planmäßig bis zum Postplatz und endet in der Gleisschleife an der Webergasse. Am Sonntag verkehrt sie nur zwischen Hellerau und Infineon Süd.

Linie 9
Wird zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Straße über Ammonstraße, Bahnhof Mitte und Marienbrücke umgeleitet.

Linie 11
Erhält in Kombination mit der Linie 3 eine geteilte Linienführung.
Die Wagen fahren im Norden von Bühlau kommend über Albertplatz, Carolaplatz, Augustusbrücke, Postplatz und Dr.-Külz-Ring bis zum Pirnaischen Platz. Von dort geht es weiter als Linie 3 über Carolabrücke zum Albertplatz.

Im Süden verkehrt die Linie 11 von Zschertnitz planmäßig zum Hauptbahnhof und weiter als Linie 3 nach Coschütz.

EV 3/8
Als Ersatzverkehr fahren Busse für alle Linien von der Webergasse über Dr.-Külz-Ring, St.-Petersburger-Straße und Hauptbahnhof nach Südvorstadt.

Grund der Sperrung ist die Erneuerung der Stellvorrichtungen an zwei Weichen des Straßenbahngleises. Die Weichen befinden sich in Höhe der Haltestelle Hauptbahnhof Nord auf der nur durch Straßenbahnen befahrenen Trasse. Gleichzeitig wird die Entwässerung der Bahnsteige überprüft und instandgesetzt. Die Sperrung für Straßenbahnen wird gleich genutzt, um am Georgplatz die Steuerung für eine so genannte vernetzte Weiche einzubauen. Abhängig von ihrer Fahrtrichtung dürfen die Bahnen dort künftig zügiger fahren und können so auch die Kreuzung schneller räumen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe investieren in die Gleisreparatur insgesamt rund 100.000 Euro. Der Autoverkehr wird von den Bauarbeiten nicht eingeschränkt.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden für die nötige Umleitung um Verständnis. Auskünfte zur Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Magdeburg

Neubau Straßenbahnstrecke Rothensee: Nächste Bauphase beginnt (Meldung vom: 30.08.2022)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bauen die Straßenbahnstrecke auf dem August-Bebel-Damm im Stadtteil Rothensee grundlegend aus. In der kommenden Woche beginnt dabei eine neue Bauphase mit neuen Verkehrsführungen. Bereits am Wochenende muss vorübergehend der Straßenbahnverkehr unterbrochen werden.

Auf 1,4 Kilometern Länge wird der August-Bebel-Damm seit vergangenem Jahr durch die MVB umgestaltet und modernisiert. Am 5. September 2022 startet die nächste Bauetappe bei dem Großprojekt. Dann wird unter anderem eine Bahnstromtrasse unterhalb der Straßenbahngleise verlegt, die Verlegung einer 110 kV-Starkstromleitung vorbereitet und das stadteinwärtige Straßenbahngleis zwischen Scheidebuschstraße und Schule Rothensee, inklusive der gleichnamigen Haltestelle, neu gebaut.

Änderungen Linienverkehr und Verkehrsführung
Der Straßenbahnverkehr der Linie 10 wird weiterhin eingleisig an der Baustelle vorbeigeführt. Für den Umbau der notwendigen Bauweichen muss jedoch am Wochenende vom 3. und 4. September der Straßenbahnverkehr unterbrochen werden. Die MVB richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Details dazu weiter unten.

Der Autoverkehr wird, ebenfalls ab 3. September, am August-Bebel-Damm über den Korbwerder und die Saalestraße in Richtung Innenstadt umgeleitet. Autofahrer in Richtung Autobahn A2 müssen ebenfalls über die Saalestraße fahren.

Die Zufahrt vom August-Bebel-Damm zur Scheidebuchstraße und dem dortigen Nahversorger ist nur aus Richtung A2 möglich.

Von der Badeteichstraße und der Buschfeldstraße kann auf den August-Bebel-Damm in Richtung Innenstadt abgebogen werden. Am Knotenpunkt August-Bebel-Damm / Korbwerder ist für den Ausbau des stadteinwärtigen Gleises keine Querung zur Buschfeldstraße möglich. Für den Fußgänger- und Radverkehr wird zwischen Korbwerder und Kraftwerk Privatweg die neue Seitenbahn an der Ostseite des August-Bebel-Damms freigegeben.

Bisherige Bauarbeiten
Bisher fertiggestellt ist das Straßenbahngleis in stadtauswärtiger Fahrtrichtung im Bereich Schule Rothensee bis Scheidebuschstraße und die Autofahrspur bis zur Gasereistraße. Auch die aufwendigen Umverlegungsarbeiten der einzelnen Versorgungsleitungen auf der östlichen Seitenbahn konnte abgeschlossen werden.

Änderung der Linienführung in der Zeit vom 2.9.2022 (22 Uhr) bis 4.9.2022

Straßenbahnlinie 10
Die Straßenbahnen fahren verkürzt nur von/bis Haltestelle Pettenkoferstraße/ Neue Neustadt.

Schienenersatzverkehr mit Bussen:
Als Ersatz fahren Busse zwischen den Haltestellen Ersatzhalt Pettenkoferstraße und Barleber See mit Anschluss an die Straßenbahn.
Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.

Haltestellenbedienung Wendeschleife Pettenkoferstraße/ Robert-Mayer-Straße
Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Barleber See befindet sich für die Straßenbahnlinie 10 in der Curiestraße an der Ersatzhaltestelle Pettenkoferstraße.

Für den Umstieg in die Busse des SEV in Richtung Barleber See nutzen die Fahrgäste diese Haltestelle.

Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt befindet sich für den SEV an der Haltestelle Pettenkofer Straße in gewohnter Lage. Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt mit der Straßenbahnlinie 10 müssen Fahrgäste die Abfahrtshaltestelle in der Wendeschleife Robert-Mayer-Straße auf der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen.

Die Nachtlinie N8 verkehrt als Bus:
Die Bedienung der Haltestellen (Tram oder am Straßenrand) ist im Aushangfahrplan vermerkt.

Die Nachtlinie N2 fährt als Straßenbahn:
Die Abfahrt am Alten Markt erfolgt von der barrierefreien Ersatzhaltestelle vor dem Blauen Bock

Aktuell

Einschränkungen auf der Müglitztalbahn (Meldung vom: 27.08.2022)

Geänderte Fahrzeiten und teilweise Ersatzverkehr zwischen Geising und Altenberg aufgrund des Schwelleninspektionsprogramms

Seit 15. August 2022 wenden einige Züge der Müglitztalbahn (RB 72) von Montag bis Freitag bereits in Geising und werden bis Altenberg durch Busse ersetzt. Ab Montag den 29. August 2022 tritt zudem ein neuer Fahrplan mit teilweise geänderten Zeiten in Kraft.

Hintergrund der Maßnahme ist ein umfangreiches Inspektions- und Austauschprogramm bei Betonschwellen. Die Arbeiten erfolgen vorsorglich, da im Zusammenhang mit dem Unfall bei Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni auch Schwellen eines bestimmten Bautyps von den ermittelnden Behörden geprüft werden. Auch wenn die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen sind und die Unfallursache noch nicht feststeht, hat die DB rein vorsorglich entschieden, baugleiche Schwellen im Netz zu untersuchen. Deshalb wurde durch die DB auf der Müglitztalbahn seit 26. Juli in zwei Abschnitten die Geschwindigkeit herabgesetzt. Die Fahrzeit verlängert sich deshalb im oberen Abschnitt je Fahrtrichtung um mindestens vier Minuten. Durch die kurze Wendezeit in Altenberg sowie die Eingleisigkeit der Strecke mit einzig möglicher Zugkreuzung in Glashütte summierten sich Verspätungen über den Tag auf bis zu 30 Minuten.

Um die Betriebsstabilität auf der gesamten Strecke wiederherzustellen, haben sich der VVO und DB Regio darauf verständigt, einige Zugfahrten in Geising beginnen bzw. enden zu lassen. Der neue Zugfahrplan berücksichtigt nun ebenfalls die reduzierte Streckengeschwindigkeit. Der für den Verkehr zum Gymnasium Altenberg besonders wichtige Zug, der Heidenau um 6.18 Uhr verlässt, fährt weiterhin durchgehend.

Fahrplanänderungen/-auskünfte und Tarifinfos sind täglich an der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555 und im Internet unter www.vvo-online.de sowie bei der Deutschen Bahn unter 0351 32300011 sowie www.bahn.de oder im DB Navigator erhältlich.

Erfurt

Stadtbahn-Linien fahren wieder durch die Schillerstraße (Meldung vom: 26.08.2022)

Gute Nachrichten von den Erfurter Verkehrsbetrieben: Die Baumaßnahme rund um die Schillerstraße kann pünktlich abgeschlossen werden. Wie geplant fahren ab Montag, den 29. August, die Linien 1 und 6 wieder durch die Schillerstraße, der Schienenersatzverkehr entfällt. Die Stadtbahn-Linie 5 verkehrt dann wieder planmäßig bis zum Hauptbahnhof.

Für Sonntag, den 28. August, ist die Abnahme der Gleise, Weichen und Haltestellen geplant. „Wir sind froh, dass es bis jetzt zu keiner Verzögerung kam und alle Materialien pünktlich geliefert wurden. Danke an alle Beteiligten für ihren Einsatz“ sagt Michael Nitschke, Betriebsleiter der EVAG. Bis zum 9. September sind noch planmäßige Restarbeiten zu erledigen. Danach kann auch der Individualverkehr wieder durch die Schillerstraße fahren.

Fahrgäste der Bus-Linien 9, 51, 60 und 61 beachten bitte, dass auf Grund der Baumaßnahme im Bereich Schmidtstedter Knoten der bestehende Umleitungsverkehr bis voraussichtlich 12. September 2022 verlängert wird.

Hintergrund

In den Sommerferien hat die EVAG in der Schillerstraße zwischen Kaffeetrichter und Stadtparkkopf (Abzweig Löberwallgraben) die Gleise und Weichen erneuert. Dabei wurden auch die Haltestellen Kaffeetrichter in beiden Richtungen barrierefrei ausgebaut und verlängert.




Dresden

Straßenbahnen fahren ab Montag wieder nach Prohlis // Gleisbauarbeiten auf Prohliser Allee pünktlich beendet (Meldung vom: 25.08.2022)

Ab Montag fahren die Straßenbahnlinien 1, 9 und 13 wieder planmäßig nach Prohlis. Der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Reick und dem Endpunkt in Prohlis entfällt.

Die Bauarbeiten am Straßenbahngleis der Prohliser Allee werden am Wochenende pünktlich beendet und damit ist die Trasse ab 29. August 2022 3:30 Uhr wieder für den Bahnbetrieb frei. Im Anschluss finden lediglich noch Restarbeiten am neuen Rasengleis statt. Die haben aber keine Auswirkungen auf den Linienverkehr.

Grund der Umleitungen für die Straßenbahnlinien waren seit dem 1. August 2022 Bauarbeiten auf der Gleistrasse Prohliser Allee. Zwischen den Stationen „Albert-Wolf-Platz“ und „Jacob-Winter-Platz“ wurden auf einer Länge von insgesamt 960 Metern neue Schienen verlegt. Die alten lagen seit 1981 auf der Bahntrasse. Sie waren nach Jahren hoher Beanspruchung verschlissen und mussten getauscht werden. Durch die besondere Bauform mit Schwellen auf eigener Trassierung und zahlreichen Dehnungsfugen konnten diese, anders als bei den ebenfalls gerade im Bau befindlichen Gleisen der Antonstraße, auch bei hohen Außentemperaturen verlegt werden. Gleichzeitig mit dem Schienentausch prüften die Gleisbauer alle Befestigungen an den Schwellen. Zum Abschluss wurde eine neue Raseneindeckung für den Lärmschutz im dicht besiedelten Wohngebiet aufgelegt. Der Autoverkehr konnte mit Einschränkungen der Fahrbahnbreite an der Baustelle vorbeifahren.

Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Dresden

Mit Schuljahresbeginn fahren Busse und Bahnen wieder häufiger - Personalmangel macht Einschränkungen im Fahrplan erforderlich (Meldung vom: 25.08.2022)

Mit dem Beginn des neuen Schuljahrs kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom Ferienfahrplan zum Standardfahrplan zurück. Das heißt, die gelben Busse und Bahnen fahren ab Montag wieder häufiger. Wegen Personalmangels sind aber Einschränkungen notwendig. Diese betreffen vor allem parallel verkehrende Linien oder Fahrten mit nicht so großer Nachfrage. Der Schülerverkehr ist davon nicht betroffen.


Rückkehr zum Standardfahrplan

Während die Menschen in der Stadt noch den Sommer genießen, bereitet sich das Verkehrsunternehmen intensiv auf die Zeit nach den Ferien vor. Ab dem 29. August 2022 kehren die meisten Straßenbahn- und Buslinien zum Standardfahrplan zurück. Das heißt, vor allem die 60er Buslinien und viele Straßenbahnen kommen dann wieder alle zehn Minuten oder häufiger. Auch die Verstärkungsfahrten für den Schülerverkehr finden statt.

Kritische Personalsituation

In den vergangenen Monaten hat sich die Personalsituation bei den DVB immer weiter verschärft. Altersbedingte Abgänge, eine gestiegene Fluktuation, ein durch Baustellen und zusätzliche Linienangebote bedingter Mehrbedarf an Fahrerinnen und Fahrern sowie die ebenso schwierige Personallage bei beauftragten Tochter- und Subunternehmen lassen sich nicht mehr kompensieren. Auch die Ausbildung neuer Fahrerinnen und Fahrer konnte wegen der Corona-Auswirkungen nicht kontinuierlich erfolgen. Inzwischen laufen die Lehrgänge wieder auf Hochtouren und werden noch einmal intensiviert. Die personellen Lücken lassen sich aber nicht kurzfristig schließen.

Konnten im Sommer während des reduzierten Ferienfahrplans die Dienste mit Hilfe von Überstunden, fahrenden Studenten und Verwaltungsmitarbeitern weitestgehend besetzt werden, lässt sich das beim Standardfahrplan nicht mehr bewältigen. Um häufige Fahrtenausfälle zu vermeiden, haben sich DVB und Stadt Dresden auf einen eingeschränkten Standardfahrplan verständigt. Wenn es die Personaldecke zulässt, werden die Einschränkungen zurückgenommen.

Reduzierung stabilisiert Fahrplan

Nicht alle Linien fahren deshalb ab Montag nach Standardfahrplan. Werktags sind die Straßenbahnlinien 1, 8 und 9 tagsüber alle 20 Minuten unterwegs. Bei der Buslinie 61 entfallen die Verstärkungsfahrten zwischen Bühlau und Weißig sowie zwischen S-Bahnhof-Strehlen und Löbtau. Einschränkungen gibt es auch auf den Linien 62, 74, 77, 87 und 90. Sonnabends fahren die Linien 3, 4, 7, 9 und 11 anstatt alle zehn Minuten nur im 15-Minuten-Takt. Beim Nachtverkehr am Wochenende bleibt es zwischen 0:45 Uhr und 3:45 Uhr beim bisherigen Stundentakt. Sonntags fährt die Linie 8 nur zwischen Hellerau und Infineon Süd. Dort besteht Übergang zur Linie 7.

Fest steht: Alle Linien und Haltestellen im DVB-Netz werden weiter zuverlässig bedient. Anpassungen gibt es auf Linien mit weniger betroffenen Fahrgästen, auf Strecken mit dichten Takten oder dort, wo es parallel verkehrende Linien gibt. Bei der Planung hatten Berufs- und Schülerverkehr die höchste Priorität. Insgesamt wird der Standardfahrplan um knapp fünf Prozent reduziert. Das heißt im Umkehrschluss, etwa 95 des sonst üblichen Angebotes wird gefahren. Durch die Reduzierung lässt sich der Fahrplan stabilisieren, damit die Kunden ein verlässliches ÖPNV-Angebot haben.

Informationen zum ÖPNV

Auskünfte zum Fahrplan erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Gute Chance auf neuen Job

Gerade in der Verkehrs- und Logistikbranche sinkt die Anzahl an Bewerbungen seit Jahren kontinuierlich. Wie aktuell viele andere Verkehrsunternehmen in Deutschland müssen sich auch die DVB dem immer härteren Wettbewerb am Arbeitsmarkt stellen. Deshalb hat das Unternehmen seine Anstrengungen im Recruiting intensiviert. Für Bewerber heißt das: Die Chance auf einen sicheren Job mit vielfältigen Benefits stehen beim Dresdner Nahverkehrsunternehmen aktuell sehr gut. Alle Details für Interessenten stehen im Internet unter www.dvb.de/Karriere






Chemnitz

Kranke, Urlaub, Baustellen: Zugausfälle auf der Linie C14 (Meldung vom: 25.08.2022)

Das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse erschwert zurzeit den Betrieb auf C 14.Gegenwärtig beträgt der Krankenstand bei der City-Bahn Chemnitz (CBC) fast 15 Prozent. Geschäftsführer Friedbert Straube: „Dazu kommen die Urlaubszeit und eine hohe Belastung durch eine
Unmenge an Baustellen.“

Baustellenbedingt fährt die C 14 heute und morgen Schienenersatzverkehr zwischen Chemnitz und Mittweida. Ab Sonnabend sind die Citylinks auf diesem Abschnitt wieder unterwegs.

Am Freitag und Sonnabend (26. und 27. August 2022) wird der Streckenabschnitt Chemnitz - Thalheim nicht von der Linie C14 bedient. CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Fahrgäste zwischen Chemnitz
und Thalheim nutzen bitte unsere Linie C13. Wir haben uns zu diesem Einschnitt auf der C 14 entschieden, um die anderen Leistungen planmäßig anbieten zu können.“

Weitere Informationen dazu auf city-bahn.de

Sachsen (VMS und ZVNL)

Vergabeverfahren für Zugleistungen RE6 startet (Meldung vom: 24.08.2022)

Verbünde suchen Bahnunternehmen für Strecke Chemnitz – Leipzig ab Dez.2023
Neue batterieelektrische Züge kommen zum Einsatz

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) starten das Vergabeverfahren für Zugleistungen auf der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig.
Ende 2023 läuft der aktuelle Vertrag mit der Mitteldeutschen Regiobahn aus.

Das Vergabeverfahren ist nun europaweit im EU-Amtsblatt ausgeschrieben. Der Vertrag läuft über zehn Jahre - von Dezember 2023 bis Dezember 2033 und hat einen Leistungsumfang von 1,1 Mio. Zugkilometer pro Jahr. Davon entfallen
680.000 Kilometer auf das Gebiet des ZVNL und 424.000 Kilometer auf das Gebiet des ZVMS.

Interessenten können bis 11. November 2022 ihre Angebote einreichen. Im 1. Quartal 2023 erfolgt der Zuschlag.

Dieses Vergabeverfahren weist zwei Besonderheiten auf:
Fahrzeuge
Das Verkehrsunternehmen, das den Zuschlag erhält, bekommt vom ZVMS elf Batteriezüge (Coradia Continental Dreiteiler) gestellt. Diese hochmodernen Bahnen lösen ab Ende 2023 die betagten Dieselzüge auf der Strecke ab.

Streckenertüchtigung
Die DB Netz AG plant für die Vertragslaufzeit Ausbau und Elektrifizierung der Strecke. Deshalb müssen für das auszuschreibende Betriebskonzept drei Phasen berücksichtigt werden:
Phase 1:
Betriebsaufnahme bis Baubeginn (voraussichtlich bis 2028)
Phase 2:
Bauphase mit Streckensperrungen/SEV/Umleitung (voraussichtlich bis Ende 2031)
Phase 3:
Nach Abschluss von Ausbau und Elektrifizierung (frühestens ab Ende 2031).

Managementgesellschaft des ZVMS ist die VMS GmbH. Deren Geschäftsführer Mathias Korda: „Die ersten der elf Batteriezüge sind zurzeit in der Erprobung. Durch ihren Einsatz werden wir eine deutliche Verbesserung der Beförderungsqualität auf der Strecke Chemnitz – Leipzig erreichen.“

Die Züge werden in der Regel in Doppeltraktion als Sechsteiler (300 Sitzplätze) fahren. Geladen werden sie in Chemnitz und Leipzig. Nach Streckenausbau können sie weiterhin eingesetzt werden, da sie über
Stromabnehmer verfügen. Zudem sind sie schneller als die jetzigen Züge unterwegs und erreichen damit in Leipzig und Chemnitz mehr Anschlüsse.

Erfurt

Fahrplanänderungen bei der EVAG zum 29. August 2022 (Meldung vom: 24.08.2022)

Gute Nachrichten für Fahrgäste der Erfurter Verkehrsbetriebe: am 29. August werden die Fahrpläne einiger Bus-Linien angepasst, was zum Beispiel mehr Fahrten mit sich bringt, die Anschlusssituation verbessert oder Fahrtzeiten verkürzt. Die Gründe für die Anpassung liegen unter anderem am Schulstart in Thüringen, der Fertigstellung neuer Schulen oder vermehrter Kundenwünsche.

„Wir erhalten immer wieder Feedback von unseren Fahrgästen oder führen Gespräche mit Unternehmen, Schulen & Co. zum aktuellen ÖPNV-Angebot. Die Wünsche und Anregungen wollen wir natürlich so gut es geht in unsere Fahrpläne übertragen, wie jetzt am 29. August“, sagt Myriam Berg, Vorstand der Erfurter Verkehrsbetriebe AG.

Diese Änderungen gibt es

Auf der Bus-Linie 35 wird es zum Beispiel zusätzliche Fahrten geben. Hintergrund ist der neue Standort der Berufsschule Bildungswerk für Gesundheitsberufe e.V an der Eugen-Richter-Straße. An Schultagen wird das Fahrplanangebot hier um zusätzliche Fahrtenpaare in den Stunden 7, 13 und 15 ergänzt. Die entsprechenden Fahrzeiten wurden mit der Schulleitung abgestimmt.

Die Bus-Linie 51 wird die Haltestelle Dorstbornstraße in Richtung Möbisburg/ Schloss Molsdorf nur noch mit der wendenden Fahrt um 08:20 Uhr bedienen, ansonsten entfällt wegen geringer Nutzung dort künftig der Halt.

Um die Mitarbeiter von Zalando pünktlich und bequem zum Schichtbeginn zu bringen bzw. nach der Schicht abzuholen, werden auf der Bus-Linie 52 auf Wunsch des Unternehmens die Abfahrten an der Haltestelle GVZ/ Zalando Süd in den Stunden 15 Uhr und um Mitternacht gestaffelt bis zu sechs Minuten vorverlegt.

Zwischen der Bus-Linie 58 und der Stadtbahn-Linie 3 wird die Anschlusssituation an der Haltestelle „Windsichholzhausen/X-FAB“ verbessert. Künftig erfolgen die derzeitigen Abfahrten 07:09 Uhr ab Märchensiedlung und 07:15 Uhr ab Urbicher Kreuz auf der Bus-Linie 58 jeweils eine Minute früher.

Nach Abstimmung mit den Schulleitungen und Elternvertretungen der Schulen am Roten Berg entfällt ab 29.08.2022 die zweite Rückfahrt der Bus-Linie 95 ab Zoopark nach Marbach. Diese Fahrt wurde kaum von den Schülerinnen und Schülern genutzt. Die erste Rückfahrt erfolgt künftig zehn Minuten später, damit alle mitgenommen werden können.

Auf der Bus-Linie 155 erweitern die Erfurter Verkehrsbetriebe das Fahrplanangebot um ein Fahrtenpaar 07:29 Uhr ab Urbicher Kreuz nach Kranichfeld sowie 08:00 Uhr von dort zurück zum Erfurter Busbahnhof.

Nicht neu, aber wichtig: Die Linie 9 verkehrt auch nach den Ferien nach Ferienfahrplan, d. h.  im 10-Minuten-Takt. Aufgrund der Personalprobleme können wir nicht  zu einem 7,5 Minuten-Takt zurückkehren.

Die genauen Abfahrtszeiten können im Internet unter www.evag-erfurt.de oder über die EVAG-App „Erfurt Mobil“ abgerufen werden.

Halle

56 neue Straßenbahnen kommen von Stadler – Ab 2025 Einsatz im Linienverkehr geplant (Meldung vom: 23.08.2022)

Die Entscheidung in der Ausschreibung über die neue Straßenbahngeneration für Halle (Saale) ist gefallen: Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, hat am Dienstag, 23. August 2022, einen Vertrag über die Lieferung von 56 Straßenbahntriebwagen des Typs TINA mit dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler AG abgeschlossen. TINA steht für „Total Integrierter Niederflur-Antrieb“. Laut Vertrag sollen die ersten Fahrzeuge im vierten Quartal 2024 geliefert werden, ein Linieneinsatz ist ab Ende 2025 vorgesehen. Die neuen Bahnen dieser Serie werden die ÖPNV-Qualität für die Fahrgäste weiter ausbauen sowie die Klimaneutralität und die Mobilitätswende in Halle (Saale) weiter vorantreiben. Das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) finanzieren die Gesamtinvestition mit einem Zuwendungsanteil von 60 Prozent, der Eigenanteil der HAVAG bzw. Stadtwerke Halle beträgt 40 Prozent.


Vinzenz Schwarz (Vorstand der Halleschen Verkehrs-AG), Uwe Winkler (Prokurist HAVAG), Ansgar Brockmeyer (Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Group) und Philipp Brunner (Executive Vice President Division Central Europe der Stadler Group) unterzeichneten den Vertrag über die 56 neuen Straßenbahnen.


Die Neufahrzeuge ersetzen nach und nach einen Großteil der im Betrieb befindlichen Bahnen des Typs MGT6D, die aus den Jahren 1996 bis 2001 stammen und nach fast 30 Jahren Dauereinsatz in Rente gehen. Im Vorfeld wurde die Beschaffung von neuen Straßenbahnen im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vorbereitet und entsprechend den gesetzlichen Regelungen abgeschlossen.

Das Auftragsvolumen gegenüber dem Fahrzeughersteller liegt bei 168 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Anschaffung der neuen Straßenbahnen mit einer Zuwendung von ca. 45 Prozent und die Stadt Halle (Saale) mit ca. 15 Prozent. Der Eigenanteil der HAVAG/Stadtwerke Halle liegt bei 40 Prozent.

„Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger, die Hallenser und ihre Gäste, die Art ihrer Mobilität frei wählen können. Die Entscheidung für den ÖPNV fällt dabei immer öfter, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und das Angebot attraktiv und komfortabel ist. Und genau das werden die neuen Straßenbahnzüge hier in Halle garantieren. Darum hat das Land Sachsen-Anhalt diesen wichtigen Schritt zur Mobilitätswende in der Saalestadt auch großzügig gefördert“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär Sven Haller zur Vertragsunterzeichnung.

„Heute ist ein großartiger Tag für die Fahrgäste der Halleschen Verkehrs-AG - nach einem mehrjährigen Ausschreibungs-, Entscheidungs- und Vergabeprozess haben wir einen Vertrag über die Produktion und Lieferung von 56 hochmodernen Straßenbahnen unterschrieben und freuen uns, unseren Fahrgästen ab 2025 noch mehr Service, Komfort, Platz und Sicherheit bieten zu können. Ein klimatisierter Fahrgastraum, welcher sich in der heißen Jahreszeit nicht aufheizt, einen leiseren Fahrkomfort, größere Türbreiten, keine Stufen im gesamten Fahrzeug, breitere Gänge, verbesserte Haltemöglichkeiten, moderne Informationssysteme und innovative Fahrerassistenzsysteme, u.a. zur Kollisionsvermeidung, werden unsere neuen Bahnen auszeichnen“, sagt HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz höchst erfreut. Die neuen Fahrzeuge sind damit zu 100 Prozent niederflurgerecht, statt wie bisher zu 70 Prozent und bieten einen hohen Grad an Barrierefreiheit.

„Die heutige Vertragsunterzeichnung ist ein starkes Signal für die klimafreundliche Mobilität in Halle (Saale) und eine Investition in die Zukunft. Die Stadt Halle (Saale) und die HAVAG sind einmal mehr Vorreiter: Wir denken Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemeinsam. Diese Investition zeigt den Hallenserinnen und Hallensern ganz direkt, welche modernen und gleichzeitig umweltschonenden Fortbewegungsmöglichkeiten der ÖPNV in unserer Saalestadt bietet", sagt Halles Bürgermeister Egbert Geier.

„Wir freuen uns, dass mit TINA die neueste Straßenbahngeneration aus dem Hause Stadler in Halle (Saale) zum Einsatz kommen wird“, sagt Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Group. „Dieser Abschluss ist mittlerweile die vierte Bestellung und untermauert den Erfolg des innovativen TINA-Fahrzeugkonzepts. Die neuen Fahrzeuge werden eine neue Dimension hinsichtlich Fahrgastkomfort und Nutzerfreundlichkeit erreichen. Auch in puncto Sicherheit wird durch ein neuartiges Kollisionsschutzsystem die Sicherheit des Straßenbahnbetriebs weiter erhöht.“


So kann es aussehen, wenn ab Ende 2025 die neuen Straßenbahnen des Typs TINA im Stadtgebiet unterwegs sind..

Bequemer, leiser und somit umweltschonender mit den neuen Bahnen unterwegs

Bei der Entwicklung der neuen Fahrzeuggeneration wurde besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt. Es werden Zweirichtungsfahrzeuge mit zwei unterschiedlichen Längen bestellt, die je nach Erfordernis eingesetzt werden können. 39 Fahrzeuge des künftigen Typs MGT-M werden auf rund 30 Metern Fahrzeuglänge Platz für 166 Fahrgäste, 64 davon auf Sitzplätzen, haben. Der mit 45 Metern längere Fahrzeugtyp MGT-XL wird 17 Mal gebaut und bietet 267 Fahrgästen Platz, davon 128 auf Sitzplätzen. Die vollständig stufenlos begehbaren barrierefreien Fahrzeuge verfügen über einen großzügigen Innenraum, der in geräumigen Mehrzweckbereichen die komfortable Mitnahme von Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen ermöglicht. Maximale Durchgangshöhen und Panoramafenster sorgen für ein offenes Raumgefühl und freien Ausblick. Moderne Monitore dienen einer gut lesbaren Fahrgastinformation. Alle neuen Fahrzeuge erhalten moderne, bargeldlose Fahrscheinautomaten, ein System zur Videoüberwachung und das BIOS-System (eine neue, in Halle entwickelte Technik zur verbesserten Information und Orientierung für Blinde und Seheingeschränkte im Nahverkehr).

Speziell konstruierte Drehgestelle sorgen für eine hohe Laufruhe und schonen Rad und Schiene. Eine wesentliche Innovation stellen verschiedene Fahrerassistenzsysteme dar: Beispielsweise ein für die HAVAG neuartiges Kollisionsschutzsystem, das die Verkehrssicherheit - im Besonderen im Straßenbahnbetrieb - weiter erhöhen wird.

Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde weiterentwickelt. So wird dieser nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gebaut, die Fahrerkabine wird größer sein als die bisherige, hat Platz für einen Lehrfahrer und verfügt über eine separate Einstiegstür. Die klassischen Außenspiegel werden durch ein Kamera-/Monitorsystem ersetzt, was über die Spiegelfunktion hinaus Fahrbedienstete bei der Beobachtung des Fahrgastwechsels viel mehr als bislang unterstützt.

Bei der Entwicklung der Anforderungen an die neuen Fahrzeuge war auch der Fahrgastbeirat der HAVAG von Anfang an mit eingebunden und hat die HAVAG dankenswerter Weise hervorragend bei der Herleitung entscheidender Fahrzeugmerkmale beraten.

Die neuen Straßenbahnen sollen im gesamten Streckennetz der HAVAG zum Einsatz kommen. Die HAVAG hat zurzeit insgesamt 102 Straßenbahnen auf 14 Linien in der Saalestadt Halle im Einsatz.

Über unseren Vertragspartner Stadler AG

Stadler baut seit 80 Jahren Züge. Der Anbieter von Mobilitätslösungen im Schienenfahrzeugbau, Service und Signaltechnik hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Produktions- und Engineering-Standorten sowie über 70 Servicestandorten arbeiten über 13.000 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung für zukunftsfähige Mobilität bewusst und steht daher für innovative, nachhaltige und langlebige Qualitätsprodukte. Die Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs umfasst Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram-Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reisezugwagen her. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

Gera

Kleine Änderungen ab 29. August (Meldung vom: 20.08.2022)

Ab Montag, dem 29.08.2022, nimmt die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH auf den Linien 11, 15, 16, 18, 23 und 26 kleinere Anpassungen vor.

Linie 11: Montag - Freitag
- Fahrt 06:45 Uhr ab Heinrichstraße verkehrt neu über Martins Höhe
- Fahrt 07:05 Uhr ab Weißig verkehrt nicht mehr über Martins Höhe
und ab der Haltestelle Klinikum 4 Minuten früher
Sonn- und Feiertag
- Alle Fahrten verkehren auch in Richtung Weißig über Martins Höhe.

Linie 15: Montag - Freitag
- Fahrt 04:48 Uhr ab Lusan/Laune verkehrt 3 Minuten später und wird bis Gewerbepark Keplerstraße verlängert
- Fahrt 05:21 Uhr ab Lusan/Laune beginnt neu ab Gewerbepark Keplerstraße
- Fahrt 05:07 Uhr und verkehrt ab Lusan/Laune unverändert
- Neue Fahrt 22:38 Uhr ab Lusan/Laune bis Gewerbepark Keplerstraße und 22:45 Uhr zurück nach Lusan/Laune

Linie 16: Montag - Freitag
- Die Schulfahrt 07:10 Uhr ab Zwickauer Straße verkehrt neu 07:12
Uhr ab Liebschwitz, die Haltestelle Zwickauer Straße wird nicht
bedient, weiterhin entfällt der Anschluss zur Linie 1 in Zwötzen

Linie 18: Montag - Freitag
- Fahrt 06:17 Uhr ab Kauern verkehrt nicht mehr über Otticha
- Fahrt 07:46 Uhr ab Kleinfalke verkehrt neu über Otticha

Linie 23: Montag - Freitag
- Alle Fahrten ab IG Cretzschwitz/Amazon mit Ausnahme der Fahrten
22:35 Uhr, 23:43 Uhr (nur montags) und 23:44 Uhr (nur montags)
verkehren 3 Minuten früher, ab Otto-Hahn-Straße weiter unverändert
Samstag
- Alle Fahrten in Richtung Duale Hochschule verkehren ab Otto-Hahn-Straße 3 Minuten später

Linie 26:
Samstag
- Alle Fahrten ab Heinrichstraße verkehren 5 Minuten später
Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass sonntags auf der Linie 16 die zusätzlichen Kleinbusfahrten zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr nach Liebschwitz entfallen und auf der Linie 18 zwischen Zwötzen und Kauern am Wochenende wieder der normale Fahrplan gilt.

Aktuell

Einschränkungen durch kurzfristige Instandsetzungsarbeiten im Harz ( Stand 17.08.2022, 14 Uhr) (Meldung vom: 19.08.2022)

Einschränkungen im Zugverkehr auf den Streckenabschnitten Köthen/Könnern–Baalberge, Quedlinburg–Thale und im Bahnhof Blankenburg

Im Streckenabschnitt Nachterstedt-Hoym–Wegeleben wurden die Schwellen bereits ausgetauscht und der Zugverkehr konnte am 2. August wieder aufgenommen werden. Zwischen Staßfurt und Güsten sowie Halberstadt und Heudeber-Danstedt rollen die Züge seit 8. August beziehungsweise 17. August wieder. Die weiteren Abschnitte folgen zum 21. bzw. 25. August (Köthen/Könnern–Baalberge), 26. August (Bahnhof Blankenburg) und 28. August (Quedlinburg–Thale). In den genannten Bereichen wurden über 2.000 Betonschwellen identifiziert, die ausgetauscht werden.

Die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn tun alles dafür, die Arbeiten so schnell wie möglich umzusetzen. Wir bitten die Reisenden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Betroffen sind folgende Abellio-Nahverkehrslinien:

Abschnitt Köthen/Könnern–Baalberge: RB 47 Halle (Saale)–Bernburg (kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Bernburg)

-> Die Wiederinbetriebnahme zwischen Köthen und Baalberge ist für den 21. August vorgesehen; der Schwellenaustausch zwischen Könnern und Baalberge erfolgt während der derzeit laufenden Bauarbeiten mit Vollsperrung der Strecke bis zum 25. August

Bahnhof Blankenburg: RE 31 Magdeburg–Blankenburg (kein Zugverkehr zwischen Blankenburg und Langenstein)

-> Die Wiederinbetriebnahme ist für den 26. August vorgesehen

Abschnitt Quedlinburg–Thale: RE 11 Magdeburg–Thale (Züge enden in Quedlinburg)

-> Die Wiederinbetriebnahme ist für den 28. August vorgesehen

Baumeldung

Deutsche Bahn rüstet Strecke Halle–Bitterfeld mit moderner Technik für die Zugsicherung aus (Meldung vom: 18.08.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs zwischen Halle (Saale) und Bitterfeld weiter voran. In der Zeit vom 24. August bis 28. August 2022 finden vorbereitende Arbeiten zur Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) statt. Das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird zukünftig die Steuerung und Überwachung der Züge übernehmen. Hierfür müssen die Stellwerke in einem ersten Schritt für ETCS technisch ertüchtigt und angepasst werden.

Um die Einschränkungen für Reisende zu reduzieren, erfolgt die technische Ausrüstung der Strecke in mehreren Abschnitten. Gleichzeitig nutzt die DB die Sperrung, um den Oberbau auf einer Eisenbahnüberführung sowie im Bereich Landsberg zu sanieren. Außerdem finden Messungen am Kettenwerk der Oberleitung in den Hauptgleisen am Kreuzungsbauwerk Bitterfeld Süd statt.

Leider lassen sich Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr während der Arbeiten nicht vermeiden. Fernzüge zwischen Halle (Saale) und Bitterfeld werden in der Zeit vom 24. August, 20 Uhr bis 28. August, 8 Uhr umgeleitet. Im Regionalverkehr müssen Reisende mit Einschränkungen bei den Zügen der Linien RE 13, S 2 und S 8 rechnen:

In der Nacht vom 27.8., 19 Uhr bis 28.8., 10 Uhr kommt es zu Zugausfällen zwischen Leipzig-Stötteritz–Leipzig Hbf und Delitzsch. Die ausfallenden Züge der Linien RE 13 und S 2 werden durch Busse ersetzt.

Vom 24.8., 20 Uhr bis 28.8., 10 Uhr werden die Züge der Linie S8 Halle–Dessau und Halle–Lutherstadt Wittenberg zwischen Halle und Bitterfeld ohne Halt über Delitzsch umgeleitet.
Die entfallenden Zwischenhalte werden mit Bussen bedient.

Am 25. und 26.08.2022 fallen die Züge der Linie S 8 zwischen Halle und Bitterfeld aus. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im MDR auf Texttafel 738 und im Internet unter 8url=https://bauinfos.deutschebahn.com]bauinfos.deutschebahn.com[/url].

Dresden

Stadtfest: DVB schafft Wohlfühloase auf dem Postplatz (Meldung vom: 18.08.2022)

Die DVB-Wohlfühloase auf dem Postplatz hat zum Stadtfest Tradition - ebenso wie das verstärkte Nahverkehrsangebot zur An- und Abreise der Gäste. Am Stadtfestwochenende fahren die Straßenbahnlinien 2, 4, 9, und 11 sowie die Buslinien 62 und 68 abends häufiger als sonst. Zusätzlich verkehren Freitag und Sonnabend von 22:30 bis 1:30 Uhr Sonderlinien. Die E4 und E12 fahren alle halbe Stunden zwischen Postplatz und Tolkewitz beziehungsweise zwischen Postplatz und Wölfnitz. Die Linien E7 und E9 sind in der gleichen Zeit zwischen Pirnaischer Platz und Gorbitz beziehungsweise zwischen Pirnaischer Platz und Mickten zusätzlich unterwegs. Auch die aktuelle Ersatzverkehrslinie EV3 zum Wilden Mann wird im Takt verdichtet.

Baustellen laufen weiter
Die Umleitungen durch Baustellen bleiben auch am Stadtfestwochenende bestehen. Gebaut wird aktuell auf der Berthold-Haupt-Straße (Li.2), auf der Großenhainer Straße (Li.3), der Hansa- und Antonstraße (Li. 3, 6, 11) sowie auf der Prohliser Allee (Li. 1, 9, 13).

Für das Stadtfest wird von Freitag, dem 19. August 2022, 15:00 Uhr bis Montag, den 22. August 2022, 3:00 Uhr zusätzlich der Verkehrszug Postplatz - Theaterplatz - Augustusbrücke gesperrt. Daher fährt die Linie 4 ab Postplatz über Ostra-Allee und Marienbrücke, die Linien 8, 9 und 11 verkehren ab Hauptbahnhof über Pirnaischen Platz und Carolabrücke.

Einladung zur Verschnaufpause
Nach Jahren der pandemiedingten Zwangspause bietet die DVB-Wohlfühloase wieder allen Stadtfestbesuchern auf dem Postplatz ein ruhigeres Kontrastprogramm zum üblichen Trubel - mit coolen Drinks und gelben Liegestühlen. Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm hilft gegen Langeweile. Tagsüber stehen die Angebote für Kinder im Mittelpunkt, später zeigen Nachwuchskünstler ihr Talent. Am Abend überlassen sie den Profis das Feld.

Musikalische Highlights sind „Right Now - Die Berliner Partyband“ am Sonnabend ab 20 Uhr und Rockabilly mit den „elbonautics“ am Sonntag ab 19:30 Uhr.

Zahlreiche Jobangebote
Erstmals bieten die DVB beim Stadtfest zahlreiche Jobs an. Ebenso wie Firmen in der Wirtschaft spürt auch das städtische Tochterunternehmen längst die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt. Das so genannte Recruiting-Team der DVB ist mit einem separaten Stand auf der Wohlfühloase vertreten. Wer an einer beruflichen Neuorientierung interessiert ist, kann dort locker ins Gespräch kommen. Gesucht werden nicht nur neue Bus- und Straßenbahnfahrer, sondern auch Mitarbeitende auf den Elbfähren, bei den Bergbahnen oder in Verwaltung und Technik.

Eine Stunde Freifahrt für das MOBIbike
Extra für das Stadtfest gibt es für alle Nutzer der gelben MOBIbikes zwei Mal 30 Minuten Freifahrt. Mit dem Gutscheincode „CANALETTO“, den alle Angemeldeten am Freitag auch als Push-Nachricht auf das Handy bekommen, braucht man bei den ersten zwei Ausleihen unter 30 Minuten nichts zu bezahlen. DVB-Abo-Kunden können die Räder übrigens immer 30 Minuten kostenlos benutzen. Wie man sich neu anmeldet, erfährt man unter www.dvb.de/mobibike im Internet.

Museumsfahrzeuge auf Tour
Am Sonnabend und Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr startet immer zur vollen Stunde vor dem Zwinger eine rund 30-minütige Stadtrundfahrt mit dem historischen Lowa-Straßenbahnzug. Jeweils alle halbe Stunde beginnen gegenüber am Postplatz die Sonderfahrten der Bus-Oldtimer. Seit vielen Jahren ist der Büssing aus dem Jahr 1938 erstmals wieder beim Stadtfest im Einsatz. Er fährt im Wechsel mit dem H6B aus DDR-Zeiten. Erste Abfahrt ist 11:30 Uhr. Am Sonnabend geht es bis 20:30 Uhr, am Sonntag findet die letzte Abfahrt 19:30 Uhr statt.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf Warthaer Straße und Lübecker Straße (Meldung vom: 18.08.2022)

Wegen der Reparatur von Gleisanlagen auf der Warthaer Straße und auf der Lübecker Straße werden die Straßenbahnlinien 1 und 12 von Montag, dem 22. August 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 29. August 2022, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 1:
Fährt von Reick (noch bis 29.8. laufende Baustelle Prohliser Allee) über Stadtzentrum und Bahnhof Mitte bis zur Waltherstraße. Dort enden die Wagen am ehemaligen Straßenbahnhof.

Linie 12:
Verkehrt von Striesen planmäßig über Stadtzentrum und Kesselsdorfer Straße bis zur Rudolf-Renner-Straße („Schanze“). Von dort geht es weiter über Hebbelplatz zur Gleisschleife Wölfnitz.

EV 12:
Ersatzverkehr für die Linie 12 wird Pennricher Straße und Leutewitz eingerichtet. Die Busse fahren über Hebbelplatz, Cossebauder Straße, Meißner Landstraße und die alte Meißner Landstraße.

Linie 68:
Fährt von der Hamburger Straße direkt weiter über Meißner Landstraße nach Cossebaude beziehungsweise Niederwartha. Der Stopp an der Zentralhaltestelle „Gottfried-Keller-Straße“ entfällt.

Linie 92:
Wird von Ockerwitz bis zur Waltherstraße verlängert. Die Fahrt geht über Schunckstraße, Cossebauder Straße und Flügelweg. Damit stellt sie den Ersatzverkehr für die eingekürzte Linie 1 dar. Alternativ können Fahrgäste ab Waltherstraße zur Weiterfahrt bis Cossebauder auch die Buslinie 68 benutzen.

Grund der Umleitung sind Reparaturen an den Gleisanlagen. Auf der Warthaer Straße kurz vor der Einmündung zur Cossebauder Straße müssen die Stellvorrichtungen an zwei Straßenbahnweichen erneuert werden. Die neuen Weichenzungen stammen aus der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick und werden vor Ort montiert. Parallel dazu müssen auf der Warthaer Straße in Höhe Roquettestraße und auf der Lübecker Straße auf einer Strecke von jeweils rund 50 Metern so genannte Pumpstellen beseitigt werden.

„Pumpstellen“ sind Schäden im Gleisbereich, an denen sich die Schienen beim Befahren durch eine Straßenbahn durchbiegen. Das ist für den Betrieb nicht gefährlich, kann aber zu größeren Folgeschäden vor allem am Unterbau führen. Deshalb müssen solche „Pumpstellen“ regelmäßig beseitigt werden. Die Kosten von knapp 350.000 Euro werden aus dem DVB-Budget für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Einschränkungen für Autoverkehr
Auch der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten betroffen. Die Lübecker Straße wird ab Montag, den 22. August 2022, 9:00 Uhr bis zum Bauende zwischen Klopstockstraße und Emerich-Ambros-Ufer voll gesperrt. Auch die Warthaer Straße kann im unteren Bereich von und zur Cossebauder Straße nicht von Autos befahren werden. In der Zeit vom 22. bis 26. August 2022 ist auch der Knotenpunkt mit der Hamburger Straße und Meißner Landstraße betroffen. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden und die betroffenen Autofahrer für die teilweise wechselnden Umleitungen um Verständnis. Für diese Baustelle wurde bewusst der Zeitraum am Ende der verkehrsärmeren Sommerferien ausgewählt.

Auskünfte zur DVB-Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Erfurt

Verkehrseinschränkungen Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 17.08.2022)

Wegen Asphaltierungsarbeiten kann die Haltestelle Gamstädter Weg in Richtung Hauptfriedhof/ Bindersleben von Montag, 22. August 2022 bis Freitag, 26. August 2022 nicht bedient werden. Fahrgäste nutzen bitte alternativ die Haltestellen Nibelungenweg oder Bundesarbeitsgericht. Die Haltestelle in Richtung Ringelberg bleibt in Betrieb.

Aufgrund der Sperrung der Anliegerfahrbahn im Haltestellenbereich kommt es zu geringen Einschränkungen für Autofahrer und Anlieger. Die Zufahrt über das Gleis in den Gamstädter Weg wird gewährleistet.

Die Erfurter Verkehrsbetriebe bitten darum, die ausgewiesene Beschilderung zu beachten.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Aktuell

Sperrung zwischen Sangerhausen und Güsten (Meldung vom: 16.08.2022)

Aufgrund von Weichenerneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Güsten von Freitag, 19.08.2022, bis Montag, 22.08.2022, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen ist die Regionalexpresslinie RE 10 Magdeburg – Erfurt. Die Züge der Linie RE 10 verkehren in diesem Zeitraum nicht auf diesem Streckenabschnitt, es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Erfurt

Änderungen Baustelle Schillerstraße (Meldung vom: 11.08.2022)

Seit Beginn der Sommerferien baut die EVAG in der Schillerstraße zwischen Kaffeetrichter und Stadtparkkopf (Abzweig Löberwallgraben).

Ab Montag, den 15. August 2022 werden die Weichen im Bereich Kaffeetrichter ausgetauscht. Dazu wird der Kreuzungsbereich in stadteinwärtiger Richtung gesperrt. Der Schienenersatzverkehr der Linie 6 verläuft daher in Richtung Hauptbahnhof über die Lessingstraße sowie Herderstraße. Aufgrund dieser Umleitung fährt der SEV ab Steigerstraße 3 Minuten früher ab. Dies gilt auch für die Haltestelle Milchinselstraße und Puschkinstraße (stadteinwärts). Die nachfolgenden Haltestellen werden nach bekannten SEV-Fahrplan angefahren.

Genauere Informationen zur neuen Linienführung bis zum Ende der Baumaßnahme gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de. Die neuen Fahrtzeiten sind ebenso im Routenplaner hinterlegt sowie in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Autofahrer beachten bitte ebenso die neue Umleitung.

Dresden

Jährlich 875 Tonnen weniger Kohlendioxid-Emissionen // Dresdner Verkehrsbetriebe stellen Buslinie 68 auf Elektrobetrieb um (Meldung vom: 08.08.2022)

Ab Dienstag, dem 9. August 2022, betreiben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Ihre Buslinie 68 zwischen Goppeln und Niederwartha mit Elektrobussen. Auf der Buslinie 81, die zwischen Wilschdorf und Bahnhof Neustadt gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) betrieben wird, kommen zwei weitere Elektrobusse zum Einsatz. Die elektrisch angetriebenen Fahrzeuge reduzieren die Emissionen jährlich um rund 875 Tonnen Kohlendioxid. Das kommt besonders der Dresdner Innenstadt zugute.

„Angesichts der spürbaren Klimaveränderungen brauchen wir mehr umweltfreundliche Mobilität. Ich freue mich, dass die DVB als städtisches Tochterunternehmen dieses Ziel konsequent verfolgen. Die neuen Elektrobusse fahren vor allem auf der „68“ und helfen, die Luftqualität im Dresdner Zentrum zu verbessern. Bei einem Blick aus dem Rathausfenster kann ich jetzt täglich innovative Elektromobilität erleben - und zwar bei Bus und Bahn gleichermaßen“, sagt Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert.

Staatssekretärin Ines Fröhlich: „Die Gewährleistung von Mobilität ist essentiell für das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft. Ein leistungsfähiger und kundenfreundlicher ÖPNV gehört zweifellos zur Daseinsvorsorge. Ohne ihn ist die Klima- und Verkehrswende nicht denkbar. Darum unterstützen wir als SMWA die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen dabei, auf klimafreundliche Antriebe umzustellen. Für die Stadt Dresden ist es ein lokaler Beitrag aber ein wichtiger zur Erreichung der Energie- und Verkehrswende insgesamt, die ohne den ÖPNV nicht möglich sind. Deshalb ein großer Dank an solche Partner wie die DVB beim gemeinsamen Erreichen unserer Klimaziele.“

Auch DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach sieht das Verkehrsunternehmen auf dem richtigen Weg. „Langfristig wollen wir unsere gesamte Busflotte auf Elektroantrieb umstellen und das Stadtbahnnetz weiter ausbauen. Dafür müssen wir gemeinsam mit der Stadt Dresden und mit Hilfe unserer Fördermittelgeber kontinuierlich in die Infrastruktur und den Fuhrpark investieren.“

Mitten durch das Zentrum und repräsentativ am Stadtrand

Mit der 22,3 Kilometer langen Buslinie 68 wurde für die Umstellung auf den rein elektrischen Betrieb eine Strecke ausgewählt, die mitten durch das Dresdner Stadtzentrum führt. Dort sind die Effekte für den Klimaschutz am größten. Dazu bietet die Linie mit nennenswerten Steigungen eine interessante Topographie für den E-Bus-Einsatz. Im Ferienfahrplan und wegen einer Baustelle kurz vor Goppeln fahren aktuell 11 Gelenkbusse auf der Linie. Später werden es werktags bis zu 16 Wagen sein.

Repräsentativ am Stadtrand verkehrt die 9,4 Kilometer lange Buslinie 81, auf der zwei 12 Meter lange DVB-Elektrobusse fahren sollen. Die Linie verbindet wichtige Gewerbestandorte im Norden mit dem Bahnhof Neustadt. Sie wird gemeinsam mit der VGM bedient, deren Busse mit konventionellem Antrieb unterwegs sind und ab Wilschdorf weiter in die Region fahren.

Seit Mitte Juni 2022 wurden die ersten E-Busse im DVB-Linienverkehr getestet und haben dabei schon 20.000 Kilometer störungsfrei zurückgelegt. Einige wurden zur Fahrereinweisung herangezogen.

Erstmals Gelenk-E-Busse in Dresden

Für den Linieneinsatz wurden 20 Elektrobusse bestellt, 18 Gelenkfahrzeuge mit einer Länge von 18 Metern und zwei Standardbusse, die 12 Meter lang sind. Damit kommen in Dresden zum ersten Mal batterieelektrisch angetriebene Gelenkbusse zum Einsatz. Insgesamt zwölf Busse sind bereits bei den DVB eingetroffen und einsatzbereit, sieben wurden vom Werk zur kurzfristigen Auslieferung angekündigt. Der letzte kommt bis Ende August nach Dresden. Im Gelenkbus können 37 Fahrgäste sitzen und 104 stehen, im Standardbus sind es 29 und 46. Die Wagen wiegen 20,6 beziehungsweise 13,8 Tonnen und haben eine Motorantriebsleistung von dauerhaft 285 kW und bis zu 500 kW als Spitzenwert. Der Antrieb ist deutlich leiser als der eines modernen und gut gedämmten Dieselbusses. Zur Heizung und Kühlung im Fahrgastraum dient eine elektrische Wärmepumpe. Bei extrem niedrigen Temperaturen mit zweistelligen Minusgraden sinkt der Wirkungsgrad von Wärmepumpen. Dann springt eine kleine Zusatzheizung an, die mit Heizöl oder synthetischen Kraftstoffen betrieben wird.

Die Speicher des Gelenk-E-Busses bestehen aus insgesamt zehn Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt-Batterien (NMC), beim Standardbus sind es acht. Sie befinden sich im Fahrzeugheck und auf dem Dach. Der nutzbare Energiegehalt beträgt rund 255 kWh beim Gelenkfahrzeug und 204 kWh beim Standardbus. Die Batterien werden permanent durch ein Diagnosesystem überwacht und schalten sich bei lokalisierter Wärmentwicklung automatisch ab. Dieser Batterietyp gilt als brandsicher. Der Fahrer kann die wichtigsten Bordfunktionen auf einem elektronischen Display einsehen. Für mehr Verkehrssicherheit besitzen die Fahrzeuge einen Notbrems- und einen Abbiegeassistenten.

Batterieladung im Betriebshof und am Endpunkt

Die Elektrobusse erhalten nachts im Betriebshof über Ladehauben unter der Hallendecke ihre Grundladung, so dass sie morgens mit voller Batterie auf Linie gehen können. Laut Hersteller habe sie schon damit eine Reichweite von mindestens 120 Kilometern. Weil die Wagen täglich aber zwischen 200 und 500 Kilometern fahren, wird an ausgewählten Endpunkten nachgeladen. Der Stromabnehmer, ein so genannter Pantograph, wird elektrisch ausgeklappt und verbindet sich mit einer vor Ort installierten Ladehaube. Der Busfahrer muss den Wagen nur exakt unter der Haube positionieren.

Während die nächtliche Ladung der Busse im Betriebshof mit maximal 150 kW langsam und bei geringer Stromstärke erfolgt, wird an den Endpunkten per Hochstrom bis 300 kW nachgeladen. Dafür genügen dann fünf bis zehn Minuten Wendezeit. Je Minute Nachladung schafft der Bus weitere zwei bis drei Kilometer Fahrstrecke. Zusammen mit der nächtlichen Grundladung kommen die Fahrzeuge dann problemlos über den Tag.

Auf der Linie 68 sind zwei Ladestationen auf der Leubnitzer Höhe und am Bahnhof Cossebaude, auf der „81“ eine in Wilschdorf geplant. Die Station Leubnitzer Höhe ist bereits in Betrieb, in Cossebaude beginnt der Aufbau am 9. August 2022 und eine Woche später starten die Bauleute in Wilschdorf. Ende August sollen alle drei Ladestation einsatzbereit sein.

Hybrid-Erfahrungen genutzt

In die Beschaffung sind die seit 2007 mit der Bus-Elektromobilität gemachten Erfahrungen eingeflossen. Seit dieser Zeit fuhren erste Serienhybridbusse in Dresden, ab 2015 hatten die DVB auch einen reinen Elektrobus im Linieneinsatz. Beide Fahrzeugarten wurden im Betrieb durch Absolventen der Technische Universität Dresden und anderer Hochschulen wissenschaftlich begleitet. Die Expertisen konzentrierten sich vor allem auf eine nachhaltige und effiziente Nutzung der Hochleistungsfahrzeugbatterie. Deren technische Weiterentwicklung hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

Investition in die Zukunft

In die 20 E-Busse investieren die DVB 17,4 Millionen Euro. Weitere 5,7 Millionen Euro sind Aufwendungen für die Ladeinfrastruktur im Betriebshof und an den Endpunkten. Für die Busse erhalten die DVB 4,8 Millionen Euro Fördermittel aus dem europäischen Fond zur regionalen Entwicklung (EFRE), vom sächsischen Wirtschaftsministerium (SMWA) kommen weitere 2,8 Millionen Euro für die Infrastruktur und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert die Mehrkosten des Elektroantriebs gegenüber herkömmlichen Dieselmotoren mit weiteren 9,6 Millionen Euro. Die DVB bringen 5,9 Millionen Euro Eigenmittel ein. Vor allem die Ladeinfrastruktur ist eine Investition in die Zukunft. Dort können künftig noch mehr Elektrobusse geladen werden. Die Ladeleistung wurde schon passend dimensioniert.


Dresdner ÖPNV langfristig elektrisch

Entsprechend des Gesetzes über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge, in dem die Vorgaben der europäischen „Clean Vehicles Directive“ in deutsches Recht überführt wurden, wollen die DVB in Zukunft weiter Elektrobusse kaufen. Wegen der immer noch sehr hohen Kosten ist man dabei auf ausreichend Fördermittel angewiesen. Das Zeitalter der oberleitungsfreien Elektromobilität in Dresden hat auch im Busbereich längst begonnen. Mit der Umstellung sind nun schon 15 Prozent der DVB-Busflotte rein elektrisch unterwegs.

Mit elektrischen Straßenbahnen haben die DVB schon sehr viel mehr Erfahrung: Sie fahren seit 1893 praktisch emissionsfrei durch Dresden. Heute nutzen alle Straßenbahnen ausschließlich „grünen Strom“ aus ökologischer Erzeugung. Das trifft auch auf die neuen Elektrobusse zu. Damit sind immer mehr DVB-Fahrgäste nahezu klimaneutral unterwegs.

Aktuell

Einschränkungen durch kurzfristige Instandsetzungsarbeiten im Harz (Stand 05.08.2022, 15 Uhr) (Meldung vom: 06.08.2022)

Wegen kurzfristiger Instandsetzungsarbeiten in den Streckenabschnitten Thale–Quedlinburg, Halberstadt–Heudeber-Danstedt, Köthen/Könnern–Baalberge und Staßfurt–Güsten sowie im Bahnhof Blankenburg kommt es seit 25. Juli zu Sperrungen und Einschränkungen im Zugverkehr.

In den genannten Bereichen wurden über 2.000 Betonschwellen identifiziert, die ausgetauscht werden müssen. Im Streckenabschnitt Nachterstedt-Hoym–Wegeleben wurden die Schwellen bereits ausgetauscht und der Zugverkehr konnte in den Mittagsstunden des 2. Augusts wieder aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Staßfurt und Güsten soll am 8. August erfolgen, zwischen Halberstadt und Heudeber-Danstedt sollen die Züge ab 17. August wieder rollen. Die weiteren Abschnitte folgen zum 21. bzw. 25. August (Köthen/Könnern–Baalberge), 26. August (Bahnhof Blankenburg) und 28. August (Quedlinburg–Thale).

Die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn tun alles dafür, die Arbeiten so schnell wie möglich umzusetzen. Wir bitten die Reisenden, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Betroffen sind folgende Abellio-Nahverkehrslinien:

->Abschnitt Staßfurt–Güsten:RE 10 Magdeburg–Erfurt und RB 41 Magdeburg–Aschersleben (kein Zugverkehr zwischen Staßfurt und Güsten)

Die Wiederaufnahme ist für den 8. August vorgesehen.

->Abschnitt Halberstadt–Heudeber-Danstedt:RE 4 Halle (Saale)–Goslar und RE 21 Magdeburg–Goslar (kein Zugverkehr zwischen Halberstadt und Wernigerode)

Die Wiederaufnahme ist für den 17. August vorgesehen.

->Abschnitt Köthen/Könnern–Baalberge: RB 47 Halle (Saale)–Bernburg (kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Bernburg)

Die Wiederinbetriebnahme zwischen Köthen und Baalberge ist für den 21. August vorgesehen; der Schwellenaustausch zwischen Könnern und Baalberge erfolgt während der derzeit laufenden Bauarbeiten mit Vollsperrung der Strecke bis zum 25. August

->Bahnhof Blankenburg: RE 31 Magdeburg–Blankenburg (kein Zugverkehr zwischen Blankenburg und Langenstein)

Die Wiederinbetriebnahme ist für den 26. August vorgesehen

->Abschnitt Quedlinburg–Thale: RE 11 Magdeburg–Thale (Züge enden in Quedlinburg)

Die Wiederinbetriebnahme ist für den 28. August vorgesehen

->Auf der Strecke Halle–Kassel kommt es durch eine eingleisige Verkehrsführung im Bereich Riestedt zu Verspätungen, insbesondere in Richtung Kassel. Die Arbeiten beginnen am 6.8. um 7 Uhr und werden voraussichtlich am 10.8. in den Abendstunden beendet.



Dresden

Straßenbahnen müssen Umleitung fahren // Reparatur eines Anschlusskanals Ludwig-Hartmann-Straße und Baumpflegearbeiten entlang der Wehlener Straße (Meldung vom: 06.08.2022)

Wegen der Reparatur eines schadhaften Anschlusskanals durch die Versorgungsunternehmen auf der Ludwig-Hartmann-Straße werden die Straßenbahnlinien 6, 10 und 12 von Montag, dem 8. August 2022, 4:15 Uhr bis Sonnabend, den 13. August 2022, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 6:Fährt ab Albertplatz über Sachsenallee zur Blasewitzer/Fetscherstraße und von dort weiter als Linie 12 über Straßburger Platz nach Leutewitz.

Linie 10:Wird ab Ludwig-Hartmann-Straße verlängert über Tolkewitz, Laubegast und Leuben nach Niedersedlitz. Sie ersetzt im Dresdner Osten die Linie 6.

Linie 12:Verkehrt von Leutewitz planmäßig über das Stadtzentrum und Straßburger Platz zur Blasewitzer/Fetscherstraße und von dort weiter als Linie 6 über Sachsenallee zum Albertplatz.

EV 6/12:Ersatzverkehr wird zwischen Blasewitzer/Fetscherstraße und Tolkewitz eingerichtet. Die Busse fahren jeweils über den Schillerplatz. Abends und nachts, wenn die Linie 10 nicht mehr fährt, sind sie bis Niedersedlitz unterwegs.

Aufgrund von parallel stattfindenden Baumpflegearbeiten durch die Stadt Dresden entlang der Wehlener Straße kommt von Montag, dem 8. August 2022, bis Mittwoch, den 10. August 2022, jeweils in der Zeit von 7:00 bis 19:00 Uhr folgende Umleitung hinzu:

Linie 4:Wird verkürzt von Weinböhla bis zur Gleisschleife Tolkewitz.

Linie 10:Wird verkürzt von der Messe Dresden bis zur Gleisschleife Tolkewitz.

EV 6/ EV 12:Der zwischen Blasewitzer/Fetscherstraße und Tolkewitz bestehende Ersatzverkehr wird in EV 6 und EV 12 aufgeteilt. Der EV 6 verlängert sich von Tolkewitz bis Niedersedlitz. Der EV 12 verlängert sich von Tolkewitz bis Laubegast.


Die Dresdner Verkehrsbetriebe bitten ihre Kunden aufgrund der wechselnden Umleitung um Verständnis. Auskünfte zur Linienführung erhalten Fahrgäste unter www.dvb.de auf der DVB-Homepage, über die Handy-App sowie telefonisch auf der Hotline 0351-8571011.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr in Thüringen durch kurzfristige Krankmeldungen (Meldung vom: 05.08.2022)

Einschränkungen im Zugverkehr auf den Strecken Erfurt Hbf–Nordhausen, Erfurt Hbf–Kassel-Wilhelmshöhe und Saalfeld–Gera

Der Infrastrukturbetreiber der Deutschen Bahn (DB), die DB Netz AG, kämpft derzeit wie viele Unternehmen mit außergewöhnlich hohen Krankenständen. Bei kurzfristigen Krankmeldungen lassen sich diese leider auch durch flexible und vorausschauende Personalplanung nicht vollständig kompensieren. Bei den betroffenen Mitarbeitenden handelt es sich insbesondere um hochspezialisierte Fachkräfte in den Stellwerken, die kurzfristig nur schwer ersetzbar sind. Die krankheitsbedingten Einschränkungen führen auf verschiedenen Linien in Thüringen derzeit zu längeren Fahrzeiten und Zugausfällen.

Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Reisenden um Entschuldigung. Fahrgäste sollten sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die elektronischen Auskunftsmedien www.bahn.de oder in der App DB Navigator über ihre jeweilige Verbindung informieren.

Folgende Strecken sind aktuell betroffen:

Erfurt Hbf–Nordhausen (RB 52, RE 55/56)

-Samstag, 6.8.2022
Auf den betroffenen Linien verkehren nur vormittags und abends einzelne Züge. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung der Stellwerke in Erfurt Nord und Ringleben.

-​​​​​​​Sonntag, 7.8.2022

Züge der RB 52 verkehren zwischen Erfurt und Leinefelde. Die Linien RE 55/56 entfallen zwischen Sondershausen und Erfurt. Ob Ersatzverkehre möglich sind, wird geprüft. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung der Stellwerke in Erfurt Nord, Ringleben und Hohenebra.

Erfurt Hbf–Kassel-Wilhelmshöhe (RE 2)

-Samstag, 6.8. bis Sonntag, 7.8.2022
Züge werden zwischen Erfurt und Bad Langensalza ohne Zwischenhalt umgeleitet. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung der Stellwerke in Erfurt Nord und Ringleben.

Saalfeld–Gera (RE 12, RB 22)

-Samstag, 6.8. bis Sonntag, 7.8.2022
Zugfahrten finden bis 8 Uhr und ab 20 Uhr mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten statt. Hintergrund ist die eingeschränkte Besetzung des Stellwerks Oppurg.

Sachsen-Anhalt

Einschränkungen im Zugverkehr (Update) (Meldung vom: 03.08.2022)

Am 2. August 2022 wurde in den Mittagsstunden der Abschnitt Nachterstedt-Hoym–Wegeleben für den Zugverkehr freigegbeben.

Als nächster Termin wird von der DB der 8. August 2022 für die Inbetriebnahme des Abschnitts Staßfurt - Güsten (RE10 und RB41) genannt.

Zwischen Halberstadt und Heudeber-Danstedt sollen die Züge ab 17. August 2022 wieder rollen.

Übersicht der betroffenen Abschnitte
Abschnitt Halberstadt–Heudeber-Danstedt: RE 4 Halle (Saale)–Goslar und RE 21 Magdeburg–Goslar (kein Zugverkehr zwischen Halberstadt und Wernigerode)
Die Wiederaufnahme ist für den 17. August 2022 vorgesehen.

Bahnhof Blankenburg: RE 31 Magdeburg–Blankenburg (kein Zugverkehr zwischen Blankenburg und Langenstein)

Abschnitt Quedlinburg–Thale: RE 11 Magdeburg–Thale (Züge enden in
Quedlinburg)

Abschnitt Köthen/Könnern–Baalberge: RB 47 Halle (Saale)–Bernburg (kein Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Bernburg)

Weitere Fahrplaninformationen unter www.abellio.de.

Dresden

Reicker Straße wieder frei – Straßenbahnen fahren bis Straßenbahnhof Reick // Gleisbauarbeiten auf der Prohliser Allee (Meldung vom: 29.07.2022)

Nach Freigabe der Reicker Straße für den Straßenbahnverkehr wird von Montag, dem 1. August 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 29. August 2022, 3:30 Uhr auf der Straßenbahntrasse nach Prohlis gebaut. Dann finden im Zuge der Prohliser Allee Reparaturen an den Gleisen statt. Für die Linien 1, 9 und 13 ergeben sich im genannten Zeitraum folgende Änderungen:

Linie 1:Erhält eine verkürzte Linienführung. Sie verkehrt von Leutewitz über Abzweig nach Reick bis zum Albert-Wolf-Platz.

Linie 9:Fährt von Kaditz planmäßig durch die Innenstadt und über Wasaplatz bis zur Haltestelle „Trattendorfer Straße“. Die Wagen wenden anschließend im Straßenbahnhof Reick.

Linie 13:Wird ebenfalls verkürzt. Von Kaditz verläuft die Fahrtstrecke planmäßig über Sachsenallee und Wasaplatz bis zur Station „Trattendorfer Straße“.


EV 9/13:Ersatzverkehr mit Bussen. Verkehrt zwischen der Station „Trattendorfer Straße“ über Albert-Wolf-Platz zum Endpunkt Prohlis.


Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten auf der Gleistrasse Prohliser Allee. Zwischen den Stationen „Albert-Wolf-Platz“ und „Jacob-Winter-Platz“ werden auf einer Länge von insgesamt 960 Metern neue Schienen verlegt. Die alten liegen seit 1981 auf der Bahntrasse. Sie sind nach Jahren hoher Beanspruchung nun verschlissen und müssen getauscht werden. Dabei prüfen die Gleisbauer auch die Befestigungen an den Schwellen. Zum Abschluss wird eine neue Raseneindeckung für den Lärmschutz im dicht besiedelten Wohngebiet aufgelegt. Der Autoverkehr kann mit Einschränkungen der Fahrbahnbreite an der Baustelle vorbeifahren. Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel (Meldung vom: 29.07.2022)

Aufgrund fehlender Fahrdienstleiter und Weichenwärter kommt es in den kommenden Tagen zu Verspätungen.In den kommenden Tagen werden entlang der Bahnstrecke zwischen Halle (Saale) und Kassel mehrere für den Zugverkehr wichtige Stellwerke durch die DB Netz AG zeitweise nicht besetzt. Daher kann es ab heute Abend, 29.07., bis einschließlich Sonntag, 07.08., zu umfangreichen Verspätungen und gegebenenfalls auch Zugausfällen auf dieser Verbindung kommen.

Betroffen davon sind vor allem die Regionalexpresslinien RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde sowie RE 9 Halle (Saale) – Kassel. Auch die Züge der S7 zwischen Halle (Saale) und Lutherstadt Eisleben können betroffen sein.

Reisende werden gebeten, sich in den Auskunftsmedien vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren

Sachsen-Anhalt und Thüringen

Streckensperrung in Thüringen und Änderungen in Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 28.07.2022)

Für Zugreisende in Sachsen-Anhalt gibt es Licht am Horizont: Bis kommenden Dienstag, den 2. August 2022, soll der Austausch der Schwellen zumindest auf dem ersten betroffenen Abschnitt erfolgt sein. Im Laufe dieses Tages wird Abellio dann den Zugverkehr zwischen Aschersleben und Halberstadt wieder aufnehmen können.

Sperrung Etzleben und Sömmerda
Sperrung auf der Strecke zwischen Sömmerda und Sangerhausen am 29. und 30. Juli 2022.

Vom 29. Juli 2022 früh, 5 Uhr, bis Samstag, den 30.07., 12 Uhr, wird nun der Streckenabschnitt zwischen Sömmerda und Etzleben gesperrt, um Schwellen auszutauschen. Betroffen davon sind die Züge der Regionalexpresslinie RE 10 Erfurt - Magdeburg und die Regionalbahnlinie RB 59 Erfurt – Sangerhausen.

In diesem Zeitraum wird die RB 59 zwischen Erfurt und Sömmerda verkehren.
Der RE 10 wird zwischen Etzleben und Sandersleben verkehren, ab dort ist die Verbindung bis Staßfurt wegen der dortigen Streckensperrung wieder unterbrochen.

Abellio bemüht sich um die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs zwischen Sömmerda und Etzleben. Aufgrund der sehr kurzfristigen Ankündigung der Sperrung wird das aber vermutlich nicht möglich sein. Reisende werden gebeten, alternative Verkehrsmittel zu nutzen.

Aktuell

Großräumige Streckensperrungen: Änderungen auf der Strecke Halle (Saale) - Könnern (Meldung vom: 27.07.2022)

- Linie RB 47 verkehrt bis auf Weiteres nicht
- Züge der Linien RE 4 und RE 24 bedienen Unterwegshalte zwischen Halle und Könnern

Im Rahmen der großräumigen Streckensperrungen durch die DB Netz AG in Sachsen-Anhalt ist auch der Streckenabschnitt zwischen Könnern und Baalberge gesperrt. Das hat Auswirkungen auf den Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Könnern. Bis auf Weiteren entfallen die Fahrten der Regionalbahnlinie RB 47 Halle – Bernburg auf der gesamten Strecke.

Die Züge der Regionalexpresslinien RE 4 und RE 24, die gegenwärtig zwischen Halle und Aschersleben verkehren, halten daher an allen Unterwegshalten zwischen Halle-Trotha und Könnern. Das betrifft neben Trotha die Haltestellen Teicha, Wallwitz, Nauendorf und Domnitz. Fahrgäste können damit im Stundentakt diese Orte erreichen oder von dort in Richtung Halle oder Aschersleben fahren. Die Haltestellen Wohnstadt Nord, Zoo und Steintorbrücke in der Stadt Halle können nicht bedient werden.

Reisende von Halle (Saale) nach Bernburg nutzen bitte die Züge der Linie RE 30 bis Köthen und ab dort den regulären Schienenersatzverkehr für die RB 50 bis Bernburg.

Fahrgstinformationen
Die NASA GmbH teilt mit, dass ab sofort auf www.insa.de die aktuellen Sperrungen und der anlaufende Ersatzverkehr abgerufen werden kann. Die Daten werden täglich in Absprache mit der DB Netz AG und Abellio aktualisiert.

Sachsen (ZVON)

Fahrpreisänderungen zum 1. August 2022 (Meldung vom: 26.07.2022)

Ab 1. August 2022 gelten im Bereich des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) neue Tarife. Das hatte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes bereits im März 2022 beschlossen. Die Verkehrsunternehmen begründeten die Erhöhung der Preise mit Kostensteigerungen bei Energie- und Rohstoffkosten, gestiegenen Personalkosten aufgrund hoher Tarifabschlüsse sowie gestiegenen Kosten bei den Ersatzteilen.

Die letzte Preisanpassung fand im August 2019 statt.

Die Preise werden über alle Fahrscheinarten moderat angepasst. Abo-Monatskarten werden im Vergleich weniger stark erhöht, als beispielsweise Einzelfahrten.

Die Preise der EURO-NEISSE-Tickets ändern sich nicht.
Ebenso bleiben die Preise der BildungsTickets und AzubiTickets sowie der ermäßigten Einzelfahrscheine und 4-Fahrtenkarte unverändert.
Fahrgäste können auf der Website des ZVON im ZVON-Tarifrechner die neuen Preise finden.

Die Tarifanpassung umfasst u.a. folgendes:
- Der Einstiegspreis im Regionalverkehr sowie die Einzelfahrt im Stadtverkehr (normal) steigt von 1,60 Euro auf 1,70 Euro.
- Die Preise der Tageskarte steigen um 0,50 Euro bis 1,50 Euro – je nach Personenzahl.
- Der Rabatt für HandyTickets wird abgeschafft.
- Anpassung des Übergangstarifs VVO-ZVON
- Die Jahreskarte wird abgeschafft. Jahreskarten, die bereits ausgegeben wurden behalten Ihre Gültigkeit. Letztmalig wurden Jahreskarten zum 1.7.2022 ausgegeben.
- Das FerienTicket ZVON-VVO wird es nicht mehr geben. Künftig wird nur noch das FerienTicket Sachsen angeboten.
- Abo-Monatskarten Senioren und Monatskarten Senioren werden um 2,00 Euro, die Abo-Partnerkarte Senioren wird um 1,50 Euro erhöht.

Was passiert mit Fahrscheinen zum alten Preis?
Alle Fahrausweise, deren Preis sich nicht erhöht, können auch weiterhin verwendet werden. Vor dem 1. August 2022 erworbene Jahreskarten gelten bis zum Ende ihrer zeitlichen Gültigkeit. Monats- und Wochenkarten zum alten Preis können letztmalig am Tag vor der Tarifänderung entwertet werden und gelten dann bis zum Ende ihrer zeitlichen Gültigkeit.

Einzelfahrscheine und Tageskarten zum alten Preis können letztmalig am Tag vor der Tarifänderung entwertet werden.
4er-Karten zum alten Preis können innerhalb von drei Monaten genutzt werden, wenn die Entwertung mindestens eines Abschnittes dieser Karte spätestens am Tag vor der Tarifänderung erfolgt.

Nicht genutzte Fahrausweise zum alten Preis – bei 4er-Karten darf keine Entwertung vorgenommen worden sein – können innerhalb von drei Monaten nach Tarifänderung gegen Wertausgleich bei dem Unternehmen umgetauscht werden, bei dem sie erworben wurden.

Aktuell

Änderungen bei Streckensperrungen in Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 26.07.2022)

Abellio arbeitet derzeit intensiv daran, die Folgen der gestern sehr kurzfristig anberaumten Instandsetzungsarbeiten der DB Netz AG am Schienennetz in Sachsen-Anhalt für die Fahrgäste abzumildern. Es ist dem Unternehmen bereits gelungen, auf zwei betroffenen Streckenabschnitten Ersatzverkehre einzurichten.

Zwischen Goslar und Wernigerode verkehren nun in einem Zwei-Stunden-Takt die von Abellio für die Zeit des 9-Euro-Tickets zusätzlich eingesetzten Züge. In den Abendstunden kommt es allerdings zu Lücken in diesem Zwei-Stunden-Takt.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Quedlinburg und Thale ist bis auf Weiteres ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Auf den anderen betroffenen Abschnitten fahren bislang vereinzelt Busse. Abellio arbeitet weiter daran, auch auf diesen Strecken Ersatzverkehre einzurichten.

Trotz der Ersatzverkehre werden Reisende, deren Ziel außerhalb der betroffenen Gebiete liegt, dringend gebeten, die Region weiträumig zu umfahren.

Wann die Instandsetzungsarbeiten beendet sein werden, ist noch nicht bekannt.

Kein Zugverkehr zwischen Könnern und Bernburg
Seit heute, 26. Juli 2022, Nachmittag ist auch der Streckenabschnitt zwischen Könnern und Baalberge gesperrt. Davon betroffen ist die Regionalbahnlinie RB 47 Halle (Saale) – Bernburg. Der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Könnern und Bernburg ist eingestellt. Die Züge der Linie RB 47 können nur noch unregelmäßig zwischen Halle (Saale) und Könnern verkehren.

Reisende werden dringend gebeten, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.

Sachsen (VMS)

Neue Fahrpreise ab 1. August 2022 (Meldung vom: 26.07.2022)

Ab 1. August gelten im Bereich des Verkehrsverbundes Mittelsachsen neue Tarife. Die Ticketpreise steigen um 6,6 Prozent. Das hatte die Verbandsversammlung des Zweckverbandes bereits im März 2022 beschlossen.

Jens Meiwald, Vorsitzender des VMS-Tarifbeirates, sagte im März: „Die Tarifanpassung ist dem VMS in Zusammenarbeit mit den kooperierenden Verkehrsunternehmen nicht leichtgefallen. Sie ist aber für einen funktionierenden Nahverkehr notwendig und deckt allenfalls einen Teil der gestiegenen Kosten ab.“

Der Preis für einen Einzelfahrschein (Preisstufe 1) steigt um 20 Cent auf 2,50 Euro. Die Abo-Monatskarte (Preisstufe 1) wird um vier Euro teurer, steigt auf 55 Euro. Entsprechend verteuern sich Fahrscheine und
Monatskarten der anderen Preisstufen. Die kompletten Änderungen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

Positiv: Unberührt von den Veränderungen sind die Preise für „JungeLeuteTicket“, „SeniorenTicket“, „SeniorenTicket Partner“, „AzubiTicket Sachsen“, „BildungsTicket“ „FerienTicket Sachsen“ sowie „FerienTicket VMS+VVV“.

Neu im Sortiment ist eine 10er-Tageskarte, deren einzelne Tagesabschnitte ohne zeitliche Beschränkung abgefahren werden können. Dies ist für Fahrgäste interessant, die wegen Homeoffice oder flexibler Arbeitszeiten und -orte kein Monatsabo mehr benötigen. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich digital - über die Apps Handy-Ticket Deutschland, DB Navigator und MRB.

Neu ist ebenfalls, dass das „JungeLeuteTicket“ nun bereits ab einem Alter von 15 Jahren gilt (vorher 16 Jahre).

Gestrichen wird die Wochenkarte (sinkende Verkaufszahlen, Einführung 10er-Tageskarte), die Abo-Monatskarte Schüler/Azubi entfällt ebenfalls: Den wenigen Kunden, die diese Produkte derzeit noch nutzen, wird alternativ die
Nutzung anderer attraktiver Pauschalpreis-Abos („BildungsTicket“, „AzubiTicket“) bzw. ermäßigter Monatskarten angeboten.

Die Vorbereitung für die Tarifanpassung lief bereits seit Herbst 2021. Die in den vergangenen Monaten stark gestiegenen Energiepreise sind in der jetzigen Tarifanpassung nicht eingepreist.

Die Änderungen erfolgen unabhängig von der Diskussion um eine Anschlussregelung für 9-Euro-Ticket

Aktuell

Großräumige Streckensperrungen im Zugverkehr in Sachsen-Anhalt (Meldung vom: 25.07.2022)

Aufgrund von sehr kurzfristig anberaumten Instandsetzungsarbeiten der DB Netz AG am Schienennetz in Sachsen-Anhalt wird es ab morgen, 26.7.2022, zu umfangreichen Einschränkungen im Zugverkehr in Sachsen-Anhalt kommen. Betroffen ist vor allem der Zugverkehr im und durch den Harz.

Als erste Maßnahme wurde bereits heute, 25.7.2022, um 16.30 Uhr der Abschnitt zwischen Quedlinburg und Thale gesperrt. Die Züge der Regionalexpresslinie RE 11 enden in Quedlinburg.

Bereits heute, 25.7.2022, zum Betriebsschluss wird der Bahnhof Blankenburg vom Netz abgekoppelt. Der letzte Zug bis nach Blankenburg (Harz) fährt 20:05 Uhr ab Halberstadt. Danach fahren die Züge der Regionalexpress-Linie RE 31 nur noch bis und ab Langenstein.

Kein Zugverkehr zwischen Halberstadt und Goslar, Aschersleben und Halberstadt sowie zwischen Staßfurt und Güsten
Ab morgen, Dienstag, den 26.7.2022, 11 Uhr, wird der Zugverkehr kurzfristig zwischen Halberstadt und Goslar eingestellt. Betroffen davon sind die Regionalexpresslinien RE 4 Halle (Saale) – Goslar und RE 21 Magdeburg – Goslar sowie der am Wochenende verkehrende Harz-Berlin-Express HBX.

Ab Mittwoch, 27.07., können auch zwischen Aschersleben und Halberstadt keine Züge mehr fahren. Die Züge der Regionalexpresslinien RE 4 Halle (Saale) – Goslar sowie RE 24 Halle (Saale) – Halberstadt verkehren dann nur zwischen Halle und Aschersleben. Die Fahrten der RB 44 Aschersleben – Halberstadt entfallen.

Ebenfalls ab Mittwoch wird der Streckenabschnitt zwischen Staßfurt und Güsten für den Zugverkehr gesperrt. Daher verkehren die Züge der Linie RE 10 Magdeburg – Erfurt nur zwischen Magdeburg und Staßfurt bzw. Erfurt und Güsten. Auch die Regionalbahnlinie RB 41 Magdeburg – Aschersleben verkehrt nur zwischen Magdeburg und Staßfurt.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der großflächigen Sperrungen und der umfangreichen und nicht vorgeplanten betrieblichen Änderungen ist auch auf anderen Verbindungen im Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA) mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen.

Da die Maßnahmen äußerst kurzfristig angekündigt wurden, war leider keine Vorbereitung und Planung möglich. Dementsprechend kann vorerst nur vereinzelt Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden, da kurz- bis mittelfristig keine Buskapazitäten zur Verfügung stehen. Reisende werden gebeten, auf andere Linien oder Verkehrsmittel auszuweichen.

Wir bedauern die entstehenden Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste. Als Verkehrsunternehmen sind wir aber auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen.

Leipzig

Baustelle Wilhelm-Liebknecht-Platz ab 1. August 2022 (Meldung vom: 25.07.2022)

Mit der Fertigstellung der Gleisanlagen in der Kurt-Schumacher- und Erich-Weinert-Straße kommt es ab 1. August 2022 zu Fahrplanänderungen bei der Straßenbahn und beim Bus. Im Bereich des Wilhelm-Liebknecht-Platz beginnt somit eine neue Bauetappe und die Arbeiten verlagern sich in Richtung Norden.

Straßenbahn
Die Linie 9 verkehrt wieder über die Berliner Straße und kann die Haltestelle Wilhelm-Liebknecht-Platz wieder bedienen.

Die Linie 14 fährt ebenfalls wieder planmäßig, dafür entfällt die Baulinie 34.

Zwischen den Haltestellen Münzgasse, LVZ und Georg-Schumann-/Lindenthaler Straße fährt die Straßenbahnlinie 10 weiterhin mit Umleitung über Thomaskirche, Leibnizstraße und Waldplatz.

Die Straßenbahnlinie 11 wird zwischen Hauptbahnhof und Georg-Schumann-/Lindenthaler Straße mit Umleitung über Goerdelerring, Zoo und Menckestraße fahren. Die Straßenbahnlinie 16 wird zwischen Wilhelm-Liebknecht-Platz und Eutritzscher Zentrum über Apelstraße und Theresienstraße umgeleitet.

Ebenfalls planmäßig verkehrt wieder die Nachtlinie N10.

Bus
Die Umleitung der Buslinien 72/73, 90 wurden aufgehoben und verkehren wieder planmäßig.

Weitere Informationen
Weitere Informationen und Umleitungskarten finden Sie unter www.L.de/baustellen

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Markranstädt und Großkorbetha auf der Linie RB 20 (Meldung vom: 25.07.2022)

Aufgrund von Bauarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Markranstädt und Großkorbetha von Donnerstag, 28. Juli 2022, bis einschließlich Mittwoch, 3. August 2022, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Maßnahme sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 20 Leipzig – Eisenach.

Die Züge werden in diesem Zeitraum zwischen Markranstädt und Großkorbetha durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Änderungen der Abfahrtzeiten
In Leipzig fahren die Züge der Linie RB 20 daher 40 Minuten früher ab als im regulären Fahrplan vorgesehen. In Großkorbetha fahren die Züge in Richtung Erfurt und Eisenach dann fahrplangemäß. Ab Markranstädt fahren die Züge nach Leipzig 40 Minuten später ab. Abellio bittet die Fahrgäste, in diesem Zeitraum eine längere Reisezeit einzuplanen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds MDV oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Köthen und Bernburg auf der Linie RB 50 (Meldung vom: 25.07.2022)

Aufgrund von Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Köthen und Baalberge von Donnerstag, 28. Juli 2022, bis einschließlich Samstag, 20. August 2022, für den Zugverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Maßnahme sind die Züge der Regionalbahnlinie RB 50 Aschersleben – Dessau Hbf.

Die Züge werden in diesem Zeitraum zwischen Köthen und Bernburg Hbf. durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Bernburg und Köthen besteht jeweils Anschluss an die Züge von und nach Aschersleben bzw. Dessau. Am frühen Morgen und in den Abendstunden kann es zu Anpassungen im Fahrplan der Züge kommen. Aufgrund der längeren Fahrtzeit der Busse bittet Abellio die Fahrgäste, eine längere Reisezeit einzuplanen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Erneut Zugausfälle und Verspätungen am Wochenende möglich (Meldung vom: 22.07.2022)

Aufgrund der wieder deutlich gestiegenen Zahl von Corona-Fällen bleibt der Krankenstand beim Fahrpersonal von Abellio unvermindert hoch. Trotz aller Bemühungen, möglichst viele Züge fahren zu lassen, wird es daher auch an diesem Wochenende wieder vermehrt zu Zugausfällen kommen. Erschwert wird die Lage durch zusätzlich notwendige Schichten aufgrund von Baumaßnahmen am Schienennetz. Der Schwerpunkt der Krankheitswelle und der Ausfälle liegt im Saale-Thüringen-Südharz-Netz, und dort vor allem im nördlichen Thüringen. Der kurzfristige Personalmangel aufgrund der Krankheitswelle kann sich aber auf die gesamten von Abellio betriebenen Strecken auswirken.

Darüber hinaus wirken sich die zahlreichen Baumaßnahmen im Netz auf den Zugverkehr aus. So kann es am Wochenende vermehrt zu Verspätungen kommen. Dazu trägt neben Streckensperrungen und Schienenersatzverkehr auch die zusätzliche Belastung der Trasse Kassel –Halle durch Güterverkehr bei, der wegen der Gleisbauarbeiten zwischen Erfurt und Weimar umgeleitet werden muss.

Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien darüber zu informieren, ob die von ihnen gewünschten Verbindungen betroffen sind.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie *Abellio-Hotline 0800 223 55 46*. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Thüringen

Cabrio-Wagen der Thüringer Bergbahn fährt nach Sanierung wieder (Meldung vom: 20.07.2022)

Der besondere Aufsatz für die Güterbühne auf der Steilstrecke ist bei schönem Wetter bis zum Herbst wieder im Einsatz. Der Cabrio-Wagen wurde Anfang Dezember 2021 ins Dampflokwerk Meiningen transportiert und dort komplett überholt. Die Spezialisten für historische Eisenbahnfahrzeuge haben dabei den Fußboden, die Entwässerung, die Beschallungs- und Bedientechnik erneuert sowie diverse kosmetische Reparaturen ausgeführt.

Anfang Juni kehrte der Wagen nach Lichtenhain/Bergbahn zurück und die letzten Arbeiten wurden erledigt. Mit Unterstützung durch Monteure des Dampflokwerks Meiningen erfolgte der Einbau der neuen Sitze und wurde weitere Technik installiert. Durch den Einbau von mehreren Klappsitzen anstelle der bisherigen Theke konnte Platz für Kinderwagen oder Fahrräder geschaffen werden. Die Thüringer Bergbahn hat für die umfangreichen Modernisierungsarbeiten 87.000 Euro investiert.

Der Cabrio-Wagen wurde aus einem Bahndienstwagen eines ehemaligen Bauzuges als offener Aufsatzwagen für die Thüringer Bergbahn gebaut und ist seit 2008 im Einsatz. Betrieblich als Wagen 3 bezeichnet, kann er im Wechsel mit dem geschlossenen Aufsetzwagen auf der Güterbühne befördert werden. Die einzigartige Besonderheit dieser Standseilbahn, dass sie für den Transport von Eisenbahnwagen gebaut wurde, ermöglich nun diesen Wechsel der aufgesetzten Wagen zum Personentransport. Da das Cabrio deutlich länger als der geschlossenen Aufsetzwagen ist, ragt es weit über die Güterbühne hinaus und man hat dadurch noch viel schönere Ausblicke, da man noch höher über dem Gleis steht.

Nun sind alle drei Personenwagen der Standseilbahn wieder im besten Zustand und einsatzbereit für das Jubiläumsjahr 2023, in dem die Thüringer Bergbahn ihren 100. Geburtstag begehen wird.


Begegnung im Cabrio, Foto: Philipp Beyer/OBS

Dresden

Verkehrsbetriebe lassen Endpunkt Weixdorf zuwachsen (Meldung vom: 19.07.2022)

Manche Fahrgäste der Linie 7 werden es ganz sicher schon bemerkt haben: In der Gleisschleife am Endpunkt Weixdorf der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) steht das Gras mannshoch! Doch das ist keineswegs Nachlässigkeit der DVB-Verantwortlichen für die Gleispflege, sondern ein ganz gezielter Versuch zur Verbesserung der Biodiversität.

In der Gleisschleife wurde eine so genannte Langschnittfläche mit rund 70 Metern Durchmesser angelegt. Die mehr als 3.500 Quadratmeter große Fläche wird nur noch zwei Mal im Jahr gemäht. Das hochgewachsene Gras hat mehr Widerstandskraft gegen die aktuellen Temperaturen und gegen die anhaltende Trockenheit. Mittlerweile blühen dort Wildblumen und Kräuter, eine gezielte Einsaat durch die DVB-Gleisfachleute erfolgte aber nicht. Zahlreiche Insekten haben den Lebensraum schon angenommen, besonders interessieren sich Honigbienen für die neuen Möglichkeiten zur Nektarsammlung. Die DVB sehen die Grünfläche als weiteren Baustein zum Klimaschutz, der zu den Grundprinzipien des Unternehmens gehört.

Neben dem positiven Effekt für Natur und Umwelt hat das Projekt den Vorteil, dass gleichzeitig Kosten durch die reduzierte Pflege eingespart werden. Lediglich entlang des Straßenbahngleises wird ein etwa drei Meter breiter Streifen regelmäßig gekürzt, damit die Fahrersicht jederzeit gewährleistet ist. Das ist eine Frage der Sicherheit im Bahnbetrieb.

Bewährt sich das Projekt, könnten weitere Flächen folgen. Vor allem solche, die an den Endpunkten der Straßenbahn innerhalb einer Gleisschleife liegen.


Biotop Weixdorf, Fotos: DVB AG

Erfurt

EVAG-Tramlink fährt zu Testzwecken durch Mainz (Meldung vom: 19.07.2022)

Die Mainzer Verkehrsgesellschaft erhält zu Testzwecken einen Tramlink aus der Fahrzeugflotte der EVAG. Hintergrund ist der geplante Straßenbahnausbau und die steigende Fahrgastnachfrage, die künftig längere und breitere Straßenbahnen in der Gutenbergstadt nötig machen könnten.

Seit 34 Jahren besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Mainz und Erfurt. Diese wird u.a. von den beiden Verkehrsunternehmen durch regelmäßigen Austausch und Treffen gepflegt. Der Tramlink 802 wurde deshalb mit der Aufschrift „Partnerstadtbahn“ versehen. Die „Partnerstadt-Straßenbahn“ wird in dieser Woche per Schwertransport nach Mainz gebracht und dort für sechs Wochen im Straßenbahnnetz getestet.


Der vordere Teil des Tramlink 802 auf dem Tieflader.
Foto: EVAG/Olivia Peisker

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel (Meldung vom: 19.07.2022)

Aufgrund von Schäden an den Gleisen auf verschiedenen Streckenabschnitten rund um Nordhausen kommt es gegenwärtig zu Zugausfällen und umfangreichen Verspätungen im Zugverkehr auf der gesamten Strecke zwischen Halle (Saale) und Kassel. Mehrere Abschnitte auf der Strecke können nur eingleisig befahren werden. Betroffen sind folgende Linien:
Regionalexpress RE 8 Halle (Saale) – Leinefelde
Regionalexpress RE 9 Halle (Saale) – Kassel-Wilhelmshöhe
Regionalbahn RB 57 Nordhausen – Heilbad Heiligenstadt

Wann die Einschränkungen beendet sein werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Aktuell

Zugausfälle am Wochenende bei Abellio möglich (Meldung vom: 15.07.2022)

Außerordentlich hoher Krankenstand in der Region Südharz und Eichsfeld - Fahrgäste sollten sich vor Reiseantritt informieren

Aufgrund eines außerordentlich hohen Krankenstandes beim Fahrpersonal in den Regionen Südharz, Mansfelder Land und Eichsfeld wird es an diesem Wochenende zu vermehrten Ausfällen von Zügen kommen. Der Schwerpunkt liegt auf den genannten Regionen, der kurzfristige Personalmangel aufgrund der Krankheitswelle kann sich aber auf die gesamten von Abellio betriebenen Netze auswirken.Abellio arbeitet gegenwärtig intensiv daran, so viele Züge wie möglich fahren zu lassen. Daher ist noch nicht abzusehen, welche Züge genau ausfallen werden. Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien darüber zu informieren, ob der Zug betroffen ist, mit dem sie fahren möchten.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md
Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit,
sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Dresden

Baumaßnahmen in der Neustadt und in Reick (Meldung vom: 14.07.2022)

Mehrere DVB-Linien werden in den Ferien umgeleitet

Mit Beginn der Sommerferien stehen neue Umleitungen im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) an. Insbesondere die Neustadt und der Stadtteil Reick sind betroffen.

Baumaßnahmen auf der Antonstraße
Die Bauarbeiten auf der Hansastraße zwischen dem Schlesischen Platz und der Großenhainer Straße laufen bereits seit 8. Juli. Hier wird der gesamte Straßenzug unter der Eisenbahnbrücke einschließlich der Haltestelle Hansastraße sowie der Weichenanlagen auf dem Schlesischen Platz und der Eisenbahnstraße grundhaft saniert. Die Haltestelle Hansastraße wird barrierefrei. Zudem entstehen durchgehende Radwege, bessere Fußwege, neue Lichtsignalanlagen und eine moderne Straßenbeleuchtung mit LED-Technik. Parallel werden alle unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen neu geordnet und modernisiert.

Weil der Schlesische Platz ohnehin für den Straßenbahnverkehr gesperrt werden muss, wird in den Sommerferien auch die Trasse auf der Antonstraße zwischen Albertplatz und Leipziger Straße saniert. Die Gleise sind am Ende ihrer Nutzungsdauer angekommen und werden auf den vorhandenen Schwellen erneuert. Gleichzeitig bringen die Bauleute die Oberleitungsanlage auf Vordermann.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen betragen rund 11 Millionen Euro. Davon werden knapp 6 Millionen Euro von Bund und Land gefördert. Der Rest wird über Eigenmittel der Landeshauptstadt und der DVB finanziert.
Weil der Bereich zwischen Albertplatz und Leipziger Straße nicht befahren werden kann, treten ab Freitag, 15. Juli 2022 folgende Linienänderungen in Kraft:

Linien 3, 6 und 11
Die Linie 3 verkehrt verkürzt von Coschütz kommend zum Albertplatz und von dort als Linie 6 nach Niedersedlitz.

Die Linie 6 wird geteilt und fährt auf dem westlichen Ast von Wölfnitz kommend bis zur Anton-/Leipziger Straße und von dort über die Leipziger Straße nach Mickten.
Auf dem östlichen Ast verkehrt sie von Niedersedlitz kommend bis zum Albertplatz und von dort weiter als Linie 3 nach Coschütz.

Die Linie 11 wird zwischen Albertplatz und Postplatz über den Carolaplatz und die Augustusbrücke umgeleitet.

Ersatzverkehre
Der Ersatzverkehr für die Linie 3 verkehrt zwischen dem Wilden Mann und dem Albertplatz und fährt dabei in Richtung Zentrum nicht über den Bahnhof Neustadt.
Für die Linien 6 und 11 wird zwischen Albertplatz, Kongresszentrum und Postplatz ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Linie 4 und 9
Für eine Kleinreparatur in der Robert-Blum-Straße fahren zusätzlich die Linien 4 und 9 am Wochenende 16./17. Juli 2022 eine Umleitung über das Kongresszentrum und die Marienbrücke.

Baumaßnahme in Reick
Auch auf der Reicker Straße stehen Baumaßnahmen an, allerdings etwas kleiner dimensioniert. Hintergrund ist auch hier der Verschleiß der Schienen, die auf einer Länge von 150 Metern ausgetauscht werden müssen. Zugleich werden bei dieser Gelegenheit auf insgesamt etwa 900 Metern Länge Reparaturen an der Straßenbettung ausgeführt, unter anderem auch auf der Niedersedlitzer Straße. Die Baumaßnahmen kosten etwa 760.000 Euro und werden aus dem Budget für den laufenden Unterhalt der DVB bestritten.

Wegen der Bauarbeiten auf der Reicker Straße treten ab Montag, 18. Juli 2022 folgende Linienänderungen in Kraft:
Die Linien 9 und 13 fahren verkürzt bis zur Haltestelle Hugo-Bürkner-Straße, weiter bis Prohlis dann mit dem Schienenersatzverkehr.

Einschränkungen für den Autoverkehr
Während der Sommerferien ist die Antonstraße zwischen Albertplatz und Leipziger Straße halbseitig gesperrt. Der Autoverkehr fließt in dieser Zeit aus Richtung Albertplatz an der Baustelle vorbei. In der anderen Richtung gibt es eine Umleitung über die Kleine Marien-brücke und den Carolaplatz zum Albertplatz.

In Reick wird der Autoverkehr kaum von den Baumaßnahmen beeinträchtigt. An einigen Stellen wird lediglich die Fahrbahn eingeengt und eine Bauampel aufgestellt. In den Rudolf-Bergander-Ring kann zeitweilig nur aus einer Richtung abgebogen werden.

Informationen zum ÖPNV
Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Magdeburg

Historischer Straßenbahnverkehr zu 300 Jahre Werder (Meldung vom: 13.07.2022)

16. Juli 2022, Blick auf »300 Jahre Werder« aus der Straßenbahn
Die Linie 77 fährt beim Stadtteilfest anlässlich 300 Jahre Erstbesiedelung des Werders

Am 16. Juli 2022 wird die Erstbesiedelung der Stadtinsel Werder vor genau 300 Jahren mit einem Fest gefeiert. Die Akten des Stadtarchivs belegen, dass sich Konrad Schlüter am 16. Juli 1722 als erster auf dem Werder in Magdeburg niederließ. Mit der Straßenbahn gelangte er allerdings nicht auf den Werder, das war erst 162 Jahre später am 12. November 1884 möglich.

Zum Stadtteilfest anlässlich 300 Jahre Erstbesiedelung des Werders richten die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH &Co. KG (MVB) und der Verein IGNah am Samstag, 16. Juli 2022, einen Verkehr mit historischen Straßenbahnen auf der Linie 77 ein. Die Bahnen verkehren zwischen Bahnhof Neustadt und Herrenkrug.

Der Zustieg ist stündlich auf dem Werder an der Haltestelle Gartenstraße möglich:



Für die Fahrten gilt ein Sondertarif, die einfache Fahrt kostet 4 Euro, eine komplette Rundfahrt 7 Euro pro Person.

Eingesetzt werden der legendäre Hechtwagen 70 und der prächtige Beiwagen 300.


Der Hechtwagen beim Verlassen des Herrenkrugs

Dresden

ÖPNV-Angebot mit Ferienbeginn reduziert (Meldung vom: 13.07.2022)

Fahrplanänderungen ab dem 18. Juli 2022
Mit Beginn der Sommerferien verkehren fast alle Linien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im 15-Minuten-Grundtakt.
Ab dem 18. Juli 2022 sind also weniger Fahrzeuge im Einsatz, die Fahrten sollen aber verlässlich sein. In den letzten Wochen kam es hin und wieder zu unangekündigten Fahrtausfällen. Daher ist die Angebotsanpassung im Interesse der Fahrgäste unumgänglich.

Ausnahmen
Die am stärksten genutzten Straßenbahnlinien 4, 7 und 11, der Ersatzverkehr für die Linie 3 sowie die Buslinien 61 und 62 sind wochentags weiterhin alle zehn Minuten unterwegs.

Kürzung der Linie 8
Die Straßenbahnlinie 8 fährt nur zwischen Hellerau und Infineon Süd, wo Anschluss zur Linie 7 besteht. Sie kommt im Tagesverkehr alle 20 Minuten und in den Tagesrandlagen alle 30 Minuten.

Verschiedene Gründe
Wie bei anderen Unternehmen auch wird die Leistungsfähigkeit der DVB durch Personal-mangel, verstärkt durch die Ferienzeit, sowie nicht lieferbare Ersatzteile beeinträchtigt. Zahlreiche Sommerbaustellen und die damit einhergehenden Umleitungen und Ersatzverkehre sorgen für zusätzliche Fahrleistungen. Auch die von der DVB beauftragten Subunter-nehmen haben mit Personalengpässen zu kämpfen.

Informationen zum ÖPNV
Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Sachsen

Die Seenlandbahn ist wieder am Start (Meldung vom: 13.07.2022)

In den Sommerferien von Dresden über Kamenz nach Senftenberg

Am kommenden Wochenende (16. Juli 2022), zum Start der sächsischen Sommerferien, nimmt die Seenlandbahn zwischen Dresden, Kamenz und Senftenberg ihren Betrieb wieder auf. Auf Initiative des Bürgermeisters der Stadt Bernsdorf, Harry Habel, engagieren sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Bautzen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen für die saisonale Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden zwischen dem 16. Juli und 28. August 2022.

Auf der Strecke werden Triebwagen der DB Regio eingesetzt. Die Züge starten immer samstags und sonntags um 9.35 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreichen Kamenz um 10.23 Uhr. Von dort geht es zügig weiter: Nächste Stationen sind Bernsdorf um 10.34 Uhr, Wiednitz um 10.38 Uhr und Hosena um 10.44 Uhr. Das Ziel Senftenberg erreicht der Triebwagen um 10.57 Uhr. Die Rückfahrt startet in Senftenberg um 16.55 Uhr und trifft um 18.18 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof ein. Unter www.vvo-online.de/seenlandbahn ist der vollständige Fahrplan abrufbar. Zudem hat der VVO einen kompakten Flyer herausgegeben.

Da die Kapazität für Fahrräder im Zug begrenzt ist, können vorab Fahrräder für Touren durch die Region reserviert werden. Diese stehen in Senftenberg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt oder am Hafen zur Verfügung. Der Senftenberger Stadthafen ist zu Fuß vom Bahnhof rund 20 Minuten entfernt. Hier kann man Motor- oder Tretboote ausleihen, bei schönem Wetter ist eine Reservierung ratsam. Zahlreiche Ideen und Tourenvorschläge für den Tagesausflug hat der Tourismusverband Lausitzer Seenland unter www.lausitzerseenland.de zusammengefasst.

Auf der Seenlandbahn gilt neben dem 9-Euro-Ticket der VVO-Tarif: Fahrgäste ab Dresden bis Senftenberg benötigen ein Ticket für den VVO-Verbundraum. Fahrgäste ab Kamenz lösen eine Einzelfahrt für die Tarifzonen 30 (Kamenz) und 33 (Lauta). Das Sachsen-Ticket der Deutschen Bahn wird ebenfalls anerkannt. Die Tickets sind in allen Servicestellen, an Automaten sowie per Handy in den Apps VVO mobil und DB Navigator erhältlich. An Bahnhöfen ohne Ticketautomaten ist der Kauf auch beim Zugbegleiter möglich.

Chemnitz

AC/DC! Karlsruher Modell „rockt“ Chemnitz (Meldung vom: 12.07.2022)

Vollelektrische Zweisystembahn aus Baden-Württemberg in Mittelsachsen im Einsatz
Zweck: Tests der neuen Trennstelle Wechselstrom/Gleichstrom (AC/DC)

VMS-Geschäftsführer: „Weg frei für Elektrifizierung des Chemnitzer Modells“

Es ist nur ein unscheinbarer Einbau in der Oberleitung an den Bahnsteigen 3 und 4 des Chemnitzer Hauptbahnhofs. Die Vorrichtung – Systemtrennstelle genannt – ist Grundlage für die umweltfreundliche Elektrifizierung des Chemnitzer Modells in den nächsten Jahren. Mit der Trennstelle wird es den City-Bahnen möglich werden, während der Fahrt nahtlos vom Straßenbahnnetz (Gleichstrom, DC, 750 V) ins Eisenbahnnetz (Wechselstrom, AC, 15000 V) zu wechseln – und umgekehrt.

Das Vorbild für das System liefert das Karlsruher Modell. Es stand auch Pate für die Entwicklung des Chemnitzer Modells in den 1990er Jahren.
Deshalb wird in den nächsten Tagen ein gelbes Fahrzeug der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG, Karlsruhe) Testfahrten absolvieren, damit die Trennstelle von den Bahn-Prüfern abgenommen werden kann.

Montagabend steuerte Mathias Raak, Triebfahrzeugführer der AVG, die Bahn vom Typ GT8-100D/2S-M auf ein Nebengleis am Hauptbahnhof Chemnitz. Für die rund 600 Bahn-Kilometer von Karlsruhe hatten er und sein Kollege Torsten Krüger mit Maximaltempo 100 knapp 13 Stunden benötigt.

Die elektrischen Bahnen aus Karlsruhe dienen den neuen VMS-Citylinks als Vorbilder. Sie kommen ab 2026 auf den elektrifizierten Strecken C11, C13, C14, C15 zum Einsatz und fahren komplett elektrisch, sowohl unter
Straßenbahn- als auch unter Eisenbahndraht.

In den vergangenen Monaten hatte der VMS an den Bahnsteigen 3 und 4 des Hauptbahnhofs die Trennstelle installiert. Wichtiger Teil der Abnahme durch Bahn-Prüfer ist nun der Test mit einem geeigneten Fahrzeug. Da die Citylinks noch nicht verfügbar sind, hilft die AVG mit ihrem Fahrzeug aus.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Wir sind dankbar für die Unterstützung. Die Kollegen testen alle Facetten des kombinierten Einsatzes beider Stromsysteme bis Ende nächster Woche. Werden alle Tests bestanden, heißt
das: Grünes Licht für die Elektrifizierung des Chemnitzer Modells.“

Dies betrifft zuerst die Bahnstrecke nach Hainichen (C15) bis 2026.
Chemnitz – Mittweida (C14) ist bereits elektrifiziert. Chemnitz – Burgstädt (C13) wird im Zuge des Streckenausbaus nach Leipzig elektrifiziert (von DB Netz). Die kommenden Strecken Chemnitz - Limbach-O. sowie die Verlängerung von C11 (Stollberg-Oelsnitz/E. – St. Egidien) werden bereits elektrisch projektiert.

Vergleich:
Das Chemnitzer Modell zurzeit: rund 137 Kilometer, 5 Linien, 18 Bahnen.
Das Karlsruher Modell zurzeit: rund 663 Kilometer, 19 Linien, 209 Bahnen.


Das Fahrzeug des Karlsruher Modells abends am Chemnitzer Hauptbahnhof (auf dem Alstom-Betriebshof).
Foto: Gert Schleicher/City-Bahn Chemnitz

Sachsen

Weißeritztalbahn lädt zum Schmalspurbahn-Festival für die ganze Familie (Meldung vom: 11.07.2022)

Das sommerliche Weißeritztal lädt am ersten Ferienwochenende zum Schmalspurbahn-Festival entlang der Dampfeisenbahn ein. Nach zwei Jahren Pause wird am Sonnabend, 16. Juli und Sonntag, 17. Juli 2022 an der Strecke zwischen Freital-Hainsberg und Kurort Kipsdorf wieder ein großes Eisenbahn- und Familienfest gefeiert.

„Der Zugverkehr wird an diesem Wochenende mit dampfenden Zeitzeugen der Eisenbahngeschichte verstärkt“, erläutert Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG). „Los geht es bereits am Freitag, 15. Juli, mit dem Foto-Zug. Dafür sind zwei Sonderzüge im Einsatz: 10.45 Uhr ab Freital-Hainsberg bis zum Kurort Kipsdorf sowie 15.25 Uhr bis Dippoldiswalde.“
Für diese Fahrten bittet die SDG um eine kurze Anmeldung.
Für Samstag und Sonntag ist ein umfangreicher Sonderfahrplan mit drei verschiedenen Zuggarnituren geplant: Unterwegs sein werden der Zug der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen, der Zug der Deutschen Reichsbahn sowie der Zug der SDG. Ganz neu ist die Lokparade, die am 16. und 17. Juli ab 18 Uhr am Bahnhof Freital-Hainsberg veranstaltet wird.

„Daneben gibt es viele weitere Programmpunkte für Eisenbahnliebhaber und die ganze Familie“, sagt Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „So finden Führungen durch die Lok- und Wagenwerkstatt statt, und im Zug der Deutschen Reichsbahn unterhält die fliegende Händlerin „Paula Pfiffig“ die Mitfahrenden mit Geschichten zu ihrer Weißeritztalbahn.“ In Freital-Hainsberg erwartet insbesondere die jungen Besucher ein buntes Programm mit Kinderschminken und dem VVO-Spielepark.

Übrigens: Für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen sind die Fahrten kostenfrei. Zudem wird das 9-Euro-Ticket in den Zügen der SDG akzeptiert. Der Zustieg muss jedoch bereits mit diesem Ticket erfolgen, da ein Verkauf an Bord nicht möglich ist.

Im Rahmen der Dankeschön-Aktion für Treuekunden gelten alle Abo-Tickets auch auf der Weißeritztalbahn – lediglich die kostenfreie Mitnahme ist hier ausgeschlossen.

Das komplette Programm sowie die Anreisetipps gibt es im Flyer zum Schmalspurbahn-Festival, der kostenfrei bei der SDG, beim VVO und im Internet unter www.weisseritztalbahn.com und www.vvo-online.de bestellt oder heruntergeladen werden kann.


Weißeritztalbahn in Obercarsdorf, Foto: Lars Neumann

Magdeburg

Linie 9: Busse statt Bahnen zum Neustädter See (Meldung vom: 11.07.2022)

In den Sommerferien muss die Straßenbahnlinie 9 der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) für drei Wochen umgeleitet werden. Grund sind Arbeiten an der Oberleitung.

Folgende Änderungen gelten von Montag, 18. Juli bis Freitag, 5. August:
Die Straßenbahnlinie 9 (Reform – Neustädter See) wird ab der Haltestelle Klosterwuhne zum Kannenstieg umgeleitet.

Ersatzverkehr mit Buslinie 49
Die Buslinie 49 (Kastanienstraße – Krähenstieg) fährt als Ersatz für die Straßenbahnlinie 9 und bedient fast alle Haltestellen am Straßenrand, mit Ausnahme der Haltestelle Neustädter See. Diese kann als einzige nicht bedient werden.

Umstieg von und zum Ersatzverkehr
Der Umstieg von und zur Straßenbahn erfolgt an der Haltestelle Kastanienstraße.

Aktuell

Deutsche Bahn erneuert die Gleise zwischen Weimar und Vieselbach (Meldung vom: 09.07.2022)

Arbeiten vom 15. Juli bis 2. September 2022 - Schotter, Schienen und Schwellen werden auf einer Strecke von acht Kilometern erneuert - Auswirkungen auf den Bahnbetrieb

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 15. Juli bis 2. September die Schienen zwischen Weimar und Vieselbach. Auf einer Länge von rund acht Kilometern tauscht die DB Schienen, Schwellen und Schotter aus und auf weiteren 1,5 Kilometern erneuert sie den Schotter. Dabei baut sie abschnittsweise eine besondere Schutzschicht für eine bessere Entwässerung und mehr Stabilität des Oberbaus ein. Für die Arbeiten kommen Großbaumaschinen wie Umbauzug, Bettungsreinigungs- und Stopfmaschine zum Einsatz. Für diese Bauarbeiten wird jeweils ein Gleis gesperrt, an einigen Tagen auch beide. Die DB erneuert die Schienen, damit auch in Zukunft die Züge verlässlich und pünktlich fahren können.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

RE1/RE 3
-15. Juli-1. August sowie 15. August-2. September Fahrzeitänderungen zwischen Erfurt und Weimar/Jena-Göschwitz, keine durchgehenden Fahrten nach Göttingen, Taktverdichter des RE 3 entfallen

-1. August-15. August sowie nachts von 15./16. Juli-1./2.Sep Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Erfurt und Weimar

RE16/RE17
-15. Juli-1. August sowie 15. August-2. September Fahrzeitänderungen zwischen Erfurt und Weimar mit Zusatzhalten in Vieselbach und Hopfgarten

-1. August-15. August Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Erfurt und Weimar

RB 20
-15. Juli-2. September, Ausfall zwischen Erfurt und Weimar

EB 21
-16. Juli-1.September, Ausfall zwischen Erfurt und Weimar sowie Fahrplanänderungen zwischen Weimar und Gera

Fernverkehr
Umleitungen und Ausfälle zwischen Erfurt und Leipzig/Weimar/Gera: Die IC-Züge der Linie Köln – Hamm – Kassel – Erfurt – Gera entfallen, die Verstärkerzüge der Linie Köln – Leipzig entfallen an Freitagen und Sonntagen ebenfalls, die Verstärkerzüge der Linie Karlsruhe/Frankfurt – Leipzig werden an Freitagen und Sonntagen auf dem Abschnitt Erfurt – Leipzig über Sangerhausen (ohne Halt) umgeleitet

Informationen zu den Fahrplanänderungen erhalten Reisende an den Aushängen auf den Bahnhöfen, unter www.bahn.de sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos

Dresden

Ab Montag früh:Straßenbahnen fahren wieder über Wiener Straße - Tagesbaustelle Friedrichstraße beginnt (Meldung vom: 08.07.2022)

Die Gleisbauarbeiten auf der Wiener Straße, die seit dem 20. Juni 2022 eine Umleitung der Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 sowie der Buslinie 66 notwendig gemacht haben, werden pünktlich am kommenden Montag beendet. Ab dem 11. Juli 2022 3:30 Uhr fahren die genannten Linien wieder planmäßig über die Wiener Straße. Dann endet auch der Schienenersatzverkehr zwischen Zschertnitz und Hauptbahnhof.

Nach vielen Jahren intensiver Nutzung wurden auf der Wiener Straße zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz umfangreiche Gleis- und Weichenreparaturen durchgeführt. Dieser Streckenabschnitt wird von einer Bus- und drei Straßenbahnlinien im Zehn-Minuten-Takt befahren. Die hohe Taktfrequenz der Fahrzeuge führt über die Jahre des Betriebes zu einem entsprechenden Verschleiß der Infrastruktur. Nun mussten auf 500 Metern die Gleise getauscht, Weichenzungen erneuert und ihr elektrischer Antrieb ersetzt werden. Außerdem bauten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) eine neue Fahrleitungsanlage und modernisierten die Schienenentwässerung. Die Arbeiten sind waren aufwändig und wurden deshalb durchgängig im Zweischichtbetrieb zwischen 7 und 22 Uhr ausgeführt. Die Kosten von etwa 680.000 Euro bestreiten die DVB aus dem Budget für den laufenden Unterhalt der Straßenbahninfrastruktur.

Tagesbaustelle Friedrichstraße verkürzt Linie 10

Wegen Kanalbauarbeiten auf der Friedrichstraße kann die Straßenbahnlinie 10 von Montag, dem 11. Juli 2022, bis Freitag, den 15. Juli 2022, jeweils in der Zeit von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr von Striesen kommend über Bahnhof Mitte, Koreanischer Platz und Schäferstraße nur bis zum ehemaligen Straßenbahnhof Waltherstraße fahren. Ab Waltherstraße verkehren Busse „EV10“ als Ersatz von und zur Messe Dresden.

Erfurt

Bauarbeiten in der Schillerstraße (Meldung vom: 08.07.2022)

In den Sommerferien baut die EVAG in der Schillerstraße zwischen Kaffeetrichter und Stadtparkkopf (Abzweig Löberwallgraben). Die Gleise und Weichen müssen dringend erneuert werden. Im Zuge dessen wird die Haltestelle Kaffeetrichter in beiden Richtungen barrierefrei ausgebaut und um ein paar Meter verlängert.

Vom 15. Juli (abends) bis 29. August 2022 muss die Schillerstraße sowohl für den Stadtbahnverkehr als auch in stadtauswärtiger Richtung für den Individualverkehr gesperrt werden. Autofahrer werden gebeten, die ausgewiesene Beschilderung und Verkehrsführung vor Ort zu beachten. Es empfiehlt sich, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Die Arbeiten erfolgen durch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Gleisbau 2022 (bestehend aus den Firmen Erfurter Gleisbau GmbH und Rohde Tief-, Straßen- und Gleisbau GmbH). Es wird im verlängerten Schicht-System zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr gearbeitet. In einigen Nachtstunden werden Schienenstoßschweißungen ausgeführt. Die erforderliche Nachtarbeit wird sich auf die unbedingt notwendigen Arbeiten beschränken und 7 Nächte nicht überschreiten. Trotz des Einsatzes modernster Technik ist eine Lärmentwicklung nicht auszuschließen. Die EVAG und der Baubetrieb sind bemüht, die Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.
Anwohner und Fahrgäste werden um Verständnis gebeten.

Da die Stadtbahnen der Linien 1, 5 und 6 nicht durch die Schillerstraße fahren können, kommt es vom 15. Juli, 21 Uhr bis 29. August 2022, 4 Uhr zur Anpassung einiger Stadtbahn-Linien:

-SL 1 Europaplatz – Lutherkirche/SWE – Hauptbahnhof (weiter bis Stadion Ost)

-SL5 Zoopark – Lutherkirche/SWE - Anger - Brühler Garten/Lutherstraße

-SL6 Rieth – Klinikum – Hauptbahnhof (weiter bis Stadion Ost)


Die Bahnen der Linien 1 und 6 fahren bis Stadion Ost und wenden dort. Die Haltestellen Stadion Ost, Tschaikowskistraße und Robert-Koch-Straße werden von beiden Linien mit bedient. Die Fahrzeiten zwischen den jeweiligen Endpunkten Europaplatz und Hauptbahnhof (Linie 1) bzw. Rieth und Hauptbahnhof (Linie 6) entsprechen dem aktuellen Fahrplan. Hier gibt es keine Fahrplananpassungen. Für die Stadtbahn-Linie 5 werden die Fahrtzeiten geringfügig angepasst und damit auch die Anschlüsse zu den Bus-Linien 10, 31, 35 und 36.

Schienenersatzverkehr (SEV) wird zwischen Thüringenhalle und Hauptbahnhof bzw. Steigerstraße und Hauptbahnhof eingerichtet. Die Busse fahren im Tagesverkehr im 15-Minuten-Takt. Fahrgäste beachten bitte, dass der SEV im Ringverkehr unterwegs ist. Die Busse halten am Hauptbahnhof an der Haltestelle der Linien 9, 51 und 60 Richtung Nordbahnhof bzw. Möbisburg. Im Bereich des Kaffeetrichters werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Diese werden barrierefrei mit einer Rampe ausgestattet. Die Haltestelle Humboldtstraße in Richtung Hauptbahnhof kann durch den SEV nicht bedient werden. Fahrgäste werden gebeten, die Haltestelle Thüringenhalle zu nutzen.

Im Bereich Schmidtstedter Knoten kommt es durch die Stadt Erfurt ebenso zu Bauarbeiten. Aus diesem Grund wird die Bus-Linie 61 während der gesamten Sommerferien umgeleitet. Sie verkehrt zwischen den Haltestellen Busbahnhof und Landtag/Stadion Nord in beiden Fahrtrichtungen über Thomaseck und Rosengasse. Fahrten über Tannenwäldchen müssen zwischen Samuel-Beck-Weg und Busbahnhof ebenfalls über diese Strecke umgeleitet werden. Auch die Bus-Linien 51 und 60 müssen in diesem Bereich und diesem Zeitraum umgeleitet werden. Dies betrifft allerdings nur Fahrten am Wochenende. Dann verkehren die Busse mit allen Fahrten nach Möbisburg bzw. Schloss Molsdorf nicht über Hauptbahnhof, sondern über Busbahnhof, Steig 4. Die Fahrten von Möbisburg/Schloss Molsdorf zum Urbicher Kreuz verkehren weiterhin über Hauptbahnhof.

Genauere Informationen zur Linienführung gibt es im Internet unter: www.evag-erfurt.de, hier sind ab 12. Juli die Fahrtzeiten im Routenplaner hinterlegt. Auch in der EVAG-App werden alle Fahrzeiten zu sehen sein.

Fahrplanhefte für den Schienenersatzverkehr liegen ab 12. Juli 2022 im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger aus.

Dresden

Verkehrseinschränkungen wegen Gleisbauarbeiten Kesselsdorfer Straße (Meldung vom: 07.07.2022)

Aufgrund von Reparaturen am Straßenbahngleis, an der Fahrbahndecke sowie am Fußweg auf der Kesselsdorfer und Julius-Vahlteich-Straße werden die Straßenbahnlinien 6 und 7 sowie die Buslinie 70 ab Montag, dem 11. Juli 2022, 4:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 6:
Verkehrt verlängert von Niedersedlitz kommend planmäßig bis zur Kesselsdorfer Straße und dann weiter über Rudolf-Renner-Straße, Hebbelplatz, Amalie-Dietrich-Platz nach Gorbitz.

An der Station Neuer Annenfriedhof wird zusätzlich gehalten.

Die Umleitung gilt nur in dieser Richtung. Stadteinwärts fährt die Linie 6 planmäßig über Julius-Vahlteich-Straße und durch die Gleisschleife Wölfnitz.

Linie 7:
Wird ebenfalls in Richtung Pennrich zwischen Kesselsdorfer Straße und Amalie-Dietrich-Platz über Rudolf-Renner-Straße und Hebbelplatz umgeleitet. Auch hier gilt die Umleitung nur in stadtauswärtiger Richtung.

Linie 70:
Fährt über eine kleinräumige Umleitung am Baufeld vorbei. Stadtauswärts geht es über Amalie-Dietrich-Platz und Wölfnitzer Ring, stadteinwärts über Kesselsdorfer Straße und Wendel-Hippler-Straße

EV 6/7:
Für die Linien 6 und 7 verkehren ab Haltestelle Bünaustraße Busse als Ersatz. Diese fahren in der benachbarten Wernerstraße ab und enden in Wölfnitz an der Julius-Vahlteich-Straße.

Notwendige Reparaturen in der Ferienzeit
Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) reparieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Gleisanlagen und Fahrbahnen im Bereich der oberen Kesselsdorfer und Julius-Vahlteich-Straße. Unter anderem werden im Gleisbogen zur Julius-Vahlteich-Straße rund 160 Meter verschlissene Straßenbahnschienen und die Fahrbahndecke getauscht. Im Einmündungsbereich Kesselsdorfer Straße/Wendel-Hippler-Straße wird eine Straßenbahnweiche einschließlich aller elektrischer Baugruppen erneuert. An zwei Weichen in der Gleisschleife Wölfnitz finden Reparaturen statt. Parallel dazu wird auf der Kesselsdorfer Straße Einmündung Rudolf-Renner-Straße die Stellvorrichtung einer weiteren Straßenbahnweiche ausgetauscht. Die Kosten für die DVB belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Sie werden aus dem Budget zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur bestritten. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden führen die DVB diese Arbeiten bewusst in den Sommerferien aus. Dann ist erfahrungsgemäß weniger Verkehr auf den Straßen.

Bauarbeiten in zwei Abschnitten
Die Bauarbeiten werden wegen ihres Umfangs in zwei Abschnitten durchgeführt:
Der erste Abschnitt geht vom 11. bis 25. Juli 2022.

Der zweite Abschnitt vom 25. Juli 4:00 Uhr bis zum 3. August 2022. Während des zweiten Bauabschnitts werden die Straßenbahnlinien 6 und 7 auch stadteinwärts über Hebbelplatz und Rudolf-Renner-Straße umgeleitet. Dafür entfällt die Umleitung für die Buslinie 70.

Ab dem 3. August 2022 3:30 Uhr fahren alle Linien wieder planmäßig.

Einschränkungen für den Autoverkehr
Während der Bauarbeiten sind auch Sperrungen und Umleitungen für den Autoverkehr erforderlich. Ab dem 11. Juli 2022 7:00 Uhr wird die Kesselsdorfer Straße stadtauswärts ab Julius-Vahlteich-Straße für jeglichen Verkehr gesperrt. Man kann aber nach rechts in die Julius-Vahlteich-Straße abbiegen. Eine Umleitung führt stadtauswärts ab Annenfriedhof über Rudolf-Renner-Straße zur Coventrystraße, eine zweite über Julius-Vahlteich-Straße zum Amalie-Dietrich-Platz. Stadteinwärts kann auf der Kesselsdorfer Straße an den Baustellen vorbeigefahren werden. Dafür ist die Julius-Vahlteich-Straße in Richtung Kesselsdorfer Straße ab Höhe Gleisschleife Wölfnitz gesperrt.

Während der zweiten Bauphase wird die Kesselsdorfer Straße ab Julius-Vahlteich-Straße auch stadteinwärts gesperrt, dafür ist dann das Abbiegen nach links in die Julius-Vahlteich-Straße möglich.

Wer kann, sollte für die angegebene Bauzeit die Kesselsdorfer Straße meiden und stattdessen gleich über die gut ausgebaute Coventrystraße fahren.

Informationen zum ÖPNV
Auskünfte zum Fahrplan oder den Tarifen erhalten Fahrgäste in den Servicepunkten, telefonisch bei der DVB-Hotline (0351) 857 1011 sowie unter www.dvb.de auf der Homepage. Darüber hinaus werden die Fahrpläne in der DVB-Handy-App aktualisiert.

Baumeldung

Sperrung zwischen Vienenburg und Goslar (Meldung vom: 05.07.2022)

Aufgrund von Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG wird der Streckenabschnitt zwischen Goslar und Vienenburg von Freitag, 8. Juli 2022, bis einschließlich Sonntag, 17. Juli 2022, 09:30 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt.

Betroffen davon sind die Regionalexpresslinien RE 4 Goslar – Halberstadt – Halle (Saale) und RE 21 Goslar – Halberstadt – Magdeburg sowie der am Wochenende verkehrende Harz-Berlin-Express HBX zwischen Goslar und Berlin.

Die Züge werden in diesem Zeitraum durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. In Vienenburg besteht jeweils Anschluss an die Züge von und nach Halberstadt und Magdeburg, Halle oder Berlin. Aufgrund der längeren Fahrtzeit fahren die Busse in Goslar etwa eine Viertelstunde früher ab als im regulären Fahrplan vorgesehen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft oder der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Sachsen

Land spannt dritten ÖPNV Rettungsschirm (Meldung vom: 05.07.2022)

Die Landesregierung hat sich heute darauf verständigt, die sächsischen ÖPNV-Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen auch in 2022 mit einem dritten Rettungsschirm zu unterstützen und einen Ausgleich für pandemiebedingte Einnahmeausfälle in Höhe von bis zu 92 Millionen Euro zum Ausgleich der ÖPNV-Schäden des Jahres 2022 zu gewähren. Wie bisher auch, stellt der Freistaat Sachsen dabei die Hälfte der Mittel, also 46 Millionen Euro, zur Verfügung.
Voraussetzung ist der Beschluss des Haushalts- und Finanzausschusses des Sächsischen Landtages.

Dazu erklärt Martin Dulig, Verkehrsminister des Freistaates Sachsen: "Neben den Einnahmeverlusten durch die Corona-Pandemie und das ‚9-Euro-Ticket‘ sind die laufenden Kosten auch durch den Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges und dessen Folgen extrem gestiegen. Viele, vor allem mittelständische Verkehrsunternehmen, sind von der Corona-Pandemie in ihrer Kapitaldecke ohnehin geschwächt, können diese Zusatzkosten im ÖPNV-Markt nicht weitergeben und wären ohne kurzfristige Stützungsmaßnahmen in ihrer Existenz gefährdet"

Für 2022 prognostiziert der Verband der Verkehrsunternehmen (VDV) deutschlandweit Mindereinnahmen in Höhe von insgesamt 3,2 Milliarden Euro. 92 Millionen Euro davon entfallen auf den Freistaat Sachsen.

Mit dem Entlastungspaket vom 24. März 2022 hat die Bundesregierung auf die massiv gestiegenen Energiepreise seit Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs reagiert. Neben Ausgleichszahlungen und Preissenkungen für fossile Energieträger, wurde auch das »9-Euro-Ticket« im deutschlandweiten Nahverkehr für die Monate Juni bis August 2022 eingeführt. Zum Ausgleich der daraus resultierenden, erhöhten wirtschaftlichen Kosten der Verkehrsunternehmen wurde im Mai 2022 von Bundestag und Bundesrat eine Änderung des Regionalisierungsgesetzes beschlossen.
Damit werden den Ländern neben den Bundesmitteln zur hälftigen Mitfinanzierung des ÖPNV-Rettungsschirms weitere Bundesmittel bereitgestellt, die zum vollständigen Ausgleich für das »9-Euro-Ticket« ausreichen sollen. Die finanziellen Verluste der Verkehrsunternehmen aus der Einführung des »9-Euro-Tickets« trägt der Bund allein.

Die Grundlage des Verfahrens zum ÖPNV-Rettungsschirm ist die Richtlinie »Corona-Billigkeitsleistungen 2021«. Ergänzt wurden Regelungen zum Ausgleich der Einnahmeverluste durch die Einführung des »9-Euro-Tickets«.

Für das Jahr 2021 haben die sächsischen Verkehrsunternehmen, Verbünde und ÖPNV-Aufgabenträger pandemiebedingte Einnahmeverluste in Höhe von rund 111 Millionen Euro gemeldet. Dafür ist bereits ein finanzieller Ausgleich erfolgt. Insgesamt wurden ca. 105 Millionen Euro ausgezahlt. Dies entspricht 95 Prozent. Ziel ist und bleibt dennoch ein Ausgleich zu 100 Prozent. Genauere Zahlen werden aber erst nach der Spitzabrechnung 2023 vorliegen.

Erfurt

Einschränkungen auf der Bus-Linie 90 (Meldung vom: 01.07.2022)

Wegen Bauarbeiten im Bereich Oberer Stadtweg in Marbach gibt es Einschränkungen auf der Bus-Linie 90. Im Zeitraum vom 04.07.2022 bis voraussichtlich 22.07.2022 wird die Haltestelle Oberer Stadtweg ersatzlos aufgehoben. Die EVAG empfiehlt Fahrgästen, die Haltestelle Marbach zu nutzen. Die Haltestelle Rochlitzer Straße stadtauswärts wird in die Schwarzburger Straße verlegt.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Einsatz von Tatrazügen im Regelverkehr (Meldung vom: 30.06.2022)

Ab Freitag, dem 1. Juli 2022, setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vorübergehend noch einmal Tatra-Straßenbahnen im Liniendienst ein. Die tschechischen Fahrzeuge wurden im Mai 2010 letztmalig regulär auf den DVB-Linien eingesetzt und dienten seitdem nur noch als Verstärkungswagen für Studenten oder bei Großveranstaltungen. Nun kehren sie vorübergehend zurück. Insgesamt vier Züge sind tagsüber auf den Linien 3 und 9 unterwegs. Einer bleibt in Reserve und dient als Ersatzfahrzeug. Je nach Verfügbarkeit von Stadtbahnen endet der Einsatz mit dem Beginn des Ferienfahrplans, spätestens jedoch im Herbst.

Die DVB besitzen noch 11 zugelassene Tatra-Wagen, aus denen jetzt fünf Züge gebildet werden. Ein Zug mit drei Wagen und einer mit zwei fahren ab Freitag auf der Linie 3, zwei Züge mit jeweils zwei Wagen sind auf der Linie 9 unterwegs. Der Ersatzzug besteht ebenfalls aus zwei Wagen. Fans der alten Tatras werden sich über den Einsatz freuen. Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sind die Wagen dagegen wenig komfortabel, denn sie sind nicht barrierefrei. Aus diesem Grund werden die Tatrazüge nicht hintereinander eingesetzt, sondern im Wechsel mit niederflurigen Stadtbahnfahrzeugen.

Grund für die Renaissance der Tatras ist der etwas höhere Fahrzeugbedarf für die DVB-Linien, weil es gerade viele Baustellen gibt. Dazu kommt die aktuell problematische Ersatzteillage. Manche Komponenten wie beispielsweise die benötigten Stromrichter können die Hersteller nicht liefern, weil der Weltmarkt für elektronische Bauteile leer ist. Der Vorrat, der als Ersatz vorsorglich im DVB-Lager angelegt wurde, ist nun aufgebraucht. Ähnlich sieht es mit so genannten Schlingerdämpfern aus. Diese Bauteile sorgen auf dem Wagendach der Stadtbahn für eine Reduzierung der Fahrzeugbewegung im Gleis und müssen regelmäßig in einer Spezialwerkstatt überholt werden. Auch hier gibt es Lieferrückstand.

Von 166 Stadtbahnen stehen aufgrund regulärer Wartung, der Beseitigung üblicher Unfallschäden und nun auch wegen Ersatzteilproblemen täglich zwischen 15 und 20 Fahrzeuge in der Werkstatt. Deshalb sind die DVB-Schienenfahrzeugverantwortlichen froh, zur Sicherung der Linienleistung jetzt vorübergehend noch einmal auf die alten Tatra-Wagen zurückgreifen zu können. Mit Inbetriebnahme der neuen Stadtbahnen voraussichtlich im Herbst 2022 werden die Tatras nach und nach ausgemustert. Sie stammen aus dem Lieferzeitraum zwischen 1967 und 1984, wurden zwischen 1992 und 1995 modernisiert und haben mehrere Millionen Kilometer Laufleistung hinter sich.

Magdeburg

Sonderverkehr mit historischen Straßenbahnen zum Sudenburger Straßenfest (Meldung vom: 29.06.2022)

Wenn in Sudenburg gefeiert wird, gehören das Museumsdepot am Ambrosiusplatz und die historischen Straßenbahnen unbedingt dazu. Das Stadtbild rund um die Halberstädter Straße mit seinen in das Denkmalverzeichnis der Stadt Magdeburg aufgenommenen Gebäuden ist in seiner Ursprünglichkeit bemerkenswert. Etwas abseits vom Touristenmagnet Hasselbachplatz gelegen ist es vielen Initiativen und bürgerschaftlichem Engagement zu verdanken, dass das historische Erbe an der »Halber« lebendig erhalten wird. Das ist ein Grund zum Feiern, finden die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) und die Mitglieder des Vereins IGNah e.V.

Das 27. Sudenburg-Fest wird am 2. Juli 2022 von der Interessengemeinschaft Sudenburg e.V. veranstaltet. Nach zweijähriger Pause bereichern auch wieder die Fahrten mit historischen Straßenbahnen auf der Linie 77 das Fest. Die alten Bahnen fahren im 30-Minuten-Takt ab 11:20 Uhr bis 15:50 Uhr vom Museumsdepot Sudenburg im Wechsel zum Gesellschaftshaus in Buckau und über Stadtfeld zum Hauptbahnhof. So gibt es also für interessierte Gäste mehrmals die Gelegenheit, das Gefühl der »guten, alten Straßenbahnzeit in Machdeborch« hautnah in der einen oder der anderen Richtung zu erleben.

Eingesetzt werden der Triebwagen 124 aus dem Jahr 1928, der typisch für die alte Linie 10 war, und der Triebwagen 23 mit seinen Holzsitzbänken in Längsrichtung.

Die »77« startet vom Hof des Depots Sudenburg. Eine komplette Rundfahrt dauert ca. 40 Minuten.

Für die Fahrten gilt ein Sondertarif: Eine Rundfahrt ist für 7 € pro Person möglich. Die Sonderfahrscheine sind bei den Schaffnern auf den Wagen erhältlich.

Abfahrten in Richtung Buckau, Gesellschaftshaus:
11:20 Uhr, 12:20 Uhr, 13:20 Uhr, 14:20 Uhr, 15:20 Uhr

Abfahrten zum Hauptbahnhof über Stadtfeld:
11:50 Uhr, 12:50 Uhr, 13:50 Uhr, 14:50 Uhr, 15:50 Uhr

Der gesamte Fahrplan:


Aktuell

Entlastungszug auf der Strecke Leipzig-Nürnberg (Meldung vom: 23.06.2022)

Ab Freitag, 24. Juni 2022, wird auf der Strecke Leipzig Hbf. - Nürnberg Hbf. Freitag, Sonnabend und Sonntag ein zusätzliches Zugpaar eingesetzt.

Damit reagieren die Länder auf den starken Andrang wegen des 9 €-Tickets.

"Ich freue mich, dass wir den Reisenden im Franken-Thüringen-Express eine kleine Entlastung anbieten können. Das Land Thüringen finanziert anteilig einen weiteren Zug, der morgens von Leipzig über Jena nach Nürnberg fährt und am Nachmittag zurück. Ich hatte mir eine noch deutlichere Kapazitätserhöhung auf dieser stark nachgefragten Strecke gewünscht, aber mehr war bei der angespannten Personal- und Fahrzeugsituation der Eisenbahnverkehrsunternehmen leider nicht machbar", sagt Verkehrsministerin Susanna Karawanskij zum neuen Angebot.

Die folgenden Abfahrtszeiten der zusätzlichen Züge werden ab 24. Juni 2022 auch online im Auskunftsportal der Deutschen Bahn abrufbar sein.

Fahrten Leipzig - Nürnberg


Fahrten Nürnberg - Leipzig



Sachsen (ZVON)

Mehr Verkehr zum Kirchentag Lausitz (Meldung vom: 20.06.2022)

Vom 24. bis 26. Juni 2022 findet in Görlitz der Lausitz Kirchentag statt. Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) hat bei den Verkehrsunternehmen Die Länderbahn GmbH (DLB) und der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) deutlich mehr Fahrten und zusätzliche Triebwagen für das Kirchentagswochenende bestellt. Insbesondere zu den Zeiten vor und nach den Konzerten und Gottesdiensten werden Verstärkungen an allen Veranstaltungstagen angeboten. Die Fahrpläne sind in der Fahrplanauskunft des ZVON auf der Website www.zvon.de sowie im DB Navigator enthalten.

Dresden – Bautzen – Görlitz
Die Linie RB60 fährt Samstag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr sowie Sonntag zwischen 8:00 und 16:00 Uhr im Stundentakt. Diese Züge haben in Bischofswerda Anschluss zu den Zügen von und nach Dresden. Zusätzlich wird am Sonntag die Linie RE1 zwischen Bischofswerda und Görlitz in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr verdichtet.

Hoyerswerda – Görlitz
Auf der Linie RB64 fährt an beiden Tagen um 7:30 Uhr ein zusätzlicher Zug je Richtung. Zwischen 13:00 und 18:00 Uhr ist das Angebot deutlich verdichtet. Am Freitagabend wird nach Veranstaltungsende um 23:40 Uhr ein zusätzlicher Zug von Görlitz in Richtung Hoyerswerda angeboten.

Zittau – Görlitz – Weißwasser – Cottbus
Die Linie RB65 wird im An- und Abreiseverkehr verstärkt. Zwischen Görlitz und Zittau bzw. Görlitz und Weißwasser werden zusätzlich Busse nach Veranstaltungsende eingesetzt.

Highlight Dampfzug
Ein besonderes Highlight bieten die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde an. Ein Dampfzug wird am 25. und 26.6. die Besucher zum Kirchentag bringen und auch wieder zurück. Der Fahrplan und Informationen zu den Zügen der Eisenbahnfreunde sind unter www.osef.de zu finden.

Preise
Für alle Anreisenden mit dem Zug oder Bus empfehlen wir das 9-Euro-Ticket. Das gilt in allen Nahverkehrsmitteln deutschlandweit – also auch im gesamten ZVON-Verbundgebiet. Auch in den Dampfzügen der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde wird das Ticket anerkannt. Hier zahlen Fahrgäste lediglich einen Historik-Beitrag in Höhe von 5 Euro pro Tag zusätzlich für den Dampfbetrieb. Sollte wegen Waldbrandgefahr kein Dampfzug, sondern ein Dieselzug zum Einsatz kommen, entfällt auch der Historik-Beitrag.

Finanzierung
Die zusätzlichen Fahrten bei DLB und ODEG werden durch den ZVON finanziert. Die Züge der Ostsächsischen Eisenbahnfreunde werden gemeinsam durch den Freistaat Sachsen, den Landkreis Görlitz und den ZVON finanziert.

Alle Fahrpläne und Details auf einen Blick finden Sie hier:
www.zvon.de

Leipzig

Verändertes LVB-Angebot ab 25. Juni // LVB Baustellen im Plan (Meldung vom: 17.06.2022)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe liegen bei ihren Baustellen am Wilhelm-Liebknecht-Platz, in der Ratzelstraße sowie am Adler im Plan. Auf Grund der Arbeiten gilt ab 25. Juni ein verändertes LVB-Angebot. Die Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 8 fahren ab 25. Juni bis Ende Oktober mit veränderten Fahrtwegen, es werden Schienenersatzverkehre angeboten.

LVB-Angebot ab 25. Juni

Bereits seit April bauen die Stadt Leipzig, die Leipziger Wasserwerke und Verkehrsbetriebe in der Ratzelstraße zwischen Schönauer Straße und Diezmannstrasse. Straßenbahnlinie 1 verkehrt weiterhin ab Adler mit Umleitung über Großzschocher zur Ersatzendstelle Knautkleeberg und zurück. Die Linie 2 verkehrt ab Adler mit Umleitung zur Ersatzendstelle Großzschocher. Straßenbahnlinie 3 verkehrt ab Angerbrücke, Straßenbahnhof mit Umleitung über Lindenauer Markt und Schönauer Ring bis zur Ersatzendstelle Grünau-Nord. Linie 8 verkehrt ab Schönauer Ring verlängert zur Ersatzendstelle Miltitz. Der Schienenersatzverkehr 1 verkehrt im Ringlinienverkehr ab Schönauer Ring über S-Bf. Karlsruher Straße und Grünau-Süd, nach Lausen und zurück über Straße am See. Der Schienenersatzverkehr 2 verkehrt im Ringlinienverkehr ab Schönauer Ring über S-Bf. Allee-Center und Schönauer/Ratzelstraße, nach Grünau-Süd und zurück über S-Bf. Karlsruher Straße. Der Schienenersatzverkehr 3 verkehrt zwischen Sportforum Süd und Ersatzhaltestelle Herrmann-Meyer-Straße (in der Brünner Straße) über Felsenkeller. Auf den Buslinien 61/161, 65 und 66 kommt es zu Fahrplanänderungen und örtlichen Umleitungen. Der Nightliner N17 wird zudem zwischen Hauptbahnhof und Lausen als Bus verkehren. Mit den Sommerferien gilt wie gewohnt ab 17. Juli der Ferienfahrplan auf allen LVB-Linien.

Weitere Informationen und Umleitungskarten finden Sie unter www.L.de/baustellen

LVB-Baustellen im Plan

Bereits seit Mitte Mai bauen die LVB am Wilhelm-Liebknecht-Platz und in der Kurt-Schumacher Straße. Hier wurden bereits die alten Gleise und die Asphaltdecken entfernt. Noch bis Ende Juli werden neue Gleise verlegt und der Asphalt erneuert. Ab 1. August kann hier wieder die Straßenbahnlinie 9 verkehren. Hierzu informieren wir gesondert. Auch die Baustelle am Adler liegt derzeit im Zeitplan. Noch bis Mitte November bauen die Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke die Gleis- und Fahrleitungsanlagen, die Haltestellen sowie die Trink- und Abwasserleitungen in der westlichen Antonienstraße zwischen Zschocherscher Straße und Gerhardstraße sowie in der Zschocherschen Straße zwischen Siemensstraße und Antonienstraße grundhaft neu.

Leipzig

Höhere Zuverlässigkeit: LVB nehmen neue Halle in Betrieb // Abstellhalle in Heiterblick fertiggestellt (Meldung vom: 16.06.2022)

Nachdem im September 2021 der erste Teil der neuen Abstellhalle für Straßenbahnen im Technischen Zentrum in Heiterblick in Betrieb genommen wurde, ist die 12.000 m² große Halle mit den insgesamt 15 Hallengleisen nun komplett fertiggestellt. Gemeinsam mit den beteiligten Bauunternehmen und den Fördermittelgebern konnte die Halle symbolisch übergeben werden. Der Neubau wurde pünktlich und im Budget fertiggestellt. Der Freistaat Sachsen und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig förderte das Vorhaben mit insgesamt 18 Millionen Euro.

"Ich freue mich, dass heute die Abstellhalle in Heiterblick offiziell in Betrieb geht. Die hier investierten Mittel sind gut angelegtes Kapital in die Zukunft, für die LVB und ihre Beschäftigten, insbesondere aber für die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV. Denn ein attraktives Mobilitätsangebot gibt es nur, wenn auch hinter den Kulissen alles reibungslos funktioniert, die Fahrzeuge einsatzbereit und zuverlässig zur Verfügung stehen. Hierzu gehören genauso hervorragende Arbeitsbedingungen, die sich für die Beschäftigten der LVB - vor allem für das Fahrpersonal und in der Fahrzeugbereitstellung - nun deutlich verbessern. Auch das ist ,Gute Arbeit', die wir als sächsisches Verkehrs- und Arbeitsministerium stets mit im Blick haben", so Ines Fröhlich, Staatssekretärin für Digitalisierung und Mobilität.

In den vergangenen Monaten wurde die Gebäudehülle mit Holzfassade und Gründach komplettiert, Fahrleitungen und Innenausrüstung installiert und die Fahrstraßensteuerung zur automatischen Weichensteuerung aller Weichen des zukünftigen Betriebshofs Heiterblick aktiviert.

"Schrittweise entwickeln wir den Standort in Heiterblick zum Technischen Zentrum weiter und setzen damit unser strategisches Liegenschaftskonzept konsequent um. Die Inbetriebnahme der Abstellhalle ist dazu ein wichtiger Meilenstein. Ein Dank geht an die beteiligten Planer, Projektsteuerer und Baupartner, die das Projekt pünktlich und im Budget umsetzen konnten", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Die neue Halle ist für die Abstellung von 180 Fahrzeugeinheiten konzipiert, verfügt über ein modernes Betriebssteuerungssystem, präsenzgesteuerte LED-Beleuchtung und schafft verbesserte Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um die Fahrzeuge sowie andere Anwendungen in Echtzeit mit Daten zu versorgen, ist der Standort mit einer 5-G-Netzabdeckung ausgestattet. Damit verbessert sich insgesamt die Zuverlässigkeit in der Fahrzeugbereitstellung für Kunden.

"Der Neubau passt sich gut in den bereits bestehenden Campus im Technischen Zentrum ein und bietet für Mitarbeitende moderne Arbeitsplätze. Die Abstellhalle erfüllt mit Gründach, umfangreichen Holztragwerk und Holzfassade die heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie. In den nächsten Jahren werden wir den Standort weiter entwickeln, um das beschlossene Liegenschaftskonzept schrittweise umzusetzen", so Martin Engelmann, LVB-Projektleiter.

Ab sofort rücken täglich circa 60 Linienfahrten in Heiterblick für die Leipziger aus. In Zukunft soll der Standort weiterentwickelt werden, so u.a. mit dem Neubau einer Betriebswerkstatt in den nächsten Jahren.

Dresden

Umfangreiche Gleissanierung auf dem südlichen Stadtring Straßenbahn pausiert zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz (Meldung vom: 16.06.2022)

Wegen Gleisbauarbeiten wird die viel befahrene Wiener Straße auf dem südlichen Stadtring von Montag, 20. Juni, 4 Uhr bis Montag, 11. Juli, 3:30 Uhr gesperrt. Damit müssen die Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 in diesem Zeitraum zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz pausieren und werden umgeleitet. Auch die Buslinie 66 ist betroffen. Fahrplanänderungen betreffen auch die Straßenbahnlinien 3, 8 und 13. Bis Ende Juni beeinflusst auch der noch bis dahin fortgesetzte Umbau der Haltestelle Stauffenbergallee den Linienverkehr.

Ab Montag, 20. Juni, 4 Uhr ergeben sich daher folgende Linienänderungen:

-Linie 9: wird geteilt und verkehrt im östlichen Abschnitt von Prohlis kommend bis Straßburger Platz, im westlichen Abschnitt zwischen Kaditz und Hauptbahnhof

-Linie 10: wird in beiden Richtungen über den Pirnaischen Platz umgeleitet

-Linie 11: verkehrt von Bühlau kommend nur bis zum Hauptbahnhof und weiter zur Gleisschleife Plauen (Nöthnitzer Straße). Dabei werden auch Änderungen der Anschlussbeziehungen im Spät-, Nacht- und Wochenendfrühverkehr wirksam (mit Linie 3 am Hauptbahnhof und mit Linie 13 am Lennéplatz).

-Linie 49: fährt zusätzlich zwischen Hauptbahnhof, S-Bahnhof Freiberger Straße und Bahnhof Neustadt zum Albertplatz und weiter als

-Linie 8 nach Südvorstadt

-Linie EV11: bedient als Bus ersatzweise für die Straßenbahnlinien 9, 10 und 11 den Streckenast zwischen Hauptbahnhof, Lennéplatz und Zschertnitz. Hier wendet der Ersatzbus in der Gleisschleife.

-Linie 66: kann in Richtung Mockritz und Freital die Haltestelle Uhlandstraße nicht be-dienen. In Richtung Lockwitz und Nickern hält sie am Hauptbahnhof auf der Strehlener Straße und lässt die Haltestelle Gret-Palucca-Straße aus.


Voraussichtlich ab Freitag, 1. Juli können die Straßenbahnlinien 7 und 8 wieder die Königsbrücker Straße bedienen. Damit entfällt die Zusatzlinie 49. Alle anderen Umleitungen und geänderten Linienführungen gelten bis zum Betriebsbeginn am Montag, 11. Juli fort.

Für Autofahrer muss die Gleisüberfahrt am Wiener Platz zur Petersburger Straße in Richtung Zentrum zwischen Samstag, 25. Juni, 7 Uhr und Montag, 27. Juni, 5 Uhr voll gesperrt werden. Sie werden über die Strehlener und Uhlandstraße zur Wiener Straße umgeleitet. Der Parkplatz am Wiener Platz wird gesperrt und kann bereits ab Freitag, 24. Juni, 15 Uhr nicht mehr benutzt werden.

Über den gesamten Zeitraum ist darüber hinaus die Gleisüberfahrt an der Kreuzung Wiener Straße / Uhlandstraße in Richtung Zentrum gesperrt. Autofahrer werden hier über die Strehlener Straße umgeleitet. Mit weiteren Einschränkungen ohne Sperrung ist zu rechnen.


Zum Hintergrund der Baumaßnahme

Nach vielen Jahren intensiver Nutzung sind auf der Wiener Straße zwischen Hauptbahnhof und Lennéplatz umfangreiche Gleis- und Weichenreparaturen erforderlich. Immerhin wird der Streckenabschnitt von einer Bus- und drei Straßenbahnlinien im Zehn-Minuten-Takt befahren. Daher müssen auf 500 Metern die Gleise getauscht, Weichenzungen erneuert und ihr elektrischer Antrieb ersetzt werden. Außerdem bauen die DVB eine neue Fahrleitungsanlage und modernisiert die Schienenentwässerung. Die Arbeiten sind recht aufwändig und werden daher durchgängig im Zwieschichtbetrieb zwischen 7 und 22 Uhr ausgeführt. Die Kosten von etwa 680.000 Euro bestreiten die DVB aus dem Budget für den laufenden Unterhalt der Straßenbahninfrastruktur.

Dresden

Start des dreijährigen Testbetriebe // MOBIshuttle ergänzt ab sofort Dresdner Nahverkehrsangebot (Meldung vom: 08.06.2022)

Ergänzend zum bestehenden Nahverkehrsangebot starten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit dem MOBIshuttle ein Pilotprojekt in den Stadtteilen Klotzsche, Pieschen und Neustadt sowie ab 2023 auch in Weixdorf. Die MOBIshuttle sind entsprechend der Nachfrage koordinierte Kleinbusse, die von Fahrgästen als Zubringer zur Haltestelle von Bussen und Straßenbahnen oder für Direktfahrten bestellt werden können. Die Fahrzeuge sind elektrisch und damit nahezu klimaneutral unterwegs. Der Test soll zeigen, wie sich die Erschließung einzelner Stadtteile mit flexiblen ÖPNV-Angeboten weiter verbessern lässt. Der Dresdner Stadtrat hat das Pilotprojekt der DVB mit einer Laufzeit von drei Jahren im Dezember 2021 beschlossen. Anfang 2024 erfolgt eine Auswertung, auf deren Basis der Stadtrat über eine Fortsetzung entscheiden wird.

„Dieses Pilotprojekt soll den ÖPNV in unserer Stadt noch attraktiver machen und die Menschen näher an die Hauptverkehrsadern bringen“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Sollte Dresden damit Erfolg haben, wäre dies auch ein gutes Signal für die Region und den gesamten Verkehrsverbund ähnliche Modelle einzuführen. Die Zahl der Einpendler nach Dresden nimmt immer weiter zu. Wenn es uns gelingt mehr Menschen mit diesem Service für Bus und Bahn zu begeistern, ist dies vor allem ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende und für den aktiven Klimaschutz.“

„Das On-Demand-Angebot ermöglicht einen Qualitätssprung beim ÖPNV“, ergänzt der DVB-Aufsichtsratsvorsitzende Stephan Kühn. „Damit wollen wir den Dresdnerinnen und Dresdnern eine Mobilität anbieten, die so flexibel ist, dass ein eigenes Auto für viele Wege verzichtbar ist. So stärken wir auch die DVB als Mobilitätsdienstleister der Zukunft.“

„Mit dem MOBIshuttle wollen wir an den Erfolg unserer gelben Leihräder anknüpfen und der MOBI-Welt einen weiteren kräftigen Schub verpassen. Die gute Verknüpfung des neuen, flexiblen Angebotes mit dem klassischen ÖPNV ist deutschlandweit einzigartig“, erklärt DVB-Finanz und Technikvorstand Andreas Hemmersbach. „Holen Sie sich die MOBIshuttle App und probieren Sie es aus. Mit dem 9-Euro-Ticket ist der Einstieg jetzt besonders günstig.“

Sein für Betrieb und Personal verantwortlicher Vorstandskollege Lars Seiffert ergänzt: “ÖPNV ohne feste Linienwege, Fahrpläne und Ticketpreise – mit dem MOBIshuttle betreten wir eine ganz neue Welt, die sich konsequent am Mobilitätsbedarf der Menschen orientiert. Natürlich haben unsere Stammkunden besondere Preisvorteile.“
Auf Abruf bestellbar

Das MOBIshuttle fügt sich optisch in die MOBI-Angebotswelt ein, zu der schon die MOBI-punkte und MOBIbikes gehören. Dresdnerinnen und Dresdner sowie die Gäste der Stadt sollen so dazu animiert werden, verschiedene öffentliche Verkehrsmittel flexibel zu nutzen. Das MOBIshuttle verkehrt täglich von 4:00 Uhr morgens bis 1:00 Uhr nachts sowie an den Wochenenden durchgehend in den Testgebieten ohne festen Linienweg oder Fahrplan. Maximal vier Fahrgäste können mitfahren. Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden ebenfalls mitgenommen.

Auf Abruf bestellbar

Das MOBIshuttle fügt sich optisch in die MOBI-Angebotswelt ein, zu der schon die MOBI-punkte und MOBIbikes gehören. Dresdnerinnen und Dresdner sowie die Gäste der Stadt sollen so dazu animiert werden, verschiedene öffentliche Verkehrsmittel flexibel zu nutzen. Das MOBIshuttle verkehrt täglich von 4:00 Uhr morgens bis 1:00 Uhr nachts sowie an den Wochenenden durchgehend in den Testgebieten ohne festen Linienweg oder Fahrplan. Maximal vier Fahrgäste können mitfahren. Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, werden ebenfalls mitgenommen.

Gerufen wird das MOBIshuttle per App, die man für alle gängigen Handys herunterladen kann. Nach einer einmaligen Registrierung in der App können sofort Fahrten gebucht werden. Bald kann man es auch telefonisch bestellen. Dabei optimiert die Software im Hintergrund alle Bestellungen und fasst Fahrtwünsche ähnlicher Strecken zu einer zusammen. „Pooling“ nennen das die Entwickler. Die Fahrgäste werden nach und nach abgeholt und zum gewünschten Ziel gebracht. Die MOBIshuttle halten nur an den in der App ausgewiesenen virtuellen Haltepunkten sowie an vielen Haltestellen. Bis dahin erfordert es in der Regel einen kurzen Fußweg. Die Bestellung erfolgt direkt vor Fahrtantritt und das MOBIshuttle ist je nach Verfügbarkeit in 10 bis 15 Minuten an dem gewünschten Haltepunkt. In der App kann die Ankunft des MOBIshuttles sogar live verfolgt werden. Kurz vor Ankunft meldet sich das Handy noch einmal beim Besteller mit dem Hinweis auf das sich nähernde Fahrzeug. Dann sollte man schon pünktlich an der virtuellen Station sein, denn mit Rück-sicht auf die anderen Passagiere wird nicht lange gewartet.


Dynamischer Fahrpreis

Der Preis berechnet sich dynamisch anhand verschiedener Kriterien. Gibt es beispielsweise auf der gewählten Fahrtstrecke keine Straßenbahn- oder Busverbindung, bleibt es günstig. Dabei genießen Abo-Kunden deutliche Preisvorteile. Im besten Fall fallen keine zusätzlichen Kosten an. Wird dagegen der Fahrtweg parallel zu einer Straßenbahn- oder Buslinie gewählt, steigt der Preis deutlich an. Damit wird ein Anreiz geschaffen, das MOBIshuttle tatsächlich nur als Zubringer oder Ergänzung zu Straßenbahn und Bus zu benutzen. Der Fahrpreis wird in der App vor der Buchung verbindlich angezeigt, so dass man zwischen den angebotenen Alternativen wählen kann. Wer bestellt hat, bezahlt gleich bargeldlos in der App. Beim Einsteigen zeigt man dem Fahrer des MOBIshuttles nur noch die gültige Buchung auf dem Handy.

Anforderungsprofil für Testgebiete

Für einen praxistauglichen Test wurden Stadtteile gesucht, die ganz unterschiedliche Merkmale bei Besiedelungsstruktur, Bevölkerungsdichte, Durchschnittsalter und Verkehrsmittelwahl aufweisen. Aufgrund der Bedienung mit zunächst bis zu sieben Fahrzeuge sollten sie unmittelbar nebeneinander liegen. Mit den Gebieten in Klotzsche, der Dresdner Neustadt und Pieschen sowie später in Weixdorf fand man die dazu passenden Stadtteile. Aber alle verbindet eine Gemeinsamkeit: Sie weisen noch kleinräumige Erschließungsdefizite durch den ÖPNV auf. Damit sind sie für den Test am besten geeignet.

Partnerschaftliches Pilotprojekt

Für das Pilotprojekt haben die DVB externe Partner gewonnen. Mit der Bereitstellung der Fahrzeuge und Realisierung des Fahrdienstes wurde die Firma CleverShuttle beauftragt, die Software kommt von Via. Das Sächsische Landesamt für Straßen und Verkehr hat bundes-weit eine der ersten Genehmigungen nach dem neuen Paragraphen 44 des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) zum Linienbedarfsverkehr erteilt.

Der dreijährige Testbetrieb kostet einschließlich Fahrzeugbeschaffung und Softwareprogrammierung insgesamt 6,5 Millionen Euro. Davon werden knapp 3,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert, weitere rund 780 Tausend Euro kommen vom Freistaat Sachsen. Bei den verbleibenden Eigenmitteln werden die DVB innerhalb der Technischen Werke Dresden (TWD) sowie aus dem Stadthaushalt unterstützt.

Magdeburg

Ab nächstem Wochenende wieder mit der Bahn nach Cracau (Meldung vom: 08.06.2022)

Aufgrund von Sanierungsarbeiten an einem Abwasserkanal der SWM verzögerte sich die Wiederinbetriebnahme der Straßenbahnstrecke nach Cracau bis 10. Juni. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) werden den Betrieb der Linie 4 zum Pechauer Platz ab dem 11. Juni wieder aufnehmen können.

Ursprünglich war die Sperrung der neu errichteten Kreuzung am Heumarkt nur vom 2. – 25. Mai 2022 geplant. Dies diente der Erledigung von Restarbeiten zur Fertigstellung der Verkehrsanlage durch die Landeshauptstadt Magdeburg. Im hinter dieser Sperrung gelegenen Streckenabschnitt, am Pechauer Platz in Cracau, begannen parallel dazu Arbeiten an einem Abwasserkanal durch die SWM. Die hierfür erforderlichen Arbeiten in Gleisnähe machten einen Betrieb mit Straßenbahnen zunächst nicht möglich. Dadurch verzögerte sich die Freigabe der Strecke zum Pechauer Platz um 16 Tage. Voraussichtlich ab Samstag, dem 11. Juni werden nun wieder planmäßig Straßenbahnen nach Cracau verkehren können, der Schienenersatzverkehr mit Bussen entfällt.

Zeitgleich mit der Wiedereröffnung soll die Ersatzhaltestelle Heumarkt in Betrieb gehen. Zwischen den Haltestellen „Arenen“ und „Mehringstraße“ wird es zunächst in der Brückstraße einen zusätzlichen Haltepunkt geben. Die Haltestelle „Am Cracauer Tor“ wird aufgrund von Lieferengpässen erst später fertig.

Im Herrenkrug rückt schweres Gerät an

Auf dem Streckenabschnitt in den Herrenkrug geht es unterdessen gut voran. Nachdem der Bereich im vergangenen Jahr durch eine Abwasser-Havarie beschädigt wurde, konnte im Mai dieses Jahrs die Instandsetzung beginnen. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten ist die letzte Etappe erreicht: Die Gleis-Stopfmaschiene rückt an, um die neu verlegten Schienen in die richtige Position zu bringen. Im Anschluss werden noch Restarbeiten, wie zum Beispiel an der Fahrstromversorgung, erfolgen. Voraussichtlich am 17. Juni können dann auch die Straßenbahnen der Linie 6 wieder planmäßig in den Herrenkrug fahren.

Sachsen (VMS)

ZVMS-„SchülerVerbundKarte“: Gratis 9-Euro-Ticket für Monat Juli 2022 (Meldung vom: 01.06.2022)

Schüler, die zurzeit noch mit einer „SchülerVerbundKarte“ (SVK) des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) unterwegs sind, bekommen für den Monat Juli kostenlos das 9-Euro-Ticket.

Aktuell fahren rund 38.000 Kinder und Jugendliche mit der SVK des ZVMS. Die Wertmarke für den Monat Juni 2022 gilt bis einschließlich 15. Juli 2022 des Schuljahres 2021/2022 und ist für den Monat Juni 2022 als 9-Euro-Ticket nutzbar.

Damit die SVK-Kinder auch im Monat Juli 2022 die Vorteile des bundesweit gültigen 9-Euro-Tickets nutzen können, erhalten deren Eltern bis Ende Juni 2022 gratis ein Ticket vom Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) per Post zugeschickt.

Sachsen (VMS)

VMS schickt Züge zu Erlebnistag Bergbauschau in Marienberg am 5. Juni 2022 (Meldung vom: 01.06.2022)

Das Erzgebirge feiert sein Bergbau-Erbe und der VMS bringt sie hin!

Erlebnistag Erzgebirge: Am 5. Juni findet er in Zusammenarbeit von Sächsischem Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine, des Welterbevereins, des Tourismusverbandes Erzgebirge und der Stadt in Marienberg statt.

In Abstimmung mit Marienberg beauftragt der VMS die Erzgebirgsbahn (EGB) mit Sonderfahrten. Darunter ist auch Bahnverkehr auf der sonst nur von der Bundeswehr genutzten Strecke Marienberg – Pockau-Lengefeld.

Die zusätzlichen Züge der EGB fahren in der Zeit von 4. Juni 2022 abends bis 5. Juni 2022 nachmittags.

Fahrten am 4. Juni 2022
Von Pockau-Lengefeld ab 16:03 bis 22:03 nach Marienberg alle 60 Minuten,
von Marienberg nach Pockau-Lengefeld ab 16:33 Uhr bis 22:33 Uhr alle 60 Minuten. Die Fahrt 16:03 Uhr ab Pockau-Lengefeld beginnt bereits um 15:08 Uhr in Chemnitz Hbf., die Fahrt 22:33 Uhr ab Marienberg fährt bis Chemnitz Hbf. durch und erreicht Chemnitz um 23:47 Uhr.

Fahrten am 5. Juni 2022
Von Pockau-Lengefeld ab 10:03 bis 18:03 nach Marienberg alle 60 Minuten,
von Marienberg nach Pockau-Lengefeld ab 10:33 Uhr bis 18:33 Uhr alle 60 Minuten. Die Fahrt 10:03 Uhr ab Pockau-Lengefeld beginnt bereits um 9:08 Uhr in Chemnitz Hbf., die Fahrt 18:33 Uhr ab Marienberg fährt bis Chemnitz Hbf. durch und erreicht Chemnitz um 19:47 Uhr.

Sachsen

Öfter in die Sächsische Schweiz und direkt ins Osterzgebirge (Meldung vom: 31.05.2022)

Über das Pfingstwochenende sind, trotz Baumaßnahmen, in Richtung Sächsische Schweiz und ins Osterzgebirge zusätzliche Züge mit mehr Platz unterwegs. „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren viele S-Bahnen mit einem fünften Wagen“, sagt Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Am Samstag fährt zudem der Saxonia-Express von Leipzig über Dresden direkt bis Kurort Rathen.“ Für Ausflüge ins Osterzgebirge ist der WanderExpress im Einsatz und erhöht die Kapazität auf der Müglitztalbahn.

Am Samstag verlässt der Saxonia-Express Leipzig um 8.00 Uhr, erreicht den Dresdner Hauptbahnhof 9.44 Uhr und fährt dann mit Stops in Pirna und Stadt Wehlen bis Kurort Rathen. Die Rückfahrt startet dort 16.20 Uhr.

An Pfingstsonntag und -Montag fahren zusätzliche S-Bahnen: Ein Zug fährt 9.40 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof elbaufwärts, eine weitere S-Bahn nach Rathen setzt sich 10.09 Uhr in Bewegung. „Wegen der baubedingten Eingleisigkeit zwischen Königstein und Bad Schandau und des dichten Güterverkehrs können auch diese Züge leider nur bis Kurort Rathen verkehren“, bedauert Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost. Zurück nach Dresden verkehren für die Ausflügler zusätzlichen S-Bahnen ab Kurort Rathen um 16.45 und um 17.13 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Damit ergänzen wir früh und nachmittags den 30-Minuten-Takt der S-Bahn zwischen Dresden und Bad Schandau“, erläutert Stephan Naue.

Für einen Ausflug ins Osterzgebirge ist über das lange Wochenende der WanderExpress ab dem Dresdner Hauptbahnhof unterwegs. In 65 Minuten gelangen die Fahrgäste vom Zentrum der Landeshauptstadt nach Geising und Altenberg. Die Hinfahrt startet um 10.05 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt um 17.18 Uhr in Altenberg. Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, unter www.vvo-online.de und an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Aktuell

Freifahrt für ukrainische Flüchtlinge endet am 31. Mai 2022 (Meldung vom: 31.05.2022)

Am 31. Mai 2022 endet die Regelung Pass = Ticket zur deutschlandweiten freien Fahrt im Öffentlichen Nahverkehr ÖPNV. Ab dem 1. Juni 2022 erhalten registrierte Geflüchtete aus der Ukraine auf Beschluss der Bundesregierung umfassende Hilfen zur Sicherung Ihres Lebensunterhalts, zur Gesundheitsversorgung und zur Integration. Darin eingeschlossen sind weitreichende Angebote für die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ungeachtet des generellen Endes der Pass = Ticket-Regelung wird es auf ausgewählten grenznahen Strecken im Nahverkehr im Rahmen der Kulanz weiterhin eine schnelle Hilfe für Ukraine-Geflüchtete geben. Geflüchtete können sich vorab bei dem für Ihre Strecke zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen über die Bedingungen für Ihre Fahrt informieren.

Eine Weiterfahrt im Nahverkehr über die ausgewählten Strecken hinaus ist ab dem 1. Juni 2022 nur noch mit dem Kauf eines Tickets an den dafür vorgesehenen Verkaufsstellen möglich.

Für Flüchtende besteht nach wie vor nach ihrer Ankunft an einem der Haupt-Ankunftsbahnhöfe Berlin, Cottbus, Hannover die Möglichkeit, mit dem „helpukraine“-Ticket überall innerhalb Deutschlands mit dem Zug weiterzureisen. Diese werden für Verbindungen im Fernverkehr mit einem sogenannten "eToken" ausgegeben. Für eine individuelle Reiseverbindung sprechen Sie bitte die freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort an.

Die Anlaufstellen für weitere Informationen und Unterstützung aus den deutschen Grundsicherungssystemen sind die "Jobcenter". Hier erhalten die Geflüchteten die notwendigen Informationen und Hilfe bei der Integration und Organisation des täglichen Lebens.

Sachsen (VMS)

Kinder unter 15 Jahren fahren kostenlos (Meldung vom: 30.05.2022)

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) gibt zwar den Kindern nicht das Kommando, aber die Lizenz zur Freifahrt: Am Kindertag dürfen Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15. Geburtstag im gesamten Verbundraum gratis die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.

Dies gilt auch uneingeschränkt für die Drahtseilbahn Augustusburg.

Einschränkungen gibt es lediglich bei der Fichtelbergbahn (Cranzahl –
Oberwiesenthal)
. Dort können bis maximal vier Kinder bis einschließlich 15.
Geburtstag in Begleitung eines Erwachsenen mit gültigem Fahrausweis
kostenfrei fahren.

Der Verbundraum umfasst: Chemnitz, Erzgebirgskreis, Landkreis Mittelsachen,
Landkreis Zwickau, Stadt Zwickau.

Aktuell

Hinweise zur Gültigkeit des 9€-Tickets (Meldung vom: 25.05.2022)

Aus aktuellem Anlass hier einige Hinweise zur Gültigkeit des 9€-Tickets.

Kauf der Tickets
Das Ticket kann über die Vertriebskanäle der Unternehmen in unbegrenzter Menge gekauft werden. Eine Limitierung des Tickets gibt es nicht.

Die Tickets sind personengebunden, dass bedeutet Sie müssen Ihren Namen auf dem Ticket eintragen. Sie können also in den Apps nur für sich selbst das Ticket kaufen. Das Ticket kann nicht von anderen als Ihnen selbst genutzt werden.

Gültigkeit des Tickets
Das 9€-Ticket gilt in allen Bussen, Straßenbahnen, U+S Bahnen, Fähren (sofern innerhalb eines Verbundtarifs) und in den Regionalzügen bei der Eisenbahn (IRE, RE und RB).
Das Ticket gilt nicht in den Zügen des Fernverkehrs (ICE, ECE, EC, IC der DB und bei Flixtrain).

Hunde, Fahrräder oder, sofern die Abokarte es zulassen würde, die Mitnahme von weiteren Personen ist ausgeschlossen. Ebenfalls ist der Übergang in die 1. Klasse bei den Regionalzügen nicht möglich.
Die Mitnahmeregelungen innerhalb der regulären Gültigkeit ist davon nicht betroffen.

Besonderheit bei Fernzügen mit Nahverkehrsanerkennung
Das Ticket gilt nicht nicht in den Zügen des Fernverkehrs in denen normalerweise Nahverkehrstickets anerkannt werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind alle Nahverkehrstickets, welche auf der zu befahrenden Strecke ohnehin gültig wären!

Das gilt zum Beispiel für die folgenden Strecken:
Erfurt Hbf. <> Gera Hbf (IC)
Dresden Hbf. <> Riesa (ICE, IC)
Elsterwerda <> Berlin Hbf. (IC, RJ)
Berlin <> Prenzlau (ICE, IC)
Potsdam <> Cottbus (IC)

Ebenfalls gibt es Einschränkungen bei den Schmalspurbahnen und anderen touristischen Bahnen, bitte informieren Sie sich vor Fahrtantritt bei den entsprechenden Unternehmen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an den Kundendienste der Verkehrsunternehmen. Wir sind nicht in der Lage Fragen diesbezüglich zu beantworten.

Sachsen

Zusätzliche Kapazität nach Altenberg und in die Sächsische Schweiz (Meldung vom: 24.05.2022)

Am Himmelfahrts-Feiertag sind in Richtung Sächsische Schweiz sowie auf der Müglitztalbahn zusätzliche Züge unterwegs. „Wir möchten Ausflügler mit ausreichend Platz in den Zügen an ihre Ziele bringen“, erläutert Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren daher die regulären S-Bahnen mit einem fünften Wagen“. Der Verbund und die DB Regio reagieren damit auf die erwartete höhere Nachfrage.

Trotz umfangreicher Baumaßnahmen im Elbtal sind am Himmelfahrtstag Zusatzzüge in die Sächsische Schweiz unterwegs: Ein Zug fährt 9.40 Uhr vom Dresdner Hauptbahnhof elbaufwärts, eine weitere S-Bahn nach Rathen setzt sich 10.09 Uhr in Bewegung. „Wegen der baubedingten Eingleisigkeit zwischen Königstein und Bad Schandau und des dichten Güterverkehrs können die Züge leider nur bis Kurort Rathen verkehren“, bedauert Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost. Zurück nach Dresden verkehren für die Ausflügler zusätzlichen S-Bahnen ab Kurort Rathen um 16.45 und um 17.13 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Damit ergänzen wir früh und nachmittags den 30-Minuten-Takt der S-Bahn zwischen Dresden und Bad Schandau“, erläutert Stephan Naue.

Für einen Ausflug ins Osterzgebirge ist der WanderExpress ab dem Dresdner Hauptbahnhof unterwegs. In 65 Minuten gelangen die Fahrgäste vom Zentrum der Landeshauptstadt nach Geising und Altenberg. Die Hinfahrt startet um 10.05 Uhr am Hauptbahnhof, die Rückfahrt um 17.18 Uhr in Altenberg.

Informationen zu Fahrplan und Tarif gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, unter www.vvo-online.de www.vvo-online.de und an der InfoHotline unter 0351 8526555.

Sachsen (VMS)

Softwareanpassung legt Bahnverkehr im Verkehrsverbund Mittelsachsen lahm (Meldung vom: 23.05.2022)

Am 28. und 29. Mai 2022 kommt es wegen Anpassungsarbeiten an der Sicherungstechnik der DB Netz AG zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr im Raum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS). Teilweise fallen Linien ganztags aus, andere nur zu begrenzten Zeiten.

Die betroffenen Linien und Ausfallzeiten entnehmen Sie bitte dem Bild:



Legende
EVU = Eisenbahnverkehrsunternehmen, KBS = Kursbuchstrecke, CBC = City-Bahn Chemnitz, DB Regio = Deutsche Bahn, EB = Erfurter Bahn, EGB = DB Erzgebirgsbahn, FEG = Freiberger Eisenbahn, MRB = Mitteldeutsche Regiobahn, VBG = Vogtlandbahn

Hier noch eine grafische Darstellung der Sperrungen.


Der Schienenersatzverkehr der einzelnen Eisenbahn-Verkehrsunternehmen ist in Bahnhöfen und Haltepunkten ausgewiesen. An- und Abfahrtzeiten weichen vom Regelfahrplan ab. Bitte vor Fahrtbeginn informieren auf www.vms.de, App DB Navigator sowie den Internetseiten/Apps der beteiligten Verkehrsunternehmen.

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrten rechtzeitig (24 Stunden vorher) beim zuständigen Verkehrsunternehmen anzumelden.


Aktuell

9 €-Ticket vom Bundesrat beschlossen (Meldung vom: 20.05.2022)

Am 20. Mai 2022 hat der Bundesrat das Gesetz zur Anpassung der Regionalisierungsmittel beschlossen und damit auch den Weg für das 9 €-Ticket frei gemacht.

Das Ticket kostet, wie der Name es sagt, 9 € pro Monat und gilt in der gesamten Bundesrepublik Deutschland in den Zügen des Nahverkehrs (Interregioexpress (IRE), Regionalexpress (RE), Regionalbahnen (RB), S-Bahnen (S)) und in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Kommunen. Es gilt nicht in den Zügen des Fernverkehrs (ICE, EC und IC), nicht in den Zügen von Flixtrain und in den Fernbussen. Das Ticket gilt in den Monaten Juni, Juli und August 2022.

Sie können das Ticket online, an Automaten und teilweise auch an Fahrkartenschaltern erwerben, bitte fragen Sie ihr örtliches Verkehrsunternehmen. Abokunden brauchen gar nichts zu machen, denn die Abokarten gelten automatisch bundesweit als 9 €-Ticket. Weitere Informationen zur Kostenerstattung erhalten Sie von Ihrem Vertragspartner.

Erfurt/Nordhausen

Deutsche Bahn passt Planungen für weiteren Ausbau an (Meldung vom: 19.05.2022)

Rechtliche Rahmenbedingungen seit Planungsbeginn erheblich verändert - Neue Erkenntnisse aus Baugrunduntersuchung - Inbetriebnahme verschiebt sich um mehrere Jahre

Die Deutsche Bahn (DB) überarbeitet die Termin- und Kostenplanung für die verbleibenden vier Bauabschnitte der Ausbaustrecke Erfurt–Nordhausen. Sie reagiert damit auf Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen, die seit Beginn des Projekts zum Teil erheblich verschärft wurden. Darüber hinaus haben sich im Verlauf der Planungsphase weitere Erkenntnisse über den Baugrund ergeben, die Umplanungen erforderlich machen. Die DB hat den Freistaat Thüringen über die Auswirkungen auf das Projekt informiert.

Die DB baut seit 2014 die eingleisige und nicht elektrifizierte Strecke Erfurt–Nordhausen für eine höhere Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h aus. Damit soll die Fahrzeit zwischen den beiden thüringischen Städten um rund 15 Minuten auf etwa eine Stunde verkürzt werden. Reisende aus Nordhausen erhalten so künftig attraktivere Anschlüsse an den Bahnknoten Erfurt und damit an den Fernverkehr und die ICE-Strecke Berlin–München.

Auf Basis der 2017 abgeschlossenen Vorplanung hatte die DB eine Inbetriebnahme der gesamten Ausbaustrecke im Jahr 2025 avisiert. In der detaillierteren Entwurfsplanung für den Abschnitt Sondershausen–Greußen muss die DB das Projekt jedoch nun an neue rechtliche Rahmenbedingungen anpassen. So ist es erforderlich, den Bahndamm deutlich aufwändiger zu bauen und mit einer zusätzlichen Schutzschicht zu versehen. Darüber hinaus werden weitere Wege und Zugänge sowie breitere Dämme entlang der Bahnstrecke vorgeschrieben. Hierfür müssen zunächst die entsprechenden Flächen erworben werden. Zudem zeigen Erkenntnisse aus der detaillierten Baugrunduntersuchung, dass mehr Boden ausgetauscht werden muss, um die Stabilität der Gleise sicherzustellen. Die Inbetriebnahme der gesamten Ausbaustrecke wird sich um mehrere Jahre verschieben.

Derzeit überprüfen Expert:innen der DB die konkreten Auswirkungen der verschiedenen Faktoren auf den Zeit- und Kostenplan. Bis zum Herbst wird die Entwurfsplanung für die Bauabschnitte Greußen–Kühnhausen–Erfurt Nord abgeschlossen sein. Erst dann kann die DB konkrete Angaben zum neuen Zeit- und Kostenplan vorlegen. Ungeachtet dessen beantragt die DB noch im Frühjahr das Planrecht für den Projektabschnitt 2 (Sondershausen–Greußen) beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Die darüber hinaus vorgesehenen Planungs- und Projektaktivitäten werden fortgesetzt.

Die 67 Kilometer lange Bahnstrecke Erfurt–Nordhausen wird in insgesamt sechs Bauabschnitten umfassend modernisiert. Bereits 2016 konnte die DB die Arbeiten zwischen Nordhausen und Sondershausen abschließen. Im Februar dieses Jahres ging der ausgebaute Abschnitt Wolkramshausen–Sondershausen in Betrieb. Darüber hinaus hat die DB unter anderem die Stellwerkstechnik erneuert, Bahnhöfe und Haltepunkte saniert und die Bahnsteige in Sondershausen mit neuen Aufzügen für einen barrierefreien Zugang ausgestattet.

Magdeburg

Verlängerung des Schienenersatzverkehrs nach Cracau (Meldung vom: 18.05.2022)

Aufgrund von Bauarbeiten der SWM am Pechauer Platz wird der Schienenersatzverkehr von und nach Cracau bis zum 10.06.22 verlängert.

Anders als geplant, ändert sich in Cracau ab dem 26.5. vorerst nichts. Aufgrund einer Baumaßnahme der Städtischen Werke Magdeburg GmbH &
Co. KG wird der bestehende Schienenersatzverkehr SEV 44 um etwas mehr als zwei Wochen, bis voraussichtlich 10.6.22, verlängert. Auch die Buslinie 56 bleibt zwischen Randau und dem Messegelände vorerst im Einsatz. Die Straßenbahnlinie 4 endet am Messegelände.Nähere Informationen zur Baumaßnahme werden durch die SWM bekannt gegeben.

Leipzig

150 Jahre Straßenbahngeschichte live erleben // LVB laden auf den Augustusplatz und ins Straßenbahnmuseum (Meldung vom: 16.05.2022)

Die Leipziger Verkehrsbetriebe laden alle Leipziger herzlich ein, das 150-jährige Straßenbahnjubiläum zu feiern. Am 21. Mai findet von 10 bis 18 Uhr auf dem Augustusplatz die TRAM-Europameisterschaft 2022 statt. 25 Teams messen sich hier in sechs verschiedenen Disziplinen. Mit der Tram Europameisterschaft feiert Leipzig nicht nur 150 Jahre Straßenbahn in der Messestadt, sondern auch ein Fest der Vielfalt rund um zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität sowie für ein friedliches Miteinander. Teams aus ganz Europa und sogar ein Team aus Australien werden sich in sechs spannenden Disziplinen am 21. Mai, von 10 bis 18 Uhr, messen. Ab 18:30 Uhr präsentiert das LVB-Schwester-Unternehmen Leipziger Stadtwerke die Leipziger Band Karussel mit einem Konzert von ihrem neusten Album. Damit klingt die TRAM-EM mitten in der Leipziger Innenstadt aus.

"Mit der TRAM-EM sind wir als Stadt Gastgeber für Menschen aus ganz Europa und der Welt. Gemeinsam wollen wir ein Fest mit den Bürgerinnen und Bürger feiern und somit die lange Geschichte der Leipziger Straßenbahn würdigen. Ein Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich hier engagieren", so Ronald Juhrs, Geschäftsführer Technik und Betrieb der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Anlässlich des Jubiläums tauften die LVB am 15. Mai, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Historische Nahverkehrsmittel Leipzig e.V. eine Straßenbahn auf das Museum. Am 22. Mai können alle Fans dann ein weiteres Highlight erleben. Denn von 14:30 bis 18 Uhr werden alle Straßenbahnen, die bisher in Leipzig fuhren und auch heute noch fahren eine Runde um den historischen Straßenbahnhof drehen und in voller Pracht präsentiert.

"Mit der einzigartigen Sammlung konnte unser Museumsverein fast jeden Wagen, der in Leipzig für die Bürger unterwegs war, restaurieren und bewahren. Dieser Schatz ist einmalig in Deutschland und wir sind stolz diesen zu präsentieren und auf die lange Bedeutung der Leipziger Straßenbahn hinzuweisen", so der Vereinsvorsitzende Jürgen Süß.

Am 18. Mai erscheint außerdem eine Festschrift zum Jubiläum, anschaulich erklärt und reich bebildert. Sie beschreibt die enge Verflechtung zwischen dem Aufstieg der Großstadt Leipzig und dem Fortschritt des öffentlichen Nahverkehrs. Die Festschrift bietet interessante Einblicke in herausragende Weichenstellungen bei der Veränderung des Stadtbildes und der Entwicklung der Verkehrsbetriebe. Zugleich können sich technisch Interessierte über den historischen Wandel des überaus vielgestaltigen Fahrzeugparks der Leipziger Straßenbahn mit zahlreichen Bildern eingehend informieren. Die Publikation ist ein Gemeinschaftswerk von Helge-Heinz Heinker, freier Journalist in Leipzig, und Rolf-Roland Scholze, Autor des Technikteils, auf Anregung und im Auftrag der Verkehrsbetriebe. Erhältlich ist das Buch u.a. im Service-Center der LVB, im Straßenbahnmuseum sowie in ausgewählten Buchhandlungen.

Alle Informationen zum Jubiläum und zum Programm finden Sie unter www.L.de/150Jahre

Leipzig

Baumaßnahmen rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz (Meldung vom: 13.05.2022)

Rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz bauen die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig vom 16. Mai bis Ende Oktober in der Kurt-Schumacher-Straße, Erich-Weinert-Straße und Eutritzscher Straße koordiniert in mehreren Bauabschnitten. Dabei kommt es zu Einschränkungen für den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr. Erste Vorarbeiten starten bereits ab dem 9. Mai. Für den Autoverkehr ist ab 16. Mai der Wilhelm-Liebknecht-Platz und die Überfahrt Berliner Straße im Zuge der Kurt-Schumacher-Straße gesperrt. Eine Umleitung führt über Eutritzscher Straße und Roscherstraße. Die Erich-Weinert-Straße ist zudem vom 16. Mai bis 4. Juni gesperrt.

Änderungen im Linienverkehr der LVB gelten ab 16. Mai für die Straßenbahnlinien 1, 9, 10, 11, 14 und 16. So verkehrt in dieser Zeit die Bau-Straßenbahnlinie 34 zwischen S-Bf. Plagwitz und S-Bf. Connewitz über Westplatz, Hauptbahnhof und Bayerischer Bahnhof. Darüber hinaus sind auch die Buslinien 72, 73 und 90 von örtlichen Umleitungen betroffen. Weiterführende Informationen zur Baumaßnahme Wilhelm-Liebknecht-Platz finden Sie unter www.L.de/wilhelm-liebknecht-platz

Leipzig

Buslinien fahren wieder im gewohnten 10-Minuten-Takt // Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße abgeschlossen (Meldung vom: 12.05.2022)

Nachdem die Straßenbahnlinie 2, 8 und 10 seit Mitte April wieder im gewohnten Takt fahren, sind ab 16. Mai auch die Buslinien 60, 65, 70, 74/76 und 89 tagsüber im Kernabschnitt wieder im gewohnten 10-Minuten-Takt unterwegs.

Ab 16. Mai wird die Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße, wie geplant, beendet und die Straßenbahnen fahren wieder durch Schleußig nach Knautkleeberg bzw. Grünau-Süd. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten am Wilhelm-Liebknecht-Platz.

Ebenfalls ab 16. Mai wird der Knoten Adler für den Busverkehr voll gesperrt. Es kommt zu einer angepassten Umleitung der Linien 60, N1 und N60.

Wegen Baumaßnahmen der Leipziger Wasserwerke im Bereich der Gleisschleife in Taucha, verkehrt die Linie 3 vom 16. Mai bis voraussichtlich 3. Juni ersatzweise nach Sommerfeld mit Schienenersatzverkehr zwischen Portitzer Allee und Taucha. Die Linien 81, 173, 175, 176 und N6 verkehren weiterhin mit Umleitung.

Weiterhin erfolgt ab 16. Mai die Bedienung der neuen Haltestelle "Alte Straße" in der Karl-Heine-Straße zwischen den Haltestellen Nonnenstraße und Felsenkeller.

Ab 16. Mai steht zudem ein neuer Bau-Liniennetzplan online unter www.L.de/netzplan zur Verfügung.

Erfurt

Fahrplanänderungen bei der EVAG zum 16. Mai 2022 (Meldung vom: 12.05.2022)

Gute Nachrichten für Fahrgäste der Erfurter Verkehrsbetriebe: zum 16. Mai werden die Fahrpläne einiger Bus-Linien angepasst, was zum Beispiel mehr Fahrten mit sich bringt oder die Anschlusssituation verbessert. Die Gründe für die Anpassung liegen unter anderem im Beginn der Freibadsaison, der Fertigstellung neuer Wohngebiete oder vermehrte Kundenwünsche.

„Wir erhalten immer wieder Feedback von unseren Fahrgästen oder führen Gespräche mit Unternehmen, Schulen & Co. zum aktuellen ÖPNV-Angebot. Die Wünsche und Anregungen wollen wir natürlich so gut es geht in unsere Fahrpläne übertragen, wie jetzt am 16. Mai“, sagt Myriam Berg, Vorstand der Erfurter Verkehrsbetriebe AG.

Diese Änderungen gibt es

Auf der Bus-Linie 35 wird das Fahrplanangebot erweitert. Ab dem 16. Mai fahren die Busse auf dieser Linie von 6:00 bis 8:00 Uhr im Halbstundentakt. Von 8:00 bis 18:00 Uhr sind sie stündlich unterwegs. Zur Erschließung des neuen Wohngebietes „Posthof“ wird die neue Haltestelle „Dessauer Straße“ in Betrieb genommen (vorerst als Ersatzhaltestelle in unmittelbarer Nähe). Ebenfalls neu auf der Bus-Linie 35: Die Haltestelle „Dieselstraße“ wird zukünftig auch in Richtung Kalkreiße bedient und bringt Besucher des Nordstrands näher an ihr Ziel.

Auch Schülerinnen und Schüler in Erfurt und Umgebung profitieren von der Fahrplanänderung. Auf der Bus-Linie 43 wird die Fahrt 6:23 Uhr ab Marcel-Breuer-Ring nach Vieselbach um 2 Minuten vorverlegt. Dadurch wird die Anschlusssituation für Schüler von Wallichen nach Niederzimmern verbessert. Die Schulbusse der Bus-Linie 90 werden aus verkehrsorganisatorischen Gründen und zur Vermeidung derzeit auftretender Verspätungen künftig anders geführt. Sie fahren dann über die Mühlhäuser Straße und Albrechtstraße. Auf der Schulbus-Linie 503 wird in Richtung Dittelstedt die Haltestelle „Einkaufszentrum“ zusätzlich mit in den Fahrplan aufgenommen. Für die Schüler aus Rohda/Haarberg und Urbich bedeutet das, dass sie schneller und sicherer von der Schule nach Hause kommen.

Um die Mitarbeiter von IKEA pünktlich und bequem zum Schichtbeginn zu bringen bzw. nach der Schicht abzuholen, gibt es auf der Bus-Linie 80 folgende Anpassungen:

Die Abfahrten Mo-Fr 07:52, 08:52 und 09:52 Uhr ab P+R-Platz Messe verkehren 10 Minuten früher

Die Abfahrten Mo-Fr 08:09 sowie 09:09 Uhr ab Frienstedt verkehren 10 Minuten früher

Die Abfahrt 20:59 Uhr ab Frienstedt verkehrt freitags erst 10 Minuten später und durch den sich daraus ergebenden Anschlussverlust am P+R-
Platz Messe verlängert bis Thomaseck.

Die Abfahrt 21:59 Uhr verkehrt ab Frienstedt 4 Minuten später und nicht über IKEA

Die Abfahrt Sa 20:15 Uhr ab P+R-Platz Messe verkehrt 20 Minuten später sowie 20:39 Uhr ab Frienstedt 14 Minuten später und nicht über IKEA
Samstags verkehrt ein zusätzliches Fahrtenpaar 20:15 Uhr P+R-Platz Messe – IKEA – P+R-Platz Messe (IKEA ab 20:26 Uhr)

Auf der Bus-Linie 36 wird Montag bis Freitag zwischen 6:00 und 7:00 Uhr eine zusätzliche Fahrt eingerichtet.

Informationen zu den Fahrtmöglichkeiten erhalten Fahrgäste über das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App, die Homepage www.evag-erfurt.und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

 

Dresden

Sichere Wege für Schulkinder // Straßenbahnumleitung für Haltestellenbau Stauffenbergallee (Meldung vom: 11.05.2022)

Im Zuge der städtischen Bauarbeiten für mehr Sicherheit auf dem Schulweg zur neuen 151. Oberschule an der Stauffenbergallee ist jetzt die im März bereits angekündigte zweite Straßenbahnsperrung notwendig.

Von Donnerstag, dem 12. Mai 2022, 4:00 Uhr bis voraussichtlich Ende Juni ergeben sich deshalb folgende Linienänderungen:

Linie7:Wird verkürzt und verkehrt von Pennrich kommend planmäßig bis Albertplatz und weiter über Bahnhof Neustadt, Neustädter Markt, Carolaplatz und zurück nach Pennrich.

Linie8:Fährt von Südvorstadt planmäßig bis Albertplatz und weiter als Linie „E11“ über Bahnhof Neustadt, Marienbrücke zum Postplatz und zurück.

Fahrgäste, die ab Albertplatz stadteinwärts fahren möchten, nutzen am besten die Linie 3 oder steigen an der stadtauswärtigen Haltestelle in die „7“ beziehungsweise „E11“.

Linie 47: Baubedingt eingeführte Linie. Sie verkehrt von Hellerau über Infineon Nord und Klotzsche nach Weixdorf und zurück.

EV 7&8 Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Albertplatz und Infineon Nord. Die Wagen des „EV7“ verkehren weiter bis zum Flughafen. Dafür entfallen die Fahrten der Buslinie 77 zwischen Infineon Nord und Flughafen beziehungsweise dem Industriegebiet Nord. Der Umstieg vom Ersatzverkehr zur Linie 47 erfolgt an den Haltestellen „Infineon Süd“ oder „Infineon Nord“.

Gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA) bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die in Fahrbahnmitte der Königsbrücker Straße liegende Straßenbahnhaltestelle „Stauffenbergallee“ barrierefrei aus und verbreitern die Haltestelleninseln. Die Fahrbahn erhält neuen Asphalt und die Gehwege werden mit Betonpflaster befestigt. Fußgängerquerungen entstehen ebenfalls barrierefrei. Auch die Lichtsignal- und Fahrleitungsanlagen, die Bauwerke der Straßenentwässerung, die öffentliche Beleuchtung und die Medien der SachsenEnergie GmbH sowie der Stadtentwässerung Dresden GmbH werden beim Umbau teilweise erneuert.

Bei den jetzt durchgeführten Arbeiten handelt es sich noch nicht um den finalen Ausbau der Straßenbahnhaltestelle. Im Zuge der späteren grundhaften Rekonstruktion der Königsbrücker Straße rund um die Stauffenbergallee ist eine komplett neue Verkehrsanlage geplant, die auch den Anforderungen zum Einsatz des neuen Stadtbahnwagens genügt. Alle Leitungen werden aber schon so verlegt, dass dieser Umbau später möglich ist.

Aktuell

Premiere: Deutsche Bahn und Siemens Mobility präsentieren neuen Wasserstoffzug und Wasserstoff-Speichertrailer (Meldung vom: 05.05.2022)

Gemeinschaftsprojekt H2goesRail entwickelt ein völlig neues Wasserstoff-Gesamtsystem für die Schiene - Erster Rollout des Mireo Plus H Wasserstoffzuges von Siemens Mobility und des Wasserstoff-Speichertrailers für mobile Wasserstoffbetankung der Deutschen Bahn - Wichtiger Schritt für den Dieselausstieg und die klimafreundliche Verkehrswende

Die Deutsche Bahn (DB) und Siemens Mobility treiben die klimafreundliche Verkehrswende auf der Schiene weiter voran. Erstmalig präsentierten beide Partner am Siemens-Fertigungsstandort in Krefeld Elemente des innovativen Wasserstoff-Gesamtsystems: den neu entwickelten Mireo Plus H, die neueste Generation eines Wasserstoffzugs, und einen neu konzipierten, mobilen Wasserstoff-Speichertrailer. Das Fahrzeug und die passende Infrastruktur sollen Dieseltriebzüge im Regionalverkehr ersetzen und die CO₂-Emissionen auf der Schiene auf null reduzieren.

Das Projekt H2goesRail wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 13,74 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich umgesetzt.



„Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag vereinbart, bis 2030 75 Prozent des Schienennetzes zu elektrifizieren“, so Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr. „Alternative Antriebe können helfen, die Emissionen des Dieselverkehrs auf der Schiene zu reduzieren. So können wir auch auf den Strecken nahezu klimaneutral fahren, wo eine Vollelektrifizierung nicht möglich ist. Mit H2goesRail wird ein Projekt realisiert, das den Einsatz von Wasserstoff für die Schiene nicht nur erproben, sondern substanziell voranbringen wird.“

„Nur mit einer starken Schiene und alternativen Antriebsarten wird es uns gelingen, einen wesentlichen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. Der Mireo Plus H ermöglicht einen klimafreundlichen und emissionsfreien Personenverkehr“, sagt Michael Peter, CEO von Siemens Mobility. „Wir haben mit dem Mireo Plus H die nächste Generation von Wasserstoffzügen entwickelt, die eine besonders hohe Reichweite und höhere Beschleunigung bietet. Jeder ausgelieferte Zug kann über die Lebensdauer von 30 Jahren bis zu 45.000 Tonnen CO₂ gegenüber entsprechenden Autofahrten einsparen.“

„Wasserstoffzüge sind für die Deutsche Bahn ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität“, so Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Vorständin Digitalisierung & Technik bei der Deutschen Bahn. „Mit unserer Entwicklung der mobilen Wasserstofftankstelle und der dazugehörigen Instandhaltungsinfrastruktur zeigen wir, dass wir bei der DB nicht nur Mobilität, sondern auch Technik können. Und genau die braucht es für den klimafreundlichen Verkehr von morgen. Gemeinsam mit Siemens und dem neu entwickelten Wasserstoffzug schaffen wir so ein Gesamtsystem, das uns einen weiteren Schritt Richtung Dieselausstieg bringt und eine Vergrünung der Flotte ermöglicht.“


Der Mireo Plus H für das H2goesRail-Projekt hat als Zweiteiler eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern, ist so leistungsfähig wie elektrische Triebzüge und zeichnet sich durch eine hohe Antriebsleistung von 1,7 MW für bis zu 1,1 m/s² Beschleunigung und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h aus. Eine dreiteilige Variante hat eine Reichweite von 1.000 Kilometern.

Ein Schlüsselelement, um Wasserstofftechnologie im Betriebsalltag konkurrenzfähig zum bisher verwendeten Dieselkraftstoff zu machen, ist ein schneller Betankungsvorgang. Die DB hat daher ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem die Betankung eines Wasserstoffzuges erstmalig genauso schnell verläuft, wie die Betankung eines Dieseltriebzugs. Ein wichtiger Aspekt angesichts der eng getakteten Zugfolgen im Regionalverkehr der DB. Der Wasserstoff wird in Tübingen von DB Energie mit Ökostrom produziert, der direkt aus der Oberleitung kommt. Um den Zug warten zu können, wird das DB-Werk in Ulm entsprechend ausgerüstet.

Wasserstoffzüge sind eine besonders klimafreundliche Antriebstechnologie, denn mit grünem Wasserstoff fahren sie emissionsfrei – ausgestoßen wird nur Wasserdampf, kein CO₂. Am Beispiel des H2goesRail-Projekts ergeben sich auf der Strecke zwischen Tübingen und Pforzheim durch den Abschied vom Diesel CO₂-Einsparungen von ca. 330 Tonnen pro Jahr. Generell kann der Mireo Plus H, abhängig vom Streckenprofil, 520 Tonnen pro Jahr einsparen (gerechnet auf 200.000 km Laufleistung).

Der Mireo Plus H wird 2023 Testfahrten in Baden-Württemberg aufnehmen. Ab 2024 ist er für das Projekt H2goesRail im regulären Fahrgasteinsatz zwischen Tübingen, Horb und Pforzheim unterwegs und ersetzt einen dort fahrenden Dieseltriebwagen.

Siemens Mobility und die Deutsche Bahn präsentieren das Projekt H2goesRail und den Mireo Plus H auch auf der InnoTrans 2022, der weltweit größten Messe für Bahntechnik, in Berlin.



Premiere: Deutsche Bahn und Siemens Mobility präsentieren neuen Wasserstoffzug und Wasserstoff-Speichertrailer. V.l.n.r.: Michael Peter, CEO Siemens Mobility, Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr und Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr und Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Vorständin Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn.

Erfurt

Fahrgastzählung bei der EVAG (Meldung vom: 05.05.2022)

Ab 9. Mai werden die Fahrgäste in einigen Stadtbahnen und Bussen sowie allen neuen Tramlink-Bahnen der Erfurter Verkehrsbetriebe AG gezählt. Ermittelt wird die Zahl der Ein- und Aussteiger. Hintergrund der Erhebung: Die Fahrzeuge sind mit Fahrgastzählgeräte ausgestattet. Diese müssen nun zertifiziert werden, um die geforderte Zählgenauigkeit nachzuweisen. Aus diesem Grund stehen die Zähler im Türbereich und zählen die Fahrgäste. Am Ende wird dies mit den Zählgeräten abgeglichen, ob auch beide das gleiche Ergebnis anzeigen. Die Zählung wird voraussichtlich bis Ende Mai dauern.

Aktuell

Die Deutsche Bahn rüstet die Strecke Berlin – Leipzig mit moderner Technik für die Zugsteuerung aus (Meldung vom: 04.05.2022)

Vom 9. Mai bis 6. Juni Ausrüstung mit Europäischem Zugkontrollsystem auf der Strecke Berlin-Leipzig - Einschränkungen mit Umleitungen sowie Ausfällen im Fern- und Nahverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung des Eisenbahnbetriebs zwischen Berlin und Leipzig weiter voran. In der Zeit vom 9. Mai bis 6. Juni 2022 finden Baumaßnahmen zur Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) statt. Das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird zukünftig die Steuerung und Überwachung der Züge übernehmen. Hierfür werden die Stellwerke in einem ersten Schritt für ETCS technisch ertüchtigt und angepasst.

Zur Reduzierung der Einschränkungen für den Kunden erfolgt die technische Ausrüstung der Strecke in mehreren Bauabschnitten. Zunächst laufen die Arbeiten im Bereich Jüterbog. Die DB verlegt dafür Kabel und baut neue Gleisquerungen. Dafür sind teils Sperrungen eines Gleises sowie nächtliche Sperrungen im jeweiligen Baubereich erforderlich. Zudem erneuert die DB die Stromversorgung des elektronischen Stellwerks Jüterbog. Dafür nimmt die DB das Stellwerk in der Zeit vom 3. bis 6. Juni 2022 außer Betrieb und sperrt den Streckenabschnitt.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die zeitweisen Teilsperrungen und Sperrungen wirken sich auf den Nah- und Fernverkehr mit Fahrzeitverlängerungen, Umleitungen und Ausfällen aus. Alle Änderungen sind bereits in den Fahrplan eingepflegt. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de und im DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com


9. bis 19. Mai

-Einzelne Fernverkehrszüge werden mit einer Fahrzeitverlängerung von ca. 45 Minuten umgeleitet. Bei einigen Fahrten entfällt der Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf.

-Im Nahverkehr kommt es an bestimmten Tagen zum Ausfall einzelner spätabendlicher Fahrten des RE 3 Lutherstadt Wittenberg–Stralsund/Schwedt in Teilabschnitten zwischen Ludwigsfelde, Niedergörsdorf und Lutherstadt Wittenberg Hbf. Die Züge werden mit Bussen ersetzt.


23. Mai bis 6. Juni

-Das InterCity-Zugpaar 94/95 (Warnemünde–Wien) erhält vom 3. bis 6. Juni eine Fahrzeitverlängerung von rund 15 Minuten. Die Halte in Lutherstadt Wittenberg Hbf und Leipzig Hbf entfallen. Ersatzhalt ist Bitterfeld.

-Der bei einzelnen Zügen der ICE-Linie Hamburg–Berlin–Halle–München in den Morgen- und Abendstunden vorgesehene Halt in Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt.

-Einzelne Züge der ICE-Linie Hamburg–Berlin–Leipzig–München werden umgeleitet und der Halt Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt. Ersatzhalt ist Bitterfeld.
Einzelne Züge der ICE-Linie Berlin–Erfurt–Frankfurt–München werden ebenfalls umgeleitet, der Halt Lutherstadt Wittenberg Hbf entfällt. Ersatzhalt ist Bitterfeld.

-Im Nahverkehr entfällt am Wochenende des 4./5. Juni der RE 3 Lutherstadt Wittenberg–Stralsund/Schwedt zwischen Niedergörsdorf und Ludwigsfelde. Im Zeitraum vom 23. Mai bis 5. Juni entfallen einzelne spätabendliche Fahrten des RE 3 in Teilabschnitten zwischen Ludwigsfelde, Niedergörsdorf und Lutherstadt Wittenberg Hbf. Es folgt Ersatzverkehr mit Bussen.


Leipzig

Bauarbeiten am Adler gehen weiter // Bauvorbereitende Maßnahmen am Wilhelm-Liebknecht-Platz (Meldung vom: 30.04.2022)

Am Adler setzen die Leipziger Verkehrsbetriebe und Wasserwerke ab Montag, 2. Mai, bis Mitte November ihre Arbeiten fort. Modernisiert werden die Gleis- und Fahrleitungsanlagen, die Haltestellen sowie die Trink- und Abwasserleitungen in der Antonienstraße zwischen Zschocherscher Straße und Gerhardstraße sowie in der Zschocherschen Straße zwischen Siemensstraße und Antonienstraße. Damit startet, wie geplant, der zweite Teil der Baumaßnahme an dem westlichen Verkehrsknoten. Im Jahr 2021 wurden bereits die östliche Antonienstraße sowie der Kreuzungsbereich in Höhe Dieskaustraße umgebaut. Für LVB-Kunden bleiben die bisherigen Umleitungen in Kraft. Straßenbahnlinie 1 verkehrt ab Adler über die Dieskaustraße bis zur Ersatzendstelle Knautkleeberg. Dabei ist noch bis zum 15. Mai Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Westplatz und Knautkleeberg auf Grund der Baumaßnahme Käthe-Kollwitz-Straße im Einsatz. Straßenbahnlinie 3 verkehrt ab Adler über die Ratzelstraße bis zur Ersatzendstelle Lausen. Die am Adler verkehrenden Buslinien 60, N1 und N60 werden örtlich umgeleitet.

Für den Autoverkehr ist ab 2. Mai der Kreuzungsbereich Zschochersche Straße und die westliche Antonienstraße voll gesperrt. Die Umleitung aus Norden, Westen und Osten geht über Limburgerstraße, Gießerstraße und Erich-Zeigner-Allee. Die Umleitung aus Süden führt über Windorfer Straße und Altranstädter Straße. Weitere Informationen zur Baumaßnahme Adler finden Interessierte unter www.L.de/adler

Baumaßnahmen rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz

Rund um den Wilhelm-Liebknecht-Platz bauen die Leipziger Gruppe und die Stadt Leipzig vom 16. Mai bis Ende Oktober in der Kurt-Schumacher-Straße, Erich-Weinert-Straße und Eutritzscher Straße koordiniert in mehreren Bauabschnitten. Dabei kommt es zu Einschränkungen für den Straßenbahn- und Kfz-Verkehr. Erste Vorarbeiten starten bereits ab dem 9. Mai. Für den Autoverkehr ist ab 16. Mai der Wilhelm-Liebknecht-Platz und die Überfahrt Berliner Straße im Zuge der Kurt-Schumacher-Straße gesperrt. Eine Umleitung führt über Eutritzscher Straße und Roscherstraße. Die Erich-Weinert-Straße ist zudem vom 16. Mai bis 4. Juni gesperrt.

Änderungen im Linienverkehr der LVB gelten ab 16. Mai für die Straßenbahnlinien 1, 9, 10, 11, 14 und 16. So verkehrt in dieser Zeit die Bau-Straßenbahnlinie 34 zwischen S-Bf. Plagwitz und S-Bf. Connewitz über Westplatz, Hauptbahnhof und Bayerischer Bahnhof. Darüber hinaus sind auch die Buslinien 72, 73 und 90 von örtlichen Umleitungen betroffen. Weiterführende Informationen zur Baumaßnahme Wilhelm-Liebknecht-Platz finden Sie unter www.L.de/wilhelm-liebknecht-platz.

Umfassend über alle aktuellen Baumaßnahmen der Leipziger Gruppe informieren wir unter www.L.de/baustellen

Magdeburg

Schienenersatzverkehr nach Cracau, dichtere Anbindung im Herrenkrug (Meldung vom: 28.04.2022)

Aufgrund der Sperrung der Verkehrsanlage am Heumarkt durch die Landeshauptstadt Magdeburg können in der Zeit vom 2. Mai 2022 bis voraussichtlich 25. Mai 2022 keine Straßenbahnen zum Pechauer Platz verkehren. Die Linie 6 verkehrt aufgrund von Reparaturarbeiten nach einer Havarie ebenfalls verkürzt. Die MVB bieten einen Schienenersatzverkehr (SEV) an.

Mit Beginn der kommenden Woche ändert sich was in Ostelbien: Für die Fertigstellung der neuen Verkehrsanlage am Heumarkt wird diese von der Landeshauptstadt Magdeburg für voraussichtlich 24 Tage gesperrt, wodurch die Straßenbahnlinie 4 zusätzlich zur bestehenden Umleitung über den Breiten Weg und Nordbrückenzug nur bis zum Messegelände verkehrt. Im gleichen Zeitraum werden im Bereich Bahnhof Herrenkrug Folgeschäden einer Abwasserleitungs-Havarie beseitigt. Die Linie 6 verkehrt deshalb ebenfalls nur bis zum Messegelände. In dieser Zeit bieten die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) einen Ersatzverkehr mit Bussen an. Dazu wird die Buslinie 56 verlängert. Zusätzlich ist die SEV-Linie 44 wieder im Einsatz, als SEV der Linie 6 bis zum Herrenkrug. Dadurch kann dort zeitweise ein 10-Minuten-Takt angeboten werden. Diese Maßnahme wurde auf die Maßnahme im Bereich Cracau abgestimmt und bleibt bis voraussichtlich 17. Juni 2022 bestehen.

Änderung ab Montag, den 2. Mai bis voraussichtlich 25. Mai 2022
Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt verkürzt:
Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Messegelände (über Breiter Weg, Listemannstraße, Nordbrückenzug).

Nicht bediente Haltestellen: Arenen, Am Cracauer Tor, Mehringstraße, Simonstraße, Pfeiffersche Stiftungen, Cracau (Pechauer Platz)

Zusätzlich bediente Haltestellen: Jerichower Platz, Messegelände

Die Straßenbahnlinie 6 verkehrt verkürzt:
Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis Haltestelle Messegelände (über Breiter Weg, Listemannstraße, Nordbrückenzug).

Nicht bediente Haltestellen: Fachhochschule, Bahnhof Herrenkrug, Herrenkrug

Die Buslinie 56 wird verlängert:
Die Busse verkehren bis zum Messegelände.
Zusätzlich bediente Haltestellen: Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Ersatzhaltestelle Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände/Elbauenpark

In Richtung Randau: Die Ersatzhaltestelle Pechauer Platz befindet sich im Kreuzungsbereich Alt Prester/ Pechauer Platz.

Schienenersatzverkehr Linie 44 mit Bussen:
Als Ersatz fahren Busse zwischen den Haltestellen Messegelände und Cracau (Pechauer Platz) mit Anschluss an die Straßenbahn.

Zusätzlich verkehren die Busse bis zum Herrenkrug. Bitte beachten Sie die Hinweise an den Aushangfahrplänen. Die Anbindung des Herrenkrugs bleibt bis voraussichtlich 17.06.2022 bestehen.

Bediente Haltestellen: Cracau (Pechauer Platz), Pfeiffersche Stiftungen, Simonstraße, Ersatzhaltestelle Mehringstraße, Sportgymnasium, Friedrich-Ebert-Straße, Arenen, Jerichower Platz, Messegelände/ Elbauenpark, Fachhochschule, Bahnhof Herrenkrug, Herrenkrug

Die Bedienung der Haltestellen erfolgt wie bei den Bussen der Nachtlinie N1.

Haltestellenbedienung Pechauer Platz:
Die Haltestelle der Linie 56 in Fahrtrichtung Messegelände befindet sich in gewohnter Lage am Pechauer Platz. In Fahrtrichtung Randau wurde eine Ersatzhaltestelle im Kreuzungsbereich Alt Prester/ Pechauer Platz auf Höhe der Abfahrtshaltestelle eingerichtet.

Die Busse des SEV in Fahrtrichtung Messegelände nutzen die Abfahrtshaltestelle der Straßenbahn in der Wendeschleife Pechauer Platz.

Jena

Auf den Straßenbahnlinien 1,4 und 5 gilt vorübergehend der Ferienfahrplan (Meldung vom: 28.04.2022)

Das Fahrplanangebot des JNV muss auf den Straßenbahnlinien 1,4 und 5 wegen krankheitsbedingten Personalmangels reduziert werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:Auf den Straßenbahn-Linien 1, 4 und 5 gilt vorübergehend der Ferienfahrplan

Dresden

Straßenbahnschienen werden repariert // Linien 6, 10 und 12 fahren Umleitung (Meldung vom: 26.04.2022)

Aufgrund der Reparatur von Straßenbahnschienen auf der Loschwitzer Straße und Tolkewitzer Straße werden die Linien 6, 10 und 12 von Donnerstag, dem 28. April 2022, 4:15 Uhr bis Montag, den 2. Mai 2022, 4:00 Uhr wie folgt umgeleitet:

-Linie 6:Verkehrt von Wölfnitz planmäßig über Bahnhof Neustadt, Albertplatz und Sachsenallee bis zur Blasewitzer-/Fetscherstraße. Von geht es als Linie 12 weiter über Fetscherplatz nach Leutewitz.

-Linie 10:Wird als Ersatz für die Linie 6 von Striesen über Tolkewitz und Leuben nach Niedersedlitz verlängert.

-Linie 12:Fährt von Leutewitz planmäßig über das Stadtzentrum, Straßburger Platz und Fetscherplatz bis zur Blasewitzer-/Fetscherstraße. Von dort geht es weiter als Linie 6 nach Wölfnitz.

-EV 6/12:Ab Blasewitzer-/Fetscherstraße wird Ersatzverkehr angeboten. Die Busse fahren über Schillerplatz nach Tolkewitz. Nachts, wenn die Linie 10 nicht mehr verkehrt, werden sie bis Niedersedlitz verlängert.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten am Straßenbahngleis. Auf der Loschwitzer Straße in Höhe der Stationen „Lene-Glatzer-Straße“ und „Prellerstraße“ werden auf rund 160 Metern die verschlissenen Schienen ausgetauscht. Wegen des Gleiszustandes müssen die Bahnen dort aktuell beinahe im Schritttempo fahren. Nach der Reparatur kommen sie wieder zügiger voran. Die Instandsetzung stellt ein Provisorium dar, dass bis zum geplanten grundhaften Ausbau des Verkehrszuges halten soll.

Eine weitere Reparatur findet ab Freitagfrüh 9:00 Uhr auf der Tolkewitzer Straße statt. In Höhe der Brucknerstraße und damit fast am Schillerplatz sowie zwischen Kretschmerstraße und Fuchsstraße erfolgt ebenfalls der Austausch abgefahrener Schienen. Gleichzeitig wird die korrekte Gleisbefestigung überprüft und instandgesetzt.

Insgesamt investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rund 200.000 Euro in die Schienenreparatur. Die Kosten werden dem Budget für die laufenden Instandhaltung der DVB-Infrastruktur bestritten.


Einschränkungen für Autofahrer unvermeidbar

Zur Herstellung der nötigen Baufreiheit unterliegt auch der Individualverkehr an diesem Wochenende vorübergehenden Einschränkungen. An den beiden Baufeldern auf der Loschwitzer Straße können Autofahrer jeweils wechselseitig vorbeifahren. Das wird durch eine Ampel geregelt.

Schwieriger wird es östlich des Schillerplatzes. Ab Freitag 9:00 Uhr wird die Tolkewitzer Straße stadtauswärts ab Einmündung Kretschmerstraße gesperrt. Die Umleitung führt über Kretschmerstraße, Berggartenstraße und Oemestraße. Ab Freitag 18:00 Uhr wird die Tolkewitzer Straße zusätzlich stadteinwärts ab Oemestraße gesperrt.

Die Fahrtbeziehung zwischen dem Blauen Wunder, der Naumannstraße und der Hüblerstraße wird nicht beeinträchtigt. Wer den Schillerplatz von und nach Osten nur zur Durchfahrt passieren möchte, sollte sich aufgrund des zu erwartenden Verkehrsaufkommens besser für eine andere Route entscheiden.

Gera

Linie 5 zum Hofwiesenparkfest (Meldung vom: 26.04.2022)

Am 30.April und 1.Mai setzt die GVB die Linie 5 zum Hofwiesenparkfest ein. Und am 1.Mai zum 130-jährigen Straßenbahnjubiläums setzt die GVB zusätzlich historische Straßenbahnen auf der Sonderlinie ein.

Weitere Informationen finde Sie hier: Mit der Sonderstraßenbahnlinie 5 zum Hofwiesenparkfest

Sachsen

Neue Gleise zwischen Tharandt und Freiberg (Meldung vom: 22.04.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 25. April bis 17. Mai 2022 zwischen Tharandt und Freiberg (Sachs) die Gleise. Dabei werden Schienen, Schwellen und Schotter gewechselt. Diese Arbeiten sind notwendig, damit die Züge auch zukünftig pünktlich und zuverlässig fahren.

Die DB setzt unter anderem eine Gleisumbaumaschine, Bettungsreinigungsmaschine, einen Arbeitszug sowie Zweiwegebagger ein.

Die Arbeiten finden sowohl tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die DB bittet Anrainer um Entschuldigung für entstehende Beeinträchtigungen.

Informationen zum Zugverkehr
Aufgrund dieser Gleisbauarbeiten muss der Streckenabschnitt Tharandt <> Freiberg vom 2. bis 11. Mai 2022 für den Zugverkehr gesperrt werden, was zu folgenden Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren führt:

Die S-Bahnen der Linie S 3 Dresden ― Tharandt ― Freiberg werden auf dem Streckenabschnitt Tharandt ― Freiberg (Sachs) durch Busse ersetzt. Zusätzlich fährt ein Pendelverkehr zwischen Klingenberg-Colmnitz und Niederbobritzsch.

Die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn Linie RE 3 Dresden ― Chemnitz ― Hof und RB 30 Dresden ― Chemnitz ― Zwickau fallen auf dem Streckenabschnitt Tharandt ― Freiberg aus und werden durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com und www.mitteldeutsche-regiobahn.de.

Dieses Instandhaltungsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 690 Millionen Euro stehen 2022 für Netz und Bahnhöfe in Sachsen zur Verfügung. Damit modernisiert und erneuert die DB rund 110 Kilometer Gleise, 105 Weichen sowie 16 Brücken. Außerdem packt die DB 40 Haltepunkte und Bahnhöfe an – darunter den Hauptbahnhof Dresden sowie die Bahnhöfe Dresden-Plauen, Borna und Flöha. Mit diesem Programm will die DB die vorhandene Infrastruktur leistungsfähiger machen, mehr Kapazität im Schienennetz schaffen und ihre Stationen modern und barrierefrei gestalten. Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com.

Leipzig

Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 fahren ab 25. April 2022 wieder aller 10 Minuten (Meldung vom: 21.04.2022)

Schrittweise Normalisierung im LVB Angebot

Nachdem die Leipziger Verkehrsbetriebe pandemiebedingt ihr Angebot anpassen mussten, fahren die Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 ab Montag, 25. April 2022, wieder aller 10 Minuten.

Die Linie 2 verkehrt wieder mit verlängerten Fahrten bis/ab Meusdorf im Schülerverkehr morgens und nachmittags. Weiterhin gelten die Änderungen durch die Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße.

Die aktuellen Fahrplananpassungen im Busbereich bleiben weiterhin gültig. Weitere pandemiebedingte Einschränkungen können weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Die Kunden werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über LeipzigMove oder www.L.de/verkehrsbetriebe zur aktuellen Verkehrssituation zu informieren.

Magdeburg

Entscheidung zu Haltestellennamen gefallen (Meldung vom: 19.04.2022)

Für gleich zwei Haltestellen in Cracau und Olvenstedt standen neue Namen zur Auswahl. Bis zum 18. April 2022 konnte online bei der MVB darüber abgestimmt werden. Nun stehen die Ergebnisse fest.

Mit knappem Vorsprung wurde von den Teilnehmenden für eine Umbenennung der Haltestelle in Olvenstedt votiert. Sie soll fortan „Sankt-Laurentius-Kirche“ heißen, dafür stimmten 3500 Personen.

In Cracau war das Ergebnis eindeutig: die Mehrheit der Abstimmenden möchte den bisherigen Namen „Am Cracauer Tor“ behalten.
Als Dankeschön wurden unter allen Teilnehmenden insgesamt fünf Paar der stark nachgefragten MVB-Socken im Design der neuen Sitzbezüge verlost.

Die Ergebnisse im Detail:
Haltestellenbezeichnung „Am Cracauer Tor“
Die Haltestelle behält ihren bisherigen Namen, für „Am Cracauer Tor“ stimmten 834 und für „Zuckerbusch“ 391.

Haltestellenbezeichnung „Schule Alt Olvenstedt“
Diese Haltestelle soll künftig einen neuen Namen tragen. Für den neuen Namen „St.-Laurentius-Kirche“ gab es 3500 Stimmen, für den Namen „Schule Alt Olvenstedt“ 3430 Stimmen und für „St.-Laurentius-Weg“ lediglich 45 Stimmen.

Aktuell

Ostergruß (Meldung vom: 14.04.2022)

Das Team von Nahverkehr-Mitteldeutschland wünscht allen ein frohes Osterfest.

Aktuell

Für 10,60 Euro mit der ganzen Familie unterwegs - Zum VVO-Entdeckertag am 22. April mit Bus und Bahn durch die Region (Meldung vom: 13.04.2022)

„Ein Tag in Familie mit Bus und Bahn zum kleinen Preis durch den ganzen Verbund“, fasst Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) den Entdeckertag zusammen. Am 22. April laden die Verkehrsunternehmen in Dresden und der Region, der VVO und viele Partner zum günstigen Ausflug ein. „An diesem Tag gilt die Familientageskarte für 10,60 Euro nicht nur für eine Tarifzone, sondern für den gesamten Verbund: von Altenberg bis Hoyerswerda sowie von Schöna elbabwärts bis nach Riesa“, erklärt Gabriele Clauss. Mit dem Ticket können zwei Erwachsene und vier Schüler bis zum 15. Geburtstag unterwegs sein. „Zusätzlich fahren die Fahrgäste, wenn Sie das Ticket vorzeigen, auf den Schmalspurbahnen, bei der Stadtrundfahrt Meißen und auf der Kirnitzschtalbahn zum ermäßigten Preis. Auf den Dresdner Bergbahnen ist die Fahrt sogar kostenfrei“.

Zudem haben sich die Unternehmen Besonderes einfallen lassen: Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG erwartet die Besucher an der Bergstation der Schwebebahn zu einem Kinderprogramm und Führungen. Ab Meißen stehen Fahrten mit den Oldtimer-Bussen der Verkehrsgesellschaft Meißen auf dem Programm. Der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge fährt mit seinem H6-Bus ab Dresden nach Glashütte ins Uhrenmuseum und mit dem Ikarus-Bus durch die Sächsische Schweiz. Ab Heidenau fährt Elbtal-Bus mit einem Mercedes-Klassiker von 1999 auf Schlössertour in den Barockgarten Großsedlitz, auf den Pirnaer Sonnenstein und zum Schloss Weesenstein. Auf der Weißeritztalbahn bietet die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft eine Werkstattführung an. Alle Informationen zu diesen Angeboten sowie viele weitere Ausflugs-Ideen hat der VVO unter www.vvo-online.de/entdeckertag zusammengefasst.

Da im benachbarten Verkehrsverbund Oberlausitz Niederschlesien (ZVON) am 22. April der Komm-Rum-Tag stattfindet, sind zusätzlich Touren durch ganz Ostachsen besonders günstig. Fahrgäste mit der VVO-Familientageskarte können in den Zügen des trilex ein Komm-Rum-Ticket für 3,50 Euro pro Person erwerben und sind damit bis Bautzen, Görlitz oder Zittau mobil.

Alle Informationen zum Entdeckertag gibt es zudem im Flyer, der in allen Servicestellen der Unternehmen, in der VVO-Mobilitätszentrale, am VVO-Infomobil und an der InfoHotline unter 0351 8526555 erhältlich ist.

Sachsen (VMS)

Erse Versuchsfahrten Akkutriebzüge (Meldung vom: 08.04.2022)

Der Bau der neuen Batteriezüge für die Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig kommt voran. Pünktlich zum heutigen 150-jährigen Streckenjubiläum steht der erste Coradia Continental mit Akkus auf dem Dach bei Alstom (Salzgitter) kurz vor seiner ersten Testfahrt.

Die Lieferung der ersten Fahrzeuge der neuen Generation ist für Herbst 2023 geplant. Der Einsatz der elf Bahnen soll ab Dezember 2023 erfolgen. Die Dreiteiler werden in der Regel in Doppeltraktion (300 Sitzplätze) fahren, verfügen unter anderem über behindertengerechte Türen sowie Klimaanlage. Sie erreichen Tempo 160 und werden jeweils in Chemnitz und Leipzig über ihre Stromabnehmer aufgeladen. Damit fährt der VMS weit vor der Elektrifizierung der Strecke bereits mit Strom.

8i]VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Die neuen Fahrzeuge bringen die Beförderungsqualität auf der Strecke weit nach vorn. Das Reisen wird entspannter.“

Die Elektrifizierung und der Ausbau der Bahnstrecke Chemnitz – Leipzig durch die Deutsche Bahn soll voraussichtlich bis 2030 erfolgen.


links: Blick von oben auf das Dach der batterieelektrischen Bahn: Deutlich sind die Akkupacks zu sehen.
rechts: Die neuen Batteriezüge Coradia Continental: ein altbekanntes Gesicht von RE3, RB30, RB45.

Aktuell

Änderungen im Zugverkehr auf den Strecken zwischen Halle bzw. Leipzig und Erfurt bzw. Jena und Saalfeld aufgrund von Bauarbeiten (Meldung vom: 07.04.2022)

Die Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG zwischen Weißenfels und Naumburg gehen ihrem Ende entgegen. Von Samstag, dem 09.04.22 bis einschließlich Donnerstag, 14.04., kommt es aber noch einmal zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle (Saale) bzw. Leipzig und Erfurt bzw. Jena. Parallel durchgeführte Bauarbeiten in Bad Kösen führen zusätzlich zu Anpassungen in den Fahrplänen.

Es ergeben sich unterschiedliche Auswirkungen für die betroffenen Linien:

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 25 Halle – Jena – Saalfeld verkehren in diesem Zeitraum nicht auf dem Streckenabschnitt zwischen Weißenfels und Camburg (Saale). Sie werden auf diesem Abschnitt durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Die Züge der Regionalbahnlinie RB 20 Leipzig – Erfurt – Eisenach fahren nicht auf dem Streckenabschnitt zwischen Weißenfels und Großheringen. Aufgrund eines gesperrten Bahnübergangs fahren die Busse im Schienenersatzverkehr für die Linie RB 20 zwischen Weißenfels und Apolda mit Zwischenhalt in Naumburg und Bad Kösen. Reisende aus Richtung Leipzig mit dem Reiseziel Großheringen, Bad Sulza oder Niedertrebra fahren im Bus bis Apolda und nehmen den Zug in die Gegenrichtung. Reisende aus Richtung Erfurt steigen in Apolda in den Bus um, da die Züge nur bis Großheringen fahren und dort keine Möglichkeit zur Weiterreise besteht.

Die Züge der Regionalexpresslinien RE 16 Halle – Erfurt und RE 17 Erfurt – Naumburg entfallen zwischen Naumburg und Großheringen. Die Züge der Linie RE 16 halten in dieser Zeit außerplanmäßig auch in Leißling.

Zum Abschluss der Bauarbeiten kommt es in der Nacht vom Donnerstag, 14.04., auf Karfreitag, 15.04., zwischen 20 Uhr und 8 Uhr noch einmal zu umfangreichen Einschränkungen. Die Züge der Linie RB 20 werden dann zwischen Großkorbetha und Weimar, bzw. ab 23 Uhr zwischen Markranstädt und Weimar, durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt. Die Züge der RB 25 fahren in diesem Zeitraum auf dem gesamten Streckenabschnitt zwischen Halle und Camburg (Saale) nicht. Auch auf dieser Strecke werden die Züge durch Busse ersetzt.

Die gute Nachricht: Ab Ostern fahren die Züge wieder wie im Fahrplan vorgesehen.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md www.abellio.de/verkehr-aktuell-md Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem auf den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV), des Verkehrsverbunds Mittelthüringen (VMT) oder der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.




Erfurt

Einschränkungen auf der Bus-Linie 9 (Meldung vom: 06.04.2022)

Aufgrund einer Vollsperrung der Thälmannstraße kommt es auf der Bus-Linie 9 ab Montag, 11.04.2022, bis voraussichtlich Samstag, 23.04.2022, zu Einschränkungen.

Die Busse der Linie 9 verkehren in diesem Zeitraum zwischen Steinplatz und Hauptbahnhof über die Stadtbahnhaltestellen Leipziger Platz und Krämpfertor.

Die Haltestelle Ruhrstraße wird während der Vollsperrung ersatzlos in beiden Richtungen aufgehoben. Für die Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße dient die Stadtbahnhaltestelle Leipziger Platz als Ersatzhaltestelle in beide Richtungen.

Für die Einschränkungen bittet die EVAG um Verständnis.

Weitere Informationen gibt es unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“. Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Fahrleitungsbauarbeiten am Straßburger Platz (Meldung vom: 06.04.2022)

Wegen Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn am Straßburger Platz kommt es von Freitag, dem 8. April 2022, 18:00 Uhr bis zum Montag, den 11. April 2022, 3:30 Uhr zu Einschränkungen im Straßenbahn- und Autoverkehr. Im genannten Zeitraum ergeben sich folgende Umleitungen für die Straßenbahnlinien:

Linie 1:
Geteilte Linienführung: Im Osten verkehrt sie von Prohlis kommend planmäßig bis Comeniusplatz und anschließend über Fetscherplatz, Blasewitzer Straße, Güntzplatz zum Straßburger Platz. Von dort geht es weiter als Linie 10 zur Messe Dresden.
Im Westen verkehrt die Linie 1 von Leutewitz bis Postplatz und wendet in der Gleisschleife Webergasse.

Linie 2:
Verkehrt zwischen Comeniusplatz und Pirnaischer Platz Umleitung über Fetscherplatz, Blasewitzer Straße, Sachsenallee, Albertplatz und Carolaplatz.

Linie 4:
Wird zwischen Tolkewitz und Pirnaischer Platz über Schillerplatz, Sachsenallee, Albertplatz und Carolaplatz umgeleitet.

Linie 10:
Fährt von der Messe Dresden planmäßig bis Straßburger Platz und weiter als Linie 1 über Güntzplatz, Fetscherplatz und Comeniusplatz nach Prohlis.

Linie 12:
Verkehrt verkürzt von Leutewitz kommend bis zum Postplatz und wendet in der Gleisschleife Webergasse.

Ersatzverkehr EV4:
Ersatzweise fahren Busse zwischen Postplatz und Tolkewitz über Pirnaischer Platz, Straßburger Platz, Fetscherplatz und Pohlandplatz.

Grund der Umleitungen am Wochenende sind Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage im Einmündungsbereich der Stübelallee zur Canalettostraße. Insgesamt werden dort etwa 950 Meter Fahrdraht gewechselt, ein neuer Mast aufgestellt sowie alte Masten entfernt. Die alte Anlage ist nach vielen Betriebsjahren verschlissen und wird nun auf den aktuellen Stand gebracht. Der neue Fahrdraht ist aus hochwertigem Kupfer, hat einen Durchmesser von 12 Millimetern und wird erst zum Einbau auf die Baustelle gebracht. Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 400.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Für Autofahrer im Zuge der Stübelallee gibt es stadteinwärts ab Einmündung Wintergartenstraße eine Vollsperrung. Die ausgeschilderte Umleitung führt über Wintergartenstraße, Canalettostraße, Stephanienstraße, Striesener Straße und Günzstraße. Stadtauswärts steht entlang der Baustelle eine von zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die innere wird für die Bauarbeiten gesperrt.

Chemnitz

Sperrung Hauptbahnhof am 6. April 2022 ab 12 Uhr bis Betriebsschluss (Meldung vom: 04.04.2022)

Am Mittwoch, 6. April 2022 ab 12:00 Uhr bis Dienstschluss wird der Chemnitzer Hauptbahnhof vom Eisenbahnverkehr abgekoppelt.
Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. An- und Abfahrtszeiten werden vom Regelfahrplan abweichen.

Die Gründe sind erstens ein Softwarewechsel des elektronischen Stellwerks von DB Netz im Zuge der Modernisierung des Chemnitzer Bahnbogens. Zweitens macht der VMS den Hauptbahnhof fit für den Einsatz sowohl batterieelektrischer Züge (Ladeinfrastruktur Bahnsteig 5) als auch vollelektrischer Citylinks der 2. Generation (Bau einer elektrischen Systemtrennstelle).

Konkret wird der Schienenersatzverkehr (SEV) ab Chemnitz Hbf am 6. April 2022 zwischen etwa 11:00 Uhr und Dienstschluss folgendermaßen geregelt:
Für die Linien RE3, RE6, RB30 und RB45 startet/endet der SEV am Chemnitzer Omnibusbahnhof.
Hinweis: Fahrgäste Richtung Leipzig Hbf bitte unbedingt RE6-SEV ab Omnibusbahnhof nutzen!

Richtung Zwickau und Hof (RB30/RE3) besteht bereits SEV! Dieser fährt am 6. April bis 09.51 Uhr ab/an Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße, danach fährt er ab/an Chemnitzer Omnibusbahnhof.

Für die Citybahn-Linien: C13, C14 und C15 besteht SEV ab/an Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße.

Richtung Annaberg-Buchholz (RB80): SEV bis Erdmannsdorf, beginnt/endet Bahnhofsvorplatz/ Bahnhofstraße,

Richtung Olbernhau (RB81): SEV bis Hetzdorf, beginnt/endet Bahnhofsvorplatz/Bahnhofstraße.

Zudem fährt SEV zwischen Freiberg und Berthelsdorf (RB83)

ACHTUNG An- und Abfahrtzeiten weichen vom Regelfahrplan ab. Bitte vor Fahrtbeginn informieren auf www.vms.de, der App DB Navigator sowie den Internetseiten/Apps der beteiligten Verkehrsunternehmen (MRB, CBC, FEG, EGB).

Ohne Einschränkungen fährt am Mittwoch die Linie C11 (Chemnitz – Stollberg). Auch der Straßenbahnverkehr der CVAG rollt ganztags.
Eingeschränkt fährt C 13 (nur zwischen Chemnitz und Aue) sowie C 14 (nur zwischen Chemnitz und Thalheim)

Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste werden gebeten, ihre Fahrten rechtzeitig (24 Stunden vorher) beim zuständigen Verkehrsunternehmen anzumelden.

Zum Vormerken: Die nächste Großsperrung des Chemnitzer Hauptbahnhofs ist vom 28. zum 29. Mai 2022 (Wochenende nach dem Himmelfahrts-Feiertag) geplant.

Chemnitz

VMS beschafft und finanziert 19 vollelektrische Tram-Trains für Chemnitz-Bahn (Meldung vom: 31.03.2022)

Grünes Licht zur Finanzierung, Beschaffung und Instandhaltung neuer vollelektrischer Zweisystem-Regionalstadtbahnen (Tram-Trains) für die Linien der Chemnitz-Bahn. Nachdem die Verbandsversammlung zu Monatsbeginn dem Vorhaben bereits zustimmte, sind nun auch die Verträge unterschrieben.

Notwendig für den künftigen Tram-Train-Einsatz ist der neue Bahnbetriebshof an der Sachsen-Allee in Chemnitz.

Die Verbandsversammlung hat über ein Gesamtpaket für die Chemnitz-Bahn (Chemnitzer Modell) in Höhe von 234,56 Mio. Euro entschieden. Darin sind Bahnen, der neue Betriebshof an der Sachsen-Allee und Instandhaltung enthalten.

Das Projekt der VMS GmbH wird finanziert durch die Aufnahme von Investitionskrediten, Fördermittel des Freistaates Sachsen sowie Eigenmittel des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS).

Die Bahnen
Den Zuschlag für Lieferung und Instandhaltung von 19 Zweisystembahnen (mit Option auf weitere) hat die Bewerber-/Bietergemeinschaft Stadler erhalten, vertreten durch die Stadler Deutschland GmbH.

Stadler liefert die Bahnen ab Sommer 2025, ab Juni 2026 soll der planmäßige Einsatz im Fahrgastverkehr erfolgen.

Die Bahnen ähneln den bisher eingesetzten Citylinks, mit denen die City-Bahn Chemnitz (CBC) im Auftrag des ZVMS die Linien der Chemnitz-Bahn bedient.

Die Länge der neuen Fahrzeuge beträgt 37,5 m, rund 200 Personen können befördert werden, es gibt etwa 80 Sitzplätze. Die Citylinks der zweiten Generation verfügen über vier Doppeltüren pro Seite, womit ein ebenerdiger Einstieg an Bahnsteigen mit 38 cm und 55 cm möglich ist.

Die Mitnahme von Kinderwagen, Rollstühlen und Fahrrädern ist eingeplant. Die Fahrzeuge verfügen über ein dynamisches Fahrgastinformationssystem (FIS) und ein funkferngesteuertes Blindeninformationssystem (BLIS).

Die neuen Bahnen haben eine Antriebsleistung von 900 kW und erreichen Tempo 100.

Wesentlicher Unterschied zu den Citylinks der ersten Generation: Die neuen Stadler sind vollelektrisch, können mit Straßenbahnstrom (600/750 V Gleichspannung) im Stadtgebiet oder Eisenbahnstrom (15.000 V Wechselspannung) im Umland fahren.

Eingesetzt werden die Citylinks der zweiten Generation auf der Chemnitz-Bahn-Linie Richtung Mittweida sowie den noch durchgehend zu elektrifizierenden Strecken nach Glauchau über Stollberg und Oelsnitz, nach Burgstädt und Hainichen. Auch nach Limbach-Oberfrohna (Ausbaustufe CM 4) werden sie zum Einsatz kommen. Die Citylinks der ersten Generation fahren später auf den nicht elektrifizierten Strecken.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Mit dem neuen Fahrzeugpaket sind wir kostengünstiger und umweltfreundlicher unterwegs. Wir setzen hier das bereits im Elektronetz Mittelsachen erfolgreich praktizierte Prinzip ,Lieferung plus Instandhaltung durch den Hersteller‘ um.“

Jure Mikolčić, CEO der Stadler Deutschland GmbH: „Mit der Lieferung der nächsten Generation des CITYLINK zeigt Stadler, dass sich mit innovativen und flexiblen Lösungen Stadt und Land komfortabel und umsteigefrei verbinden lassen. Wir freuen uns, mit der Lieferung der 19 mehrsystemfähigen Fahrzeuge die Zusammenarbeit mit der Region fortzusetzen.“

Der Betriebshof
Damit die Fahrzeuge instandgehalten werden können, ist der Bau des neuen Betriebshofes an der Sachsen-Allee notwendig. Denn nur wenn die neuen Citylinks in hoher Qualität instandgehalten werden können, kann der Nahverkehr reibungslos, sicher und komfortabel funktionieren.

Die Planungen für den Betriebshof beginnen in diesem Jahr, mit der Genehmigung zum Bau (Planfeststellungsbeschluss) kann für 2024 gerechnet werden. Bis 2026 soll der Betriebshof stehen.


So soll die zweite Generation einmal aussehen

Magdeburg

Fahrgastbeteiligung: Umfrage zu Haltestellennamen gestartet (Meldung vom: 31.03.2022)

In den Stadtteilen Olvenstedt und Cracau wird für je ein Haltestellenpaar ein neuer Name gesucht. Dazu können Fahrgäste noch bis zum 18. April 2022 auf der Webseite der MVB über Namensvorschläge abstimmen.

Konkret geht es um die Haltestellen „Schule Alt Olvenstedt“ im gleichnamigen Stadtteil und die aktuell im Umbau befindlichen Haltestellen „Am Cracauer Tor“ in Cracau. Letztere wird durch den Umbau der Verkehrsanlage am Heumarkt und die damit verbundene Neugestaltung der Straßenbahntrasse in den Kreuzungsbereich „Alwin-Brandes-Straße/ Zuckerbusch“ verlegt.

Bevor die Haltestellenanlagen aufgebaut werden, kann nun über den Namen der Haltestellen entschieden werden.

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe laden zur Abstimmung auf der Unternehmenswebseite unter www.mvbnet.de/umfrage ein.

Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmenden insgesamt fünf Paar der stark nachgefragten MVB-Socken im Design der neuen Sitzbezüge verlost.

Die Abstimmung
Haltestellenbezeichnung „Am Cracauer Tor“
Hier besteht die Auswahlmöglichkeit zwischen folgenden Namen:
„Zuckerbusch“ oder „Am Cracauer Tor“

Haltestellenbezeichnung „Schule Alt Olvenstedt“
Folgende Vorschläge stehen hier zur Wahl:
“Schule Alt Olvenstedt“ oder
“St.-Laurentius-Weg“ oder
“St.-Laurentius-Kirche“

Aktuell

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle und Sangerhausen (Meldung vom: 29.03.2022)

Aufgrund der kurzfristig notwendig gewordenen Beseitigung von Schäden an den Gleisen durch die DB Netz AG kommt es am Donnerstagabend, 31.03.22, ab 21 Uhr, und am Freitag, 01.04.2022, zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Sangerhausen. Betroffen sind folgende Linien:

Regionalexpress RE 8 Halle –Sangerhausen - Leinefelde

Regionalexpress RE 9 Halle – Sangerhausen - Kassel

S-Bahn S7 Halle – Lutherstadt Eisleben


Aufgrund der Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt zwischen Röblingen am See und Sangerhausen in diesem Zeitraum für den Zugverkehr gesperrt. An diesen Tagen verkehren die Züge auf diesem Streckenabschnitt nicht und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Die SEV-Haltestelle Wolferode, Ort kann wegen eine Straßensperrung am Freitag, 01.04., nicht von den regulären Bussen des Schienenersatzverkehrs angefahren werden. Daher setzt Abellio an diesem Tag einen Kleinbus ein, der stündlich zwischen Wolferode und Lutherstadt Eisleben verkehrt. Dort besteht Anschluss von und zum Schienenersatzverkehr in Richtung Sangerhausen bzw. Röblingen.

Aufgrund der kurzfristigen Ankündigung der Schädenbeseitigung durch die DB Netz AG konnten die geänderten Fahrtzeiten des Schienenersatzverkehrs nicht in den elektronischen Reiseauskunftsmedien hinterlegt werden.

Sachsen

Rollender Boschafter für das Müglitztal (Meldung vom: 28.03.2022)

DB Regio startet mit weiteren modernisierten Triebwagen in Ausflugssaison

Ab morgen, 29. März 2022, ist ein besonders farbenfroher Triebwagen auf dem VVO-Dieselnetz im Einsatz. „Mit Motiven entlang der Bahnstrecke durch das Müglitztal zwischen Heidenau und Altenberg möchten wir Lust auf einen Ausflug machen“, erläutert Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Neben Wintersportlern in Altenberg, dem Schloss Weesenstein und dem Geisingberg zeigt eines der Motive passend zur bevorstehenden Saison Glashütte mit viel frischem Grün.“ Neben Ideen für Touren ins Osterzgebirge stellten DB Regio und der VVO zudem weitere zusätzlichen Angebote für den Frühling und Sommer vor.

„Ab dem kommenden Wochenende, 2./3. April 2022, sind auch wieder mehr Züge im Elbtal unterwegs“, zählt Stephan Naue, Leiter Produktmanagement Sachsen bei DB Regio Südost, auf: „An Samstagen fährt der aus Leipzig kommende Regionalexpress um 9.52 Uhr ab dem Dresdner Hauptbahnhof weiter in die Sächsische Schweiz, an Sonn- und Feiertagen fahren früh zwei zusätzliche S-Bahnen ab dem Hauptbahnhof flussaufwärts und nachmittags wieder zurück.“ Zudem startet der WanderExpress „Bohemica“ an Wochenenden und Feiertagen ab Dresden nach Litoměřice. Aufgrund von Baumaßnahmen können jedoch nicht alle Züge während der gesamten Saison planmäßig verkehren: Vom 26. Juni 2022 bis ins Jahr 2023 hinein wird zwischen Bad Schandau und der tschechischen Grenze gebaut. Die S-Bahn S 1 fährt deshalb fast immer nur bis Bad Schandau; von den Arbeiten betroffen ist auch die Nationalparkbahn U 28 zwischen Rumburk, Sebnitz, Bad Schandau und Děčín. Bei Fahrten in die Hintere Sächsische Schweiz empfiehlt es sich, vor jeder Fahrt im Internet oder im DB Navigator den aktuell gültigen Fahrplan abzurufen“, rät Stephan Naue.

Passend zum Saisonstart gibt der VVO neue Flyer für Ausflüge heraus. Ob für das Osterzgebirge, das Lausitzer Seenland, Dresden, das Elbland rund um Meißen und Moritzburg oder für die Sächsische Schweiz: Für jede Gegend im Verbund sowie für Touren nach Böhmen gibt es einen eigenen Flyer. Dieser enthält neben einer Übersichtskarte detaillierte Hinweise zu den Ausflugszielen sowie alle Informationen zu Anreise und Tickets. „Neben den Zügen starten ja auch die Fahrrad- und WanderBusse, Fähren, die Kirnitzschtalbahn, die Linie M zwischen Meißen und Moritzburg und die Stadtrundfahrt Meißen in die Saison“, ergänzt Gabriele Clauss. „Die Flyer fassen die ganze Vielfalt an Ausflugsmöglichkeiten hier in der Region zusammen.“ Die Flyer sind ab Anfang April im VVO-Shop unter www.vvo-online.de/shop bestellbar und bei allen Unternehmen erhältlich. Informationen zu den Fahrplänen und Tarifen gibt es unter www.bahn.de/sachsen und www.vvo-online.de sowie an der VVO-InfoHotline 0351 852 6555.

Aktuell

Baustelle Bad Kösen (Meldung vom: 24.03.2022)

Die Deutsche Bahn (DB) baut für eine flexiblere Betriebsführung vier zusätzliche Weichen im Bereich des Bahnhofs in Bad Kösen vom 1. bis 15. April 2022 ein. Durch den Einbau dieser Weichenverbindungen können Einschränkungen für den Reise- und Güterverkehr infolge von Baumaßnahmen minimiert werden. Es ist eine wichtige Vorbereitung für die im Jahr 2024 geplante Erneuerung der Saalebrücken. Die Weichen verkürzen die Strecke, die während der Bauarbeiten nur eingleisig befahren werden kann und sorgt auch nach Abschluss der Arbeiten für eine robustere Infrastruktur.

Bauablauf:
Im Zeitraum vom 1. bis 8. April 2022 werden zunächst in nächtlichen Sperrungen (jeweils von 22.50 Uhr bis 4.50 Uhr) Kabeltiefbauarbeiten und Kabelverlegearbeiten sowie Arbeiten an der Oberleitung durchgeführt.
Vom 9. bis 15. April 2022 ist der Bahnhof Bad Kösen und damit der Streckenabschnitt Naumburg (Saale)―Großheringen ganztägig gesperrt.
Während dieser Sperrung werden die vier neuen Weichen eingebaut und mit der Oberleitung überspannt. Weiterhin erfolgen Arbeiten an der Sicherungstechnik einschl. Softwarewechsel zur Inbetriebnahme der neuen Fahrstraßen.
Der Bahnübergang „Thüringer Straße“ (L 203) in Bad Kösen ist vom 9. bis 15. April 2022 für den Straßenverkehr gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Arbeiten finden tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner:innen um Entschuldigung.

Informationen zum Zugverkehr:
Deutschen Bahn
Einige Fernverkehrszüge der Linie Leipzig ― Naumburg/Gera ― Weimar ― Erfurt ― Frankfurt (Main), die durch das Saaletal fahren, werden vom 9. bis 15. April 2022 zwischen Erfurt und Leipzig umgeleitet und halten dadurch nicht in Weimar, Jena Paradies, Naumburg (Saale) und Weißenfels.
Die Züge der [Linie RE 18 Halle ― Jena-Göschwitz werden vom 9. bis 15. April 2022 zwischen Jena-Göschwitz/Jena Paradies und Naumburg (Saale) durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RE 42 Leipzig ― Jena ― Saalfeld ― Nürnberg fallen zwischen Leipzig und Jena Saalbahnhof aus. Zwischen Leipzig und Jena Paradies ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zwischen Jena Paradies und Jena Göschwitz nutzen Reisende die Abellio-Züge der Linie RB 25 Saalfeld (Saale)– Halle (Saale).
Die Züge der Linie RB 78 Querfurt ― Mücheln (Geiseltal) ― Merseburg werden in der Nacht am 14./15. April zwischen Mücheln (Geiseltal) und Merseburg durch Busse ersetzt.

Abellio
Auf den Linien von Abellio RB 20 Eisenach – Leipzig, RB 25 Saalfeld (Saale) – Halle (Saale) und RE 16 Erfurt – Halle (Saale) kommt es zu Fahrplanänderungen.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com und www.abellio.de.

Erfurt

Leicht reduziertes Angebot bei der EVAG: Bus-Linie 9 im 10-Minuten-Takt (Meldung vom: 23.03.2022)

Die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) muss ihr Fahrtenangebot erneut einschränken. Betroffen ist zunächst die Bus-Linie 9. Die Reduzierung erfolgt noch in dieser Woche und zwar ab Freitag, den 25. März 2022. Die Busse verkehren ab diesem Tag wieder nach Ferienfahrplan.
Leider ist in den letzten Tagen der Krankenstand bei den Fahrerinnen und Fahrern erneut stark angestiegen. Zusätzlich sind Mitarbeiter aufgrund von Quarantäneregeln abwesend. Trotz des Einsatzes aller verfügbaren Mitarbeiter - auch aus Verwaltung, Werkstätten und Infrastruktur - können nicht alle Fahrdienste vollständig abgesichert werden. Das bedeutet, statt einem 7,5 Minuten-Takt fahren die Busse der Linie 9 ab dem 25. März im 10-Minuten-Takt. Das reduzierte Angebot bleibt voraussichtlich bis zu den Osterferien bestehen.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste für das reduzierte Angebot um Verständnis.

Alle Fahrzeiten werden im Routenplaner sowie in der EVAG-App aktualisiert.

Hoyerswerda

Start für die Tageskarte Stadt Hoyerswerda (Meldung vom: 23.03.2022)

Pilotprojekt im Verkehrsverbund Oberelbe beginnt am 1. April

In Hoyerswerda startet ein Pilotprojekt: In den kommenden zwei Jahren wird der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mit der „Tageskarte Stadt“ ein günstiges Ticket für den Nahverkehr im Stadtgebiet testen. Gemeinsam mit der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH), die das Projekt initiiert hat, sollen mit dem preiswerten Ticket mehr Menschen für den Nahverkehr in der Stadt gewonnen werden.

„Eine einzelne Fahrt kostet 2,50 Euro, die neue Tageskarte zum Preis von 3,50 Euro lohnt sich also bereits ab der Rückfahrt“, erläutert Stefan Löwe, Geschäftsführer der VGH. „Wir bieten damit nun ein passendes Angebot für die Fahrgäste, die mit relativ kurzen Wegen einige Besorgungen an einem Tag erledigen möchten.“ Die VGH bietet im gesamten Stadtgebiet ein dichtes Netz mit fünf Buslinien an, die mit der Tageskarte genutzt werden können. Zudem sind im neuen Ticket die Regionalbusse innerhalb der Stadt sowie die Züge zwischen Schwarzkollm, Hoyerswerda und Hoyerswerda-Neustadt inklusive. „Mit einer Stadtfläche von über 95 Quadratkilometern werden einige Wege doch manchmal etwas länger, so dass ich mich über das Pilotprojekt im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sehr freue“, betont Torsten Ruban-Zeh, Oberbürgermeister Hoyerswerdas. „Ich hoffe, dass das neue Ticket auch im Interesse des Klimaschutzes rege genutzt wird und sich dauerhaft durchsetzt. Im Angesicht der steigenden Spritpreise wird der ÖPNV in Zukunft eine sinnvolle Alternative sein, um entspannt von A nach B zu kommen.“

„Mit dem Ticket testen wir erstmals im VVO die Akzeptanz für ein preiswerteres Angebot für die innerstädtischen Linien in kleineren Städten“, betont VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen. „Sollte es in Hoyerswerda rege nachgefragt werden, sind ähnliche Angebote für weitere Orte im Verbund möglich.“ Das Ticket ist ab 1. April bei den Busfahrern der VGH, in der Mobilitätszentrale am Lausitzer Platz, an den Automaten an den Bahnhöfen und per App erhältlich.

Erfurt

Einschränkungen auf den Stadtbahn-Linien 2 und 4 (Meldung vom: 22.03.2022)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten in der Nähe des Sparkassen-Finanzzentrums kommt es auf den Stadtbahn-Linien 2 und 4 ab Samstag, dem 26.03.2022, 04:00 Uhr bis Montag, dem 28.03.2022, 04:00 Uhr, zu veränderten Linienführungen mit Schienenersatzverkehr.

Die Stadtbahn-Linie 2 verkehrt planmäßig zwischen Wiesenhügel und Domplatz Süd. Ab der Haltestelle Domplatz Süd fahren Busse im Schienenersatzverkehr zum P+R-Platz Messe. Die Ersatzhaltestelle Theater befindet sich in der Maximilian-Welsch-Straße, die Ersatzhaltestelle S-Finanzzentrum in der Bonemilchstraße. Am Gothaer Platz kann in Richtung Domplatz keine Ersatzhaltestelle eingerichtet werden. Fahrgäste werden gebeten, die Ersatzhaltestelle S-Finanzzentrum zu nutzen.

Die Stadtbahn-Linie 4 verkehrt zwischen Ringelberg und Brühler Garten/Lutherstraße mit veränderten Fahrzeiten. Ab der Haltestelle Brühler Garten/Lutherstraße verkehren Busse im Schienenersatzverkehr über Benaryplatz (Ersatz für die Haltestelle S-Finanzzentrum) und Gothaer Platz zum Hauptfriedhof bzw. Flughafen/Airport. Die Haltestellen Gorkistraße, Justizzentrum und Bindersleben können nicht bedient werden. Vom Hauptfriedhof bzw. Flughafen kommend verkehren die Busse des Schienenersatzverkehrs über die Haltestelle Karl-Marx-Platz, wo der Übergang zur Stadtbahn Richtung Anger und Ringelberg erfolgt.

Aufgrund der veränderten Fahrzeiten der Stadtbahn-Linie 4 sowie der längeren Fahrzeiten des Schienenersatzverkehrs zum P+R-Platz Messe werden im genannten Zeitraum auch die Fahrpläne der Bus-Linien 43 und 80 angepasst. So ist gewährleistet, dass Anschlussverbindungen erreicht werden.

Für die Einschränkungen bittet die EVAG um Verständnis.

nformationen zu den Fahrplänen des Schienenersatzverkehrs gibt es an den Haltestellen sowie im Internet unter www.evag-erfurt.de bzw. in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Dresden

Zweiter neuer Stadtbahnwagen in Dresden eingetroffen (Meldung vom: 22.03.2022)

In der Nacht von Montag zu Dienstag traf der zweite neue Stadtbahnwagen für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in der sächsischen Landeshauptstadt ein. Wie schon beim ersten Fahrzeug, das im September 2021 angeliefert wurde, erfolgte der Transport vom Hersteller Alstom (vormals Bombardier) in Bautzen wieder auf einem überlangen Tieflader für Schwertransporte. Direkt nach der Ankunft am Friedrichstädter Güterverkehrszentrum wurde die knapp 45 Meter lange und rund 53 Tonnen schwere Stadtbahn abgeladen und noch in den frühen Morgenstunden mit einer anderen Stadtbahn in den Straßenbahnhof Gorbitz geschleppt. Dort beginnt heute die Inbetriebnahme.

Zunächst prüfen die Techniker auch bei diesem Stadtbahnwagen alle elektrischen Komponenten und stellen die Software ein. Dabei greifen die Techniker auf die Erfahrungen bei der Inbetriebnahme des ersten Fahrzeugs zurück, die seit Oktober 2021 läuft. Besonderer Bestandteil der Inbetriebnahme des zweiten Wagens ist ein Belastungstest der Konstruktion und des Materials, die als Prüfung für die ganze Serie dienen soll. Der zweite Wagen wird auch der erste im regulären Liniendienst sein, während auf dem ersten zunächst die Fahrerbildung erfolgt. Sind alle Tests und technischen Abnahmen erfolgreich absolviert, beginnt Ende Mai ein Probebetrieb. Dabei wird der tägliche Einsatz simuliert, aber noch ohne Fahrgäste gefahren. Die erste öffentliche Linienfahrt ist Mitte Juni 2022 vorgesehen.

Der neue Wagen trägt die Typbezeichnung NGT DX DD. Dabei steht „NGT“ für Niederflurgelenktriebwagen, also für ebenerdige Einstiege. Dass es sich um eine Bahn mit Drehgestellen und insgesamt zehn Achsen handelt, weisen die Buchstaben „DX“ aus und das „DD“ steht einfach erklärt für Dresden. Bei den DVB wird die Bahn mit der Wagennummer 2902 in die Flotte eingereiht.

Die insgesamt 30 bestellten Bahnen sind mit 2,65 Metern rund 35 Zentimeter breiter als die bisher in Dresden eingesetzten. Bis zu 290 Passagiere finden darin Platz. Innen sind auf beiden Seiten jeweils zwei Sitzplätze mit größerem Sitzabstand angeordnet, getrennt durch einen um fast 20 Zentimeter breiteren Mittelgang als bei den Vorgängern. Mehr und größere Türen sorgen für stressfreies Ein- und Aussteigen. In den Multifunktionsbereichen gibt es vier statt wie bisher zwei Stellplätze für Rollstühle oder Kinderwagen. Für die Wahl der Ausstattung haben die Verkehrsbetriebe ihren Kunden genau zugehört. Neben großen Panoramafenstern sorgt eine LED-Ambientebeleuchtung, die sich mit Leuchtstärke und Farbton der Tageszeit und dem Außenlicht anpasst, für eine helle Atmosphäre im Wagen. Es gibt mehr Informationsmonitore als bisher. Sie werden aus allen Positionen gut lesbar sein. Ebenfalls neu ist der Einsatz einer ausgeklügelten Belüftungstechnik, die im Sommer auch als Klimaanlage für angenehme Temperaturen sorgt. Kostenloses WLAN und Ladsteckdosen für Mobilgeräte ergänzen das neue Angebot an die DVB-Fahrgäste. Die Fahrzeuge entsprechen zudem den neuesten Sicherheitsstandards. Zehn weitere Fahrzeuge könnten per Option nachbestellt werden.

Sachsen

Mit Volldampf auf in die Zukunft (Meldung vom: 21.03.2022)

Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft bis 2037 auf schmaler Spur unterwegs

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) haben heute den neuen Verkehrsvertrag mit der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) unterzeichnet. Für die nächsten 15 Jahre, bis zum Dezember 2037, bestellen die beiden Zweckverbände den Eisenbahnverkehr auf der Fichtelbergbahn, der Lößnitzgrundbahn sowie der Weißeritztalbahn.

„Auch die Sicherung der Schmalspurbahnen ist eine Aufgabe der Verbände, für die der Freistaat uns Mittel zur Verfügung stellt“, erläutert Landrat Michael Harig, Verbandsvorsitzender des VVO. „Auch in Zukunft werden die Bahnen jährlich rund 160.000 Kilometer unter Dampf auf schmaler Spur unterwegs sein.“ Entsprechend der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zur Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs erhalten die beiden Verbünde derzeit jährlich rund sieben Millionen Euro für die drei Bahnen aus dem Landeshaushalt.

„Die Schmalspurbahnen sind ein wichtiger Teil des industriellen Erbes unseres Landes und bedeutender Baustein des Tourismus im Erzgebirge und im Elbland“, betont Landrat Dr. Christoph Scheurer, Verbandsvorsitzender des VMS. „Der neue Verkehrsvertrag sieht auch weiterhin die teilweise Einbindung in die Tarifsysteme der Verbünde vor. Darüber hinaus ist es das Ziel des abgestimmten Marketings zwischen der SDG und den Verbünden, die bereits hohe Bekanntheit der Bahnen weiter zu steigern.“

Roland Richter, Geschäftsführer der SDG hob angesichts der Vertragsunterzeichnung in der im Bau befindlichen neuen Werkstatt der Lößnitzgrundbahn hervor, dass mit dem neuen Vertrag eine wichtige Grundlage für weitere Investitionen gelegt wurde. „Neben der regelmäßigen Wartung der historischen Infrastruktur ist die zeitgemäße Wartung der Fahrzeuge wichtig“, so Richter. „Die bereits errichteten Werkstätten in Oberwiesenthal und Freital werden hier in Radebeul nun durch eine dritte Instandhaltungsstätte ergänzt.“

Die SDG betreibt mit historischen Fahrzeugen täglich Verkehr unter Dampf auf der Fichtelbergbahn (Cranzahl – Oberwiesenthal), der Weißeritztalbahn (Freital-Hainsberg – Kurort Kipsdorf) sowie auf der Lößnitzgrundbahn (Radebeul Ost – Radeburg). Das Unternehmen beförderte im vergangenen Jahr 455.000 Fahrgäste und beschäftigt 121 Mitarbeiter. Neben dem täglichen Planverkehr bietet die SDG gemeinsam mit zahlreichen Akteuren pro Jahr rund 200 Veranstaltungen auf den Bahnen an.

Berlin

Klangvoll im Untergrund (Meldung vom: 21.03.2022)

BVG und Klassik Radio bringen dezente Musik in die Berliner U-Bahn

Fahrgäste der BVG sollen sich in den U-Bahnhöfen wohlfühlen. Daran arbeiten Fachleute kontinuierlich. So erhalten die Stationen im Rahmen von Grundinstandsetzungen mehr Licht und hellere Fußböden, Oberflächen werden mit leicht zu reinigenden Materialien ausgestattet. Auch beim Personal gibt es erneut Zuwachs: Die BVG erhöht die Anzahl der Bahnhofsaufsichten um rund 50 Prozent auf künftig insgesamt über 200 Mitarbeiter*innen, die u.a. Sauberkeit und Kundenservice auf den U-Bahnhöfen im Blick haben. Für Sicherheit wiederum sorgen die Kräfte des BVG-Sicherheitsdienstes und der Dienstleister, die im Netz auf Streife sind. Jeden Tag sind 250 Sicherheitskräfte in gelb-blauer Dienstkleidung im Einsatz.

Speziell kuratierte Musikprogramme von Klassik Radio
Die BVG will jetzt herausfinden, ob auch dezente Musik dazu beitragen kann, das Warten auf den Zug noch angenehmer zu machen. Dafür lassen die Berliner Verkehrsbetriebe und Klassik Radio im Rahmen eines Pilotversuchs U-Bahnhöfe klingen: Seit heute testet Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen gemeinsam mit dem größten Klassik Sender der EU in vier Berliner Stationen, wie unaufdringliche Musik auf die Fahrgäste wirkt. In den kommenden sechs Monaten können die Fahrgäste in Befragungen mitentscheiden, ob der Test ausgeweitet wird.

Mit dem in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbreiteten Sender Klassik Radio hat die BVG einen renommierten Partner für den Pilotversuch gewonnen. Dessen Musik-Expert*innen haben speziell für den Test auf Berlins U-Bahnhöfen vier Musikprogramme kuratiert, zum Beispiel mit entspannender klassischer oder anregender Lounge-Musik. Das neue Musikambiente erklingt ab sofort testweise auf den Bahnsteigen der U-Bahnhöfe Unter den Linden (U5), Strausberger Platz (U5), Südstern (U7) und Moritzplatz (U8). Wer will, kann auch daheim reinhören – über bvg.de/ambiente.

Klassik oder Lounge – beruhigend oder belebend
Unterschiedliche Musikstile auf unterschiedlichen U-Bahnhöfen: Dem Testcharakter entsprechend wurden vier Stationen gewählt, die sich nicht nur baulich und somit akustisch unterscheiden. Sie haben auch verkehrlich eine jeweils andere Bedeutung, vom innerstädtischen Bahnhof unter dem Boulevard bis zum Bahnhof in einem Mischgebiet mit hohem Gewerbeanteil. Dabei gibt es keine feste Zuordnung des musikalischen Ambientes – Musikstile und Bahnhöfe werden im Laufe des Versuchs wechselnd kombiniert.

Durchsagen haben Vorrang
Damit die Durchsagen auf den Bahnsteigen gut zu verstehen sind und sich insbesondere blinde und sehbehinderte Menschen weiterhin gut orientieren können, wird die grundsätzlich dezente Musik bei Ansagen und bei Einfahrt und Aufenthalt eines Zuges am Bahnsteig automatisch ausgeblendet und unterbrochen. Das Vorhaben wurde vorab mit der Technischen Aufsichtsbehörde abgestimmt.

Dresden

Fährstelle Niederpoyritz ab Montag außer Betrieb (Meldung vom: 18.03.2022)

Die Fährstelle Tolkewitz - Niederpoyritz ist von Montag, dem 21. März 2022, 7:00 Uhr bis zum Freitag, dem 1. April 2022, 12:00 Uhr wegen Reparaturen und der fälligen Abnahme beider Anleger außer Betrieb.

Zunächst werden ab Montag die beiden Fähranleger in Tolkewitz und Niederpoyritz sowie die Landungsbrücken per Kran aus dem Wasser gehoben und in die Buswerkstatt nach Gruna gebracht. Dort starten die Unterhaltsarbeiten an den Pontons. Sie bestehen vorrangig in der Beseitigung korrodierter Stellen innerhalb und außerhalb der Schwimmkörper. Nach dem Sandstrahlen erhalten die Teile einen neuen Anstrich. Wichtigster Bestandteil der Arbeiten ist die Messung der Bodenplattenstärke. Ähnlich wie bei den Fährschiffen muss die Außenhaut der Anleger aus Sicherheitsgründen eine Mindeststärke aufweisen und ist Voraussetzung für die erneute Erteilung der Betriebserlaubnis durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA). Diese dem TÜV bei Autos vergleichbare Prüfung ist alle sechs Jahre fällig. Nach Abschluss der Instandsetzung werden die Anleger wieder zur Fährstelle transportiert und ins Wasser gehoben. Vor der Wiederinbetriebnahme prüfen Elektriker noch die korrekte Funktion der Beleuchtungseinrichtungen am Steg. Insgesamt investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rund 23.000 Euro. Der überwiegende Teil der Arbeiten wird durch eigene Fachleute durchgeführt, so dass es sich beim angegebenen Betrag zumeist um Materialkosten und Aufwendungen für den Kraneinsatz handelt. Während der Betriebspause wird das Fährschiff aus Niederporitz mit am Schwimmsteg in Kleinzschachwitz festgemacht.

Schwalben können kommen
Im vergangenen Jahr mussten die Landeklappen der Autofähre in Kleinzschachwitz aus Gründen der Betriebssicherheit verschlossen werden. Diese Landeklappen befinden sich auf beiden Seiten der Autofähre. Sie werden beim Anlegen einfach auf den Steg geklappt und stellen durch Einrasten zweier dicker Metallstifte eine feste Verbindung zum Anleger her.

Unter den Landeklappen hatten bis letzten Sommer Schwalben gebrütet. Teilweise mehrmals im Jahr. Sie ließen sich auch durch die Geräusche oder Bewegungen der Autofähre nicht stören. Nach dem Umbau ist das nun nicht mehr möglich. Auf der gemeinsamen Suche der Fährleute mit den Verantwortlichen des Umweltamtes wurden in Kleinzschachwitz neue Brutmöglichkeiten gefunden: Unter der Landungsbrücke des Schwimmanlegers der Personenfähre haben die Techniker letzte Woche lange waagerechte Metallplatten angeschweißt. Gerade rechtzeitig zur neuen Brutsaison stehen nun deutlich mehr passende Nistplätze für die geschützten Vögel zur Verfügung, als das vorher an der Autofähre der Fall war. Die Schwalben können also kommen.


Neue Brutplätze für Schwalben unterhalb des Steges zum Schwimmanleger in Kleinschachwitz
Foto: DVB AG

Chemnitz

Sonderzug zu Fußballspiel am 18. März 2022 (Meldung vom: 17.03.2022)

Mit dem Sonderzug zum Spiel der 2. Fußball-Bundesliga nach Aue: Dort empfängt der FC Erzgebirge am Freitag, 18. März 2022, den Karlsruher SC.

Anpfiff ist um 18:30 Uhr im Erzgebirgsstadion Aue. Zusätzlich zum Regelbetrieb verkehrt am 18. März 2022 zwischen Chemnitz Hbf und Aue ein Sonderzug der Linie C13.

City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Wir setzen den Zug ein, weil wir wegen des Spiels mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen rechnen. Die Besucher des Erzgebirgsstadions bitten wir, auf diesen Sonderzug mit erhöhter Beförderungskapazität auszuweichen.“

Zum Einsatz kommen Regioshuttles in Doppeltraktion mit insgesamt 140 Sitzplätzen. Die üblicherweise verkehrenden Citylinks verfügen jeweils nur über 87 Sitzplätze.

Hinfahrt
Abfahrt in Chemnitz Hbf auf Gleis 10 ist um 16:15 Uhr, der Zug hält bei dieser Fahrt auf den folgenden Bahnhöfen nicht:
Einsiedel Brauerei, Dorfchemnitz (bei Zwönitz), Niederzwönitz, Lößnitz ob. Bf. Hp und Lößnitz un. Bf. Hp.
Er ist um 17:30 Uhr in Aue (Sachs.) Erzgebirgsstadion, von da fährt der Zug weiter nach Aue (Sachs).

Rückfahrt
Abfahrt in Aue (Sachs) ist um 21:35 Uhr, um 21:38 Uhr am Erzgebirgsstadion.
Bei dieser fahrt hält der Zug auf allen Bahnhöfen. Die Bahnhöfe Niederzwönitz und Dorfchemnitz (bei Zwönitz) sind Bedarfshalte.
Ankunft in Chemnitz Hbf ist um 22:59 Uhr am Bahnsteig 10.


Dieser Fußballsonderzug wird am Freitag fahren (Regioshuttles der CBC in Doppeltraktion). Foto: City-Bahn Chemnitz/ Marco Bemme

Dresden

Verkehrsbetriebe fahren ab Sonnabend wieder Standardfahrplan (Meldung vom: 17.03.2022)

Ab Sonnabend, dem 19. März 2022, fahren die Straßenbahn- und Buslinien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wieder nach Standardfahrplan.

Damit kehren die Linien 1, 2, 8, 9, und 13 wochentags zum üblichen Zehn-Minuten-Takt zurück, die Linien 3, 4, 7, 9, 11 und 62 auch sonnabends. Lediglich die Verdichtung des Nachtverkehrs am Wochenende auf einen Halbstundentakt sowie die Verstärkungsfahrten der Linien E3 und 61 für Studierende der Technischen Universität (TU) bleiben noch ausgesetzt. Aufgrund der Corona-Einschränkungen und des Rückgangs der Nachfrage hatten die DVB ihr Angebot am 4. Dezember 2021 vor allem im Einkaufs- und Freizeitverkehr vorübergehend reduziert.

Lockerung Corona-Regeln und hohe Spritpreise: DVB erwarten Fahrgastanstieg
Mit Lockerung der bundesweiten Corona-Regeln erwarten die DVB wieder mehr Fahrgäste in ihren Bussen und Bahnen. Aktuell fahren werktäglich etwa 470.000 und damit rund 80 Prozent der üblichen Passagiere mit. Die Entscheidung für eine weitgehende Rückkehr zum Standardfahrplan basiert aber auch auf den aktuellen Preisen an den Tankstellen, die vermutlich mehr Menschen zum Umstieg auf den klimafreundlichen ÖPNV animieren wird. Trotz noch hoher Inzidenzzahlen, die auch Auswirkungen auf den Krankenstand der Belegschaft haben, wollen die Verkehrsbetriebe ihr Angebot wieder erhöhen. Notfalls kann auf einen Fahrerpool aus etwa 80 Mitarbeitenden in Verwaltung und Technik sowie auf 26 Studierende zurückgegriffen werden.

Studentenshuttles und Wochenendnachtverkehr bleiben unverändert
Mit der Rückkehr zum Standardfahrplan sind die Verstärkungsfahrten der Linien E3 und E61, die sonst zwischen Wilder Mann und Plauen beziehungsweise zwischen Karcherallee und Löbtau verkehren, noch nicht nötig. Diese Fahrten dienen zur Entlastung der Stammlinien während der Vorlesungszeiten an der TU. Die Studierenden werden sich voraussichtlich erst Ende April wieder in Präsenz einfinden.

Ebenfalls ausgesetzt bleiben die Verdichtungen des Wochenendnachtverkehrs auf einen Halbstundentakt. Die Veranstaltungs- und Freizeitangebote nach Mitternacht sind aufgrund von Corona immer noch sehr übersichtlich, so dass hier eine Fahrt pro Stunde völlig ausreicht.

Buseinstieg ab der zweiten Tür
Die wegen Corona eingeführte Regelung, dass die in Fahrtrichtung gesehen erste Tür der Busse geschlossen bleibt, wird erst einmal fortgesetzt. Aufgrund der noch immer hohen Infektionsgefahr steht hier der Schutz der Busfahrerinnen und -fahrer im Vordergrund. Die Kommunikation mit dem Fahrpersonal ist natürlich trotzdem möglich. Tickets gibt es an den stationären Fahrscheinautomaten. Außerdem läuft die weitere Ausrüstung der Busse mit mobilen Fahrscheinautomaten auf Hochtouren.

Leipzig

Weitere Angebotsanpassungen bei den LVB // C19-Abwesenheiten steigen ungehindert weiter (Meldung vom: 16.03.2022)

Nachdem bereits ab 14. März das LVB-Angebot auf den Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 angepasst werden musste, steigt die pandemiebedingte Abwesenheit u.a. auch bei den Leipziger Verkehrsbetrieben weiter. Um weiterhin ein stabiles und zuverlässigen Angebot sicher zu stellen, müssen die LVB erneut ihren Fahrplan auf zahlreichen Buslinien anpassen: Ab 21. März 2022 fahren die Buslinien 60, 65, 70, 74, 76 und 89 in einem 15-Minuten-Takt. Verstärkerfahrten für Schüler werden dabei weiter aufrecht erhalten.

Kunden werden gebeten sich auch weiterhin vor Fahrtantritt über die App LeipzigMove oder die Fahrplanauskunft ww.L.de/v zu informieren, ob ihre Fahrt stattfindet. Abhängig vom weiteren Pandemieverlauf sind weitere Anpassungen im Fahrplan nicht ausgeschlossen.

Gera

Digitale Fahrgastinformation wieder in Betrieb (Meldung vom: 15.03.2022)

An den drei Dynamischen Fahrgastinformationssystemen (DFI) am zentrale Umsteigeplatz in der Heinrichstraße sahen Fahrgäste seit einiger Zeit nur noch unverständliche Informationen. Dies gehört nun der Vergangenheit an. Die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH beauftragte das Berliner Unternehmen Elektrotechnik und Elektronik Oltmann GmbH mit der Instandsetzung der DFIs. Die Montage der ertüchtigten Anzeigetechnik erfolgt in diesen Tagen und so erhalten Fahrgäste in Kürze wieder die gewohnten visuellen Informationen wie Abfahrtzeiten, Liniennummer und den dazugehörigen Bahnsteig in gut lesbarer Qualität. „Für die zentrale Umsteigestelle in der Heinrichstraße ist es enorm wichtig, schnell und einfach Informationen für die öffentlichen Linien zu erhalten. Umso mehr freut es mich, dass unser Team der IT-Abteilung eine kostengünstige Möglichkeit gefunden hat, die bestehenden Systeme zu reaktivieren. Eine komplette Erneuerung der DFI wäre aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar gewesen“, resümiert GVB-Geschäftsführer Thorsten Rühle.

Beim ersten Blick auf die Anzeigetafeln werden aufmerksame
Fahrgäste ein Novum entdecken: zusätzlich wird nun auch mittels Piktogramm angezeigt, ob es sich um eine Bus- oder Bahnlinie handelt, und ein Rollstuhlsymbol gibt Auskunft, ob das anrollende Fahrzeug barrierefrei ist. In der untersten Zeile sind immer Datum und Uhrzeit abgebildet. „Digitale Anzeigedisplays sind schon lange nicht
mehr nur in Großstädten Standard. Auch wir sind in der Lage, unsere Fahrgäste mit modernen Systemen in bester Qualität zu informieren“, berichtet der IT-Leiter der GVB Matthias Vollhardt. „Um Gäste der Stadt schon bei der Ankunft per Zug über die weitere Verkehrsanbindung zu informieren, wurde auch das Anzeigedisplay im Geraer Hauptbahnhof überarbeitet“, so Vollhardt weiter. Ab Juni könnten weitere Haltestellen der Straßenbahnlinien 2 und 3 mit DFIs ausgestattet werden, sollte die GVB einen positiven Fördermittelbescheid erhalten

Sachsen-Anhalt

Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle und Könnern (Meldung vom: 14.03.2022)

Aufgrund von Gleiserneuerungsarbeiten durch die DB Netz AG kommt es vom Mittwoch, 16. März 2022, bis einschließlich Donnerstag, 31. März 2022, zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Halle (Saale) und Könnern.

Betroffen sind folgende Linien:
Regionalexpress RE 4 Halle – Aschersleben - Halberstadt - Goslar
Regionalexpress RE 24 Halle – Aschersleben - Halberstadt
Regionalbahn RB 47 Halle – Bernburg

Aufgrund der Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt zwischen Halle und Könnern in diesem Zeitraum für den Zugverkehr gesperrt.

An diesen Tagen verkehren die Züge auf diesem Streckenabschnitt nicht und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr ersetzt.

Um den Fahrgästen in Könnern den Anschluss an die Züge zur Weiterfahrt in Richtung Halberstadt oder Bernburg zu gewährleisten, fahren die Busse ab Halle (Saale) früher ab als im regulären Fahrplan vorgesehen. Die Busse in Richtung Halle verkehren später als im regulären Fahrplan.

Die Busse des Schienenersatzverkehrs für die Linien RE 4 und RE 24 halten nicht zwischen Halle und Könnern. Die Busse des Schienenersatzverkehrs für die Züge der Linie RB 47 halten an diesen Unterwegshaltestellen:
- Domnitz (Saalkr), Bus-Hst. Domnitz, Alte Löbejüner Str.
- Nauendorf (Saalkr), Bus-Hst. Nauendorf, Bahnhof
- Wallwitz (Saalkr), Bus-Hst. Trebitz, Amselgrund
- Teicha, Bus-Hst. Teicha, Bahnhof
- Halle-Trotha, Bus-Hst. S.-Bf. Trotha
- Halle Wohnstadt Nord, Bus-Hst. S.-Bf. Wohnstadt Nord

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf www.abellio.de/verkehr-aktuell-md, an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben außerdem die Möglichkeit, sich in der Fahrplanauskunft des Mitteldeutschen Verkehrsverbunds (MDV), der INSA-Fahrplanauskunft für Sachsen-Anhalt und der Auskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.

Leipzig

Neuer Fahrplan für die Straßenbahnlinien 2, 8 und 10 // Linien verkehren ab Montag im 20-Minuten-Takt (Meldung vom: 11.03.2022)

Nach der weiterhin angespannten pandemischen Situation und dadurch wieder erhöhten Abwesenheiten, sind die Leipziger Verkehrsbetriebe gezwungen ihr Fahrplanangebot anzupassen: Ab Montag, 14 März, fahren die Straßenbahnlinie 2, 8 und 10 im 20-Minuten-Takt. Entlang dieser Linien fahren zum großen Teil die Straßenbahnlinien 11 und 15, weiterhin im 10-Minuten-Takt.
Die Verkehrsbetriebe wollen so die Stabilität des Fahrplans und damit die Verlässlichkeit für Kunden weiter erhöhen. Kunden sollten vor Fahrtantritt über die App LeipzigMove oder die Fahrplanauskunft auf www.L.de prüfen, ob ihre Fahrt stattfinden kann.

Erfurt

Pandemiebedingte Angebotskürzungen im Erfurter Nahverkehr werden aufgehoben (Meldung vom: 08.03.2022)

Mit dem 14. März werden alle pandemiebedingten Angebotskürzungen aufgehoben. Seit 9. Dezember fuhr die Bus-Linie 9 nach Ferienfahrplan im 10-Minuten-Takt, statt im 7,5-Minuten-Takt. Darüber hinaus mussten auch ab 10. Januar die Abendfahrten bei den Stadtbahnen von einem 20-Minuten-Takt auf einen 30-Minuten-Takt reduziert werden. Ab Montag fahren alle Stadtbahnen und Busse wieder nach Standardfahrplan. Großzüge dazu zählt auch der neue Tramlink werden auf den Linien 1 bis 4 eingesetzt, mehr Fahrgäste können mitgenommen werden.

Zur besseren Organisation des Abendverkehrs bzw. Frühverkehrs am Wochenende wird die Stadtbahn-Linie 5 nicht mehr unmittelbar an der sogenannten Angerkreuzung teilnehmen. Sie bringt ihre Fahrgäste aus Richtung Zoopark kurz vor dem Treffen zum Anger und holt sie in umgekehrter Richtung aus Richtung Hauptbahnhof kommend kurz nach der Angerkreuzung ab. Zur Gewährung der Anschlüsse am Zoopark werden die Abfahrtszeiten der Bus-Linie 30 entsprechend angepasst.

Um die Umsteigewege von der Stadtbahn zu den Bus-Linien an der Haltestelle Grubenstraße zu verkürzen, wird die Belegung der Bussteige neu organisiert. Künftig verkehren die Bus-Linien 35 und 36 ab Bussteig 2 und die Abfahrten der Bus-Linie 31 werden an Bussteig 4 verlegt. Die Bus-Linie 10 fährt weiterhin am Bussteig 3 ab.

Zusätzlich gibt es noch eine kleine Änderung: Die Haltestelle „GVZ redcoon“ wird in „GVZ, West“ umbenannt.

Informationen zu den Fahrtmöglichkeiten bekommen Fahrgäste über das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Aktuell

Flüchtlinge aus der Ukraine fahren kostenlos (Meldung vom: 04.03.2022)

Flüchtlinge aus der Ukraine fahren in der gesamten Bundesrepublick Deutschland im Nahverkehr kostenlos. Zu dieser Entscheidung hat der Verband der Verkehrsunternehmen die Vermittlung übernommen gehabt.
Als Nachweis gilt ein gültiges Ausweisdokument der Ukraine.

Flüchtlinge die über Österreich, Polen, Tschechien nach Deutschland einreisen, können ebenfalls kostenlos mit dem Fernverkehr einreisen.
Für weitere Fahrten wird ihnen dann ein spezielles kostenloses Ticket "helpukraine" ausgestellt. Dieses Ticket wird in allen DB Reisezentren und DB Agenturen ausgegeben. Alle Infos zu diesem Ticket unter bahn.de/helpukraine
Auch hier gilt als Nachweis ein Ausweisdokument der Ukraine.

Gültigkeit des Tickets
Das Ticket gilt ab dem Tag der Ausstellung zwei Tage und in der 2. Klasse aller Fernzüge. Hunde und Kinder unter 15 Jahren können ebenfalls mitgenommen werden. Kinder werden auf dem Ticket mit eingetragen.

Sachsen (VMS)

VMS erhöht Fahrpreise (Meldung vom: 04.03.2022)

ZVMS bestätigt Tarifanpassungen zum 1. August 2022

Diesel, Personal, Strom: Für alle wird es teurer, auch für Verkehrsunternehmen. Deshalb müssen nun die Ticketpreise im VMS angeglichen werden. Die Verbandversammlung beschloss heute neue Tarife, gültig für einen Zeitraum von voraussichtlich zwei Jahren.

Innerhalb des vergangenen Jahres stiegen auch im Bereich des VMS die Dieselkosten um acht Prozent, die Personalkosten um sechs Prozent und die Stromkosten um 27 (!) Prozent. Hinzu kommen Hygiene-Kosten durch die Corona-Pandemie. Auch in diesem Jahr werden die Kosten voraussichtlich weiter steigen.

Vor diesem Hintergrund bestätigte die Verbandsversammlung heute Preissteigerungen um durchschnittlich 6,6 Prozent – für einen Zeitraum von voraussichtlich zwei Jahren.

Der Preis für einen Einzelfahrschein (Preisstufe 1) steigt um 20 Cent auf 2,50 Euro. Die Abo-Monatskarte (Preisstufe 1) wird um vier Euro teurer, steigt auf 55 Euro. Entsprechend verteuern sich Fahrscheine und Monatskarten der anderen Preisstufen.

Positiv: Unberührt von den Veränderungen sind die Preise für „JungeLeuteTicket“, „SeniorenTicket“, „SeniorenTicket Partner“, „AzubiTicket Sachsen“, „BildungsTicket“ „FerienTicket Sachsen“ sowie „FerienTicket VMS+VVV“.

Neu im Sortiment ist eine 10er-Tageskarte, deren einzelne Tagesabschnitte ohne zeitliche Beschränkung abgefahren werden können.

Jens Meiwald: „Damit führen wir ein attraktives Angebot für Fahrgäste ein, die aufgrund von Homeoffice oder flexibler Arbeitszeiten kein Monatsabo mehr benötigen.“ Der Vertrieb soll ausschließlich digital erfolgen - über die Apps Handy-Ticket Deutschland, DB Navigator und MRB.“

Neu ist ebenfalls, dass das „JungeLeuteTicket“ nun bereits ab einem Alter von 15 Jahren gilt (vorher 16 Jahre).

Um das Tarifsystem übersichtlicher zu gestalten, werden einige Tarifprodukte ersetzt: Die Wochenkarte wird gestrichen (sinkende Verkaufszahlen, Einführung 10er-Tageskarte), die Abo-Monatskarte Schüler/Azubi entfällt ebenfalls: Den noch 700 Kunden wird die Nutzung der attraktiven Pauschalpreis-Abos („BildungsTicket“, „AzubiTicket“) bzw. ermäßigter Monatskarten angeboten.

Magdeburg

Barrierefreier Ausbau der Haltestelle Thiemstraße (Meldung vom: 02.03.2022)

In Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt der Landeshauptstadt Magdeburg wird die stadteinwärts gerichtete Haltestelle Thiemstraße nach dem Magdeburger Standard barrierefrei ausgebaut.

Im Zuge dessen finden umfangreiche Arbeiten an den Gleisanlagen und der Fahrbahn statt, wodurch der Straßenbahnverkehr vom 9. März 2022 bis voraussichtlich 27. März 2022 an dieser Stelle unterbrochen wird. Die Nachtlinie N2 wird bereits ab dem Abend des 8. Mäz 2022 umgeleitet.

Die Änderungen im Linienverkehr gestalten sich folgendermaßen:
Linie 2

Die Straßenbahnlinie 2 verkehrt zweigeteilt:
Linie 2 Nord: Alte Neustadt <> Sudenburg
Im Norden zwischen Alte Neustadt und Haltestelle Benediktiner Str./Gesellschaftshaus normale Linienführung. Anschließend über S-Bahnhof Buckau/Puppentheater und Wiener Straße nach Sudenburg.

Zur Weiterfahrt in Richtung Buckau und Westerhüsen steigen Fahrgäste an der Haltestelle S-Bahnhof Buckau/Puppentheater in den Ersatzverkehr der Linie 42 um.

Linie 2 Süd: Westerhüsen <> Buckau
Im Süden verkehrt die Linie 2 verkürzt nur zwischen den Haltestellen Westerhüsen und Buckau (Wasserwerk).

Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt steigen Fahrgäste ab Haltestelle Buckau (Wasserwerk) in den Ersatzverkehr der Linie 42 um.
Fahrgäste mit Zielen in Buckau nutzen bitte den Ersatzverkehr der Linie 43 zwischen Buckau (Wasserwerk) und S-Bahnhof Buckau/Puppentheater.


Linie 8
Diese Linie wird eingestellt

Linie 13
Die Straßenbahnlinie 13 wird eingestellt. Als Ersatz fährt die Linie 2 über Warschauer Straße / Wiener Straße nach Sudenburg.

Schienenersatzverkehr
SEV 42: S-Bahnhof Buckau/Puppentheater <> Buckau (Wasserwerk)

Die Linie 42 fährt über Schanzenweg, Salbker Straße, Leipziger Straße, Raiffeisenstraße und Warschauer Straße. In Richtung Buckau verkehrt die Linie 42 über Warschauer Straße und Schönebecker Straße. Auf dem Linienweg werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Der Umstieg ist an den Haltestellen entlang der Leipziger Straße und Warschauer Straße möglich.

Hinweis: Am 20. März 2022 fährt die Linie 42 wegen Fahrleitungsinspektionen weiter bis „Westerhüsen“.

SEV 43: S-Bahnhof Buckau/Puppentheater <> Buckau /Wasswerk
Ersatzlinie für Verbindungen im Buckauer Kiez.

Wegen beengter Straßenverhältnisse können nur Kleinbusse eingesetzt werden.

Fährt über Schönbecker Str., Thiemstr., Karl-Schmidt-Str., Coquistr., Porsestr., Warschauer Str. und Schönebecker Str. und bedient werden die Haltestellen Buckau (Wasserwerk), Neue Str./Zirkusmuseum, Thiemstr., Klosterbergestraße, S-Bf. Buckau/Puppentheater und Budenbergstraße.

Nachtlinie N2: Alter Markt <> Westerhüsen
Die Nachtlinie N2 verkehrt als Bus.

In Fahrtrichtung Alter Markt:
Ab Haltestelle Zinckestraße wird die Linie über Schanzenweg, Salbker Straße, Dodendorfer Straße, Warschauer Straße und Schönebecker Straße umgeleitet. Ab Haltestelle Benediktiner Str./Gesellschaftshaus wieder normale Linienführung.

Die Haltestellen Buckau (Wasserwerk), Neue Straße/Zirkusmuseum, Thiemstraße und Budenbergstraße entfallen.

Zusätzlich werden die Haltestellen S-Bahnhof SKET/Industriepark, Hettstedter Straße, Dodendorfer Straße, S-Bahnhof Buckau/Puppentheater sowie die Ersatzhaltestellen Salbker Straße und Sudenburger Straße bedient.

In Fahrtrichtung Westerhüsen gilt die normale Linienführung.

Nachtlinie N6: Alter Markt <> Klinikum Olvenstedt
Die Nachtlinie N6 verkehrt als Straßenbahn.

Die Haltestellen Virchowstraße, Universitätsplatz, Walther-Rathenau-Straße, Gagernstraße, Westernplan, St.-Josef-Straße, Olvenstedter Grund, Am Sportplatz, Poststraße, Schule Alt Olvenstedt und Stephan-Schütze-Platz können nicht bedient werden.

Zusätzlich werden die Haltestellen City Carré, Hauptbahnhof Ost, Hauptbahnhof Nord und Goethestraße bedient.

Nachtlinie N9: Stephan-Schütze-Platz <> Olvenstedter Platz
Die Nachtlinie N9 verkehrt in dieser Zeit nicht als Rufbus, sondern als reguläre Nachtbuslinie.

Zusätzlich werden die Haltestellen Klinikum Olvenstedt, Brunnenstieg, St.-Josef-Straße, Olvenstedter Grund, Am Sportplatz, Poststraße, Schule Alt Olvenstedt und Stephan-Schütze-Platz bedient.

Dresden

Zwei Wochen Pause // Ab Montag Frühjahrsrevision der Standseilbahn (Meldung vom: 25.02.2022)

Aufgrund der routinemäßigen Frühjahrsrevision ist die Standseilbahn von Montag, 28. Februar bis einschließlich Freitag, 11. März 2022 außer Betrieb. Wer davor noch eine Fahrt genießen will, hat an diesem Wochenende noch die Gelegenheit dazu.

Nach der im Juni 2021 abgeschlossenen Rekonstruktion des technischen Denkmals stehen diesmal nur Routineprüfungen an, Überraschungen sind nicht zu erwarten. Die Bergbahner kontrollieren alle Bauteile, einschließlich der Hochbauten und Gleise sowie Tunnel und Viadukt. Auch die Seilbahnsteuerung sowie die Fernüberwachungs- und Signalanlage müssen ihre Funktionstüchtigkeit unter Beweis stellen. Danach kommen Fahrwerke, Türen und Elektrik beider Wagen unter die Lupe. Reinigungsarbeiten sowie eventuelle Kleinreparaturen gehören auch zur Revision. Den Abschluss bildet die jährliche Prüfung, die vom TÜV-Thüringen durchgeführt wird. Gibt es keine gravierenden Mängel, startet die erste Fahrt nach der Revision am 12. März 2022 um 9:08 Uhr.

Während der Revisionsarbeiten wird im Einsatzzeitraum der Standseilbahn ein Anruflinientaxi (alita) im 30-Minuten-Abstand angeboten. Das muss bis 20 Minuten vor der geplanten Abfahrt unter 857 1111 bestellt werden.

Dresden

Bauarbeiten auf der Carolabrücke (Meldung vom: 24.02.2022)

Straßenbahnlinien 3 und 7 werden umgeleitet

Von Montag, 28. Februar 2022, 4:00 Uhr bis zum Donnerstag, 17. März 2022, 3:30 Uhr wird die Carolabrücke für Straßenbahnen gesperrt. Grund dafür sind notwendige Baumaßnahmen am Gleis und an der Fahrleitung.

Umleitung der Linien 3 und 7
Die Linien 3 und 7 werden knapp drei Wochen lang zwischen den Haltestellen Carolaplatz und Walpurgisstraße umgeleitet. Sie fahren über die Augustusbrücke, den Postplatz und den Dr.-Külz-Ring.

Nachtverkehr
Zusätzlich fährt die Linie 7 im Nachtverkehr zwischen den Haltestellen Carolaplatz und Schwimmhalle Freiberger Platz eine Umleitung. Die Haltestelle Synagoge kann nicht bedient werden.

Magdeburg

MVB stellt neue Generation der mobilen Fahrkartenautomaten vor (Meldung vom: 21.02.2022)

Am 21. Februar 2022 wurden die ersten beiden Fahrzeuge mit dem neuen, mobilen Fahrkartenautomaten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Für viele Magdeburger und Gäste sind die bisher grauen Geräte in den Fahrzeugen die erste Anlaufstelle, um spontan Fahrkarten zu erwerben. Dazu Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel: „Wir sind froh, unseren Fahrgästen in diesem Jahr die neuen Geräte vorstellen zu können. Sie sind moderner, präsentieren sich in einem frischen Design und bringen darüber hinaus auch jede Menge neue Funktionen mit, wie beispielsweise das kontaktlose Bezahlen.“

Die Neuerungen im Detail
Cornelia Muhl-Hünicke, Leiterin der Abteilung Marketing: „Es ist nun möglich, in einem Kaufvorgang mehrere unterschiedliche Fahrkarten zu kaufen, wie beispielsweise eine Einzelfahrt und eine Einzelfahrt Kind. Die Tickets können im Anschluss sowohl in bar als auch elektronisch bezahlt werden. Das ist ein großer Fortschritt im Vergleich zu den bisherigen Automaten.“

Beim Verwenden der Barzahlung können nun auch mehrere Banknoten eingegeben werden. Darüber hinaus wird später die TouristCard in das Konzept integriert.

Auch optisch hat sich viel verändert, die Bildschirmoberfläche ist deutlich moderner und wurde hinsichtlich der Barrierefreiheit nach dem Magdeburger Standard gestaltet. Hier fand eine Abstimmung mit der Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt Magdeburg statt. So bietet sich den Nutzer:innen eine größere Schrift und ein höherer Farbkontrast. Auf dem optisch ansprechender gestalteten Gehäuse wurde ein Hinweis zum Ticketverkauf in Brailleschrift angebracht. Er weist darauf hin, dass für mobilitätseingeschränkte Personen auf Antrag eine Befreiung vom Beförderungsentgelt erfolgen kann. Gleichzeitig findet sich die grafische Gestaltung der neuen Sitzbezüge auf der Frontseite des Automaten wieder.

Auch auf technischer Ebene hat sich einiges verbessert. Durch das deutlich größere Touch-Display können Nutzer leichter auf die Informationen zugreifen. Mithilfe des ebenfalls neu eingeführten Fahrzeugnetzwerks ist der Fahrkartenautomat nun auch auf elektronischer Seite vollständig in das Bordnetzwerk integriert. So konnte auch die Wartungsfreundlichkeit erhöht werden, denn Aktualisierungen und Fehlerdiagnosen können nun per Fernzugriff stattfinden.

Der Fahrplan zur Umrüstung
„Mit der Vorstellung des neuen Fahrkartenautomaten beginnt auch die Umbauphase, in der unsere Werkstätten alle Fahrzeuge sukzessive mit den neuen Geräten ausrüsten werden.“ erklärt Frank Rathsack, Abteilungsleiter Technik. Dann erhalten zunächst alle neuen Busse die Fahrkartenautomaten. Diese Wagen sind bereits netzwerktechnisch vorbereitet und haben aktuell noch keine Möglichkeit zum Ticket-Erwerb.

Anschließend sind dann die restlichen Fahrzeuge an der Reihe, da hier zuerst die Komponenten des neuartigen Fahrzeugnetzwerkes verbaut werden müssen. Frank Rathsack: „Dieses ist unter anderem für das Bezahlen mit elektronischen Zahlungsmitteln erforderlich, welche via Internet abgewickelt werden. Der eigentliche Gerätetausch ist dahingegen sehr unkompliziert, da bei der Konzeption darauf geachtet wurde, die bereits in Verwendung befindlichen Halterungen wiederzuverwenden.
Da alle Vorarbeiten gut voranschreiten, kann der letzte Wagen mit neuem Automaten voraussichtlich noch in diesem Jahr in den Fahrgastbetrieb übergeben werden.“

Alle Fakten auf einem Blick:
Optische Merkmale
Größeres Touch-Display als bisher;
Hinweis zur Möglichkeit der kostenfreien Beförderung von mobilitätseingeschränkten Personen in Brailleschrift auf dem Gehäuse;
Grafische Gestaltung mit Bezug zur Landeshauptstadt Magdeburg (Silhouette auf dem Gehäuse);
Benutzeroberfläche (GUI) wurde modernisiert und nach dem Magdeburger Standard unter anderem mit größtmöglicher Schrift und hohem Farbkontrast barrierearm gestaltet.

Funktionale Verbesserungen
Elektronische Bezahlfunktion mittels electronic-cash (EC), auch kontaktloses Bezahlen ist möglich;
Annahme mehrerer Banknoten beim Bezahlen innerhalb eines Kaufvorgangs;
Erwerb unterschiedlicher Fahrkarten in einem Kaufvorgang, zum Beispiel: Einzelfahrt und Einzelfahrt Kind;
Integration der TouristCard (wird noch erfolgen).

Technische Neuerungen
Anbindung der Geräte an das Fahrzeug-Netzwerk;
Diagnose und Softwarewartung im Falle einer Störung via Fernzugriff;
Aktualisierung der Automaten per Fernzugriff möglich (bisher wurde dies vor Ort erledigt);


Der neue Fahrkartenautomat vorgestellt u. a. von der Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel
Foto: MVB

Leipzig

Weiter freie Fahrt auf dem Waldplatz // Baumaßnahme wird verschoben (Meldung vom: 19.02.2022)

Die Instandhaltungsarbeiten am Waldplatz müssen verschoben werden. Autofahrer haben deswegen weiterhin freie Fahrt auf dem westlichen Verkehrsknoten. Auf Grund der zu erwarteten Verkehrsdichte rund um die RB-Arena und kurzfristig notwendiger Anpassungen im Planungsablauf wird die Maßnahme auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Ursprünglich waren die Arbeiten vom 21. Februar bis 4. März geplant.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der regulären Fahrpläne. Die Straßenbahnlinie 3, 4 und 8 sowie Buslinie 131 fahren ab 21. Februar auch weiterhin ihren urprünglichen Linienweg. Die Straßenbahnlinien 7 und 15 fahren vorerst die angekündigte Umleitung über Westplatz, über Käthe-Kollwitz-Straße und Felsenkeller. Tagesaktuelle Informationen wie gewohnt unter www.L.de/v

Berlin

S-Bahn Berlin fährt Angebot wieder hoch – ab Ende nächster Woche volles Programm (Meldung vom: 18.02.2022)

Takt-Verstärker der S5 ab Montag wieder im Einsatz - Volles Programm ab Samstag, 26. Februar
Die S-Bahn Berlin fährt nach der minimalen Anpassung des Angebots aufgrund der angespannten Corona-Lage stufenweise wieder ihr volles Programm. S1, S3, S5, S26 und S75 fahren dann wieder uneingeschränkt nach regulärem Fahrplan.

Im Einzelnen sieht das wie folgt aus:

Ab Montag, 21. Februar, sind die Taktverstärker der S5 während der Hauptverkehrszeiten wieder im Einsatz.

Die S26 wird ab Samstag, 26. Februar, auch wieder an den Wochenenden eingesetzt und die S75 fährt dann samstags und sonntags wieder im 10-Minutentakt. Von Montag bis Freitag sind die Züge auf diesen Linien ohnehin uneingeschränkt nach Fahrplan gefahren.

Die Verstärker der Linien S1 und S3 folgen ab Montag, 28. Februar. Und verdichten den Takt während der Hauptverkehrszeiten.

Berlin

Alles nach Plan (Meldung vom: 18.02.2022)

Gute Nachrichten für die Fahrgäste im Berliner Nahverkehr: Am Montag, den 21. Februar 2022, kehren U- und Straßenbahnen zum vollen Fahrplanangebot zurück. Auch beim Bus gibt es bereits ab kommender Woche wieder mehr Fahrten, zunächst zusätzlich zu den aktuell angepassten und in der Fahrplanauskunft veröffentlichten Takten. Ab Montag, den 28. Februar, gelten dann auch auf allen Buslinien der Berliner Verkehrsbetriebe wieder die regulären Fahrpläne.

Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen hatte das wöchentliche Angebot im Januar in zwei Schritten um insgesamt 4,8 Prozent angepasst. Dank dieser Anpassung konnten sich die Fahrgäste, trotz erhöhter Krankmeldungen und Quarantänefällen in der Omikron-Welle, auch in den letzten Wochen auf regelmäßige und planbare Mobilität mit weiterhin dichten Takten verlassen. Auch während der Anpassungen wurde jederzeit das gesamte Netz bedient. Wo möglich, setzte die BVG zudem größere Fahrzeuge ein.

Dr.Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Wir freuen uns, unseren Fahrgästen nun wieder alle Fahrten anbieten zu können. Gleichzeitig möchten wir uns für ihr Verständnis und die Gelassenheit bedanken. Die Entscheidung, die Takte auf einigen Linien anzupassen, war uns alles andere als leichtgefallen. Dennoch war sie notwendig und richtig, weil wir so auch in den vergangenen Wochen stabil und zuverlässig unterwegs sein konnten.“

Die ab Montag wieder gültigen Normalfahrpläne für U-Bahn und Tram sind bereits in der Fahrplanauskunft hinterlegt. Beim Bus, wo die Umstellung aufgrund der Vielzahl der Linien und Dienste besonders aufwändig ist, werden die zusätzlichen Fahrten in der kommenden Woche zwar nicht in der Fahrplanauskunft, aber auf den Daisy-Anzeigern aufgeführt. Hier kommt also im Zweifel ein Bus mehr als gedacht. Eine Verbesserung gab es übrigens schon in dieser Woche: Bereits seit vergangenem Montag fahren die Züge auf den Linien U5 und U8 wieder regulär.

Länderticker

Neue Straßenbahnen für Woltersdorf (Meldung vom: 17.02.2022)

Die Straßenbahnlinie 87 in Woltersdorf ist seit vielen Jahren bekannt für ihre historischen Straßenbahnen und die nostalgische Atmosphäre. An der gemütlichen Freundlichkeit soll sich zwar auch in Zukunft nichts ändern, jedoch ist auch hier nun die Zeit für umfassende technische Neuerungen gekommen: Die über 60 Jahre alten Bestands-Straßenbahnen werden bald von modernen Fahrzeugen abgelöst.

Am Freitag, dem 11. Februar 2022 unterzeichneten Jarosław Bakinowski für den polnische Hersteller Modertrans und Detlef Bröcker für die Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH in Poznań einen Liefervertrag über drei neue Straßenbahnfahrzeuge für die Straßenbahnlinie 87 in Woltersdorf bei Berlin.

Bei den Fahrzeugen vom Typ Moderus Gamma mit der Serienbezeichnung LF 10 AC BD handelt es sich um komplett niederflurige Fahrzeuge. Der Niederfluranteil ist damit wesentlich höher als in der EU-weit erfolgten Ausschreibung gefordert worden war. Auf dem Straßenbahnmarkt ist die durchgängig niederflurige Bauweise bei einem so kurzen vierachsigen Fahrzeug derzeit noch relativ neuartig. Mit knapp 15 m Länge und 2,4 m Breite sind die neuen Bahnen zudem etwas geräumiger als ihre Vorgänger aus den 1950er/60er Jahren.

Zum Ein- und Ausstieg stehen auf jeder Fahrzeugseite drei Außenschwenkschiebetüren zur Verfügung. Die beiden Türen an den Fahrzeugenden sind 650 mm breit – über die 1300 mm breite Tür in der Fahrzeugmitte gelangt man in das Mehrzweckabteil mit Stellplätzen für Rollstühle, Kinderwagen und Gepäck. Der Innenraum der Moderus Gamma mit 22 Sitzplätzen sowie 54 Stehplätzen ist schallgedämmt und verspricht durch große Scheiben und den Einsatz von LED-Beleuchtung eine helle und freundliche Atmosphäre. Ein optisches und akustisches Fahrgastinformationssystem sorgt außerdem immer für eine gute Orientierung während der Fahrt. Die Straßenbahnen sind mit vier 50 kW-Motoren ausgestattet, die Energie beim Bremsen zurück ins Netz oder in die vorhandene Batterie speisen können.

Am Donnerstag, dem 17. Februar 2022 wurde in Woltersdorf durch Michael Buhrke (Landkreis Oder-Spree) der Fördermittelbescheid des Landkreises Oder-Spree mit Unterstützung des Landes Brandenburg in Höhe von rund 3,7 Mio. Euro an Detlef Bröcker (SRS GmbH) übergeben. Die Gemeinde Woltersdorf plant darüber hinaus, eine Investitionszuwendung in Höhe von 300.000 Euro bereitzustellen. Aufgrund der Bereitstellung dieser Fördermittel konnten bei der Bestellung der Straßenbahnen auch zusätzlich angebotene technische Ausstattungsmerkmale berücksichtigt werden, die über die Anforderungen aus der Ausschreibung hinaus gehen. So können die bestellten Fahrzeuge mit der Besonderheit überzeugen, dass mit Hilfe einer Batterie kurze Abschnitte auch ohne Oberleitung zurückgelegt werden können.

Mit dem Einsatz der neuen modernen Fahrzeuge auf der Straßenbahnlinie 87 in Woltersdorf kommt die SRS den Vorgaben aus dem Verkehrsvertrag mit den Aufgabenträgern nach. Ebenso werden die zeitlichen Vorgaben aus dem Nahverkehrsplan des Landkreises hinsichtlich der gesetzlichen Vorgaben zur Barrierefreiheit im Öffentlichen Personennahverkehr erfüllt. In ihrer Mobilität eingeschränkte Personen können so in Zukunft auch ohne Voranmeldung die Straßenbahn für ihre Wege in Woltersdorf oder nach Berlin bzw. für einen Ausflug nach Woltersdorf nutzen.

Die Lieferung der neuen Straßenbahnen ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant. Nach Erprobung und entsprechender Schulung des Personals erfolgt dann direkt der Einsatz im Ausflugs- und Pendlerverkehr.


So soll die Neue mal aussehen


Hintergrundinformationen
Die Tram Moderus Gamma LF 10 AC BD, drei Wagen mit den Nummern 41 - 43;
Bauart: einteiliger Zweiwege-Niederflur-Triebwagen mit 4 Achsen
Hersteller: Modertrans Poznań Sp. z o.o.
Baujahr: 2023
Spurweite: 1435 mm
Länge / Breite: 14,91 m / 2,40 m
Leergewicht: 20,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h
Fahrleitungsspannung: 600 V Gleichstrom
Platzangebot: 22 Sitzplätze / 54 Stehplätze
Sonstige Ausstattung: drei Türen je Fahrzeugseite, Mehrzweckabteil mit Rollstuhl-Stellplatz sowie Platz für Kinderwagen und Fahrräder im Bereich der mittleren Tür, Klimaanlage, Entwerter und natürlich Fahrgastinformationstafeln

Die Straßenbahnlinie 87
Strecke: S-Bhf. Berlin-Rahnsdorf <> Woltersdorf, Schleuse
Länge: 5,6 Kilometer
Tarif: VBB und ein Haustarif, gültig nur für die Linie 87

Dresden

Fahrleitungsbauarbeiten Washingtonstraße (Meldung vom: 17.02.2022)

Straßenbahnlinie 9 fährt tagsüber nach Radebeul Ost

Von Montag, dem 21. Februar 2022, bis Donnerstag, den 24. Februar 2022, wird die Straßenbahnlinie 9 jeweils tagsüber zwischen 7:30 Uhr und 18:30 Uhr in ihrer Streckenführung verändert.

Sie fährt dann von Prohlis kommend planmäßig bis Mickten und weiter bis Radebeul Ost.

Die Abfahrten in Mickten Richtung Prohlis finden an der Haltestelle der Linie 4 statt.

Während der täglichen Sperrung sind Busse „EV9“ als Ersatz zwischen Mickten und Kaditz im Einsatz. Sie starten ebenfalls an der Haltestelle der Linie 4. Alternativ können Fahrgäste zwischen Mickten und dem Elbepark auch die Buslinie 64 benutzen.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage auf der Kreuzung Lommatzscher Straße/Washingtonstraße/Kötzschenbroder Straße. Dort entsteht eine so genannte Fahrdrahthebeanlage. Aufgrund der Schwertransporte, die dort häufig von der Autobahn Richtung Innenstadt oder zum Hafen Dresden passieren, musste in der Vergangenheit oft nachts der Bahnbetrieb unterbrochen und die Fahrleitung per Hand so weit angehoben werden, dass die hohe Ladung darunter hindurch passte. Weil es sich um eine regelmäßig durch Schwertransporte befahrene Strecke handelt, wird nun eine „Fahrdrahthebeanlage“ eingebaut. Dadurch kann auf Knopfdruck die Oberleitung der Straßenbahn nach oben gefahren und nach Passage des Schwertransports wieder abgesenkt werden. Das dauert nur Minuten. Die Kosten des Einbaus betragen rund 112.000 Euro, etwa 83.000 Euro davon steuert der Freistaat Sachsen in Form von Fördermitteln bei.

Aktuell

Einschränkungen durch Sturmtief "Xandra" bei Trilex und Vogtlandbahn (Meldung vom: 16.02.2022)

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für das Sturmtief „Xandra“ ausgesprochen. Es wird vor starkem Sturm mit Orkanböen gewarnt. Diese Wetterlage wird den gesamten Zugverkehr der Länderbahn-Netze in Bayern, Thüringen und Sachsen beeinträchtigen.

Das Sturmtief „Xandra“ soll nach derzeitiger Prognose zwischen Mittwochabend und Donnerstagabend über Bayern, Thüringen und Sachsen ziehen. Die Einsatzstellen der Länderbahn sind bereits in Kontakt mit dem Infrastrukturbetreiber DB Netz sowie dem Wetterdienst und bereiten sich auf eine mögliche Ausnahmesituation vor.

Größere Einschränkungen in Sachsen und Thüringen
Es wird bereits heute Abend zu Einschränkungen in Sachsen und Thüringen kommen. Bei der vogtlandbahn und beim trilex werden die Züge heute ab 23 Uhr auf eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h herabgesetzt, um die Verkehre bis zum Betriebsende sicher aufrecht halten zu können. Dies kann zu Verspätungen führen.

Am Donnerstagmorgen ist in den genannten Netzen von vogtlandbahn und trilex mit massiven Einschränkungen auf der Infrastruktur durch Bäume und Äste auf den Gleisen zu rechnen. Bevor der reguläre Fahrbetrieb sicher und geordnet aufgenommen werden kann, sind auf diesen Strecken Erkundungsfahrten notwendig. Ein Betriebsbeginn ist so erst nach einer ausführlichen Streckenprüfung möglich. Die Züge in den frühen Morgenstunden (bis mindestens 7 Uhr) entfallen daher auf den meisten Strecken der vogtlandbahn und des trilex. Nachdem die Erkundungsfahrten beendet und die Schäden behoben wurden, rechnen wir damit, dass der Betrieb spätestens gegen 9 Uhr wieder aufgenommen werden kann. Dies setzt immer voraus, dass die Infrastruktur keine Schäden aufweist und sicher befahrbar ist. Für die ausfallenden Züge wird soweit möglich ein Busnotverkehr bereitgestellt.

Als Ausnahme sollen beim trilex die Verbindungen zwischen Dresden und Bischofswerda am Donnerstagmorgen planmäßig mit reduzierter Geschwindigkeit aufgenommen werden. Gleiches gilt für die Verbindungen der vogtlandbahn zwischen Zwickau und Plauen. Auch hier kann es jedoch zu Einschränkungen kommen, die von der aktuellen Lage vor Ort abhängen.

Situative Maßnahmen in Bayern
In den bayerischen Netzen der oberpfalzbahn, der waldbahn und des alex wird es zum momentanen Stand keine Einschränkungen aufgrund des Sturms am Mittwochabend geben. Die Länderbahn wird auch dort die Geschwindigkeiten vorsorglich herabsetzen.

Nach der aktuellen Einschätzung der Wetterlage wird versucht, den Betrieb in Bayern am Donnerstagmorgen planmäßig zu starten. Dabei wird der Verkehr mit einer herabgesetzten Geschwindigkeit von maximal 80km/h aufgenommen. Dies wird zu Verspätungen führen, die auch Einfluss auf mögliche Anschlussverbindungen haben können.

Bei allen Entscheidungen steht die Sicherheit des Fahrpersonals und der Fahrgäste im Vordergrund.

Wir bitten unsere Reisenden, wenn möglich, auf nicht notwendige Fahrten zu verzichten und sich in jedem Fall vor Fahrtantritt über die Lage zu informieren. Auf unserer Homepage und den gängigen Online-Medien werden wir Sie kurzfristig über die aktuelle Lage auf dem Laufenden halten.

Pressemitteilung der Länderbahn, 16.2.2022 um 18:28 Uhr

Aktuell

Bauarbeiten auf der Strecke Naumburg (Saale) - Weißenfels (Meldung vom: 16.02.2022)

Streckenabschnitt Weißenfels–Naumburg (Saale) vom 20. Februar bis 15. April nur eingleisig befahrbar • Einschränkungen im Zugverkehr • Sperrung des Bahnübergangs Leißling

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 20. Februar bis 15. April 2022 zwischen Weißenfels und Naumburg (Saale) neun Kilometer Gleise. Dabei werden Schienen, Schwellen und Schotter gewechselt. Diese Arbeiten sind notwendig, damit die Züge auch zukünftig pünktlich und zuverlässig fahren.

Während der Gleisbauarbeiten ist der Bahnübergang in Leißling gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können die Fußgängerunterführung nahe des Haltepunktes Leißling nutzen. Eine Umleitung für Autofahrer ist ausgeschildert.

Informationen zum Zugverkehr
Aufgrund der Bauarbeiten kann vom 20. Februar bis 15. April 2022 auf dem Streckenabschnitt Weißenfels―Naumburg (Saale) nur ein Gleis befahren werden die zu folgenden Fahrplanänderungen führen:

Deutschen Bahn:
Einige Fernverkehrs-Züge der Linie Leipzig ― Naumburg/Gera ― Weimar ― Erfurt ― Frankfurt, die durch das Saaletal in Richtung Jena/Nürnberg fahren, werden zwischen Erfurt und Leipzig umgeleitet und halten dadurch nicht in Weimar und Naumburg (Saale). Einige Züge fahren mit geänderten Fahrzeiten.

Die Züge der Linie RE 18 Halle ― Jena-Göschwitz fahren zwischen Jena-Göschwitz und Merseburg mit früheren Fahrzeiten und zwischen Halle und Jena-Göschwitz mit späteren Fahrzeiten. Die Züge halten zusätzlich in Leißling.

Die Züge der Linie RE 42 Leipzig ― Jena ― Saalfeld ― Nürnberg fahren zwischen Leipzig und Saalfeld/Probstzella mit früheren/späteren Fahrzeiten. Die Züge halten zusätzlich in Bad Kösen und Leißling.

Abellio Mitteldeutschland:
Auf den Linien von Abellio RB 20 Eisenach–Leipzig, RB 25 Saalfeld (Saale)–Halle (Saale) und RE 16 Erfurt–Halle (Saale) kommt es zu Fahrplanänderungen. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite von Abellio: Abellio Mitteldeutschland (hier sind alle Fahrpläne verlinkt).

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com und www.abellio.de.

Magdeburg

Ferienfahrplan ab dem 21. Februar 2022 (Meldung vom: 14.02.2022)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) passt ab 21. Februar aufgrund der konkreten Pandemieauswirkungen das Angebot weiterhin an.

Konkret wird ab Montag, den 21. Februar weiterhin nach den Ferienfahrplan gefahren.

Die Straßenbahn- und Buslinien der MVB fahren dann wie in den Ferien
(Sommer- und Weihnachtsferien). Die Straßenbahnen fahren somit montags bis freitags im 15-Minuten-Takt, die Busse darauf abgestimmt.
Der Nachtverkehr bleibt unberührt. Die Fahrzeiten sind in den ausgehängten Fahrplänen in der Spalte „Montag – Freitag Weihnachts-
/Sommerferien“ ersichtlich und in der elektronischen Fahrplanauskunft auf mvbnet.de sowie in den Smartphone-Apps easy.Go und INSA berücksichtigt.

Hintergrund der notwendigen Anpassung ist das aktuelle Pandemiegeschehen, was die durch das Unternehmen geplanten Abwesenheiten inzwischen deutlich überschreitet. Aufgrund der pandemischen Entwicklung hat die MVB in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Magdeburg beschlossen, die Stufe 1 des mehrstufigen Pandemiefahrplans zu veranlassen.

Dresden

Gleisreparaturen auf der Schweriner Straße und am Bahnhof Mitte (Meldung vom: 10.02.2022)

Von Montag, dem 14. Februar 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 28. Februar 2022, 4:00 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 1 und 2 zwischen Postplatz und Bahnhof Mitte Umleitung über Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße.

Die Buslinie 68 verkehrt ab Postplatz über Freiberger Straße, Ammonstraße, Könneritzstraße und Weißeritzstraße. Die Änderungen gelten jeweils in beiden Fahrtrichtungen.

In der Zeit von Montag, dem 21. Februar 2022, 4:00 Uhr bis Montag, den 28. Februar 2022, 3:30 Uhr wird zusätzlich auch die Straßenbahnlinie 12 zwischen Pirnaischer Platz und S-Bahnhof Freiberger Straße über Hauptbahnhof und Ammonstraße umgeleitet. Das betrifft nachts auch die Linie 7, die dann über den Postplatz fahren würde.

Grund der Umleitungen sind wichtige Reparaturen an Straßenbahnschienen und -weichen auf der Schweriner Straße, der Jahnstraße, am Bahnhof Mitte und am Postplatz, die während der verkehrsärmeren Winterferien zusammengefasst durchgeführt werden. Die Kosten für alle Baustellen betragen insgesamt rund 500.000 Euro. Sie stammen aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur.

Bau in mehreren Abschnitten
Begonnen wird am 14. Februar zunächst auf der Schweriner Straße, zwischen Einmündung Grüne Straße und Schützengasse am Wettiner Platz. Nach Entfernung von Fahrbahndecke und Rasengleis werden dort die Schienen, Schwellen und Befestigungselemente erneuert. Die Schienen sind inzwischen 20 Jahre alt und obliegen vor allem in den Gleisbögen einem hohen Verschleiß. In der zweiten Woche verschiebt sich die Baustelle weiter in Richtung Jahnstraße, direkt auf Höhe Schützengasse. Insgesamt werden rund 260 Meter Einfachgleis, 560 Quadratmeter Fahrbahn sowie etwa 300 Quadratmeter Rasengleiseindeckung erneuert. Außerdem sind 12 neue Schienenentwässerungseinläufe sowie der Ersatz weiterer Bauteile zur Entwässerung geplant.

In der Zeit vom 19. Februar 5:00 Uhr bis 21. Februar 3:30 Uhr erfolgt auf der Kreuzung Jahnstraße/Könneritzstraße parallel eine weitere Gleisreparatur. Im Zuge der Autofahrbahn Richtung Marienbrücke wird eine so genannte Pumpstelle beseitigt. „Pumpstellen“ sind Gleisabschnitte, bei denen sich der Unterbau gelockert hat und sich die Schienen bei Überfahrt einer Straßenbahn durchbiegen. Das ist für den Betrieb nicht gefährlich, für eine weitere Schädigung der Gleisbefestigung müssen solche „Pumpstellen“ aber regelmäßig beseitigt werden.

Ebenfalls in die Gesamtbauzeit fällt vom 21. bis 28. Februar die Reparatur einer Weiche am Postplatz, die sich in Höhe der ehemaligen „Käseglocke“ befindet. Dort werden die Stellvorrichtung, die Weichenzungen sowie die Heizung ausgetauscht. Dazu muss im Gleisbereich das Pflaster zunächst entfernt, nach der Reparatur neu eingesetzt und zum Schluss wieder verklebt werden.

Sachsen

Ausschreibung für neues Elektronetz Oberelbe startet (Meldung vom: 08.02.2022)

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Ausschreibung folgender Strecken veröffentlicht:
Linie RE 50 zwischen Dresden und Leipzig;
Linie RE 15 zwischen Dresden und Hoyerswerda;
Linie RE 18 zwischen Dresden und Cottbus;
Linie S 6 zwischen Dresden und Elsterwerda (bisher als RB 31 unterwegs);
Linie S 5 zwischen Dresden und Coswig mit Option zur Verlängerung nach Riesa;

Für die Linie RE 50 sind ausschließlich Doppelstockwagen vorzusehen, mit mindestens 475 Sitzplätzen. Für die Linien RE 15 und RE 18 sind 290 mindestens Sitzplätze und für die Linie S6 190 Sitzplätze vorzuhalten.

Betriebsbeginn des Netzes ist am 13. Dezember 2026, der Vertrag endet am 8. Dezember 2040.
Die Angebote müssen bis zum 7. Juli 2022 um 12:00 Uhr abgegeben worden sein und eine Gültigkeit bis 31. Dezember 2022 haben.

Sachsen

Streckensperrung zwischen Bischofswerda und Wilthen (Meldung vom: 04.02.2022)

Aufgrund des Defekts einer Stopfmaschine der DB Netz bei nächtlichen Bauarbeiten konnte der Zugverkehr heute (4. Februar 2022) morgen beim trilex nicht planmäßig aufgenommen werden.

Zwischen Bischofswerda und Wilthen besteht eine Streckensperrung mit Unterbrechung der Linien RE2 und RB61. Die Deutsche Bahn muss die angefangenen Arbeiten an den Gleisen beenden, bevor der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann. Laut Auskunft der DB Netz wird eine Ersatzmaschine dazu eingesetzt, welche jedoch zuerst nach Ostsachsen geholt werden muss.

Der Zugverkehr auf den Linien RE2 (Dresden – Zittau – Liberec) und RB 61 (Dresden – Zittau) ist unterbrochen.

Zwischen Bischofswerda und Wilthen ist ein Busnotverkehr eingerichtet.

Die Reisenden werden gebeten mit Reisezeitverlängerungen und Wartezeiten beim Übergang zwischen Zug und Bus bzw. Bus und Zug zu rechnen. Aufgrund der Netzunterbrechung bestehen auch betriebliche Auswirkungen auf den weiteren Zugverkehr.

Derzeit besteht seitens des Infrastrukturbetreibers noch keine gesicherte Prognose zur Wiederaufnahme des Zugverkehrs. Die ursprüngliche Prognose zur Wiederaufnahme am Mittag kann nach aktuellen Erkenntnissen jedoch nicht eingehalten werden. Es ist daher mit weiteren Einschränkungen auf den Zugverkehr bis in den Abend zu rechnen. Sobald die Gleis- und Stopfarbeiten abgeschlossen sind, wird der durchgängige Zugverkehr wieder aufgenommen.

Die Fahrgäste werden auch gebeten zu prüfen, den gesperrten Streckenabschnitt zu umfahren und auf Verbindungen über Görlitz sowie mit PlusBus-Angeboten ab Bautzen nach Wilthen bzw. Sohland und ab Löbau nach Ebersbach/Neugersdorf und Zittau auszuweichen. Zwischen den trilex-Zügen der Linien RE1 und RB60 (Dresden – Bautzen – Görlitz) sowie den Regionalbuslinien bestehen dazu geringe Übergangszeiten.

Alle Informationen zum Betrieb erhalten Fahrgäste auf der Internetseite www.trilex.de sowie im DB Navigator. Die Echtzeitinformationen werden regelmäßig entsprechend der gültigen Prognose aktualisiert.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 6 wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 03.02.2022)

Die Haltestelle Steigerstraße wird barrierefrei ausgebaut. Deswegen kommt es auf der Stadtbahn-Linie 6 zu Einschränkungen.

Die Baumaßnahme dauert vom 7. Februar 2022 bis voraussichtlich 25. Februar 2022. Während der Bauarbeiten kann die Haltestelle nicht bedient werden. Ein Ersatzhalt wird in der Hochheimer Straße eingerichtet. Wegen der örtlichen Gegebenheiten ist die Ersatzhaltestelle nicht barrierefrei. Wir empfehlen den Ausstieg an der vorhergehenden Haltestelle Hochheimer Straße. Hier ist der barrierefreie Aus- und Einstieg an der ersten Doppeltür möglich.

Die aktuellen Fahrplan-Informationen sind über www.evag-erfurt.de, das Service-Telefon: 0361 19449, die EVAG-App und im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger erhältlich.

Dresden

Haltestelle Brockwitzer Straße wird am Freitag eröffnet (Meldung vom: 03.02.2022)

Ab Freitag, dem 4. Februar 2022, 4:00 Uhr halten die Straßenbahnlinien 9 und 13 sowie die Buslinie 79 zusätzlich an der Haltestelle Brockwitzer Straße.

Damit wird das zuletzt entstandene Wohngebiet entlang der Sternstraße besser an das Bus- und Straßenbahnnetz der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) angeschlossen. Bisher war der Zustieg nur an den Haltestellen Sörnewitzer Straße oder An der Flutrinne möglich. Mit der neuen Station verkürzen sich die Wege zur nächstgelegenen ÖPNV-Station für die Anwohner deutlich.

Werktags verkehrt die Straßenbahnlinie 9 alle zehn Minuten an der Brockwitzer Straße. Nachts bedient die Straßenbahnlinie 13, die sonst in Mickten endet, die Verbindung bis Kaditz. So haben die Anwohner rund um die Uhr ein ÖPNV-Angebot. Wegen des Einkaufsverkehrs zum Elbepark fahren sonnabends sogar beide Linien bis Kaditz. Neben den Straßenbahnlinien hält auch die Buslinie 79, die zwischen Mickten und Übigau unterwegs ist, an der neuen Station.

Die Straßenbahnhaltestelle Brockwitzer Straße befindet sich in Mittellage der Sternstraße und besitzt barrierefrei zugängliche Bahnsteige. In jeder Richtung gibt es einen modernen Fahrgastunterstand, eine elektronische Abfahrtstafel sowie passende Sitzmöglichkeiten. Die Bahntrasse wird durch ein gelbes Springlicht gesichert, das sich bei Annäherung einer Bahn aktiviert. Die Busse halten am Fahrbahnrand der Sternstraße.

Die Gesamtkosten für Aufbau und Einrichtung der Haltestelle betragen rund 590.000 Euro. Knapp 100.000 Euro davon werden durch das Land Sachsen gefördert.

Mit Fertigstellung der Wohnbebauung im Areal an der Sternstraße ist die Neugestaltung des Einmündungsbereiches Brockwitzer Straße zu erwarten. Damit einher geht die Signalisierung des Knotens einschließlich des Haltestellenzugangs. Im Zuge des Umbaus soll auch die Bushaltestelle barrierefrei angelegt werden.

Historisches
Bis Ende der 1990er Jahre gab es zwischen Mickten und dem damaligen Endpunkt Übigau drei längere eingleisige Streckenabschnitte für die Straßenbahn. Neben der Störanfälligkeit der alten Signalanlage zur Absicherung für die wechselseitige Durchfahrt der Züge trug auch die Wartezeit auf den Gegenzug nicht zu einem reibungslosen Betrieb bei. Daher wurden 1997 zwei der drei Abschnitte, darunter auch entlang der Sternstraße, zweigleisig ausgebaut. Aufgrund der laut Stadtentwicklung vorgesehenen langfristigen Bebauung der großen Freiflächen nördlich der Sternstraße bereiteten die DVB bereits die Einrichtung einer zusätzlichen Station mit dem Namen Brockwitzer Straße vor. Dazu gehörte auch die unterirdische Verrohrung für kommende Versorgungsleitungen.

Nach den erheblichen Flutschäden 2002 sowie den nach der Wende gesunkenen Fahrgastzahlen wurde die Straßenbahnverbindung nach Übigau zugunsten einer neuen, nachfragestarken Stadtbahntrasse von der Sternstraße nach Kaditz eingestellt. Die neue Verbindung ging im November 2003 ans Netz. Das Hochwasser richtete auch an der Verrohrung der vorbereiteten Haltestelle Brockwitzer Straße einige Schäden an, die vor der jetzigen Inbetriebnahme gleich mit behoben wurden.


von links nach rechts:
Lars Seiffert (Vorstand für Betrieb und Personal DVB AG),
Stefan Engel (SPD-Stadtrat und DVB-Aufsichtsrat),
Dr. Martin Schulte-Wissermann (Piraten-Stadtrat und DVB-Aufsichtsrat),
Andreas Hemmersbach (Vorstand für Finanzen und Technik DVB AG).
Foto: DVB AG

Chemnitz

Eröffnung der Strecke Chemnitz - Aue (Meldung vom: 28.01.2022)

Wie wir bereits am 20. Januar 2022 berichteten, wird am 29. Januar 2022 die Strecke Chemnitz Hbf - Aue als Linie C13 und C14 eröffnet.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Aufgrund Corona findet keine Eröffnungsveranstaltung statt und wir starten sofort mit dem ÖPNV nach Fahrplan." Die ursprünglich geladenen Gäste haben Grußworte geschickt.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Mit dem Chemnitzer Modell ist in Sachsen wirklich etwas Besonderes gelungen. Dass dies geklappt hat, hat viel mit den Menschen zu tun. Mit dem gemeinsamen Wunsch, Dinge zu bewegen, eine Region zusammenzubringen. Der Verkehrsverbund Mittelsachsen, die City-Bahn Chemnitz, die Erzgebirgsbahn und die gesamte Region um Chemnitz herum haben das in den vergangenen Jahrzehnten gemeinsam erreicht. Die Verbindung nach Aue ist ein weiterer Meilenstein, herzlichen Glückwunsch dazu. Ich freue mich auf weitere attraktive Angebote und viele gemeinsame Initiativen. Wir wollen Sachsen als Bahnland weiterentwickeln – für den Tourismus aber auch für die Menschen, die hier leben und diese Angebote im Alltäglichen nutzen sollen.“

Verkehrsminister Martin Dulig: „Das Chemnitzer Modell ist ein großartiges Projekt – von der Region, mit der Region, für die Region! Es ist deutlich mehr als nur ein Bau- oder Fördervorhaben. Allein die Projektkonstellation mit dem Verkehrsverbund als Vorhabenträger, mehreren beteiligten Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen sowie mehreren Landkreisen, Städten und Gemeinden ist einzigartig in Sachsen und hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu beachtlichen Erfolgen geführt. Ich freue mich daher sehr, dass mit der umfassend ausgebauten Eisenbahnstrecke von Chemnitz nach Aue nun die zweite Ausbaustufe vollständig und mit ihr die dritte Verknüpfung von städtischem Straßenbahn- und regionalem Eisenbahnnetz in Betrieb geht. Ich wünsche allzeit gute Fahrt auf der ausgebauten Strecke sowie dem VMS und allen seinen Partnern gutes Gelingen und stets weise, vorausschauende Entscheidungen bei den weiteren Baustufen des Chemnitzer Modells.“

Das ist der Ablauf am Sonnabend, 29. Januar 2022:
Um 5:58 Uhr startet der erste Citylink von der Chemnitzer Zentralhaltestelle aus Richtung Aue. Ankunft dort um 7:16 Uhr.

Bereits um 6:39 Uhr wird sich der erste Zug von Aue aus nach Chemnitz in Bewegung setzen, Ankunft in Chemnitz 7:54.

Ab 10:00 Uhr wird ein eigens vorbereiteter Eröffnungsfilm ausgestrahlt - über alle geeigneten VMS-Kanäle (Youtube, Facebook, Instagram, Twitter). Und: bei erzTV, MEF/Kanal9 (Glück Auf -TV), Chemnitz Fernsehen, TV Westsachsen. Um 11:00 Uhr sendet Mittelsachsen-TV.

Friedbert Straube, Geschäftsführer der City-Bahn Chemnitz, die die Linien des Chemnitzer Modells für den VMS bedient: „Die Fahrten erfolgen entsprechend dem regulären Fahrplan für Sonnabende. Am Sonntag (30.1.) wird aufgrund eines voraussichtlich höheren Fahrgastaufkommens Fahrplan wie an Sonnabend gefahren.“

Die Strecke wird bedient von den Linien C13 und C14. Die Fahrpläne für das Eröffnungswochenende stehen unter www.city-bahn.de zum Download zur Verfügung.

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes, mit Mitteln des Bundes nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie Eigenmitteln des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS).

Brandenburg/Sachsen-Anhalt

Sanierung der Eisenbahnbrücke über die Elbe bei Wittenberge geht weiter (Meldung vom: 27.01.2022)

Strecke Wittenberge - Geestgottberg von Ende Januar bis Anfang April 2022 gesperrt - Ersatzverkehr für S-Bahnen zwischen Wittenberge und Osterburg eingerichtet

Nach über 30 Jahren ununterbrochener Nutzung wird auf die Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Elbe bei Wittenberge seit 2018 in verschiedenen Bauetappen neuer Korrosionsschutz auf die über einen Kilometer lange Elbebrücke aufgetragen. Über die Brücke verläuft die Eisenbahnstrecke von Stendal nach Wittenberge. Nach Abschluss der Korrosionsschutzarbeiten auf der Ostseite der EÜ (Fahrtrichtung Geestgottberg―Wittenberge) wird in diesem Jahr der Mittelteil der Brücke saniert.

Im Zeitraum vom 28. Januar bis 10. Juni 2022 werden die oberen Querverstrebungen (Windverbände) der Brücke gestrahlt und neu beschichtet. Die zu bearbeitenden Bereiche werden dazu eingerüstet und mit Platten und Planen für die Durchführung der Korrosionsschutzarbeiten abgedichtet.

Dadurch kommt es auf dem Streckenabschnitt Wittenberge-Geestgottberg zu folgenden Sperrungen und Ersatzverkehren:

- Vom 28. Januar (22 Uhr) bis 2. April 2022 (4 Uhr) wird die Strecke Wittenberge-Geestgottberg voll gesperrt und vom 2. April bis 10. Juni 2022 eingleisig gesperrt.

- Die S-Bahnen der Linie S1 Wittenberge-Stendal-Magdeburg-Schönebeck-Bad Salzelmen werden während der Totalsperrung auf folgenden Abschnitten durch Busse ersetzt.
-> Zwischen Wittenberge und Osterburg fahren Busse mit Halt in Seehausen und Geestgottberg.
->Zwischen Stendal und Wittenberge fahren Busse ohne Zwischenhalte (in der Hauptverkehrszeit).

-Vom April bis Juni 2022 ist die Strecke Wittenberge―Geestgottberg nur noch ein Gleis gesperrt und die S-Bahnen der S 1 fahren weitgehend planmäßig bei eingleisiger Betriebsführung.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter [url=https://bauinfos.deutschebahn.com/[bauinfos.deutschebahn.com[/url]

Details zur Sanierung der Eisenbahnbrücke:
- Bauausführung in sechs Bauabschnitten mit Gleissperrung von 2018 bis 2023
- Fachwerkträgerbrücke (Strombrücke mit zwei Flutbrücken)
- Gesamtbeschichtungsfläche 139.500 m²
- Gerüstbau (staubdichtes Gerüst je Bauabschnitt)

Die Eisenbahnbrücke über die Elbe bei Wittenberge wurde 1987 als 1.026 Meter lange Fachwerkträgerbrücke fertiggestellt. Sie besteht aus drei Durchlaufträgern mit einer 306 Meter langen Strombrücke und 2 Flutbrücken mit jeweils 360 Meter Länge. Die Breite der Brücke beträgt mit Randwegen rund 14 Meter. Die Brücke erhält nach Entfernung der alten Farbschichten folgenden neuen Beschichtungsaufbau: zweimal Grundbeschichtung, einmal Zwischenbeschichtung und eine Deckbeschichtung nach Korrosionsschutzplan. Gesamtbeschichtungsfläche: 139.000 m² Gerüstbauarbeiten: 268.000 m².

Thüringen

Video-Reisezentrum in Heilbad Heiligenstadt eröffnet (Meldung vom: 27.01.2022)

Persönliche Beratung per Video-Konferenz - Seit neun Jahren sind Video-Reisezentren erfolgreich

Die Deutsche Bahn (DB), Abellio Rail Mitteldeutschland und der Freistaat Thüringen haben heute (26. Januar) ein weiteres Video-Reisezentrum (VRz) in Thüringen eröffnet. Nach Leinefelde (8. Februar 2019) und Bad Langensalza (3. Dezember 2021) ist es das dritte VRz im Freistaat Thüringen. „In den barrierefrei erreichbaren Kabinen können sich Fahrgäste per Video-Chat von ortskundigen Reiseberatern persönlich informieren lassen und ihre Tickets kaufen“, erläutert Henriette Hahn, Leiterin Verkehrsmanagement Thüringen von DB Regio Südost. „Damit bieten wir allen Reisenden einen umfassenden Service, denn die Kunden erhalten Beratung, Information und Fahrscheine aus einer Hand“, ergänzt Rolf Schafferath, Geschäftsführer Vertrieb bei Abellio Rail Mitteldeutschland.

Das Heilbad Heiligenstädter Video-Reisezentrum befindet sich vor dem Empfangsgebäude auf dem Bahnhofsvorplatz und ist montags bis freitags durchgehend von 7.15 Uhr bis 18.30 Uhr und samstags von 8.15 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten stehen den Reisenden rund um die Uhr Fahrscheinautomaten der DB und von Abellio zur Verfügung. Darüber hinaus können Fahrgäste Tickets telefonisch unter der Service-Rufnummer 030 2970 bestellen sowie mobil im DB Navigator oder im Internet unter www.bahn.de buchen und erwerben.

Im Video-Reisezentrum melden sich die Kunden über eine einfache Ruftaste bei Reiseberater in der Video-Zentrale. Dieser schaltet sich auf den Bildschirm im Video-Reisezentrum auf. DB-Mitarbeitende beraten per Video-Konferenz zu möglichen Reiseverbindungen, Preisen und Angeboten. Die Reisenden verfolgen die Arbeitsschritte auf einem zweiten Bildschirm mit der Menüführung eines Fahrkartenautomaten. Gezahlt wird bar, mit EC- oder Kreditkarte. Verbindungsinformationen und Fahrscheine werden sofort ausgedruckt.

„Die Video-Reisezentren sind ein Gewinn für alle Beteiligten“, sagt Marc Dammann, Leiter personenbedienter Vertrieb Nord/Ost bei der DB Vertrieb GmbH. „Die Kundinnen und Kunden profitieren von längeren und durchgehenden Öffnungszeiten sowie ortskundigen Reiseberatern. So verbindet das Video-Reisezentrum die Vorteile der Digitalisierung mit den Annehmlichkeiten einer persönlichen Beratung. Für die Mitarbeitenden werden in den Video-Zentralen zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen.“ Bundesweit betreibt die Deutsche Bahn seit dem Start vor rund neun Jahren mittlerweile rund 130 Video-Verkaufsstellen.

Im Video-Reisezentrum melden sich die Kunden über eine einfache Ruftaste bei Reiseberater in der Video-Zentrale. Dieser schaltet sich auf den Bildschirm im Video-Reisezentrum auf. DB-Mitarbeitende beraten per Video-Konferenz zu möglichen Reiseverbindungen, Preisen und Angeboten. Die Reisenden verfolgen die Arbeitsschritte auf einem zweiten Bildschirm mit der Menüführung eines Fahrkartenautomaten. Gezahlt wird bar, mit EC- oder Kreditkarte. Verbindungsinformationen und Fahrscheine werden sofort ausgedruckt.

Reisende finden weitere Informationen sowie alle Video-Verkaufs-Standorte unter www.bahn.de/vrz.

Dresden

Linie 13 kehrt auf Stammstrecke zurück (Meldung vom: 26.01.2022)

Teilabschnitt Großenhainer Straße wird am Montag freigegeben

Am Montag, dem 31. Januar 2022, 4:00 Uhr wird die Großenhainer Straße zwischen Fritz-Reuter-Straße und Pestalozziplatz für den Auto- und Straßenbahnverkehr freigegeben. Dann wird die neue und jetzt barrierefreie Kombihaltestelle „Liststraße“ durch die Straßenbahnlinie 13, die Buslinie 81/478 sowie den Ersatzverkehr EV 3 bedient. Für den Verkehr gesperrt bleibt der Abschnitt der Großenhainer Straße zwischen Fritz-Reuter-Straße und Großenhainer Platz.

Anpassungen bei Straßenbahn- und Buslinien
Die Straßenbahnlinie 3 verkehrt ab Montag von Coschütz kommend planmäßig bis Bahnhof Neustadt und endet in der Eisenbahnstraße. Vom Bahnhof Neustadt fahren Busse als Ersatzverkehr „EV 3“ über Hansastraße bis zum Wilden Mann.

Die Straßenbahnlinie 8 ist planmäßig zwischen Südvorstadt und Hellerau unterwegs.

Die Straßenbahnlinie 13 kehrt auf ihre Stammstrecke zwischen Prohlis und Mickten beziehungsweise Kaditz zurück. Dabei passiert die „13“ auch wieder den Abschnitt über die Görlitzer Straße in der Neustadt. Die bisherige Umleitung über Albertplatz nach Hellerau entfällt.

Die Buslinie 81/478 fährt planmäßig von und nach Wilschdorf. Allerdings ist zwischen „Liststraße“ und „Bahnhof Neustadt“ eine Umleitung über Fritz-Reuter-Straße und Hansastraße notwendig.

Bauarbeiten werden fortgesetzt
Mit Freigabe des nächsten Teilabschnitts der Großenhainer Straße konzentrieren sich die Bauarbeiten auf den Abschnitt zwischen Fritz-Reuter-Straße und Großenhainer Platz. Voraussichtlich bis zum Juli 2022 werden dort unterirdische Versorgungsleitungen, Fahrbahnen, Straßenbahngleise, Fahrleitungsanlagen und Stadtbeleuchtungen erneuert. Die Haltestelle „Großenhainer Platz“ entsteht barrierefrei und erhält eine moderne Ausstattung mit elektronischen Abfahrtstafeln, Sitzgelegenheiten und Überdachung. Für Anwohner und vor allem die im Bauabschnitt liegende Rettungswache bleiben die Zufahrten auch während der Bauzeit erhalten, Einschränkungen werden vorher individuell abgestimmt.

Im Juli 2022 beginnt dann der Ausbau der Großenhainer Straße zwischen Großenhainer Platz und Conradstraße, gefolgt vom südlichen Teil der Hansastraße einschließlich des unter der Eisenbahnunterführung am Bahnhof Neustadt liegenden Verkehrszuges.

Gesamtprojekt
Seit 29. März 2021 bauen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) gemeinsam mit dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden (STA), der SachsenEnergie, der Stadtentwässerung Dresden sowie Kommunikationsanbietern den Abschnitt der Großenhainer Straße zwischen Pestalozziplatz und Großenhainer Platz in mehreren Etappen grundhaft aus. Neben dem Neubau und der Modernisierung aller unterirdischen Leitungen steht die Erneuerung von Straßenbahngleisen und Fahrbahnen auf dem Programm. Dazu kommen durchgehende Radwege, bessere Fußwege sowie neue Lichtsignalanlagen und eine moderne Stadtbeleuchtung. Die Geometrie der Straßenbahngleise wird dabei schon auf den Einsatz des neuen, etwas breiteren Stadtbahnwagens vorbereitet. Die Gesamtkosten der Baustelle betragen knapp 16 Millionen Euro. Etwa 13,2 Millionen Euro entfallen auf die DVB, die dafür bei Bund und Land Sachsen eine Förderung von insgesamt 10,8 Millionen Euro beantragt haben.

Chemnitz

City-Bahn startet Verkehr Chemnitz – Aue (Meldung vom: 20.01.2022)

Geschafft: Nach reichlich zwei Jahren Bauzeit rollen ab 29. Januar 2022 über die Strecke Chemnitz – Aue wieder Bahnen.

VMS-Geschäftsführer Mathias Korda: „Für rund 80 Mio. Euro hat der VMS die Strecke umgebaut und an die Erfordernisse eines modernen Eisenbahnbetriebes und des Chemnitzer Modells angepasst.“

Am 20. Januar 2022 ist Stresstest für die Mitarbeiter der City-Bahn Chemnitz (CBC), die die Strecke bedient, heißt: Generalprobe mit vollem Fahrplandurchlauf.

Carsten Michaelis, Vorsitzender des Aufsichtsrates der City-Bahn Chemnitz: „Die Bahnstrecke ist ein wichtiger Meilenstein fürs Chemnitzer Modell. Sie erschließt das Zwönitztal und verbindet das Oberzentrum Chemnitz mit Aue.“

Bedient wird die Strecke von zwei Linien der CBC:
C13 fährt bislang von Burgstädt bis Chemnitz-Technopark. Ab nächsten Sonnabend verkehrt sie weiter bis Aue im Stundentakt.
C14 verkehrt bislang von Mittweida bis Chemnitz-Technopark. Ab nächsten Sonnabend verkehrt sie weiter bis Thalheim im Stundentakt.

Das heißt: Zwischen Chemnitz und Thalheim überlagern sich die Linien und es entsteht somit ein 30-Minuten-Takt.

Die Fahrpläne sind in die elektronische Fahrplanauskunft des VMS und der DB AG eingepflegt: VMS, bahn.de und dem DB Navigator.

CBC-Geschäftsführer Friedbert Straube: „Die City-Bahn verbindet Chemnitz mit den schönen Städten und Dörfern der Region. Wir fahren bisher nach Stollberg, Burgstädt, Mittweida und Hainichen. Nicht irgendwie, sondern umsteigefrei. Nun werden auch alle Orte auf der Achse Thalheim – Zwönitz – Aue bis in die Chemnitzer Innenstadt durchgebunden.“

170 CBC-Kollegen und weitere Mitarbeiter in der Werkstatt der CVAG arbeiten für den reibungslosen Ablauf. 50 Betriebseisenbahner sind jeden Tag fast rund um die Uhr mit den Zügen im gesamten Streckennetz unterwegs.

Straube: „Ich freue mich, dass wir mit unserem Angebot das Leben in unserer Region angenehmer machen können. Steigen sie einfach ein!“

Neu gebaut wurden auf der 48 km langen Bahnstrecke:
- komplette Signaltechnik,
- 7 Brücken,
- 4 Begegnungsbahnhöfe, gesamt nun: 7
- 5 ÖPNV-Verknüpfungsstellen
- 5 neue Haltepunkte,
- 104 Parkplätze für P+R, gesamt nun: 225
- 8 Behindertenparkplätze, gesamt nun: 12
- 18 Fahrradabstellplätze, gesamt nun: 53
In Bearbeitung: 15 neue Fahrradboxen (5 x Dittersdorf, 10 x Meinersdorf)

Die Bahn-Haltepunkte werden von 20 Buslinien bedient, deren Angebot zum Teil auf C13 und C14 abgestimmt wurde.

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes, mit Mitteln des Bundes nach Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz sowie Eigenmitteln des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS).

Hinweis:
Die Eröffnung findet auf Grund der derzeitigen Situation ohne Eröffnungsfeier statt!


Ein Zug der CityBahn in Aue (Sachs). Foto: VMS

Berlin

BVG dünnt ab 24. Januar 2022 Fahrplan aus (Meldung vom: 20.01.2022)

Omikron wirkt sich auch auf den Nahverkehr in Berlin aus. Zunehmende Krankmeldungen und Quarantäne führen zu Änderungen am Fahrplan. Bereits seit dem 19. Januar 2022 wurden in Berlin einige Buslinien im Angebot reduziert. Ab Montag, 24. Januar 2022 wird das Angebot auch bei der U-Bahn und der Straßenbahn ausgedünnt. Dazu kommen weitere Buslinien, bei denen die Taktzeiten erweitert werden.

U-Bahn
Bei der U-Bahn müssen Fahrgäste nach der Anpassung höchstens eine Minute länger auf ihren Zug warten als bisher. Auf den Linien U2, U5, U6 und U9 gilt ab Montag tagsüber durchgehend ein 5-Minuten-Takt. Momentan gelten auf diesen Linien zu den Stoßzeiten am Morgen und am Nachmittag teilweise etwas dichtere Takte.

Straßenbahn
Im Straßenbahnverkehr betreffen die Anpassungen lediglich zwei von 22 Linien. Die M5 und die M6 fahren ab Montag tagsüber durchgehend im 10-Minuten-Takt. Hier entfallen die Verstärkerfahrten in der Hauptverkehrszeit.

Bus
Seit dem 19. Januar 2022 sind die Linien M27, M43, M44, M46, X11, X21, X83, 100, 181 und 245 im Angebot reduziert. Hinzukommen ab 24. Januar 2022 die Linien M29, M36, M45, M82, X7, X33, X76, 101, 140, 172 und 247.

Der Rahmen der Maßnahmen ist mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz abgestimmt. Sie sind auf BVG.de/corona zu finden und werden selbstverständlich in die Routenplaner und Auskunftssysteme sowie die FahrInfo-App eingepflegt.

Sachsen

Wenn es klemmt: VVO-Auskunft sucht Alternativen (Meldung vom: 18.01.2022)

Neue Wege werden bei Verspätung oder Störung automatisch angezeigt

Fahrgäste, die für ihre Fahrpläne die Auskunft des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) unter www.vvo-online.de nutzen, profitieren von den verbundweiten Echtzeitdaten der Verkehrsunternehmen und erhalten nun auch automatisch Alternativen angezeigt, wenn Verspätungen oder Störungen die Fahrpläne durcheinanderbringen.

„Bisher erhielten die Fahrgäste bei ihren Auskünften angezeigt, ob Züge, Straßenbahnen und Busse pünktlich unterwegs sind“, erläutert Dirk Geppert, Mitarbeiter für Neue Medien beim VVO. „So konnten sie gleich einschätzen, ob ein geplanter Anschluss eventuell zu knapp wird.“ Zudem wurden Verspätungen oder knappe Anschlüsse mit einem Achtungs-Hinweis deutlich markiert. Insbesondere für Stammkunden blieb die Auskunft dadurch transparent, denn sie wären erstaunt, wenn die gewohnten Wege plötzlich nicht mehr dargestellt werden.

„In der jetzt gestarteten zweiten Entwicklungsstufe werden für Fahrten, die aufgrund von Störungen nicht wie geplant stattfinden, Alternativen berechnet und in das Ergebnis der Fahrplanauskunft eingemischt“, beschreibt Dirk Geppert die erweiterte Funktion. „Die Fahrgäste bekommen dadurch weiterhin alle geplanten Fahrten angezeigt und zusätzlich eine sinnvolle Alternative, sollte es einmal klemmen.“

Das Gebiet des VVO umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und den westlichen Teil des Landkreises Bautzen mit insgesamt 1,2 Millionen Einwohnern. Von den Nutzern der VVO-Fahrplanauskunft werden jährlich ca. 80 Millionen Auskünfte abgerufen.

Sachsen

Erzgebirgsbahn ist 20 Jahre erfolgreich unterwegs (Meldung vom: 17.01.2022)

Moderner Verkehrsdienstleister und Infrastrukturbetreiber mit regionaler Ausrichtung - Hohe Pünktlichkeit und zufriedene Kunden

Seit nunmehr 20 Jahren sorgt die Erzgebirgsbahn (EGB) für einen attraktiven und zuverlässigen Schienenpersonennahverkehr auf den drei Bahnlinien Zwickau–Johanngeorgenstadt, Chemnitz–Flöha–Cranzahl und Chemnitz–Flöha–Olbernhau-Grünthal. Dabei hat sie sich als zuverlässige Partnerin für Fahrgäste, Kommunen und den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) erwiesen. Seit Gründung der mittelständischen Bahntochter im Januar 2002 wurden durch den Bund, den Freistaat Sachsen, den VMS und die EGB das rund 250 Kilometer lange Streckennetz um- und ausgebaut, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert sowie die komplette Fahrzeugflotte modernisiert. Die EGB betreibt auch weiterhin die Infrastruktur der durch die City-Bahn Chemnitz befahrenen Strecke Chemnitz–Thalheim–Aue.

EGB-Chef Lutz Mehlhorn sieht sein Unternehmen für die Zukunft gut aufgestellt: „Die notwendige Verkehrswende braucht eine starke Bahn in der Fläche, die Zuverlässigkeit und Innovationskraft vereint, über motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt, fest in der Region verwurzelt ist und mit den Aufgabenträgern sowie anderen Verkehrsunternehmen und Partnern aus Politik und Wirtschaft eng zusammenarbeitet. Das alles bringt die Erzgebirgsbahn mit und hat dies in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer wieder eindrucksvoll bewiesen.“ Im vergangenen Jahr lag die Pünktlichkeit mit 98 Prozent auf gewohnt hohem Niveau. Zudem punktete die EGB erneut bei der Kundenzufriedenheit: knapp 97 Prozent der Fahrgäste bewerteten die Leistungen im Jahresdurchschnitt mit einem „sehr gut“ oder „gut“. Die EGB ist auch unter Pandemiebedingungen ein zuverlässiger Mobilitätsdienstleister, bisher gab es keine Zugausfälle.

Im vergangenen Jahr investierten Bund und EGB rund 20 Millionen Euro in die Erneuerung sowie Instandhaltung des Gleisnetzes einschließlich der Brücken und Bahnübergänge. Zudem wird die EGB in diesem Jahr weiter in moderne Stellwerkstechnik investieren, um den Eisenbahnbetrieb im Erzgebirge noch leistungsfähiger zu machen. Vorgesehen ist die Inbetriebnahme eines neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Antonsthal. Geplant wird ein weiteres ESTW in Hetzdorf. Fortsetzen wird die EGB auch den barrierefreien Ausbau ihrer Verkehrsstationen. Wichtigstes Vorhaben dabei ist der Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd.

Die EGB ist aber auch eine sichere Arbeitgeberin. Seit 2007 bietet das Unternehmen Ausbildungen in verschiedenen Bereichen des Eisenbahnbetriebes an. Im vergangenen Jahr wurden fünf Auszubildende in der Fachrichtung Eisenbahner/in im Betrieb eingestellt. Insgesamt sind derzeit 15 junge Menschen in Ausbildung. Mit dem Aufbau einer Simulationsanlage zur Bedienung elektronischer Stellwerke für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind die Weichen in Richtung Zukunft gestellt.

Die Erzgebirgsbahn mit Sitz in Chemnitz wurde 2002 als Regio-Netz gegründet und beschäftigt gegenwärtig rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sorgen dafür, dass die täglich rund 5.000 Fahrgäste auf den Strecken Zwickau–Johanngeorgenstadt, Chemnitz–Flöha–Cranzahl sowie Chemnitz–Flöha–Olbernhau-Grünthal zuverlässig und pünktlich an ihr Ziel kommen. Sie tragen zudem Verantwortung für die Instandhaltung von 185 Weichen, zwölf mit Personal besetzten Stellwerken, 79 Bahnhöfe und Haltepunkte, 282 Brücken, 608 Durchlässe, vier Tunnel, 27.500 Meter Stützbauwerke, 256 Bahnübergänge und neun Reisenden-Sicherungsanlagen auf insgesamt 250 km eigener Infrastruktur. Bekannt ist die EGB zudem als Innovationsschmiede, insbesondere auf dem Gebiet der Stellwerkstechnik. Das erste Digitale Stellwerk (DSTW) Europas ging 2018 in Annaberg-Buchholz in Betrieb.

Dresden

Neustädter Markt für Straßenbahnen vorübergehend gesperrt (Meldung vom: 13.01.2022)

Fahrleitungsanlage Augustusbrücke wird montiert

Von Montag, dem 17. Januar 2022, 4:00 Uhr bis Sonnabend, den 22. Januar 2022, 3:30 Uhr kann der Neustädter Markt nicht von Straßenbahnen befahren werden.

Die Straßenbahnlinie 8 verkehrt in dieser Zeit von Südvorstadt kommend über Hauptbahnhof bis zum Dr.-Külz-Ring und wendet in der Gleisschleife Webergasse. Die Linie 9 fährt ab Hauptbahnhof über Dr.-Külz-Ring, Postplatz, Marienbrücke und Leipziger Straße nach Kaditz.

Die Linie 4 verbleibt auf ihrer bisherigen Umleitungsroute über Marienbrücke.

Grund der Sperrung ist die Komplettierung der Straßenbahn-Fahrleitungsanlage auf der Augustusbrücke und die Anbindung des neuen Fahrdrahtes an die Bestandsanlage am Neustädter Markt. Weil dafür der Strom abgeschaltet werden muss, können die Bahnen für knapp eine Woche nicht über den Neustädter Markt verkehren.

Die Fahrleitungsarbeiten finden nachts auch im Straßenbereich statt. Dann ziehen die Fachleute unter anderem neue Spanndrähte von den Masten zur Fahrleitung. Dazu werden die Große Meißner Straße und die Köpckestraße immer zwischen 22:00 und 5:00 Uhr für den Autoverkehr voll gesperrt.

Mit der Montage des Fahrdrahtes für die Straßenbahn wird oft bis zum Schluss einer Baustelle gewartet, damit sich ausladende Baufahrzeuge im Gleisbereich noch ungehindert bewegen können. Deshalb bilden die Fahrleitungsarbeiten auch diesmal den Abschluss der seit August 2017 laufenden grundhaften Sanierung der Augustusbrücke. Die Brücke soll Ende Januar 2022 wieder freigegeben werden.

Sachsen

Die Stadt Riesa reißt alte Fußgängerbrücke am Bahnhof ab: Einschränkungen für den Bahnverkehr (Meldung vom: 12.01.2022)

Sperrung der Gleise im Bahnhof Riesa vom 17. bis 29. Januar 2022 Umleitungen, Ausfälle und Ersatzverkehr für Fern- und Nahverkehrszüge

Die Stadt Riesa reißt eine alte Fußgängerbrücke am Bahnhof ab, die sich im Eigentum der Stadt befindet. Diese Brücke überquert den Gleisbereich des Bahnhofs Riesa westlich des Empfangsgebäude. Daher hat der Abriss auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Zur Aufrechterhaltung des Eisenbahnbetriebes und zur Minimierung der Sperrzeiten wird die Brücke schrittweise abgebrochen werden. Ein Abbau und die Wiederherstellung der Oberleitungsanlagen sind ebenfalls nötig.

Für das Ausheben der jeweils rund 30 Meter langen Brückenfelder kommt ein großer Raupenkran zum Einsatz.

Im Rahmen der zweiwöchigen Sperrung vom 17. bis 29. Januar 2022 des relevanten Bahnhofsbereiches werden die restlichen 3 Brückenfelder zurückgebaut.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Die Züge der Linien RE 50 Leipzig―Riesa―Dresden werden zwischen Riesa und Oschatz durch Busse ersetzt. Zwischen Riesa und Dresden fahren die Züge mit geänderten Fahrzeiten.

Die Züge der Mitteldeutschen Regiobahn Linie RB 45 Chemnitz―Riesa―Elsterwerda werden zwischen Riesa und Ostrau durch Busse ersetzt.

Die ICE-Züge der Linie Frankfurt―Erfurt―Leipzig―Dresden werden zwischen Leipzig und Dresden mit einer Fahrzeitverlängerung von 60 Minuten umgeleitet oder entfallen.

Die IC-Züge der Linie Köln―Hannover―Magdeburg―Leipzig―Dresden werden zwischen Leipzig und Dresden ebenfalls mit einer Fahrzeitverlängerung von 60 Minuten umgeleitet.

Die umgeleiteten Fernverkehrszüge halten nicht in Riesa. Aufgrund der Umleitung ändern sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten in Dresden.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 738 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com und mitteldeutsche-regiobahn.de


Dresden

Neuer Stadtbahnwagen mit 33 Tonnen Gewicht beladen (Meldung vom: 07.01.2022)

Persönlicher Fitnesstest für DVB-Azubis:
Neuer Stadtbahnwagen mit 33 Tonnen Gewicht beladen

Für die anstehenden Belastungstests wurde der erste neue Stadtbahnwagen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) vom TYP NGT DX DD gestern mit 32965 Kilogramm beladen. Insgesamt 1689 Gewichte wurden im Fahrzeug verteilt. Weil das zumeist in Handarbeit erfolgen muss, durften die Azubis der DVB ordentlich mit anpacken und absolvierten dabei ihren ganz persönlichen Fitnesstest. Dank der vielen fleißigen Hände war die Beladung bereits nach fünf Stunden abgeschlossen.

Durch das Zusatzgewicht sowie weiterer 325 Kilogramm Betriebsstoffe, der Mess- und Schutzausrüstung von 550 Kilogramm sowie dem technischen Personal mit insgesamt 640 Kilogramm bringt der neue Stadtbahnwagen jetzt in Summe 85,5 Tonnen auf die Waage.

Diese hohe Last muss das Fahrzeug nur in den Tests aushalten. Das Material wird bis zur technisch mögliche Maximalgrenze belastet, um beispielsweise die Durchbiegung des Wagenkastens oder die Absenkung der Fahrwerke bei enormem Druck zu messen. Außerdem werden mit diesem Gewicht Fahr- und Bremsproben durchgeführt und die Steuersoftware eingestellt. Später im Fahrgastbetrieb wird diese „Überlast“ nicht annähernd erreicht. Selbst dann nicht, wenn der Wagen mit den maximal möglichen 290 Passagieren belegt ist.



In den kommenden Wochen stehen weitere Testfahrten im Netz der DVB an, die zum großen Teil in den Abend- und Nachtstunden durchgeführt werden. Dann haben die Techniker mehr Zeit für Messungen und können unterwegs auch mal anhalten, ohne den regulären Linienverkehr auf der Strecke zu behindern. Unter anderem stehen Fahrten zur Bogenmessung in Gorbitz, zur Lichtraumvermessung in Pennrich und auf der Steinbacher Straße sowie zum Bremsentest auf der Stübelallee und an der Plattleite am Weißen Hirsch an. Wann die Bahn wo fährt, entscheiden die Fachleute anhand ihres Prüfablaufes kurzfristig. Am Ende der Testfahrten werden die Zusatzgewichte wieder entfernt.

Nach erfolgreicher Absolvierung aller Tests und der Zulassung durch die Aufsichtsbehörde soll die erste Linienfahrt der neuen Stadtbahnwagens im Mai auf der Linie 2 zwischen Gorbitz und Leuben stattfinden. Der zur Linie 2 gehörende Abschnitt von Leuben nach Kleinschachwitz kann aufgrund von Straßen- und Gleisbauarbeiten voraussichtlich erst wieder im November 2022 befahren werden.

Dresden

Neues von der DVB (Meldung vom: 06.01.2022)

Am 6. Januar 2022 zog die DVB Bilanz zum Jahr 2021 und gab einen Ausblick auf das Jahr 2022.

Pandemie
Die Pandemie macht sich auch bei der DVB bemerkbar. Die Fahrgastzahlen sanken auf 110 Millionen Fahrten im Jahr 2021, zum Vergleich im Jahr 2019 waren es noch 165 Millionen.
Auch bei den Personalen macht sich die neue Omikron-Variante bemerkbar. So sind derzeit 16 % der Personale krank, was zur Ausdünnung der Verkehre bei der DVB seit dem 4. Dezember 2021 führt.
Die DVB erklärte, dass sie ab 15% Krankenstand diese nicht mehr mit den vorhandenen Reserven ausgleichen kann. Um ungeplante Ausfälle zu vermeiden entschied man sich für die Ausdünnung, wobei nur Linien betroffen sind, die mit anderen Linien zusammen verkehren.
Erfreut zeigte sich die DVB über den Anteil der Abo-Kunden, der nur gering gesunken ist. Auch hat die Einführung des neuen Bildungstickets zu einer erfreulichen Zunahme geführt und wurde bis jetzt 30.000-mal verkauft.

Neues Stadtbahnfahrzeug
Die Erprobungsfahrten mit dem neuen Stadtbahnwagen sind im Plan. So wurde am 5. Januar 2022 das erste Mal die gesamte Strecke der Linie 2 abgefahren, was sowohl bei der Bevölkerung und den Fans für Aufsehen sorgte. Momentan werden die Bremsfahrten im Bereich Bühlau vorbereitet und das Fahrzeug mit Sandsäcken befüllt. Diese Fahrten sind für die Zulassung erforderlich.
Im Februar 2022 soll das zweite Fahrzeug angeliefert werden, der Fahrgastverkehr soll im Mai 2022 starten. Ab Sommer 2022 soll dann die Serienlieferung der 30 bestellten Fahrzeuge beginnen.

Baustellen
Auch im Jahr 2022 wird es zahlreiche Baustellen geben, aber auch größere Projekte zu Ende gehen. So wird die Augustusbrücke fertig. Die Bauarbeiten in der Großenhainer Straße werden fortgesetzt. Neu starten werden die Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung am Bahnhof Neustadt, in der Berthold-Haupt-Straße und in Kleinzschachwitz.

Sachsen

„Sachsen mobil“: Öffentlicher Nahverkehr wird einfacher (Meldung vom: 16.12.2021)

Verbundübergreifend mit Bus und Bahn im Nahverkehr durch Sachsen
fahren: Das funktioniert nun einfacher. Handy schnappen, Start und Ziel eingeben, Ticket kaufen – ab geht die Reise!


Der mobile Fahrscheinautomat in der Tasche: Möglich wird dies mit den Apps HandyTicket Deutschland und MOOVME. Beide sind jetzt mit „Sachsen mobil“ ausgestattet - einer tagesaktuell digital buchbaren durchgehenden Reisekette durch Sachsen.

Es ist eines der ersten umgesetzten Projekte deutschlandweit, mit dem Fahrgäste mit Hilfe einer mobilen App Tickets auch für verbundraumübergreifende Fahrten in einer einzigen Transaktion kaufen können. Die Apps sind gratis erhältlich in beiden Stores: Apples App Store und Androids Play Store.

Entwickelt wurde „Sachsen mobil“ von den sächsischen Verkehrsverbünden.
Federführend vom
- Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) in Zusammenarbeit mit
- Mitteldeutschem Verkehrsverbund (MDV),
- Verkehrsverbund Oberelbe (VVO),
- Verkehrsverbund Vogtland (VVV) und
- Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON).

Mitfinanziert hat das Vorhaben das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA).

Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Ich freue mich sehr, dass mit unserer Finanzierung und unter Projektleitung des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) das Vorhaben „Sachsen mobil“ realisiert werden konnte. Durch den Zusammenschluss der fünf sächsischen Verkehrsverbünde inklusive des gesamten MDV-Gebietes ist es gelungen, verbundüberschreitende Verbindungsauskünfte und Ticketverkäufe für alle Fahrgäste zu ermöglichen. Der Fahrscheinerwerb wird damit immens vereinfacht und auch die Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit des ÖPNV in Sachsen weiter erhöht.“

Mathias Korda, Prokurist VMS: „Mit ,Sachsen mobil‘ haben wir Neuland betreten. Rückblickend kann ich sagen, dass die Arbeit eine große Herausforderung für uns darstellte. Dennoch oder gerade deshalb ist uns dieser wichtige Schritt gelungen. Die Benutzung von Bussen und Bahnen wird attraktiver. ,Sachsen mobil‘ ist somit ein wichtiger Baustein Richtung Zukunft.“

Steffen Lehmann, Geschäftsführer MDV: „Speziell zu MOOVME“: „Oftmals beginnen und enden Fahrten für Ausflügler und PendlerInnen nicht nur innerhalb unseres MDV-Gebietes. Ich freue mich, dass es uns in enger Zusammenarbeit mit allen sächsischen Kolleginnen und Kollegen gelungen ist, eine flächendeckende App-Lösung für ein ganzes Bundesland auf den Markt zu bringen. Mit der neuen Funktion wird es für Fahrgäste in Sachsen nun deutlich einfacher.“

Burkhard Ehlen, Geschäftsführer VVO: „Mit dem von Fraunhofer für den VVO entwickelten Tarifrechner haben wir eine technologische Grundlage geschaffen, die inzwischen für viele Verbünde Standard und für Sachsen Mobil ein wesentlicher Baustein ist.“

Michael Barth, Geschäftsführer VVV: „Die Zusammenarbeit der Verbünde wird mit dem Projekt gestärkt, was uns sehr freut und den Fahrgästen einen großen Mehrwert bietet. Nun haben alle Nutzer einen persönlichen Fahrscheinautomaten für alle Nahverkehrsmittel Sachsens in der Tasche. Das bietet die Erweiterung und dürfte bei einigen Bürgern durchaus ein Zugangshemmnis zum öffentlichen Personennahverkehr beseitigen. Auch wenn die technische Umsetzung nicht ganz trivial war, so konnten sich die Fachleute dennoch die Vorteile der Digitalisierung unserer Branche für Brauchbares zu Nutze machen.“

Hans-Jürgen Pfeiffer, Geschäftsführer ZVON: „Mit der App-Lösung für alle sächsischen Verkehrsverbünde wird dem Fahrgast bei der Reise durch Sachsen der Fahrscheinkauf erleichtert. Gerade für Kunden aus dem ZVON-Gebiet ist somit die Reise in Sachsens Zentren Dresden, Chemnitz und Leipzig einfacher geworden.“

Die Entwicklungszeit von „Sachsen mobil“ dauerte drei Jahre. Die Gesamtkosten dafür betragen rund 1,8 Mio. Euro. Davon wurden drei Viertel gefördert.

Tipps zur Handhabung der neuen Funktion des verbundraumübergreifenden Ticketkaufs von „Sachsen mobil“ finden die Nutzer in den FAQ der Apps sowie im Internet unter handyticket.de und moovme.de. Fragen beantworten zudem die Service-Hotlines der beteiligten Verbünde.

„Sachsen mobil“ ist nahezu flächendeckend in Sachsen verfügbar. Einzelne Lücken im Vogtland und im Freiberger Raum werden voraussichtlich bis Mitte 2022 geschlossen.

Die Einführung von „Sachsen mobil“ wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts, mit Mitteln des Freistaats Thüringen sowie des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und wurde mit maßgeblicher Unterstützung der Landesnahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA) auf den Weg gebracht.

Leipzig, Zwickau und Görlitz

Zwickau, Görlitz und Leipzig beschaffen Straßenbahnen gemeinsam (Meldung vom: 15.12.2021)

Neues sächsisches Zukunftsprojekt: Die Verkehrsunternehmen aus Zwickau, Görlitz und Leipzig beschaffen gemeinsam neue und moderne Straßenbahnen.

Nachdem das notwendige, europaweite Ausschreibungsverfahren erfolgreich abgeschlossen wurde, hat sich LEIWAG (ein Konsortium der HeiterBlick GmbH mit Kiepe Electric GmbH) als Straßenbahnlieferant für dieses große Gemeinschaftsprojekt durchgesetzt. Ein Liefervertrag zwischen den Parteien konnte am 15. Dezember 2021 offiziell unterzeichnet werden.

"Im Rahmen der Mobilitätsstrategie 2030 gestalten wir in Leipzig die Verkehrswende schrittweise für die Bürger. Dazu gehören auch moderne, attraktive Straßenbahnen. Umso mehr freut es mich, dass sich ein Leipziger Unternehmen, nach einem offenen, europaweiten Verfahren, durchsetzen konnte", so Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Im Sommer 2019 wurde das Projekt zusammen mit den Verkehrsbetrieben aus Görlitz und Zwickau unter dem offiziellen Projektnamen "Sächsische Plattform - Straßenbahn der Zukunft" gestartet, um gemeinsam die Herausforderungen der Verkehrswende in den Kommunen zu gestalten und Kostensynergien zu nutzen. Mit Blick auf zukünftige technologische Entwicklungen enthalten die Angebote auch Lösungen und Konzepte für Fahrerassistenzsysteme und alternative Antriebe wie Wasserstoff. Die Arbeiten an den Ausschreibungsunterlagen konnten plangemäß Anfang 2020 abgeschlossen werden, sodass die Ausschreibungsphase mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb startete. Die ersten indikativen Angebote gingen im Oktober 2020 bei den Verkehrsunternehmen ein.

"Dass es uns zusammen mit unseren Partnern in Leipzig und Zwickau gelungen ist, dieses wichtige Projekt zustande zu bringen, ist ein großer überregionaler Erfolg und ein gutes Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit. Damit legen wir den Grundstein für ein Zukunftsprojekt mit Modellcharakter in Sachsen", so der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu.

"Die Straßenbahnen bewegen seit über 125 Jahren die Zwickauerinnen und Zwickauer. Das soll in Zukunft so bleiben - auf dem Weg zu einem modernen, effizienten und für die Bürger leistungsfähigen ÖPNV. Dafür bilden die neuen Bahnen eine unverzichtbare Grundlage", betont Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt.

Für die Leipziger Verkehrsbetriebe ist dies das größte Straßenbahnprojekt der LVB-Geschichte. Mit der Vergabe hat es einen weiteren Meilenstein erreicht. Der nun geschlossene Vertrag sieht die Lieferung von 25 45-Meter-Fahrzeugen sowie weitere Optionen mit bis zu 130 Fahrzeugen vor. Mit den Straßenbahnen der neuen Fahrzeuggeneration passen die LVB ihre Kapazitäten an die gewachsene Bevölkerungszahl sowie die gesteigerten Ansprüche der Kunden an. Die neuen und 2,40 Meter breiten Bahnen sollen ab 2024 für die Leipziger unterwegs sein und die Fahrzeuge des Typs NGT8, die sich am Ende ihres Lebenszyklus befinden, schrittweise ablösen.

"Für unsere Kundinnen und Kunden wollen wir mit den breiteren Fahrzeugen und innovativen technischen Lösungen die Attraktivität unseres Angebotes weiter steigern. Nach dem Wettbewerbsverfahren, das auch ausgeschiedene Bieter als fair bezeichnet haben, freuen wir uns, jetzt gemeinsam neue Fahrzeuge zu bestellen", so Ulf Middelberg, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Die Entwicklung und Beschaffung der neuen Bahnen fußt auf einem Konzept/Strategie zur Entwicklung der Straßenbahnflotte bis 2030, das die bedarfsgerechte Erweiterung der LVB-Fahrzeugflotte sicherstellt und einen Beitrag zur Erfüllung der Energie- und Klimaziele der Stadt Leipzig leistet.

"Als sächsischer Straßenbahnhersteller mit Fertigungsstandorten in Leipzig und Grimma ist die Beauftragung über die Lieferung der Sächsischen-Plattform-Fahrzeuge eine große Ehre. Die Herausforderung in dem Projekt liegt in der hohen Innovation sowie in der Umsetzung von umweltfreundlichen Antriebstechnologien, womit wir auch die Bedeutung des Wasserstoffstandortes Sachsen unterstreichen. Gerade in den durch die Pandemie erschwerten Bedingungen für Betrieb und Mitarbeiter kommt diese Auftragsvergabe einem schönen Weihnachtsgeschenk für mich und alle Mitarbeiter gleich - das sichert und schafft auf lange Zeit Perspektiven - in ganz Sachsen", sagt Samuel Kermelk, Geschäftsführer der HeiterBlick GmbH.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben aus Zwickau und Görlitz wird die "Straßenbahn der Zukunft" nicht nur in Leipzig, sondern auch in weiten Teilen Sachsens präsent. Die Gemeinschaftsvergabe führt außerdem zu technischen und wirtschaftlichen Synergien, z. B. im Prozess der Fahrzeugzulassung und im Betrieb der Fahrzeuge (Wartung, Instandhaltung, Ersatzteilbevorratung). Mit einer regionalen Wertschöpfung von fast 40 Prozent in Sachsen und zwei Dritteln in Mitteldeutschland werden damit außerdem der Industriestandort Sachsen gestärkt und Arbeitsplätze in Sachsen gesichert.

"Mit den neuen innovativen Bahnen erreichen wir unser Ziel, eine niederflurige Fahrzeugflotte in Zwickau einzusetzen. Die neuen Niederflurstraßenbahnen lösen vollumfänglich die derzeitigen Tatra-Hochflurstraßenbahnen ab und ermöglichen dabei, mit den modernisierten Bestandsfahrzeugen, den mobilitätseingeschränkten Fahrgästen eine uneingeschränkte Nutzung des ÖPNV. Somit bieten wir all unseren Fahrgästen höchsten Komfort und Sicherheit, um den ÖPNV in Zwickau in den nächsten Jahren noch deutlich mehr in den Fokus zu rücken und damit langfristig die Fahrgastzahlen zu steigern. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit und Gesamtvergabe mit Leipzig und Görlitz ist ein wichtiger Punkt, um den ÖPNV zukünftig weiter Regional voranzubringen und in den Städten daraus entsprechende Synergien zu ziehen", so Steve Preißner, Geschäftsführer Städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH.

"Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern sind wir in der glücklichen Lage, ein modernes, wirtschaftliches und innovatives Fahrzeug zu beschaffen, welches nicht nur auf dem neuesten technischen Stand ist, sondern auch Platz für zukünftige technische Neuerungen vorsieht", ergänzt Sven Sellig, der Geschäftsführer der Görlitzer Verkehrsbetriebe GmbH.

Das gemeinsame Beschaffungsprogramm bis voraussichtlich 2030 hat, inklusive aller Optionen sowie der Entwicklungskosten und des Ersatzteilpaketes, einen Gesamtumfang von rund 600 Millionen Euro. Durch die gemeinsame Bestellung der ersten Fahrzeuge aller drei sächsischen Verkehrsunternehmen konnte somit ein Kostenvorteil von insgesamt 27 Millionen Euro generiert werden. Dieser Vorteil ist maßgeblich auf Einmal- und Entwicklungskosten für eine gemeinsame Fahrzeugplattform zurück zu führen.

Die nächsten Schritte: Im nächsten Jahr wird das sogenannte Pflichtenheft erstellt, sodass die Fertigung 2023 beginnen kann. Die Lieferung und der Probebetrieb sollen dann 2024 erfolgen.

Aktuell

Vergabeverfahren für Mitteldeutsches S-Bahn-Netz läuft // Ab 2025 vollelektrisch auch bis Plauen, Naumburg, Grimma, Döbeln und Riesa (Meldung vom: 15.12.2021)

Unter Federführung des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat das europaweite Vergabeverfahren des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes für den Betriebszeitraum Mitte Dezember 2025 bis Mitte Dezember 2037 begonnen. Partner sind die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie die sächsischen Zweckverbände Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und ÖPNV Vogtland (ZVV). Die Neuausschreibung unter dem Namen „MDSB2025plus“ ist notwendig, da der zwölfjährige Verkehrsvertrag für das sogenannte MDSB I-Netz von 2013 dann ausläuft. Der Vertrag für das MDSB II-Netz hingegen - unter anderem mit den S-Bahn-Linien S 2, S 8 und S 9 – gilt noch bis 2030.

„Das bewährte S-Bahn-Netz wird fortgeführt, um neue Ziele erweitert und komplett elektrisch betrieben, da wir die Strecke Leipzig-Grimma-Döbeln durch Batteriezüge einbinden können“, sagt der ZVNL-Vorsitzende und nordsächsische Landrat Kai Emanuel. „Ab 2025 werden die S-Bahnen dann auch bis Plauen, Naumburg und Riesa rollen.“ Die Ausdehnung des Netzes nach Merseburg stehe hingegen noch unter Finanzierungsvorbehalt.

„Der Preis für Millionen von Zugkilometern ist für uns nicht das einzige Zuschlagskriterium, sondern es geht bei der Ausschreibung ebenso um den bestmöglichen Service für die Fahrgäste“, betont der Verbandsvorsitzende. Dazu gehöre unter anderem ein breit aufgestelltes Ticket-Vertriebssystem, eine moderne Fahrzeugausstattung beispielsweise mit Klimaanlage und WLAN, die Sicherung der Barrierefreiheit und Kundenbetreuung in allen Zügen sowie die Schaffung von bestmöglichen Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Reisende und Fahrgäste mit Fahrrad. „Wir haben dazu im Vorfeld der Ausschreibung extra sechs spezielle Fachgutachten anfertigen lassen, die aufgezeigt haben, wo Leistungen optimiert werden können“, ergänzt ZVNL-Geschäftsführer Bernd Irrgang.

Um den Wettbewerb zu stimulieren haben der ZVNL und seine vier Partner die Leistungen in zwei Lose aufgeteilt. Das erste umfasst rund 4,7 Millionen Zugkilometer im Jahr sowie die Beschaffung der Batteriezüge für die neue Linie S 1 zwischen Leipzig, Grimma und Döbeln. Diese werden von der neu zu gründenden Fahrzeugpool-Firma „ZVNL Schienenfahrzeuge GmbH“ angekauft und verpachtet. Zum ersten Los gehören weiterhin die Linien S 4 von Torgau über Eilenburg, Taucha und Leipzig nach Oschatz und Riesa, die S 6 von Leipzig-Stötteritz über Hauptbahnhof nach Leipzig-Messe und Naumburg sowie die S 10 von Schkeuditz zum Leipziger Hauptbahnhof und zurück.

Das zweite Los umfasst mit jährlich etwa 6,1 Millionen Zugkilometern die S 3 von Geithain über Borna, Leipzig und Schkeuditz nach Halle-Nietleben, die S 5 von Halle-Trotha über Flughafen Leipzig/Halle, Leipzig Hauptbahnhof, Altenburg, Gößnitz, Glauchau und Werdau bis nach Zwickau sowie die S 5x weiter bis Plauen und zurück.

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen sind nunmehr aufgefordert, ihre Angebote zur Vergabe des „MDSB2025plus“ bis zum 29. April 2022 einzureichen.




Thüringen

Kontinuität bei den Verbindungen, Übernahmegarantien für das Zugpersonal und modernste Digitalisierung – Freistaat Thüringen schreibt Bedingungen für die Vergabe des Schienennetzes in Ostthüringen europaweit neu aus (Meldung vom: 14.12.2021)

Thüringen, vertreten durch das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, hat als federführender Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs die Leistungen für Teile des Schienennetzes in Ostthüringen, Nordwestsachsen, im südlichen Sachsen-Anhalt und Nordostbayern (sogenanntes Ostthüringennetz) in einem öffentlichen, europaweiten Verfahren ausgeschrieben.„Dafür haben wir klare Leitplanken formuliert, wie Kontinuität bei den Verbindungen, Übernahmegarantien für das Zugpersonal einschließlich der Lokführerinnen und Lokführer sowie modernste Digitalisierung. Es geht um eine gute, langfristige und fahrgastfreundliche Sicherung des Schienenpersonennahverkehrs. Die Ausschreibung des Ostthüringennetzes ist ein Beitrag zur Stärkung des Schienenpersonennahverkehrs und des Klimaschutzes in unserem Land“, sagte heute die Thüringer Verkehrsministerin Susanna Karawanskij.

Zum Hintergrund: Der Freistaat Thüringen (hier Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft) schreibt gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und dem Zweckverband öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) Leistungen in Ostthüringen, Nordwestsachsen, im südlichen Sachsen-Anhalt und Nordostbayern (sogenanntes Ostthüringennetz) in einem öffentlichen, europaweiten Verfahren aus.Die Laufzeit des Verkehrsvertrages wird zwölf Jahre betragen, d. h. von Dezember 2024 bis Dezember 2036.

Dabei geht es um die Linien:
- Leipzig – Gera – Saalfeld (Saale)
- Leipzig – Gera – Zeulenroda – Hof, Saalfeld (Saale) – Bad Lobenstein – Blankenstein
- Erfurt – Weimar – Jena – Gera,
- Jena Saalbf – Orlamünde – Pößneck unt Bf,
- (Apolda –) Weimar – Kranichfeld und optional Zeitz – Weißenfels.

Aufgrund der vorgesehenen Elektrifizierung der Strecke Weimar –Jena – Gera – Gößnitz mit voraussichtlicher Fertigstellung in 2028 beginnt im Dezember 2028 eine 2. Betriebsstufe mit den zusätzlichen Linien (Leipzig –) Greiz – Plauen – Weischlitz, Gera – Greiz (– Plauen – Weischlitz – Adorf). Zudem wird die Linie Erfurt – Weimar – Jena – Gera zu diesem Zeitpunkt aus dem Ostthüringennetz herausgelöst.

Der Leistungsumfang in der Betriebsstufe 1 beträgt inklusive der Option ca. 4,56 Mio. Zugkilometer pro Jahr bzw. 4,33 Mio. Zugkilometer pro Jahr in der Betriebsstufe 2. Neu ist die Forderung eines Personalüberganges von den Vorbetreibern und ein jährliches Ausbildungskontingent zur Absicherung einer dauerhaften Verfügbarkeit von Triebfahrzeugführer/innen und Zugbegleiter/innen. Neu ist ebenso die Nutzung von WLAN, aber auch Videoüberwachung in allen Fahrzeugen, um das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste zu erhöhen und Vandalismus vorzubeugen.Weitere Bestandteile der Ausschreibung sind: Mehrzweckabteile zur Beförderung von Rollstuhlfahrer/innen, Kinderwagen und Fahrrädern,Klimatisierung,Fahrkartenerwerb über Automaten im Zug oder als Handy-Ticket,elektronische Fahrplanauskunft, Fahrgastinformation in den Fahrzeugen (sowie im Internet),kostenlose Fahrradbeförderung (außer auf dem Gebiet der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH),Fortführung der Kundengarantien (Informations- und Vertriebsgarantie, Einstiegsgarantie, Antwortgarantie, Sauberkeitsgarantie)

Leipzig

S-Bahn Mitteldeutschland: Die Linien S1 und S6 fahren zum Leipziger Hauptbahnhof (Meldung vom: 12.12.2021)

Die beiden Linien im Großraum Leipzig werden ab Dienstag, 14. Dezember 2021 vorübergehend angepasst:
-Züge der S1 fahren vom Halt Militzer Allee bis Leipzig Hbf
-Züge der S6 fahren von Geithain bis Leipzig Hbf

Fahrgäste können sich vor Fahrtantritt im DB Navigator oder auf www.bahn.de über die genauen Abfahrtzeiten informieren.

Aktuell

Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 (Meldung vom: 09.12.2021)

Jeden zweiten Sonntag im Dezember findet er statt. Der allgemeine europäische Fahrplanwechsel. Dieses Jahr ist es der 12. Dezember 2021.

Bei vielen Linien ändern sich die Fahrpläne im Minutenbereich und in den Tagesrandlagen.

Wir bitten unsere Leser um Verständnis, dass wir nicht alles aufführen können. Die wichtigsten Änderungen haben wir, bereits in unserem Blog berichtet.

Bitte beachten Sie die Informationen der einzelnen Verkehrsverbünde und der Verkehrsunternehmen.

Tarifanpassungen
Bei der Deutschen Bahn AG steigen zum Fahrplanwechsel auch die Fahrpreise. Die neuen Fahrpreise werden Ihnen bei der Verbindungssuche auf bahn.de ab dem 12. Dezember 2021 angezeigt.
Tickets die bis 11. Dezember 2021 für den Zeitraum nach dem 12. Dezember 2021 gekauft werden, werden zu den jetzigen Fahrpreisen verkauft!

Sachsen

Vogtlandbahn fährt öfter ins Zwickauer Zentrum (Meldung vom: 07.12.2021)

Auf der Zwickauer Stadtbahnstrecke zwischen Hauptbahnhof, Stadthalle und dem Zentrum ist einiges los: Seit diesem Jahr wird die Infrastruktur modernisiert. Im Juni konnten in einem ersten Schritt die Züge der Linie RB2 von Plauen kommend bis zur Haltestelle Zentrum
verlängert werden. Der Ausbau soll 2022 mit weiteren Baumaßnahmen abgeschlossen und die Strecke für die Zukunft fit gemacht werden.

Seit 2000 fährt die vogtlandbahn auf der Strecke bis ins Zwickauer Zentrum und bietet Direktverbindungen nach Auerbach, Plauen, Adorf, Cheb und am Wochenende sogar bis in den tschechischen Kurort Karlsbad an. Mit dem Fahrplanwechsel kommen nun neue Verbindungen
hinzu, die durch die Aufgabenträger Zweckverband ÖPNV Vogtland (ZVV) und Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) bei der Vogtlandbahn bestellt werden. Die Züge der Linien RB1 und RB2 fahren dann bereits in den frühen Morgenstunden und abends bis nach Mitternacht
bis zur Haltestelle Zentrum.

„Mit dem erweiterten Angebot werden wir den Bedürfnissen der Fahrgäste auf unseren Strecken noch besser gerecht und bieten auch im Tagesrand mehr, um weitere Verbindungen am Hauptbahnhof zu erreichen.“, betont Länderbahn-Geschäftsführer Wolfgang Pollety.

„Als ZVV bekennen wir uns seit Jahren zum Zwickauer Modell und seinen umsteigefreien Verbindungen zwischen dem Vogtland und dem Zwickauer Stadtzentrum. Durch die Investitionen wird unser Bekenntnis zur Leistungsbestellung in Zukunft gemeinschaftlich gesichert,“ erklärt ZVV-Geschäftsführer Michael Barth.

Die Investitionen in die Infrastruktur zahlen sich damit schon vor dem Abschluss aus. SVZ-Geschäftsführer Steve Preißner ist überzeugt: „Wir freuen uns, dass die Modernisierung der Strecke neue und zusätzliche Verkehre ermöglicht und alle Partner an einem Strang ziehen. Die Fahrgäste und die Stadt Zwickau profitieren von der Erneuerung der Strecke und der Angebotserweiterung des Zugverkehrs.“ Die häufigere Anbindung des Zugverkehrs ermöglicht eine bessere An- und Abreise mit dem ÖPNV für Veranstaltungen in der Stadthalle Zwickau und den Theaterbesuch für Gäste aus dem Umland.

Die aktuellen Fahrpläne und zugehörigen Fahrplanänderungen sind wie immer unter: https://www.laenderbahn.com/vogtlandbahn/fahrplan/fahrplan-aenderungen/






Erfurt

Leicht reduziertes Angebot bei der EVAG - Bus-Linie 9 im 10-Minuten-Takt (Meldung vom: 06.12.2021)

Die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) muss ihr Fahrtenangebot einschränken. Betroffen ist zunächst die Bus-Linie 9. Damit die Fahrgäste sich darauf einstellen können, erfolgt die Reduzierung erst ab Donnerstag, den 9. Dezember 2021. Die Busse verkehren ab diesem Tag nach Ferienfahrplan.
„Leider ist in den letzten Tagen der Krankenstand bei den Fahrerinnen und Fahrern angestiegen. Zusätzlich sind Mitarbeiter aufgrund von Quarantäneregeln abwesend.“ sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG. „Trotz des Einsatzes aller verfügbaren Mitarbeiter, auch aus der Verwaltung, können wir nicht alle Fahrdienste vollständig absichern.“ Das bedeutet, statt einem 7,5 Minuten-Takt fahren die Busse der Linie 9 ab dem 9. Dezember im 10-Minuten-Takt.

Die EVAG bittet ihre Fahrgäste für das reduzierte Angebot um Verständnis.

Alle Fahrzeiten werden im Routenplaner sowie in der EVAG-App aktualisiert.

Sachsen-Anhalt

Bahnprojekt Knoten Roßlau-Dessau: Mit großen Schritten in Richtung Inbetriebnahme (Meldung vom: 06.12.2021)

Drei neue Brücken am 15. November in Betrieb genommen - Zugverkehr kann am 11. Dezember wieder aufgenommen werden

Im Bahnbauprojekt Roßlau-Dessau geht es mit großen Schritten zur Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks (ESTW) und Wiederaufnahme des Zugverkehrs ab 11. Dezember. Am 15. November gingen bereits drei neue Bauwerke in Betrieb: die Eisenbahnüberführungen (EÜ) über den Kirchweg, in Meinsdorf über die L 120 sowie das Kreuzungsbauwerk der Bahnstrecken nach Berlin und Richtung Lutherstadt Wittenberg. Bis zur vollständigen Inbetriebnahme stehen finale Anpassungen an den Gleis- und Oberleitungsanlagen und Abbrucharbeiten im Bauprogramm. Anschließend erfolgen die Abnahmeprüfungen der neuen Leit- und Sicherungstechnik im ESTW, damit die Züge zum Fahrplanwechsel wieder pünktlich und zuverlässig rollen können.

Vom 6. bis 10. Dezember von 6 bis 22 Uhr erfolgt der Abbruch des restlichen Bauteils der alten EÜ Meinsdorf. Zwischen dem 13. und 17. Dezember, ebenfalls von 6 bis 22 Uhr, finden im Bereich der EÜ Meinsdorf Rammarbeiten statt. Diese sind nötig, um die Baugrube auf der Nordseite der EÜ abzusichern. Durch diese Arbeiten kann es zu erhöhten Lärmbeeinträchtigungen sowie Verschmutzungen der Fahrbahn besonders im Bereich der Baustellenzufahrten kommen. Die Deutsche Bahn bemüht sich, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen durch den Einsatz moderner Geräte und Technologien so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich ausschließen. Die Deutsche Bahn bittet für entstehende Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Die Arbeiten zum Neubau des Haltepunkts Meinsdorf dauern planmäßig noch bis in den Sommer des kommenden Jahres. Dort sollen ab 15. August 2022 wieder Züge halten.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Aufgrund dieser Bauarbeiten kommt es im Knoten Roßlau-Dessau noch bis 10. Dezember zu Streckensperrungen, die zu Fahrplanänderungen, Ausfällen und Ersatzverkehr mit Bussen führen. Betroffen sind die Nahverkehrs-Linien RE 7 Dessau―Bad Belzig―Wünsdorf-Waldstadt, RE 13 Magdeburg―Dessau―Leipzig, RE 14 Magdeburg―Dessau―Lutherstadt Wittenberg―Falkenberg (Elster), RB 51 Dessau―Lutherstadt Wittenberg―Falkenberg (Elster), S 2 Leipzig-Stötteritz―Leipzig Hbf―Bitterfeld―Dessau/Lutherstadt Wittenberg―Jüterbog und S 8 Halle―Bitterfeld―Dessau/Lutherstadt Wittenberg―Jüterbog.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com

Dresden

Alle Stadtbahnen mit neuem mobilen Fahrscheinautomaten ausgerüstet (Meldung vom: 03.12.2021)

Bereits Anfang Dezember 2021 haben alle Stadtbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) einen neuen mobilen Fahrscheinautomaten. Damit ist die Umrüstung der 166 Bahnen, die erst Ende Oktober begann, schon deutlich früher abgeschlossen. Ursprünglich sollte der Austausch bis zum Jahresende erfolgen. „Statt der geplanten sechs Wagen pro Nacht, haben die Automatenspezialisten und Werkstattfachleute bis zu neun Automaten in einer Schicht eingebaut“, sagt DVB-Projektleiter Sascha Heiser. Und er fügt hinzu „An den neuen bargeldlosen Automaten wurden bereits 12.000 Tickets verkauft. Jetzt haben auch die ersten sechs Busse ihren Fahrscheinautomaten. Die weiter folgen bis Sommer 2022.“

Ende Oktober 2021 begannen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit dem Austausch ihrer mobilen Fahrscheinautomaten in den Stadtbahnen. Die neuen ersetzen die rund 30 Jahre alten bisherigen Modelle. Sie sind kleiner und leichter, bezahlt wird mit Karte statt Bargeld. Ab Dezember wurden auch die neu gelieferten Busse damit ausgerüstet, die Bestandsfahrzeuge folgen ab Frühjahr. Jetzt haben alle Stadtbahnen einen neuen Fahrscheinautomaten besitzen, die Busse sollen spätestens im Sommer 2022 ausgerüstet sein. Die Umrüstung kostet rund 2,7 Millionen Euro und wird ohne Fördermittel finanziert.

Die mobilen Automaten ermöglichen Kunden auch wieder einen Fahrscheinkauf im Bus. Der Verkauf durch die Busfahrer wurde im März 2020 pandemiebedingt eingestellt. Dieser Wegfall hatte allerdings auch positive Effekte auf die Pünktlichkeit einiger Linien wie beispielsweise der 63. Früher gingen durch den Verkauf von Tickets durch den Fahrer an manchen Haltestellen gleich mehrere Minuten verloren, wodurch der Bus dann mit Verspätung unterwegs war.

Alte Blechtrottel hatten ausgedient

Waren die bisherigen Automaten Anfang der 1990er Jahre das Maß der Dinge, sind sie heute überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig. Vor allem wurde von den DVB-Kunden immer häufiger die fehlende Möglichkeit zur bargeldlosen Bezahlung kritisiert. Dazu kamen die stark zunehmende Störanfälligkeit sowie ein akuter Mangel an Ersatzteilen. Wegen ihrer überholten Technik wurden die Geräte vom Servicepersonal zuletzt als „Blechtrottel“ bezeichnet. Der Begriff hatte sich schon bei den früheren stationären Automaten etabliert.

Kompakt und einfach zu bedienen

Viele Kundenwünsche flossen bei der Auswahl des neuen Automaten ein. Heraus kam ein kompaktes und leicht zu bedienendes Modell. Hersteller ist die Dortmunder Firma ICA, die auch schon die stationären Automaten an den Haltestellen geliefert hat. Der mobile Ticketautomat ist mehrsprachig und zeigt neben Deutsch auch Englisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch oder Russisch an.

Ticket kommt sofort

Mit 59 Zentimetern Höhe und 22 Zentimetern Breite ist der neue Automat deutlich kleiner als sein Vorgänger. Er wiegt nur 11,5 Kilogramm, ist damit leicht austauschbar und kann sogar in Busse eingebaut werden. Auf dem Startbildschirm des 10,1 Zoll großen Farbdisplays sind mit der Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte und Familientageskarte die vier am häufigsten in DVB-Fahrzeugen gekauften Tickets abgebildet. Durch antippen lassen sie sich direkt auswählen, bezahlt wird kontaktlos durch das Auflegen der Girokarte (EC), Kreditkarte oder des Handys. Damit das im fahrenden Wagen möglichst schnell geht, wird auf eine lange Menüführung verzichtet. Es kann immer nur ein Fahrschein gekauft werden, der wie bisher schon entwertet ist. Auch aus hygienischen Gründen fällt das Ticket nicht in einen Ausgabeschacht, sondern kann direkt am Ausgabeschlitz abgezogen werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist das Angebot eines Kaufbeleges.

Technische Daten der neuen mobilen Fahrscheinautomaten:

-Abmessungen: 59 Zentimeter hoch, 22 Zentimeter breit, 23 Zentimeter tief

-Gewicht: knapp 11,5 Kilogramm

-Material: Edelstahlskelett mit besonders schlagfestem Kunststoffmantel

-Design: abgerundete Form, prämiert mit Industriepreis „Red Dot Design Award“
-
Anzahl: 512 (einschließlich Werkstattreserve und Erweiterungsmöglichkeit)

-Display: 10,1 Zoll-Touchdisplay mit Vandalismus resistenter Oberfläche, 18 Grad geneigt

-Preis: knapp 5.000 Euro/Stück inklusive Einbaukosten

-Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch

-Zahlungsmöglichkeiten: Girocard (EC-Karte), Kreditkarte (VISA/MasterCard - später American Express), Apple Pay, Google Pay

-Ticketangebot: Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte, Familientageskarte (auf Linien mit Tarifzonengrenze auch für zwei Tarifzonen) - Angebot kann bei Bedarf geändert werden.








Sachsen

Ab 4. Dezember 2021 wieder Zugverkehr Bad Schandau - Sebnitz (Meldung vom: 01.12.2021)

Ab 4. Dezember 2021 können die Züge der Nationalparkbahn U 28 wieder durchgehend von Děčín über Bad Schandau und Sebnitz nach Rumburk rollen. Damit kann der wegen Unwetterschäden an der Strecke eingerichtete Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bad Schandau und Sebnitz früher eingestellt werden als ursprünglich geplant. Die erste Stufe der Beseitigung der Schäden sollte nach bisherigem Stand bis zum 10. Dezember 2021 erfolgen. In den nächsten Monaten müssen weitere Bauarbeiten ausgeführt werden, die jedoch nur geringfügige Auswirkungen auf den Zugverkehr haben werden. Notwendig sind Arbeiten zur Dammstabilisierung im Bereich Rathmannsdorf und die nachhaltige Herstellung von Entwässerungs- und Hangsicherungsanlagen, um künftigen Unwettern standzuhalten.

Beim Unwetter am 17./18. Juli 2021 wurde der Gleiskörper der Nationalparkbahn in den Bereichen Kohlmühle und Rathmannsdorf stark beschädigt. In den vergangenen Monaten erfolgten die Aufräumarbeiten, die Begutachtung der Schäden, Planungen und begleitende Abstimmungen mit den zuständigen Aufsichtsbehörden sowie mit erster Priorität die Arbeiten zur Wiederherstellung der Befahrbarkeit der Strecke. Da es dort bereits beim Hochwasser 2010 Schäden gab, soll der jetzige Wiederaufbau gesamthaft so robust erfolgen, dass der Bahndamm auch wiederkehrenden Unwettern standhält und den Ansprüchen einer vorsorglichen Gefahrenabwehr genügt.

Informationen zu Fahrplan und Tarif erhalten die Fahrgäste unter www.bahn.de/sachsen sowie www.vvo-online.de und an der InfoHotline des VVO unter 0351 8526555.

Sachsen

Verkehrsverbund Oberelbe stellt Weichen für 2022 (Meldung vom: 01.12.2021)

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat auf seiner Verbandsversammlung am Dezember 2021 Bilanz für 2021 gezogen und wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Die Corona-Pandemie hat auch in diesem Jahr deutliche Spuren hinterlassen: Die zwölf Unternehmen verzeichnen voraussichtlich bis Jahresende Rückgänge bei Einnahmen und Ausgleichszahlungen von rund 23 Millionen Euro gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019, die Fahrgastzahlen gingen nach ersten Schätzungen um circa 17 Prozent zurück. Dennoch will der Verbund das Angebot für 2022 auf dem jetzigen Niveau halten, punktuell ausbauen und zudem weiter in einen modernen Nahverkehr investieren.

Haushalt 2022 mit weiteren Investitionen
Die Verbandsversammlung hat heute den Haushalt für das kommende Jahr 2022 mit einem Rekordvolumen von rund 146 Millionen Euro beschlossen. Davon fließen 117 Millionen in den Eisenbahnverkehr und 4 Millionen in den Bus- sowie Nachtverkehr. Für die Finanzierung des Verbundtarifs, inklusive des Bildungs- und des AzubiTickets, sind 13 Millionen Euro eingeplant. „Damit sichern wir das bestehende umfangreiche Angebot in der Region“, betont Landrat Michael Harig, Vorsitzender des Zweckverbandes. „Zudem werden wir 2,5 Millionen Euro in den weiteren Ausbau des Nahverkehrs investieren.“ Der Haushalt spiegelt auch die enge Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen wider, der neben dem Ausgleich pandemiebedingter Einnahmeausfälle zusätzliche Mittel für Angebotsverbesserungen und für neue Tickets zur Verfügung stellt. „Nach dem erfolgreichen Start des AzubiTickets 2019 können wir in diesem Jahr sehr zufrieden auf den Start des BildungsTickets zurückblicken, das VVO-weit bereits von 62.700 Schülerinnen und Schülern genutzt wird“, resümiert Michael Harig. „Mit dem Kompetenzcenter Sachsentarif arbeiten wir zudem gemeinsam an der Einführung des neuen Tarifs für den ganzen Freistaat, der 2023 starten soll.“ Weiteren Rückenwind erwartet der VVO durch die im Koalitionspapier der zukünftigen Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Verkehrswende. Mit der vorgesehenen Verlängerung des Corona-Rettungsschirms für den Nahverkehr sowie der perspektivisch geplanten weiteren Erhöhung der Bundesmittel für den Eisenbahnverkehr bestehen gute Chancen, das gute Angebot zu sichern und auszubauen, um auch hier in der Region zur Umsetzung des bundespolitischen Ziels einer Verdopplung der Fahrgastzahlen beizutragen.

Angebotsverbesserungen zum Jahreswechsel
Dank der finanziellen Unterstützung durch den Freistaat Sachsen kann ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 das Angebot auf der wichtigen Strecke Dresden – Kamenz ausgebaut werden. In den Hauptverkehrszeiten früh und nachmittags fahren die Züge zukünftig alle 30 Minuten, so dass hier zusammen mit den barrierefreien Stationen, zahlreichen Busverknüpfungen und über 400 P+R-Plätzen entlang der Strecke, ein S-Bahn-Standard erreicht wird. Am 1. Januar 2022 verbessert sich zudem das Busangebot im gesamten Landkreis Bautzen. Zukünftig werden die Busse von Regionalbus Oberlausitz (RBO) und weiterer Partnerunternehmen über 12 Millionen Kilometer pro Jahr zurücklegen – zwei Millionen mehr als bisher. Zusätzliche PlusBus- und TaktBus-Linien schaffen neue und schnellere Verbindungen. Im Auftrag des Landkreises Bautzen wurde das gesamte Busnetz überplant, so dass Gewerbestandorte, aber auch Schulen und Wohnsiedlungen, die in den letzten Jahren neu entstanden, besser angebunden sind.

VVO-Tarif wird zum 1. April 2022 angepasst
Neue Tarifabschlüsse für die Mitarbeiter sowie insbesondere die steigenden Kosten für Energie und Material machen eine Tarifanpassung zum 1. April 2022 notwendig. Die Preise im VVO steigen dann um durchschnittlich 4,7 Prozent. Der Preis für eine Einzelfahrt in Dresden steigt um 20 Cent auf 2,70 Euro, in allen anderen Tarifzonen bleibt der Preis stabil bei 2,50 Euro. Für längere Fahrten durch mehrere Tarifzonen steigt der Preis der Einzelfahrt um 20 bis 40 Cent. Die 4er-Karte bleibt trotz einer Anhebung um 40 Cent auf 9,40 Euro eine preiswerte Alternative für Gelegenheitsfahrer. Tageskarten für eine Tarifzone werden um 40 Cent teurer, für längere Strecken sowie für Familien und kleine Gruppen steigen die Preise zwischen 60 Cent und 1,50 Euro an. Wochen- und Monatskarten werden durchschnittlich um 4,4 Prozent teurer. „Die von Stammkunden und Pendlern häufig genutzten Abo-Monatskarten werden dagegen unterdurchschnittlich nur um rund zwei Prozent angehoben“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Diese Fahrgäste sind dem VVO und seinen Partnern auch in der Pandemie treu geblieben – mit der moderaten Anpassung möchten wir ein Zeichen setzen.“ So wird beispielsweise die Abo-Monatskarte für Dresden um 1,20 Euro erhöht und kostet dann 54,90 Euro. Die vom Freistaat unterstützen Tickets für Schüler und Auszubildende bleiben im Preis stabil, ebenso die insbesondere für Klassenausflüge genutzten SchülergruppenTickets. Mit der Tarifanpassung wird zudem ein Ticket für den Verkehr in kleinen Städten eingeführt. „Im Rahmen eines Pilotprojektes starten wir im Stadtgebiet Hoyerswerda ein attraktives Tagesticket für 3,50 Euro“, erklärt Burkhard Ehlen. „In den kommenden zwei Jahren werden die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) und der Verbund die Akzeptanz testen und dann über eine dauerhafte Einführung für diese und andere kleinere Städte im Verbund entscheiden.“

Das Gebiet des VVO umfasst neben der Landeshauptstadt Dresden die Landkreise Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und den westlichen Teil des Landkreises Bautzen mit insgesamt 1,2 Millionen Einwohnern. Der kommunale Zweckverband ist für den Schienenpersonennahverkehr verantwortlich. Darüber hinaus kooperiert er mit den kommunalen Verkehrsbetrieben und gestaltet einen einheitlichen Tarif.

Aktuell

trilex reduziert vorübergehend Fahrplanangebot zur Stabilisierung des Zugverkehrs (Meldung vom: 01.12.2021)

Die Entwicklung der aktuellen Corona-Lage macht auch vor dem Bahnverkehr nicht Halt und lässt die Betriebsdurchführung immer schwieriger werden. Die Personalverfügbarkeit bei der Länderbahn wird durch das dynamische Infektionsgeschehen und die vorbeugenden Quarantäneanordnungen, zusätzlich zu den jahreszeitlich üblichen Krankenständen, zunehmend geringer, sodass die stabile Aufrechterhaltung des Fahrplanangebots kurzfristig nicht mehr sichergestellt werden kann. Um ungeplante Zugausfälle zu vermeiden, wird die Länderbahn in Abstimmung mit den Verkehrsverbünden ZVON und VVO daher das Fahrplanangebot beim trilex in geringem Umfang reduzieren, um den Betrieb weiterhin planbar und zuverlässig für die Reisenden anbieten zu können.

Die Änderungen treten bereits zum 2. Dezember 2021 in Kraft und sind vorerst bis zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2021 vorgesehen. Ab dem 12. Dezember 2021 werden voraussichtlich alle Züge wieder nach Plan unterwegs sein.

Folgende Fahrplananpassungen sind montags bis freitags vorgesehen:
Entfall von Verstärker-Zügen der Linien RB 60 und RE 1 zwischen Bischofswerda und Görlitz, eine stündliche Bedienung durch die Linien ist weiterhin sichergestellt;
Entfall von wenigen Zügen auf der Gesamtstrecke Dresden - Görlitz und abschnittsweise zwischen Bischofswerda und Dresden;
Zwischen Zittau und Bischofswerda verkehren alle Züge der Linien RE 2 und RB 61, wenige Züge enden vorzeitig in Bischofswerda.

Fahrgäste werden gebeten, auf die weiterhin verkehrenden Züge auszuweichen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist aufgrund der ebenfalls eingeschränkten Planbarkeit zurzeit nicht möglich. Die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs wird weiterhin verfolgt und umgesetzt, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Die Fahrpläne für Samstag und Sonntag sind zurzeit noch in Planung.

Die im Grenzverkehr mit Tschechien verkehrende Linie L7 zwischen Liberec, Zittau und Varnsdorf verkehrt planmäßig. Im grenzüberschreitenden Verkehr nach Polen bleibt der Fahrplan zwischen Görlitz und Zgorzelec, abgestimmt auf das angepasste Fahrplanangebot in Deutschland, ebenfalls unverändert.

Für die Reisenden werden die Fahrplaninformationen kurzfristig auf der Homepage des trilex sowie in den weiteren Auskunftsmedien (DB Navigator und Homepage ZVON/VVO) aktualisiert. Entfallende Zugleistungen sind gekennzeichnet.

Für die kurzfristigen Änderungen bittet die Länderbahn bereits vorab um Verständnis.

Dresden

Momentaufnahme beim Fahrzeugtest - Farbenfrohes Lichterspiel in Gorbitz (Meldung vom: 30.11.2021)

Vergangene Woche konnten aufmerksame Beobachter im Straßenbahnhof Gorbitz farbenfrohe Lichterspiele beobachten. Der erste neue Stadtbahnwagen für Dresden vom Typ NGT DX DD wird dort einem ausgiebigen Test unterzogen. Dazu gehörte in den dunklen Stunden auch die Prüfung der Innenbeleuchtungs-Komponenten. So wurden die Wagenteile zeitweise in unterschiedliche Farben gehüllt. Die bunten Farben sind kein zusätzliches Extra, sondern ergeben erst in ihrer Mischung die so genannte Ambientebeleuchtung.



Die „Ambientebeleuchtung“ erzeugt aus verschiedenen Einzelfarben eine der jeweiligen Tageszeit angepasste Atmosphäre im Fahrzeug. Frühmorgens kommt eine eher hellere Beleuchtung zur Anwendung, die einen hohen Weißanteil aufweist und eine belebende Wirkung erzielen soll. Abends wird ein größerer Rotanteil zugemischt, der beruhigt und am Ende des Tages dem Auge angenehm ist.



Die farbenfrohe Beleuchtung wird so nie wieder zu sehen sein. Das ist lediglich ein Bestandteil des Innenbeleuchtungstests. Im öffentlichen Linienverkehr sind bunte Lichteffekte nicht zugelassen. Unter anderem, weil sie keine ausreichende Trittsicherheit für Fahrgäste im Wagen bieten.


Der erste neue Stadtbahnwagen wird weiter intensiv überprüft und soll am Ende der Prozedur seine Zulassung für die Personenbeförderung erhalten. Voraussichtlich in der Woche vor Weihnachten kann der Wagen das erste Mal auf Probefahrt im Netz der Dresdner Verkehrsbetriebe gehen. Allerdings noch ohne Passagiere. Mit dem ersten Linieneinsatz auf der „2“ wird im Frühjahr 2022 gerechnet.

Sachsen-Anhalt

Züge rollen wieder auf neuen Gleisen zwischen Halle Rosengarten und Angersdorf (Meldung vom: 30.11.2021)

Einbindung des neuen Elektronischen Stellwerks Angersdorf - Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro - Anbindung Lutherstadt Eisleben an S-Bahnnetz ab 12. Dezember



Nach 11 Monaten intensiven Baugeschehens rollten seit gestern in den frühen Morgenstunden die ersten Regionalzüge über die neuen Gleise und Brücken zwischen Halle Rosengarten und Angersdorf. Das neue Elektronische Stellwerk Angersdorf steuert von nun an alle Signale und Weichen in diesem Bereich. Insgesamt flossen Investitionen in Höhe von etwa 100 Millionen Euro in den etwa sechs Kilometer langen innerstädtische Streckenabschnitt. Er ist Teil der Zulaufstrecke in den inneren Bahnknoten der Saalestadt aus Richtung Westen mit hohem Güterverkehrsanteil. Mit seiner Erneuerung hat die Deutsche Bahn die Voraussetzungen geschaffen, damit der Nahverkehrsservice (NASA) sein Angebot zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 ausweiten kann. Unter anderem wird die Lutherstadt Eisleben ans S-Bahnnetz angebunden.

Das hat die DB gebaut:

Die Arbeiten umfassten den Neubau der Eisenbahnbrücken Rosengartenbrücke, der Stahlfachwerkbrücke an der Stelle der ehemaligen Argentinierbrücke und der Fußgänger- und Radunterführung über den Distelweg. Zwei sehr große Mobilkrane hatten im Juli dieses Jahres während einer konzentrierten Tag- und Nachtaktion die stählernen Brücken eingehoben. Die neue zweiteilige Rosengartenbrücke mit höherer Durchfahrt sowie mit zur Fahrbahn abgegrenzten beidseitigen über fünf Meter breiten Fuß- und Radwegen war ein gemeinsames Projekt mit der Stadt.



Im Bereich Angersdorf entstand ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW), die Leit- und Sicherungstechnik wurde grundhaft erneuert und nicht mehr benötigte Verkehrsanlagen zurückgebaut. Die DB hat 255 Einzelmasten für Oberleitungsanlagen gesetzt und rund 10.000 Meter Kettenwerk montiert. Der gesamte Oberbau wurde auf rund 20.000 Metern grundhaft erneuert.



Der Haltepunkt Halle Rosengarten erhielt eine verbesserte Zuwegung durch den Bau einer Rampe und die Bahnsteige wurden verlängert. Die Arbeiten an den Treppen dauern noch bis Anfang nächsten Jahres an. Für die Anwohner errichtet die DB rund 3.000 Meter Lärmschutzwände. Alle Gründungsarbeiten sind abgeschlossen, sodass die Montage begonnen hat.







Magdeburg

MVB weiht modernisierte Schönebecker Straße und neue Haltestelle Gesellschaftshaus ein (Meldung vom: 29.11.2021)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) hat in Buckau die Schönebecker Straße freigegeben. Auf 500 Metern Länge wurde die Straßenzug samt Straßenbahnstrecke ausgebaut und modernisiert. Das Gesellschaftshaus hat zudem eine eigene Haltestelle bekommen.

Die Geschäftsführerin der MVB, Birgit Münster-Rendel hat gemeinsam mit Carsten Gerth, Leiter des Gesellschaftshauses Magdeburg symbolisch die modernisierte Schönebecker Straße und die neue Haltestelle Benediktinerstraße / Gesellschaftshaus eingeweiht. „Nachdem wir bereits vor einem Jahr die Straßenbahnneubaustrecke durch die benachbarte Warschauer Straße in Betrieb nehmen konnten, freue ich mich, dass ab heute auch wieder Straßenbahnen durch die gesamte Schönebecker Straße rollen“, so Münster-Rendel.


Birgit Münster-Rendel und Carsten Gerth


Die Straßenbahnstrecke wurde auf 500 Metern grundlegend modernisiert und ausgebaut. Neu entstanden ist nicht nur die Haltestelle Budenbergstraße, sondern auch das Haltestellenpaar Benediktinerstraße / Gesellschaftshaus.

„Unsere Gäste und Konzertbesucher können das Auto stehen lassen und ab sofort bequem mit der Straßenbahn anreisen, künftig sogar kostenlos“, kündigt Carsten Gerth an. Denn ab September 2022 gelten Eintrittskarten für Eigenveranstaltungen des Gesellschaftshauses auch als Fahrscheine innerhalb der marego-Tarifzone Magdeburg. Zusammen mit der neuen eigenen Haltestelle vor der Tür wird die An- und Abreise besonders einfach. „Dass die Haltestelle auch den Namen des Gesellschaftshauses trägt war unser großer Wunsch. Umso mehr freue ich mich, dass er heute in Erfüllung gegangen ist“, sagt Carsten Gerth.

Birgit Münster-Rendel betonte außerdem die Wichtigkeit des Bauprojekts für Buckau: „Buckau als aufstrebendes Szeneviertel von Magdeburg hat nun eine Spitzenanbindung an den öffentlichen Verkehr. Vier Straßenbahnlinien binden ab heute aus allen Richtungen den Stadtteil an. Mit der Neubaustrecke durch die Warschauer Straße ist zudem ein Umsteigepunkt zwischen Straßenbahn und Eisenbahn am Buckauer Bahnhof entstanden“, so die Geschäftsführerin.

Vier Linien für Buckau
Die Straßenbahnlinien 2 und 8 fahren ab heute wieder auf direktem Wege zwischen Wetserhüsen, Buckau und Alte Neustadt bzw. Neustädter See. Der Umweg über Südring kann mit Abschluss der Arbeiten entfallen.

Neu im Stadtteil unterwegs sind die Straßenbahnlinien 5 und 13. Die Linie 5 fährt zwischen City Carré und Klinikum Olvenstedt über die Warschauer und Wiener Straße. Die neue Straßenbahnlinie 13 ist zwischen Buckau und Sudenburg ebenfalls über Warschauer und Wiener Straße unterwegs und stellt somit eine Direktverbindung zwischen den beiden Stadtteilen her.


Eine Linie 2 an der neuen Haltestelle Gesellschaftshaus


Über den Straßenbahnnetzausbau
In Buckau wurde seit 2017 an der Verwirklichung des Straßenbahnnetzausbaus im Rahmen des Projekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“ gearbeitet. Entlang der Warschauer Straße und Raiffeisenstraße ist eine 1,1 km lange Straßenbahnstrecke entstanden, die Verbindungen in benachbarte Stadtteile ermöglicht. Zudem wurde die alte Straßenbahnstrecke in der Schönebecker Straße zwischen Budenbergstraße und Benediktinerstraße umfassend modernisiert.

Insgesamt sind fünf neue barrierefreie Haltestellenpaare entstanden. In der Warschauer Straße und Raiffeisenstraße fährt die Straßenbahn separiert vom Autoverkehr, teilweise auf besonders attraktivem Grüngleis. Mit der Umgestaltung der Schönebecker Straße haben vor allem Fußgänger und Radfahrer mehr Platz bekommen: Die Autofahrspuren wurden um jeweils eine je Fahrtrichtung reduziert. Entstanden ist außerdem ein neues Gleisdreieck an der Kreuzung Schönebecker / Warschauer Straße, dass die Neubaustrecke mit der bestehenden Strecke verbindet.

Während die Bauarbeiten auf der Schönebecker Straße beendet sind und diese seit Freitag, dem 25. November wieder vollständig für den Verkehr freigegeben ist, ist die Warschauer Straße nochmals für etwa 14 Tage für den Durchgangsverkehr gesperrt. Hier werden noch Restarbeiten ausgeführt, die bislang unter laufendem Autoverkehr nicht erledigt werden konnten.

Die 2. Nord-Süd-Verbindung wird vom Land Sachsen-Anhalt und vom Bund gefördert. In diesen Bauabschnitt investiert die MVB 38,7 Millionen Euro, wovon 27,6 Millionen Euro als Fördermittel bereitgestellt werden.

Magdeburg

Eröffnung der Strecke zum Kannenstieg (Meldung vom: 29.11.2021)

Nach über zwei Jahren Bauzeit nimmt die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) die neue Straßenbahnstrecke in das Wohngebiet Kannenstieg in Betrieb. Bei der Jungfernfahrt konnten Anwohnerinnen und Anwohner die neue Strecke zuerst testen.

„Es ist geschafft. Ab sofort können die Bewohnerinnen und Bewohner des Kannenstiegs bequem mit der Straßenbahn in die Innenstadt fahren“, freut sich MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel bei der Jungfernfahrt. Die neue Straßenbahnstrecke führt auf einem Kilometer mitten durch das große Wohngebiet Kannenstieg im Norden Magdeburgs. Ab Montag, den 29.11.2021 wird die Straßenbahnlinie 1 im 10-Minuten-Takt den Stadtteil mit der Innenstadt verbinden.

„Die Klimakrise und die Verkehrswende ist in aller Munde. Wir als MVB schaffen vor Ort die Voraussetzungen dafür, dass sie gelingt, denn mit der neuen Straßenbahnstrecke haben wir in nachhaltige Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger investiert“, sagt Birgit Münster-Rendel und ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen“.


v.l.n.r.: Andrea Scheerenberg (Landeshauptstadt Magdeburg, Planfeststellungsbehörde), Birgit Münster-Rendel (MVB, Geschäftsführerin),
Lutz Fiedler (GWA Kannenstieg, Sprecher), Marcel Härtel (Stadtteilmanager Kannenstieg)
Foto: Stefan Deutsch


Vier neue Haltestellen sind entstanden, die allesamt barrierefrei ausgebaut sind und einen einfachen Zugang zum öffentlichen Nahverkehr sicherstellen. Die neue Straßenbahntrasse ist, mit Ausnahme im Kreuzungsbereich Ebendorfer Chaussee, vollständig vom Autoverkehr getrennt, sodass die Straßenbahnen störungsfrei fahren können.

Besonderes Augenmerk legte die MVB bei der Gestaltung der Gleise. Diese sind fast vollständig als grünes Rasengleis ausgeführt, dass das Mikroklima vor Ort verbessern und Geräusche zusätzlich dämmen soll.

Die Straßenbahnlinie 1 wird ab Montag die bislang im Stadtteil verkehrende Buslinie 69 ersetzen. Diese fährt künftig zur neuen Endstelle IKEA West. Mit Freigabe der Strecke ist auch die Johannes-R.-Becher-Straße wieder für den Autoverkehr freigegeben. Restarbeiten im Rahmen des Straßenbahnstreckenbaus werden u.a. noch am Parkplatz Hanns-Eisler-Platz ausgeführt.

Im zweiten Halbjahr 2022 soll an der Kreuzung Johannes-R.-Becher-Straße der Einbau eines neuen Gleiskreuzes beginnen, um die Straßenbahnstrecke in Richtung Süden, in den Stadtteil Neustädter Feld, zu verlängern.

Über den Straßenbahnnetzausbau
Die neue Straßenbahnstrecke in den Kannenstieg ist Teil des Bauprojekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Die gut einen Kilometer lange Trasse schließt an der Ebendorfer Chaussee an und folgt der Johannes-R.-Becher-Straße.

Die 2. Nord-Süd-Verbindung wird vom Land Sachsen-Anhalt und vom Bund gefördert. In diesen Bauabschnitt investiert die MVB 34,7 Millionen Euro, wovon 28 Millionen Euro als Fördermittel bereitgestellt werden.


Jungfernfahrt der Linie 1 im Kannenstieg – hier Haltestelle Pablo-Picasso-Straße
Foto: Stefan Deutsch

Sachsen-Anhalt

Pläne für neues Eisenbahnkonzept Altmärker Y stehen im Netz (Meldung vom: 29.11.2021)

Eisenbahnkonzept „Altmärker Y“ bietet Stundentakt in der Region und Halbstundentakt nach Magdeburg

Für die Altmark und ihre Verbindung zur Landeshauptstadt entwickelt die Nahverkehrsservicegesellschaft NASA ein neues Bahnkonzept. Das „Altmärker Y“ soll im Dezember 2023 starten. Vorgesehen sind ein Halbstundentakt zwischen Stendal und Magdeburg sowie Stundentakt nach Salzwedel, Uelzen und Wittenberge. Die Pläne werden ab sofort im Netz vorgestellt. Anregungen, Wünsche und Kritik der Fahrgäste sind gefragt unter www.mein-takt.de.

Das derzeitige Angebot ist seit rund 15 Jahren weitgehend unverändert und entspricht nicht mehr den Ansprüchen an einen flexibel und spontan nutzbaren Nahverkehr. Im neuen Konzept fahren sowohl S 1 (Wittenberge – Stendal – Schönebeck) wie auch RE 20 (Uelzen – Stendal – Schönebeck) stündlich. Beide Bahnlinien werden Y-förmig Richtung Schönebeck zusammengeführt. Im gemeinsamen Abschnitt zwischen Stendal Hbf und Magdeburg Hbf überlagern sie sich zu einem 30-Minuten-Takt; montags bis freitags sogar bis Schönebeck-Bad Salzelmen. Der RE 20 fährt zwischen Magdeburg-Rothensee und Stendal Hbf beschleunigt mit nur drei Zwischenhalten in Tangerhütte, Wolmirstedt und Zielitz Ort.

Wochentags werden die Verbindungen nach Halle und Leipzig künftig stündlich hergestellt durch Anschlüsse in Magdeburg zu den RE-Linien 13 und 30. Am Wochenende fährt der RE 20 Uelzen – Magdeburg Hbf alle 2 Stunden im Wechsel mit dem ebenfalls zweistündlichen neuen RE 19. Der RE 19 verkehrt stark beschleunigt und bietet mit kürzeren Reisezeiten weiterhin Anschlüsse zu den IC-Zügen Richtung Halle und Leipzig.

Auch die kleinen Stationen in der Altmark bekommen mit dem RE 20 einen Stundentakt: Pretzier, Fleetmark, Brunau-Packebusch und Kläden. Derzeit halten die Züge der Linie RB 32 dort nur etwa alle zwei Stunden. Künftig ersetzt der RE 20 die RB 32. So werden montags bis freitags doppelt so viele Fahrten angeboten und neue Ziele ohne Umstieg erreicht, zum Beispiel Uelzen, Tangerhütte, Wolmirstedt, Magdeburg und Schönebeck.

Anregungen, Wünsche und Kritik zum neuen Konzept können bis zum 12. Dezember eingereicht werden unter www.mein-takt.de


Das Eisenbahnkonzept Altmärker Y, Grafik: NASA GmbH

Dresden

Linie 3 fährt vorübergehend über Mickten nach Radebeul Ost (Meldung vom: 26.11.2021)

Im Zuge des Baufortschritts an der Großenhainer Straße und Liststraße verkehrt die Linie 3 am Dienstag, dem 30. November 2021 und Mittwoch, dem 1. Dezember 2021 jeweils in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr von Coschütz kommend planmäßig bis zum Bahnhof Neustadt und dann weiter über Leipziger Straße und Mickten bis zur Gleisschleife Radebeul Ost. Fahrgäste Richtung Trachenberge und Wilder Mann können in Mickten in die Buslinie 64 umsteigen. Außerdem wird der Ersatzverkehr „EV3/13“ vom Alaunplatz über Fritz-Reuter-Straße, Großenhainer Straße und Trachenberger Platz bis zum Wilden Mann verlängert.

Grund der zusätzlichen Tagesbaustelle sind Fahrleitungsarbeiten im Kreuzungsbereich Großenhainer Straße Einmündung Harkortstraße sowie im Bereich der Fritz-Reuter-Straße. Nachdem bereits große Teile der neuen Straßenbahngleise fertig gestellt sind, beginnt nun schrittweise der Aufbau der neuen Fahrleitungsanlage. Außerhalb der Tagesbaustellen verkehrt die „3“ weiter wie bisher über Leipziger Straße nach Mickten und anschließend über Bürgerstraße und Großenhainer Straße zum Wilden Mann.

Sachsen-Anhalt

Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 (Meldung vom: 25.11.2021)

Das Netz der S-Bahn Mitteldeutschland wächst: Die Lutherstadt Eisleben wird mit der S-Bahn an Halle angeschlossen und Halle-Neustadt mit Leipzig auf direktem Wege verbunden. Weitere Neuerungen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember in der Übersicht.

Neue S-Bahn Halle – Lutherstadt Eisleben
Die Regionalbahn (RB) 75 zwischen Halle (Saale) Hbf und Lutherstadt Eisleben fährt in Zukunft als S 7. Das bedeutet mehr Verbindungen und am Wochenende eine Verdopplung des Angebots: Auch samstags und sonntags fährt die S 7 stündlich. Eine weitere Fahrt um 15.27 Uhr ab Halle Hbf über Lutherstadt Eisleben wird verlängert bis nach Sangerhausen und startet in Gegenrichtung um 17.29 Uhr. Aus Richtung Lutherstadt Eisleben werden im Stadtgebiet Halle nach Abschluss umfangreicher Baumaßnahmen auch die Stationen Südstadt und Silberhöhe bedient. Das war bislang nur stadtauswärts möglich.

S-Bahn Halle: Direktverbindungen nach Leipzig
Nach 11 Monaten baubedingter Pause ist auch Halle-Neustadt wieder mit der S-Bahn erreichbar. Künftig fährt die S 3 täglich alle 30 Minuten ab Halle Hbf weiter nach Halle-Nietleben. So entstehen neue Direktverbindungen aus Neustadt und Südstadt nach Leipzig über Schkeuditz.

Die Anbindung von Halle-Trotha wird vorerst über eine neue S-Bahn-Linie 47 gewährleistet, die diesen Streckenabschnitt gemeinsam mit der RB 47 Halle – Bernburg bedient. Die S 47 pendelt täglich im Stundentakt zwischen Hauptbahnhof und Halle-Trotha mit Anschluss zur S 5X/S 5 über den Flughafen nach Leipzig. Von Montag bis Freitag wird ein Fahrtenpaar bis nach Halle-Südstadt verlängert – als zusätzliche umsteigefreie Verbindung im Schülerverkehr (7.16 Uhr an Halle-Südstadt, Rückfahrt ab Halle-Südstadt 8.16 Uhr nach Halle-Trotha).

Halle – Sangerhausen – Nordhausen
Ein Regionalexpress (RE) ab Halle Hbf fährt künftig statt 21.05 Uhr erst um 21.09 Uhr. So bekommen Reisende, die mit dem IC um 21.01 Uhr aus Dresden eintreffen, eine Anschlussmöglichkeit.

Magdeburg – Dessau-Roßlau – Bitterfeld – Leipzig
Für Pendler als zusätzliche Fahrtmöglichkeit zur S-Bahn Richtung Leipzig hält um 6.14 Uhr ein RE 13 in Dessau Süd. Generell verkürzt sich die Fahrtzeit des RE 13. Deshalb kommt er künftig in Leipzig Hbf jeweils drei Minuten früher an und fährt dort drei Minuten später ab. Die S 2 verlängert eine Fahrt aus Leipzig ab Bitterfeld um 15.48 Uhr bis nach Wolfen und fährt um 16.05 Uhr zurück. So erhalten Berufstätige in/aus Richtung Halle/Leipzig von/nach Greppin – Wolfen eine zusätzliche Fahrtmöglichkeit.

Dessau-Roßlau – Lutherstadt Wittenberg
Von Montag bis Donnerstag bietet der RE 14 in Dessau Hbf künftig Anschluss an die S 2 Richtung Leipzig (ab 16.19 Uhr). Er startet 15.45 Uhr in Lutherstadt Wittenberg Hbf und erreicht Dessau Hbf um 16.14 Uhr. Durch eine frühere Abfahrt der RB 51 von Dessau Hbf (5.09 Uhr) entsteht Samstag und Sonntag eine neue Reiseverbindung von Dessau-Roßlau und Coswig in Richtung Berlin – Warnemünde. Die RB 51 erreicht Lutherstadt Wittenberg Hbf um 5.41 Uhr und bietet dort Anschluss an den IC (5.46 Uhr) mit Ankunft in Berlin Hbf 6.31 Uhr und Warnemünde um 8.59 Uhr.

Außerdem wichtig: Der Haltepunkt Meinsdorf wird voraussichtlich ab 15. August 2022 wieder bedient.

Halberstadt – Aschersleben – Könnern <> Leipzig
Der Anschluss in Halle Hbf zwischen RE 4/24 und S 5X wird künftig in beiden Fahrtrichtungen am gleichen Bahnsteig täglich stündlich angeboten. Möglich macht dies eine nach Abschluss von Baumaßnahmen in Leipzig beschleunigte S 5X in Fahrtrichtung Halle.

Thale – Halberstadt – Magdeburg
Eine Fahrt des RE 11 von Thale (Abfahrt 22.30 Uhr) nach Halberstadt wird ab dem 3. Januar 2022 montags bis freitags nach Magdeburg verlängert. Damit besteht spätabends eine zusätzliche Reisemöglichkeit von Halberstadt (Abfahrt 23.10 Uhr) nach Magdeburg Hbf (Ankunft 0.05 Uhr). Auch Reisende aus Richtung Goslar – Wernigerode können die neue Verbindung nutzen und in Halberstadt zusteigen.

Querfurt – Mücheln – Merseburg (– Halle)
Montag bis Freitag werden zwei Fahrten der RB 78 von/nach Halle verlängert; Ankunft in Halle Hbf ist 7.29 Uhr, Abfahrt 15.27 Uhr. Die Direktverbindung ersetzt in der Hauptverkehrszeit eine Umsteigeverbindung mit baubedingt langer Umsteigezeit (15 Minuten in Merseburg Hbf in Fahrtrichtung von Querfurt nach Halle).

Erfurt – Naumburg – Halle
Täglich fährt im neuen Fahrplan zusätzlich ein RE 16 von Erfurt Hbf um 20.36 Uhr über Naumburg (21.22 Uhr) nach Halle Hbf, Ankunft 21.55 Uhr. Besonders Naumburg, Weißenfels und Merseburg profitieren von dieser zusätzlichen Abendverbindung.

Halle – Köthen – Magdeburg
Am späten Abend ändern sich die Fahrzeiten des RE 30 von Halle Richtung Magdeburg. Die letzten Züge ab Halle Hbf fahren nun täglich 22.59 Uhr (mit Anschluss vom ICE-Sprinter aus München) und 0.08 Uhr (mit Anschluss von der S 5X aus Richtung Leipzig). Dafür entfällt die schwach nachgefragte Fahrt gegen 1 Uhr ab Halle am Sonntagmorgen.

Stendal – Wittenberge
Der neue Haltepunkt Stendal Hochschule soll Mitte des Jahres 2022 in Betrieb genommen werden.

Bauarbeiten an mehreren Strecken – Busse im Ersatzverkehr

Stendal – Wittenberge
Die Elbbrücke Wittenberge wird vom 29. Januar 2022 bis 1. April 2022 gesperrt. Zwischen Osterburg und Wittenberge fährt Schienenersatzverkehr. Zusätzlich fahren zweistündlich Expressbusse zwischen Stendal Hbf und Wittenberge in Stendal Hbf mit Anschluss von/zum RE 20 von/nach Magdeburg.

Halle – Merseburg – Weißenfels – Naumburg – Jena / – Erfurt
Baumaßnahmen in den Bahnhöfen Großkorbetha und Bad Kösen sowie im Abschnitt Weißenfels – Naumburg erfordern Fahrplananpassungen; auch Ausfälle sind zu erwarten. Unter anderem fallen bis Mitte Februar zwischen 8 und 16 Uhr vermehrt RE zwischen Naumburg und Großheringen/Jena aus. Nicht fahren werden vom 20. Februar bis 15. April 2022 die RB 20/RB 25 zwischen Naumburg (Saale) Hbf und Weißenfels, dafür halten dann die RE an weiteren Stationen.

Magdeburg – Braunschweig
Wegen Bauarbeiten wird die Strecke Braunschweig Hbf – Schandelah vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2022 gesperrt. Es fährt Schienenersatzverkehr. Zwischen Schandelah und Magdeburg Hbf verkehrt die RB 40 mit veränderten Fahrzeiten.

Halle – Leipzig
Die Züge der S 3 fahren im Jahr 2022 ohne große Unterbrechungen. Die für April bis Juli angekündigte Sperrung Schkeuditz – Leipzig-Slevogtstraße mit Schienenersatzverkehr wird verschoben.

Änderungen im Busfahrplan

Neue Landesbuslinie 330 Halle (Saale) – Wettin – Nauendorf – Löbejün
Die Stadt Wettin-Löbejün wird besser mit dem Oberzentrum Halle verknüpft. Montag bis Freitag verkehren die Busse stündlich, am Wochenende zweistündlich. Zwischen Halle (Saale) und Wettin wird die bisherige PlusBus-Linie 302 ersetzt. Neu ist die Verbindung zwischen Wettin und Löbejün über Nauendorf. Sie verbindet nicht nur die Ortsteile miteinander, sie bindet außerdem Löbejün direkt an die Regionalbahn 47 an – mit mindestens zweistündlichen Anschlüssen von/nach Halle.

Anregungen zum Fahrplan 2023
Bei der Nahverkehrsservicegesellschaft NASA haben bereits die Planungen für den Fahrplan 2023 begonnen. Sie veröffentlicht die Fahrplanentwürfe für das Folgejahr alljährlich im Februar, diesmal geplant ist der Zeitraum 8. Februar bis 1. März 2022. Anregungen dazu nimmt die NASA gern entgegen unter www.mein-takt.de.

Aktuelle Fahrplaninformationen gibt es bei INSA unter www.insa.de und Telefon 0391/53631-80.

Chemnitz

VMS macht Drahtseilbahn winterfest (Meldung vom: 18.11.2021)

Das Drahtseilbahnteam des VMS macht vom 22. bis 26. November 2021 die Fahrzeuge und Anlage winterfest. Das heißt, der Fahrbetrieb ruht.

Teamleiter Tino Groß: „Wir fetten die Lager des Maschinenantriebs und die 252 Rollen, die das Seil entlang der Strecke führen.“ Zuvor müssen Rollen und Rollenkästen von Laub und anderem befreit werden.

Auf dem Arbeitsplan steht weiterhin: Türen einstellen, Heizungen warten, Steuerung prüfen, Bremsen testen. Außerdem muss das fünfköpfige Team Betriebsvorschriften büffeln und eine Arbeitsschutzschulung absolvieren.

In den Sommerferien 2021 zählte das Team 16.018 Besucher. Das sind 571 mehr als im Jahr zuvor.

Erfurt

Erweitertes Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 17.11.2021)

Anlässlich des Totensonntags erweitert die EVAG das Verkehrsangebot auf der Stadtbahn-Linie 4.

Samstag, den 20. November, verkehren alle Fahrten von 08:30 Uhr bis 16:30 Uhr ab und bis Bindersleben im 15-Minuten-Takt.

Sonntag, den 21. November, verkehren alle Fahrten von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr im 20-Minuten-Takt und von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr im 15-Minuten-Takt ab und bis Bindersleben.

Magdeburg

Stadt und MVB //Gemeinsame Übung in Vorbereitung auf den Winter // Schneepflüge im Einsatz (Meldung vom: 15.11.2021)

Der Winterdienst der Landeshauptstadt Magdeburg und der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) ist für die kommende Winterperiode gerüstet. Mehrere Schneepflüge und Spezialfahrzeuge sollen für freie Straßen und Schienen sorgen. Bei einer Übung wurde die gemeinsame Räumung erprobt.

Für die Beräumung von Schnee und Eis sehen sich Landeshauptstadt und Verkehrsbetriebe gut gerüstet. Aus den Erfahrungen der außergewöhnlichen Wintersituation im Februar 2021 hat man aber gelernt: „Im Nachgang haben wir gesehen, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Beräumung der Straßen effizienter zu gestalten“, sagt Andreas Stegemann, Leiter des städtischen Winterdienstes. Das Hauptstraßennetz soll künftig gemeinsam im Verband durch Landeshauptstadt und MVB geräumt werden. Die schienengebundenen Schneepflüge der MVB und die Schneepflüge der Stadt fahren dann gemeinsam nebeneinander, um den Schnee von Schiene und Straße zu räumen. „So wollen wir vermeiden, dass wir uns gegenseitig die Arbeit erschweren und der Schnee nur hin- und hergeschoben wird“, erklärt Michael Fürste, Betriebsleiter der MVB.

Das neue Räumkonzept wurde am Freitag bei einem gemeinsamen Termin in Rothensee erprobt. Mit der praktischen Übung sollen vor allem Erfahrungen gesammelt werden.

Hintergründe zum Winterdienst

Die Landeshauptstadt Magdeburg und die beauftragten Fremdfirmen sorgen bei Schnee und Eis mit insgesamt 20 großen Räum- und Streufahrzeugen für die Befahrbarkeit des Hauptstraßennetzes und die Erreichbarkeit wichtiger öffentlicher Einrichtungen, wie Schulen und Kindertagesstätten. „Bei starken und anhaltenden Schneefällen müssen wir uns zunächst auf den gesetzlich geforderten Winterdienst auf verkehrswichtigen Straßen, wie Haupt-, Europa- und Bundesstraßen sowie den öffentlichen Personennahverkehr konzentrieren. Der Winterdienst auf nachrangigen Straßen kann erst geleistet werden, wenn es die Kapazitäten zulassen“, so der Leiter des städtischen Winterdienstes Andreas Stegemann.

Das Hauptaugenmerk der MVB liegt auf der Betriebsfähigkeit des Straßenbahnnetzes. Insgesamt 138 km Gleise müssen schneefrei gehalten werden. Dazu stehen zwei schienengebundene Schneepflüge bereit, die über hydraulische Räumschilder verfügen. Dazu wurden in den eigenen Werkstätten ehemalige Tatra-Bahnen umgebaut.

„Speziell geschulte Kolleginnen und Kollegen steuern in Zweier-Teams diese Wagen“, erklärt MVB-Betriebsleiter Michael Fürste. Insgesamt 40 Mitarbeitende sind dafür eingewiesen. Sie steuern aber auch weitere Fahrzeuge.

Um ein Einfrieren der Oberleitungen zu verhindern, ist eine Spezialstraßenbahn vorgesehen. Sie verfügt über einen speziellen Stromabnehmer, der die Oberleitung mit einem Glycerin-Gemisch einschmieren kann und so ein Einfrieren verhindern soll. Dies funktioniert jedoch nur bei Trockenheit, bei starkem Niederschlag wird das Gemisch abgewaschen. Zusätzlich sind zwei sogenannte „Freifahrttraktionen“ einsatzfähig. Das sind zwei Zuggarnituren, ebenfalls der Bauart Tatra zugehörig, die durch das Befahren des Streckennetzes einen sicheren Betrieb gewährleisten sollen. Sollte die Oberleitung trotz der Vorkehrungen mit einem Eispanzer ummantelt sein, so können diese Wagen mit einer Kratzleiste ausgerüstet werden.

Vollautomatisch läuft hingegen die Bereinigung der Straßenbahnweichen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schalten sich vorsorglich die 279 verbauten Weichenheizungen ein, um die Funktionsfähigkeit der Weichen auch bei Schnee und Glätte gewährleisten zu können.

Nicht minder wichtig ist auch die Beräumung und Zugänglichkeit der Haltestellen, damit Fahrgäste sicher in Bus und Bahn ein- und aussteigen können. „Wir müssen die Sicherheit an über 300 Haltestellen gewährleisten. Dazu sind wir mit unseren eigenen Mitarbeitern und mit der Unterstützung von Fremdfirmen im Einsatz“, so Michael Fürste. Über 50 Mitarbeitende der MVB beräumen die Haltestellen, dazu kommen weitere Arbeitskräfte von insgesamt drei Fremdfirmen. 40 Tonnen Streugut hat die MVB für diese Winterperiode eingelagert.

Die städtischen Streusalzreserven sind bereits entsprechend der Verkehrssicherungspflicht aufgefüllt worden und ungleich höher. Zur Verfügung stehen insgesamt 2.300 Tonnen Salz für die Straßen und 400 Tonnen Splitt zum Abstumpfen jener Gehwege, für die die Stadt verantwortlich ist. Je nach Witterungsverhältnissen können bei Bedarf die Reserven auch noch aufgestockt werden. Bei besonderen Ereignissen oder extremen Wetterbedingungen wird die Koordinierungsgruppe Winterdienst einberufen, die besondere Maßnahmen, zum Beispiel die Schneeabfuhr aus dem Stadtzentrum oder den zusätzlichen Einsatz von kleiner Winterdiensttechnik in Nebenstraßen, festlegt.

Der letzte Winter zeigte, dass trotz aller Vorkehrungen und Vorhaltung entsprechender Technik nicht immer ein Straßenbahnbetrieb gewährleistet werden konnte. „Wir versichern, dass wir alles in unserer Machtstehende tun, um den Verkehr aufrechterhalten zu können. Jede Frau und jeder Mann sind dafür im Einsatz. Bei außergewöhnlichen Winterereignissen wie im Februar 2021, können wir aber auch an Grenzen stoßen“, erklärt Michael Fürste.



Magdeburg

Busse statt Bahnen nach Olvenstedt (Meldung vom: 11.11.2021)

Die Oberleitungsanlagen der Straßenbahnstrecke nach Olvenstedt werden turnusmäßig inspiziert. Die Straßenbahnlinien 4 und 5 der MVB fahren daher am Sonntag verkürzt. Ein Ersatzverkehr wird eingerichtet.

Linienänderung am Sonntag, den 14. November von 8 Uhr bis 16 Uhr:

Linie 4: Messegelände – Olvenstedter Platz
Die Straßenbahnlinie 4 verkehrt verkürzt nur zwischen Messegelände und Olvenstedter Platz.
Ab Olvenstedter Platz fährt die Linie 4 weiter als Linie 5 Richtung City Carré.
Zur Weiterfahrt in Richtung Olvenstedt nutzen Fahrgäste bitte den Ersatzverkehr.

Linie 5: City Carré – Olvenstedter Platz
Die Linie 5 fährt verkürzt zwischen City Carré und Olvenstedter Platz.
Ab Olvenstedter Platz fährt die Linie 5 weiter als Linie 4 Richtung Messegelände / Cracau.
Zur Weiterfahrt in Richtung Olvenstedt nutzen Fahrgäste bitte den Ersatzverkehr.

Schienenersatzverkehr: Olvenstedter Platz – Klinikum Olvenstedt
Als Ersatz fahren zwischen Olvenstedter Platz und Klinikum Olvenstedt Busse nach Baustellenfahrplan. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand (wie Nachtbuslinie N6) bedient.

Die Abfahrt am Olvenstedter Platz erfolgt von Haltestelle in der Harsdorfer Straße neben dem Blumenpavillon.

Dresden

Straßenbahnlinie 11 fährt am Sonnabend verkürzt (Meldung vom: 11.11.2021)

Am Sonnabend, dem 13. November 2021, verkehrt die Straßenbahnlinie in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr auf verkürztem Fahrtweg. Vom Waldschlößchen kommend fahren die Wagen planmäßig bis zum Hauptbahnhof Nord und dann weiter über Nürnberger Platz nach Plauen.

Grund der Umleitung sind Baumpflegearbeiten und Verschnitt auf der Paradiesstraße, die im Auftrag der Stadt Dresden stattfinden. Aufgrund der Einschränkungen auf der Paradiesstraße und der gleichzeitig baubedingt gesperrten Caspar-David-Friedrich-Straße ist kein sinnvoller Ersatzverkehr mit Bussen möglich.

Fahrgäste nach Zschertnitz sollten bitte ab Hauptbahnhof die Buslinien 63 und 66 bis zur Südhöhe benutzen. In Richtung Räcknitzhöhe kann in Plauen, Nöthnitzer Straße in die Buslinie 85 umgestiegen werden. Dafür verkehrt die Linie 85 am Sonnabend alle 15 Minuten und damit häufiger als sonst. In Richtung Zellescher Weg und Ackermannstraße bietet sich die Fahrt mit der Buslinie 61 an, die Fahrgäste am Nürnberger Platz erreichen.

Erfurt

Bauarbeiten auf den Linien 2 und 3 vom 16. bis 18. November 2021 (Meldung vom: 11.11.2021)

Die Stadtbahnen der Linien 2 und 3 werden ab Dienstag, den 16. November 2021, bis Donnerstag, den 18. November 201, eingeschränkt unterwegs sein. Grund sind Bauarbeiten im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße, wo der Asphalteinbau vorgenommen wird.

An den drei Tagen verkehren die Stadtbahn-Linien 1, 2 und 3, jeweils in der Zeit von 08:30 Uhr bis 14:15 Uhr, wie folgt:
Stadtbahn-Linie 1
verkehrt zwischen Europaplatz und Hauptbahnhof (Weiterfahrt mit der umgeleiteten Linie 2)

Stadtbahn-Linie 2
P+R-Messe – Thüringenhalle und Wiesenhügel – Stadion Ost

Stadtbahn-Linie 3
Europaplatz – Thüringenhalle und Urbicher Kreuz – Stadion Ost

Schienenersatzverkehr
Für die Stadtbahn-Linien 2 und 3 wird Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Busse fahren zwischen Thüringenhalle – Johann-Sebastian-Bach-Straße – Clara-Zetkin-Straße – Am Schwemmbach – Werner-Seelenbinder-Straße und Thüringenhalle.

Die genauen Fahrzeiten für die Stadtbahnen und den Schienenersatzverkehr können im Internet unter www.evag-erfurt.de, über die EVAG-App „Erfurt mobil“ sowie an den Haltestellen eingesehen werden. Gern informieren die Kolleginnen und Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 4 wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 10.11.2021)

Aufgrund von Gleisbaumaßnahmen im Bereich Gorkistraße und Neuwerkstraße verkehrt die Stadtbahn-Linie 4 in der Zeit von Freitag, 12. November, 20:00 Uhr, bis Montag, 15. November, 03:00 Uhr in veränderter Linienführung.

Die Stadtbahn-Linie 4 verkehrt zwischen Ringelberg und Anger (und weiter zum Hauptbahnhof) sowie (Hauptbahnhof -) Anger - Hauptfriedhof/Bindersleben über Domplatz und Theater. Die Haltestellen Angerbrunnen, Hirschgarten, Lange Brücke, Karl-Marx-Platz, Brühler Garten und Gorkistraße können nicht bedient werden.

Fahrgäste können alternativ die Stadtbahn-Linien 2 und 4 von den Haltestellen S-Finanzzentrum und Theater bzw. die Bus-Linie 51 zwischen Hauptbahnhof und Alte Oper nutzen.

Zur Gewährung der Anschlüsse am Anger können die Fahrten der Stadtbahn-Linie 4 ab Anger Richtung Ringelberg sowie ab Anger Richtung Hauptfriedhof/Bindersleben bis zu 2 Minuten später erfolgen.
 
Weitere Informationen zu den Fahrtmöglichkeiten gibt es im Vorfeld im Internet unter www.evag-erfurt.de sowie über die EVAG-App „Erfurt mobil“ Gern informieren die Kollegen bei Fragen über das Service-Telefon 0361/19449 oder persönlich im EVAG-Mobilitätszentrum am Anger.

Dresden

Late Night Shopping am 5. November in der City und 30 Stunden „Bahn frei“ im gesamten Verkehrsverbund (Meldung vom: 03.11.2021)

Der City Management Dresden e. V. initiiert im Auftrag der Innenstadt-Gewerbetreibenden ein zweites Late Night Shopping in diesem Jahr. Ohne Zeitdruck durch den Buchhandel stöbern, endlich die neue Jeans shoppen oder doch schon die ersten Weihnachtseinkäufe machen.

Dazu ist am Freitag, 5. November 2021, bis 22:00 Uhr in der Dresdner Innenstadt Zeit.

Das NOVUM
In Kooperation mit den Dresdner Verkehrsbetrieben und dem Verkehrsverbund Oberelbe freuen wir uns, dass im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe die Nutzung von Bus und Bahn für jedermann am 5. November ab 18:00 Uhr bis einschließlich 6. November, 24:00 Uhr kostenfrei ist.

Für 30 Stunden können Fahrgäste die Bahnen, Busse und Fähren im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) kostenfrei nutzen. Die zwölf Unternehmen im Verbund möchten damit zu Ausflügen in die Städte im Verbund einladen.
„Passend zum Late-Night-Shopping in der Dresdner Innenstadt beginnt unsere Aktion am Freitagabend“, erläutert Lars Seiffert, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) und Vorstandsvorsitzender des City Management Dresden e. V. „Gemeinsam mit allen Partnern im VVO möchten wir so zur Stärkung des Handels in der Stadt beitragen und gleichzeitig dazu einladen, das Auto einfach mal stehenzulassen und mit Straßenbahn und Bus zum Shopping zu fahren.“ Die Läden sind bis 22 Uhr geöffnet.
„Zudem können auch am Samstag, den 6. November alle Verkehrsmittel im VVO genutzt werden“, ergänzt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Wie wäre mal ein Ausflug in die Innenstädte von Freital, Riesa, Pirna, Hoyerswerda oder Sebnitz? Wir möchten einen Beitrag zu lebendigen Städten mit Shopping vor Ort leisten und zeigen, dass man auch offline und mit Abstand einkaufen kann.“ Auch ganztägige Touren sind problemlos machbar - die Aktion endet um Mitternacht.

Fahrgäste, die während des Angebotes Fahrrad oder Hund mitnehmen möchten, lösen dafür die reguläre Fahrradtageskarte.

Die Unternehmen und der VVO bitten die Fahrgäste, bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel den Mund-Nasen-Bereich mit einer Maske zu bedecken, nach Möglichkeit Abstand zu halten sowie die notwendigen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.vvo-online.de/kostenfrei

Berlin

Eröffnung Strecke Adlershof 2 (Meldung vom: 31.10.2021)

Am 30. Oktober 2021 wurde die Neubaustrecke Adlershof 2 zwischen Karl-Ziegler-Straße und dem S-Bahnhof Schöneweide eröffnet.

Diese Strecke verbindet das Neubaugebiet Adlershof und den Wissenschaftsstandort Adlershof mit dem Bahnhof Schöneweide und wird zukünftig von den Linien M17 und 63 (täglich), sowie montags - freitags zusätzlich von der Linie 61 befahren.

Für den Bau der 2,7 Kilometer langen Strecke vergingen fünf Jahre, davon entfielen 18 Monate auf den Bau der Strecke selbst. Es wurden fünf neue barrierefreien Haltestellen errichtet, in einem durchschnittlichen Abstand von 450 Metern. Für die Stromversorgung wurde ein neues Gleichrichterwerk aufgebaut, um auch eine weitere Verdichtung vornehmen zu können.
Verbaut wurden 15.200 Meter Bahnstromkabel für die Versorgung der 7.400 Meter Oberleitung die an 86 neuen Masten aufgehängt wurde.
Zusammen mit den 5.700 Meter Gleisen, kostete das Bauprojekt 40 Millionen Euro, wovon auch ein Teil Fördergelder der EU sind.

Eine Besonderheit führte im Vorfeld der Eröffnung zu Aufregung:



An der Haltestelle Karl-Ziegler-Straße hängt ein Schild, dass 30 km/h anordnet. Während der Probefahrten galt diese entlang der auf dem Bild links zu sehenden Zäune. Man hatte angenommen, dass diese wegen der Öffnungen erforderlich sei. Bei der Eröffnung stellte sich dann heraus, dass kurz hinter der Kurve die Geschwindigkeit auf 50 km/h angehoben wurde.
Die Öffnungen dienen als Notausgang. Sollte ein Zug schadhaft stehen bleiben, können die Fahrgäste durch die Öffnungen das Gleis verlassen.
Auf der anderen Seite wird auf das Verbot des Betretens der Bahnanlage hingewiesen.

Eine kleine Auswahl an Bildern der Eröffnung und der ersten Züge auf der Strecke sehen Sie in unserer Sondergalerie.

Dresden

Linie 7 fährt ab 29. Oktober 2021 verkürzt bis Hellersiedlung (Meldung vom: 27.10.2021)

Gleisbauarbeiten Königsbrücker Landstraße

Von Freitag, dem 29. Oktober 2021, 18:00 Uhr bis Montag, den 22. November 2021, 3:00 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 7 von Pennrich kommend nur bis zur Hellersiedlung und wendet dann in der Gleisschleife Infineon Süd. Ab Haltestelle Hellersiedlung fahren Busse als Ersatzverkehr EV 7 bis Weixdorf. Während der Bauzeit werden die Buslinien 72 und 77 von Infineon Nord bis zur Hellersiedlung verlängert. Dort stellen auch sie den Anschluss zur Straßenbahnlinie 7 her.

Grund der Streckenverkürzung sind Bauarbeiten auf der Königsbrücker Landstraße zwischen den Haltestellen Infineon Nord und Zur Neuen Brücke. Auf rund 1100 Metern werden die Straßenbahnschienen samt Zwischenlagerungen erneuert. Dazu kommt die Reinigung und Reparatur von Schwellen, die Erneuerung von 36 Entwässerungskästen sowie der Austausch von Haltestellenborden. Außerdem werden an der so genannten Federweiche im Bereich der Haltestelle Zur Neuen Brücke die verschlissenen Weichenzungen ersetzt.

Die Bauarbeiten finden in mehreren Abschnitten statt, so dass sich auch die Verkehrsführung für den Individualverkehr mehrfach ändert. Beispielsweise können Autos zeitweise nicht über die Königsbrücker Landstraße fahren und werden über Boltenhagener Straße umgeleitet. Alle Sperrungen und Umleitungsstrecken sind jeweils ausgeschildert.

Parallel dazu laufen auf dem gesperrten Streckenteil bis Weixdorf weitere Gleisreparaturen. In Höhe Grenzstraße werden auf der nur von Straßenbahnen befahrbaren Trasse zahlreiche Holzschwellen getauscht. In Weixdorf auf der Brühler Straße sind ebenfalls Reparaturen am Gleis zu erledigen.

Für die Bauarbeiten sind insgesamt rund 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Erfurt

Baumaßnahme Friedrich-Ebert-Straße - 29. Oktober bis zum 8. November 2021 (Meldung vom: 26.10.2021)

Die Gleisanlagen zwischen Richard-Wagner-Straße und der Haltestelle Stadion Ost werden erneuert. Dabei wird in Fahrtrichtung Stadt die Gleiseindeckung durch Rasengleis ersetzt. In der Zeit der Bauarbeiten kommt es in diesem Bereich zu einer Vollsperrung im Stadtbahnbetrieb.

Die Stadtbahnlinien 1,2 und 3 verkehren von 29. Oktober, 6Uhr , bis 8.November, 4 Uhr, in folgender Linienführung:

Stadtbahnline 1

Europaplatz – Hauptbahnhof (- Löberwallgraben)

Stadtbahnlinie 2

P+R-Messe – Thüringenhalle
Wiesenhügel – Stadion Ost

Stadtbahnlinie 3

Europaplatz – Thüringenhalle
Urbicher Kreuz – Stadion Ost

Für die Stadtbahnlinien 2 und 3wird ein Schienenersatzverkehr wie folgt eingerichtet:
Thüringenhalle → Ersatzhaltestelle Landtag/Stadion Nord → Ersatzhaltestelle Tschaikowskistraße → Am Schwemmbach → Ersatzhaltestelle Stadion Ost → Thüringenhalle.

Hinweis
Fahrgäste, die von der Haltestelle Tschaikowskistraße stadteinwärts fahren wollen, nutzen bitte den SEV zur Thüringenhalle mit Umstieg in die Stadtbahn oder alternativ die Haltestelle Landtag/Stadion Nord. Die Haltestelle Robert-Koch-Straße wird während
der Baumaßnahme nicht bedient.

Weitere Informationen zum Fahrplan des Schienenersatzverkehr finden Sie hier: Baumaßnahme Friedrich-Ebert-Straße



Leipzig

Freie Fahrt für LVB-Kunden // Viel geschafft auf Leipzigs Baustellen (Meldung vom: 26.10.2021)

Für Kundinnen und Kunden der Leipziger Verkehrsbetriebe heißt es ab 1. November wieder freie Fahrt. Diverse Baustellen wie der Bayrische Platz, die Arthur-Hoffmann-Straße und der Adler werden Ende Oktober fertiggestellt. Damit enden für LVB-Kunden zahlreiche Einschränkungen.

Die Straßenbahnlinien 2, 9, 10, 14 und 16 sowie die Buslinie 60 können wieder ihren regulären Fahrtweg nutzen. Damit sind die Baulinien 32 und 34 sowie der SEV 16 nicht mehr im Einsatz. Die Straßenbahnlinie 8 fährt ab 1. November zwischen Paunsdorf-Nord und der Ersatz-Endstelle Sportforum Süd. In Richtung Grünau und Miltitz ist weiterhin der Schienenersatzverkehr für Linie 15 im Einsatz. Dieser wird ab November montags bis freitags mit weiteren Fahrzeugen verstärkt, sodass die Busse in der Hauptverkehrszeit (6:30 bis 8:00 Uhr sowie 13 bis 16:30 Uhr) aller drei Minuten abfahren. Die Buslinie 89 behält die aktuelle Umleitung (in beiden Richtungen über Westplatz und Goerdelerring) noch bis voraussichtlich 22. November.

Fortgesetzt werden die Baumaßnahmen rund um Lindenau (bis Anfang 2022), am Martin-Luther-Ring (bis Ende November 2021) sowie am Adler (ab Mai 2022). Dadurch bestehen teilweise weiterhin Einschränkungen für den Autoverkehr. Informationen dazu finden Sie unter www.L.de/baustellen

Aktuell

Orkantief: Fernverkehr in NRW wieder aufgenommen (Meldung vom: 21.10.2021)

Verkehre in NRW laufen wieder an - weiter bundesweite Beeinträchtigungen im Fern- und Regionalverkehr - umfangreiche Kulanzregelungen und Sonderhotline für Reisende

Orkantief Ignatz sorgt auch im Zugverkehr der Deutschen Bahn weiter für erhebliche Auswirkungen. Der Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen war kurzzeitig eingestellt. Seit Mittag fahren die Züge nach und nach wieder. Es kommt jedoch weiter zu Ausfällen und Verspätungen in weiten Teilen Deutschlands.

Die DB bittet Reisende, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf www.bahn.de
, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informieren.Alle Fahrgäste, die ihre für den 21.10.2021 geplante Reise aufgrund des Orkantiefs verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen. Die Deutsche Bahn hat eine Sonderhotline für Reisende eingerichtet: 08000 99 66 33.

Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden. Auch Tickets im Regionalverkehr können bis zum 28.10.2021 genutzt werden. Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Alle weiteren Informationen unter bahn.de/fahrgastrechte

Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungen. Hunderte Mitarbeitende sind unter anderem zum Räumen von Gleisen sowie zur Reparatur von Oberleitungen bundesweit im Einsatz. Aufgrund des noch andauernden Sturms ist dennoch mit weiteren Störungen zu rechnen. An Bahnhöfen und an Auskunftsstellen der DB stehen Mitarbeitende für Fragen der Reisenden zur Verfügung.

Aktuell

Erhebliche Einschränkungen im Zugverkehr (Meldung vom: 21.10.2021)

Bundesweite Beeinträchtigungen im Fern- und Regionalverkehr - Umfangreiche Kulanzregelungen für Reisende gelten ab heute

Orkantief Ignatz sorgt auch im Zugverkehr der Deutschen Bahn für erhebliche Auswirkungen. Der Bahnverkehr ist derzeit in weiten Teilen Deutschlands stark eingeschränkt, in Nordrhein-Westfalen ist der Fernverkehr komplett eingestellt. Besonders betroffen sind auch das Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Es kommt zu Zugausfällen und Verspätungen.

Die DB bittet Reisende, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung auf www.bahn.de, im DB Navigator oder bei der telefonischen Reiseauskunft 030/2970 zu informieren.
Alle Fahrgäste, die ihre für den 21.10.2021 geplante Reise aufgrund des Sturmtiefs verschieben möchten, können ihr bereits gebuchtes Ticket für den Fernverkehr ab sofort bis einschließlich sieben Tage nach Störungsende flexibel nutzen.

Sitzplatzreservierungen können kostenfrei umgetauscht werden. Auch Tickets im Regionalverkehr können bis zum 28.10.2021 genutzt werden. Zudem gelten bei Verspätung oder Zugausfall die allgemeinen Fahrgastrechte. Alle weiteren Informationen unter bahn.de/fahrgastrechte

Die DB arbeitet mit Hochdruck an der Beseitigung der Störungen. Hunderte Mitarbeitende sind zum Räumen von Gleisen sowie zur Reparatur von Oberleitungen bundesweit im Einsatz. Aufgrund des noch andauernden Sturms ist dennoch mit weiteren Störungen zu rechnen. An Bahnhöfen und an Auskunftsstellen der DB stehen Mitarbeitende für Fragen der Reisenden zur Verfügung.
Verfassen

Dresden

Einschränkungen durch Tagesbaustellen // Straßenbahnlinien 3, 6, 7 und 8 fahren kurzzeitig Umleitung (Meldung vom: 21.10.2021)

Aufgrund von Tagesbaustellen am Albertplatz und auf der Stephensonstraße sind am 25., 26. und 28. Oktober 2021 kurzzeitige Einschränkungen des Straßenbahnverkehrs nötig.

Albertplatz (25. und 26. Oktober 2021)

Am Montag, dem 25. Oktober 2021, verkehren die Linien 3 und 7 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr ab Carolaplatz über Neustädter Markt, Palaisplatz und Anton-/Leipziger Straße. Die „3“ fährt dann weiter wie bisher über Leipziger Straße und Mickten zum Wilden Mann, die „7“ verkehrt ab Anton-/Leipziger Straße über Bahnhof Neustadt zum Albertplatz und biegt dort zur Weiterfahrt nach Weixdorf in die Königsbrücker Straße ab. Die Umleitung gilt nur in der beschriebenen Richtung.

Am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, werden die Linien 3, 7 und 8 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr umgeleitet. Die „3“ fährt von der Leipziger Straße kommend über Palaisplatz und Neustädter Markt zum Carolaplatz und weiter planmäßig über Carolabrücke nach Coschütz. Die „7“ verkehrt ab Königsbrücker Straße über Bahnhof Neustadt, Antonstraße, Palaisplatz, Neustädter Markt zum Carolaplatz und weiter planmäßig nach Pennrich. Die Linie 8, die aktuell ab Carolaplatz über Neustädter Markt und Bahnhof Neustadt zum Albertplatz und zurück nach Südvorstadt verkehrt, wird in der genannten Zeit die Schleife in entgegengesetzter Richtung befahren.

Grund für diese jeweils vierstündigen Umleitungen sind Baugrunduntersuchungen an der Haltestelle der Linien 3,7 und 8 am Albertplatz. Sie dienen zur Vorbereitung des geplanten Umbaus der Station, der im kommenden Jahr beginnen soll.

Stephensonstraße (28. Oktober 2021)

Am Donnerstag, dem 28. Oktober 2021, verkehrt die Straßenbahnlinie 6 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr von Wölfnitz kommend nur bis Leuben und wendet in der Gleisschleife Klettestraße. Von Altleuben bis Niedersedlitz fahren Busse als Ersatzverkehr EV6. Der Fahrplan ist auf den Umstieg von und zur Straßenbahn an der Station „Altleuben“ abgestimmt.

Grund dieser Linienverkürzung sind Leitungsbauarbeiten im Straßenbereich, so dass auch die Straßenbahn in dieser Zeit nicht fahren kann .

Gera

Schienenersatzverkehr auf der Linie 3 / Haltestellen teilweise verlegt (Meldung vom: 19.10.2021)

Von Freitag, den 22.Oktober bis Mittwoch, den 27.Oktober 2021 werden die Straßenbahngleise zwischen Karl-Marx-Allee und Heinrichsbrücken erneuert. Aufgrund der Bauarbeiten kann die Straßenbahnlinie 3 zwischen Heinrichstraße und Lusan nicht fahren. Für diesen Zeitraum richtet die GVB Verkehrs und Betriebsgesellschaft Gera Gmbh einen Schienenersatzverkehr ein. Die geänderten Fahrpläne für die Straßenbahnlinien 1 und 3 sowie den Fahrplan für den Schienenersatzverkehr veröffentlicht die GVB unter www.gvbgera.de

Hier die wichtigsten Hinweise:
Freitag, 22.10.2021 ab 18 Uhr bis Montag, 25.10.2021 ca.3 Uhr

- Für die Straßenbahnlinie 3 fährt Schienenersatzverkehr zwischen Lusan/Zeulsdorf und Heinrichstraße (Abfahrt Bussteig D/grüner Steig)

- Alle Haltestellen der Linie 3 in der Wiesenstraße werden bedient mit kleinen Verschiebungen der Haltstelle "An der Spielwiese" an die Bushaltestelle in der Straße des Friedens und die Haltestelle "Oststraße" zur Kreuzung Prof.-Simmel-Straße/Alexanderstraße.

Der Schienenersatzverkehr in Lusan erfordert größer Abweichungen von den Haltestellen:

- Die Haltestelle Fußgängerbrücke wird an die Kreuzung Wiesestraße/Uhlstraße verlegt. Die Haltestelle Lusan/Laune wird nicht angefahren. Stattdessen verkehren die Busse durch die Zeulsdorfer Straße und bedienen die Haltestelle "Ahornstraße" und "Lärchenstraße zusätzlich. Als Ersatz für die Haltestelle "Lusan/Laune" und "Zeulenrodaer Straße" dient die Haltestelle "Zeulsdorfer Straße" . Die Haltestellen "Brüte", "Bruno-Brause-Straße" und "Lusan/Zeulsdorf" werden an die Nürnberger Straße verlegt.

-Der Schienenersatzverkehr führt aufgrund der Fahrstrecke in Lusan zu geänderten
Abfahrts- und Ankunftszeiten
. Bitte informieren Sie sich vorab über den neuen Fahrplan.



Montag, 25.10.2021 ab 3:30 Uhr bis Donnerstag, 28.10.2021 ca. 3 Uhr

-Zwischen Lusan/Zeulsdorf und Bahnhof Zwötzen fährt die Straßenbahn als Linie 2 entsprechend der Taktung des Ferienfahrplans der Linie 3. Im Anschluss fährt der Schienenersatzverkehr vom Bahnhof Zwötzen in Richtung Zentrum über die Wiesestraße/Debschwitz bis zur Heinrichstraße.

-Alle Haltestellen der Linie 3 in der Wiesestraße werden bedient mit kleinen Verschiebungen der Haltestellen „An der Spielwiese“ an die Bushaltestellen in der Straße des Friedens und die Haltestelle „Oststraße“ zur Kreuzung Prof.SimmelStraße/Alexanderstraße.

-Zwischen 5:30 Uhr und ca. 18:00 Uhr gibt es eine zusätzliche Fahrstrecke des Schienenersatzverkehrs. Zusätzlich zu den Ersatzbussen über die Wiesestraße/Debschwitz fährt jeder zweite Ersatzbus auf direktem Weg ohne Halt zwischen Bahnhof Zwötzen und Heinrichstraße. Somit besteht viermal je Stunde jeweils eine Fahrtmöglichkeit über die Wiesestraße/Debschwitz und eine
Direktverbindung ohne Halt über die B 92.
-
Bis 05:30 und ab ca. 18:00 Uhr fahren immer alle Ersatzbusse über Wiesestraße/Debschwitz.

Bitte beachten Sie, dass die Busse des Ersatzverkehrs nicht mit Fahrausweisautomaten und
-entwertern ausgestattet sind. Nutzen Sie den Vorverkauf.

Aktuell

Bauarbeiten auf der Strecke Elsterwerda – Zeithain (Meldung vom: 18.10.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt vom 21. bis zum 27. Oktober 2021 zu Fahrplanabweichungen auf der Linie RB 45 der Mitteldeutschen Regiobahn.

21. Oktober 2021 und 25. bis 27. Oktober 2021
Die Fahrten 8:09 Uhr bis 16:09 Uhr ab Chemnitz Hbf. verkehren zwischen Waldheim und Riesa mit veränderten Fahrzeiten. Dabei verkehren die Züge in diesem Abschnitt früher, als im regulären Fahrplan angegeben. Das betrifft nur die Fahrten von Chemnitz in Richtung Riesa.

22. Oktober 2021
Bei der Fahrt 21:37 Uhr ab Chemnitz Hbf. besteht ab Zeithain Schienenersatzverkehr bis Elsterwerda.
Für die Fahrt 22:14 Uhr ab Elsterwerda besteht auf der gesamten Strecke Schienenersatzverkehr, der Bus fährt bereits 22:04 Uhr ab Elsterwerda.

23. und 24. Oktober 2021
An diesen Tagen besteht zwischen Zweithain und Elsterwerda Schienenersatzverkehr. Dabei verkehren die Busse ab Elsterwerda 10 Minuten vor dem regulären Fahrplan.
Auch hier verkehren die letzten Fahrten von Elsterwerda bis Chemnitz durchgehend als Bus.

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten, der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: www.mitteldeutsche-regiobahn.de erhalten.

Thüringen

Neuer Corona-Rettungsschirm für den Thüringer ÖPNV (Meldung vom: 15.10.2021)

Die Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Thüringen können sich auch Schäden, die in 2021 durch die Corona-Pandemie entstanden sind, durch den Freistaat Thüringen erstatten lassen. Mit dem Rettungsschirm 2021 für den ÖPNV ersetzt das Land erneut Verluste aus dem Ticket-Verkauf und Ausgaben für Ausgleichszahlungen der Landkreise und Städte an Verkehrsunternehmen. „Nach der Corona-Pandemie ist ein leistungsfähiger Nahverkehr in Thüringen notwendig, um allen Menschen im Land eine gute Mobilität sichern zu können. Für unsere weiteren Ziele zum Ausbau eines klimafreundlichen Nahverkehrs brauchen wir handlungsfähige ÖPNV-Partner an unserer Seite. Deshalb spannen wir einen neuen Rettungsschirm, um unsere Verkehrspartner in der Krise zu unterstützen“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij.

Bis 31.10.2021 können die Anträge eingereicht werden. Die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen wurden bereits über die Konditionen der Antragstellung informiert.„Um die ÖPNV-Partner zügig finanziell zu unterstützen, wird noch in diesem Jahr die Hälfte der beantragten Schadenssumme pauschal ausgezahlt“, so die Ministerin. Nachdem die Anträge geprüft worden sind, werden unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Abschlagszahlung in 2022 zunächst 80 Prozent des gemeldeten Schadens finanziert. Der Rest der Schadenssumme wird dann nach Vorlage des Verwendungsnachweises erstattet. Antragsberechtigt sind erneut Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger des ÖPNV.

Die Thüringer Richtlinie zum „ÖPNV-Rettungsschirm 2021“ basiert auf den bundesweit einheitlichen Vorgaben. Das Verfahren orientiert sich an dem des ÖPNV-Rettungsschirms 2020.

Die Finanzierung des Rettungsschirms 2021 mit Bundes- und Landesmitteln ist gesichert. Der Bund beteiligt sich zur Hälfte am nachgewiesenen Schaden, die andere Hälfte finanziert das Land aus eigenen Mitteln. Die Richtlinie wird von der Thüringer Aufbaubank (TAB) umgesetzt.

Der gemeldete Gesamtschaden im ÖPNV-Rettungsschirm 2020 beträgt nach derzeitigem Stand etwa 47 Mio. Euro. Die Verwendungsnachweise aus dem ersten Rettungsschirm liegen seit Ende September vor und werden derzeit geprüft. Alle Antragsteller können noch in diesem Jahr mit der restlichen Auszahlung der Erstattungsbeträge für 2020 rechnen. einen neuen Rettungsschirm, um unsere Verkehrspartner in der Krise zu unterstützen“, sagt Ministerin Susanna Karawanskij


Dresden

Linie 9 fährt wieder über Neustädter Markt und weitere Umleitung (Meldung vom: 15.10.2021)

Linie 9 fährt wieder über Neustädter Markt
Mit Fertigstellung der Gleisbaustelle auf der Köpckestraße und der Großen Meißner Straße können am Goldenen Reiter wieder Straßenbahnen fahren. Ab Montag, dem 18. Oktober 2021, 3:30 Uhr verkehrt die Linie 9 zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Straße über Carolabrücke und Neustädter Markt.

Zusätzlich fährt die Linie 8, die wegen der Baustelle Großenhainer Straße aktuell von Südvorstand kommend nur bis zur Gleisschleife Webergasse verkehrt, bis zum Albertplatz. Der Fahrtweg verläuft ab Hauptbahnhof über Carolabrücke, Neustädter Markt, Palaisplatz und Bahnhof Neustadt. Zurück nach Südvorstand geht es ab Albertplatz auf direktem Weg über Albertstraße, Carolabrücke und Hauptbahnhof.

Noch in diesem Jahr soll auch die Augustusbrücke wieder für den Straßenbahnverkehr freigegeben werden. Dann kehren die Linien 4, 8 und 9 in der Innenstadt auf ihren originalen Fahrtweg über Theaterplatz und Augustusbrücke zurück.

Neue Haltestelle wird vorbereitet
Umleitung durch Bauarbeiten auf der Sternstraße
Von Montag, dem 18. Oktober 2021, 3:30 Uhr bis Sonntag, den 31. Oktober 2021, 3:30 Uhr wird die Straßenbahnlinie 9 ab Mickten nach Radebeul Ost umgeleitet. Der verbleibende Streckenteil über Elbepark bis Kaditz wird durch einen Ersatzverkehr mit Bussen bedient. Die Busse fahren in Mickten an der Haltestelle der Linie 4 vor dem ehemaligen Straßenbahnhof ab. Alternativ kann auch die Buslinie 64 benutzt werden.

Grund der Umleitung sind Bauarbeiten an der bereits vorgerüsteten neuen Haltestelle „Brockwitzer Straße“. Diese befindet sich auf der Sternstraße zwischen den Stationen „Trachauer Straße“ und „An der Flutrinne“. Die neue Haltestelle wurde bereits beim Bau der Straßenbahntrasse nach Kaditz angelegt, blieb aber mangels Nachfrage zunächst außer Betrieb. Durch die umfangreiche Wohnbebauung der letzten Jahre rund um den Standort steigt die Nachfrage nach einem ÖPNV-Angebot. Deshalb wird die Station durch Anpassung der Bahnsteige und Komplettierung der Ausstattung auf die Inbetriebnahme im nächsten Jahr vorbereitet.

Dresden

Gleisreparatur am Bahnhof Mitte beginnt (Meldung vom: 14.10.2021)

Wegen Gleisbauarbeiten am Bahnhof Mitte werden die Straßenbahnlinien 1, 2, 6 und 10 von Montag, dem 18. Oktober 2021, 4:00 Uhr bis Montag, den 25. Oktober 2021, 3:30 Uhr umgeleitet.

Linien 1 & 2
Fahren zwischen Postplatz und Koreanischem Platz Umleitung über Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße. Gehalten wird am Bahnhof Mitte an der Station „Weißeritzstraße (Seminarstraße)“.

Linie 6
Verkehrt von Niedersedlitz kommend planmäßig bis Bahnhof Mitte und weiter über Schweriner Straße und Postplatz zur Gleisschleife Webergase. Dort wird gewendet und weiter geht es über Postplatz, Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße nach Wölfnitz. In der Gegenrichtung wird zuerst über Weißeritzstraße und Ostra-Allee zur Webergasse gefahren.

Linie 10
Verkehrt zwischen Friedrichstraße und Bahnhof Mitte über Maxstraße und Könneritzstraße. Gehalten wird am Bahnhof Mitte an der Station auf dem Stadtring.

Linie 68
Verkehrt zwischen Weißeritzstraße und Schweriner Straße in beiden Richtungen über den Koreanischen Platz.

Grund der Umleitung ist die Reparatur von zwei Weichen am Bahnhof Mitte, die sich auf der nur von Straßenbahnen befahrenen Trasse unmittelbar vor der Weißeritzstraße befinden. Diese sind nach Jahren des Betriebes verschlissen und müssen ausgetauscht werden.

Die Ersatzteile entstanden im Vorfeld in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick. Dort liegen sie schon zur Abholung bereit. Zum Abschluss der Baustelle wird auch die Fahrbahndecke rund um die Weiche wiederhergestellt. Während der Reparatur wird die Weißeritzstraße in Richtung Friedrichstraße auf eine Fahrspur verengt.

Parallel dazu beseitigen die Bauleute ab 23. Oktober 2021 7:00 Uhr auf der Könneritzstraße in Höhe der Gleiskreuzung am Bahnhof Mitte eine so genannte Pumpstelle. Dann muss auch die Linie 10 noch einmal gesondert umgeleitet werden. An „Pumpstellen“ biegen sich die Schienen bei Überfahrt einer Straßenbahn durch. Das ist für den Betrieb nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber zur Vermeidung von Folgeschäden am Unterbau regelmäßig beseitigt werden.

Insgesamt kosten die Bauarbeiten rund 200.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bezahlt.

Dresden

Neue Fahrscheinautomaten für Stadtbahnen und Busse (Meldung vom: 13.10.2021)

Ende Oktober 2021 beginnen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit dem Austausch ihrer mobilen Fahrscheinautomaten in den Stadtbahnen. Die neuen ersetzen die rund 30 Jahre alten bisherigen Modelle. Sie sind kleiner und leichter, bezahlt wird mit Karte statt Bargeld. Ab Dezember werden auch die neu gelieferten Busse damit ausgerüstet, die Bestandsfahrzeuge folgen ab Frühjahr. Am Jahresende 2021 sollen alle Stadtbahnen einen neuen Fahrscheinautomaten besitzen, die Busse spätestens im Sommer 2022. Die Umrüstung kostet rund 2,7 Millionen Euro und wird ohne Fördermittel finanziert.

Blechtrottel haben ausgedient

„Waren die bisherigen Automaten Anfang der 1990er Jahre das Maß der Dinge, sind sie heute überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig“, sagt DVB-Marketingchef Martin Gawalek. „Vor allem wurde von den DVB-Kunden immer häufiger die fehlende Möglichkeit zur bargeldlosen Bezahlung kritisiert.“ Dazu kamen die stark zunehmende Störanfälligkeit sowie ein akuter Mangel an Ersatzteilen. Wegen ihrer überholten Technik wurden die Geräte vom Servicepersonal zuletzt als „Blechtrottel“ bezeichnet. Der Begriff hatte sich schon bei den früheren stationären Automaten etabliert.

Kompakt und einfach zu bedienen

„Wir haben in die Auswahl von Technik und Design des neuen Automaten richtig viel Zeit investiert und dabei vor allem auf unsere Kunden gehört“, erklärt Gawalek. „In der Abwägung, welche Tickets im Wagen verkauft werden sollen, welche Formen der Bezahlung möglich sein müssen und wie groß oder schwer das neue Gerät sein darf, haben wir uns letztlich für ein kompaktes und leicht zu bedienendes Modell entschieden.“ Hersteller ist die Dortmunder Firma ICA, die auch schon die stationären Automaten an den Haltestellen geliefert hat. Der mobile Ticketautomat ist ebenfalls mehrsprachig und zeigt neben Deutsch auch Englisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch oder Russisch an.

Ticket kommt sofort

Mit 59 Zentimetern Höhe und 22 Zentimetern Breite ist der neue Automat deutlich kleiner als sein Vorgänger. Er wiegt nur 11,5 Kilogramm, ist damit leicht austauschbar und kann sogar in Busse eingebaut werden. Auf dem Startbildschirm des 10,1 Zoll großen Farbdisplays sind mit der Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte und Familientageskarte die vier am häufigsten in DVB-Fahrzeugen gekauften Tickets abgebildet. Durch antippen lassen sie sich direkt auswählen, bezahlt wird kontaktlos durch das Auflegen der Girokarte (EC), Kreditkarte oder des Handys. Damit das im fahrenden Wagen möglichst schnell geht, wird auf eine lange Menüführung verzichtet. Es kann immer nur ein Fahrschein gekauft werden, der wie bisher schon entwertet ist. Auch aus hygienischen Gründen fällt das Ticket nicht in einen Ausgabeschacht, sondern kann direkt am Ausgabeschlitz abgezogen werden. Gesetzlich vorgeschrieben ist das Angebot eines Kaufbeleges.

Automat denkt mit

Bei Linien, die über die Tarifzonengrenze fahren, werden je nach Standort und Fahrtrichtung auch Tickets für zwei Zonen angeboten. Das erkennt der Automat und passt seinen Startbildschirm dynamisch an. Er meldet sich auch von selbst über ein Hintergrundsystem beim Service, wenn die Rolle mit den Vordrucken zu Ende geht oder sich ein schleichender Fehler anbahnt. Dann kann der Wartungsdienst schon an den Bus oder die Bahn kommen, noch bevor der Automat überhaupt außer Betrieb geht.

Notlösung für Kurzentschlossene

Während die stationären Automaten das komplette Fahrscheinsortiment und auch einen Vorverkauf anbieten, ist die mobile Variante mit einem reduzierten Angebot weiterhin nur als Notlösung für Kurzentschlossene gedacht. „Für diejenigen, die schnell noch mitfahren wollen oder wenn es keinen stationären Automaten an der Haltestelle gibt“, erläutert Gawalek. „Mehr als 80 Prozent aller DVB-Fahrgäste sind heute ohnehin mit einer Dauerkarte - beispielsweise einer Monatskarte, einem Jobticket oder einem Semesterticket - unterwegs. Nach der Einführung des Bildungstickets ist die Tendenz noch steigend.“ Deshalb wurde das verkürzte Sortiment des mobilen Verkäufers speziell auf Gelegenheitsfahrer und Touristen abgestimmt.


Einbau zuerst in Stadtbahnen

Die neuen mobilen Automaten werden ab dem 25. Oktober 2021 nach und nach in die 166 vorhandenen Stadtbahnwagen der DVB eingebaut. Damit keine Bahn unnötig ausfällt, erfolgt der Austausch nur nachts, wenn die Wagen im Betriebshof Gorbitz abgestellt sind. Natürlich bekommen auch die 30 neuen Stadtbahnen solch einen Automaten. Dagegen ist ein Einbau in die alten Tatra-Wagen nicht mehr vorgesehen. Bis zum Jahresende soll die Umrüstung der Bahnen abgeschlossen sein.

Ab Dezember 2021 erhalten parallel auch schon die neu gekauften Busse einen mobilen Automaten. Die Umrüstung der Bestandsfahrzeuge, einschließlich die der Tochterunternehmen, beginnt dann im Frühjahr 2022 und soll bis zum Sommer fertig sein. Die mobilen Automaten ermöglichen Kunden wieder einen Fahrscheinkauf im Bus. Der Verkauf durch die Busfahrer wurde im März 2020 pandemiebedingt eingestellt. Dieser Wegfall hatte allerdings auch positive Effekte auf die Pünktlichkeit einiger Linien wie beispielsweise der 63. Früher gingen durch den Verkauf von Tickets durch den Fahrer an manchen Haltestellen gleich mehrere Minuten verloren, wodurch der Bus dann mit Verspätung unterwegs war.

Mehr Automaten an Haltestellen

„Wir haben uns die Stationen, an denen früher besonders viele Fahrscheine beim Busfahrer gekauft wurden oder vielfache Kundenwünsche bestehen, genauer angeschaut“, meint Martin Gawalek. Und er setzt fort: „Dort wo es möglich und sinnvoll ist, stellen wir bis Ende Oktober auch noch weitere stationäre Automaten auf.“ So kommen 13 neue Standorte, darunter am Endpunkt Weixdorf, zum Netz der vorhandenen 145 stationären Ticketautomaten an Haltestellen hinzu.

Technische Daten der neuen mobilen Fahrscheinautomaten:

Abmessungen: 59 Zentimeter hoch, 22 Zentimeter breit, 23 Zentimeter tief

Gewicht: knapp 11,5 Kilogramm

Display: 10,1 Zoll-Touchdisplay mit Vandalismus resistenter

Oberfläche, 18 Grad geneigt

Material: Edelstahlskelett mit besonders schlagfestem Kunststoffmantel

Design: abgerundete Form, prämiert mit Industriepreis „Red Dot Design Award“

Hersteller: ICA Dortmund

Anzahl: 512 (einschließlich Werkstattreserve und

Erweiterungsmöglichkeit)

Preis: knapp 5.000 Euro/Stück inklusive Einbaukosten

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch

Zahlungsmöglichkeiten: Girocard (EC-Karte), Kreditkarte (VISA/MasterCard - später American Express), Apple Pay, Google Pay

Ticketangebot: Einzelfahrt, Einzelfahrt ermäßigt, Tageskarte, Familientageskarte (auf Linien mit Tarifzonengrenze auch für zwei Tarifzonen) - Angebot kann bei Bedarf geändert werden.

Erfurt

Einschränkungen auf der Stadtbahn-Linie 3 wegen Bauarbeiten (Meldung vom: 12.10.2021)

Alte, verschlissene Gleisanlagen werden im Oktober im Bereich der Haarbergstraße ausgetauscht. Im Zuge der Arbeiten werden auch die Übergänge und die Gleis-/Straßenquerungen erneuert. Um die Beeinträchtigungen auf der Stadtbahn-Linie 3 so gering wie möglich zu halten, erfolgt der Großteil der Arbeiten an zwei Wochenenden. Vom

15. Oktober, 21 Uhr, bis 18. Oktober, 4 Uhr, sowie vom
22. Oktober, 21 Uhr, bis 25. Oktober, 4 Uhr,

gibt es auf der Stadtbahn-Linie 3 zwischen Blücherstraße und Urbicher Kreuz Schienenersatzverkehr (SEV). Die Linie 3 verkehrt in diesem Zeitraum nur zwischen Europaplatz und Melchendorf.

Die Überfahrt am Drosselberg wird am 16. und 17. Oktober erneuert und ist in dieser Zeit für den Individualverkehr gesperrt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de, direkt an den Haltestellen und über die EVAG-App „Erfurt mobil“.

Erfurt

BUGA endet - EVAG zieht Resümee (Meldung vom: 08.10.2021)

In wenigen Tagen endet die Bundesgartenschau in Erfurt. Viele Besucher kamen in die Thüringer Landeshauptstadt, um die beiden BUGA-Standorte zu besuchen und durch die einzigartige Altstadt zu schlendern. Eine Vielzahl der Gäste erkundete Erfurt mit dem ÖPNV.

Im dritten Quartal dieses Jahres lagen die Fahrgastzahlen mit 98 Prozent fast so hoch wie in den Sommermonaten von 2019, also vor der Pandemie. „Das ist eine sehr erfolgreiche Bilanz, die wir auch den BUGA-Besuchern zu verdanken haben“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG, betont jedoch, dass sich unabhängig davon auch der Busverkehr erholt hat. „Hier erreichten wir 92 Prozent des Ergebnisses von 2019. Das zeigt, dass wieder eine gewisse Normalität eintritt, unabhängig von der Bundesgartenschau“, sagt sie und freut sich, dass einige Linien, z. B. die Bus-Linie 52, die zum Güterverkehrszentrum führt, einen größeren Zuwachs an Fahrgästen erzielen konnte.

Insgesamt sind die Fahrgastverluste durch den Lockdown im ersten Halbjahr 2021 allerdings nicht wieder aufzuholen. Im Jahr 2021 waren bisher rund 29,7 Mio. Fahrgäste mit der EVAG unterwegs, das sind 74 Prozent der Fahrgastzahlen von 2019 im gleichen Zeitraum.

Ob die Erfurter dem Nahverkehr treu bleiben, ist auch eine Frage des Komforts. Die Weichen dafür sind gestellt: mit modernen Bussen und den neuen Tramlinks. Sieben der geplanten 14 neuen Straßenbahnen sind inzwischen im Linienverkehr eingesetzt. Die 807 wurde diese Woche in Betrieb genommen, die Anlieferung der 808 ist vor wenigen Tagen erfolgt. Aktuell erfolgt die Montage.

Insgesamt haben die sieben 42 Meter langen Bahnen seit Mai 2021 55.000 Kilometer zurückgelegt. Die beiden ersten Fahrzeuge knackten jeweils die 10.000er-Marke und hatten schon ihre erste erfolgreiche Inspektion.

Anpassungen im Fahrplan zum BUGA-Ende

Mit dem Ende der BUGA werden die Abfahrtszeiten der Stadtbahn-Linie 2 am Wochenende nun wieder von einem 7,5-Minuten-Takt auf einen 15-Minuten-Takt angepasst. Dies gilt auch für die Stadtbahn-Linie 1 zwischen Thüringenhalle und Hauptbahnhof. Im Zuge des neuen Taktes werden auch die Anschlüsse zur Bus-Linie 80 aktualisiert. Ab 11. Oktober wird die automatische Türöffnung eingestellt. Sie erfolgt ab diesem Zeitraum aufgrund des höheren Fahrgastaufkommens lediglich noch zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof und Domplatz. An allen anderen Haltestellen ist der Türöffner zu betätigen. An den Endhaltestellen erfolgt weiterhin eine intensive Durchlüftung der Fahrzeuge.


Magdeburg

Straßenbahnen und Busse fahren weiter in Magdeburg (Meldung vom: 07.10.2021)

Fahrgäste in Magdeburg können sich weiterhin auf die MVB verlassen. Die Straßenbahnen und Busse werden wie gewohnt weiterfahren. Zu Verwirrung kam es, weil durch Medienberichte suggeriert wurde, dass ab 16. Oktober ein Stillstand drohen würde, da der Betriebsrat der MVB neue Dienstpläne nicht genehmigt hat. Grundsätzlich ist dies richtig, jedoch ist die Genehmigung oder Ablehnung von Dienstplänen ein normaler, fast alltäglicher Prozess, bei dem Geschäftsführung und Betriebsrat in gemeinsame Gespräche eintreten und nach Lösungen im Sinne der Belegschaft suchen. So ist es auch dieses Mal geschehen, sodass nun ein genehmigter neuer Dienstplan vorliegt.

Gespräch am runden Tisch des Baubeigeordneten
Grund für die Ablehnung waren verkehrliche Probleme im Stadtgebiet, resultierend vor allem aus einer Vielzahl an Baustellen und unzureichenden Bevorrechtigungen für Bahnen und Busse an Ampelkreuzungen, die zu Verspätungen und damit zu Stress bei den Fahrerinnen und Fahrern führen. „Bei einem runden Tisch beim Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr Jörg Rehbaum wurden die Probleme erörtert und gemeinsam mit der Stadtverwaltung nach kurz- und mittelfristigen Lösungen gesucht. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Verbesserung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch für unsere Fahrgäste erreichen werden“, berichtet MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. So sollen u. a. die Ampelschaltungen und die Baustellenkoordination verbessert werden.

Fahrplanänderung für Linie 6
Noch nicht abschließend gelöst ist das Verspätungsproblem auf der Straßenbahnlinie 6. Hier wirken eine Vielzahl von Faktoren auf die Pünktlichkeit ein. An vielen Kreuzungen geht wertvolle Zeit verloren, hinzu kommt eine notwendige Langsamfahrstelle im Bereich Bahnhof Herrenkrug nach einem Wasserrohrbruch. Diese führt ebenfalls zu Zeitverlust. „Die Langsamfahrstelle kann erst beseitigt werden, wenn dieser Bereich neu gebaut wird. Aktuell bereiten wir die Ausschreibung für die Bauleistung vor. Um die Pünktlichkeit zu erhöhen, wird ab 23. Oktober 2021 tagsüber nur noch jede zweite Bahn der Linie 6 in den Herrenkrug fahren. Dies kann und wird jedoch keine Dauerlösung sein“, sagt Birgit Münster-Rendel. Somit endet jede zweite Fahrt der Linie 6 bereits am Messegelände und zwischen Messegelände und Herrenkrug wird ein durchgehender 20-Minuten-Takt angeboten.

Fahrpersonale
Bei der MVB sind aktuell 292 Straßenbahnfahrerinnen und –fahrer sowie 86 Busfahrerinnen und -fahrer angestellt. Dabei stellt die MVB kontinuierlich neues Personal ein und erhöht so die Fahrpersonaldecke. So waren 2017 nur 256 Straßenbahnfahrerinnen und –fahrer und 80 Busfahrerinnen und –fahrer tätig.

Dresden

Gleisreparatur auf der Kesselsdorfer Straße (Meldung vom: 07.10.2021)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Kesselsdorfer Straße in Höhe Annenfriedhof werden die Straßenbahnlinien 6, 7 und 12 von Freitag, dem 8. Oktober 2021, 8:00 Uhr bis Montag, den 11. Oktober 2021, 3:00 Uhr wie folgt umgeleitet.

Linie 6
Verkehrt aus Niedersedlitz kommend planmäßig bis zur Löbtauer Straße und dann weiter über Cottaer Straße, Pennricher Straße und Hebbelplatz nach Wölfnitz.

Linie 7
Fährt von Weixdorf planmäßig bis zum Hauptbahnhof und weiter über Bahnhof Mitte, Löbtauer Straße, Cottaer Straße, Pennricher Straße und Hebbelplatz nach Pennrich.

Linie 12
Erhält eine verkürzte Linienführung. Sie verkehrt von Striesen planmäßig bis Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Linie 42
Ist zusätzlich im Einsatz. Sie fährt von Gorbitz über Kesselsdorfer Straße und Rudolf-Renner-Straße nach Leutewitz.

EV 7/12
Zwischen Postplatz und Julius-Vahlteich-Straße fahren Busse als Ersatz. Die Strecke führt stadtauswärts über Freiberger Straße und Kesselsdorfer Straße, in Richtung Stadt über Kesselsdorfer Straße, Rudolf-Renner-Straße und Pennricher Straße.

Grund der Umleitung am Wochenende ist die Reparatur der Stellvorrichtung an einer Weiche, die sich auf der Kesselsdorfer Straße in Höhe Annenfriedhof befindet und stadteinwärts die Linien 6 und 7 mit der 12 vereinigt. Außerdem werden die verschlissenen Weichenzungen ausgetauscht. Die Ersatzteile entstanden im Vorfeld in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick. Dort liegen sie schon zur Abholung bereit. Zum Abschluss der Baustelle wird auch die Fahrbahndecke rund um die Weiche wiederhergestellt.

Stadtauswärts kann der Autoverkehr an der Baustelle vorbeifahren, Richtung Innenstadt ist eine Umleitung ausgeschildert.

Dresden

Erster neuer Stadtbahnwagen für Dresden vorgestellt (Meldung vom: 02.10.2021)

Am 1. Oktober 2021 wurde auf dem Betriebshof Gorbitz der Dresdener Verkehrsbetriebe (DVB AG) der neue Stadtbahnwagen der Öffentlichkeit präsentiert. Bevor der Zug vorgestellt wurde, wurden Ansprachen vom Vorstand der DVB AG Andreas Hemmersbach (Vorstand Finanzen und Technik) und Lars Seiffert (Vorstand Betrieb und Personal) gehalten. Ihnen folgten der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer, der Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, der Erste Dresdener Bürgermeister Detlef Sittel und Dirk Wunderlich Vice President Urban Transport bei Alstom (dem Hersteller der neuen Bahnen).
Anschließend erfolgte eine kleine Präsentation der bisherigen gebauten Straßenbahnen und dann schließlich hob sich die Leinwand und da war er: Der NGT DX DD 2901.
Wir haben in einer Sondergalerie zahlreiche Bilder der Veranstaltung zusammengestellt. Hier kommen Sie zu den Bildern

Auf der Webseite der Dresdener Verkehrsbetriebe finden Sie weitere Informationen zu dem Fahrzeug.

Dresden

DVB verstärkt Angebot am Stadtfestwochenende (Meldung vom: 28.09.2021)

Verstärkungen auf sechs Linien – Wohlfühloase am Postplatz

Am kommenden Wochenende werden viele Dresdnerinnen und Dresdner in der Stadt unterwegs sein: Das 2020 ausgefallene und in diesem Jahr verschobene Stadtfest sorgt für zusätzliche Mobilität. Darauf haben sich die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) eingestellt. Zusätzlich zum ohnehin wieder eingeführten Zehn-Minuten-Takt auf den wichtigsten Linien an Samstagen bieten die DVB auf sechs Linien Verstärkerfahrten an allen drei Stadtfesttagen an:

Straßenbahnlinie 3:
zusätzliche Fahrten zwischen Plauen und Bahnhof Neustadt

Straßenbahnlinie 4:
zusätzliche Fahrten zwischen Tolkewitz und Stadtzentrum

Straßenbahnlinie 7:
zusätzliche Fahrten zwischen Wölfnitz und Stadtzentrum

Buslinie 62:
Taktverdichtung zwischen Johannstadt und Löbtau-Süd

Wohlfühlen am Postplatz
Die traditionelle „DVB-Wohlfühloase“ am Postplatz bietet wieder ein ruhigeres Kontrastprogramm zum Stadtfesttrubel – mit coolen Drinks auf gelben Liegestühlen samt einem musikalischen Programm. Interessierte können gleich daneben das neue MOBIbike-System ausprobieren, dafür steht ein Freifahrtenkontingent zur Verfügung. Auch die Kinder kommen mit Spiel und Spaß voll auf ihre Kosten.

Oldies auf Tour
Am Sonnabend und Sonntag startet immer zur vollen Stunde zwischen 10 bis 18 Uhr vor dem Zwinger eine 30-minütige Stadtrundfahrt mit dem historischen LOWA-Zug des Straßenbahnmuseums. Er fährt etwa 25 Minuten zum Bahnhof Neustadt über die Marien- und über die Carolabrücke wieder zurück zum Postplatz. Auch die historischen Busse sind zwischen 10 und 17 Uhr unterwegs: am Samstag mit dem O 405 und am Sonntag mit dem H6B und dem beliebten Büssing. Für alle touristischen Fahrten ist der 3G-Nachweis erforderlich, der für planmäßige Fahrten im ÖPNV nicht notwendig ist. 

Zubringerverkehr für die Enthüllung des neuen Stadtbahnwagens
Auch parallel zum Stadtfest wird im Dresdner Westen fröhlich gefeiert: Am Samstag und Sonntag stellt sich jeweils zwischen 10 und 18 Uhr im Betriebshof Gorbitz der neue Stadtbahnwagen NGT DX DD vor. Für die zahlreichen neugierigen Gäste ist die Anreise mit der Straßenbahn die bestmögliche Wahl.

Auch hierfür werden folgende Linien verstärkt:
Straßenbahnlinie 2:
zusätzliche Fahrten mit Tatra-Zügen zwischen der Gleisschleife Gorbitz und dem Straßburger Platz

Straßenbahnlinie 6:
wird von Wölfnitz nach Gorbitz verlängert

Die Fahrt zum Betriebshof Gorbitz lohnt sich allerdings nur für diejenigen, die sich vorher bei der DVB angemeldet und eine Terminbestätigung bekommen haben.

Unter www.dvb.de/termin können noch Termine gebucht werden. Anmeldeschluss ist am 1. Oktober 12 Uhr – sofern die Plätze reichen. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Weinfest in Radebeul-Kötzschenbroda
Ebenfalls am Wochenende wird in Radebeul-Kötzschenbroda wieder das Weinfest gefeiert. Auch hier wird der Fahrplan der Straßenbahnlinie 4 verdichtet. Sie verkehrt in den Nächten vom Freitag zum Samstag und vom Samstag zum Sonntag bis 2 Uhr im Viertelstundentakt von Radebeul-West in Richtung Dresdner Stadtzentrum; nach Weinböhla fahren die Wagen in dieser Zeit im Halbstundentakt.

Magdeburg

Zur Kulturnacht: Historische Straßenbahnfahrten und offenes Depot (Meldung vom: 24.09.2021)

Zur Magdeburger Kulturnacht am Sonnabend, den 25. September ist auch das historische Straßenbahndepot der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) in Sudenburg geöffnet. Der Interessenverein historischer Nahverkehr (IGNah) bietet außerdem historische Straßenbahnfahrten an.

Das Museumsdepot der MVB in der Halberstädter Straße 133 öffnet im Rahmen der Kulturnacht von 19:00 Uhr bis Mitternacht seine Pforten. Neben der Ausstellung zu 140 Jahre Straßenbahngeschichte ist auch die Akustik-Cover-Band »Stars `N´ Strings« zu erleben.

Die beiden Gitarristen Holger Szukalski und Dietmar Hörold werden verschiedene Superhits aus ihrer Jugend in den 1980er Jahren spielen. Auf dem Programm stehen zum Beispiel Songs von Madonna, Michael Jackson oder AC/DC, die die beiden Musiker auf zwei Konzertgitarren mit Cajón (Anke Szukalski) und eigenem Gesang interpretieren.

Sie spielen jeweils um 19:30; 20:30; 21:30 und 22:30 Uhr.

Historischer Verkehr

Zwischen 18 Uhr und Mitternacht fährt stündlich der historische Gotha-Straßenbahnzug. Dieser verbindet das Museumsdepot mit den weiteren Kulturnacht-Veranstaltungsorten in Stadtfeld West und Diesdorf.

Für die Mitfahrt und den Besuch des Museumsdepots ist ein Kulturnacht-Ticket erforderlich. Dieses ist an den bekannten Vorverkaufsstellen und am Sonnabend im Museumsdepot erhältlich. Mit dem Ticket können insgesamt 44 Kulturorte erlebt werden. Das Ticket kostet 10,00 Euro.

Weitere Informationen: www.kulturnacht-magdeburg.de

Leipzig

City-Tunnel erstmals von Batteriezug durchquert (Meldung vom: 19.09.2021)

Präsentationsfahrt zeigt neue Perspektiven für Mitteldeutsches S-Bahn-Netz

Im Auftrag des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat am Sonnabend (18.09.21) erstmals ein batteriebetriebener Zug den Leipziger City-Tunnel durchquert. Mit Unterstützung des Schienenfahrzeugherstellers Stadler wurde damit die Möglichkeit des Einsatzes von Akkutriebwagen zur Erweiterung des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes (MDSB) nachgewiesen. Auf der Fahrt mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft von Delitzsch über Leipzig, Grimma nach Döbeln und zurück wechselte der „Flirt Akku“ auf dem nichtelektrifizierten Teil der Strecke vom Oberleitungsbetrieb in den Batteriemodus.

„Dieselbetriebene Züge sind im City-Tunnel nicht zugelassen und damit für das MDSB-Netz ungeeignet. Somit stoßen wir überall dort an Grenzen, wo Strecken nicht elektrifiziert sind. Das soll sich ab 2025 ändern. Mit einem Batteriezug ist die Fahrt dann nicht mehr in Borsdorf beendet, sondern geht bis Grimma und Döbeln weiter – und das auch noch umweltfreundlich ohne CO2-Emissionen“, sagt Kai Emanuel, ZVNL-Vorsitzender und Landrat des Landkreises Nordsachsen. „Wir werden die derzeitige Diesel-Flotte auf der Strecke Leipzig-Grimma-Döbeln durch Batteriezüge ersetzen und mit diesen den City-Tunnel durchfahren. Dass wir dafür einen Fahrzeugpool ausschreiben und mit Strukturwandel-Mitteln anschaffen können, hat der Bund erst vor wenigen Tagen bestätigt.“

Der für die Leipziger Premierenfahrt eingesetzte dreiteilige „Flirt Akku“ wurde 2018 durch das Eisenbahnbundesamt zugelassen und hat seitdem rund 15.000 Kilometer im reinen Batteriebetrieb zurückgelegt. Dabei musste das Testfahrzeug auch verschiedene Szenarien wie das Aufholen ungeplanter Verspätungen auf der Strecke und den Einsatz unter extremen Witterungsbedingungen bestehen, um beispielsweise die Reaktion der Batterien prüfen und Rückschlüsse auf deren Lebensdauer ziehen zu können.

Der ZVNL hatte bereits 2019 einen mit Wasserstoff angetriebenen Zug auf der Fahrt nach Grimma getestet. Laut ZVNL-Geschäftsführer Bernd Irrgang ist die Technologie derzeit aber deutlich kostenintensiver und auch besser für lange Strecken als für das MDSB-Netz mit seinem punktgenau zu durchfahrenden City-Tunnel geeignet.

Die Präsentationsfahrt des Batteriezuges ist ein Beitrag des ZVNL zur Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2021, bei der auf Initiative der Europäischen Kommission für innovative und nachhaltige Verkehrslösungen geworben wird.

Magdeburg

Eröffnung der neuen Kannenstieg-Strecke verschiebt sich (Meldung vom: 15.09.2021)

Bei der Fertigstellung der Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg zeichnet sich eine weitere Verzögerung ab. Grund sind Lieferschwierigkeiten bei diversen Materialien für die neuen Fahrleitungsanlagen.

Bereits bei der notwendigen Bereitstellung von Fahrleitungsmasten aus Portugal, die in den Sommerferien geliefert werden sollten, gab es Verzögerungen. Die Engpässe sind der aktuellen wirtschaftlichen Situation in der Corona-Pandemie geschuldet, durch die diverse Rohstoffe und Materialien nicht wie üblich produziert und geliefert werden können.

Die geplante Betriebsaufnahme der Strecke mit der Linie 1 Mitte Oktober verschiebt sich somit. Ein neuer Termin wird die MVB erst mitteilen, wenn dieser belastbar ist.
Nicht verschieben wird sich jedoch das geplante Stadtteilfest im Kannenstieg entlang der Neubaustrecke, das die MVB gemeinsam mit dem Kannenstieg-Stadtteilmanagement, der GWA Kannenstieg und weiteren engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen organisiert. Dies ist fest eingeplant für Freitag, den 15. Oktober 2021.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg
Seit 2019 arbeitet die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5.000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz. Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA-Klosterwuhne an und führt entlang der Johannes-R.-Becher-Straße.

Ausführliche Informationen gibt es unter: www.mvbnetzausbau.de

Aktuell

Trielx nimmt wieder regulären Verkehr auf (Meldung vom: 10.09.2021)

Am 20. August 2021 musste Trilex den Verkehr ausdünnen, NVMD berichtete.
Nun teilt das Unternehmen mit, dass dies ab 11. September 2021 aufgehoben wird und damit zwei Tage früher als ursprünglich vorgesehen.

Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf Sperrungen durch Bauarbeiten der DB Netz AG an den nächsten drei Wochenenden hin.

Die Deutsche Bahn baut zwischen Ebersbach(Sachs) und Zittau, weshalb Züge in diesem Streckenabschnitt ausfallen und durch Busse ersetzt werden. Der Baufahrplan ist auf der trilex-Homepage zu finden und in den gängigen Auskunftsmedien hinterlegt.

Für die Unannehmlichkeiten entschuldigt sich das trilex-Team bei den betroffenen Fahrgästen.



Aktuell

Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen einigen sich mit Abellio (Meldung vom: 10.09.2021)

Die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich mit Abellio Mitteldeutschland und dem vorläufigen Sachwalter auf ein langfristiges Konzept verständigt, das die Stabilität des Verkehrs auf beiden Abellio-Strecken gewährleistet. Das bedeutet Sicherheit für Fahrgäste und Personal gleichermaßen.

Verkehrsvertrag Saale-Thüringen-Südharz (STS)
Dieser Verkehrsvertrag wird bis zum regulären Ende am 7. Dezember 2030 fortgeführt. Der Gesellschafter von Abellio gibt dazu eine zusätzliche Patronatserklärung ab.
In diesem Netz sind die Strecke Halle – Erfurt, Halle – Kassel-Wilhelmshöhe und Leipzig – Eisenach enthalten.

Verkehrsvertrag Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA)
Hier erfolgt eine kurzfristige Neuausschreibung zum 10. Dezember 2023 und der bisherige Vertrag wird im beiderseitigen Einvernehmen vorzeitig beendet.
Bei der Ausschreibung wird eine Forderung sein, dass der neue Betreiber zwingend auf bestehende Teile der Unternehmensstrukturen mit den vorhandenen Ressourcen wie Personal, Fahrzeuge, Werkstatt usw. zugreifen soll.
Damit kann die erforderliche Vergabezeit verkürzt und ein regulärer Übergang gewährleistet werden. Die Aufgabenträgerorganisationen werden dazu kurzfristig Gespräche mit den Marktteilnehmern führen. Abellio wird an dem Vergabeverfahren zum Verkehrsvertrag DISA nicht teilnehmen.
In diesem Netz sind die Dieselstrecken Sachsen-Anhalts enthalten:
Magdeburg – Erfurt, Magdeburg – Wolfsburg, Magdeburg – Halberstadt usw.

Informationen zur Einigung
Eine Anpassung der Verkehrsverträge Saale-Thüringen-Südharz (STS) und Dieselnetz Sachsen-Anhalt (DISA) erfolgt nur insoweit, wie dies durch Baumaßnahmen und weitere spezielle Qualitätsthemen begründet und rechtlich zulässig ist. Dies betrifft die Anpassung von Minderungsregeln und von im Zusammenhang mit Baumaßnahmen stehenden zusätzlichen Aufwendungen.
Die Aufgabenträgerorganisationen werden dies – gleiche Sachverhalte und Vertragsstrukturen vorausgesetzt – auch auf andere vertraglich gebundene Eisenbahnverkehrsunternehmen anwenden.
Im nächsten Schritt wird das Konzept in den Insolvenzplan überführt und muss vom vorläufigen Gläubigerausschuss beschlossen werden. Auch wenn das Konzept bislang noch unverbindlich ist, wird das Management mit Unterstützung des Sachwalters auf dieser Basis den laufenden Betrieb sicherstellen. Sichergestellt ist damit auch bei der verfahrenstechnisch automatisch folgenden Einleitung des sog. regulären Hauptverfahrens in Eigenverwaltung zum 1. Oktober 2021 die Aufrechterhaltung des Verkehrs und die Zahlung von Löhnen und Gehältern. Alle Beteiligten verfolgen das Ziel, dass das Unternehmen dieses Eigenverwaltungsverfahren zum Frühjahr 2022 wieder verlassen kann.

Aktuell

SEV zwischen Salzwedel und Uelzen (Sperrung Wittenberge - Hamburg) (Meldung vom: 09.09.2021)

In der Zeit vom 11. September 2021 bis zum 11. Dezember 2021 finden zwischen Wittenberge und Hamburg umfangreiche Modernisierungsarbeiten an der Bahnstrecke statt. Unter anderem werden hier eine Brücke ausgewechselt und mehrere Kilometer Gleise ausgewechselt.

Die ICE-Züge Berlin - Hamburg werden in dieser Zeit von Berlin-Spandau über Stendal - Sazwedel - Uelzen nach Hamburg umgeleitet. Aus diesem Grund entfällt in dem Zeitraum die Linie RB 32 (Stendal - Salzwedel). Als Ersatz fährt die Linie RE 20 mit Halt auf allen Unterwegsbahnhöfen bis Salzwedel.

Fahrgäste von/nach Schnega, Soltendieck, Wieren und Stederdorf benutzen bitte den Schienenersatzverkehr für die Linie RE 20 (Uelzen - Sazwedel). Die Züge der Linie RE 20 fahren Salzwedel - Stendal - Magdeburg Hbf.

Fahrgäste die von Salzwedel direkt nach Uelzen oder weiter bis Hamburg Hauptbahnhof möchten, können die ICE Züge ab Salzwedel mit Tickets des Nahverkehrs nutzen, sofern diese den Streckenteil Salzwedel - Uelzen enthalten. Diese gelten von Salzwedel bis Hamburg Hbf..

Hinweis zur Fahrradmitnahme
Die Fahrradmitnahme in den Bssen ist nur eingeschränkt möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Rollstühle und Kinderwagen Vorrang haben. In den Fernverkehrszügen ist die Fahrradmitnahme reservierungspflichtig und gegen Aufpreis möglich.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator und im Internet unter www.bahn.de.

Aktuell

Zugbetrieb über Elbbrücke Magdeburg wird wieder eingleisig aufgenommen (Meldung vom: 08.09.2021)

Ab 11. September kann die Herrenkrugbrücke in Magdeburg wieder befahren werden – zunächst eingleisig. Im März 2021 begannen mit der Sperrung des Gleises Biederitz – Magdeburg-Neustadt die Sanierungsarbeiten des 680 Meter langen Brückenzugs über die Stromelbe und über das Elbflutgelände. Umfangreichen Sanierungsarbeiten - unter anderem dem Einschub von fünf neuen, tonnenschweren Pfeilern unter die Elbeflut-Brücke – waren erforderlich. Die Restarbeiten dauern noch bis zum 9. Oktober 2021 an, dann stehen wieder beide Gleise für den Zugverkehr zur Verfügung.

Züge des Fernverkehrs und der Harz-Berlin-Express (HBX) fahren ab 11. September 2021 wieder auf direktem Weg zwischen Magdeburg und Berlin. Von den Bauarbeiten in der letzten Bauetappe noch betroffen sind die Linien RE 1 Magdeburg – Berlin – Frankfurt (Oder) - Cottbus, RE 13 Magdeburg – Dessau – Leipzig Hbf., RE 14 Magdeburg – Dessau – Lutherstadt Wittenberg – Falkenberg (Elster) und die RB 40 Burg – Magdeburg – Braunschweig. Die Fahrpläne stehen in den Online-Auskunftsmedien zur Verfügung. Reisende können sich im DB Navigator und unter www.bahn.de/reiseauskunft über die veränderten Abfahrts- und Reisezeiten sowie noch erforderliche Fahrtausfälle auf RE 14 und RB 40 informieren. Details zur letzten Bauetappe:

Auswirkungen auf den Zugverkehr vom 11.09. bis 08.10.2021
(Eingleisigkeit Biederitz–Magdeburg-Neustadt)

Linie RE 1
Diese Linie fährt in zeitlich angepasster Lage mit zusätzlichen Halten in Biederitz, Gerwisch und Möser

Linie RE 13
Diese Linie fährt in zeitlich angepasster Lage und mit Halt in Magdeburg-Herrenkrug (in früheren Bauinformationen noch Bedienung durch Pendelbus Biederitz – M.-Herrenkrug kommuniziert)

Linie RE 14
Einzelfahrten entfallen zwischen Magdeburg Hbf und Dessau Hbf

Linie RB 40
Diese Linie entfällt zwischen Magdeburg Hbf und Burg (bis auf einzelne Züge);
Reisende nutzen die Linie RE 1 mit zusätzlichen Halten in Biederitz, Gerwisch und Möser

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/magdeburg-elbeflutbruecken

Erfurt

Nächtlicher Schienenersatzverkehr auf Stadtbahn-Linien 1, 5 und 6 (Meldung vom: 07.09.2021)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten am Stadtpark kommt es auf den Stadtbahn-Linien 1, 5 und 6
ab Mittwoch, 8. September, 22:00 Uhr, bis Donnerstag, 9. September, 01:00 Uhr sowie von Donnerstag, 9. September 2021, 22:00 Uhr, bis Freitag,10. September, 01:00 Uhr, zu veränderten Linienführungen mit Schienenersatzverkehr (SEV):

1 Rieth – Anger – Hauptbahnhof – Stadion Ost
5 Zoopark – Anger – Hauptbahnhof – Stadion Ost
6 Rieth – Anger – Hauptbahnhof – Stadion Ost

SEV 1 Hauptbahnhof – Thüringenhalle
SEV 6 Hauptbahnhof – Steigerstraße

Fahrgäste werden gebeten, die früheren Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehrs ab Thüringenhalle und ab Steigerstraße zur Gewährleistung der Anschlüsse zur Stadtbahn am Hauptbahnhof zu beachten.

Die Haltestelle Humboldtstraße Richtung Hauptbahnhof kann durch den Schienenersatzverkehr nicht bedient werden.

Informationen zu den Fahrplänen des Schienenersatzverkehrs gibt es an den Haltestellen sowie im Internet unter www.evag-erfurt.de bzw. in der EVAG-App „Erfurt mobil“. Für entstehende Reisezeitverlängerungen bittet die EVAG um Verständnis.

Magdeburg

Spatenstich für Großprojekt der MVB: Neubau des Straßenbahnbetriebshofs Nord beginnt (Meldung vom: 06.09.2021)

Mit dem offiziellen Spatenstich für den Neubau des Straßenbahnbetriebshofs Nord hat die MVB den Bau gestartet. Eine Abstellhalle, eine neue moderne Werkstatt für die Straßenbahnfahrzeugflotte inklusive Verwaltungs- und Fahrdienstgebäude, ein zentraler Recyclinghof sowie umfangreiche Verkehrsanlagen werden am August-Bebel-Damm bis 2026 entstehen.

„Der neue Betriebshof Nord wird den bisherigen Betriebshof inklusive Werkstätten an gleicher Stelle ersetzen. Es ist eines der größten Projekte der MVB und enorm wichtig für die Zukunft des städtischen Nahverkehrs in Magdeburg“, sagt MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel. Der alte Baukörper aus den 1970er-Jahren ist nicht nur zusehends veraltet, sondern wurde zudem auch noch beim Elbehochwasser 2013 stark beschädigt. Eine Modernisierung kam daher nicht mehr in Frage.

„Mit dem Neubau wird der städtische ÖPNV in Magdeburg gestärkt. Zu einem attraktiven Nahverkehr, der für alle Bürgerinnen und Bürger da ist, gehören nicht nur moderne Fahrzeuge, sondern auch moderne Anlagen, in denen diese gewartet, repariert und instandgehalten werden können. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt daher mit Fördermitteln diesen wichtigen Neubau“, sagt Verkehrsminister Thomas Webel.

Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper erinnerte an die Hochwasserkatastrophe von 2013, die das Projekt maßgeblich beeinflusste: „Die Pläne für den Neubau wurden durch das Elbehochwasser bestimmt, da die zunächst beabsichtigte Modernisierung nicht mehr umgesetzt werden konnte. Mit dem nun begonnenen Neubau entsteht einer der modernsten Straßenbahnbetriebshöfe in Europa im Magdeburger Industrie- und Gewerbegebiet Rothensee. Der neue Betriebshof wird hochwassersicher gebaut und damit künftigen Naturereignissen gewachsen sein.“

Der Aufsichtsratsvorsitzende der MVB, Klaus Zimmermann, hob beim Spatenstich vor allem die verbesserten Arbeitsbedingungen hervor: „Dank des Neubaus werden viele Neuerungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Einzug halten, die das Arbeiten erleichtern werden. Die neue Hauptwerkstatt wird die Instandhaltung der Fahrzeugflotte auch in der Zukunft absichern und ist sowohl auf die Bestandsfahrzeuge als auch auf die neue Straßenbahngeneration abgestimmt“.

Das Bauprojekt
Der neue Betriebshof wird auf dem Gelände der MVB im Stadtteil Rothensee entstehen. Um den Bau vor künftigen Hochwassern zu schützen, muss das gesamte Gelände um durchschnittlich zwei Meter angehoben werden. Neben diesem Aufwand wartet das Projekt mit einer weiteren Herausforderung auf: Der Bau muss und wird unter Aufrechterhaltung des Straßenbahn- und Werkstattbetriebs stattfinden. Während also der Neubau phasenweise entsteht, muss der alte Betriebshof weiterhin genutzt werden können, da hier zwei Drittel aller Magdeburger Straßenbahnen beheimatet sind.

Nicht nur eine neue Abstellhalle, die die Straßenbahnflotte vor jeder Witterung schützt und in der der nachts Servicearbeiten wie z. B. die Fahrzeuginnenreinigung stattfinden, entsteht, auch die neue zentrale Hauptwerkstatt wird ein elementarer Bestandteil des neuen Betriebshofs sein und die bisher in Magdeburg-Sudenburg und Magdeburg-Brückfeld beheimaten Arbeitsfelder an einem einzigen Standort integrieren. Weiterhin gehört ein neues Zentrallager inklusive Logistikzentrum der MVB zum neuen Betriebshof.

Im Rahmen des Neubaus entstehen weiterhin ein zentrales Gebäude für die Betriebshofsteuerung und den Fahrdienst sowie ein neuer Abfallhof mit Trennsammelstelle.

Der neue Betriebshof Nord wird Heimat für 59 Niederflurstraßenbahnen sein. Die Hauptwerkstatt ist für die Gesamtkapazität von 117 Fahrzeugen ausgelegt.

Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 110 Millionen Euro. Der Bund fördert den Neubau mit 24 Millionen Euro aus dem Hochwasserfonds Aufbauhilfe. Das Land Sachsen-Anhalt steuert 16,5 Millionen Euro Fördermittel bei und die Landeshauptstadt Magdeburg als Aufgabenträger für den ÖPNV gibt ebenfalls 10 Millionen Euro Fördermittel dazu.

Die einzelnen Leistungen zum Bau des Betriebshofs müssen europaweit ausgeschrieben werden. „Zwar ist der Neubau ein millionenschweres Projekt, jedoch werden wir die verschiedenen Leistungen kleinteilig in ca. 80 Vergabelosen ausschreiben, damit sich auch mittelständische Unternehmen daran beteiligen können“, erläutert Frank Rathsack und fährt fort: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, die regionale Wertschöpfung zu fördern und somit viele Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern.“ Der Betriebshofneubau biete damit eine besondere Chance, so der Projektleiter.

Der weitere Zeitplan
Mit der Baufeldfreimachung wurde bereits im Frühjahr begonnen. Nun beginnt der Bau der neuen Abstellhalle. Dafür muss das Gelände um zwei Meter aufgeschüttet werden. Insgesamt wird sich der Bau über mehreren Phasen bis weit in das Jahr 2026 erstrecken. Restarbeiten sollen 2027 abgeschlossen werden. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe realisieren somit zeitgleich die Beschaffung neuer Fahrzeuggenerationen inklusive umfangreicher Streckenneubauten und die Errichtung einer neuen hochmodernen Betriebswerkstatt.


Den Startschuss für den Bau gaben Thomas Webel, Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper, sowie der Aufsichtsratsvorsitzende der MVB, Klaus Zimmermann, gemeinsam mit MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel am heutigen Montag, den 6. September.

Aktuell

Das Deutschland Abo-Upgrade: Registrierung im Internet ab sofort möglich (Meldung vom: 06.09.2021)

Mit einem ÖPNV-Abo ab 13.9. zwei Wochen lang den Nah- und Regionalverkehr bundesweit ohne zusätzliche Kosten nutzen

Die Verkehrsunternehmen und -verbünde sagen Danke für die Treue der Stammkunden und -kundinnen in Zeiten der Pandemie: Mit dem Deutschland Abo-Upgrade können Abonnentinnen und Abonnenten des ÖPNV vom 13. bis 26. September 2021 den Nah- und Regionalverkehr mit Bus und Bahn bundesweit nutzen – und das ganz ohne weitere Kosten. Für das einmalige Upgrade ist lediglich eine Online-Registrierung erforderlich, die ab sofort unter www.besserweiter.de/abo-upgrade möglich ist.

Die bundesweite Gemeinschaftskampagne #BesserWeiter, die Bund, Länder, kommunale Spitzenverbände und Verkehrsunternehmen unter Federführung des Verbands Deutscher V Verkehrsunternehmen (VDV) seit Pandemiebeginn umsetzen, will das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in den ÖPNV weiter stärken und Fahrgäste zurückgewinnen.

Die in dieser Form einzigartige Abo-Aktion stellt dazu einen wichtigen Baustein dar, erläutert VDV-Präsident Ingo Wortmann: „Für uns als Branche liegt das Augenmerk in den kommenden Monaten auf der Rückgewinnung der Fahrgäste. Natürlich haben wir die Pandemieentwicklung weiter fest im Blick. Allerdings wissen wir aus inzwischen zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Studien, dass im ÖPNV kein erhöhtes Infektionsrisiko besteht. Wir halten uns dabei strikt an die Empfehlung des RKI und an die jeweiligen Vorgaben von Bund und Ländern. Auf Basis der geltenden Corona-Schutzverordnungen und RKI-Empfehlungen kann die Aktion wie geplant stattfinden.“

Die Aktion im Einzelnen: Start zur europäischen Mobilitätswoche
Das Deutschland Abo-Upgrade gilt zwei Wochen. Der Aktionszeitraum beginnt pünktlich zum Start der europäischen Mobilitätswoche am Montag, den 13. September und läuft bis einschließlich Sonntag, 26. September 2021. Berechtigt sind Kundinnen und Kunden des öffentlichen Nahverkehrs mit gültigen AboTickets. Das Upgrade gilt in allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und - unternehmen.

Um mitzumachen, müssen sich Kunden und Kundinnen einmalig auf der Website von #BesserWeiter registrieren. Das ist ab sofort möglich. Anschließend erhalten sie das Abo-Upgrade als Ticket per E-Mail zugeschickt. In Kombination mit ihrem gültigen ÖPNV-Abo kann damit im Aktionszeitraum in rund 95 Prozent aller Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen gefahren werden, ganz ohne zusätzliche Kosten. Um auch mit ICE, IC oder EC kostengünstig zu reisen, können Abonnenten und Abonnentinnen des öffentlichen Nahverkehrs darüber hinaus im Aktionszeitraum eine Probe-BahnCard für drei Monate zum vergünstigten Preis von 9,90 Euro erwerben. Auch hierfür ist die Anmeldung ab sofort möglich.

Alle Infos zum Deutschland Abo-Upgrade und den teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen gibt es unter www.besserweiter.de/abo-upgrade.

Hinweis:
Die Umsetzung der Aktion ist abhängig von den aktuellen Pandemieentwicklungen. Fahrgäste sollten sich grundsätzlich vor Fahrtantritt vor Ort über die geltenden Corona-Regelungen in Bezug auf die Bus- und Bahnnutzung informieren.

Die Teilnehmer in Mitteldeutschland:
in allen Ländern (bundesweit)
DB Tarif (DB Regio und deren Töchter)

Sachsen
Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien GmbH;
Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH (VMS, davon ausgenommen ist die Fichtelbergbahn der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG));
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV);
Verkehrsverbund Vogtland GmbH;
Verkehrsverbund Oberelbe (Davon ausgenommen sind die Weißeritztal- und Lößnitzgrundbahn (SDG), die Dresdner Bergbahnen (DVB), die Stadtrundfahrt Meißen (VGM), die Kirnitzschtalbahn (RVSOE) und der Aufzug Bad Schandau.);
Länderbahn Sachsen;

Sachsen-Anhalt
Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS);
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV);
Magdeburger Regionalverkehrsverbund GmbH (marego);

Thüringen
Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT);
Erfurter Bahn GmbH;
Mitteldeutscher Verkehrsverbund GmbH (MDV);
Süd Thüringen Bahn GmbH;
Verkehrsgesellschaft Südharz mbH (VGS);

Alle anderen Bundesländer sind auf der Webseite https://www.besserweiter.de/abo-upgrade.html#faq unter "Gültigkeit" aufgelistet.


Können auch genutzt werden: Die Verkehrsmittel in Dresden

Dresden

Busse und Straßenbahnen fahren wieder nach Normalfahrplan (Meldung vom: 03.09.2021)

Mit dem Ende der Schulferien in Sachsen und dem Ende des Ferienfahrplans verkehren die Bus- und Straßenbahnlinien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab Montag, dem 6. September 2021, wieder nach Normalfahrplan. Damit fahren die Straßenbahn- und 60er-Buslinien tagsüber alle zehn Minuten. Auch die Verstärkungsfahrten für den Schülerverkehr finden wieder statt. Sonnabends verkehren die Linien im Stadtzentrum ebenfalls im Zehn-Minuten-Takt. Beim Nachtverkehr nach Mitternacht bleibt es in den Freitag- und Sonnabendnächten wegen der aktuell geringen Nachfrage zunächst noch beim 60-Minuten-Takt.

Linie 3 verkehrt zum Wilden Mann
Im Zuge des Baufortschritts auf der Großenhainer Straße kann ab Montag, dem 6. September 2021, 3:30 Uhr der schon fertige Gleisbogen Harkortstraße auch im Linienverkehr befahren werden. Damit verkehrt die Linie 3 wieder zum Endpunkt Wilder Mann, die Linie 13 ersetzt vorübergehend die Linie 8 nach Hellerau. Diese Linienführung bleibt bis Dezember 2021 bestehen.

Linie 3
Aus der Stadt kommend verkehren die Wagen über Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Leipziger Straße zur Gleisschleife Mickten, wenden dort und fahren über Bürgerstraße, Harkortstraße, Trachenberger Platz zum Wilden Mann. Zwar verlängert sich aufgrund der Umleitung über Mickten die Fahrzeit um einige Minuten, dafür können Fahrgäste umsteigefrei von und zum Wilden Mann fahren.

Am Pestalozziplatz wird vorübergehend eine zusätzliche Haltestelle eingerichtet, die während der Baustellenzeit vor allem der Erschließung der Schule dient.

Linie 8
Von Südvorstadt kommend verkehrt die Linie 8 über Hauptbahnhof zur Prager Straße und endet in der Gleisschleife Marienstraße. Richtung Alberplatz und Umstieg zur Linie 13 bis Hellerau können ab Hauptbahnhof die Linien 3 und 7 benutzt werden.

Linie 13
Die Linie 13 fährt von Prohlis kommend planmäßig bis zur Bautzner Straße/Rothenburger Straße und weiter über Albertplatz, Königsbrücker Straße nach Hellerau. Auf diesem Streckenteil ersetzt sie die Linie 8.

Allerdings wird vom 9. bis 27. September 2021 wegen einer Baustelle in Hellerau nur bis Infineon-Süd gefahren. Von dort gibt es Ersatzverkehr mit Bussen.

Aus Linie 75 wird Linie 68
Aus der bisherigen Buslinie 75 die neue Buslinie 68. Der Fahrtweg bleibt dabei unverändert. Neu ist, dass die gesamte Strecke zwischen Leubnitz über das Stadtzentrum nach Cossebaude tagsüber auf einen Zehn-Minuten-Takt verdichtet wird. Damit setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) einen Beschluss des Dresdner Stadtrates um, der die Angebotsverbesserung des ÖPNV auf der Achse nach Cossebaude vorsieht.

Servicepunkt Prager Straße öffnet wieder
Ebenfalls mit Beginn des neuen Schuljahres öffnet am 6. September 2021 auch der DVB-Servicepunkt an der Prager Straße wieder. Unter Beachtung der Corona-Auflagen kann man sich dort montags bis sonnabends jeweils von 9:00Uhr bis 18:00Uhr persönlich beraten lassen. Das geht auch montags bis freitags im Kundenzentrum am Postplatz sowie montags bis sonntags im Servicepunkt Hauptbahnhof. Im Ausbildungsobjekt Hauptbahnhof können allerdings keine Abos bearbeitet werden. Der Servicepunkt am Albertplatz bleibt vorerst geschlossen.

Weiterer Fahrgastanstieg erwartet
Mit der Rückkehr zum fast kompletten Verkehrsangebot tragen die DVB dem Anstieg der Fahrgastzahlen Rechnung. Waren vor der Pandemie täglich rund 600.000 Passagiere in den Bussen und Bahnen der DVB unterwegs, sank diese Zahl während des Lockdowns auf teilweise nur noch etwa 150.000. Inzwischen liegt die Nachfrage wieder bei rund 80 Prozent, nach den Ferien rechnet man bei den DVB mit einem weiteren Anstieg auf 85 bis 90 Prozent.

Magdeburg

Linie 6: Herrenkrug-Strecke bleibt längere Zeit gesperrt (Meldung vom: 02.09.2021)

Die Straßenbahnstrecke der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) in den Herrenkrug bleibt für einen längeren Zeitraum gesperrt. Grund sind die entstandenen Schäden nach einem Wasserrohrbruch im Bereich Bahnhof Herrenkrug.

Die Schäden, die der Wasserrohrbruch am Dienstagabend im Stadtteil Herrenkrug verursacht hat, sind größer, als gedacht. Die freigesetzten Wassermassen haben die Straßenbahnstrecke im Bereich Bahnhof Herrenkrug unterspült und mit Schlamm bedeckt. Die Fachleute der MVB gehen davon aus, dass eine aufwendige Reparatur von Nöten ist, die mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen wird. Zudem wird der Schaden noch gutachterlich bewertet.

Die Straßenbahnlinie 6 (Diesdorf – Herrenkrug) endet daher bereits am Messegelände. Zwischen Messegelände und Herrenkrug setzt die MVB Busse als Ersatz ein, teilweise wird die Buslinie 51 (Biederitz – Messegelände) bis zum Herrenkrug verlängert.

Ab Samstag, den 4. September wird diese Aufgabe die neue Schienenersatzverkehrslinie 44 (Cracau – Messegelände) übernehmen. Sie wird bis zum Herrenkrug verlängert. Ein dichter Takt, der mindestens der Straßenbahnlinie 6 entspricht, wird angeboten – teilweise fahren die Busse auch häufiger. Die Fahrpläne befinden sich derzeit in der Erstellung und werden ab voraussichtlich Freitag online unter www.mvbnet.de zur Verfügung stehen.



Leipzig

fahrplanänderungen ab 6. September 2021 (Meldung vom: 01.09.2021)

Änderungen ab 6. September 2021 im Überblick

Montags bei freitags verkehren fast alle Straßenbahnlinien im gewohnten 10-Minuten-Takt, auch die Schienenersatzverkehre. Bei der Baumaßnahme am Martin-Luther-Ring wird der Haltestellenbereich Wilhelm-Leuschner-Platz und der Abzweig in den Peterssteinweg freigegeben. Die Karl-Liebknecht-Straße ist somit wieder durch Straßenbahnen angebunden.

Die Maßnahme der Wasserwerke in Lindenau, die über die Sommerferien pausierte, wird nun im Bereich Odermannstraße fortgesetzt. Daher kommt es zu einer Sperrung für die Linien 8 und 15 und Einsatz eines Schienenersatzverkehrs zwischen Sportforum Süd und Miltitz.

Da wichtige Streckenabschnitte gesperrt werden müssen, kommt es zu weiträumigen Umleitungen. Außerdem sind die Baustraßenbahnlinien 31, 32, 34 und 38 im Einsatz, welche die Linien 2, 8, 9, 10, 12 und 14 ersetzen.

Unabhängig vom Baugeschehen verbessern die LVB auch das Fahrplanangebot. So fährt ab dem 6. September 2021 die Linie 89 nun tagesdurchgängig im 10-Minuten-Takt von Montag bis Samstag.

Übersicht der Änderungen
Linie 1
Sie verkehrt im Westabschnitt bis/ab Adler und weiter mit Umleitung über Dieskaustraße bis/ab Ersatzendstelle Knautkleeberg;

Linien 2, 8, 9, 10, 12 und 14
Diese Linien sind nicht im Einsatz und werden durch die Baulinien 31, 32, 34 und 38 ersetzt;

Linie 3
Linie fährt im Westabschnitt bis/ab Adler und weiter mit Umleitung über Ratzelstraße bis/ab Ersatzendstelle Lausen mit Bedienung der Ersatzhaltestelle Limburgerstraße (Umstieg zu SEV und Linie 60);

Linien 4, 7, N17
Umleitung zwischen Hauptbahnhof (Steige C/D) und Reudnitz, Koehlerstraße: über Haltestellen Hofmeisterstraße, Friedrich-List-Platz und Elsastraße;

SEV Linie 8:
Einsatz eines Schienenersatzverkehrs (SEV 8) zwischen Schönauer Ring und Grünau-Nord;

Linien 11 und 16
Hier gibt es keine Änderungen;

Linie 15 und SEV 15
Ostabschnitt (Hauptbahnhof <> Meusdorf)
Umleitung zwischen Hauptbahnhof (Steige C/D) und Altes Messegelände über Haltestellen Augustusplatz, Roßplatz, Härtelstraße, Bayerischer Bahnhof, Johannisallee und Deutsche Nationalbibliothek;
Einsatz eines Schienenersatzverkehrs (SEV 15) zwischen Hauptbahnhof, Goethestraße (Steig J) und Naunhofer Straße über Prager Straße, bedient alle Haltestellen entlang der Linie 15 am Fahrbahnrand (Ersatzhaltestelle Augustusplatz in Richtung Naunhofer Straße in Georgiring Höhe Oper;
Ersatzhaltestelle Johannisplatz Richtung Hauptbahnhof in Dresdner Straße)

Westabschnitt (Hauptbahnhof <> Miltitz):
Umleitung zwischen Goerdelerring (Steige C/D) und Waldplatz über Haltestellen Gottschedstraße und Westplatz (Ersatz für Linie 8) und verkürzt bis/ab Ersatzendstelle Sportforum Süd bzw. Angerbrücke;
Einsatz eines Schienenersatzverkehrs (SEV 15) zwischen Sportforum Süd und Miltitz über Lützner Straße und Plovdiver Straße, bedient alle Haltestellen entlang der Linie 15 am Fahrbahnrand (Ersatzhaltestelle Odermannstraße als Ersatz für Haltestelle Lindenauer Markt)

Linie 31
Fahrtweg zwischen Gohlis-Nord und S-Bf. Connewitz u.a. über Goerdelerring (Steige A/B), Hauptbahnhof (Steige A/B), Augustusplatz und Roßplatz (im Nordabschnitt wie Linie 12 und im Südabschnitt wie Linie 9)

Linie 32
Fahrtweg zwischen Grünau-Süd und Wahren u.a. über Goerdelerring (Steige C/D) und Hauptbahnhof Westseite (im Westabschnitt wie Linie 2 und im Nordabschnitt wie Linie 10)

Linie 34
Fahrtweg zwischen Thekla und S-Bf. Plagwitz u.a. über Hauptbahnhof Westseite und Goerdelerring (Steige C/D) (im Nordabschnitt wie Linie 9 und im Westabschnitt wie Linie 14)

Linie 38
Fahrtweg zwischen Paunsdorf-Nord und Lößnig u.a. über Hauptbahnhof Wintergartenstraße, Augustusplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz (im Ostabschnitt wie Linie 8 und im Südabschnitt wie Linie 10)

Linie 60
Umleitung zwischen Naumburger Straße und Rödelstraße: über Ersatzhaltestellen Siemensstraße, Limburgerstraße und Sportbad an der Elster

Linien 72, 73, N7
Umleitung zwischen Hauptbahnhof (Steige K/D) und Reudnitz, Koehlerstraße:
in Fahrtrichtung Mölkau: ab Hauptbahnhof (Steig D) über Ersatzhaltestellen Augustusplatz (Mittelfahrbahn), Johannisplatz (in Prager Straße) und Gerichtsweg jeweils am Fahrbahnrand
in Fahrtrichtung Hauptbahnhof: über Ersatzhaltestellen Reclamstraße, Gerichtsweg, Johannisplatz (jeweils in Dresdner Straße), Augustusplatz (in Georgiring) und Ankunft Hauptbahnhof (Steig K / Taxistand) jeweils am Fahrbahnrand

Linie 89
Umleitung in Fahrtrichtung Hauptbahnhof: ab Ersatzhaltestelle Neues Rathaus (in Friedrich-Ebert-Straße) über Haltestellen Westplatz, Gottschedstraße und Markt (Haltestelle Thomaskirche kann nicht bedient werden) jeweils am Fahrbahnrand
bis voraussichtlich 16.9.2021
In Fahrtrichtung Connewitzer Kreuz keine Umleitung, an der Haltestelle Neues Rathaus werden die Ersatzhaltestellen am Fahrbahnrand bedient
ab voraussichtlich 17.9.2021
Umleitung in Fahrtrichtung Connewitzer Kreuz ab Haltestelle Thomaskirche über Haltestellen Gottschedstraße, Westplatz und Neues Rathaus (in Friedrich-Ebert-Straße), damit ab 17.9. zwischen Markt und Wächterstraße in beiden Richtungen mit Umleitung über Westplatz

Weitere baustellenbedingte Änderungen im Liniennetz ab 6. September:
Linien 61, 65 und 161
Verkehren mit kurzzeitigen örtlichen Umleitungen infolge der Baumaßnahme Lützner Straße;
Linie 62
Die Linie kann, infolge der Belegung der Endstelle Miltitz durch Fahrzeuge des SEV 15, die Haltestelle Miltitz nicht bedienen;
Nightliner N2 und N3
Linien verkehren mit örtlichen Umleitungen infolge der Baumaßnahmen Odermannstraße und Martin-Luther-Ring;
Linie 60 und N60
Linien fahren Umleitung zwischen Naumburger Straße und Rödelstraße: über Ersatzhaltestellen Siemensstraße, Limburgerstraße und Sportbad an der Elster
Auf einigen Linien werden umleitungsbedingt weiterhin Zusatzkurse eingesetzt

Tagaktuelle Hinweise finden Sie immer unter www.L.de/v

Magdeburg

Historischer Straßenbahnverkehr am Freitag zum „letzten Brückentag“ (Meldung vom: 01.09.2021)

Am Freitag, den 3. September 2021, fahren nach 137 Jahren letztmalig Straßenbahnen über die Zollbrücke und Anna-Ebert-Brücke. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) und die Straßenbahnenthusiasten der Interessengemeinschaft historischer Nahverkehr (IGNah) bieten daher an diesem Tag historische Straßenbahnfahrten über den Brückenzug an.

Im Rahmen des städtischen Projekts „Ersatzneubau Strombrückenzug“ wird die Strecke baubedingt stillgelegt. Ab voraussichtlich August 2023 werden die Straßenbahnen dann über den fertiggestellten neuen Strombrückenzug fahren.

Aus diesem Anlass setzt die MVB gemeinsam mit dem Verein IGNah am Freitag zusätzlich zur Linie 4 die historische Linie 77 ein. Auf dieser fährt ein historischer Gotha-Zug.


Gotha-Zug in der Wilhelm-Pieck-Allee. Heute befindet sich hier die Haltestelle City Carré in der Ernst-Reuter-Allee. Manche werden sich noch an den Industrieladen der Burger Schuhfabrik (VEB Schuhfabrik Roter Stern) erinnern, der im Hintergrund zu sehen ist.
Foto: Wolfgang Schreiner/Sammlung IGNah


Fahrzeuge dieses Typs prägten fast zwei Jahrzehnte lang in den 1960er und 1970er Jahren das Bild der Linie 4. Viele Magdeburgerinnen und Magdeburger erinnern sich an das Quietschen der Wagen in den Kurven, das helle Klingeln des Abfahrtsignals und das geräuschvolle Öffnen und Schließen der Türen.

Der Gotha-Zug, bestehend aus drei Wagen, verkehrt am Freitag zwischen 15 und 21 Uhr etwa im Stundentakt zwischen Olvenstedter Platz und Cracau. Alle, die noch einmal die Brückenfahrt genießen möchten, sind herzlich zu den Fahrten eingeladen. Der historische Straßenbahnzug kann mit den regulären Fahrkarten des marego-Tarifs, Tarifzone Magdeburg, genutzt werden.

Fahrplan der Linie 77 als PDF-Datei

Thüringen

Bauarbeiten zwischen Wolkramshausen und Sondershausen (Meldung vom: 01.09.2021)

Die Deutsche Bahn AG gibt bekannt, dass die Bauarbeiten zwischen Wolkramshausen und Sondershausen länger dauern werden.
Der zweite Teilabschnitt wird nun im Februar 2022 fertiggestellt. Damit bleibt die Strecke über den 24. Oktober 2021 hinaus gesperrt.

Zur Begründungheißt es bei der DB, dass eine notwendige Überarbeitung
der Planungen der Leit- und Sicherungstechnik erforderlich wurde.
Durch diese sind zusätzliche bauliche Anpassungen an der vorhandenen Leit- und Sicherungstechnik in Wolkramshausen und Sondershausen erforderlich, insbesondere an den Schnittstellen zwischen Alt- und Neuanlagen.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Aufgrund dieser Streckensperrung, die den Bahnhof Sondershausen seit 29. August 2021 ebenfalls einschließt, erfolgt ein Ersatzverkehr mit Bussen im Streckenabschnitt Nordhausen—Sondershausen/Greußen:

Die Züge der Linie RE 55 (Erfurt—Nordhausen) werden zwischen Nordhausen und Sondershausen/Greußen durch Busse ersetzt.
Die Züge der Linie RE 56 (Erfurt—Nordhausen) werden zwischen Nordhausen und Hohenebra Ort durch Busse ersetzt. Einzelne Züge werden zwischen Nordhausen und Sondershausen durch Busse ersetzt.
Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es in der App DB Navigator, an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Service-Nummer der Nordthüringenbahn 0 36 01 – 7 99 44 62 sowie im mdr auf Texttafel 739 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Ziel der Modernisierung der Strecke Erfurt–Nordhausen ist eine schnellere Anbindung an den Fernverkehrsknoten Erfurt und damit ein besserer Anschluss an die ICE-Strecke Berlin–München in Richtung Süden. Durch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h können zudem die Reisezeiten verringert werden. Somit wird auch eine Erhöhung der Streckenkapazität ermöglicht. Im Rahmen der Arbeiten werden unter anderem Brücken und Durchlässe sowie Gleise, Signale und Oberleitungen erneuert. Zudem werden 18 Bahnübergänge neu gebaut und 15 weitere angepasst. Darüber hinaus wird die Stellwerkstechnik erneuert und an das Elektronische Stellwerk (ESTW) Sondershausen angebunden.

Erfurt

Stadtbahnlinie 2 und 4 behalten ihre Linienführung (Meldung vom: 31.08.2021)

Die Änderungen der Stadtbahn-Linien 2 und 4 bleiben auch nach Ende der Bundesgartenschau erhalten, da sie sich gut bewährt haben. Allerdings werden die Abfahrtszeiten der Stadtbahn-Linie 2 nach dem Ende der BUGA (nach dem 10. Oktober 2021) angepasst. Die Bahnen verkehren dann am Wochenende wieder im gewohnten 15-Minuten-Takt. Aktuell fahren sie im 7,5-Minuten-Takt.

Ab dem 01.09.2021 können die neuen Abfahrtszeiten im Internet unter www.evag-erfurt.de oder
die EVAG-App „Erfurt Mobil“ abgerufen werden.

Dresden

Sportveranstaltung erfordert Bus- und Straßenbahnumleitung (Meldung vom: 30.08.2021)

Am Mittwoch, dem 1. September 2021, und am Donnerstag, dem 2. September 2021, kommt es in der Dresdner Innenstadt zu einigen Einschränkungen im Bus- und Straßenbahnverkehr. Für eine öffentliche Laufveranstaltung wird unter anderem die Wilsdruffer Straße gesperrt.

Jeweils in der Zeit von 18:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr fahren die Linien 1, 2, 4 und 12 zwischen den Stationen Straßburger Platz und Postplatz Umleitung über Lennéplatz, Hauptbahnhof und Dr.-Külz-Ring.

Die Buslinie 62 verkehrt zwischen Gerokstraße und Pirnaischer Platz über Sachsenallee, Albertbrücke, Wigardstraße und Carolabrücke. Am Pirnaischen Platz Richtung Dölzschen halten die Busse an der Station des Regionalverkehrs auf der St.-Petersburger-Straße.

Die Haltestellen Altmarkt, Deutsches Hygienemuseum und Gerichtsstraße können während der jeweiligen Sperrzeiten nicht bedient werden.

An der Station Georg-Arnhold-Bad Richtung Lennéplatz wird durchgefahren.

Magdeburg

Fahrplanänderungen ab 2. September 2021 (Meldung vom: 26.08.2021)

Zum Schuljahresbeginn am Donnerstag, den 2. September 2021, gibt es zahlreiche Fahrplan- und Linienänderungen. Die Fahrgäste profitieren vor allem von kürzeren Reisezeiten durch die direkten Linienführungen, da baustellenbedingte Umleitungen entfallen.

Mit Freigabe des Damaschkeplatzes wird auch der Hauptbahnhof über die Haltestelle Hauptbahnhof Ost wieder direkt von den Linien 1, 3, 4 und 6 angefahren.
Unterhalb der Brücke des Magdeburger Rings ist am Damaschkeplatz eine neue teil-barrierefreie Ersatzhaltestelle Hauptbahnhof Nord eingerichtet worden. Dank dieser werden die Wege zum Zentralen Omnibusbahnhof verkürzt.

Zum 2. September ändern sich außerdem die Abfahrtszeiten zahlreicher Linien im Minutenbereich. Die neuen Fahrpläne finden Sie hier sowie in den Apps easyGO und INSA zu finden.

Straßenbahnlinie 1: Sudenburg - IKEA (Neustädter See)
Die Linie 1 fährt zwischen Westring und City Carré über Große Diesdorfer Straße, Adelheidring, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 1.

Straßenbahnlinie 3: Leipziger Chaussee – Klinikum Olvenstedt
Die Linie 3 ist wieder auf voller Linienlänge unterwegs.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 3.

Straßenbahnlinie 4: Cracau – Klinikum Olvenstedt
Die Linie 4 fährt zwischen City Carré und Albert-Vater-Straße wieder über Olvenstedter Platz, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof.
Ab Sonnabend, den 4. September 2021 wird die Linie 4 im Zuge der Sperrung des Strombrückenzuges für den Straßenbahnverkehr über Nordbrückenzug zum Messegelände fahren.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 4.

Straßenbahnlinie 6: Diesdorf - Herrenkrug
Die Linie 6 fährt zwischen Westring und City Carré über Große Diesdorfer Straße, Adelheidring, Damaschkeplatz und Hauptbahnhof.
Link zu den Haltestellenplänen der Straßenbahnlinie 6.

Buslinie 52: Kastanienstraße - Sudenburg
Die Linie 52 fährt ab Haltestelle Arndtstraße wieder über Annastraße und Friesenstraße zum Holzweg.
Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 52.

Buslinie 72: Diesdorf - Am Stern
Die Linie 72 fährt wieder regulär über Friesenstraße und Stormstraße.
Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 72.

Buslinie 73: Wissenschaftshafen - Olvenstedter Platz
Die Linie 73 fährt wieder auf direktem Weg zwischen Olvenstedter Platz und Wissenschaftshafen über Friesenstraße bzw. Stormstraße und die B1.
Link zu den Haltestellenplänen der Buslinie 73.

Nachtaktive Buslinie N6: Olvenstedt - Alter Markt
Die Linie N6 fährt in beiden Richtungen wieder über Olvenstedter Platz.
Link zu den Haltestellenplänen der N6.

Nachtaktive Buslinie N9: Olvenstedter Platz - Am Stern
Die Linie N9 fährt in beiden Richtungen wieder über Friesenstraße bzw. Stormstraße.
Link zu den Haltestellenplänen der N9.

Magdeburg

Ersatzneubau Strombrückenzug: Ersatzverkehr für den Werder und Cracau (Meldung vom: 23.08.2021)

Ab Samstag, den 4. September fährt nach über 137 Jahren zum letzten Mal eine Straßenbahn über den alten Brückenzug an der Zollelbe. Im Rahmen der Bauarbeiten der Stadt für den Ersatzneubau Strombrückenzug wird die Straßenbahnverbindung für mehrere Monate gekappt.

Die Straßenbahnlinie 4, seit diesem Sommer noch die einzig verbliebene Linie über die Strombrücke, wird bis Mitte Dezember über den Breiten Weg Nordabschnitt und den Nordbrückenzug zum Messegelände umgeleitet. Zur Weiterfahrt nach Cracau bietet die MVB zwischen Messegelände und dem Pechauer Platz in Cracau einen Busersatzverkehr mit der Linie 44 an. Diese fährt teilweise im 5-Minuten-Takt.

Aufgrund der Baustellensituation am Heumarkt fährt die Linie 44 über Herrenkrugstraße, Berliner Chaussee, Friedrich-Ebert-Straße und Genthiner Straße zum Pechauer Platz. Somit können die Haltestellen Am Cracauer Tor und Mehringstraße nicht bedient werden.

Um zusätzliche Umstiege zu vermeiden, wird die Buslinie 56 aus Randau bis zum Messegelände verlängert.

Im Nachtverkehr verkehrt die Nachtbuslinie N1 ebenfalls über den Nordbrückenzug zum Herrenkrug und nach Cracau.

Für die Anwohner des Werders und des Heumarkts gibt es ebenfalls einen Ersatzverkehr. Hier kann die MVB nach intensiven Abstimmungen mit der Stadtverwaltung einen Pendelbus als Linie 46 zwischen Allee-Center, Zollhaus und Heumarkt einsetzen. Die Bushaltestelle Allee-Center befindet sich vor dem gleichnamigen Einkaufszentrum am Fahrbahnrand und die Haltestelle am Heumarkt befindet sich in der Einmündung Turmschanzenstraße.

Die Linienänderungen ab 4. September 2021 im Detail

Linie 4: Klinikum Olvenstedt - Messegelände
Die Linie 4 fährt ab City Carré über Alter Markt, Opernhaus und Nordbrückenzug zum Messegelände.
Ab Messegelände können Fahrgäste die Buslinien 44 und 56 in Richtung Cracau nutzen.

Linie 44: Cracau (Pechauer Platz) – Messegelände
Den Ersatzverkehr von und nach Cracau übernimmt die Buslinie 44. Sie fährt zwischen den Haltestellen Pechauer Platz und Simonstraße wie die Linie 4 und dann weiter über Friedrich-Ebert-Straße und Arenen zum Messegelände. Dort kann in die Straßenbahnlinien 4 und 6 Richtung Innenstadt umgestiegen werden.

Linie 46: Allee-Center – Heumarkt
Als Ersatz für den Werder und den Heumarkt fährt die Pendelbuslinie 46 zwischen Allee-Center und Heumarkt. Die Haltestelle Allee-Center befindet sich am Fahrbahnrand.

Linie 56: Randau – Messegelände
Die Linie 56 wird von der Haltestelle Pechauer Platz aus verlängert und fährt wie die Linie 44 bis zum Messegelände über Friedrich-Ebert-Straße und Arenen. Am Messegelände kann in die Straßenbahnlinien 4 und 6 Richtung Innenstadt umgestiegen werden.

Linie N1: Alter Markt – Herrenkrug / Cracau
Die Linie N1 fährt über den Nordbrückenzug zum Herrenkrug und dann nach Cracau (Pechauer Platz) über Arenen und Friedrich-Ebert-Straße. Die Haltestellen Zollhaus, Heumarkt, Am Cracauer Tor und Mehringstraße können nicht bedient werden.

Sachsen

Trilex: Stabiles Betriebsersatzkonzept ab Montag in Ostsachsen (Meldung vom: 20.08.2021)

Am Sonnabend, 21. August 2021, in Teilen Zugausfälle und Schienenersatzverkehr (SEV)
Auf größere Einschränkungen müssen sich die Reisenden noch am kommenden Samstag einstellen. An diesem Tag entfallen leider alle Express-Verbindungen (RE 1) zwischen Dresden und Görlitz. Geplant ist, diese durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) zu ersetzen. Weitere Informationen und die entsprechenden Ersatzfahrpläne finden die Reisenden unter „Fahrplan & Änderungen“ auf www.trilex.de.

Fahrplanänderungen ab 23. August 2021
Ab Montag, dem 23. August 2021, wird die Länderbahn in Ostsachsen zur Stabilisierung ein leicht reduziertes Betriebsersatzkonzept fahren.

Der Ersatzfahrplan sieht vor auf wenige Verbindungen ganz zu verzichten, dafür wird die Beförderungskapazität der weiterhin verkehrenden Züge erhöht. So werden den Fahrgästen ausreichend Sitzplätze angeboten um eine möglichst entspannte Reise zu gewährleisten.

Die genannten Einschränkungen sind das Ergebnis einer temporär angespannten Personalsituation aufgrund eines bereits seit mehreren Monaten pandemiebedingt überdurchschnittlich hohen Krankenstandes in Verbindung mit ferienbedingten festen Urlaubstagen.

Die Länderbahn bittet die Reisenden um Entschuldigung und hofft mit dem Ersatzkonzept ein möglichst angenehmes Reisen zwischen Dresden und Görlitz ermöglichen zu können. Die verbliebenen Länderbahn-Mitarbeiter realisieren die Umsetzung des Betriebsersatzkonzepts durch hohe persönliche Einsatzbereitschaft.

Der Ersatzfahrplan soll bis voraussichtlich 12. September 2021 gelten. Die Länderbahn arbeitet jedoch mit Hochdruck auf eine möglichst frühe Rückkehr zum Regelfahrplan.

Dresden

Fröbelstraße an zwei Wochenenden für Straßenbahnen gesperrt (Meldung vom: 19.08.2021)

Einfahrt ins Güterverkehrszentrum wird angepasst

Von Sonnabend, dem 21. August 2021, 4:00 Uhr bis Montag, den 23. August 2021 3:30 Uhr wird die Straßenbahnlinie 2 zwischen Löbtauer Straße und Pennricher Straße über Kesselsdorfer Straße, Conertplatz und Rudolf-Renner-Straße umgeleitet. Die Stationen Semmelweisstraße und Burgkstraße werden in dieser Zeit nicht bedient.

Die gleiche Sperrung ist dann noch einmal von Freitag, dem 27. August 2021, 14:00 Uhr bis Montag, den 30. August 2021, 3:30 Uhr notwendig.

Grund der Sperrungen am Wochenende sind Bauarbeiten an der Einfahrt zum Güterverkehrszentrum in Friedrichstadt. Dort müssen mehrere Verkehrsinseln angepasst und Teile der Fahrbahndecke erneuert werden. Das betrifft auch den Gleisbereich, so dass die Straßenbahnen nicht fahren können.

Dresden

Letztes Nadelöhr auf Linie 2 für neuen Stadtbahnwagen beseitigt (Meldung vom: 11.08.2021)

Am Donnerstag, dem 12. August 2021 3:30 Uhr, wird die Steinbacher Straße wieder für den Straßenbahnverkehr freigegeben. Allerdings stoppen die Wagen bis zur Vollendung der Deckenschlussarbeiten nicht an der Haltestelle „Chamissostraße“. Erst ab 20. August 2021 ist dort wieder sicheres Ein- und Aussteigen möglich. Auch Autofahrer müssen bis dahin noch die kleine Umleitung über Hölderlinstraße in Kauf nehmen.

„Mit dem Ausbau der Steinbacher Straße haben wir auf der Linie 2 das letzte Nadelöhr für den Einsatz unseres neuen Stadtbahnwagens beseitigt. Damit können wir die ersten zwölf Neufahrzeuge nach ihrer schrittweisen Anlieferung und Zulassung sofort zwischen Kleinzschachwitz und Gorbitz im Fahrgastbetrieb einsetzen“, freut sich der Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) Lars Seiffert. Und er fügt hinzu: “Wie bereits schon Mitte der 1990er Jahre wird die „2“ jetzt wieder zur Pilotlinie“.

„Uns freut sehr, dass durch die gemeinsame Baumaßnahme der komplette Straßenbereich barrierefrei gestaltet werden konnte und dass wir den Sperrschatten zusätzlich für eine Deckenerneuerung am Knotenpunkt Hebbelstraße/Steinbacher Straße nutzen konnten“ erläutert Simone Prüfer, Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes Dresden.

Mit Freigabe der Steinbacher Straße kehrt die Linie 2 wieder auf ihre Originalstrecke zurück. Allerdings enden die Wagen in Richtung Osten wegen der bis 16. August 2021 laufenden Baustellen auf der Bodenbacher Straße zunächst noch am Fetscherplatz.

Die Linie 6 verkehrt ab Donnerstag ebenfalls wieder nach Wölfnitz, die Linie 11 fährt von Zschertnitz bis zum Waldschlößchen. Von und nach Bühlau geht es wie bisher weiter mit Bussen. Die wegen der Baustelle Steinbacher Straße eingeführten Interimslinien 41 und 46 sowie die Ersatzbusse des EV2 entfallen.

Straßenbahngleise mit passendem Abstand
Insgesamt 615 Meter Doppelgleis haben die Bauleute seit dem 25. Januar 2021 zwischen Hebbelplatz und Einmündung Chamissostraße neu verlegt. Dabei wurde der für den Einsatz des neuen Stadtbahnwagens passende Gleismittenabstand von drei Metern berücksichtigt. Als Bauform kam die bewährte „Feste Fahrbahn“ zur Anwendung. Dafür werden zunächst Befestigungen in eine Betonschicht eingegossen und anschließend darauf die Schienen mit vibrations- und emissionsdämmenden Zwischenlagen verschraubt. Der Unterbau hält bis zu 60 Jahre und abgefahrene Schienen können später mit wenig Aufwand ausgetauscht werden. Zur besseren Stromversorgung der Straßenbahn erhielt der Abschnitt im Bereich des Hebbelplatzes neue Bahnstromkabel und eine Anpassung des Fahrdrahtes an die veränderte Gleislage.

Die Stationen „Chamissostraße“ und „Hebbelplatz“ wurden im Zuge der Bauarbeiten ebenfalls an die Maße des neuen Stadtbahnwagens angepasst. Am Hebbelplatz werden in den kommenden Tagen noch sieben praktische Fahrradständer montiert. Beide Haltestellen im Baufeld sind barrierefrei zugänglich und haben neben modernen Sitzgelegenheiten und Unterständen auch elektronische Abfahrtstafeln zur Information der Fahrgäste.

Herausforderung Weidigtbach
Unter der stadteinwärts gelegenen Fahrbahn baute die Stadtentwässerung Dresden einen leistungsfähigeren Abwasserkanal ein, die SachsenEnergie zog neue Leitungen. Für die Bauleute des Straßen- und Tiefbauamtes (STA) und der DVB war die Kanalerneuerung des unterirdisch verlaufenden Weidigtbaches eine besondere technische Herausforderung. Auch deshalb, weil der Bach nicht nur die Straße kreuzt, sondern auch alle Medien unterhalb der Straße.

Die öffentliche Beleuchtung wurde an den vorhandenen Masten modernisiert. Der Straßenbau fand von Bordstein zu Bordstein statt. Daher konnten die Bäume entlang der Steinbacher Straße unangetastet bleiben, ihre Stämme bekamen vor Baubeginn einen Schutz. Einige PKW-Stellplätze auf der Nordseite der Steinbacher Straße mussten der neuen Gleisgeometrie weichen. Die Kosten für die Baustelle belaufen sich einschließlich der Planung für die DVB auf insgesamt 3,6 Millionen Euro, der Freistaat Sachsen beteiligt sich daran mit rund zwei Millionen Euro Fördermitteln.

Linie 2 wird wieder zur Pilotlinie
Als Mitte der 1990er Jahre die Linie 2 zur Pilotlinie avancierte, ging es um eine beispielhafte Stadtbahnlinie mit hohem Anteil eigener Gleistrassen. Zum Projekt gehörte neben der Anpassung der Bodenbacher Straße unter anderem auch der Umbau des Postplatzes, der Löbtauer Straße sowie der Fröbelstraße. Gefördert und etappenweise ausgebaut, fuhr die „2“ nach Vollendung des Projektes zumeist unabhängig vom Autoverkehr und kam mittels koordinierter Ampelschaltungen schnell von Endpunkt zu Endpunkt. Das gab es so in Dresden zum ersten Mal. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Pilotlinie 2“ genannt. Durch den jetzt geplanten ersten Einsatz der neuen breiteren Stadtbahnwagen wird die Linie 2 erneut zur Pilotlinie.

Dresden

Weichen auf der Pirnaer Landstraße werden repariert (Meldung vom: 10.08.2021)

Straßenbahnlinie 6 fährt ab Donnerstag nach Prohlis

Von Donnerstag, dem 12. August 2021, 8:00 Uhr bis Montag, dem 16. August 2021, 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 6 von Wölfnitz kommend planmäßig bis zur Leubener Straße und dann Umleitung über Reick zum Endpunkt Prohlis. Als Ersatz verkehren Busse „EV6“ von Abzweig nach Reick über Leuben nach Niedersedlitz. Der Umstieg von und zur Straßenbahn findet an der Haltestelle „Rottwerndorfer Straße“ statt.

Grund der Umleitung ist die Reparatur von zwei Straßenbahnweichen auf der Pirnaer Landstraße. An der Einmündung zur Zamenhofstraße müssen die Weichenzungen ausgetauscht werden. Nach Jahren des Betriebes sind sie am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und werden durch neue ersetzt, die gleich um die Ecke in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Reick hergestellt wurden. Anschließend wird die Fahrbahndecke im Weichenbereich erneuert. Ebenso legen die Bauleute Hand an die Weiche an der Einmündung zur Stephensonstraße. Dort werden Unebenheiten auf der Schiene verschliffen und die Deckplatten gerichtet. Damit reduzieren sich die Emissionen bei der Befahrung durch Autos und Straßenbahnen - ein mehrfach geäußerter Kritikpunkt der umliegenden Anwohner. Die Kosten von rund 25.000 Euro werden aus dem Budget der DVB für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Der Autoverkehr wird stadtauswärts über die Hertzstraße umgeleitet, stadteinwärts kann an den Baustellen vorbeigefahren werden. Auch die Ersatzbusse für die „6“ sowie die schon wegen der Baustelle Bodenbacher Straße verkehrenden Busse für die „2“ fahren stadtauswärts über Hertzstraße.

Magdeburg

Ausflug in die Sommerfrische – 135 Jahre Herrenkrugbahn (Meldung vom: 09.08.2021)

Als Nadja Gröschner und die Mitglieder des Vereins IGNah im August des vergangenen Jahres zu einem »Ausflug in den Herrenkrug« einluden, wussten sie noch nicht, dass sie sich ein Jahr lang gedulden müssen, bevor sie wieder auf Magdeburgs schönster Straßenbahnstrecke unterwegs sein werden.

Zum 135-jährigen Bestehen der Herrenkrugbahn sind nun endlich wieder die beliebten Fahrten möglich, zu denen Sie herzlich eingeladen sind.

Der »Ausflug in den Herrenkrug« ist gleichzeitig eine Zeitreise zurück in das Jahr 1886, als die Magdeburger sich von einer damals hochmodernen Dampftram mit unfassbaren 15 km/h in den Landschaftspark befördern lassen konnten. Man musste als Ausflügler durchaus abenteuerlustig und risikobereit sein, denn Fachleute warnten, dass man wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit den Verstand verlieren könne!

Wer seine Unerschrockenheit mutig unter Beweis stellen möchte, wenn die alte Bahn heutzutage sagenhafte 30 km/h auf freier Strecke erreichen wird, sollte sich Samstag, den 14. August 2021, vormerken! Dann nämlich startet die historische Tram von der Hartstraße neben dem Rathaus jeweils um 16 Uhr und um 19 Uhr zu einer Fahrt in die Sommerfrische. Nicht allein Nadja Gröschners Plaudereien zur Geschichte der Straßenbahn und des Herrenkrugparkes werden das fahrlustige Publikum erheitern. Die Ausflugsgäste erwarten außerdem süße und prickelnde Überraschungen an der Fachwerkwartehalle am Endpunkt der Herrenkrugbahn.

Ein Zeitreise-Ticket kostet 15,00 Euro und ist ab sofort im Vorverkauf bei der Feuerwache am Ambrosiusplatz (Tel. 0391 - 60 28 09) erhältlich. Restkarten sind eventuell direkt kurz vor Fahrtbeginn an der Haltestelle Hartstraße erhältlich. Vorsorglich weisen wir auf die geltenden Corona-Hygieneregeln hin: Während der Fahrt ist von jedem Fahrgast eine Atemschutzmaske zu tragen.


An der Endstelle der Straßenbahn im Herrenkrug gibt es nicht nur Wissenswertes von Nadja Gröschner zu erfahren, sondern auch süße und prickelnde Überraschungen für die Fahrgäste.

Magdeburg

Linie 4 hält nun auch am Heumarkt (Meldung vom: 29.07.2021)

Die Straßenbahnlinie 4 hält ab Samstag, den 31. Juli 2021 an der Ersatzhaltestelle Heumarkt.

Im Zuge des Ersatzneubaus für den Strombrückenzug ist die Straßenbahnhaltestelle Heumarkt seit Anfang Juli nicht mehr in Betrieb. Die bislang dort verkehrende Straßenbahnlinie 6 wird wegen der Bauarbeiten über den Nordbrückenzug umgeleitet.

Die Straßenbahnlinie 4 hingegen kann noch bis zum 3. September 2021 über den Strombrückenzug fahren.

Nach erneuten Abstimmungen mit der Landeshauptstadt Magdeburg, mehreren Ortsterminen, an denen unter anderem das Stadtplanungsamt und die Straßenverkehrsbehörde beteiligt waren, und einer erfolgten Neubewertung der Situation, bei der auch statische Fragen berücksichtigt werden mussten, kann nun doch eine Ersatzhaltestelle Heumarkt für die Linie 4 eingerichtet werden. Diese befindet sich in Fahrtrichtung Cracau in der Turmschanzenstraße. In Fahrtrichtung Olvenstedt bzw. Innenstadt befindet sich die Ersatzhaltestelle auf der Anna-Ebert-Brücke unmittelbar nach deren Beginn.

Zudem wird im Bereich der Anna-Ebert-Brücke/Turmschanzenstraße eine ampelgeregelte, barrierefreie

Fußgängerquerung eingerichtet, damit Fahrgäste die Fahrbahn sicher passieren zu können.

Verkehr ab 4. September 2021

Ab dem 4. September 2021 ist wegen der fortschreitenden Bauarbeiten am Brückenzug kein Straßenbahnverkehr mehr über den Strombrückenzug möglich. Die Linie 4 wird dann ebenfalls, wie die Linie 6, über den Nordbrückenzug fahren und bis Mitte Dezember am Messegelände enden. Zwischen Messegelände und Cracau wird die MVB einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Dieser fährt in dichtem Takt, teilweise alle 5 Minuten.

Aufgrund der Sperrungen im Baufeld wird der Ersatzverkehr in Cracau über die Friedrich-Ebert-Straße fahren, sodass die beiden Haltestellen Mehringstraße und Am Cracauer Tor für etwa drei Monate nicht bedient werden können.

Aktuell führt die MVB Gespräche mit der Stadtverwaltung, ob ein zusätzlicher Ersatzverkehr für den Werder eingerichtet werden kann.

Ab Mitte Dezember 2021 wird die Linie 4 wieder nach Cracau fahren und dabei die neue Trasse am Heumarkt nutzen. Sie fährt jedoch dann weiterhin über den Nordbrückenzug.

Berlin

BVG stellt Mockup der neue Straßenbahn vor (Meldung vom: 29.07.2021)

Am 29. Juli 2021 lud die BVG die Presse zur Vorstellung des Mockups der Straßenbahn ein. Sie wird der Nachfolger der auslaufenden Lieferung Flexity Berlin sein.

Beauftragt hatte die BVG die Firma Bombardier, welche im Januar 2021 in den Alstom Konzern aufging.

Mit dem Mockup werden die ersten beiden Teile des langen Zuges vorgestellt. In den Endwagen sind Sitzplätze und der Führerstand untergebracht. Der zweite Teil zeigt den Stellbereich für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen.

Anders als bei den bisherigen Flexity befinden sich bei den Sitzplätzen keine Steigungen mehr. Der Boden ist nun durchgehend eben. Dargestellt wird das Endteil jeweils mit Einzelsitzen, die aber auch durch Doppelsitze ersetzt werden können. Bei den Endwagen ist dies Flexibel möglich, so die BVG auf Anfrage.

Gefertigt werden von Alstom insgesamt 35 Wagen mit 50 Meter Länge und 82 Wagen mit 30 Meter Länge. Der erste Wagen soll 2022 ausgliefert werden.

Über technische Destails machte die BVG nur wenige Angaben, man sei noch in der Projektentwicklung und können noch Änderungen vorgenommen werden. Der Fahrgastverband IGEB brachte am selben Tag eine Pressemitteilung heraus, die Fahrzeuge seien zu kurz. Darauf erwiderte die BVG, dass die 50 Meter Wagen mehr Platz für Fahrgäste hätten. Die bisher in Doppeltraktion eingesetzten GT6, verbrauchen viel Platz für die Kupplungen und dem Führerstand. Dies entfällt bei den 50 Meter Fahrzeugen.
Ob die 30 Meter Fahrzeuge traktionsfähig werden, wie es von der IGEB gefordert wird, wird derzeit geprüft. Dabei geht es um technische, vertragliche und wirtschaftliche Fragen.

Bilder des Mockups können Sie in unserer Sondergalerie ansehen:
Bitte hier klicken.

Sachsen

Neue Chipkarten für Fahrgäste im Regionalverkehr bei VVO und ZVON (Meldung vom: 27.07.2021)

In den kommenden Monaten erhalten 11.000 Stammkunden der regionalen Verkehrsunternehmen in Ostsachsen statt der gewohnten Papiertickets eine Chipkarte für ihre Fahrt mit Bus und Bahn. Die neue FAHRKARTE für alle Abo-Kunden im Nahverkehr ist ein gemeinsames Projekt des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) und wurde vom Freistaat Sachsen umfassend gefördert. „Dieses Projekt unterstreicht unser Bestreben, einen modernen und zeitgemäßen Nahverkehr in ganz Sachsen, insbesondere auch in den ländlichen Regionen, zu schaffen“, betont Martin Dulig, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Daher fördert das Staatsministerium den Aufbau eines E-Ticket-Systems und die Einführung der Chipkarten mit über 1,5 Millionen Euro.“ Die beiden Verkehrsverbünde investierten gemeinsam weitere 700.000 Euro. „Die gemeinsame Hintergrundtechnik und einheitliche Standards ermöglicht dieses verbundübergreifende Projekt, an dem wir gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und den Landratsämtern in den letzten Jahren intensiv gearbeitet haben“, erläutert Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Deutlich sichtbar wird das am gemeinsamen Layout des Tickets.“ Mit der neuen Technik haben die Unternehmen zudem ein Online-Portal zum Abschluss eines Abonnements eingerichtet. In den kommenden Monaten erhalten nun 11.000 Fahrgäste von Regionalbus Oberlausitz, dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, dem Omnibusbetrieb S. Wilhelm und den Görlitzer Verkehrsbetrieben die neue Chipkarte.

„Auf den Tickets werden die gleichen Daten gespeichert, die man bisher auf den Papiertickets lesen konnte“, betont Hans-Jürgen Pfeiffer Geschäftsführer vom ZVON. Mit den Chipkarten sind für die Fahrgäste darüber hinaus wesentliche Vorteile verbunden: „Wenn man seine digitale FAHRKARTE verliert, kann sie gesperrt werden und für eine Bearbeitungsgebühr eine Ersatzkarte ausgestellt werden. Bisher musste man in dem Fall eine neue Fahrkarte kaufen.“ Alle wichtigen Informationen erhalten die Fahrgäste zusammen mit der Zusendung der neuen Chipkarte. In einem ersten Schritt hatten bereits im vergangenen Sommer über 35.000 Schülerinnen und Schüler in den beiden Verbünden eine Chipkarte erhalten.

Alle Informationen zur FAHRKARTE gibt es im Internet unter www.vvo-online.de/eTicket sowie www.zvon.de/eTicket. Individuelle Beratung gibt es in den Servicestellen der Verkehrsunternehmen, der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555 und am ZVON-Infotelefon unter 0800 98664636.

Thüringen

Deutsche Bahn modernisiert den Bahnübergang in Blankenstein (Saale) (Meldung vom: 27.07.2021)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 30. Juli 2021 bis 3. August 2021 den Bahnübergang in Blankenstein (Saale). Dafür wechselt die DB die Gleistrageplatten und saniert den Bahnübergang grundhaft mit dem Einbau einer Tiefenentwässerung sowie von Schutzrohren für die Kabelverlegung und der Weichenheizung.

Aufgrund dieser Bauarbeiten muss der Bahnübergang vom 30. Juli (15 Uhr) bis 3. August (18 Uhr) für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Die Arbeiten finden tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner, Verkehrsteilnehmer und Reisende um Entschuldigung.

Informationen zum Zugverkehr
Wegen der Bauarbeiten am Bahnübergang wird der Streckenabschnitt Lobenstein (Thür)—Blankenstein (Saale) gesperrt. Die Regionalbahnen der Erfurter Bahn EB 32 Saalfeld — Lobenstein — Blankenstein werden zwischen Lobenstein und Blankenstein durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter [http://www.erfurter-bahn.de]www.erfurter-bahn.de[/url].

Dieses Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 260 Millionen Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Thüringen zur Verfügung. 80 Kilometer Gleise, 70 Weichen und vier Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an.

Aktuell

DB erneuert die Weichen im Bereich Bahnhof Arnstadt (Meldung vom: 21.07.2021)

Einschränkungen im Zugverkehr vom 31. Juli bis 16. August 2021 - Baubedingter Lärm

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert im Bereich des Bahnhofs Arnstadt die Weichen, damit auch in Zukunft die Züge verlässlich und pünktlich fahren. Die Bauarbeiten dauern bis zum Betriebsstart am 16. August dieses Jahres. Die DB setzt unter anderem Zweiwegebagger, Stopf- und Schleifmaschinen sowie Rüttelplatten und Trennschleifer ein.

Die Arbeiten finden tagsüber als auch nachts statt. Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es zu Baulärm kommen. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Reisende um Entschuldigung.

Informationen zum Zugverkehr

Aufgrund dieser Weichenerneuerungen kommt es vom 31. Juli bis 16. August auf der Strecke Erfurt―Arnstadt―Plaue (Thür)―Gräfenroda zu Einschränkungen im Zugverkehr.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 737 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com , www.erfurter-bahn.de und www.sued-thueringen-bahn.de

Dieses Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 260 Millionen Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Thüringen zur Verfügung. 80 Kilometer Gleise, 70 Weichen und vier Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an.

Dresden

Zwei große Gleisprojekte beginnen noch am Freitag // Ferienzeit ist Bauzeit: Viele Fahrpläne ändern sich demnächst (Meldung vom: 21.07.2021)

Mit Beginn der Sommerferien wechseln am Montag, dem 26. Juli 2021 fast alle Linien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in den Ferienfahrplan und verkehren im 15-Minuten-Grundtakt. Die am stärksten genutzten Straßenbahnlinien 4, 7, 9 und 41 sowie die Buslinien 61 und 62 sind wochentags aber noch im 10-Minuten-Takt unterwegs. Noch vor Beginn der Ferien starten die DVB zudem in zwei Bauprojekte, die umfangreiche Fahrplanänderungen erfordern. Hinzu kommen mehrere Baustellen anderer städtischer Unternehmen, die vielfältige Umleitungen bedingen.

Gleisreparatur auf der Bodenbacher Straße

Schon am Freitag, dem 23. Juli 2021, beginnen Instandhaltungsmaßnahmen im Zuge der Bodenbacher Straße. Daher verkehren die Linien 1 und 2 ab 6 Uhr nur bis zum Krankenhaus St.-Joseph-Stift. Dort muss bis zum 16. August in Ersatzbusse zum Albert-Wolf-Platz bzw. nach Kleinzschachwitz umgestiegen werden. In Richtung Stadtzentrum erfolgt der Umstieg am Comeniusplatz. Bereits an diesem letzten Schultag wechseln die Linien 1 und 2 und die entsprechenden Ersatzverkehre in den 15-Minuten-Takt. An der Haltestelle Zwinglistraße halten alle Buslinien während der Bauzeit an den Außenfahrbahnen. Zwischen der Marien-berger Straße und dem Moränenende gibt es für Busse wie Autoverkehr eine Einbahnstraßenregelung. In landwärtiger Richtung führt die Umleitung über die Breitscheidstraße.

Neue Bauphase auf der Großenhainer Straße

In der Nacht zu Samstag, dem 24. Juli 2021, wird es auf der Großenhainer Straße ernst: Wegen Fahrleitungsarbeiten an der Haltestelle Liststraße werden ab 1 Uhr die Linien 3 und 13 erstmals kombiniert. Von Coschütz kommend, wird die „3“ am Großenhainer Platz zur „13“ und fährt nach Prohlis. In der Gegenrichtung funktioniert das entsprechend umgekehrt. Zwischen dem Großenhainer Platz und dem Endpunkt Wilder Mann sowie zwischen der Friedensstraße und Mickten bzw. Kaditz wird Busersatzverkehr eingerichtet.

Ab Samstag, dem 24. Juli 2021 21 Uhr muss die Linie 3 erneut verkürzt werden, biegt dann bereits am Neustädter Bahnhof in Richtung Leipziger Straße ab und fährt nach Mickten, im Nachtverkehr nach Kaditz. Die Linie 13 fährt dafür ab der Bautzner-/Rothenburger Straße über den Albertplatz und Bischofsweg zur Gleisschleife Infineon Süd und bedient damit nicht die Äußere Neustadt. Die kombinierte Buslinie 81/478 wird in dieser Zeit direkt über die Hansastraße geführt, wo Ersatzstandorte für die Haltestellen Lößnitzstraße und Großenhainer Platz eingerichtet werden. Die Haltestellen Bahnhof Neustadt (Hansastraße) und Liststraße können dann nicht bedient werden.

Die dritte Bauphase auf der Großenhainer Straße beginnt am Montag, dem 26. Juli, 3 Uhr und dauert voraussichtlich bis zum Ende der Ferien an. Dann werden die Linien 3 und 13 wieder wie in der ersten Phase kombiniert, so dass sie an der Ecke Großenhainer / Fritz-Reuter-Straße die Fahrtrichtung und Linienbezeichnung wechseln. Im Sperrschatten der Baumaßnahmen an der Liststraße finden weitere Instandsetzungsmaßnahmen im weiteren Verlauf der Großenhainer Straße statt.

Buslinien auf Trachenberger Straße werden umgeleitet

Weil ab Ferienbeginn der Betriebshof Trachenberge für Straßenbahnen nicht mehr erreichbar ist, wird die Sperrzeit auch für Gleisarbeiten in der Trachenberger Straße genutzt. Deswegen müssen die Buslinien 64, 70, 73 und 76 von Montag, dem 26. Juli bis Montag, dem 2. August über die Rückert- und Maxim-Gorki-Straße umgeleitet werden.
Halbseitige Sperrung der Lohrmannstraße

Ebenfalls ab nächsten Montag erfordern Arbeiten an der Trinkwasserleitung vierwöchige Umleitungen im Bereich der Haltestelle Lohrmannstraße. In Richtung Norden werden da-her die Buslinien 64, 65 und 87 über den Seidnitzer Weg zur Enno-Heidebroek-Straße geführt und können die Haltestelle Lohrmannstraße nicht bedienen.

Dohnaer Straße wird erneuert

Wegen einer umfangreichen Fahrbahnsanierung auf der Dohnaer Straße am Kaufpark Nickern werden ebenfalls ab 26. Juli die Zufahrten aus der Erich-Kästner- und der Michaelis-straße gesperrt. Während der sechswöchigen Ferien wird daher die Buslinie 66 in Richtung Nickern und Lockwitz über die Michaelisstraße umgeleitet. Die „88“ fährt in Richtung Kleinzwschachwitz über die Heinrich-Mann-Straße.

Einrichtungsbetrieb in Hellerau

Wegen Leitungsarbeiten in Hellerau wird die Saßnitzer Straße ab kommenden Montag zur Einbahnstraße. Daher müssen die Buslinien 70 und 72 in Richtung Gompitz bzw. ElbePark ab Festspielhaus über die Hermann-Reichelt- und Wilschdorfer Landstraße umgeleitet werden. Bis zur Radeburger Straße werden die Haltestellen in westlicher Richtung nicht bedient.

Vollsperrung der Buchenstraße

Leitungsarbeiten ab 26. Juli sind der Grund für eine Vollsperrung der Buchenstraße, die bis zum Ende der Ferien anhält. In Richtung Kaditz erhält die Buslinie 64 Ersatzhaltestellen im Zuge von Rudolf-Leonhard- und Schanzenstraße, in Richtung Reick wird die Linie ab

St.-Pauli-Friedhof über die Stauffenbergallee umgeleitet und erhält dort ebenfalls Ersatzhaltestellen.


Weitere Baumaßnahmen folgen in der zweiten Hälfte der Sommerferien.

Aktuell

Freistaat Sachsen spannt zweiten Rettungsschirm für ÖPNV auf (Meldung vom: 20.07.2021)

Verkehrsminister Martin Dulig: »Ausgleich der pandemiebedingten
Einnahmeausfälle zu 100 Prozent«


Im vergangenen Jahr haben der Bund und der Freistaat Sachsen gemeinsam die Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünde und Aufgabenträger über den sogenannten ÖPNV-Rettungsschirm unterstützt und einen Ausgleich für pandemiebedingte Einnahmeausfälle gewährt. Heute hat sich das Kabinett darauf verständigt, auch 2021 einen ÖPNV-Rettungsschirm aufzuspannen und Einnahmeausfälle im Zuge von COVID-19 auszugleichen.

»Wir halten als Staatsregierung unser Versprechen ein, den ÖPNV weiter zu unterstützen und nicht im finanziellen Regen stehen zu lassen. Wir sichern damit die Liquidität der Verkehrsunternehmen und erhalten einen qualitativ und quantitativ leistungsstarken ÖPNV auch nach der Pandemie«, so Verkehrsminister Martin Dulig. »Jetzt geht es vor allem darum, das Vertrauen der Fahrgäste in den ÖPNV zurückzugewinnen. Ich gehe davon aus, dass mit der Normalisierung der Verhältnisse auch das vorherige Mobilitätsverhalten zurückkehrt.«

Der Bund stellt für die Fortführung des ÖPNV-Rettungsschirmes bundesweit zusätzlich eine Milliarde Euro bereit. Voraussetzung für den Erhalt der Bundesmittel ist die Bereitstellung und Verwendung von Landesmitteln in gleichem Umfang. Der bisher im Freistaat Sachsen gemeldete und geschätzte Gesamtbedarf für den ÖPNV-Rettungsschirm 2020 und 2021 beläuft sich auf 174,5 Millionen Euro. Das heißt, dass insgesamt ein Landesmittelbedarf von 87,25 Mio. Euro besteht.

Die Grundlage des Verfahrens zum ÖPNV-Rettungsschirm ist die Richtlinie »Corona-Billigkeitsleistungen 2021«. Auf Antrag mit Frist 16. August 2021 sollen Abschlagszahlungen in Höhe von 60 bis 80 Prozent der prognostizierten Erlösausfälle möglich sein. Auszahlungen des Abschlages sind für September vorgesehen. Die Restzahlung – einschließlich der eventuellen Nachzahlungen für den ÖPNV-Rettungsschirm 2020 – soll ab November 2021 erfolgen.

Magdeburg

Mit Beginn der Sommerferien in Sachsen-Anhalt am 22. Juli gilt auf allen Linien der Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) der Ferienfahrplan. (Meldung vom: 20.07.2021)

Die Busse und Bahnen der MVB fahren dem geringeren Fahrgastaufkommen entsprechend in den Sommerferien vom 22. Juli bis 1. September alle 15 Minuten bzw. alle 30 Minuten.

Für die Fahrpläne gibt es in allen MVB-Verkaufseinrichtungen für jede Linie kostenlose Fahrplanflyer. Die Fahrpläne sind außerdem im Internet unter mvbnet.de/verkehr und in der Smartphone-App easy.GO zu finden. Fahrgäste achten bitte in den aushängenden Fahrplänen an den Haltestellen auf die Spalte „Montag - Freitag Sommerferien“.

Dresden

VVO-KombiTicket zur MUSEUMSNACHT Dresden (Meldung vom: 20.07.2021)

Am 24. Juli 2021 öffnen die Häuser zur Dresdner Museumsnacht ihre Türen bis nach Mitternacht. Straßenbahnen und Busse der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) sowie aller anderen Partner im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) bringen die Besucher direkt von Tür zu Tür. Darüber hinaus gelten die Eintrittskarten auch als Fahrausweis in den regulären Bussen und Bahnen aller Verkehrsunternehmen im gesamten VVO.

Da die Zahl der Parkplätze in unmittelbarer Nähe der meisten Museen begrenzt ist, kommen die Besucher am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Veranstaltungsorten. Das VVO-Kombiticket gilt ab 14:00 Uhr im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes, von Altenberg bis Riesa und von Hoyerswerda bis Nossen. Mit dem Ticket können alle Züge, Busse, Straßenbahnen und alle Elbfähren im Verbundgebiet, außer in Kurort Rathen, genutzt werden. Damit alle Besucher auch wieder sicher nach Hause gelangen, ist es bis 4:00 Uhr am Sonntagmorgen gültig.

Das Ticket kann online oder bei den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Alle Informationen finden die Besucher unter www.museumsnacht.dresden.de

Neben den Bahnhöfen mit über 2.500 Parkplätzen in der Region gibt es auch am Dresdner Stadtrand viele kostenfreie Park+Ride-Plätze mit Bahnanschluss. Direkt an der Autobahn liegen die P+R-Plätze in Kaditz, Gompitz und Prohlis, aus dem Norden sind die Parkplätze an den Bahnhöfen Langebrück und Klotzsche gute Alternativen. Autofahrer können ihr Auto so am Dresdner Stadtrand abstellen und kostenfrei mit Zug, Bus und Bahn zu den Museen fahren.

Informationen zu den Fahrplänen gibt es unter www.vvo-online.de und www.dvb.de sowie an der VVO-InfoHotline 0351 8526555 und bei der DVB AG unter 0351 8571011.

Sachsen (VMS)

VMS-Dankeschön-Aktion für Abo-Kunden während der Sommerferien (Meldung vom: 16.07.2021)

Dankeschön-Aktion“ des VMS
Von der „Dankeschön-Aktion“ des VMS profitieren alle Abonnenten, die eine Abo-Monatskarte zum Normaltarif, eine 9-Uhr-Abo-Monatskarte oder ein Jobticket nutzen.

In der Zeit vom 26. Juli 2021 bis zum 3. September 2021, während der gesamten sächsischen Sommerferien, können diese, unabhängig von der in ihrem Abonnement genutzten Anzahl Tarifzonen, ganztägig den kompletten Verbundraum nutzen. Zu ihm gehören die Landkreise Mittelsachsen und Zwickau, der Erzgebirgskreis und die kreisfreie Stadt Chemnitz. Auch die bekannte Möglichkeit zur Mitnahme von vier weiteren Personen an Wochenenden wird auf den gesamten VMS ausgeweitet.

Zusatz für Abonnenten mit Preisstufe Verbundraum (gesamter VMS)
Die Abonnenten, die bereits die Preisstufe „Verbundraum“ besitzen, können im Aktionszeitraum montags bis freitags eine weitere Person kostenfrei mitnehmen.

„Wir möchten uns damit bei unseren Abo-Kunden bedanken, dass sie uns über die schwierige Zeit die Treue gehalten haben.“ sagt VMS-Verkehrschef Mathias Korda.

Leipzig

125 Jahre Straßenbahngeschichte live erleben // Straßenbahnmuseum eröffnet am Sonntag (Meldung vom: 15.07.2021)

Am Sonntag, dem 18. Juli, öffnet das Straßenbahnmuseum in der Apelstraße von 10 bis 17 Uhr erstmalig in diesem Jahr seine Tore. Interessierte erleben dort 125 Jahre elektrische Straßenbahn live und hautnah. Im Jahr 1896 wurde der Straßenbahnverkehr in Leipzig elektrifiziert. Bei einem Ausflug in das Straßenbahnmuseum können die Besucher dort über 30 historische Straßenbahnen und viele technische Exponate entdecken. In diesem Jahr ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und das Abstandhalten unabdingbar. Zudem ist das Rauchen im ganzen Objekt verboten. Mitglieder der gemeinnützigen Arbeitsgemeinschaft "Historische Nahverkehrsmittel Leipzig" e. V. stehen allen Interessierten für sachkundige Erklärungen und Fragen zur Verfügung.

Ein Zubringerverkehr, die Sonderlinie "21E", mit historischer Straßenbahn wird zum Straßenbahnmuseum fahren. Die Abfahrt erfolgt ab Hauptbahnhof Steig A von 9:40 bis 15:40 Uhr alle 60 Minuten. Zusätzlich zum Zubringerverkehr werden Fahrten mit historischen Bahnen und einem Bus angeboten. Die Teilnahme dort erfordert den Nachweis "vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet (nicht älter als 48 Stunden)".

Straßenbahnmuseum:
Apelstraße 1,
04129 Leipzig

Weitere Informationen auch im Internet unter www.strassenbahnmuseum.de

Magdeburg

Neue Kannenstieg-Strecke wird im Oktober eröffnet (Meldung vom: 15.07.2021)

Der Neubau der Straßenbahntrasse in den Kannenstieg steht kurz vor dem Abschluss. Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) plant nun die Eröffnung für den 16. Oktober 2021.

Seit 2019 arbeitet die MVB an der einen Kilometer langen Straßenbahnneubaustrecke in das Wohngebiet Kannenstieg. Mit ihr erhalten die über 5.000 Einwohner erstmals einen direkten Anschluss an das Straßenbahnnetz.

Die Eröffnung der neuen Strecke ist nun für den 16. Oktober 2021 terminiert. Ursprünglich war vorgesehen, die Trasse bereits zu Schuljahresbeginn im September zu eröffnen. Lieferschwierigkeiten beim Baumaterial machen dies jedoch unmöglich. Derzeit wird am Anschluss der Neubaustrecke an die bestehende Straßenbahntrasse an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Johannes-R.-Becher-Straße gearbeitet. Notwendige Oberleitungsmaste für den Kreuzungsbereich können jedoch nicht wie geplant geliefert werden. Die riesigen Stahlteile werden in Portugal hergestellt. Der Hersteller gibt als Grund für die Verzögerung die Corona-Pandemie an. Die Fertigstellung der Fahrleitungsanlagen für den Straßenbahnbetrieb verzögert sich damit.

Bis zur Eröffnung der neuen Strecke wird das bisherige Verkehrsangebot beibehalten: Den Ersatzverkehr für die Linie zur Endstelle IKEA übernimmt die SEV-Buslinie 41. In den Kannenstieg fährt wie bisher die Buslinie 69.

Ab Samstag, den 16. Oktober soll dann die Straßenbahnlinie 1 den Betrieb zum Kannenstieg aufnehmen. Die Buslinie 69 wird ab dann den Linienast zu IKEA übernehmen.

Über den Bauabschnitt 6: Straßenbahn zum Kannenstieg

Die Bauarbeiten sind Teil des Gesamtprojektes „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Der Bauabschnitt 6 umfasst den Neubau einer 1 km langen Straßenbahnverbindung zwischen Ebendorfer Chaussee und Kannenstieg entlang der Johannes-R.-Becher-Straße. Die Neubaustrecke schließt an der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Milchweg an die vorhandene Straßenbahntrasse IKEA-Klosterwuhne an.

Ausführliche Informationen gibt es unter:www.mvbnetzausbau.de

Sachsen-Anhalt

Wipperliese als Tourismusverkehr bis 2028 gesichert (Meldung vom: 14.07.2021)

Verkehrsminister Webel: Bahnverkehr der „Wipperliese“ langfristig gesichert

Der Zugverkehr der „Wipperliese“ auf der Strecke Klostermansfeld – Wippra ist bis Ende 2028 gesichert. Im Bahnhof Klostermansfeld unterzeichneten heute Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel und NASA-Geschäftsführer Peter Panitz gemeinsam mit Landrätin Dr. Angelika Klein den Folgevertrag für die Jahre 2023–2028.

„Das Land Sachsen-Anhalt wird diesen attraktiven touristischen Bahnverkehr im Mansfelder Land weiter finanzieren. Damit schaffen wir Planungssicherheit für den langfristigen Erhalt der Strecke“, sagte Verkehrsminister Thomas Webel bei der Vertragsunterzeichnung. „Der zu-verlässige Zugverkehr und die stabilen Fahrgastzahlen zeigen, dass sich das Engagement der Akteure vor Ort, des Landkreises und der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt gelohnt haben und weiter lohnen werden“, so der Minister.

Der Vertrag regelt auch, dass der Landkreis Mansfeld-Südharz weiterhin Besteller des Zugverkehrs bleibt.

Landrätin Dr. Angelika Klein freut sich über die gesicherte Zukunft der touristischen Bahn: „Die Wipperliese gehört einfach zur Region. Sie bringt Touristen ins schöne Wippertal, wird aber auch von Einheimischen gern für Einkaufsfahrten und von Schulklassen für Ausflüge genutzt.“

Im Jahr 2015 wurde das Angebot vom täglichen auf einen touristischen Verkehr umgestellt. Die Wipperliese fährt von Ostern bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen im Zweistundentakt und bietet – meist mittwochs – weitere Fahrten. Pro Fahrtag sind etwa 160 Fahrgäste unterwegs. Auch unter Coronabedingungen fuhren die Züge regelmäßig, allerdings mit geringeren Fahrgastzahlen. Dabei legt der traditionelle Eßlinger Triebwagen, betrieben von der Kreisbahn Mansfelder Land, auf der Strecke jährlich rund 15.000 Kilometer zurück.

Informationen zum Fahrplan usw. unter www.wipperliese.de.

Sachsen

Bauarbeiten Linie RE 6, Leipzig – Geithain – Chemnitz (Meldung vom: 14.07.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 17. Juli 2021 bis zum 30. Juli 2021 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) zwischen Leipzig Hbf. und Chemnitz Hbf.

Es wird Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Geithain und Chemnitz Hbf. eingerichtet. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahm von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Alle Zwischenhalte werden mit Bus bedient.

Aufgrund der Bauarbeiten und dem SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden.
Die Züge von Leipzig nach Geithain verkehren zur Minute 55, mit Ausnahme der Züge um 4:52 Uhr und 23:37 Uhr.
Die Busse fahren von Chemnitz Hbf. zur Minute 47, mit Ausnahme der Fahrt um 3:38 Uhr. Die Züge aus Geithain kommen entsprechend später in Leipzig Hbf. (Minute 46) an. Bitte die Anschlüsse überprüfen!

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten, der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: [url=http://www.mitteldeutsche-regiobahn.de]www.mitteldeutsche-regiobahn.de 8/url] erhalten.

Leipzig

LVB-Linienangebot während der Sommerferien // Busse fahren aller 15 Minuten zum Cospudener See (Meldung vom: 13.07.2021)

Mit Beginn der Sommerferien am 24. Juli startet die komplexe Baumaßnahme auf dem Martin-Luther-Ring zwischen Karl-Tauchnitz-Straße und Roßplatz. In unterschiedlichen Bauphasen laufen die Arbeiten bis Ende November. Schwerpunktmäßig wird in den Sommerferien das Gleisdreieck am Wilhelm-Leuschner-Platz (Ecke Peterssteinweg) erneuert und die Gleisanlage im Haltestellenbereich instand gehalten. Im Leipziger Westen werden die Arbeiten am Adler intensiviert und es kommt zur ersten Vollsperrung: Im Kreuzungsbereich sind die Dieskaustraße und die östliche Antonienstraße im Zeitraum der Sommerferien nicht befahrbar. Ab Herbst ist die Haltestelle Adler in der Antonienstraße auch in Fahrtrichtung Grünau/Lausen barrierefrei ausgebaut.

"Um die Leistungsfähigkeit auf dem Ring auch weiter gewährleisten zu können, müssen die LVB ihren Gleisbereich erneuern. Tagtäglich überfahren hier hunderte Straßenbahnen und der Autoverkehr den Bereich und beanspruchen unsere Infrastruktur. Damit unsere Kunden weiter unterwegs sind, bieten die LVB ein umfangreiches Umleitungsangebot", so Stefan Röll, Bereichsleiter Infrastruktur der Verkehrsbetriebe.

Insgesamt investieren die Verkehrsbetriebe ind diesem Jahr circa 138 Millionen Euro in neue Fahrzeuge, Liegenschaften und davon allein 39 Millionen Euro in das bestehende Gleisnetz.


Umfangreiches Angebot während Sommerferien

Neben weitreichenden Umleitungen auf zahlreichen Straßenbahnlinien kommt es zum Einsatz von Schienenersatzverkehren entlang der Karl-Liebknecht-, Könneritz- und Dieskaustraße. Die Baumaßnahmen rund um Lindenau pausieren im Zeitraum der Sommerferien, jedoch sind die Buslinien 74, 130 und 131 noch bis 6. August von Umleitungen betroffen.

Zusätzlich findet unter Vollsperrung für die Straßenbahn ab Sommerferienbeginn bis 13. August eine Anlagenprüfung der Klingerbrücke durch die Stadt Leipzig statt. Für die letzten beiden Ferienwochen sind außerdem Gleisinstandhaltungen in der Georg-Schumann-Straße geplant. Infolge dessen kommt es zu weiteren Umleitungen bzw. Schienenersatzverkehren. Im Zusammenhang mit den bereits laufenden Baumaßnahmen (u. a. Schlachthofbrücke, Saalfelder Straße und Permoserstraße) sind weitere Änderungen im Linienverkehr nötig.

"Mit den Straßenbahnlinien 34 und 39 sowie den Schienenersatzverkehren 1, 3 und 11 erreichen unsere Kunden alle gewohnten Haltestellen: Diese ersetzen und ergänzen die gewohnten Straßenbahnlinien 2, 9 und 14 sowie die von Umleitung betroffenen Straßenbahnlinien 1, 3, 10 und 11 in den betroffenen Teilabschnitten", so Uwe Pohlers, LVB-Bereichsleiter Betriebssteuerung.

Ab 24. Juli fahren außerdem die Zusatz-Nightliner an den Wochenenden wieder regulär um 1:45 und 3 Uhr sowie die N 10 und N60.

Aller 15 Minuten zum Cospudener See]

Mit dem Beginn der schulfreien Zeit fahren die LVB auch verstärkt zum Cospudener See. Zu erreichen ist das beliebte Ausflugsgebiet mit den Buslinien 65 und 79. Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen im Linienverkehr während der Sommerferien 2021 finden Kunden auf www.L.de/fahrplan

Und auch in der App LeipzigMOVE werden die geänderten Abfahrtszeiten rechtzeitig abrufbar sein.

Sommeraktion für alle Abonnenten

LVB-Abo-Kunden profitieren ab 17. Juli von zahlreichen Zusatzleistungen. Somit wollen sich die Verkehrsunternehmen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund für die Treue und Solidarität während der letzten Monate bedanken. Informationen dazu erhalten Sie beim Pressetermin des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes am 16. Juli.




Aktuell

Vogtlandbahn - Streckensperrung wegen Erdrutsch in Tschechien (Meldung vom: 12.07.2021)

In der letzten Nacht gab es auf der vogtlandbahn-Strecke RB 1 (Zwickau-Kraslice) auf tschechischer Seite einen Erdrutsch, der die Gleise unpassierbar machte. Der Zug kam noch rechtzeitig zum Stehen und kehrte zum Ausgangsbahnhof zurück. Der Zugverkehr zwischen Zwotental und Kraslice ist bis auf Weiteres in beiden Richtungen eingestellt. Nach Auskunft des tschechischen Infrastrukturbetreibers wird die Sperrung voraussichtlich noch bis Ende der Woche andauern, um den Gleiskörper zu beräumen und instand zu setzen. Aktuell pendelt ein SEV – Bus zwischen Zwotental und Kraslice. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren.

Arnstadt–Saalfeld (Saale)

DB erneuert die Gleise zwischen Stadtilm und Rottenbach (Meldung vom: 12.07.2021)

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Strecke Arnstadt–Saalfeld (Saale) zwischen Stadtilm und Rottenbach die Gleise

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Strecke Arnstadt–Saalfeld (Saale) zwischen Stadtilm und Rottenbach die Gleise. Die Bauarbeiten dauern vom 26. Juli bis 27. August dieses Jahres. Dabei kommen unter anderem Zweiwegebagger, Stopf- und Schleifmaschinen sowie Rüttelplatten und Trennschleifer zum Einsatz.

Dieses Instandhaltungs- und Investitionsvorhaben ist Bestandteil des Programms „#Neues Netz für Deutschland“ für Mobilität und Klimawende. Rund 260 Millionen Euro stehen 2021 für die Infrastruktur in Thüringen zur Verfügung. 80 Kilometer Gleise, 70 Weichen und vier Eisenbahnbrücken packt die DB in diesem Jahr mit der Rekordsumme an.

Auf der Bahnstrecke Arnstadt–Saalfeld (Saale) kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr. Informationen erhalten Sie online unter ww.bahn.de und www.sued-thueringen-bahn.de

Berlin

Eröffnung des U-Bahnhofs Museumsinsel (Meldung vom: 09.07.2021)

Am 9. Juli 2021 wurde im Rahmen eines Pressetermines der Bahnhof Museumsinsel eröffnet. Um 10:10 Uhr fuhr ein Sonderzug ein, vor dem Politiker und Vertreter der BVG fotografiert wurden. Danach erfolgten die Ansprachen und der Bahnhof wurde um 11:00 Uhr für den Fahrgastverkehr eröffnet.


links: Staatssekretär für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Ingmar Streese, Staatssekretär für Verwaltungs- und Infrastrukturmodernisierung Dr. Frank Nägele und Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe
rechts: Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG, Ramona Pop und Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG




oben links: Eva Kreienkamp, oben rechts: Ramona Pop, unten links: Dr. Frank Nägele und unten rechts: Ingmar Streese


Der Himmel unter Berlin
Der neue Bahnhof liegt an der namensgebenden Museumsinsel, unterhalb des Spreekanals. Aufgrund der besonderen Lage konnten nur die beiden Bahnhofsenden in offener Bauweise hergestellt werden. Der gesamte Bahnsteigbereich musste im Schutz eines riesigen Eiskörpers im bergmännischen Verfahren hergestellt werden. Der 28.000 Kubikmeter große Frostkörper entstand mittels aufwändiger Vereisungsbohrungen und -37° Celsius kalter Kalziumchlorid-Sole. Die Wände und Säulen sind in blauem Granit aus dem Fichtelgebirge gehüllt. Bilder der Museumsinsel zieren die Flächen hinter dem Gleis. Der Bahnhof verfügt über vier Ein- und Ausgänge. Zwei vor dem Humboldt-Forum im Neuen Schloss und je einer vor dem Kronprinzenpalais und dem Deutschen Historischen Museum. An diesen und den Zwischenebenen wurde zum Lückenschluss im vergangenen Dezember noch gearbeitet, fuhren die Züge der U5 bis heute ohne Halt durch den Bahnhof.


Symbolische Übergabe des Bahnhofs durch den technischen Geschäftsführer, Jörg Seeger, an den Vorstand Betrieb, Dr. Rolf Erfurt


Eine ausführlichere Berichterstattung folgt in den nächsten Tagen, wenn wir ausreichend Bilder des Bahnhofs haben machen können. Wir bitten bis dahin um Geduld.


Blick auf den Sonderzug.

Dresden

Haltewunsch bitte wieder ankündigen // Ab Montag halten Busse und Straßenbahnen nur auf Knopfdruck (Meldung vom: 09.07.2021)

Ab Montag, dem 12. Juli 2021, halten die Busse und Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) wieder nur nach vorherigem Drücken eines der so genannten Haltewunsch-Taster an den Stationen an. Der Stopp an jeder Station und das automatische Öffnen aller Türen, das mit Beginn der Pandemie im März letztes Jahr eingeführt wurde, entfällt damit.

Die niedrigen Inzidenzwerte in Dresden und die ohnehin geringe Infektionsgefahr in den Bussen und Bahnen erlauben nun eine Rückkehr zur Normalität. Das heißt, ab Montag werden die DVB-Fahrgäste gebeten, rechtzeitig vor dem Aussteigen wieder auf einen der „Haltewunsch-Taster“ im Wagen zu drücken. Das signalisiert den Fahrern, dass jemand an der nächsten Haltestelle aussteigen möchte. Hat niemand gedrückt und steht auch niemand an der Station zum Einsteigen bereit, darf ab Montag wieder durchgefahren werden.

Die Rückkehr zum Betätigen der „Haltewunsch-Taster“ sichert schnelleres Vorankommen für alle Fahrgäste im Wagen und stabilisiert den Fahrplan. Das ist insbesondere in den Abend- und Nachtstunden wichtig, damit die Anschlüsse zuverlässig eingehalten werden.

Die anderen mit Beginn der Pandemie eingeführten Änderungen wie die Maskenpflicht im ÖPNV oder die abgesperrte erste Sitzreihe im Bus bleiben vorerst bestehen. Anders als im Regionalverkehr verkaufen die Busfahrer der DVB auch keine Fahrscheine mehr. Rund 80 Prozent aller DVB-Fahrgäste sind Stammkunden und haben eine Zeitfahrkarte. Für Touristen und Gelegenheitsfahrer bietet ein Netz von Ticketautomaten an den Haltestellen die Option für den vorherigen Kauf einer Fahrkarte. Kurzentschlossene können an mobilen Automaten in allen Straßenbahnen Tickets kaufen. Noch einfacher und bargeldlos geht es mit der Kaufmöglichkeit per Smartphone über die Apps DVBmobil oder FAIRTIQ.

Halle

Weichen für dritte Stufe des STADTBAHN-Programms wurden gestellt (Meldung vom: 08.07.2021)

Die Weichen für den weiteren Ausbau im STADTBAHN-Programm wurden jetzt gestellt: In der Juni-Sitzung des halleschen Stadtrates wurde der Beschluss zur Stufe 3 des Programms gefasst und einstimmig angenommen. Gut für Halle (Saale): 250 Millionen Euro sollen in insgesamt dreizehn vorgestellte Vorhaben im gesamten Stadtbahnnetz der Halleschen Verkehrs-AG, einem Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, fließen. Die beschlossene Stufe 3 beinhaltet den Ausbau der Streckenführung zwischen Trotha und Beesen bzw. der Endhaltestelle Elsa-Brändström-Straße in den Jahren 2023 bis 2035. Der Ausbau findet auf den Linien 3 und 8 statt, die zu wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Strecken ausgebaut werden sollen. Weiterhin entstehen die Neubaustrecken nach Heide Nord und entlang der Industriestraße zwischen Silberhöhe und Ammendorf.

An den Investitionen von über 250 Millionen Euro beteiligen sich Bund und Land in hohem Maße. Im Zuge des Gesamtvorhabens will die Hallesche Verkehrs-AG als Maßnahmeträgerin etwa 17 Kilometer Strecken ausbauen und fünf Kilometer neu bauen. Dazu zählt die neue, rund 3,3 Kilometer lange Verbindung zwischen der Haltestelle Kröllwitz und Heide Nord. Ein weiteres Neubauprojekt befindet sich in den Unterlagen: der Lückenschluss zwischen dem Anhalter Platz auf der Silberhöhe über die Industriestraße bis zur Merseburger Straße mit einer Länge von 1,7 Kilometern.

Weitere Vorhaben betreffen die Richard-Wagner-Straße und Große Brunnen-Straße, die Geschwister-Scholl-Straße, den Knoten Burgstraße/Fährstraße, Burgstraße und Mühlweg, den Knoten Reileck mit Adolfstraße, die Bernburger Straße, die Freiimfelder Straße, die Südstadt (Elsa-Brändström-Straße, Damaschkestraße, Vogelweide, Paul-Suhr-Straße), den Ausbau des Streckenastes Silberhöhe zwischen Südstadtring und Beesen und den Neubau eines P+R-Platzes mit 100 Plätzen im Bereich der Neustädter Schwimmhalle.

Was ist das Programm STADTBAHN Halle?

Die Stadt Halle (Saale) und die HAVAG planen seit 2013 den zukunftsfähigen Ausbau des städtischen Nahverkehrs mit den Zielen, die Leistungsfähigkeit zu erhöhen, Barrierefreiheit herzustellen, Reisezeiten zu verkürzen, Pünktlichkeit zu verbessern und Impulse für die Stadtentwicklung zu geben. Sowohl der Ausbau bestehender Strecken als auch die Erweiterung des Netzes mit Neubaustrecken sind Bestandteile des Programms STADTBAHN Halle, das aus drei in sich verkehrswirksamen Stufen besteht und ein geplantes Gesamtvolumen von ca. 300 Millionen Euro hat. Die Vorhaben der Stufen 1 und 2 sind größtenteils abgeschlossen oder werden zurzeit umgesetzt. Die Vorhaben der dritten Stufe werden vorbereitet.

Sachsen

Bildungsticket in Sachsen startet ab 1. August 2021 (Meldung vom: 08.07.2021)

Ab dem 1. August 2021 wird in allen sächsischen Verkehrsverbünden das BildungsTicket eingeführt. Zum monatlichen Abo-Preis von 15 Euro gibt es dann ein attraktives Angebot für die 430.000 Schülerinnen und Schüler sowie für 50.000 Jugendliche in schulischer Ausbildung. Damit wird Bus und Bahn fahren im Freistaat Sachsen für diese Zielgruppe einheitlich und kostengünstiger. Kinder und Jugendliche kommen damit nicht nur preisgünstig in die Schule oder wieder nach Hause, sondern sind auch in der Freizeit und den Ferien in ihrem Verkehrsverbund mobil.

Verkehrsminister Martin Dulig übergab heute gemeinsam mit Kultusminister Christian Piwarz, Landrat Kai Emanuel und MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann das BildungsTicket symbolisch an Joanna Kesicka, Vorsitzende des LandesSchülerRat Sachsen und Schülerinnen und Schüler der Artur-Becker-Oberschule in Delitzsch.


Von links nach rechts: MDV-Geschäftsführer Steffen Lehmann, Landtagsabgeordnete Christiane Schenderlein, Landrat Kai Emanuel (LK Nordsachsen), Verkehrsminister Martin Dulig, Bildungsminister Christian Piwarz, VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen, Schülerinnen und Schüler der Artur-Becker-Oberschule Delitzsch, Joanna Kesicka, Vorsitzende des LandesSchülerRat Sachsen, Bürgermeister Herr Schöne (Stadt Delitzsch), Adrian Schneider vom Delitzscher Jugendparlament.


„Endlich! Viele Jahre haben wir dafür gekämpft, manch harte Diskussion miteinander geführt, aber letztlich einen gemeinsamen Weg gefunden – im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler: Ich freue mich sehr, dass nun alle Verkehrsverbünde den Weg freigemacht haben und wir nun gemeinsam den Startschuss für unser BildungsTicket geben können. Ein Ticket, mit dem Kinder und Jugendliche nicht nur preisgünstig in die Schule oder wieder nach Hause kommen, sondern das sie auch in ihrer Freizeit und am Wochenende oder in den Ferien überall im Verbund nutzen können“, so Verkehrsminister Martin Dulig. „Azubis in der dualen Berufsausbildung haben bereits seit zwei Jahren die Möglichkeit unser AzubiTicket zu nutzen. Beide Angebote kosten den Freistaat viel Geld – aber jeder einzelne Cent ist es mir wert. Wir unterstützen damit die Schülerinnen und Schüler, deren Familien und leisten nicht zuletzt damit einen Beitrag zur Verkehrswende. Wir halten Wort: Der Nahverkehr wird wieder attraktiver und durch preisgünstige Tickets für neue Nutzer erschlossen. Zudem haben wir mit der Einführung einer Vielzahl Takt- und PlusBus-Linien den ländlichen Raum gestärkt. Mit der geplanten Sächsischen Mobilitätsgesellschaft werden wir weitere Bereiche des ÖPNV stärken – ob beim Sachsentakt, einem Sachsentarif oder einer elektronischen Bezahlplattform – für den Nutzer werden Kreis- und Verbundgrenzen nicht mehr spürbar!“

Kultusminister Christian Piwarz: „Das BildungsTicket beseitigt Bürokratie und hilft auch den Schülern, die bislang keinen Anspruch auf eine Kostenerstattung hatten, weil ihr Schulweg die Mindestentfernung unterschritt. Auch über die Schule hinaus kann das Ticket in der Freizeit bei der Fahrt zu Freunden, zum Fußballverein oder ins Schwimmbad genutzt werden. Das schafft viel Erleichterung. Mit dem BildungsTicket haben wir ein gemeinsames Ziel im Koalitionsvertrag umgesetzt. Wir sind aber noch nicht am Ziel. Gemeinsam mit dem Kommunen müssen wir uns weiter dafür stark machen, auch für die ländlichen Regionen attraktive Verkehrsanbindungen zu schaffen, damit das Ticket auch da seine Vorteile voll entfalten kann.“

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel: „Die Ausgangslage in den sächsischen Großstädten und Landkreisen ist verschieden. In Nordsachsen beispielsweise gibt es schon seit einigen Jahren auf Antrag die SchülerRegionalKarte, die während der Unterrichtsmonate rund um die Uhr innerhalb des Landkreises gilt. Das frei verkäufliche Bildungsticket für den sächsischen Teil des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes wird vor allem für ältere Schülerinnen und Schüler in unserem Landkreis von Interesse sein, da sie damit in ihrer Freizeit bis nach Leipzig gelangen können. Handlungsbedarf sehe ich an den Nahtstellen zwischen den Verkehrsverbünden, da auch verbundübergreifende Verflechtungen bestehen, wie beispielsweise zwischen Oschatz und Riesa.“

"Die sächsischen Verkehrsverbünde bestehen seit etwa 20 Jahren. Gerade die letzten Jahre waren von einer verstärkten Zusammenarbeit geprägt, sei es bei den Tickets für die Zielgruppe jüngere Leute wie AzubiTicket Sachsen und nun das BildungsTicket oder auch die gemeinsame Einführung der PlusBus- und TaktBus-Produkte zur Vernetzung der ländlichen Räume mit den Oberzentren. Daher freue ich mich, den offiziellen Startschuss für alle Schüler und Schülerinnen in Sachsen heute mit den Ministern Dulig und Piwarz und dem Landrat Emanuel zu geben", legt Steffen Lehmann, Geschäftsführer des MDV, dar.

Joanna Kesicka, Vorsitzende LandesSchülerRat Sachsen: „Die Schülerinnen und Schüler in Sachsen sind auf zuverlässigen ÖPNV angewiesen: den täglichen Weg zur Schule und zu Freizeitangeboten kann nur bestreiten, wer unabhängig von Eltern und Wohnort mobil ist. Die letzten Jahre haben die sächsischen Schülerinnen und Schüler auf das kostengünstige, ganzjährig gültige BildungsTicket warten müssen, der LandesSchülerRat hat hier immer wieder Druck gemacht. Nun geht endlich ein BildungsTicket an den Start, dass den Namen verdient. Die Einführung ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einem starken, flächendeckenden und günstigen ÖPNV für alle Schülerinnen und Schüler überall in Sachsen.“

Das BildungsTicket kostet einheitlich 15 Euro pro Monat und gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des jeweiligen Verkehrsverbundes. Schüler können das Ticket 24 Stunden am Tag und an sieben Tagen in der Woche nutzen. Hierfür stellt der Freistaat jährlich 50 Mio. Euro zur Verfügung.

Das BildungsTicket wird als Abo für 12 Monate ausgegeben und kann ab sofort online oder direkt mit einem Verkehrsunternehmen im jeweiligen Verbund abgeschlossen werden. Der Antrag auf das BildungsTicket-Abo muss bis zum 10. des Monats vor dem gewünschten Vertragsbeginn gestellt werden. Für Schülerinnen und Schüler, die zum neuen Schuljahr das BildungsTicket nutzen möchte, ist der Antrag bis 10.08.2021 möglich. Dazu wird lediglich eine Bestätigung der Schule benötigt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten das BildungsTicket direkt nach Hause geschickt. Bei der Fahrausweiskontrolle ist das BildungsTicket und die Kundenkarte oder der Schülerausweis vorzuzeigen.

Weitere Infos:
www.dein-bildungsticket.de

Aktuell

Bundesweite Aktion für Abokunden (Meldung vom: 08.07.2021)

Die Rückkehr der Fahrgäste: ÖPNV-Branche will Kundinnen und Kunden so schnell wie möglich zurückgewinnen

Dankeschön-Aktion Mitte September: Abonnentinnen und Abonnenten können bundesweit zwei Wochen ohne weitere Kosten den ÖPNV nutzen

Ingo Wortmann, Präsident des Branchenverbands VDV: „Die Rückgewinnung der Fahrgäste steht ab sofort ganz klar im Fokus der Branche. Nachdem wir, dank der Unterstützung durch Bund und Länder, durch zwei Corona-Rettungsschirme in den Jahren 2020 und 2021 die allergrößten Einnahmeverluste ausgleichen konnten, müssen und wollen wir nun so schnell wie möglich Fahrgäste zurückgewinnen. Denn mit Blick auf die Klimaschutzziele im Verkehrssektor, bei deren Erreichung bis 2030 der ÖPNV eine Schlüsselrolle spielt, ist es nötig, möglichst zeitnah nicht nur genauso viele Menschen wie vor der Covid-Krise in Bussen und Bahnen zu befördern, sondern deutlich mehr. Selbstverständlich haben wir die Pandemieentwicklung dabei weiterhin fest im Blick und setzen nur das um, was im Rahmen der geltenden Bestimmungen möglich ist.“

Aus der Krise zurück in die Mobilitätswende warten viele Herausforderungen

Aktuell liegen die Fahrgastzahlen zumindest in den Großstädten und Ballungsräumen wieder bei etwa 60 % des Vorkrisenniveaus, im zweiten Lockdown Ende 2020 waren nur ca. 40 % der sonst üblichen Fahrgäste mit dem ÖPNV unterwegs. Doch trotzdem ist die Branche noch weit entfernt von den letzten Fahrgastrekordwerten aus dem Jahr 2019 (10,4 Milliarden Fahrgäste). Dies liegt zum einen daran, dass durch weniger Tourismus, durch anhaltende Kurzarbeit, eingeschränkte Schulöffnungen und noch nicht wieder stattfindende Großveranstaltungen vielen Menschen nach wie vor die Fahrtanlässe fehlen. Aber es zeigen sich durch die lange Dauer der Lockdowns auch Trends eines veränderten Mobilitätsverhaltens.

Die Details zur Dankeschön-Aktion für ÖPNV-Stammkunden Mitte September
Neben der mittelfristig notwendigen Angebotsausweitung im ÖPNV steht in den kommenden Monaten, wenn der Pandemieverlauf dies weiterhin zulässt, vor allem die Rückgewinnung der Fahrgäste im Vordergrund. Im Rahmen der bundesweiten Gemeinschaftskampagne #besserweiter, die von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und den Verkehrsunternehmen unter Federführung des VDV umgesetzt wird, gibt es verschiedene Maßnahmen, um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in Bus und Bahn wieder nachhaltig zu stärken. Für die Abonnentinnen und Abonnenten wird die Branche gemeinsam mit den Bundesländern eine besondere und einzigartige Aktion umsetzen: Vom 13. bis zum 26. September 2021 können alle Fahrgäste, die ein gültiges ÖPNV-Abo besitzen, in den teilnehmenden Verkehrsverbünden in ganz Deutschland das dortige Bus- und Bahn-Angebot des Nahverkehrs ohne zusätzliche Kosten nutzen. Dafür gelten folgende Rahmenbedingungen:

- Zeitraum: zwei Wochen vom 13. bis 26. September 2021
- Berechtigung: ÖPNV-Abo-Tickets aller Kundengruppen
- Gültigkeit: bundesweit bei teilnehmenden Verkehrsunternehmen und Verbünden (90 % bereits zugesagt, einige noch in der finalen Prüfung), gültig im ÖPNV und SPNV
- Fernverkehr: Abo berechtigt für Kauf einer vergünstigten BahnCard 25
- Anmeldung zentral via Internetportal (wird gerade aufgebaut)
- Kundeninformation: erfolgt rechtzeitig zentral über die Gemeinschaftskampagne #besserweiter und über die Verkehrsunternehmen und Verbünde
- Umsetzung der Aktion in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen

Sobald uns weitere Information vorliegen, werden wir hier berichten.

Quelle: Pressemitteilung des Verbandes der Verkehrsunternehmen (VDV)

Aktuell

Gebündelte Kraft an vier Baustellen (Meldung vom: 02.07.2021)

Bau moderner Infrastruktur zwischen Böhlen, Altenburg und Gößnitz sowie in Borna - Einschränkungen im S-Bahnverkehr vom 12. Juli bis 26. September 2021

Die Deutsche Bahn (DB) investiert im Rahmen des Programms „Neues Netz für Deutschland für die Verkehrs- und Klimawende“ in diesem Jahr in Sachsen und Thüringen knapp eine Milliarde Euro in die Strecken- und Bahnhofsmodernisierung. „Wir bauen ein neues Netz für Deutschland und legen den Grundstein für den Deutschlandtakt“, sagt Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. „Die Schiene ist ein Herzstück der Klimawende. Deshalb investieren wir so viel wie noch nie und erhöhen das Tempo für die Sanierung und mehr Kapazität im Schienennetz“, so Walden weiter.

Vom 12. Juli bis 26. September wird intensiv an der Sachsen-Franken-Magistrale und in Borna gebaut. Da bestimmte Arbeiten nur durchgeführt werden können, wenn keine Züge fahren, werden diese Baumaßnahmen abschnittsweise in diesem Zeitraum gebündelt. So beschränken sich die Auswirkungen auf den S-Bahnverkehr auf den befristeten Zeitraum in den Sommermonaten. „Können die Züge bei Bauarbeiten nicht in gewohnter Weise fahren, ist das für die Reisenden eine Belastung. Daher ist es wichtig, dass die Kundeninfo für jedes Bauvorhaben reibungslos funktioniert. Die Reisenden benötigen verlässliche Informationen zum Fahrplan, um sich frühzeitig darauf einzustellen“, betont Walden.

Auf den Linien der S5/S5x (Halle (Saale)–Leipzig–Altenburg–Zwickau) und S6 Leipzig–Borna–Geithain) kommt es vom 12. Juli und 26. September in vier verschiedenen Phasen zwischen Böhlen, Altenburg und Zwickau sowie zwischen Böhlen, Borna und Geithain zu Zugausfällen, Ersatzverkehr mit Bussen und Fahrzeitänderungen. Darüber hinaus werden vom 24. Juli bis 15. August und an einigen Tagen im September die Züge der Linie RE3 (Erfurt–Gera–Altenburg) zwischen Altenburg und Schmölln durch Busse ersetzt. Die geänderten Fahrpläne sind in allen Auskunftssystemen abrufbar www.bahn.de und DB Navigator, Streckenagenten-App und unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de

Während dieser Zeit werden unter anderem in Böhlen-Werke neue Weichenverbindungen errichtet, neue Bahnsteige und eine neue Fußgängerüberführung in Betrieb genommen. In Neukieritzsch wird ein neuer Personentunnel errichtet und der Bahnübergang an der K7931 modernisiert. Zwischen Treben-Lehma und Altenburg erfolgen die Gründung von Fundamenten für neue Oberleitungs- und Signalmasten sowie Gleis-, Kabel- und Tiefbauarbeiten. Zwischen Lehndorf und Gößnitz wird eine Hilfsbrücke ausgebaut und eine bereits vorgefertigte Brücke über die Pleiße in die Gleichachse verschoben. In Borna erfolgt der Tiefbau für die neue Personenunterführung. Die alten Brücken über die Deutzener Straße und die Luckaer Straße werden abgebrochen und die bereits vorgefertigten Brücken eingeschoben.

Sachsen-Franken-Magistrale:

Dis Strecke von Leipzig bis Werdau (Streckenast der Sachsen-Franken-Magistrale) wird für Geschwindigkeiten bis 160 km/h grundlegend erneuert und mit einer leistungsfähigen Ausrüstung ausgestattet. Im Rahmen der jetzigen Ausbaustufe sind vier weitere Elektronische Stellwerke (ESTW) in Neukieritzsch, Regis-Breitingen, Altenburg und Gößnitz vorgesehen. Zusätzlich zum Streckenausbau sind diverse Ingenieurbauwerke (Eisenbahnüberführungen, Stützwände, Durchlässe) und mehrere Verkehrsstationen neu- bzw. umzubauen.

Borna:

Die DB modernisiert seit Mai bis Herbst kommenden Jahres den Bahnhof Borna. Im Mittelpunkt steht vor allem, den Bahnhof barrierefrei zu gestalten. Über eine neue Personenunterführung mit bis zu 90 Meter langen Rampen sind die Bahnsteige künftig stufenfrei zu erreichen. Bahnsteig 1 wird erhöht. Dadurch wird ein bequemer, stufenfreier Ein- und Ausstieg möglich. Der Bahnsteig 2/3 ist bereits entsprechend gestaltet. Ein spezielles Leitsystem ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung im Bahnhof. Durch den Neubau der kompletten Beleuchtungsanlage mit moderner LED-Technik werden die Bahnsteige künftig besser ausgeleuchtet. Neue Treppenzugänge mit verlängerten Dächern und neue Sitzgelegenheiten schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Bereits seit Januar werden die Bahnbrücken über die Luckaer Straße und die Deutzener Straße erneuert. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Dezember dauern. Mit den neuen Bauwerken vergrößern sich sowohl Durchfahrtshöhen als auch -breiten, es entsteht eine verbesserte Durchfahrt für den Straßenverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger.





Magdeburg

Heumarkt wird gesperrt – Veränderte Fahrtwege für Linien 5 und 6 (Meldung vom: 29.06.2021)

Ersatzneubau Strombrückenzug

Der Brückenbau über die Elbe in Magdeburg hat erste Auswirkungen auf den Straßenbahnverkehr der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Im Zuge der Bauarbeiten wird der Heumarkt gesperrt. Die Straßenbahnlinien 5 und 6 fahren deshalb verändert.

Ab Sonntag, den 4. Juli 2021 kann der Heumarkt nicht mehr von der Straßenbahnlinie 6 angefahren werden. Grund sind Bauarbeiten im Rahmen des städtischen Projekts „Ersatzneubau Strombrückenzug“.

Es kommt zu folgenden Linienänderungen:

Linie 5: Klinikum Olvenstedt – City Carré
Die Linie 5 wird eingekürzt und fährt nicht mehr zum Messegelände, sondern endet in der Innenstadt an der Haltestelle City Carré. In Richtung Klinikum Olvenstedt fährt die Linie 5 über die Otto-von-Guericke-Straße.

Den Linienweg über Breiter Weg Nordabschnitt und Nordbrückenzug übernimmt die Linie 6.

Linie 6: Diesdorf – Herrenkrug
Die Linie 6 fährt ab City Carré über den Breiten Weg Nordabschnitt und den Nordbrückenzug zum Messegelände und weiter zum Herrenkrug. Sie übernimmt damit den Linienweg der Linie 5.

Linie 51: Messegelände – Biederitz (Weidenring)
Die Buslinie 51 fährt als Ersatz für die Linie 6 mit allen Fahrten über die Haltestelle Arenen, um das dortige Gebiet zu erschließen.

Die Haltestelle Georg-Heidler-Straße / Jerichower Platz wird nicht mehr bedient.

Nicht mehr bedient werden kann die Haltestelle Heumarkt. Fahrgäste werden gebeten, die Haltestellen Zollhaus oder Am Cracauer Tor zu nutzen. Diese werden durch die Straßenbahnlinie 4 bedient.

Im weiteren Bauverlauf wird ab 4. September 2021 der Strombrückenzug für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Dann muss auch die Straßenbahnlinie 4 umgeleitet werden. Die MVB wird über die genauen Details zum Ersatzverkehr gesondert informieren.

Dresden

Technisches Denkmal geht am 28. Juni in Betrieb// Runderneuerte Standseilbahn startet Montag wieder durch (Meldung vom: 25.06.2021)

Nach einem Jahr baubedingter Pause startet die historische Dresdner Standseilbahn am Montag, dem 28. Juni 2021, neu durch. Die 126 Jahre alte Bergbahn lädt dann wieder werktäglich von 6:30 bis 21:30 Uhr und am Wochenende ab 9:00 Uhr zur Fahrt zwischen dem Körnerplatz und dem Weißen Hirsch ein. Während der umfangreichen Rekonstruktion haben die Bergbahn-Mitarbeiter der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit Hilfe von Fremdfirmen die Steuerung auf den neuesten Stand gebracht, verschlissene Teile wie das Zugseil ausgetauscht und die Anlagen den aktuellen gesetzlichen Vorschriften angepasst.
 
„Unsere Standseilbahn ist jetzt wieder topfit und freut sich auf viele Fahrgäste aus nah und fern“, lädt DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach ein. „Ich danke allen am Bau Beteiligten, insbesondere unseren eigenen Mitarbeitern, die vieles in Eigenleistung gestemmt haben.“ Die Erneuerung der Standseilbahn kostet inklusive der Planungsleistungen rund drei Millionen Euro. Die DVB erhalten dafür insgesamt 1,7 Millionen Euro Fördermittel vom Sächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr.


Vorbereitung zum Schleifen


Mehr persönlicher Service in der Talstation
Das Steuern der Standseilbahn ist nun nicht mehr nur in der Bergstation, sondern auch aus dem neuen Funktionsgebäude in der Talstation heraus möglich. So kann fast immer eine Fahrdienstleiterin oder ein Fahrdienstleiter im Einstiegsbereich am Körnerplatz für die Kundschaft da sein. „Die meisten Fahrgäste kommen von unten zu unserer Bahn und vor allem die Touristen haben viele Fragen“, so der Bergbahn-Betriebsleiter Markus Dorschner. „Früher konnten wir die Talstation abends nicht besetzen, künftig ist fast immer jemand da.“ Wenn die Bahn von unten gesteuert wird, kann das Personal in der Bergstation anderen Aufgaben wie der Wartung der Maschine nachgehen. Die längst in die Jahre gekommene Steuerungstechnik wurde vollumfänglich ausgetauscht. Dazu gehören alle Leitungen entlang der Strecke und in den Stationen, die Brandmelde-, Notruf- und Videoanlagen, die elektronische Fahrgastinformation sowie die Bedienpulte. Neue automatische Schiebetore an den Ein- und Ausgängen sorgen für mehr Sicherheit.


Zugseil soll bis zu 40 Jahre lang halten
Wer genau hinschaut, sieht das neue, glänzende Seil. Überwiegend per Muskelkraft haben es die Bergbahner im März von oben nach unten über die Anlage gezogen. Beim letzten Seiltausch 1997 konnte das neue Seil an das alte geknüpft und mit Hilfe der Antriebsmaschine installiert werden. Diesmal war das nicht möglich, weil das verschlissene Drahtseil schon lange entfernt war, um Baufreiheit auf dem Viadukt zu schaffen. „Der Seilzug war sehr aufregend, da so eine Aktion nur sehr selten vorkommt und das neue teure Seil nicht zu Schaden kommen darf. Das ist unserem Team durch gute Zusammenarbeit gelungen“, berichtet Markus Dorschner.
Das Seil ist 38 Millimeter stark, wiegt 5,6 Kilogramm pro Meter und besteht aus sechs Litzen mit je 25 Drähten, wobei die Außendrähte abgeflacht sind, um die Geräuschentwicklung für die Anwohner der Standseilbahn zu dämpfen.


Das neue Zugseil
 
Neue Balken auf dem Viadukt
Im Zuge der Rekonstruktion wurden 136 Holzbalken auf dem 102 Meter langen Viadukt ausgetauscht. Sie waren durch die Witterung und den Fahrbetrieb der letzten 26 Jahre stark beansprucht. Auf den Balken sind die Schienen der Standseilbahn verschraubt, die nicht erneuert, sondern nur geschliffen werden mussten. Außerdem sind die Laufwege über das Viadukt nun nicht mehr mit Holz, sondern mit witterungsbeständigem und rutschsicherem Gitterrost aus glasfaserverstärktem Kunststoff eingedeckt. Sie sind sehr wichtig für die regelmäßigen Kontrollgänge durch die Bergbahn-Mitarbeiter oder eine mögliche Evakuierung von Fahrgästen.
 
Neuerungen auf der Strecke und in der Bergstation
Vom Gesetzgeber inzwischen vorgeschrieben sind außerdem so genannte Baumfallsicherungen, die nun montiert sind. Es handelt sich dabei um dünne Drähte entlang der gesamten Strecke, die einen Magnetschalter auslösen, sobald größere Hindernisse auf die Strecke gefallen sind. Dann wird die Standseilbahn automatisch gestoppt. In das Gebäude der Bergstation wurde eine Montageöffnung zum Maschinenhaus eingebaut. Durch diese Luke können nun schwere Komponenten ins Maschinenhaus im Keller hinabgelassen werden, deren Transport über die enge Treppe unmöglich war. Ein ehemaliger Lagerbereich hat sich zum elektrischen Betriebsraum verwandelt.


Schienen der Standseilbahn werden geschliffen

Sachsen/Brandenburg

In einem Monat rollt die Seenlandbahn wieder In den (Meldung vom: 24.06.2021)

In den Sommerferien von Dresden über Kamenz nach Senftenberg
In einem Monat, zum Start der sächsischen Sommerferien, nimmt die Seenlandbahn zwischen
Dresden, Kamenz und Senftenberg ihren Betrieb wieder auf. Auf Initiative des Bürgermeisters der
Stadt Bernsdorf, Harry Habel, engagieren sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der
Landkreis Bautzen mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen für die saisonale
Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden zwischen dem 24. Juli und 5. September.
Auf der Strecke werden Triebwagen der Mitteldeutschen Regiobahn eingesetzt. Die Züge starten
immer samstags und sonntags um 9.35 Uhr im Dresdner Hauptbahnhof und erreichen Kamenz um
10.23 Uhr. Von dort geht es 10.25 Uhr weiter: Nächste Stationen sind Bernsdorf um 10.33 Uhr,
Wiednitz um 10.37 Uhr und Hosena um 10.43 Uhr. Das Ziel Senftenberg erreicht der Triebwagen
um 10.56 Uhr. Die Rückfahrt startet in Senftenberg um 16.55 Uhr und trifft um 18.18 Uhr am
Dresdner Hauptbahnhof ein.Unter www.vvo-online.de/seenlandbahn ist der vollständige
Fahrplan abrufbar. Zudem hat der VVO einen kompakten Flyer herausgegeben.

Da die Kapazität für Fahrräder im Zug begrenzt ist, können vorab Fahrräder für Touren durch die
Region reserviert werden. Diese stehen in Senftenberg nur wenige Meter vom Bahnhof entfernt oder
am Hafen zur Verfügung. Der Senftenberger Stadthafen ist zu Fuß vom Bahnhof rund 20 Minuten
entfernt. Hier kann man Motor- oder Tretboote ausleihen, bei schönem Wetter ist eine Reservierung
ratsam. Zahlreiche Ideen und Tourenvorschläge für den Tagesausflug hat der Tourismusverband
Lausitzer Seenland unter www.lausitzerseenland.de zusammengefasst.

Auf der Seenlandbahn gilt der VVO-Tarif: Fahrgäste ab Dresden bis Senftenberg benötigen ein
Ticket für den VVO-Verbundraum. Für einen Ausflug in Familie lohnt sich die Familientageskarte, zu
fünft empfiehlt sich die Kleingruppenkarte. Fahrgäste ab Kamenz lösen eine Einzelfahrt für die
Tarifzonen 30 (Kamenz) und 33 (Lauta). Das Sachsen-Ticket der Deutschen Bahn wird ebenfalls
anerkannt. Die Tickets sind in allen Servicestellen, an Automaten, per Handy in den Apps VVO
mobil und DB Navigator sowie bei den Zugbegleitern erhältlich.

Thüringen

Preisgünstig zur Bundesgartenschau nach Erfurt (Meldung vom: 21.06.2021)

Mit dem „BUGA-Ticket Erfurt“ 50 Prozent günstiger bei Hin- und Rückreise am gleichen Tag in Nahverkehrszügen

Bis zum Ende der Bundesgartenschau (BUGA) in Erfurt sind Ausflüge dorthin preisgünstig mit der Bahn möglich. Für die Hin- und Rückreise mit Nahverkehrszügen gibt es 50 Prozent Preisnachlass auf den Flexpreis.
Praktisch heißt das: Der Fahrschein für die Hinfahrt gilt in Verbindung mit einer BUGA-Tageskarte auch für die Rückreise am gleichen Tag. Die Eintrittskarten können über den Onlineshop der BUGA erworben werden. Bus und Straßenbahnnutzung in Erfurt sind im Preis der im Vorverkauf erworbenen BUGA-Tickets enthalten.

Das „BUGA-Ticket Erfurt“ gilt ab allen Bahnhöfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie auf den Strecken Würzburg–Erfurt und Gemünden–Schweinfurt Stadt–Rentwertshausen–Meiningen. In Schweinfurt Stadt besteht Anschluss nach und von Erfurt. Kinder zwischen 6 und unter 15 Jahren fahren in Begleitung der Eltern oder Großeltern kostenfrei mit.

Bereits im Erfurter Hauptbahnhof werden die Besucherinnen und Besucher am Haupteingang, im Bahnhof und zwischen den Gleisen auf die Blütenpracht eingestimmt. Bis zum Ende der BUGA am 10. Oktober ist die Einkaufsmeile mit bunten Beeten herausgeputzt und „Das Gartenhaus“ bietet regionale Biopflanzen, mediterrane Kräuter sowie Garten- und Balkonpflanzen zum Kauf an.

Für die Anreise mit Nahverkehrszügen zu den Außenstandorten der BUGA sind die Ländertickets für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu empfehlen. Dies gelten vom 1. Juli bis 30. September montags bis freitags bereits ab 0 bis 3 Uhr des Folgetages in allen drei Bundesländern. Außerhalb des Aktionszeitraums gelten sie montags bis freitags ab 9 Uhr.

Mehr Informationen unter bahn.de/buga2021

Hinweis:
Das BUGA-Ticket gilt auch bei Abellio in deren Zügen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In Bahnhöfen und Zügen gelten die gesetzlichen Regelungen zur Maskenpflicht. Die DB empfiehlt, während der gesamten Reise eine FFP2-Maske zu tragen, Abstand zu halten und Hygieneregeln zu beachten. Auf dem BUGA-Gelände und in den Ausstellungshallen der Bundesgartenschau gelten die Corona-Vorschriften des Veranstalters.

Dresden

Linie 9 fährt Umleitung / Vorbereitung für Fertigstellung der Augustusbrücke (Meldung vom: 18.06.2021)

Gleisdreieck Neustädter Markt wird zur Baustelle
An der Einmündung der Augustusbrücke auf der Neustädter Seite gehen die Bauarbeiten in die letzte heiße Phase. Dafür werden ab Montag, 21. Juni 2021, 4 Uhr, die Gleisanlagen rund um den Neustädter Markt zur Baustelle. Deshalb muss auch die Straßenbahnlinie 9 bis voraussichtlich Mitte September zwischen Hauptbahnhof und Leipziger Straße über Prager Straße, Postplatz und Kongresszentrum umgeleitet werden. Die Haltestellen Neustädter Markt und Palaisplatz werden vorübergehend nicht mehr bedient. Ein Schienenersatzverkehr ist nicht vorgesehen.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bauen hier gemeinsam mit dem städtischen Straßen- und Tiefbauamt das Gleisdreieck um und realisieren damit sowohl eine barrierefreie Haltestelle auf der Rampe der Augustusbrücke als auch die Anschlüsse zur Großen Meißner Straße und Köpckestraße. Die Gleisgeometrie wird an die breiteren Stadtbahnwagen angepasst. Außerdem werden neue Fahrleitungs-, Beleuchtungs- und Lichtsignalanlagen errichtet. Die SachsenEnergie verlegt neue Versorgungsleitungen, und die Stadtentwässerung saniert ebenfalls ihre Anlagen.

Die DVB nutzt die Trassensperrung, um die Gleisschäden an der Überfahrt von der Kleinen Marienbrücke über die Große Meißner Straße zu reparieren und die verschlissenen Weichen an der Kreuzung von Anton- und Leipziger Straße auszutauschen. Während der Baumaßnahme steht auf der Köpcke- bzw. Großen Meißner Straße teilweise nur ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. In einigen wenigen Nächten muss der Straßenzug wegen Fahrleitungsarbeiten komplett gesperrt werden.
Mitte September folgt die letzte Etappe auf der Augustusbrücke: Dann wird der Anschluss an die vom Theaterplatz kommenden Gleise wiederhergestellt. Die Bauleute sind optimistisch, dass die gesamte Anlage einschließlich der seit 2017 gesperrten Brücke im Dezember wieder von Straßenbahnen der Linien 4, 8 und 9 auf ihren traditionellen Routen befahren werden kann.

Leipzig

Absage: Straßenbahnmuseum kann nicht öffnen // Museum bleibt nach Havarie geschlossen (Meldung vom: 18.06.2021)

Die ursprünglich für Sonntag, den 20. Juni, geplante Öffnung des Straßenbahnmuseums in der Apelstraße muss leider kurzfristig abgesagt werden. Auf Grund einer Havarie auf dem Gelände kann das Museum seine Tore nicht öffnen. Damit verkehrt auch kein Zubringerverkehr, die Sonderlinie "21E". Wir bitten die Gäste um Verständnis.

Dresden

Umsteigen in Wölfnitz kann entfallen / Haltestellenumbau läuft weiter Gorbitzer Straßenbahntrasse wieder im Normalbetrieb (Meldung vom: 18.06.2021)

Ab Freitag, 18. Juni 2021, können die Straßenbahnlinien 2 und 7 ab 19 Uhr wieder bis nach Gorbitz und Pennrich hinauffahren. Der Einsatz der Sonderlinie 42, die bislang auf der Gorbitzer Stadtbahntrasse unterwegs war, entfällt damit. Das dürfte für all jene Fahrgäste eine Erleichterung sein, die seit Anfang März in Wölfnitz umsteigen mussten, wenn sie zwischen Innenstadt und den westlichen Stadtteilen unterwegs waren. Grund der Linienänderungen war der Umbau der Haltestellen Kirschenstraße, Merianplatz und Schlehenstraße auf der Stadtbahntrasse zwischen Wölfnitz und Gorbitz. Weil hier auch verschlissene Gleise getauscht wurden, war nur ein wechselseitiger eingleisiger Betrieb mit Zweirichtungsfahrzeugen möglich, die auf beiden Seiten Türen haben.

Komplett erneuert ist die Trasse damit noch nicht. In den kommenden Wochen werden die Haltestellen Amalie-Dietrich-Platz und Betriebshof Gorbitz auf Vordermann gebracht. Da hier aber keine Gleiserneuerung ansteht, kann der Betrieb parallel zu den Bauarbeiten weitergehen. Allerdings fahren die Linien 2 und 7 während der Bauzeit an den betreffenden Haltestellten durch. Den Anfang macht ab dem kommenden Montag, 21. Juni 2021, 7 Uhr, die stadtwärtige Haltestelle am Amalie-Dietrich-Platz. Wer hier aus- oder einsteigen will, sollte entweder die benachbarten Haltestellen Merianplatz und Julius-Vahlteich-Straße nutzen oder mit den Straßenbahnen der Gegenrichtung an der Haltestelle vorbeifahren und dann umsteigen.

Hintergrund der Bauarbeiten ist die Anpassung der Gorbitzer Trasse an die breiteren neuen Stadtbahnen, die zuerst auf der Linie 2 zum Einsatz kommen sollen. Die Ankunft des ersten Fahrzeugs wird für Probefahrten Ende August in Dresden erwartet. Dafür müssen nicht nur abgenutzte Bahnsteige und Gleise erneuert werden, sondern auch die Bahnsteigplatten ein Stück verschoben werden, um den neuen Wagen die erforderliche Profilfreiheit zu garantieren.
In die Umbauten und Reparaturen investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) insgesamt etwas mehr als 750.000 Euro. Der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen.

Dresden

Straßenbahnen im Zentrum fahren am Sonntag anders: Bauarbeiten am Georgplatz erfordern zeitweilig großräumige Umleitungen (Meldung vom: 18.06.2021)

Am Sonntag, dem 20. Juni 2021, wird der Georgplatz wegen Arbeiten an der Fahrleitung in der Zeit von 4:00 bis 24:00 Uhr für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Daraus ergeben sich teils großräumige Umleitungen. Im Einzelnen sind folgende Linien betroffen:

Linie 3:
Umleitung zwischen Albertplatz und Hauptbahnhof über Sach-senallee, Straßburger Platz und Lennéplatz (östlicher Stadtring).
Die Anschlüsse zur Linie 46 am Hauptbahnhof entfallen.

Linie 7:
Umleitung zwischen Pirnaischer Platz und Freiberger Straße über Wilsdruffer Straße und Postplatz.

Linie 8 und 9:
erhalten eine kombinierte Linienführung und verkehren
im Nordwesten als „8“ von Hellerau über Albertplatz bis Carolaplatz und weiter als „9“ über Neustädter Markt nach Kaditz;
im Südosten verkehrt die „8“ von Südvorstadt zum Hauptbahnhof und weiter als „9“ über Lennéplatz nach Prohlis.

Linie 12:
Umleitung zwischen Pirnaischer Platz und Postplatz über Altmarkt, im Frühverkehr ergeben sich für Ausrücker aus Gorbitz einige Fahrten über die Gleisschleife Webergasse.

Linie 46:
Umleitung zwischen Marienbrücke und Hauptbahnhof über S-Bahn-hof Mitte und S-Bahnhof Freiberger Straße (westlicher Stadtring).
Die Anschlüsse zur Linie 3 am Hauptbahnhof entfallen. Für die Anbin-dung an die Postplatztreffen im Früh- und Nachtverkehr besteht am Kongresszentrum Anschluss an die Linie 4.

EV 3/8:
Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Pirnaischer Platz und Südvorstadt.

Linie 62:
Umleitung in Richtung Dölzschen zwischen Gerichtsstraße und Buda-pester Straße über die St. Petersburger Straße (Haltestelle der Linie 261 am Pirnaischen Platz) und Dr.-Külz-Ring (Nachtverkehrshalte-stelle vor der Einmündung der Seestraße);
in Richtung Johannstadt wird die Haltestelle der Linie 261 am Pirnai-schen Platz auf der St. Petersburger Straße am Lidl-Markt bedient.

Linie 75
hält in Richtung Niederwartha an der Haltestelle Prager Straße am Fahrbahnrand des Dr.-Külz-Rings. Fahrten mit dem Ziel Prager Straße werden bis zum Postplatz verlängert.







Magdeburg

Vermietung von historischen Straßenbahnen startet wieder (Meldung vom: 18.06.2021)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) und der Verein IGNah lösen die Bremse und schalten die historischen Straßenbahnen wieder auf die ersten Fahrschalterkontakte. Fahrten mit den historischen Straßenbahnen sind ab sofort wieder möglich.

Wer mit Freunden, Verwandten, Bekannten oder dem Firmenteam zum Geburtstag oder Jubiläum ein herausragendes Erlebnis sucht, mietet sich einfach eine alte Straßenbahn. Mit der historischen Bahn geht’s durch Magdeburg, vorbei an interessante Orte des Lebens oder den Stationen der eigenen Firmengeschichte.

Man kann es auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Schenken Sie Ihrem Lieblingsmenschen, der oder die schon alles hat, zum Geburtstag einfach eine solche Fahrt. Die Rechnung ist ganz einfach: 20 bis 24 Fahrgäste passen je nach gewähltem Fahrzeug in einen historischen Wagen. Und wenn jeder 25 bis 30 Euro zum Geschenk beisteuert, kann das „Geburtstagskind“ mit einer exklusiven Straßenbahnfahrt überrascht werden.

In jedem Falle ist eine solche Fahrt nicht nur eine unvergessliche und persönliche Erinnerung, sondern hilft außerdem, die Wagen der Oldtimer-Flotte als technische Denkmale zu erhalten

Die historischen Bahnen können online gemietet werden unter www.mvbnet.de/service/fahrzeugvermietung

Anfragen werden außerdem unter der kostenfreien Service-Hotline entgegengenommen: 0800 – 548 12 45.

Erfurt

Tramlink geht in den Linienbetrieb (Meldung vom: 15.06.2021)

Zum 1. Juli 2021 geht der Tramlinkwagen 801 in den Linienbetrieb.

Er wird im Zusatzverkehr auf der Stadtbahn-Linie 2 unterwegs sein und die beiden BUGA-Standorte egapark und Petersberg miteinander verbinden.

„Wir freuen uns, dass die Sicherheitsmängel an der letzten Tür des Wagens zeitnah behoben werden konnten“, sagt Steffen Triebel, Bereichsleiter Fahrzeuginstandhaltung der EVAG. Auch die noch fehlenden Dokumentationsunterlagen liegen zu diesem Zeitpunkt komplett vor.

Dennoch stand der Wagen 801 in den letzten Wochen nicht im Depot. Zwischen Wiesenhügel und Urbicher Kreuz wurde er regelmäßig für Fahrschulfahrten eingesetzt, damit sich auch die Fahrer auf das neue Modell einstellen können, um die Fahrgäste auch weiterhin sicher durch Erfurt zu bringen.

Anfang Juli geht auch der Wagen 802 in den Betrieb. Diese Nacht wird außerdem der Wagen 803 per Schwerlasttransport in Erfurt eintreffen. In den nächsten Wochen wird die 803, die wie alle anderen in zwei Teilen geliefert wird, von den Kollegen in der Werkstatt montiert und anschließend im Probebetrieb getestet.

Monatlich werden jeweils zwei weitere Wagen folgen, sodass im November wie geplant alle 14 Tramlinks in Erfurt sind.

Für alle, die schon einmal schauen möchten, gibt es einen 3 D-Rundgang durch das Fahrzeug. Einfach unter www.evag-erfurt.de/tramlink3d anklicken.

Magdeburg

Sperrung Nordbrückenzug (Meldung vom: 11.06.2021)

Auf dem Nordbrückenzug wird in Fahrtrichtung Herrenkrugstraße eine Schienenauszugsvorrichtung getauscht.

Deshalb muss der Streckenabschnitt ab Montag, dem 14. Juni 2021 zwischen der Gustav-Adolf-Straße und der Herrenkrugstraße stadtauswärts für den Straßenbahnverkehr gesperrt werden.

Die Straßenbahnlinie 5 und einzelne Fahrten der Straßenbahnlinie 6 werden von Montag, dem 14. Juni 2021 bis zum Freitag, dem 25. Juni 2021 über die Strombrücke umgeleitet.

Folgende Haltestellen in Fahrtrichtung Herrenkrugstraße können deshalb nicht bedient werden:

- Askanischer Platz
- Gartenstraße
- Turmschanzenstraße/Friedensbrücke

Die Gegenrichtung ist nicht betroffen

Glauchau/Stollberg/Chemnitz

City-Bahn sichert Bahn-Anbindung von Glauchau/Meerane nach Leipzig (Meldung vom: 08.06.2021)

-Übernahme der RB 37 und Zusatzleistung zwischen Glauchau und Gößnitz von 13. bis 27. Juni 2021

-Schienenersatzverkehr auf der Strecke St. Egidien – Glauchau am 12. Juni 2021

-7. – 12. Juni 2021: Veränderte Linienführung im Stadtzentrum Chemnitz


Ab 13. Juni 2021 übernimmt die CBC im Auftrag des VMS die Regionalbahnlinie RB 37 zwischen Gößnitz und Glauchau. Die guten Anschlüsse in Gößnitz und Glauchau bleiben erhalten. Für Glauchauer und Meeraner besteht in Gößnitz Anschluss an die S-Bahn nach Leipzig und umgekehrt. Für Meeraner besteht in Glauchau Anschluss in Richtung Chemnitz, Stollberg und Zwickau. Im Zeitraum vom 13. bis 27. Juni 2021 springt die City-Bahn Chemnitz GmbH darüber hinaus zwischen Glauchau – Gößnitz mit Zusatzfahrten für den Regional-Express 1 der Deutschen Bahn ein.

Der Streckenabschnitt ist Teil der Kursbuchstrecke 540 (Altenburg/Zwickau/Glauchau – Gößnitz – Gera), auf welcher wegen Bauarbeiten der Einsatz von SEV erforderlich ist. Auf dem Abschnitt Glauchau – Meerane – Gößnitz kann dieser durch die zusätzlichen Züge vermieden werden. Sie verkehren täglich zwischen 6:00 und 21:00 Uhr im Zwei-Stundentakt ergänzend zu den regulären Fahrten der RB37. Die Fahrgäste werden gebeten, beim Ticketkauf darauf zu achten, dass es sich um eine verbundraumübergreifende Fahrt handelt.
Baumaßnahmen finden außerdem am 12. Juni 2021 zwischen Stollberg und Glauchau statt. Hier verkehrt an diesem Tag das letzte Zugpaar der RB92 als Schienenersatzverkehr.

Im Chemnitzer Stadtzentrum kommt es vom 7. bis 12. Juni 2021 für die Linien C11, C13, C14 und C15 zu einer veränderten Linienführung. Ebenfalls aufgrund von Baumaßnahmen entfällt die Haltestelle „Roter Turm“, die Bahnen verkehren in und aus Richtung Hauptbahnhof über „Stefan-Heym-Platz“ und „Brückenstraße“. Alle veränderten Fahrpläne sind im Internet unter
www.city-bahn.de
zu finden.

Dresden

Weichen auf der Ostra-Allee werden repariert (Meldung vom: 03.06.2021)

Straßenbahnlinien 4 und 46 fahren über Schweriner Straße

Von Montag, dem 7. Juni 2021, 3:45 Uhr bis Montag, den 14. Juni 2021, 3:30 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 4 und 46 in beiden Richtungen zwischen Postplatz und Marienbrücke über Schweriner Straße und Könneritzstraße.

Die Haltestelle „Am Zwingerteich“ wird in dieser Zeit nicht bedient.

Grund der eine Woche dauernden Umleitung ist die Reparatur von zwei Straßenbahnweichen, die auf der Ostra-Allee vor dem „Großen Haus“ am Postplatz liegen. Dort werden die Stellvorrichtungen und Weichenzungen ausgetauscht, die nach Jahren intensiven Betriebes nun verschlissen sind. Nach der Reparatur wird auch die Fahrbahndecke der Ostra-Allee, die aus monolithisch verklebten Pflasterblöcken besteht, wiederhergestellt. Die Kosten für die Reparatur betragen rund 100.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur bestritten.

Zwickau

Zwickauer Busse und Straßenbahnen: Jetzt gibt‘s Echtzeit-Daten in der Fahrplanauskunft! (Meldung vom: 27.05.2021)

Wann kommt mein Bus? Die Antwort darauf wird jetzt präziser. Denn der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) rüstet seine Partnerunternehmen mit Echtzeit-Auskunft aus.

Nach Chemnitzer Verkehrs-AG und City-Bahn Chemnitz sind nun Busse und Straßenbahnen in Zwickau an der Reihe: "Für zwei Straßenbahn- und zwölf Buslinien sind wir nun in der Lage, den Fahrplan in Echtzeit anzubieten“, sagt Rebecca Schürer, im VMS zuständig für Verkehrssysteme/Datenmanagement.
Wo sind die Daten abrufbar? Ab jetzt auf Anzeigen im Stadtgebiet, auf Computer oder Handy unter www.vms.de/fahrplan. Die Echtzeit wird ebenfalls in der Verbindungsauskunft berücksichtigt.

Rebecca Schürer: „Es ist enorm wichtig für einen attraktiven Nahverkehr, auf die Minute genau zu wissen, wann Bus oder Straßenbahn kommen. So kann sich der Fahrgast frühzeitig auf Fahrplanabweichungen einrichten. In Chemnitz haben wir damit bereits hervorragende Erfahrungen gemacht.“
Nächstes Unternehmen für Umrüstung auf Echtzeitauskunft ist der Regionalverkehr Westsachsen (RVW). Weitere Regionalverkehre folgen.

Technische Grundlage für die Echtzeitauskunft ist das neue computergestützte Betriebsleitsystem (ITCS Mittelsachsen) des VMS. Damit wird auch bargeldloses Zahlen ermöglicht.


Echtzeitauskunft per Handy: VMS-Teamleiterin Rebecca Schürer.
Foto: VMS/Ester

Erfurt

Fahrkartenautomaten werden aus den Stadtbahnen entfernt (Meldung vom: 26.05.2021)

Die EVAG kündigt in einer Medienmitteilung den Beginn des Ausbaus ihrer Automaten in den Stadtbahnen an.

Die Arbeiten erfolgen im Zeitraum vom 1. bis 30. Juni 2021. In der Übergangsphase erhalten alle Bahnen, deren Automaten bereits entfernt sind, einen roten Aufkleber auf den Türen der Bahnen.
Fahrgäste werden gebeten zu beachten, dass in diesen Bahnen ein Einstieg nur mit gültigem Ticket möglich ist.
Wer nun mit der Stadtbahn mitfahren möchte, muss sich entweder im Vorverkauf Fahrscheine besorgen oder nutzt die Automaten an den Haltestellen. Davon gibt es aktuell 55 im Stadtgebiet. Je nach Frequentierung ist geplant, das Automatennetz zu erweitern.

EVAG-Tipp
Ganz einfach funktioniert der Fahrkartenkauf mit der FAIRTIQ-App. Die Vorteile für die Fahrgäste liegen auf der Hand. Nicht nur die lästige Kleingeldsuche entfällt. Die App ermittelt automatisch den günstigsten Fahrpreis und bietet ein Check-in/Check-out-System. Das heißt, per Smartphone können Fahrgäste anzeigen, wann sie in die Bahn ein- und wieder aussteigen.

Abgerechnet wird per Kreditkarte oder Paypal.

Kenntnisse über komplexe Tarifzonen und Ticket-Produkte sind damit nicht mehr nötig – ideal, wenn man nicht nur in Erfurt, sondern auch im Verbund unterwegs ist.

Wer sich bis zum 30. Juni 2021 in der FAIRTIQ-App anmeldet, erhält 3 Euro Starguthaben. Das Codewort lautet: IBDMW2021

Erfurt

Erfurts neue Straßenbahn geht in den Fahrgastverkehr (Meldung vom: 20.05.2021)

Seit vier Wochen dreht sie ihre Runden durch die Stadt. Erkundung der Strecken, Ausbildung der Fahrer und Techniker. Ein straffes Programm was in den letzten vier Wochen abgewickelt wurde. Am Nachmittag des 20. Mai 2021 war es dann soweit: Es erfolgte die erste Fahrt mitgeladenen Gästen des neuen Tramlinks mit der Nummer 801. Mit dabei S. E. der Botschafter der Schweiz, Herr D. Paul Seger, der zur feierlichen Inbetriebnahme des Tramlink nach Erfurt kam.

Die Straßenbahn mit der Nr. 801 ist die erste von insgesamt 14 Bahnen, die künftig in der Landeshauptstadt Erfurt fahren. Ab Anfang Juni ist sie auf der BUGA-Linie unterwegs und verbindet die beiden BUGA-Standorte egapark und Petersberg miteinander.

Ohne die Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen hätte die EVAG als Tochterunternehmen der SWE Stadtwerke Erfurt GmbH dieses große Vorhaben nicht stemmen können. Die Förderung beträgt knapp 47 Prozent.


Zur feierlichen Inbetriebnahme des Wagens 801 auf dem EVAG-Betriebshof Magdeburger Allee: Guy Montavon, Honorarkonsul der Schweiz, Íñigo Parra, Geschäftsführer Stadler Rail Valencia S.A.U., Peter Zaiß, Geschäftsführer der SWE Stadtwerke Erfurt GmbH, Jure Mikolčić, CEO Stadler Deutschland, Staatssekretärin Susanne Karawanskij vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein und S.E. der Botschafter der Schweiz, Herr D. Paul Seger (v. l.).


„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Stadler und Kiepe Electric aus Düsseldorf so erfahrene und kompetente Partner für dieses große Projekt gewinnen konnten. Die Integration der längeren Fahrzeuge in unser bestehendes Schienennetz war eine Herausforderung. Umfangreiche Tests waren notwendig, die wir aber gern auf uns genommen haben, denn die Bahnen sind nicht nur aufgrund ihrer größeren Kapazität ein großer Gewinn für Erfurt“, betont Myriam Berg, Vorstand der EVAG. Der Tramlink wird die Erfurter noch komfortabler von A nach B bringen und mit 42 Metern Länge auch deutlich mehr Platz bieten. Bis zu 248 Fahrgäste finden im großzügig gestalteten Innenraum der Fahrzeuge Platz, 102 davon auf Sitzplätzen.

Die technische, wirtschaftliche und betriebliche Unterstützung des europaweiten Vergabeverfahrens für die neuen Bahnen übernahm der TÜV Rheinland. Dessen Experten begleiten auch die Fertigung der Fahrzeuge in Valencia sowie den Prozess zur Zulassung der Fahrzeuge für den Einsatz in Erfurt intensiv.

Ab Juni werden jeden Monat zwei Bahnen geliefert, sodass im November mit der Bahn 814 der letzte der bestellten 14 Tramlinks in Erfurt eintrifft.


Der Tramlink 801 bei Probefahrten auf dem Anger.
Beide Fotos: Jacob Schröter

Sachsen

Zusätzliche Züge mit mehr Platz zu Pfingsten im Einsatz (Meldung vom: 18.05.2021)

Über das Pfingstwochenende sind in Richtung Sächsische Schweiz und ins Osterzgebirge zusätzliche Züge mit mehr Platz unterwegs. „Zusätzlich zu den extra Zügen fahren viele S-Bahnen mit einem fünften Wagen“, sagt Lutz Auerbach, Abteilungsleiter für Verkehr im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Am Samstag fährt zudem der Saxonia-Express von Leipzig über Dresden direkt bis Schöna.“ Für Ausflüge ins Osterzgebirge ist der WanderExpress im Einsatz und erhöht die Kapazität auf der Müglitztalbahn.

Am Samstag verlässt der Saxonia-Express Leipzig um 8.00 Uhr, erreicht den Dresdner Hauptbahnhof 9.33 Uhr und fährt dann mit Stopps in Pirna, Stadt Wehlen, Kurort Rathen, Königstein, Bad Schandau und Schmilka nach Schöna. Die Rückfahrt startet dort 16.22 Uhr.

Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag setzt die S-Bahn Dresden zusätzliche Züge zwischen dem Dresdner Hauptbahnhof und Schöna ein. Ein Zug fährt 9.50 Uhr elbaufwärts, der zweite startet 10.20 Uhr. Zurück nach Dresden kommen die Ausflügler ebenfalls mit den zusätzlichen Bahnen. Ein Zug verlässt Schöna um 16.22, der zweite startet um 16.42 Uhr in Richtung Landeshauptstadt. „Die Zusatzzüge sind besonders für Fahrgäste mit Fahrrädern geeignet, da diese nicht ganz so voll wie die regulären S-Bahn sind“, so Lutz Auerbach.

Für direkte Fahrten ins Osterzgebirge rollt der WanderExpress RE 19 der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB). Der Zug fährt während des gesamten Pfingstwochenendes um 10.05 ab dem Dresdner Hauptbahnhof und erreicht Altenberg um 11.11 Uhr. Die Rückfahrt startet um 17.18 Uhr in Altenberg und ist 18.23 Uhr wieder in der Landeshauptstadt. Mit dem Express stehen so zusätzliche Plätze im Müglitztal zur Verfügung.

Informationen zu Fahrplan und Tarif sowie den aktuellen Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie gibt es bei allen Verkehrsunternehmen im VVO, unter www.vvo-online.de und an der VVO-InfoHotline unter 0351 8526555.

Dresden

Historische Dresdner Schwebebahn wird 120 Jahre alt (Meldung vom: 06.05.2021)

Die historische Dresdner Schwebebahn, die seit Generationen am Loschwitzer Elbhang Dresdner und Touristen befördert, wird in diesem Jahr 120 Jahre alt. Die erste Fahrt des technischen Denkmals fand am 6. Mai 1901 statt.

Aufgrund der Pandemie kann das Jubiläum leider nicht standesgemäß gefeiert werden.

Dennoch sind ein individueller Besuch und die Fahrt mit der Bahn auch unter Corona-Einschränkungen möglich. Sie verkehrt täglich von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Bei schönem Wetter gibt es an der Bergstation einen Kaffee zum Mitnehmen. Sobald wieder Gastronomie zugelassen ist, werden auf der Plattform auch die Sitzgelegenheiten aufgebaut. Dann können die Gäste den Ausblick von der hochgelegenen Terrasse noch besser genießen. Außerdem bietet sich der beschauliche Stadtteil Oberloschwitz perfekt für den Sonntagsausflug oder einen Spaziergang an.

„Ich hab‘ das Ding Schwebebahn genannt“
Ende des 19. Jahrhunderts befasste sich der Kölner Ingenieur und Zuckerfabrikant Eugen Langen mit der Entwicklung einer zur Personenbeförderung geeigneten Variante, der in seiner Fabrik verwendeten industriellen Hängebahnen. In einem Brief von 1892 an Wilhelm von Siemens, der sich für die Idee interessierte, schrieb Langen, „Ich hab‘ das Ding Schwebebahn genannt“. Nach dem Prinzip der hängenden Wagen entstanden um die Jahrhundertwende die Schwebebahnen in Wuppertal und Dresden, wobei die Bahn in Wuppertal eine längere Strecke bedient, in der Ebene verkehrt und gut zwei Monate früher in Betrieb genommen wurde. Die Bahn in Dresden fährt dagegen am Berghang und wird durch ein Seil bewegt. Sie gilt heute als die älteste Bergschwebebahn der Welt.

Bau als Geldanlage
Ihre Entstehung verdankt die Dresdner Schwebebahn letztlich dem technischen Ehrgeiz des Dresdner Ingenieurs Bellingrath, der mit Eugen Langen bekannt war. Eher monetäres Interesse hatte dagegen der Hofbuchhändler Warnatz, der maßgeblich zur Finanzierung beitrug. Die bereits 1895 eröffnete Standseilbahn ließ die Grundstückspreise am Weißen Hirsch nämlich in die Höhe schießen. Warnatz wollte deshalb mit Grundstücksspekulationen in Oberloschwitz Geld verdienen. So entstand die 274 Meter lange Bahn am Elbhang, die einen Höhenunterschied von 84 Metern überwindet und so den beschwerlichen Aufstieg nach Oberloschwitz überflüssig macht. Die beiden Wagen hängen noch heute an zwei Fahrschienen, die von insgesamt 33 Stahlstützen gehalten werden. Angetrieben wurde die Bahn zunächst durch eine Dampfmaschine, seit 1909 sorgt ein Elektromotor für die nötige Kraft. Das 390 Meter lange und 38 Millimeter dicke Stahlseil bewegt die Wagen.

Knick rettete Schwebebahn vor Abtransport
Beim Bau der Schwebebahn gab es zahlreiche Hindernisse. Unter anderem konnte das für die Talstation vorgesehene Grundstück Pillnitzer Landstraße Nummer 3 nicht erworben werden, so dass die ursprünglich gerade Trassenführung talwärts gesehen einen Knick nach links bekam. Der Legende nach bewahrte diese abgewinkelte Trasse die Schwebebahn nach 1945 vor dem Abtransport als Reparationsleistung in die Sowjetunion. Dort wollte man angeblich lieber eine gerade Bahn.

Nächste Hauptuntersuchung erst 2023
Als historisches Denkmal braucht die Schwebebahn aufwändige und regelmäßige Pflege. Neben den beiden gesetzlich vorgeschriebenen Revisionen im Frühjahr und Herbst sind in größeren Abständen Wartungsarbeiten notwendig. Eine große Instandsetzung, bei der unter anderem auch die Wagen und Stützen überholt wurden, fand von 1984 bis 1991 statt. Die letzte größere Wartung gab es 2017, als unter anderem das Seil getauscht und eine neue Steuerung eingebaut wurde. Die nächste Hauptuntersuchung ist erst 2023 nötig. Bis dahin soll die Bahn ohne größere Pause fahren.


Die Seilbahn an der Bergstation

Magdeburg

Linie 6 übernimmt den Schienenersatzverkehr (Meldung vom: 05.05.2021)

Die Straßenbahnlinie 6 ist ab 11. Mai 2021 mit stündlichen Zusatzfahrten unterwegs.

Wegen Bauarbeiten wird die Eisenbahnbrücke über die Elbe gesperrt. Die Züge der Linie RE 1 (Magdeburg – Berlin – Cottbus) der Deutschen Bahn können deshalb den Magdeburger Hauptbahnhof teilweise nicht anfahren und enden bzw. starten am Bahnhof Herrenkrug.

Die Straßenbahnlinie 6 (Herrenkrug – Hauptbahnhof – Diesdorf) übernimmt einen Teil des Ersatzverkehrs und stellt Verbindungen zwischen Bahnhof Herrenkrug und den Hauptbahnhof her. Der Umstieg erfolgt direkt an der barrierefreien Straßenbahnhaltestelle Bahnhof Herrenkrug mit Zugang zum Bahnhof.

Vom 11. Mai 2021 bis 3. September 2021 gibt es täglich jede Stunde zusätzliche Fahrten der Linie 6, abgestimmt auf den Fahrplan des RE 1.

Die Zusatzfahrten sind in den Aushangfahrplänen mit Symbolen gekennzeichnet.

Wichtig: Einige Fahrten der Linie 6 finden zwischen den Haltestellen Jerichower Platz und City Carré in abweichender Linienführung über den Nordbrückenzug statt. Damit können Reisende an der Haltestelle „Opernhaus“ in die Straßenbahnlinien 1 (Richtung IKEA), 8, 9 (beide Richtung Neustädter See) und 10 (Richtung Rothensee bzw. Barleber See) umsteigen, um zum Bahnhof Neustadt zu gelangen. Die abweichende Linienführung wird im Aushangfahrplan gekennzeichnet.

Fahrkarten:
Vom 27.3.2021 bis 8.10.2021 werden alle Bahnfahrkarten in der Straßenbahnen der Linie 6 zwischen den Haltestellen „Hauptbahnhof Ost“ und „Bahnhof Herrenkrug“ anerkannt. Zur Anbindung an den Bahnhof Magdeburg-Neustadt gelten DB-Fahrscheine darüber hinaus zusätzlich in den Straßenbahnen zwischen den Haltestellen "Bahnhof Neustadt" und "Opernhaus" bzw. "Alter Markt".

Sachsen-Anhalt

Land kündigt vorzeitig Vertrag für das Nord-Dieselnetz (Meldung vom: 05.05.2021)

Wie der Volksstimme zu entnehmen ist, hat das Land Sachsen-Anhalt das Nord-Dieselnetz (Magdeburg, Harz und Altmark) vorzeitig zum Jahresende 2024 gekündigt.

Hintergrund ist eine Nachforderung von 100 Millionen Euro vom Betreiber, weil dieser mit den vereinbarten Zahlungen nicht hinkommt.
Das Land lehnt dieses ab, da Wettbewerber dagegen Klagen könnten.

Bis 2024 schreibt das Land die Leistungen neu aus. Ob dabei Abellio ausgeschlossen wird, ist derzeit noch offen.

Das Diesel-Südnetz betreibt Abellio bis 2030 weiter. Hier hat das Land angeboten die Pönale (Vertragsstrafen) zu reduzieren, wenn es wegen der umfangreichen Baustellen zu Verspätungen kommt.

Abellio ehält pro Jahr 135 Millionen Euro vom Land. Das Nordnetz hatte Abellio gewonnen, weil es den mit Abstand günstigsten Preis bot.
Durch steigende Personalkosten, scheint die Rechnung von Abellio nicht aufzugehen. Bedingt eines akuten Personalmangels musste auch Abellio auf den teureren GDL-Tarif einschwenken. Das Einstiegsgehalt eines Lokführers etwa kletterte um 14 Prozent auf fast 2900 Euro.

Erfurt

Schienenersatzverkehr auf den Stadtbahn-Linien 2 und 3 (Meldung vom: 27.04.2021)

Aufgrund von kurzfristig notwendigen Gleisbauarbeiten im Bereich Abzweig Wiesenhügel kommt es von Mittwoch, 28. April, 22:35 Uhr, bis Donnerstag, 29. April, 04:35 Uhr, zu Einschränkungen auf den Stadtbahn-Linien 2 und 3/N3. Sie verkehren vom P+R-Platz Messe bzw. Europaplatz kommend bis zur Haltestelle Sozialversicherungszentrum.

Zwischen Sozialversicherungszentrum und Wiesenhügel wird Schienenersatzverkehr eingesetzt. Zwischen Wiesenhügel und Urbicher Kreuz verkehrt die Stadtbahn-Linie 3 mit Anschluss vom bzw. zum Schienenersatzverkehr. Der Umstieg erfolgt an der Haltestelle Färberwaidweg.
Die Fahrten der Stadtbahn-Linie N3 um 02:32 Uhr und 04:02 Uhr ab Urbicher Kreuz zum Europaplatz verkehren planmäßig.

Die Abfahrtszeiten des Schienenersatzverkehr sind im Internet unter www.evag-erfurt.de zu finden. Der Routenplaner sowie die EVAG-App „Erfurt mobil“ zeigen die Fahrzeiten aufgrund der Kurzfristigkeit der Maßnahme nicht an. Für entstehende Unannehmlichkeiten bittet die EVAG ihre Fahrgäste um Verständnis.

Stollberg/Chemnitz

Schienenersatzvekehr auf der Linie C11 (Meldung vom: 16.04.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten an der City-Bahn-Strecke verkehrt die
Linie C11 vom 20. April 2021 bis zum 22. April 2021 zwischen Altchemnitz und Stollberg im Ersatzverkehr.

Dabei werden die Haltepunkte zwischen HP Klaffenbach und Altchemnitz vom Ersatzverkehr-Bus nicht bedient. Stattdessen verkehrt auf diesem Abschnitt ein zusätzlicher Kleinbus. Der Haltepunkt „Friedrichstraße“ muss aufgrund von Brückenarbeiten entfallen.

Die Wendestelle in Altchemnitz wird während der drei Tage zum Umsteigepunkt in Richtung Stollberg, Harthau und dem Chemnitzer Hauptbahnhof: „Fahrgäste, die zum Beispiel aus Stollberg kommen und nach Harthau möchten, fahren zunächst mit dem Ersatzverkehr bis nach Altchemnitz und steigen dort in einen Kleinbus um.“ erklärt City-Bahn-Geschäftsführer Friedbert Straube.
„Dieser fährt dann die Haltepunkte „Riemenschneiderstraße“ und „Alte Harth“ an.

Dresden

Leitungsverlegungen am Georgplatz gehen in nächste Phase (Meldung vom: 15.04.2021)

Für die Bauarbeiten der SachsenEnergie AG an der Fernwärmeleitung Georgplatz beginnt am Sonntagabend die nächste Phase. Damit verbunden sind am kommenden Wochenende Arbeiten an Oberleitung und Gleistrasse der Straßenbahn, damit die Wagen aus allen Richtungen zum Dr.-Külz-Ring abbiegen können.

Wochenendsperrung
Von Sonnabend, 17. April 2021, 07:00 Uhr, bis Sonntag, 18. April 2021, 21:00 Uhr
Linie 3 fährt zwischen Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof über den östlichen Stadtring.

Linie 7 fährt zwischen S-Bahnhof Freiberger Straße und Pirnaischer Platz den direkten Weg über Postplatz und Altmarkt.

Die Linien 8 und 9 werden verknüpft.
Von Hellerau verkehren sie als „8“ bis Carolaplatz und weiter als „9“ über Neustädter Markt und Leipziger Straße nach Kaditz.
Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt bis Hauptbahnhof und weiter als „9“ über Lennéplatz nach Prohlis.

Linie 12
Diese Linie wird ebenso wie die „7“ zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz über Altmarkt geleitet.

Zwischen Pirnaischer Platz und Hauptbahnhof fahren Busse als Ersatzverkehr, die Haltestelle Prager Straße kann am Wochenende nur mit den Buslinien 62 und 75 erreicht werden.

Die Baustelle
Ab Sonntag, 18. April 2021, 21:00 Uhr werden die Straßenbahnen dann bis voraussichtlich Mitte Mai wie folgt umgeleitet:

Linien 3 & 7
Nehmen zwischen Pirnaischer Platz und Hauptbahnhof einen kleinen Umweg über die Gleisschleife in der Webergasse, so dass sie an der Prager Straße in beiden Richtungen zwei Mal halten.

Linien 8 & 9
Bleiben verknüpft.
Im Norden fährt die „8“ von Hellerau bis Carolaplatz und weiter als „9“ über Neustädter Markt und Leipziger Straße nach Kaditz.
Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt zum Hauptbahnhof und weiter als „9“ über Lennéplatz nach Prohlis.

Die Linie 46 kehrt auf ihren ursprünglichen Fahrtweg über Dr.-Külz-Ring zurück.

Nachdem seit 21. März 2021 zunächst der südlich gelegene Gleisbogen vom Dr.-Külz-Ring zum Hauptbahnhof für die Querung der neuen Fernwärmetrasse gesperrt und teilweise demontiert wurde, wechseln die Bauleute am kommenden Wochenende zur so genannten Nord-Süd-Verbindung. Das heißt, der bisher gesperrt südliche Gleisbogen wird wieder freigegeben. Dafür können ab dem Wochenende keine Bahnen der Linien 3 und 7 direkt vom Pirnaischen Platz zum Hauptbahnhof fahren, sondern müssen zum Dr.-Külz-Ring abbiegen. In der Gleisschleife an der Wallstraße besteht eine Möglichkeit zum Wenden, so dass die Wagen ein zweites Mal an der Haltestelle „Prager Straße“ halten und anschließend am Georgplatz nach rechts Richtung Hauptbahnhof fahren können. An der Station „Prager Straße“ sollten Fahrgäste deshalb unbedingt auf die richtige Zielanzeige am Wagen achten.

Köthen

Sperrung Köthen - Sachsendorf (b Calbe) (Meldung vom: 13.04.2021)

Im Bahnhof Köthen lässt die Landesstraßenbehörde Dessau einen 800-tonnenschwere Ersatzneubau der Straßenüberführung Prosigker Brücke mit zwei Kranen einheben. Aufgrund dieser Brückenbauarbeiten muss auch die Eisenbahnstrecke Köthen — Sachsendorf (b. Calbe) vom 17. April (2 Uhr) bis 19. April (2 Uhr) gesperrt werden.

Auswirkungen auf den Fern- und Nahverkehr
Die Züge der IC-Linie 55 Köln – Hannover – Magdeburg – Leipzig – Dresden werden zwischen Magdeburg und Leipzig über Dessau und Bitterfeld (mit Halten) umgeleitet.
Dadurch entfallen die Halte in Köthen, Halle (Saale) und Flughafen Leipzig/Halle.
In Magdeburg fahren die Züge in Richtung Leipzig wenige Minuten früher ab.

Die Züge der IC-Linie 56 Norddeich Mole – Bremen – Hannover – Magdeburg – Leipzig werden zwischen Magdeburg und Leipzig über Dessau, Bitterfeld und Flughafen Leipzig/Halle (mit Halten) umgeleitet.
Dadurch entfällt der Halt in Köthen.
Die Züge erreichen Leipzig bis zu 25 Minuten später bzw. fahren in Leipzig 25 Minuten früher ab.

Die Regionalzüge der Linie RE 30 Magdeburg — Calbe (Saale) Ost — Köthen — Halle werden zwischen Sachsendorf (b. Calbe) und Halle (S.) Hbf durch Busse ersetzt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, in der App DB Navigator, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0, im mdr auf Texttafel 737 und im Internet unter bauinfos.deutschebahn.com.

Chemnitz

Drahtseilbahn Augustusburg muss zum TÜV (Meldung vom: 09.04.2021)

Auch in der Corona-Pandemie lässt der Tüv die VMS-Drahtseilbahn nicht hängen. Ab Montag, 12. April 2021, geht das VMS-Team um Tino Groß in den Prüfungsmodus und schließt zwei Wochen.

Das Tüv-Programm für die „Alte Lady“:
Team und Fachleute tauschen einen Teil der 252 Rollen, über die das Drahtseil läuft,
Wartung der kompletten Seilbahnsteuerung,
Frühlingscheck der Bahn und der Stationen,
Bremsprüfung,
Prüfung aller Sicherheitseinrichtungen,
Dienstunterricht.

Planmäßig starten Tino Groß & Team am 24. April 2021, 9 Uhr, in die neue
Saison.

Exakt 110 Jahre alt wird die Drahtseilbahn in diesem Jahr. Für den Beginn der Sommerferien plant der VMS deshalb ein Fest.

Tino Groß: „Wie groß das ausfällt, hängt von der Corona-Lage ab. Wir hoffen auf eine Wanderung, Rostergrill und Getränkestand und vielleicht noch etwas mehr.“

Quelle: Pressemitteilung VMS, 9. April 2021


Drahtseilbahn Augustusburg

Dresden

Gleisreparatur am Carolaplatz (Meldung vom: 07.04.2021)

Wegen einer Gleisreparatur am Carolaplatz, fahren die Straßenbahnen am Wochenende eine Umleitung

Von Freitag, dem 9. April 2021 17:00 Uhr bis Montag, den 12. April 2021 3:15 Uhr werden die Straßenbahnlinien 3, 7 und 8 umgeleitet.
Die Linie 3 fährt in dieser Zeit zwischen Carolaplatz und Bahnhof Neustadt über Neustädter Markt und Antonstraße.
Die Linien 7 und 8 verkehren zwischen Carolaplatz und Albertplatz über Neustädter Markt und Bahnhof Neustadt. Sie stoppen am Albertplatz an den Interimshaltestellen in der Antonstraße.

Grund der Umleitungen am Wochenende sind Reparaturen an den Straßenbahngleisen auf der Albertstraße in Höhe Carolaplatz. Unter der Richtungsfahrbahn vom Carolaplatz zur Köpckestraße werden Schienenbefestigungen, Dämmungsschichten und so genannte Kleineisenteile ausgetauscht. Die Befestigungen sorgen dafür, dass die Bahngleise sicher mit dem Unterbau verbunden sind und dabei Vibrationen bei der Überfahrt von Straßenbahnen dämpfen. Die bisherigen stammen aus dem Jahr 1996 und sind nach Jahren intensiver Befahrung am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Nach der Reparatur wird im Bauabschnitt eine neue Fahrbahndecke für den Autoverkehr aufgebracht, die einige Zeit der Trocknung benötigt.

Autofahrer mit Fahrtrichtung vom Carolaplatz zum Neustädter Markt müssen an der Baustelle mit Einschränkungen rechnen. Spätestens am frühen Montagmorgen sind die Arbeiten beendet. Die Kosten für die Reparatur belaufen sich auf rund 30.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Leipzig

Verkehrsbetriebe erneuern Gleiskurve am Hauptbahnhof (Meldung vom: 18.03.2021)

Gleiserneuerung auf Bahnsteig C und D

In der Goethestraße erneuern die Leipziger Verkehrsbetriebe vom 22. März bis zum 2. Mai 2021 die Gleise von der Richard-Wagner-Straße bis zum Willy-Brandt-Platz sowie an der Haltestelle Hauptbahnhof die Gleise an den Steigen C und D. Für den Straßenbahnverkehr kommt es vom 22. März bis 25. April 2021 zu Änderungen für die Linien 3, 4, 7, 10, 11, 12, 14, 15, 16 und N17 sowie für die Buslinien 89 und 131 und die Nachtbusse.

Straßenbahn
Die Linie 3/3E verkehrt zwischen den Haltestellen Waldplatz und Hofmeisterstraße über Westplatz, Wilhelm-Leuschner-Platz, Augustusplatz und Hauptbahnhof, Wintergartenstraße.

Die Linien 4/4E, 7, 12, 15 und die Nachtstraßenbahnlinie N17 verkehren zwischen den Haltestellen Hauptbahnhof (Steig A bzw. B) und Augustusplatz mit Umleitung über Georgiring. In Richtung Hauptbahnhof wird die Ersatzhaltestelle im Grimmaischen Steinweg bedient.

Die Linien 10, 11 und 16 verkehren zwischen den Haltestellen Wilhelm-Liebknecht-Platz und Münzgasse, LVZ mit Umleitung über den westlichen Innenstadtring.

Die Linie 14 verkehrt an der Haltestelle Hauptbahnhof über Steig B.

Bus
Die Buslinie 89 verkehrt bis 2. Mai 2021 verkürzt zwischen den Haltestellen Connewitzer Kreuz und Neues Rathaus sowie weiter bis/ab Ersatzendstelle Wilhelm-Leuschner-Platz.

Weitere Infos unter Leipiger Verkehrsbetriebe oder unter 0341 19449.

Erfurt

Schienenersatzverkehr auf der Stadtbahn-Linie 4 (Meldung vom: 08.03.2021)

Die Haltestelle Nibelungenweg (Richtung stadtauswärts) wird vom 12. bis 17. März barrierefrei ausgebaut und in diesem Zeitraum ersatzlos aufgehoben.

In der Zeit von Freitag, 12. März, 21:00 Uhr, bis 15. März, 03:00 Uhr, finden außerdem Gleisbauarbeiten im Bereich der Haltestelle statt. In dieser Zeit ist die Strecke gesperrt, die Stadtbahn-Linie 4 verkehrt nur zwischen Wiesenhügel und Justizzentrum. Zwischen Gothaer Platz und Hauptfriedhof bzw. Flughafen/Airport wird Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Haltestelle Bindersleben kann in dieser Zeit nicht bedient werden.

Zur Gewährleistung der Anschlüsse zwischen Schienenersatzverkehr und Bus-Linie 80, welche derzeit aufgrund von Bauarbeiten zum Flughafen verkehrt, kommt es im Baufahrplan der Bus-Linie 80 zu geringfügigen Verschiebungen der Abfahrtszeiten.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.evag-erfurt.de und in der EVAG-App „Erfurt Mobil“ zu finden. Auch an den Haltestellen wird über Aushänge und Laufschriften informiert.

Dresden

Verkürzung der Linie 3 (Meldung vom: 04.03.2021)

An den Wochenenden 6. und 7. März sowie 13. und 14. März 2021 verkehrt die Straßenbahnlinie 3 jeweils tagsüber in der Zeit zwischen 6:30 Uhr und 17:30 Uhr von Coschütz kommend nur bis zum Bahnhof Neustadt. Von dort geht es weiter per Ersatzbus „EV3“ zum Wilden Mann. Die Fahrpläne der Linie 3 und der Ersatzbusse werden entsprechend angepasst. Richtung Bahnhof Neustadt fahren die Busse vom Wilden Mann kommend ab Liststraße über Fritz-Reuter-Straße und Hansastraße.

Grund der Streckenverkürzung für die „3“ sind Kanaluntersuchungen der Stadtentwässerung Dresden im Bereich der DB-Brücken am Bahnhof Neustadt sowie auf der Hansastraße. Am zweiten Wochenende kommen noch Bodenschürfungen zur genaueren Untersuchung des Untergrundes hinzu. Diese Arbeiten dienen der Vorbereitung des für 2022 geplanten Ausbaus von Straßen und Schienen unter der DB-Brücke sowie der angrenzenden Bereiche der Hansastraße.

Weitere Infos dazu unter www.dvb.de.

Sachsen

Bauarbeiten auf der Sachsen-Franken-Magistrale (Meldung vom: 04.03.2021)

Beginn der nächsten Bauetappe für die Modernisierung des Haltepunkts Dresden-Plauen und die Erneuerung der Eisenbahnbrücken

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Haltepunkt Dresden-Plauen barrierefrei um und erneuert die Eisenbahnbrücken Würzburger Straße, Bienertstraße und Altplauen. Am 8. März beginnt dabei die nächste Bauetappe. Damit der Zugbetrieb auch in künftigen Bauphasen weiterrollen kann, baut die DB ein Umfahrungsgleis auf der Ostseite der Gleise ein. Dieses soll am 2. Mai 2021 in Betrieb genommen werden.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Die Baumaßnahmen führen zu Veränderungen im S-Bahn- und Regionalverkehr. So fallen zwischen dem 8. März 2021 und dem 12. April 2021 sowie zwischen dem 23. und 30. April 2021 montags bis freitags zwischen 8.30 und 14.30 Uhr alle Züge zwischen Dresden Hauptbahnhof und Freital Potschappel aus. Für die S-Bahn S 3 fahren Ersatzbusse zwischen dem Hauptbahnhof und Tharandt, für den Regionalexpress RE 3 und die Regionalbahn RB 30 fahren Busse zwischen dem Hauptbahnhof und Freital-Potschappel. Die RE-Züge halten als Ersatz zusätzlich in Freital-Deuben. Während der weiteren Baumaßnahmen müssen bis Juni 2022 die in den Hauptverkehrszeiten fahrenden zusätzlichen Züge der S 3 entfallen, zudem kommt es zu einigen Änderungen im Fahrplan.

Alle Informationen zu den geänderten Fahrplänen und früheren Abfahrtszeiten der Ersatzbusse erhalten die Fahrgäste unter www.bahn.de und www.mitteldeutsche-regiobahn.de sowie unter www.vvo-online.de.

DB informiert während Bürgersprechstunden zu den Bauarbeiten im Abschnitt Böhlen-Werke–Neukieritzsch im April, Juni und August

Die Deutsche Bahn modernisiert die Eisenbahnstrecke zwischen dem Haltepunkt Böhlen- Werke und Bahnhof Neukieritzsch im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale. Es werden neue Gleise und Bahnsteige, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik, der Elektrotechnik und der Telekommunikation gebaut und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Damit werden auf dem Streckenabschnitt die Voraussetzungen für Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h geschaffen.

Bürgersprechstunden im April, Juni und August
Die Deutsche Bahn steht für Fragen zum Projekt weiterhin im Rahmen von Bürgersprechstunden zur Verfügung. Eine Anmeldung unter 0178-3175224 ist zwingend erforderlich. Diese finden im Gemeindehaus Neukieritzsch (Schulplatz 3, 04575 Neukieritzsch) an folgenden Donnerstagen zwischen 10 Uhr und 13 Uhr statt: 1. April 2021, 10. Juni 2021, 12. August 2021.

Shuttleservice wird wieder aufgenommen
Im Zuge der Erneuerung des Personentunnels in Neukieritzsch hat die DB eine Behelfsbrücke zur Querung der Gleisanlagen eingerichtet. Für Personen mit Mobilitätseinschränkung wurde ein Shuttlebus eingerichtet. Aufgrund der sehr geringen Nachfrage wurde das Serviceangebot vorübergehend eingestellt und wird ab 8. März 2021 werktags zwischen 7 Uhr und 17 Uhr zwischen Alte Poststraße und Markt wieder aufgenommen. Der Bus verkehrt stündlich.

Nacht- und Wochenendarbeiten im März in den Nächten
In den Nächten vom 8. bis 11. März werden jeweils zwischen 22 und 4 Uhr Gleise und Schwellen im Bereich der Ladestraße entladen. Es werden zudem vermehrt Rangierfahren durchgeführt. Hierbei ist mit Lärmbeeinträchtigungen zu rechnen. Zudem sind Arbeiten an diesen Wochenenden erforderlich: 6./7. März, 13./14. März sowie am 20./21. März.

Wochentags ist in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr ein Bürgertelefon für Fragen zum Bauvorhaben unter der Rufnummer 0178-3175224 eingerichtet.

Fragen zum Projekt auch unter ostkorridormitte@deutschebahn.com stellen. Weitere Informationen unter www.ostkorridor.de/mitte.

Dresden

Linie 42 bedient ab Montag Stadtbahntrasse nach Pennrich (Meldung vom: 25.02.2021)

Ab Montag, dem 1. März 2021, 7:00 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 2 und 7 von Kleinzschachwitz beziehungsweise Weixdorf kommend nur bis zur Gleisschleife Wölfnitz. Weiter in Richtung Pennrich geht es mit der Sonderlinie 42, die zwischen Wölfnitz, Gompitz und Pennrich verkehrt. Stadtauswärts kann an der Haltestelle „Julius-Vahlteich-Straße“ umgestiegen werden, stadteinwärts in der Gleisschleife Wölfnitz. Die Fahrpläne der Linien 2, 7 und 42 werden auf einander abgestimmt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 17. Juli 2021. Unterbrochen werden sie nur zu Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt.

Grund der Linienänderung sind Bauarbeiten auf der Stadtbahntrasse zwischen Wölfnitz und Gorbitz. An den Stationen „Kirschenstraße“, „Merianplatz“ und „Schlehenstraße“ werden die abgenutzten Bahnsteige auf Vordermann gebracht. Begonnen wird damit an der Kirschenstraße. Nach dem Umbau sind die Haltestellen auch tauglich für den Einsatz des neuen Stadtbahnwagens. Das erste Neufahrzeug wird zu Probefahrten Ende August in Dresden erwartet. Im Rahmen der Bauarbeiten tauschen die Gleisbauer noch eine verschlissene Weiche auf der Trasse, passen die Gleisgeometrie an und reparieren Schadstellen.

Während der Arbeiten kann immer nur auf einer Seite an der Baustelle vorbeigefahren werden. Eine spezielle Ampel für Straßenbahnen regelt den wechselseitigen Verkehr. Auf der Linie 42 verkehren so genannte Zweirichtungswagen, die auf beiden Seiten Türen zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste haben. So kann im Baustellenbereich unabhängig von der Fahrtrichtung immer auf der jeweils richtigen Seite ausgestiegen werden. Natürlich finden sich an den Bahnsteigen Hinweise, wo die „42“ abfährt. Die vom Straßenbahnhof Gorbitz ausrückenden und in den Bahnhof einrückenden Bahnen können die Baustelle wechselseitig passieren.

In die Umbauten und Reparaturen investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) insgesamt etwas mehr als 750.000 Euro. Der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Dort gibt es keine Einschränkungen.


Solche Fahrzeuge werden auf der Linie 42 zum Einsatz kommen.

Dresden

Ab Montag: Rückkehr zum durchgängigen 10- Minuten-Takt (Meldung vom: 17.02.2021)

Wegen steigender Fahrgastzahlen kehren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab Montag, 22. Februar 2021 jeweils Montag bis Freitag tagsüber wieder zum 10-Minuten-Takt auf allen Straßenbahnlinien und den wichtigsten Buslinien zurück. Auch der Schülerverkehr rollt in Abstimmung mit den betroffenen Schulen.

In der letzten Woche hatten die Marktforscherinnen und Marktforscher rund 300.000 Fahrgäste pro Werktag gezählt. Das sind etwa 30.000 mehr als in den Wochen zuvor. Mit der Öffnung der Kindertagesstätten und Grundschulen sowie der teilweisen Öffnung der weiterführenden Schulen in dieser Woche ist mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage zu rechnen. Im Februar letzten Jahres hatten die DVB allerdings über 600.000 Fahrgäste pro Werktag gezählt. Wie bei der letzten Angebotserweiterung am 1. Februar 2021 angekündigt, haben die DVB den Fahrgastzuwachs weiter beobachtet und bieten nun mit der Rückkehr zum durchgängigen 10-Minuten-Takt ihren Fahrgästen mehr Platz in den Fahrzeugen. So soll Passagieren ein ausreichend sicheren Abstand zu den Mitfahrenden ermöglicht werden.

Abends und nachts fahren die Bahnen und Busse aufgrund geringer Nachfrage noch nicht das übliche Angebot und auch die Verstärkerfahrten auf einzelnen Linien wie der "62" oder die so genannten Studentenshuttles auf der Linie 3 werden bisher nicht benötigt. Gleiches gilt für den typischen Einkaufsverkehr am Sonnabend. Deshalb bleibt es sonnabends noch beim 15-Minuten-Takt.

Die besonderen Hygienemaßnahmen mit intensiver nächtlicher Desinfektion und zusätzlicher mobiler Desinfektion der Fahrzeuge an den Endpunkten werden durch die DVB fortgesetzt. Ebenso der Stopp aller Busse und Straßenbahnen tagsüber an jeder Station und das Öffnen der Türen für einen intensiven Luftaustausch im Wagen.

Genaue Information zu den einzelnen Fahrten finden Fahrgäste auf der DVB-Homepage www.dvb.de. Auskünfte erhält man telefonisch bei der Hotline 0351 – 8571011 oder mobil per Handy-App.

Die DVB-Servicepunkte und das Kundenzentrum bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen.

Sachsen-Anhalt

Fahrplan 2022 im Entwurf: Anregungen der Fahrgäste gefragt (Meldung vom: 15.02.2021)

Die Entwürfe für den Fahrplan 2022 stehen ab sofort im Internet unter www.mein-takt.de. Geplant sind neue S-Bahn-Verbindungen von Halle zur Lutherstadt Eisleben und von Halle-Nietleben nach Leipzig. Die Fahrgäste haben bis 28. Februar 2021 Gelegenheit, sich zu den Zug- und Buslinien des Landesnetzes für die am 12. Dezember 2021 in Kraft tretenden Fahrpläne zu äußern. Die Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA) übt diese Praxis seit über 10 Jahren und konnte so vielfach Fahrgastwünsche berücksichtigen. So wurde zum Beispiel zum Dezember 2020 eine abendliche Angebotslücke zwischen Halle und Halberstadt geschlossen.

Geplante Änderungen im Bahn-Landesnetz sowie Baumaßnahmen 2022 im Überblick:

S-Bahn Halle

Neue Direktverbindungen aus den Stadtteilen Neustadt und Südstadt nach Leipzig: Die S 3 fährt ab Hauptbahnhof künftig weiter nach Halle-Nietleben täglich alle 30 Minuten.

Zwischen Hauptbahnhof und Halle-Trotha pendelt täglich stündlich die S 47 mit Anschluss zur S 5X/S 5 über den Flughafen nach Leipzig.

Neu im S-Bahn-Netz: Halle – Lutherstadt Eisleben
- S-Bahn-Angebot und mehr Verbindungen: Die bisherigen RB-Angebote (RB 75) zwischen Halle (Saale) Hbf und Lutherstadt Eisleben fahren künftig als S 7 (Einzelfahrten bis Sangerhausen)
- Verdopplung des Angebotes am Wochenende: S 7 fährt täglich stündlich
- Aus Richtung Lutherstadt Eisleben werden im Stadtgebiet Halle künftig auch die Stationen Südstadt und Silberhöhe bedient (bislang nur stadtauswärts möglich)

S 3: Sperrung Schkeuditz – Leipzig-Slevogtstraße mit Schienenersatzverkehr 15. April – 10. Juli 2022

Halberstadt – Aschersleben – Könnern <> Leipzig
Anschluss in Halle (Saale) Hbf zwischen RE 4/24 und S 5X wird nach Beendigung baubedingter Fahrzeitverlängerungen künftig wieder in beiden Fahrtrichtungen bahnsteiggleich angeboten

Halle – Merseburg – Weißenfels – Naumburg – Jena / – Erfurt
Baumaßnahmen in den Bahnhöfen Großkorbetha und Bad Kösen sowie im Abschnitt Weißenfels – Naumburg erfordern zu unterschiedlichen Zeiten Fahrplananpassungen und verursachen Ausfälle.
Unter anderem Ausfall der RB 20/RB 25 zwischen Naumburg (Saale) Hbf und Weißenfels im Zeitraum 20. Februar – 15. April 2022

Stendal – Wittenberge
Neuer Haltepunkt Stendal Hochschule: Inbetriebnahme Mitte des Jahres 2022 geplant
Sperrung der Elbbrücke Wittenberge mit Schienenersatzverkehr Osterburg – Wittenberge 29. Januar – 01. April 2022

Magdeburg – Braunschweig
Sperrung Braunschweig Hbf – Schandelah mit Schienenersatzverkehr sowie veränderte Fahrzeiten Schandelah – Magdeburg Hbf vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2022

Geplante wichtige Änderungen im Bus-Landesnetz 2022 im Überblick:

Aufgrund der kürzeren Planungsvorläufe im Busverkehr liegen noch keine fertigen Fahrplanentwürfe vor. Derzeit werden folgende Änderungen geprüft:
Neue Linie X 2 Lutherstadt Wittenberg <> Bad Belzig: Start eines vierjährigen Probebetriebs voraussichtlich ab 10. Mai 2021
131 Merseburg <> Leipzig: Die Linie verkehrt ab dem 1. März 2021 montags bis samstags in der Regel wieder stündlich statt halbstündlich. Grund sind Finanzierungsprobleme bei Projektpartnern, da auch coronabedingt die Nachfrageentwicklung nicht den Erwartungen entsprach.
450 Stolberg <> Berga-Kelbra: soll künftig bereits ab Sangerhausen über Tilleda, Berga-Kelbra und den Stolberger Marktplatz bis nach Breitenstein verkehren
Neue Linie Aken <> Dessau: Derzeit laufen Abstimmungen zur Einführung einer neuen Landeslinie.
844 und 850 Zeitz <> Meuselwitz und Zeitz <> Hohenmölsen: Vorgesehen sind veränderte Linienführungen unter Einbeziehung des Industrieparks Zeitz mit einer zusätzlichen Linie. Geprüft wird eine Durchbindung nach Altenburg in Thüringen.

Naturgemäß können nicht alle Wünsche erfüllt werden. Das Geld ist begrenzt, und an vielen Stellen schränkt auch die Infrastruktur die Möglichkeiten der Fahrplangestaltung ein. Umso wichtiger ist es, die Bedürfnisse der Menschen zu kennen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden können. So tragen jedes Jahr Hinweise und Kritiken zu Verbesserungen im Fahrplan bei.

Erfurt

Seit Samstag fahren alle Bahnen wieder nach Fahrplan. (Meldung vom: 15.02.2021)

Die Linien 1, 3, 4 und 6 fahren auf ihrem regulären Linienweg.

Die Linie 5 fährt seit Samstag Zoopark - Lutherkirche/SWE - Anger - Langer Brücke/Karl-Marx-Platz.

Die Linie 2 fährt P+R Messe - Brühler Garten - Anger (gegenüber Hugendubel) - Domplatz Süd. Es besteht zwischen Busbahnhof und Marcel-Breuer-Ring weiterhin Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrpläne für den SEV gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de

Auf der Linie 2 haben sich die Platten zwischen den Gleisen aufgrund des Frostes gehoben. Diese werden derzeit entfernt. Nach aktueller Lage benötigen wir für das Entfernen der Platten bis Ende dieser Woche. Wir informieren bei Neuigkeiten.

Unsere Bus-Linien fahren schon seit vergangener Woche wieder nach Plan. Nur bei wenigen Bus-Linien können einzelne Haltestellen nicht angefahren werden. Auf unserer Internetseite www.evag-erfurt.de sind alle Linien vermerkt, bei denen es noch Änderungen gibt.

Bitte beachten: Die Linien 9, 51 und 60 fahren im Abendverkehr derzeit noch nicht wieder über den Anger.

Erfurt

Änderungen bei der Linie 2 und Linie 5 ab 13. Februar 2021 (Meldung vom: 12.02.2021)

Wie die Erfurter Verkehrsbetriebe bekannt geben, wird ab 13. Feburar 2021, Betriebsbeginn, der Linienverkehr der Linien 2 und 5 getrennt.

Linie 2: P+R Messe über Brühler Garten - Anger (Haltestelle gegenüber von Hugendubel) - Fischmarkt zum Domplatz.

Zischen Busbahnhof und Marcel-Breuer-Ring besteht weiterhin Schienenersatzverkehr. Eine Prognose wie lange dieser noch andauert, wurde nicht gegeben.

Linie 5: Zoopark – Lutherkirche/SWE – AngerLange Brücke/Karl-Marx Platz.

Mit dieser Trennung können die Abfahrtszeiten an den Dynamischen Fahrgastinformationen und der EVAG-App angezeigt werden.

Immer informiert
Die Internetseite der EVAG ist aktuell – hier können Fahrgäste sich zum Stand von Bus- und Stadtbus-Linien informieren (www.evag-erfurt.de).
Wie in den letzten Tagen informieren die Verkehrsbetriebe dazu auf allen Kanälen – Facebook, Twitter EVAG_direkt, EVAG-App Erfurt mobil.

Erfurt

Stadtverkehr aktuell (Stand: 9.2.2021, 16:445 Uhr) (Meldung vom: 09.02.2021)

Die Kollegen der EVAG sind weiterhin aktiv, um den Nahverkehr wieder zu normalisieren. Die Bus-Linien werden wieder bedient.

Die Buslinie 65 ist vorerst eingestellt, dabei handelt es sich um einen kleinen Quartierbus, der durchs Wohngebiet Am Herrenberg fährt.

Beim Stadtbahnverkehr haben wir den Verkehr erweitern können. In der EVAG-App werden wieder alle Abfahrtszeiten für die Busse angezeigt. Für die Stadtbahnen ist das noch nicht möglich.

Die Linie 1 verkehrt nicht. Durch die Anbindung der Bus-Linie 9 ist das Rieth aber angeschlossen. Die Busse verkehren ab Salinenstraße bis zur Haltestelle Rieth und zurück zum Nordbahnhof und danach weiter wie Linienführung.

Auf der Linie 2 besteht eine Verbindung zwischen P+R-Platz Messe und Anger. Die Bahn fährt weiter über Domplatz bis Europaplatz. Wir haben 15-Minuten-Takt. Zwischen Marcel-Breuer-Ring und Busbahnhof besteht Schienenersatzverkehr. Die Wiederaufnahme des Stadtbahnverkehrs auf diesem Ast wird allerdings noch bis Mitte oder Ende nächster Woche dauern.

Die Linie 3 verkehrt zwischen Urbicher Kreuz und Stadion Ost und Wiesenhügel. Darüber hinaus besteht eine Verbindung zwischen Europaplatz – Domplatz – Anger – P+R-Platz Messe. Die Bahnen verkehren ungefähr im 15-Minuten-Takt.

Die Linie 4 verkehrt nur zwischen Stadion Ost und Wiesenhügel. Zwischen Gothaer Platz und Büropark Airfurt wird Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Die Linien 5 und 6 verkehren aktuell nicht. Zwischen Haltestelle Anger und Haltestelle Riethstraße kann der Pendelverkehr zwischen Europaplatz – Domplatz – Anger – P+R-Platz Messe genutzt werden. Vom Roten Berg kommend empfehlen wir die Bus-Linie 30 bis Rieth und dann die Bus-Linie 9 in Richtung Nordbahnhof und weiter bis Busbahnhof, um in die Stadt zu kommen.

Quelle: Pressemitteilung der EVAG Erfurt

Aktuell

Kollision eines trilex mit LKW in Neusalza-Spremberg (Meldung vom: 09.02.2021)

Am 9. Februar 2021 gegen 13 Uhr kollidierte ein trilex-Zug an einem beschrankten Bahnübergang in Neusalza-Spremberg mit einem LKW.
Personen kamen dabei zum Glück nicht zu Schaden. Beide Fahrzeuge wurden durch den Aufprall stark beschädigt. Polizei, Feuerwehr und die Notfallmanager von trilex und DB sind vor Ort und haben die Untersuchungen zur Unfallursache aufgenommen.

Die Strecke Zittau-Dresden ist derzeit zwischen Ebersbach und Wilthen gesperrt. Es ist damit zu rechnen, dass die Streckensperrung noch bis in die Abendstunden andauert.

Es wurde Busnotverkehr für die Reisenden eingerichtet. Der Triebwagen ist voraussichtlich nicht mehr selbst fahrfähig und muss in die Werkstatt überführt werden. Dort wird in den nächsten Tagen auch die Schadenshöhe ermittelt.

Magdeburg

Ersatzverkehr für Linie 9 zwischen Leipziger Chaussee und Reform (Meldung vom: 04.02.2021)

Wegen Reparaturarbeiten an der Oberleitung der Straßenbahn wird der Streckenabschnitt zwischen Leipziger Chaussee und Reform für die Straßenbahnen der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) gesperrt. Die Linie 9 fährt verkürzt.

Die MVB spannt die Fahrleitung der Straßenbahn im Bereich Planetenweg / Leipziger Chaussee neu und behebt damit einen Unfallschaden aus dem letzten Jahr.

Die Arbeiten finden am Samstag, den 6. Februar 2021 und Sonntag, den 7. Februar 2021 statt.

Die MVB richtet in diesem Zeitraum einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Folgende Linienänderungen werden erforderlich:

Linie 9: Neustädter See – Leipziger Chaussee
Die Linie 9 verkehrt verkürzt und endet bereits an der Haltestelle Leipziger Chaussee.

SEV: Leipziger Ch. – Reform ü. Pallasweg – Leipziger Ch. &
Leipziger Ch. – Reform ü. Kirschweg – Leipziger Ch.


Als Ersatz fahren zwei Buslinien im Ringverkehr zwischen Freibad Süd, Leipziger Chaussee und Reform (Werner-Seelenbinder-Straße).

Fahrgäste mit Zielen entlang der Leipziger Chaussee und Flugplatz können an der Haltestelle (H) Leipziger Chaussee in den SEV umsteigen.

Fahrgäste, die direkt in das Wohngebiet Reform möchten, können bereits an der Haltestelle (H) Freibad Süd in den SEV umsteigen. Die Bushaltestelle befindet sich in Höhe des Eingangs des Freibads.

Fahrweg Schienenersatzverkehr:
Route 1: Freibad Süd – Reform (W.-Seelenbinder-Str.) – Salbker Chaussee – Flugplatz - Leipziger Chaussee – Freibad Süd

Route 2: Freibad Süd – Leipziger Chaussee - Flugplatz – Salbker Chaussee – Reform (W.-Seelenbinder-Str.) – Freibad Süd

Die Busse bedienen alle Ersatzhaltestellen auf der Leipziger Chaussee am Straßenrand. Es werden alle Unterwegshaltestellen bedient. Zusätzlich werden Ersatzhaltestellen im Neptunweg eingerichtet.

Die Straßenbahnhaltestellen Merkurweg, Bördepark-Ost und Endstelle Reform können nicht bedient werden.

Erfurt

EVAG erweitert Fahrplanangebot zum 8. Februar 2021 (Meldung vom: 03.02.2021)

Das Schulverwaltungsamt hat mitgeteilt, dass ab der kommenden Woche wieder mit höheren Schülerzahlen in Notbetreuung und Präsenzunterricht zu rechnen ist.
Um die Beförderung sicher stellen zu können, wird ab dem 8. Februar 2021 montags bis freitags bei der Stadtbahn der 10-Minuten-Takt wieder aufgenommen. Da noch nicht alle Schulen und Kitas wieder geöffnet haben, kommen vorerst auf den Stadtbahn-Linien 2, 4 und 5 in den sogenannten Morgenspitzen keine zusätzlichen Fahrten zur Verdichtung zum Einsatz. Sollten hier Änderungen notwendig werden – die EVAG analysiert die Fahrgastzahlen täglich – wird der Fahrplan umgehend angepasst, spätestens, wenn alle Schüler wieder zur Schule dürfen.

Auch im Busverkehr wird der Standardschulfahrplan wieder aufgenommen. Dennoch ist der Erfurter ÖPNV noch ein kleines Stück von der Normalität entfernt: So bleibt es an Freitagen im Abend- und Nachtverkehr ab 22:00 Uhr vorerst bei den derzeitigen Reduzierungen im Fahrplanangebot bei Bus und Bahn. Samstags gilt ebenfalls der reguläre Fahrplan. Ab 22:00 Uhr gibt es aber auch hier ein eingeschränktes Angebot.

Fahrgäste finden ab Ende der Woche im Internet unter www.evag-erfurt.de die Fahrpläne, auch die EVAG-App „Erfurt mobil“ bietet alle Informationen auf einen Blick. Wer die Fahrpläne nicht online abrufen kann, wendet sich bitte an das Service-Telefon 0361 19449. Die Mitarbeiter geben gern Auskunft.


Dresden

Größeres Platzangebot für mehr Abstand und bessere Verteilung (Meldung vom: 28.01.2021)

Ab Montag, dem 1. Februar 2021, verdichten die DVB wochentags in der Hauptverkehrszeit von 6:45 Uhr bis 8:30 Uhr sowie 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr ihre Linien 2, 3, 7, 41, EV11, 61, 62 und 65 auf einen Zehn-Minuten-Takt. Ebenso werden in dieser Zeit zusätzliche Fahrten auf der Linie 4 auf dem Abschnitt zwischen Tolkewitz und Radebeul Ost sowie der Linie 64 zwischen Kaditz und Striesen angeboten. Alle anderen Linien verkehren weiter wie bisher.

„Über die in den Fahrzeugen vorhandenen Fahrgastzählsysteme haben wir einen präzisen Überblick über die Auslastung unserer Fahrzeuge. Mit den Zusatzfahrten vergrößern wir die Platzkapazität genau dort, wo wir in den Spitzenzeiten zuletzt noch höhere Fahrgastzahlen registriert haben.“, so DVB-Vorstand für Betrieb und Personal Lars Seiffert.

Aktuell sind werktäglich rund 260 Tausend Fahrgäste im DVB-Liniennetz unterwegs. Vor der Covid-Pandemie waren es mehr als 600 Tausend Passagiere pro Tag. Dennoch offenbarten die Zählungen bei einigen Fahrten im Berufsverkehr eine Auslastung, die den Empfehlungen der Politik nach Wahrung größtmöglicher Abstände auch im ÖPNV noch nicht vollends entsprachen. Durch die jetzt zusätzlich angebotenen Fahrten haben die Fahrgäste vor allem auf den notwendigen Wegen von und zur Arbeit mehr Platz in den Wagen und können sich besser separieren.

„Wir sehen die unverändert großen Unsicherheiten bei der Entwicklung der Pandemie. Die klare Aufforderung von Bund und Freistaat Sachsen geht dahin, derzeit alles für eine Reduzierung von Kontakten zu unternehmen. Wir folgen mit unserer Angebotserweiterung den Erwartungen der Politik, zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beizutragen und noch mehr Platz in unseren Fahrzeugen anzubieten“, erläutert DVB-Vorstand für Finanzen und Technik Andreas Hemmersbach die Entscheidung. „Damit verbunden ist aber auch die Hoffnung auf eine finanzielle Kompensation der dadurch notwendigen Aufwendungen.“

Die besonderen Hygienemaßnahmen wie die intensive nächtliche Desinfektion und die zusätzliche mobile Desinfektion der Fahrzeuge an den Endpunkten wird durch die DVB fortgeführt. Ebenso bleibt der Stopp aller Busse und Straßenbahnen tagsüber an jeder Station und das Öffnen der Türen für einen intensiven Luftaustausch im Wagen. Zudem besteht seit dem 28. Januar die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske auch im ÖPNV.

Genaue Information zu den einzelnen Fahrten finden Fahrgäste auf der DVB-Homepage www.dvb.de sowie der Handy-App m.dvb.de. Telefonische Auskünfte erhält man bei der Hotline 0351 – 8571011. Die DVB-Servicepunkte und das Kundenzentrum müssen aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin geschlossen bleiben.

Dresden

Letztes Nadelöhr auf Linie 2 wird beseitigt / Ab Montag Gleisbauarbeiten auf der Steinbacher Straße (Meldung vom: 21.01.2021)

Am Montag, dem 25. Januar 2021, 4:00 Uhr beginnen auf der Steinbacher Straße zwischen den Haltestellen „Chamissostraße“ und „Hebbelplatz“ Gleisbauarbeiten der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Gemeinsam mit der Stadt Dresden und Versorgungsunternehmen werden dort bis voraussichtlich 31. Juli 2021 Schienen und Fahrbahndecken sowie der unterirdische Kanal des Weidigtbaches erneuert. Gleichzeitig wird damit das letzte Nadelöhr für den Einsatz der neuen Stadtbahnwagen auf der Linie 2 beseitigt.

Umleitung für Linien 2, 6 und 11

Um die Durchlassfähigkeit der Kesselsdorfer Straße während der Bauzeit trotz der dann zusätzlich verkehrenden Linie 2 zu gewährleisten, haben die DVB-Planer die Baulinien 41 und 46 eingeführt. Dafür entfallen die Linien 6 und 11. Die „41“ kommt vom Waldschlößchen und endet an der „Cottaer Straße“. Anschließend wenden die Züge im Logistikzentrum an der Semmelweisstraße. Dafür werden Zweirichtungsfahrzeuge, also Bahnen mit einer Fahrerkabine auf jeder Seite, benötigt. Diese verkehren wegen der Bauarbeiten an der Wilhelminenstraße auf der Linie 11 und werden jetzt mit dem Streckenteil der Linie 6 zur Cottaer Straße verknüpft. Die „46“ übernimmt die anderen Abschnitte der „6“ und „11“.


Ab Montag ergeben sich daher folgende Umleitungen im DVB-Liniennetz:

Linie 2:Umleitung zwischen den Haltestellen „Cottaer Straße“ und „Amalie-Dietrich-Platz“ über Tharandter Straße, Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße.

Linien 6 und 11:Entfallen. Sie werden durch die Linien 41 und 46 ersetzt.

Linie 41:Verkehrt vom Waldschlößchen (Anschluss an EV Linie 11) über Bahnhof Neustadt, Marienbrücke, Bahnhof Mitte zur Haltestelle „Cottaer Straße“.

Linie 46:Fährt von Niedersedlitz wie die Linie 6 über Schillerplatz, Albertplatz, Bahnhof Neustadt, Marienbrücke und weiter wie die Linie 11 über Postplatz, Hauptbahnhof Nord, Lennéplatz nach Zschertnitz.

EV2: Als Ersatzverkehr für die Linie 2 verkehren Busse von der Haltestelle „Cottaer Straße“ über Pennricher Straße und Cotta zum „Amalie-Dietrich-Platz“


Linie 2 wird wieder zur Pilotlinie

Als Mitte der 1990er Jahre die Linie 2 zur Pilotlinie avancierte, ging es um eine beispielhafte Stadtbahnlinie mit hohem Anteil eigener Gleistrassen. Durch den geplanten Einsatz der neuen breiteren Stadtbahnwagen könnte die Linie 2 erneut zur Pilotlinie werden. Allerdings müssen dafür noch die fehlenden 615 Meter Gleis auf der Steinbacher Straße, die zuletzt 1998 und damit vor über 20 Jahren erneuert wurden, etwas auseinanderrücken. Unter der stadteinwärts gelegenen Fahrbahn baut die Stadtentwässerung Dresden außerdem einen leistungsfähigeren Abwasserkanal ein, die DREWAG zieht dort neue Leitungen. Besondere technische Herausforderung ist die Kanalerneuerung des unterirdisch kreuzenden Weidigtbaches. Zur besseren Stromversorgung der Straßenbahn erhält der Abschnitt im Bereich des Hebbelplatzes neue Bahnstromkabel und neuen Fahrdraht. Die öffentliche Beleuchtung wird an den vorhandenen Masten modernisiert. Außerdem werden die Stationen „Chamissostraße“ und „Hebbelplatz“ an die Maße des neuen Stadtbahnwagens angepasst. Der Straßenbau findet von Bordstein zu Bordstein statt. Die Bäume entlang der Steinbacher Straße bleiben erhalten, ihre Stämme bekommen vor Baubeginn einen Schutz. Die Kosten für die Baustelle belaufen sich für die DVB auf insgesamt 3,6 Millionen Euro, der Freistaat Sachsen beteiligt sich daran mit rund zwei Millionen Euro.

Kein Durchgangsverkehr auf Steinbacher Straße

Während der Bauarbeiten ist die Steinbacher Straße zwischen Hölderlinstraße und Hebbelplatz für den Durchgangsverkehr gesperrt. Einseitige Zufahrten für Rettungsfahrzeuge und Anwohner bleiben immer offen. Allerdings können Autos nicht mehr auf der Steinbacher Straße, sondern nur in der Umgebung geparkt werden.

Der Autoverkehr wird stadtauswärts über Hölderlinstraße und Weidenthalstraße umgeleitet, stadteinwärts geht es über Grillparzer Straße, Leutewitzer Straße, Lübecker Straße und Rudolf-Renner-Straße. Zu diesem Zweck wurden die notwendigen Abschnitte der Umleitungsstrecken bereits 2020 ertüchtigt.






Erfurt

Schienenersatzverkehr auf den Stadtbahnlinien 3 und 4 (Meldung vom: 15.01.2021)

Aufgrund von Gleisarbeiten in der Kranichfelder Straße kommt es im Januar in den Nachtstunden zu Einschränkungen auf den Stadtbahnlinien 3 und 4. Die Schweiß- und Schleifarbeiten erfolgen in den Nächten vom 20. bis zum 23. Januar sowie vom 25. bis 30. Januar jeweils zwischen 20:20 Uhr und 4:20 Uhr. Fahrgäste und Anwohner werden um Verständnis gebeten.

In diesen Zeiträumen verkehren die Stadtbahnlinien 3 und 4 nur bis Haltestelle Stadion Ost, die als Umsteigepunkt zwischen Stadtbahn und Schienenersatzverkehr fungiert. Die Busse fahren zwischen
Stadion Ost und Urbicher Kreuz über Wiesenhügel in beide Fahrtrichtungen. Für die Stadtbahnhaltestellen Melchendorf, Melchendorfer Markt, Drosselberg und Katholisches Krankenhaus werden Ersatzhaltestellen angefahren.

Die Baufahrpläne sind ab 18. Januar im Internet unter www.evag-erfurt.de und in der EVAG-App „Erfurt Mobil“ zu finden. Auch an den Haltestellen wird informiert, über Aushänge und Laufschriften.

Sachsen

Eine Karte für die Eisenbahn in ganz Sachsen (Meldung vom: 12.01.2021)

Verkehrsverbünde bieten Überblick für den gesamten Freistaat

Die fünf sächsischen Verkehrsverbünde haben ihren gemeinsamen Schienennetzplan auf den neuesten Stand gebracht. „Eisenbahnen in Sachsen“ bietet einen Überblick über alle Bahn-Strecken im Freistaat sowie Informationen zu Tarifen und Kontaktmöglichkeiten. Die kompakte Karte ist ab sofort bei allen Verkehrsverbünden und den Servicestellen kostenfrei erhältlich und hängt an Bahnhöfen und in den Zügen aus.

Auf der Rückseite der Karte finden sich Informationen zu den Verkehrsverbünden und Hinweise zu günstigen Tickets. Auf der Karte zeigen die Verbünde wofür sie stehen und was ihre Aufgabe ist: Busse und Bahnen in ihren Gebieten besser zu verknüpfen und mit einem Ticket alles fahren zu können. Für Fahrten durch den ganzen Freistaat gibt es eine Auswahl an Fahrkarten, die kurz erläutert wird. Für umfassende Informationen sind alle Kontaktdaten der Unternehmen und Verbünde angegeben. So wird das Umsteigen auf Bus und Bahn in ganz Sachsen einfacher und übersichtlicher, denn auf den Gleisen ist es bunt geworden: Heute sind in Sachsen 14 Bahngesellschaften unterwegs. Von A wie Abellio über D wie DB Regio bis V wie Vogtlandbahn.

Die Eisenbahn-Karte unterstreicht die enge Zusammenarbeit der Verbünde: Neben der Netzkarte kooperieren die Verbünde beim landesweiten AzubiTicket, den SchülerFreizeitTickets und FerienTickets sowie bei der Vermarktung der PlusBus-Linien. Zudem entwickelt das, beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) angesiedelte, Kompetenzcenter Sachsentarif in enger Zusammenarbeit aller Verbünde und dem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) einen einheitlichen Dach-Tarif für ganz Sachsen.

Alle Informationen zu Fahrplänen und Tarifen gibt es bei den sächsischen Verkehrsverbünden und Bahnen und im Internet unter www.mdv.de, www.vms.de, www.vvo-online.de, www.vogtlandauskunft.de und www.zvon.de.

Magdeburg

Eröffnung Waschauer Straße (Meldung vom: 15.12.2020)

Nur 5 Minuten von Warschau nach Wien: MVB nimmt neue Straßenbahnstrecke in Betrieb

Ab morgen rollt’s: Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) nimmt die Neubaustrecke Warschauer Straße – Raiffeisenstraße in Betrieb. Damit ist die Straßenbahnquerspange von Europa-, West- und Südring, Wiener Straße und Warschauer Straße geschlossen.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, dem MVB-Aufsichtsratsvorsitzenden und Bürgermeister und Beigeordneten für Finanzen und Vermögen Klaus Zimmermann, sowie dem Intendanten Michael Kempchenvom Puppentheater Magdeburg, hat MVB-Geschäftsführerin Birgit Münster-Rendel die Bedeutung des Lückenschlusses im Straßenbahnnetz an der neuen Straßenbahnhaltestelle S-Bahnhof Buckau / Puppentheater anlässlich der Inbetriebnahme der Straßenbahnneubaustrecke gewürdigt.

Dr. Lutz Trümper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, dazu: „Die Straßenbahnneubaustrecke durch die Warschauer Straße und Raiffeisenstraße ist ein herausragendes Verkehrsprojekt. Mit ihr ist die langgehegte Idee, eine starke Ost-West-Verbindung mit der Straßenbahn zu schaffen, Wirklichkeit geworden. Die Stadtteile rücken näher zueinander und ein weiterer Schritt in Richtung Mobilitätswende in Magdeburg ist geschafft. Gleichzeitig können sich auch die Anwohner über die sanierten Straßenzüge mit modernen Verkehrsanlagen freuen. Ich bin mir sicher, dass viele Bürgerinnen und Bürger von der neuen Trasse begeistert sein werden.“

Die neue Straßenbahntrasse schließt eine Lücke im Magdeburger Straßenbahnnetz und verbindet die bestehenden Strecken in der Leipziger Straße und in der Schönebecker Straße miteinander. Zudem ist die Trasse die direkte Verlängerung vom Europa-, West-, Südring sowie Wiener Straße und damit wichtiger Teil der Ost-West-Querverbindung der Straßenbahn.

Birgit Münster-Rendel, Geschäftsführerin der MVB, sagt: „Ab sofort ist unser Straßenbahnnetz noch dichter. Ich danke allen Projektbeteiligten, vom Bauarbeiter über Planer bis zum Ingenieur, für die herausragenden Leistungen. Ich bedanke mich auch beim Bund und beim Land Sachsen-Anhalt, die den Netzausbau finanziell fördern – ohne diese Förderung wäre es nicht möglich, die Verkehrswende voranzubringen. Ich lade alle Magdeburgerinnen und Magdeburger ein, die neue Strecke zu testen und sich selbst ein Bild zu machen, wie wenig Zeit die Straßenbahnen von der Warschauer Straße zur Wiener Straße bis zum Südring benötigen“.

Klaus Zimmermann, Aufsichtsratsvorsitzender der MVB und Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen der Landeshauptstadt Magdeburg erinnert an die Strapazen, die mit Bauarbeiten einhergehen: „Mit dem heutigen Tag ist ein großer Kraftakt geschafft. Mit dem wichtigen Streckenausbau für die Straßenbahn können gleichzeitig bedeutende Verbindungen für alle Verkehrsteilnehmer wieder freigegeben werden. Auch wenn noch nicht alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, tritt eine spürbare Erleichterung ein“.

Michael Kempchen, Intendant des Puppentheaters Magdeburg, stimmt zu: „Trotz erheblicher Probleme in den vergangenen Monaten, freue ich mich, dass die Baumaßnahmen im Zeitrahmen geblieben sind und wir nun eine moderne Verkehrsanbindung und eine eigene Straßenbahnhaltestelle vor unserer Haustür haben. Gerne hätten wir schon jetzt die ersten Besucherinnen und Besucher, die mit der Straßenbahn zu uns gekommen wären, begrüßt. Da wir aber aufgrund der aktuellen Situation nicht öffnen können, grüßt heute nur der kleine Häwelmann und Puppenspielerin Luisa Grüning, die ansonsten jetzt eigentlich jetzt auf der Bühne stehen sollten.“

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, der aufgrund der Corona-Situation der Streckeneröffnung nicht beiwohnen konnte, schickt Grußworte und lobt das Projekt: „Die MVB investiert nachhaltig in die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger. Ich bin mir sicher, dass die neue Strecke dazu beitragen wird, noch mehr Menschen zum Umsteigen auf Bus und Bahn zu bewegen.“


Waren bei der Inbetriebnahme dabei: v. l. n. r.: Klaus Zimmermann, Birgit Münster-Rendel, Michael Kempchen, Puppenspielerin Luisa Grüning, Dr. Lutz Trümper


Die neue Strecke im Überblick
Die Neubaustrecke ist der 7. Bauabschnitt des Gesamtprojekts „2. Nord-Süd-Verbindung für die Straßenbahn“. Mit der 1,1 km langen Straßenbahntrasse durch die Warschauer Straße und Raiffeisenstraße ist die Querspange im Straßenbahnnetz geschlossen. Gleichzeitig wurde und wird auf 500 Metern Länge die bestehende Straßenbahnstrecke in der Schönebecker Straße grundhaft ausgebaut und modernisiert. Ein Teilstück, zwischen den Kreuzungen Warschauer Straße und Benediktiner Straße, befindet sich derzeit noch im Bau.

Den Zugang zur Straßenbahn ermöglichen drei neue, barrierefreie Haltestellen: Budenbergstraße, S-Bahnhof Buckau / Puppentheater und Dodendorfer Straße. Die vierte Haltestelle, Benediktinerstraße, wird noch im Zuge des ausstehenden Baus des letzten Abschnitts auf der Schönebecker Straße realisiert. Alle Haltestellen wurden mit modernen Fahrgastinformationssystemen ausgestattet, sodass die nächsten Abfahrten in Echtzeit dargestellt werden. Außerdem haben alle Haltestellen ein Wartehäuschen mit Sitzgelegenheit erhalten.

Die Straßenbahngleise wurden größtenteils vom Autoverkehr separiert, damit die Bahnen störungsfrei und unabhängig fahren können. Auch die Umwelt wurde beim Bau der neuen Trasse nicht vernachlässigt: Das verlegte Rasengleis sieht nicht nur optisch ansprechend aus, sondern verbessert auch das Mikroklima vor Ort und soll die Geräuschemissionen verringern.



Auf Abschnitten, bei denen aus Platzgründen der Autoverkehr die Straßenbahnspur mit nutzt, soll die Straßenbahn durch eine besondere Signalisierung beschleunigt werden und die Pulkführerschaft vor dem Individualverkehr übernehmen.

Im Zuge des Baus der Straßenbahnstrecke wurden komplette Straßenräume umgestaltet und dabei neue Fuß- und Radwege angelegt. Weiterhin wurden gemeinsam mit den Städtischen Werken zudem wichtige Versorgungsleitungen verlegt und erneuert.

Am Buckauer Bahnhof ist eine neue Schnittstelle zwischen Eisenbahnregionalverkehr und innerstädtischen Nahverkehr entstanden. Die barrierefreie Straßenbahnhaltestelle liegt direkt am Bahnhof und ermöglicht so auf kurzen Wegen ein Umsteigen der Fahrgäste zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern.

Ab dem 16. Dezember 2020 wird zunächst die Straßenbahnlinie 2 die Neubaustrecke befahren. Sie ist zwischen Alte Neustadt und Westerhüsen unterwegs. Somit sind direkte Verbindungen in Richtung Buckau, aber auch in Richtung Sudenburg, Hasselbachplatz und Innenstadt möglich. Sie ersetzt die Buslinien 52 und 54, die bisher über die Warschauer Straße und Raiffeisenstraße verkehrten. Sie erhalten im Rahmen der Netzumstellung neue Endpunkte.

Der noch ausstehendende Bauabschnitt auf der Schönebecker Straße zwischen Warschauer Straße und Benediktinestraße wird in zwei Teilabschnitten realisiert, damit eine Zuwegung für die Anwohner gegeben ist. Der Bau neuer Versorgungsleitungen, neuer Gleise, einer neuen Haltestelle sowie neuer Fuß- und Radwege ist bis Ende 2021 vorgesehen. Bis dahin bleibt dieser Bereich für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Warschauer Straße und Dodendorfer Straße.

Ab Mittwoch ist der Autoverkehr sowohl auf der Schönebecker Straße zwischen Buckauer Engpass und Warschauer Straße, als auch in der Warschauer Straße in beiden Richtungen wieder freigegeben.

Insgesamt werden 38,7 Millionen Euro investiert, wovon 29,1 Millionen Euro durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt übernommen werden.

Quelle: Pressemitteilung MVB

Dresden

Die Karosserie des ersten neuen Stadtbahnwagens für Dresden entsteht (Meldung vom: 09.12.2020)

Im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer und dem Leiter der Nahverkehrssparte bei Bombardier Deutschland Dirk Wunderlich nahmen die Vorstände der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) Andreas Hemmersbach und Lars Seiffert heute den Rohbau der Wagenkastenteile des ersten neuen Stadtbahnwagens für Dresden ab. Im August dieses Jahres hatte Bombardier Transportation im Werk Görlitz mit dem Bau des ersten Fahrzeuges begonnen.

„Die Kollegen von Bombardier leisten eine hervorragende Arbeit, davon durfte ich mich heute persönlich überzeugen“, freut sich DVB-Vorstand Andreas Hemmersbach. Sein Kollege Lars Seiffert erweitert das Lob: „Trotz aller Schwierigkeiten durch die Pandemie kommt das für uns sehr wichtige Projekt der neuen Stadtbahnwagen gut voran. Auch dank des großen persönlichen Einsatzes der Schienenfahrzeugspezialisten von Bombardier und DVB.“ Gemeinsam mit den Projektleitern haben sie die Qualität der ersten Wagenkastenmodule geprüft und abgenommen. Insgesamt fertigt Bombardier Transportation 30 neue Straßenbahnfahrzeuge für Dresden. An der Neiße entstehen zunächst die Rohbauten der Karosserie. Der Innenausbau findet ab Februar 2021 im Bautzner Werk statt.

Die neue Stadtbahn trägt die Typenbezeichnung NGT DX DD. Dabei steht NGT für Niederflurgelenktriebwagen, DX für Drehgestellfahrzeug mit zehn Achsen und DD für Dresden. Das Fahrzeug besteht aus fünf, mit Gelenken beweglich miteinander verbundenen Wagenkastenmodulen. Der Rohbau eines Moduls setzt sich aus dem Untergestell, den Seitenwänden und dem Dach zusammen. Die Endmodule werden noch mit den Kopfteilen komplettiert.

Diese Hauptbaugruppen werden im Görlitzer Bombardier-Werk zusammengesetzt und verschweißt. Zunächst kommen die Köpfe und Seitenwände auf das Untergestell, dann folgt das Dach. Wenn alles richtig sitzt, werden die Teile miteinander verschweißt und durch Wärme gerichtet. Zusätzlich bringen die Schweißer Halterungen an, die später zum Befestigen von Kabeln, Leitungen, Haltestangen, Sitzen etc. dienen. Um sicherzustellen, dass alle Maße den Vorgaben und die Schweißnähte der notwendigen Qualität entsprechen, werden die Wagenkästen sorgfältig inspiziert und vermessen. Besonders die Schweißnähte prüfen die Monteure akribisch. Einige werden sogar mit einem Röntgengerät untersucht und von Experten bewertet.


Monteure von Bombardier bei der Montage des neuen Dresdner Stadtbahnwagens


Das Untergestell wird aus rostträgem, sogenanntem wetterfestem Stahl gefertigt. Dach und Seitenwände entstehen aus nichtrostendem Stahl. Während der Kopf und dessen Einzelteile im Görlitzer Werk geschnitten, gekantet, entgratet und zusammengeschweißt werden, entstehen die Dachteile und Seitenwände in Bautzen und werden von dort nach Görlitz geliefert.

Anlieferung im August 2021 geplant
Die erste neue Stadtbahn soll im August 2021 in Dresden eintreffen. Nach der Inbetriebnahme und diversen Probefahrten im Netz wird voraussichtlich im Dezember 2021 der Probebetrieb mit Fahrgästen starten. Ab 2022 soll alle drei Wochen ein neuer Stadtbahnwagen nach Dresden geliefert werden und nach einer kurzen Inbetriebnahmephase in den Linieneinsatz kommen. Bis Herbst 2023 sollen allen neuen Stadtbahnen an die DVB ausgeliefert sein.

Die ersten zwölf neuen Stadtbahnen werden auf der Linie 2 zwischen Kleinzschachwitz und Gorbitz eingesetzt. Sobald die Großenhainer Straße ausgebaut ist, können die folgenden elf Fahrzeuge dann auf der Linie 3 zwischen Wilder Mann und Coschütz fahren. Die beiden Linien gehören zu den nachfragestärksten im DVB-Netz. Mittelfristig besteht mit dem Einsatz auf der Linie 1 eine weitere Option für den Einsatz der neuen Wagen.

Der NGT DX DD ist mehr als 43 Meter lang und 2,65 Meter breit. Damit ist er 35 Zentimeter breiter als die bisherigen Dresdner Fahrzeuge. Im neuen Stadtbahnwagen finden bis zu 290 Passagiere Platz. Das sind 30 mehr als in unserem längsten Fahrzeug, dem NGT D12 DD. Der Wagenkasten lädt oberhalb der Bahnsteigkante aus, sodass keine Station umgebaut werden muss. Dafür benötigen die Neufahrzeuge mehr Platz zwischen den Gleisen um berührungsfrei aneinander vorbeizukommen. Beinahe 80 Prozent des DVB-Gleisnetzes sind bereits für die breiteren Bahnen vorbereitet. Für den Einsatz auf der Linie 7 müssen die DVB noch auf den Ausbau der Königsbrücker Straße sowie von Teilen der Kesselsdorfer Straße und Königsbrücker Landstraße warten. Die „7“ ist die meistgenutzte Dresdner Straßenbahnlinie.

Bürgerwünsche eingeflossen
Im Januar 2020 hatten sich rund 16.000 Besucherinnen und Besucher ein Bild vom dem 1:1-Modell der neuen Stadtbahn im Verkehrsmuseum gemacht. Dabei notierte die DVB-Marktforschung rund 2.000 Meinungen der Bürgerinnen und Bürger. Fast alle fanden die neue Bahn gut. Einige häufig geäußerte Änderungswünsche führten zu Anpassungen bei der Innenraumausstattung, zum Beispiel bei der Auswahl der Sitze.

Im August 2019 hatte die DVB den Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation mit dem Bau der neuen Stadtbahnen beauftragt. Die Kosten pro Fahrzeug belaufen sich auf etwa 4,2 Millionen Euro. Das gesamte Investitionsvolumen einschließlich Herstellung, Service und langfristiger Wartung beträgt rund 197 Millionen Euro. Für den Kauf der Stadtbahnen reicht der Freistaat Sachsen 102,8 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) an die DVB aus.


v.l.n.r.: Carsten Liebig (Standortleiter Bombardier Görlitz bis Ende 2020), Dirk Wunderlich (Leiter Nahverkehrssparte Bombardier Deutschland), Michael Barke (Fa. Bahntechnik Görlitz – Zulieferfirma), Octavian Ursu (Oberbürgermeister Görlitz/CDU), Michael Kretschmer (Ministerpräsident Sachsen), Robert Heuser (Standortleiter Bombardier Görlitz ab 2021), Andreas Hemmersbach (Vorstand Finanzen und Technik Dresdner Verkehrsbetriebe AG), Lars Seiffert (Vorstand Betrieb und Personal Dresdner Verkehrsbetriebe AG)

Berlin

Eröffnung U5 zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof (Meldung vom: 04.12.2020)

Alle guten Dinge sind drei, so könnte man die dritte Verbindung vom Alexanderplatz zum Hauptbahnhof auf der Schiene nennen. Die erste Verbindung ist die Stadtbahn (S-Bahn und Regionalverkehr), die zweite Verbindung die Straßenbahn und als dritte Verbindung die U-Bahn mit der Linie U5.

Mit 2,2 Kilometern neuer Tunnelstrecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor ist die Lücke zwischen „alter“ U5 und der 2009 in Betrieb genommenen U55 nun geschlossen. Im Ergebnis steht die neue, längere U5. Drei neue U-Bahnhöfe, von denen der Bahnhof Museumsinsel noch bis Sommer 2021 ohne Halt durchfahren wird, bieten noch besseren Zugang zu Berlins historischer Mitte. Die BVG erwartet auf dem neuen Abschnitt täglich rund 155.000 Fahrgäste, die unter anderem von einer zusätzlichen Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs sowie einer neuen Direktverbindung aus dem Osten Berlins in die Innenstadt profitieren.
Die Bahnhöfe heißen Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die Bahnhöfe Brandenburger Tor, Bundestag und Hauptbahnhof wurden bereits 2009 eröffnet und bis März 2020 als Linie U55 betrieben.

Bilder der BVG von den Bahnhöfen und der Eröffnung finden Sie in
unserer Sondergalerie Eröffnung U5.


Gruppenfoto auf dem Bahnhof Unter den Linden.


Magdeburg

Weichenreparatur am Hasselbachplatz (Meldung vom: 03.12.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) repariert am Hasselbachplatz eine Straßenbahnweiche. Am Sonntagvormittag müssen daher die Straßenbahnlinien 5, 9 und 10 umgeleitet werden.

Eine Weiche am Gleiskreuz Hasselbachplatz muss erneuert werden. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass die Weichenzunge ersetzt werden muss. Die Bauarbeiten finden unter fließendem Verkehr statt.
Am Sonntag, 6. Dezember 2020, muss dann für den Einbau der neuen Weichenzunge der Straßenbahnverkehr in der Hallischen Straße unterbrochen werden.

Änderung der Linienführung am Sonntag, 6. Dezember von 6 Uhr bis 12 Uhr

Linie 5: Klinikum Olvenstedt – Messegelände
Die Straßenbahnlinie 5 wird zwischen den Haltestellen (H) Albert-Vater-Straße und (H) Alter Markt über Olvenstedter Platz und Hauptbahnhof umgeleitet.

Als Ersatz in Richtung Südring können die Straßenbahnlinien 1 und 9 genutzt werden.

Linie 9: Neustädter See - Reform

Die Straßenbahnlinie 9 wird zwischen den Haltestellen (H) Alter Markt und (H) Halberstädter Straße über Hauptbahnhof, Olvenstedter Platz, Westring und Südring umgeleitet.

Die Haltestellen (H) Goldschmiedebrücke, (H) Leiterstraße, (H) Domplatz/Volksbank und (H) Hasselbachplatz entfallen.
Zum Erreichen dieser Haltestellen kann ab Alter Markt die Straßenbahnlinie 2 genutzt werden.

Linie 10: Barleber See – Buckau

Die Straßenbahnlinie 10 wird ab Haltestelle (H) Hasselbachplatz nach Buckau umgeleitet.

Als Ersatz in Richtung Sudenburg kann ab Alter Markt die Straßenbahnlinie 1 genutzt werden.

Magdeburg

Vorbereitung für neue Strecke: Schienenersatzverkehr auf der Linie 2 für sechs Tage (Meldung vom: 30.11.2020)

Mitte Dezember ist es soweit: Die Magdeburger Verkehrsbetriebe nehmen die neue Straßenbahnstrecke in der Raiffeisenstraße und Warschauer Straße in Betrieb. Zum Anschluss der Trasse muss der Straßenbahnverkehr der Linie 2 für sechs Tage unterbrochen werden.

Ab Mittwoch, den 16. Dezember werden erstmals planmäßig Straßenbahnen über die neue Trasse rollen. Um die Strecke mit einem Gleisdreieck an der Schönebecker Straße / Warschauer Straße an das bestehende Netz anzuschließen, ist eine sechstägige Sperrung notwendig. Vom 10. bis 15. Dezember kommt es daher in Buckau zu Veränderungen.

Änderung der Linienführung vom 10.12.2020 bis zum 15.12.2020:
Westerhüsen – Buckau und Alte Neustadt - Südring

Die Straßenbahnlinie 2 wird in zwei Hälften geteilt. Im Süden fährt sie zwischen Westerhüsen und Buckau, im Norden zwischen Alte Neustadt und Südring über Leipziger Straße und Wiener Straße.

Zwischen Hasselbachplatz und Buckau wird mit den Linien 42 und 43 ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Westerhüsen – Neustädter See
Die Straßenbahnlinie 8 wird eingestellt.

Schienenersatzverkehr Hasselbachplatz – Buckau / Wasserwerk
Als Ersatz für die Verbindung der Linie 2 in die Innenstadt bzw. aus der Innenstadt nach Buckau und Westerhüsen wird die Linie 42 eingerichtet.

Die Linie 42 fährt über Schanzenweg, Salbker Straße, Leipziger Straße, Raiffeisenstraße, Freie Straße, Erich-Weinert-Straße, Planckstraße. In Richtung Buckau verkehrt die Linie 42 über Schönebecker Straße, Porsestraße. Auf dem Linienweg werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Die Haltestellen (H) Neue Straße, (H) Thiemstraße und (H) Warschauer Straße können nicht bedient werden.

Umstieg zu den Straßenbahnlinien bereits an den Haltestellen entlang der Leipziger Straße möglich oder am Hasselbachplatz

Schienenersatzverkehr Buckau / Wasserwerk - Porsestraße
Linie 43 (Ersatzlinie für Verbindungen im Buckauer Kiez.)

Wegen beengter Straßenverhältnisse können nur Kleinbusse eingesetzt werden.

Fährt über Schönebecker Straße, Thiemstraße und Coquistraße und bedient dabei die Haltestellen (H) Neue Straße und (H) Thiemstraße.

Nachtlinie N2 (Alter Markt - Westerhüsen)

Die Nachtlinie N2 fährt als Bus.

Zwischen (H) Hasselbachplatz und (H) Zinckestr. fährt die Linie N2 eine Umleitung über Warschauer Straße, Dodendorfer Straße, Salbker Straße und Schanzenweg. Auf dem Linienweg werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Die Haltestellen (H) Warschauer Str., (H) Thiemstr., (H) Neue Straße und (H) Buckau / Wasserwerk können nicht bedient werden.

Magdeburg

Anna-Ebert-Brücke gesperrt: Linien werden umgeleitet (Meldung vom: 26.11.2020)

Wegen Umbauarbeiten an den Fahrleitungsanlagen der Straßenbahn auf der Anna-Ebert-Brücke muss diese gesperrt werden. Die Linien 4, 5, 6 und N1 fahren verändert.

Änderung der Linienführung von Freitag,
den 27. November 23.30 Uhr bis Montag, den 30. November 03.00 Uhr


Linie 4
Klinikum Olvenstedt - Cracau:

Die Straßenbahnlinie 4 wird zwischen den Haltestellen (H) City Carré und (H) Am Cracauer Tor über den Breiten Weg Nordabschnitt, Nordbrückenzug und Heumarkt umgeleitet.

Die Haltestellen (H) Allee-Center und (H) Zollhaus entfallen.

Linie 5
Klinikum Olvenstedt – City Carré

Die Straßenbahnlinie 5 fährt verkürzt ab (H) Hasselbachplatz über Otto-von-Guericke-Straße zur Haltestelle (H) City Carré und von dort über Breiter Weg Südabschnitt zurück zum Klinikum Olvenstedt.

Als Ersatz kann in Richtung Messegelände die umgeleiteten Linien 4 und 6 genutzt werden.

Linie 6
Diesdorf - Herrenkrug:

Die Straßenbahnlinie 6 wird zwischen den Haltestellen (H) City Carré und (H) Jerichower Platz über den Breiten Weg Nordabschnitt, Nordbrückenzug und Heumarkt umgeleitet.

Die Haltestellen (H) Allee-Center, (H) Zollhaus, (H) Heumarkt und (H) Arenen entfallen.

Zum Erreichen der Haltestellen (H) Arenen und (H) Heumarkt kann die umgeleitete Linie 4 genutzt werden.

Linie N1
Alter Markt – Herrenkrug - Cracau:

Die Nachtbuslinie N1 wird zwischen den Haltestellen (H) Alter Markt und (H) Am Cracauer Tor über den Nordbrückenzug umgeleitet.

Es wird zuerst der Herrenkrug angefahren und direkt weiter nach Cracau gefahren.

Die Haltestelle (H) Zollhaus entfällt.

Um Umsteigebeziehungen zu gewähren, ändern sich außerdem die Fahrpläne der Buslinien 51, 56 und 73.

Aktuell

Nächtliche Bauarbeiten am Bahnhof Sandersleben (Meldung vom: 12.11.2020)

Am 20./21. November Baulärm durch nächtliche Arbeiten am Stellwerksgebäude

Seit Ende Oktober 2020 finden Bauarbeiten am Bahnhof Sandersleben zur Erweiterung des Stellwerksgebäude (Arbeitsplatz der Fahrdienstleiter) statt.

Am Freitag, 20. bis Samstag, 21. November 2020 (23.30 Uhr bis 3.30 Uhr) wird ein Einschnitt der Außenwand an der Südseite als Durchgangsöffnung zwischen altem und neuem Stellwerksgebäude (Wanddurchbruch unter Einsatz Betontrennschneider sowie Schlagbohrmaschine) durchgeführt. Es handelt sich hierbei um Arbeiten unter Vollsperrung des Zugverkehrs sowie Nachtarbeiten mit Baulärm. Die Ladestraße ist zu diesem Zeitpunkt nur bis zum Stellwerksgebäude befahrbar.

Vom 20. November bis 23. Dezember 2020 wird der Hochbau des Stellwerksgebäude durchgeführt. Diese Arbeiten erfolgen in den Tagzeiten.

Die Deutsche Bahn ist bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten.

Die Deutsche Bahn bittet für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Magdeburg

Busse statt Bahnen nach Cracau (Meldung vom: 04.11.2020)

Wegen Arbeiten an der Fahrleitung der Straßenbahn muss die Straßenbahnstrecke nach Cracau am Sonntag gesperrt werden. Die Linie 4 wird umgeleitet.

Am Sonntag, den 08. November wird die Linie 4 von 6 Uhr bis 16 Uhr umgeleitet.
Linie 4
Die Straßenbahnlinie 4 wird umgeleitet zum Messegelände.

Die Straßenbahnen fahren planmäßig nur von/bis (H) Heumarkt und dann weiter zum Messegelände.

Die MVB richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der Umstieg zum Ersatzbus erfolgt an der (H) Heumarkt.

Schienenersatzverkehr mit Bussen
Als Ersatz fahren zwischen (H) Heumarkt und (H) Cracau / Pechauer Platz Busse mit Anschluss an die Straßenbahn.

Die Haltestelle (H) Am Cracauer Tor kann in Richtung Cracau nicht bedient werden.

Die Haltestelle (H) Mehringstraße wird in Richtung Cracau in die Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Cracauer Straße verlegt.

Buslinie 56
Der Fahrplan ändert sich am Sonntag ebenfalls, um einen Anschluss zum Schienenersatzverkehr zu gewährleisten.

Dresden

Baustellen in den Herbstferien (Meldung vom: 16.10.2020)

Die Herbstferien nutzt die DVB für umfangreiche Bauarbeiten:

Baugrunduntersuchungen am Rathenauplatz
Straßenbahnen fahren Sonntagnachmittag Umleitungen


Am Sonntag, 18. Oktober 2020 fahren die Straßenbahnlinien 3, 7, 8 und 9 von 14:00 bis 20:00 Uhr nicht über die Carolabrücke.

Folgende Umleitungen sind dann nötig:
Linie 3:
Fährt zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Neustadt über Dr.-Külz-Ring, Postplatz, Ostraallee und Marienbrücke

Linie 7:
Wird zwischen Hauptbahnhof und Albertplatz über Lennéplatz, Straßburger Platz, Sachsenallee, Albertbrücke und Bautzner Straße umgeleitet

Linie 8:
Erhält eine geteilte Linienführung. Die „8“ verkehrt im Norden von Hellerau planmäßig bis Carolaplatz und dann als Linie 9 weiter über Neustädter Markt nach Kaditz. Im Süden fährt die „8“ von Südvorstadt über Hauptbahnhof zum Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Linie 9:
Wird ebenfalls geteilt. Im Nordwesten verkehrt die „9“ von Kaditz planmäßig bis Neustädter Markt und dann weiter als Linie 8 über Carolaplatz und Albertplatz nach Hellerau. Im Südosten fährt die „9“ von Prohlis über Hauptbahnhof zum Dr.-Külz-Ring und endet in der Gleisschleife an der Webergasse.

Während der Sperrung kann die Haltestelle „Synagoge“ nicht bedient werden.

Grund der Einschränkungen sind Baugrunduntersuchungen im Haltestellenbereich.

Neue Fahrgastunterstände für die Haltestelle am S-Bahnhof Strehlen
Seit Anfang Oktober wird an der Haltestelle „S-Bahnhof Strehlen“ der Aufbau neuer Fahrgastunterstände vorbereitet. Ab 19. Oktober setzen die Monteure die Stützen für die speziell angefertigten Bahnsteigdächer per Kran vom Gleisbett aus in die Fundamente. Dafür müssen die Straßenbahnlinien 9 und 13 bis zum 22. Oktober, 4:00 Uhr zwischen Lennéplatz und Prohlis durch Busse ersetzt werden. Die Buslinien 61, 63, 75 und 85 werden über die Julius-Otto-Straße umgeleitet. Die Haltestelle „Querallee“ kann dabei in beiden Richtungen nicht bedient werden, die Haltestelle „Zoo“ wird auf die Wiener Straße verlegt. Inklusive der neuen Haltestellenausrüstung mit Bänken, Papierkörben und Vitrinen kosten die Maßnahmen 450.000 Euro.

Gleisbaumaßnahmen auf der Reicker Straße
Parallel dazu werden die Gleise auf der Reicker Straße auf drei Abschnitten saniert. Dafür verkehren die Straßenbahnlinien 9 und 13 vom 22. Oktober, 4:00 Uhr bis zum 31. Oktober, 3:30 Uhr von Westen kommend nur bis zur Hugo-Bürkner-Straße. Vom Wasaplatz aus besteht Ersatzverkehr bis nach Prohlis. Die Baumaßnahmen kosten insgesamt etwas mehr als 200.000 Euro und sind in drei Abschnitte geteilt: In Höhe der Dorotheenstraße, an der Flutgrabenbrücke und an der Tornaer Straße wird der Individualverkehr an den Baustellen vor-beigeleitet, teilweise unter Einbeziehung einer Bauampel. Nur an der gesperrten Tornaer Straße müssen Autofahrer in landwärtiger Richtung mit einer Umleitung rechnen.

Gleisbau auf der Bautzner Landstraße (Linie 11)
Auch auf der Bautzner Landstraße werden die Baumaßnahmen vom 17. bis 31. Oktober fortgesetzt. Nach dem ersten Abschnitt, der in den Sommerferien vollendet wurde, umfasst der zweite Bauabschnitt nun die etwa 200 Meter zwischen dem Weißen Adler und dem Mönchsholz. Für 300.000 Euro werden hier beide Gleise ausgewechselt. Eine Ampel regelt den Verkehr in dieser Zeit auf der Wanderbaustelle. In den Winterferien im Februar 2021 folgt der nächste Bauabschnitt. Wegen der Baustelle an der Wilhelminenstraße ist die Straßenbahnstrecke zwischen Waldschlößchen und Bühlau ohnehin gesperrt. Das nutzen die DVB für weitere Gleisinstandsetzungen.

Vollsperrung der Grillparzerstraße in Cotta
Ebenfalls ab 19. Oktober muss die Grillparzerstraße in Cotta voll gesperrt werden, weil hier das städtische Straßen- und Tiefbauamt den Straßenquerschnitt für sicherere Schulwege verändert. Bis zum 31. Oktober, 4:30 Uhr müssen dafür die Buslinien 70 und 80 eine großräumige Umleitung fahren. In Richtung Klotzsche geht es jeweils über die Gottfried-Keller- und die Cossebauder Straße, in Richtung Gompitz bzw. Omsewitz ab Altcotta über die Cossebauder und die Pennricher Straße. Dabei werden auf den Umleitungsstrecken alle Haltestellen bedient. In westlicher Richtung können die Haltestellen Grillparzer- und Ockerwitzer Straße nicht angefahren werden, in Richtung Klotzsche werden sie verlegt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.dvb.de und unter Telefon (0351) 8571011.

Aktuell

An den Ferienwochenenden gilt im MDV ein Ticket für zwei Fahrgäste (Meldung vom: 15.10.2020)

Seit Juni fährt die S-Bahn Mitteldeutschland nach den vorangegangenen Corona-Einschränkungen wieder das fahrplanmäßige Angebot. Als Mobilitätspartner im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) beteiligt sich DB Regio an der Aktion „2 auf 1“: An drei Wochenenden in den bevorstehenden Herbstferien kann jeder Fahrgast mit einem gültigen Einzelfahrschein oder einer 24-Stunden-Karte kostenfrei eine weitere Person mitnehmen. Die Aktion gilt an den Wochenenden 17. und 18. Oktober, 24. und 25. Oktober sowie 31. Oktober und 1. November in S-Bahn, Nahverkehrszug, Tram und Bus und richtet sich an alle Fahrgäste im Verbundgebiet.

Mit Freunden oder der Familie zum halben Preis unterwegs
„Wir möchten das Vertrauen in den öffentlichen Nahverkehr zurückgewinnen und zeigen, dass man in unseren Zügen – unter Berücksichtigung der Hygieneregeln – sicher unterwegs ist“, betont Frank Bretzger, Leiter Produktmanagement der S-Bahn Mitteldeutschland. „Wir wollen daran erinnern, wie unkompliziert die attraktiven Ausflugsziele in der Region mit Bus und Bahn erreicht werden können.“

So können Ausflüge an den kommenden Wochenenden im Rahmen der „2 auf 1“-Aktion günstig mit Freunden oder Familie im gesamten MDV-Gebiet unternommen werden. Dabei teilen sich zwei Personen jeweils eine gültige Einzelfahrkarte, eine Einzelfahrkarte Kind, eine Einzelfahrkarte Kurzstrecke, eine 24-Stunden-Karte oder 24-Stunden-Karte-Kind. Dies gilt sowohl für Fahrscheine, die online, am Ticketautomaten oder in einer Verkaufsstelle erworben werden. Bretzger hat noch einen Tipp: „Wir empfehlen den Ticketkauf über den DB Navigator direkt in der Verbindungsauskunft, so kann auch die Fahrscheinkontrolle kontaktlos erfolgen.“ Tipps für interessante Ziele, Verbindungsauskünfte und weitere Informationen finden Interessierte auf der Internetseite https://www.mdv.de.

Ganz wichtig: In allen Nahverkehrsmitteln gilt laut den Verordnungen der Länder die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Magdeburg

Schienenersatzverkehr nach Westerhüsen (Meldung vom: 09.10.2020)

Wegen Inspektion der Fahrleitungsanlagen der Straßenbahn muss die Straßenbahnlinie 2 in der kommenden Woche am Sonntag umgeleitet werden.

Änderung der Linienführung am Sonntag, den 18. Oktober zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr:

Die Straßenbahnlinie 2 verkehrt verkürzt nur von/bis (H) Buckau / Wasserwerk.
Als Ersatz fahren Busse zwischen (H) Buckau / Wasserwerk und (H) Westerhüsen mit Anschluss an die Straßenbahn. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand bedient.


Haltestellenbedienung (H) Buckau / Wasserwerk
Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Westerhüsen befindet sich für die Straßenbahnlinie 2 in gewohnter Lage auf der Schönebecker Straße.
Für den Umstieg in die Busse des SEV nach Westerhüsen müssen Fahrgäste die Abfahrtshaltestelle in der Wendeschleife Buckau / Wasserwerk nutzen.

Die Ausstiegshaltestelle in Fahrtrichtung Innenstadt befindet sich für den SEV in gewohnter Lage auf der Schönebecker Straße. Zur Weiterfahrt in Richtung Innenstadt mit der Straßenbahnlinie 2 müssen Fahrgäste die Abfahrtshaltestelle in der Wendeschleife Buckau / Wasserwerk auf der gegenüberliegenden Straßenseite nutzen.

Sachsen, ZVON

Einen Tag Bus und Zug fahren für 3,50 Euro (Meldung vom: 05.10.2020)

Am 23. und 30. Oktober 2020 ist KOMM´RUM Tag im ZVON

Am 23. und 30. Oktober 2020 finden Komm`Rum Tage im Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien statt. Die Aktion der Verkehrsunternehmen ist normaler Weise aus dem Frühling bekannt. In diesem Jahr ist allerdings alles anders und so finden dieses Jahr erstmalig zwei Komm` Rum Tage in den Herbstferien statt.

Der Preis bleibt beim Alten. An beiden Tagen kann jeder zum Schnupperpreis von 3,50 Euro einen Tag lang die Angebote der Verkehrsunternehmen in der Region nutzen. Auch die Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge ist inklusive. Hier ist lediglich ein Historik Beitrag zusätzlich zum Komm`Rum Ticket zu lösen.

Komm`Rum Tickets gibt es bei allen Busfahrern und den Servicemitarbeiterin in den Zügen der ODEG, des trilex und der SOEG sowie in den Verkaufsstellen der regionalen Verkehrsunternehmen.

Extra an den Komm`Rum Tagen wird die Waldeisenbahn Muskau noch einmal in die Spur gehen. Die Schmalspurbahn hält gleich zwei besondere Angebote bereit. Während auf der Strecke Weißwasser-Kromlau ein historischer Dieselzug in den herbstlichen Rhododendrenpark verkehrt, bietet die Waldeisenbahn letztmalig Fahrten auf der Tonbahn zum Aussichtsturm am „Schweren Berg“ an.

Auch die Züge der Zittauer Schmalspurbahn sind an beiden Tagen im Drei-Zug-Betrieb unterwegs. Am 23.10. kommt der Sachsenzug zum Einsatz und am 30.10. können Fans den Reichsbahnzug erleben.

Weitere Empfehlungen und Informationen finden Interessierte auf der Seite www.komm-rum-tag.de

Aktuell

Bauarbeiten zwischen Dresden und Leipzig (Meldung vom: 30.09.2020)

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Abschnitt Zeithain–Leckwitz für Geschwindigkeiten bis 200 km/h aus und rüstet auf moderne Stellwerkstechnik um. Im Zuge des Ausbaus plant die DB, die Bahnübergänge Bahnhofstraße und Poststraße in Glaubitz durch Eisenbahnüberführungen zu ersetzen, die im Bauabschnitt befindlichen Ingenieurbauwerke und den Oberbau sowie die Oberleitungsanlage zu erneuern. Darüber hinaus werden umfangreiche Lärmschutzvorkehrungen sowie Rekultivierungs- und Landschaftspflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen umgesetzt.

Im Oktober beginnt die Hauptbauphase zwischen Zeithain und Leckwitz. Zunächst wird bis Dezember 2020 ein sogenannter Mittelverbau zwischen den Gleisen eingebracht, um die Stabilität des in Betrieb befindlichen Gleises zu gewährleisen, während das andere umgebaut wird.

Diese Bauarbeiten erfordern Tagessperrungen (Montag bis Freitag) sowie eine Wochenendsperrung im Oktober zwischen Zeithain und Priestewitz/Kottewitz.

Folgende Fahrplanänderungen sind zu beachten:
Vom 5. Oktober 2020 bis 11. Dezember 2020, jeweils montags bis freitags, 8 Uhr bis 16 Uhr und zusätzlich Freitag, 16. Oktober 2020 (23 Uhr), durchgehend bis Montag, 19. Oktober (4 Uhr)

Fernverkehr
ICE-Züge fallen zwischen Leipzig und Dresden aus. IC-Züge werden zwischen Riesa und Dresden umgeleitet, mit früheren Abfahrten/späteren Ankünften in Dresden.

Nahverkehr
Züge der Linie RE 50 Leipzig – Riesa – Dresden werden zwischen Riesa und Dresden-Neustadt ohne Unterwegshalte umgeleitet.

Infolgedessen kommt es bei den umgeleiteten Zügen in Dresden zu bis zu 7 Minuten früheren Abfahrten und späteren Ankünften von bis zu 13 Minuten.

Letzter Zug ab Dresden vor Sperrbeginn
RE 16506 (Dresden Hbf ab 7.14 Uhr, ohne Halt in Glaubitz)
Erster Zug nach der Sperrung
RE 16524 (Dresden Hbf ab 16.14 Uhr).

Letzter Zug ab Riesa nach Dresden vor Sperrbeginn
RE 16507 (Riesa ab 7.45 Uhr)
Erster Zug nach der Sperrung
RE 52875 (Riesa ab 15.56 Uhr, ohne Halt in Glaubitz)

Zwischen Riesa (Anschluss RE 50) und Großenhain Cottb Bf (Anschluss RE 15/RE 18) wird ein SEV-Pendel eingerichtet.
Fahrgäste in der Relation Riesa–Coswig/Radebeul Ost müssen in Dresden-Neustadt in die S1 umsteigen.

Die üblicherweise benötigten Fahrausweise der Preisstufe C decken den neuen Fahrtweg nicht ab (es fehlen die Tarifzonen 10, 93 und ggf. 43). Daher werden alle Zeitfahrausweise der Preisstufe C mit den Stammzonen Meißen und Großenhain während der Bauzeit anerkannt.

Jena

Bahnhof Jena West wird mit Mitteln aus dem Sofortprogramm des Bundes aufgefrischt (Meldung vom: 22.09.2020)

Klinkerfassade wird gesäubert und ausgebessert und Dachentwässerung wird repariert.
In diesen Tagen wird das 1878 errichtete Empfangsgebäude des Bahnhofs Jena West eingerüstet, um in den folgenden Wochen die Klinkerfassade zu reinigen, Fehlstellen auszubessern, die Taubenabwehr zu verbessern sowie die Dachentwässerung zu reparieren. Die finanziellen Mittel werden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und Bekämpfung der Corona-Folgen zur Verfügung gestellt. Jena West gehört zu bundesweit 167 Bahnhöfen, davon sechs in Thüringen (Eisenach, Erfurt Hbf., Gera, Jena West, Nordhausen und Saalfeld), die noch in diesem Jahr eine Frischzellenkur erhalten sollen. Die Aufträge gehen an heimische Handwerksbetriebe.

Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz, betont: „Mit diesem Sofortprogramm unterstützen wir den regionalen Mittelstand und können schnell sichtbare Verbesserungen in den Bahnhöfen erreichen, damit sich unsere Reisenden und Besucher wohler fühlen.“ Am Jenaer Westbahnhof erhält das komplette Empfangsgebäude, ohne den nachträglich errichteten Anbau, ein Baugerüst. Von diesem Gerüst kann eine spezialisierte Firma die Klinkerfassade reinigen. Dabei werden auch fehlende Ziegel ersetzt und Fugen ausgebessert. Das Baugerüst dient gleichzeitig dazu, anschließend die Taubenvergrämung zu erneuern und die Dachentwässerung auf der Straßenseite zu reparieren. Ebenso wird das verwitterte Wandbild zwischen Bäckereigeschäft und Personenunterführung zu den Bahnsteigen entfernt. Alle Maßnahmen sind mit dem Denkmalamt abgestimmt und werden etwa neun Wochen dauern.

Aktuell

Sachsen-Anhalt unterstützt Harzer Schmalspurbahnen (Meldung vom: 18.09.2020)

Mit über 5 Millionen Euro jährlich unterstützt das Land Sachsen-Anhalt die Harzer Schmalspurbahnen ab diesem Jahr bei Erhalt und Ausbau ihrer Schienenwege. Verkehrsminister Thomas Webel und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener unterzeichneten heute die Vereinbarung. Mit dem Geld werden Gleise, Weichen, Bahnübergänge, Brücken und Sicherungstechnik erneuert. Die Finanzierungsvereinbarung wird von der Landestochter NASA betreut und gilt bis Ende 2024.

„Das ist gut angelegtes Geld“, sagte Webel bei der Unterzeichnung. „Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Stück lebendige Geschichte und ein Publikumsmagnet über die Grenzen unseres Landes hinaus. Mit der Förderung stärken wir diese touristische Attraktion und zugleich den Nahverkehr im Harz.“

HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener dankte dem Land Sachsen-Anhalt für die langjährige Unterstützung. Die heutige Vereinbarung sei ein weiterer wichtiger finanzieller Beitrag, um die Zukunft der HSB erfolgreich zu gestalten.

In der Vertragslaufzeit zahlt das Land Sachsen-Anhalt jährlich über fünf Millionen Euro – insgesamt 28 Millionen Euro. Die HSB verpflichten sich, während dieser Zeit mindestens 19,8 Millionen Euro Eigenmittel einzusetzen. In der Summe entspricht dies dem Bedarf zu Erhalt und Entwicklung der Infrastruktur der HSB, der in einem Gutachten ermittelt wurde.

Sachsen

Trilex modernisiert seine Desiro (Meldung vom: 17.09.2020)

Im Werk der Länderbahn in Neumark (Sachsen) wurde am 15. September 2020 der erste modernisierte Desiro Classic für das Ostsachsennetz präsentiert.

Das Ostsachsennetz besteht aus den Linien:
Dresden - Bautzen - Görlitz (RE 1 / RB 60)
Dresden - Zittau - Liberec (RE 2)
Dresden - Ebersbach - Zittau (RB 61
Liberec - Zittau - Varnsdorf - Seifhennersdorf (L 7)

Für die Präsentation des Zuges, welcher unter dem Namen Trilex verkehrt, war auch der Ministerpräsident des Landes Sachsen, Michael Kretschmer, anwesend.

Die Modernisierung der insgesamt 26 Züge kostet ca. 4 Millionen Euro und soll bis Mitte 2022 abgeschlossen sein. Die Modernisierung der Fahrzeuge findet im eigenen Werk in Neumark (Sachs) statt.

Wesentliche Veränderungen sind Wärmeschutzfolien an den Fenstern, große Piktogramme im Außendesign zur schnelleren Erkennbarkeit des Mehrzwckbereiches. Im Innenraum wurden Tische und USB-Steckdosen nachgerüstet, an den Klappsitzen wurden Gurte zur Befestigung von Fahrrädern angebracht.

Ebenfalls grunderneuert wurde die Toilette, in der sich auch ein Wickeltisch befindet. Die Kabine wurden außen mit einer Rad-/ Wanderkarte versehen.

Abgerundet wird alles durch eine moderne Fahrgastinformation über zusätzliche TFT-Monitore und neue Matrixanzeigen.

In einer Sondergalerie haben wir Bilder der Präsentation eingestellt.
Zur Sondergalerie Trilex im neuen Gewand

Sachsen

Probefahrt mit einem Akkutriebzug (Meldung vom: 17.09.2020)

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) untersucht derzeit möglich neue Antriebe für Bahnstrecken, auf denen derzeit mit Dieseltriebwagen gefahren werden muss.

Die Strecke Dresden - Königsbrück wurde im Rahmen einer Voruntersuchung als Strecke ermittelt, welche den Betrieb ohne Zwischenladung an der Endstelle ermöglicht. Der VVO ermittelt derzeit im Rahmen von Machbarkeitsstudien und Technologievergleichen eine Systementsheidungfür die Zeit nach 2031. Neben der Möglichkeit des Batteriebetriebes, gibt es auch Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.

Der ZVNL testete diesen Zug am 2. Februar 2019 zischen Leipzig und Grimma. NVMD berichtete

Am 16. September 2020 fand eine Probefahrt mit einem elektrischen Triebzug der Firma Siemens von Dresden Hbf. nach Königsbrück statt. Dieser Triebzug vom Typ Desiro MainLine (ML) Cityjet Eco verfügt im Mittelwagen über Akkus. Für diese Probefahrt wurde ein Zug der ÖBB ausgeliehen und von Wien nach Dresden gebracht. Bei der ÖBB befindet sich der Zug bereits im Fahrgastverkehr.


Der Desiro ML Eco bei der Bereitstellung in Dresden Hauptbahnhof, wo schon die geladenen Gäste warteten.


Von Dresden Hbf. bis Dresden-Klotsche wurde mit dem Strom aus der Oberleitung gefahren. In Dresden-Klotzsche wurde dann der Stromabnehmer abgesenkt und mit den Batterien weiter gefahren.

Der Desiro ML erreicht unter der Fahrleitung 140 km/h und mit Batterien 100 km/h.

In Königsbrück wurde den Teilnehmern die Gründe der Untersuchungen und die ersten Ergebnisse präsentiert.


Während der Ansprachen im Zelt, ruhte sich der Akkuzug aus


Die Strecke nach Königsbrück soll bis 2025 mit über 30 Millionen Euro saniert werden, dabei soll dann die Streckenhöchstgeschwindigkeit von derzeit 30 km/h auf 50 km/h angehoben werden.
Wegen zahlreichen Einfahrten die die Bahn queren, fahren die Züge teilweise noch langsamer.


Derzeit fahren auf der Strecke Desiro Dieseltriebwagen. In Königsbrück traf er auf den abgestellten Desiro ML Eco.
Leider konnte der Desiro ML nicht weiter vorfahren: Er steht vor einer Gleissperre.


Am Nachmittag des 16. September 2020 wurde der Zug dann in Dresden Hbf. ausgestellt. Da konnten Besucher ihn besichtigen und mit den Leuten des VVO und Siemens ins Gespräch kommen.

Magdeburg

Landeshauptstadt Magdeburg beauftragt MVB für weitere 22 Jahre mit dem Nahverkehr (Meldung vom: 11.09.2020)

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) wird auch in Zukunft der Betreiber der Bus- und Straßenbahnlinien in Magdeburg sein. Die Landeshauptstadt Magdeburg hat das Unternehmen mittels öffentlichen Dienstleistungsauftrag für die nächsten 22,5 Jahre mit dem Nahverkehr beauftragt.

Die Magdeburger Verkehrsbetriebe bleiben der Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Landeshauptstadt Magdeburg bis mindestens 2042. Die Landeshauptstadt hat mittels öffentlichen Dienstleistungsauftrag die Erbringung der Leistungen direkt an die MVB vergeben.

„Die MVB bleibt zuverlässiger Partner für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Ich freue mich, dass die Straßenbahn- und Buslinien auch weiterhin durch unser städtisches Nahverkehrsunternehmen betrieben werden“, sagt Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper bei der Übergabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags.

„Mit der Direktvergabe der ÖPNV-Leistungen kann die MVB als integriertes Verkehrsunternehmen erhalten bleiben und die sozialen Standards der Beschäftigten gesichert werden. Stadt und MVB können zudem gemeinsam das verkehrliche Angebot weiterentwickeln“, erläutert Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen und Vermögen und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der MVB Klaus Zimmermann.

Indes betont die Geschäftsführerin der MVB, Birgit Münster-Rendel, die Wichtigkeit des Vertrags: „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, dass wir weiterhin den ÖPNV in Magdeburg erbringen und auch gestalten können. Die lange Laufzeit des Dienstleistungsauftrags gibt uns Planungssicherheit und bedeutet für die über 800 Kolleginnen und Kollegen der MVB einen sicheren Arbeitsplatz“.

Hintergrund:
Der Magdeburger Stadtrat hat 2019 beschlossen, die Magdeburger Verkehrsbetriebe weiterhin mit den Leistungen im öffentlichen Personennahverkehr in der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt mittels öffentlichen Dienstleistungsauftrag zu beauftragen. Die Stadt macht damit von der nach EU-Recht gegebenen Möglichkeit der Direktvergabe von ÖPNV-Leistungen Gebrauch.

In Städten und Gemeinden dürfen zu erbringende Nahverkehrsleistungen direkt an eigene kommunale Unternehmen vergeben werden. Allerdings muss die Absicht zur geplanten Direktvergabe europaweit öffentlich angekündigt werden. Wettbewerber haben dann drei Monate Zeit, einen eigenen Antrag dafür abzugeben. Bei der Vergabe bekommen eigenwirtschaftliche bzw. kostendeckende Anträge den Vorzug gegenüber gemeinwirtschaftlichen bzw. öffentlich unterstützten Betreibern. In Magdeburg gab es keinen konkurrierenden eigenwirtschaftlichen Antrag. Dies ist Zeichen dafür, dass die MVB wirtschaftlich gut aufgestellt ist.


Klaus Zimmermann, Birgit Münster-Rendel und Dr. Lutz Trümper (v.l.n.r.)

Sachsen

Streckengeburtstag auf der Lößnitzgrundbahn (Meldung vom: 10.09.2020)

Streckengeburtstag auf der Lößnitzgrundbahn –
Zusätzliche Züge zwischen Radebeul und Radeburg


Am 19. und 20 September lädt die Lößnitzgrundbahn mit zusätzlichen Fahrten zum Streckengeburtstag ein. Vor 136 Jahren, am 15. September 1884, nahm die Schmalspurbahn zwischen Radebeul Ost, Moritzburg und Radeburg ihren Betrieb auf. Zum Jubiläumswochenende sorgen historische Züge, eine Fotofahrt, sowie Informationsstände, Draisinenfahrten und Unterhaltung für Kinder in Moritzburg für Abwechslung auf der Strecke.

„Wir freuen uns, dass wir zum Geburtstagswochenende in Moritzburg sein können und haben eine Bastelstraße, unseren Beuteldruck und einige Spiele vor Ort, so dass auch die jungen Besucher auf ihre Kosten kommen“, erläutert Gabriele Clauss vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). „Gemeinsam mit der Sächsischen Dampfeisenbahn (SDG), der Traditionsbahn Radebeul und dem Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge haben wir zudem Ausflugstipps für den Herbst dabei.“

„Auf der Schiene startet der Geburtstag bereits am Freitag mit einem Sonderzug“, ergänzt Mirko Froß, Eisenbahnbetriebsleiter der SDG. „Der extra eingesetzte Fotozug startet am frühen Nachmittag in Radebeul und stoppt unterwegs auf freier Strecke für Fotohalte und Scheinanfahrten. Zudem fährt schon am Freitagvormittag ein zusätzlicher Zug bis Radeburg.“

Für die Foto-Fahrt bittet die SDG um eine telefonische Anmeldung unter 035207 / 89 29 0. Insgesamt rollen während des Wochenendes 36 Züge über die Strecke, so auch der Zug der Königlich-Sächsischen Staatseisenbahnen und der Zug aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn.

Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.loessnitzgrundbahn.de.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf Wallstraße und Dr.-Külz-Ring (Meldung vom: 10.09.2020)

Aufgrund von Gleisbauarbeiten auf der Wallstraße und dem Dr.-Külz-Ring werden die Straßenbahnlinien 11 und 12 von Montag, dem 14. September 2020, 3:30 Uhr bis Sonntag, den 27. September 2020, 3:30 Uhr umgeleitet.

Die Linie 11 fährt zwischen Wiener Straße und Marienbrücke über Hauptbahnhof, Ammonstraße und Bahnhof Mitte.
Die Linie 12 verkehrt zwischen Pirnaischer Platz und Postplatz über Wilsdruffer Straße.
Die Linie 7, die nachts am Postplatzanschluss teilnimmt und über den Dr.-Külz-Ring fährt, verkehrt zwischen Postplatz und Pirnaischer Platz ebenfalls über Wilsdruffer Straße.

Die Buslinie 75 kann die Bahntrasse in der Wallstraße während der Bauzeit nicht befahren und verkehrt stattdessen über die Marienstraße. Die Buslinie 62 fährt während der Nachtanschlüsse ab Pillnitzer Straße über Wilsdruffer Straße zum Postplatz.

Grund der 14-tägigen Umleitung sind Gleisbauarbeiten im Bereich der Wallstraße und am Dr.-Külz-Ring. Dort müssen zwei Weichen ausgetauscht werden, die nach rund 15 Jahren auf dieser stark befahrenen Trasse am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sind. Sie steuern die Einfahrt für Straßenbahnen in die Gleisschleife Wallstraße. Außer den Weichen werden sämtliche Zungen, Stellvorrichtungen und Heizungen ausgetauscht. Besonders knifflig zu verlegen ist dabei die Weiche, die den Abzweig vom Dr.-Külz-Ring kommend in die Schleife bildet. Diese weist fünf Herzstücke, also Schienenschnittpunkte, auf und wird daher von Fachleuten als K5 bezeichnet. Sie wurde in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) in Dresden Reick produziert. Erschwerend beim Einbau kommt hinzu, dass Teile der Konstruktion im Straßenbereich liegen. Die Dauer der Reparatur ergibt sich aber auch aus den Pflasterarbeiten, die nach Abschluss des Weichentausches zum Schließen der Fahrbahndecke notwendig sind.

Im Rahmen der Baustelle wird gleich eine weitere Weiche in der Wallstraße am Postplatz instandgesetzt. Dort werden die Zungen und das Stellsystem erneuert. Die Gesamtkosten für alle drei Weichen betragen rund 500.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der DVB für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur bestritten.

Dresden

Fahrleitungsbau entlang der Bürgerstraße (Meldung vom: 03.09.2020)

Von Montag, dem 7. September 2020, 5:00 Uhr bis Sonnabend, dem 12. September 2020, 3:00 Uhr wird die Straßenbahnlinie 13 in beiden Richtungen zwischen Fritz-Reuter-Straße und Mickten über Großenhainer Straße, Bahnhof Neustadt und Leipziger Straße umgeleitet. Statt der „Liststraße“ wird die Ersatzhaltestelle in der Fritz-Reuter-Straße bedient.

Weitere Umleitungen in den Nachtstunden

Zusätzlich zur Umleitung der „13“ gibt es in den Nächten 7./8. und 8./9. September 2020 jeweils von 21:00 Uhr bis 3:00 Uhr folgende weitere Einschränkungen:

Linie 4: Erhält eine geteilte Linienführung.
Sie verkehrt im Dresdner Osten von Laubegast über Postplatz bis zur Anton-/Leipziger Straße und endet in der Eisenbahnstraße. Im Westen fährt sie von Weinböhla bis Radebeul Ost. Zwischen Eisenbahnstraße und Radebeul Ost sind Busse als „EV4“ im Einsatz.

Linie 9:
Verkehrt verkürzt von Prohlis kommend über Hauptbahnhof, Pirnaischer Platz, Neustädter Markt bis zur Anton-/Leipziger Straße und endet in der Eisenbahnstraße. Zur Weiterfahrt nach Kaditz stehen dort Busse als „EV9“ bereit.

Linie 13:
Verkehrt ebenfalls verkürzt von Prohlis kommend über Straßburger Platz, Bischofsweg und Liststraße nach Trachenberge. Ab Liststraße geht es per Ersatzbus „EV13“ weiter nach Kaditz.

Grund der Umleitungen sind Bauarbeiten an der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn im Zuge der Bürgerstraße. Nach 20 Jahren intensiven Betriebs muss der Fahrdraht dort auf einer Länge von rund 1.400 Metern gewechselt werden. Während des zum Jahresende folgenden Ausbaus der Großenhainer Straße wird dieser Abschnitt auch wichtige Umleitungsstrecke für die Straßenbahnen sein. Die Bauarbeiten kosten rund 40.000 Euro und werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für die laufende Instandhaltung der Infrastruktur finanziert.

Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten wurden entlang der Bürgerstraße insgesamt elf Fahrleitungsmasten ausgewechselt. Statt der verwitterten Betonmasten stehen jetzt Stahlmasten mit einer schlankeren Silhouette aber längerer Lebensdauer. Das Grünflächenamt Dresden nutzt die Sperrung, um am Rathaus Pieschen eine Rotbuche fachgerecht zu verschneiden.

Magdeburg

Magdeburgs neueste Straßenbahnen & Wiedereröffnung Damaschkeplatz - Hauptbahnhof (Meldung vom: 31.08.2020)

Mit dem Fahrplanwechsel am 27. August 2020 wurde sie wieder in Betrieb genommen: Die Strecke vom Damaschkeplatz durch die Tunnelbaustelle zum Hauptbahnhof. Fünf Jahre war diese Strecke für die Straßenbahn nicht nutzbar. Nun fahren wieder die Linien 1, 3, 4 und 6 auf dieser Strecke lang.
Die direkte geradeaus Verbindung zum City-Carré ist erst nach Abschluss der Bauarbeiten am Tunnel wieder möglich. Dies wird in ca. zwei Jahren der Fall sein.

Wegen des höheren Fahrzeugbedarfs hatte die MVB gebrauchte Fahrzeuge vom Typ KT4D in Berlin gekauft. Insgesamt wurden acht Fahrzeuge erworben, die Lackierung des Unternehmens angepasst und auch technisch notwendige Anpassungen vorgenommen.

Am 29. August 2020 startete auf dem Musuemsbetriebshof Sudenburg eine Sonderfahrt im Form eines Korsos zur Haltestelle Hardtstraße (am Rathaus), an der nur Gewinner einer Verlosung teilnehmen konnten. Eingesetzt wurden die KT4D 1288 und 1289 als 1 bezeichnet (damit war nicht der Zug, sondern die Linie gemeint). Ihm folgte der NGT8D 1307 als 3, dann der Gothazug 413 mit 519 und 509 als 4 und zum Schluss der historische Wagen 124 mit Beiwagen 300 als 6.
Die Fahrt ging von Sudenburg über den Olvenstedter Platz, Damaschkeplatz, Hauptbahnhof, Breiter Weg, Jerichower Platz, Zollhausbrücke zur Hardtstraße.


Dr. Lutz Trümper (Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg), Klaus Zimmermann (Bürgermeister der Stadt Magdeburg und Vorsitzender des Aufsichtsrates der MVB), Birgit Münster-Rendell (Geschäftsführerin der MVB) (v.l.n.r)


In seiner Ansprache erklärte Klaus Zimmermann wie schwierig es ist gebrauchte Straßenbahnen zu erwerben. Das Angebot ist ohnehin nicht üppig und dann müssen diese Fahrzeuge auch noch in die Stadt passen. Dies war der Beweggrund sich für den Kauf der acht Straßenbahnen aus Berlin zu entscheiden.
Aktuell läuft eine Fahrzeugausschreibung für neue Fahrzeuge und es werde mit einem ersten Einsatz 2023/24 gerechnet.

Nach dem Korso konnte an der Haltestelle Hardtstraße ein KT4D besichtigt werden. Die am Korso beteiligten Fahrzeuge wurden, mit Ausnahme des NGT8D 1307, zwischen den Haltestellen Herrenkrug und Olvenstedter Platz eingesetzt.

Eine kleine Fotoauswahl der Fahrten finden Sie in den neuesten Bildern.

Für unsere Fans hier noch eine Liste der verkauften Wagen:
1286 (II) ex 6104;
1287 ex 6125;
1288 ex 6129;
1289 ex 6131;
1290 ex 6132;
1291 ex 6133;
1292 ex 6134;
1293 ex 6146.

Das Team von Nahverkehr Mitteldeutschland bedankt sich bei der MVB für die Teilnahme an der Sonderfahrt.


Neben dem Wagen 138 steht zur Abfahrt bereit NGT8D 1307, Gothazug 413 mit seinen Beiwagen 519 und 509 (auf dem Bild nicht zu sehen).
Foto: Matthew Younce

Erfurt

EVAG nimmt 14 neue Busse in Betrieb (Meldung vom: 27.08.2020)

Dass die EVAG neue Busse bekommt, ist keine Seltenheit, denn immer wieder gilt es, alte Fahrzeuge zu ersetzen. In diesem Jahr sind es aber mit 14 Bussen ziemlich viele. „Wir müssen unseren Fuhrpark dringend erneuern, unter anderem, um den Nahverkehrsplan erfüllen zu können. Deshalb haben wir schon im vergangenen Jahr 20 neue Fahrzeuge bei MAN bestellt. Die restlichen sechs kommen im nächsten Frühjahr“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG.


Uwe Schmid, Key Account Management von MAN, und Myriam Berg, Vorstand der EVAG (v. l.) bei der Übergabe der Busse.


Aktuell gehen sechs Solo- und acht Gelenkbusse mit jeweils 360 PS in Betrieb. Eingesetzt werden sie im Stadt- und Vorortverkehr. Die Solo-Busse sind 12 m lang und verfügen über 31 Sitz- und 74 Stehplätze. Die Gelenkbusse bieten auf einer Länge von 18 Metern genügend Raum für 43 Sitz- und 99 Stehplätze.

Die Busse stellen eine komplett neue Generation dar, erfüllen die Euro 6d-Norm und sind sehr leise. Die neue Vorderachse mit Einzelradaufhängung garantiert einen besseren Fahrkomfort. Alle Fahrzeuge haben LED-Licht innen und außen, einen neu gestalteten Fahrerarbeitsplatz und einen helleren Fahrgastraum mit größeren Fenstern, Dachluken aus Glas sowie einer indirekten Beleuchtung.


Die neuen Busse der EVAG


„Neu ist auch das Antriebssystem, denn alle 14 sind EfficientHybrid-Fahrzeuge. Sie fahren mit Diesel, können aber die Bremsenergie elektrisch speichern. Das ist ideal für Stadtbusse, diese fahren täglich auf Linien mit vielen Haltestellen und Ampeln sowie Steigungen und Gefällen. Hier kann die gespeicherte Bremsenergie sofort wieder eingesetzt werden“, sagt Myriam Berg, die sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Zur Energierückgewinnung haben die Busse ein Ultra-Cap-Speichermodul auf dem Dach - speziell im Heckbereich. Sowohl die Energie für die Anfahrhilfe als auch für die neue Start-Stopp-Automatik kommt aus dem Dachspeicher.
„Die neue Technik führt zu Kraftstoffeinsparungen und Verringerungen des Schadstoffausstoßes um bis zu 16 Prozent. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Umweltschutz und Emissionseinsparung“, betont Uwe Schmid, Key Account Management von MAN.
Pro Solobus werden jeweils 273.900 Euro investiert, die Gelenkbusse kosten jeweils 366.900 Euro. Von den sechs in diesem Jahr gelieferten Solobussen wurden drei Fahrzeuge mit jeweils 70.000 Euro durch den Freistaat Thüringen gefördert. 100.000 Euro steuerte der Freistaat für die Beschaffung der Gelenkbusse bei.
Im Zuge der Neuanschaffung werden 14 alte Busse abgelöst. Sie haben eine Laufleistung zwischen 800.000 und 1.000.000 Kilometern erreicht und werden verkauft. Mit der Neuanschaffung wächst die Linienbusflotte der EVAG im Frühjahr 2021 dann auf 73 Fahrzeuge. Bisher umfasste der Fuhrpark 67 Fahrzeuge.
Mehr über das neue Antriebssystem gibt es in einem Video von MAN auf Youtube.

Dresden

Ab Montag fahren Busse und Straßenbahnen wieder nach Normalfahrplan (Meldung vom: 27.08.2020)

Mit dem Ende der Schulferien in Sachsen und dem Ende des Ferienfahrplans verkehren ab Montag, dem 31. August 2020 die Bus- und Straßenbahnlinien der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) nach Normalfahrplan. Damit kommen die Straßenbahn- und die 60er-Buslinien tagsüber wieder alle zehn Minuten. Auch die Verstärkungsfahrten für den Schülerverkehr finden wieder statt. Beim Nachtverkehr nach Mitternacht bleibt es wegen der fehlenden Veranstaltungen und geringeren Nachfrage in den Freitag- und Sonnabendnächten beim 60-Minuten-Takt.

Neue Buslinie 78 zum Airportpark sowie weitere Netzanpassungen ab Montag
Ab 31. August 2020 ist eine neue Buslinie 78 im Einsatz. Sie verkehrt vom Bahnhof Klotzsche über Königsbrücker Landstraße, Boltenhagener Straße und Wilschdorfer Landstraße zum Gewerbegebiet Airportpark. Damit stellt die „78“ eine Verbindung von der S-Bahn beziehungsweise Regionalbahn und der Straßenbahnlinie 7 in Klotzsche zu den Firmenansiedlungen im Gewerbegebiet her. Im Airportpark entstand ein neuer Busendpunkt für die Linie 78. Sie verkehrt wochentags alle 30 Minuten. Außerdem hält die Buslinie 80 ab Montag zusätzlich in unmittelbarer Nähe des Gewerbegebietes an der neuen Haltestelle „An der Bartlake“.

Die Buslinie 88 verlängert sich ab 31. August 2020 von Kauscha bis nach Goppeln. Gemeinsam mit der Buslinie 75 wendet sie dort am neu ausgebauten Endpunkt. Auf ihrem Weg von der Fähre Kleinzschachwitz bis Goppeln bedient sie in Dresden Nickern die ebenfalls neue Haltestelle „Alnpeckstraße“.

Durch eine bessere Verzahnung mit der Regionalbuslinie 478 erhält die Buslinie 81 auch am Wochenende einen durchgängigen 30-Minuten-Takt zwischen Wilschdorf und Bahnhof Neustadt.

Am Endpunkt der Straßenbahnlinien 1 und 12 in Leutewitz sind die Bauarbeiten soweit abgeschlossen, dass Fahrgäste ab Montag an den neuen Bahnsteigen ein- und aussteigen können. Das Provisorium auf der Warthaer Straße entfällt damit.

Nachts wieder Haltewunschtaste drücken
Im Spät- und Nachtverkehr ist die Besetzung der Fahrzeuge deutlich geringer als tagsüber. Damit die Wagen unterwegs nicht zu viel Zeit verlieren und die Anschlüsse sicher funktionieren, sollen Fahrgäste ab 31. August 2020 in der Zeit von 20:00 bis 6:00 Uhr vor dem Aussteigen wieder den Haltewunschtaster drücken. Dann hält der Fahrer an und öffnet alle Türen per Fernsteuerung. Gleiches gilt, wenn eine Person an der Haltestelle zusteigen möchte. Hat niemand zum Aussteigen gedrückt und steht auch niemand an der Haltestelle, darf der Fahrer in der angegebenen Nachtzeit wieder vorsichtig durchfahren. Entsprechende Aufkleber an den Bussen und Bahnen, Einblendungen auf den Monitoren und Durchsagen im Fahrzeug weisen die Fahrgäste auf diese Umstellung hin.

Tagsüber bleibt das Halten der Busse und Straßenbahnen an jeder Station und das Öffnen aller Türen durch den Fahrer unverändert. So werden die Wagen an den Haltestellen zusätzlich belüftet. Außerdem entsprechen die DVB damit dem Wunsch vieler Fahrgäste, die in Corona-Zeiten lieber eine etwas längere Fahrzeit in Kauf nehmen, dafür aber auf das Drücken der Türöffner oder Haltewunschtaster verzichten möchten.

Intensive Reinigung und Desinfektion wird beibehalten
Neben der nächtlichen Reinigung aller in die Depots eingerückten Busse und Bahnen halten die DVB weiter an der zusätzlichen Desinfektion aller Teile im Wageninneren fest, die von Fahrgästen häufig berührt werden. Die verwendete Seifenlauge tötet Bakterien und Viren, ist dabei gut hautverträglich und greift keine Kunststoffteile an. Zusätzlich zur nächtlichen Desinfektion sind tagsüber weiterhin Teams im DVB-Netz unterwegs, die an insgesamt 27 Endpunkten Busse und Bahnen noch einmal desinfizieren. So erreichen die Mitarbeiter rund 90 Prozent aller im Einsatz befindlichen Fahrzeuge ein zweites Mal.

Bußgeld für Maskenmuffel
Der Freistaat Sachsen plant zum 1. September 2020 die Einführung eines Bußgeldes in Höhe von 60 Euro für diejenigen, die ihrer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV nicht nachkommen. Auch wenn sich fast alle DVB-Fahrgäste aus Respekt vor den Mitreisenden an diese Vorgabe hält, gibt es doch immer wieder Maskenverweigerer. Das wird ab 1. September teuer. Die DVB streben dazu eine Kooperation mit dem Ordnungsamt oder der Dresdner Polizeibehörde an, um diese Maskenmuffel zu sanktionieren.

Leichter Fahrgastanstieg erwartet
Fahren an Werktagen normalerweise täglich rund 600.000 Fahrgäste in den DVB-Verkehrsmitteln mit, waren es in der Zeit des pandemiebedingten Lockdowns teilweise nur noch rund 150.000. Mit den Lockerungen vor den Sommerferien stiegen die Fahrgastzahlen wieder auf etwa 400.000 an. Durch die Wiedereröffnung der Schulen erwarten die Marktforscher der DVB ab Montag einen weiteren Anstieg auf rund 480.000 werktägliche Fahrgäste. Das entspricht dann knapp 80 Prozent der üblichen Zahl. Fahrten durch Gelegenheitskunden oder Touristen sowie im Nacht- und Veranstaltungsverkehr bleiben weiter unterdurchschnittlich. Obwohl bisher fast alle ABO-Kunden den DVB treu blieben, muss das Unternehmen 2020 mit Mindereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe rechnen. Ob sich die Fahrgastzahlen im kommenden Jahr vollständig erholen, bleibt ungewiss und hängt vom weiteren Verlauf der Pandemie ab.

Erfurt

Fahrplanwechsel wird vorbereitet // Erfurter Busse lernen sprechen (Meldung vom: 27.08.2020)

Anders als in den Vorjahren wird es zum Schuljahresbeginn keinen großen Fahrplanwechsel bei der EVAG geben. Er findet erst am 27. November 2020 statt. Dennoch treten zum 31. August 2020 kleinere Änderungen in den Angeboten in Kraft, die besonders im Schülerverkehr Verbesserungen bringen werden.

So wird es auf der Bus-Linie 95 testweise drei Fahrten zwischen Marbach und Zoopark geben – davon eine morgens und zwei nach Schulschluss. Damit soll eine direkte Verbindung für die in Marbach wohnenden Schüler zur Gemeinschaftsschule und zum Heinrich-Hertz-Gymnasium am Roten Berg geschaffen werden.
Weitere Änderungen erfolgen bei den Bus-Linien 20, 75, 91 und 92. Auf der Bus-Linie 20 wird die Bedienung der Haltestelle Ferdinand-Jühlke-Straße besser auf die Schichtzeiten von KNV Zeitfracht ausgerichtet. Auf der Bus-Linie 75 wird morgens eine zusätzliche Fahrt angeboten, um die Anbindung aus den Ortschaften Egstedt und Waltersleben an die Schule in Hochheim zu verbessern. Aufgrund der Eröffnung einer Grundschule werden die Schulfahrten der Bus-Linien 91 und 92 zukünftig über die Haltestelle „Langer Graben“ geführt.

„Leider müssen wir an anderer Stelle aber auch Fahrten reduzieren. Die zusätzlichen Fahrten in den Abendstunden auf der Bus-Linie 155 wurden kaum angenommen. Der einjährige Testbetrieb hat sich nicht bewährt“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG und bittet um Verständnis. Aus diesem Grund entfallen die täglichen Fahrten um 22:10 Uhr von Erfurt nach Kranichfeld und um 23:00 Uhr zurück zum Erfurter Busbahnhof. Ebenso fallen die sonn- und feiertags angebotenen Fahrten um 19:10 Uhr von Erfurt nach Kranichfeld sowie 20:00 Uhr von Kranichfeld nach Erfurt, Busbahnhof weg. An Samstagen bleiben die Fahrten um 19:10 Uhr nach Kranichfeld sowie 20:00 Uhr nach Erfurt bestehen.


Ab dem 27. November gelten folgende Änderungen:

„Mit dem neuen Erfurter Nahverkehrsplan, der im Sommer vom Stadtrat beschlossen wurde, ergeben sich weitere Angebotsverbesserungen für die Erfurter, die wir ab 27. November umsetzen werden“, so Myriam Berg, Vorstand der EVAG.

Auf der Bus-Line 90 werden die Angebote im morgendlichen Schülerverkehr sowie im Abendverkehr an Freitagen und Samstagen verdichtet, da die derzeit angebotenen Fahrten sehr gut frequentiert sind.

Auch in den Ortsteilen erfolgt eine Verbesserung der Angebote mit zusätzlichen Abendfahrten an Freitagen und Samstagen sowie im Tagesverkehr an Samstagen. So wird es u. a. auf der Bus-Linie 91 zusätzliche Fahrten geben. „Damit starten wir gleich zum 1. Advent, deshalb haben wir diesen Termin auch für unseren Fahrplanwechsel auf allen Linien gewählt“, sagt Myriam Berg.

Zum 27. November werden außerdem die Fahrzeiten der Bus-Linie 52 in Richtung Güterverkehrszentrum nach ihrem Testbetrieb angepasst. Im Berufsverkehr fahren die Busse künftig im 30-Minuten-Takt, im Tagesverkehr im 60-Minuten-Takt. Von den fünf neuen – im Testbetrieb eingerichteten – Haltestellen bleiben vier erhalten. Aufgehoben wird die Haltestelle „An der Flurscheide“.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de oder über die EVAG-App „Erfurt Mobil“.

Erfurter Busse lernen sprechen

„Linie 51 Richtung Möbisburg“ - Ab dem heutigen Dienstag, den 25. August, rollt der erste sprechende Bus durch Erfurt. Der Bus sagt automatisch die Bus-Linie und die Fahrtrichtung an, wenn er an einer Haltestelle ankommt und die Türen sich öffnen. Damit möchte die Erfurter Verkehrsbetriebe AG (kurz: EVAG) blinden oder sehbehinderten Menschen die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Landeshauptstadt erleichtern.

Ab sofort ist der Bus mit der Wagennummer 198 in Erfurt unterwegs.



Er wird auf verschiedenen Linien eingesetzt. Damit die Durchsage klappt, wurden spezielle Außenlautsprecher angebracht.
„Das ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG. „Ab November sollen alle Busse der EVAG mit der neuen Technik ausgestattet werden. Die 76 Stadtbahnen sprechen bereits an den Haltestellen mit den Fahrgästen.“



Aktuell

Modernisierungen im Sebnitztal (Meldung vom: 25.08.2020)

Sperrung der Strecke Sebnitz – Bad Schandau vom 31.08. bis 17.11.2020

Die Deutsche Bahn (DB) setzt die 2018 begonnene Modernisierung der Bahnstrecke im Sebnitztal fort. In den kommenden 2,5 Monaten werden fünf Brücken erneuert und der Bahndamm abschnittsweise verbreitert. Die Züge der Nationalparkbahn U 28 werden zwischen Bad Schandau und Sebnitz durch Busse ersetzt, zwischen Sebnitz und Rumburk gilt ein veränderter Fahrplan.

Durch die gleichzeitige Modernisierung der Eisenbahnbrücken in Porschdorf und in Rathmannsdorf, die Erneuerung der Brücke über die Sebnitz zwischen Ulbersdorf und Mittelndorf sowie die Verbreiterung des Bahndammes in Rathmannsdorf bündelt die DB die Modernisierungsmaßnahmen, um die Streckensperrung so kurz wie möglich zu halten. Die Baumaßnahmen sind Teil der zwischen dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der DB vereinbarten Schritte zur Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf 70 km/h. Ziel ist es, die Anschlüsse in Sebnitz von und nach Neustadt (Sachsen) verlässlicher zu gestalten. Insgesamt investieren die Partner in Planung und Bau aller Maßnahmen rund 660.000 Euro.

Informationen zu den geänderten Fahrplänen und dem Schienenersatzverkehr erhalten die Fahrgäste unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie www.nationalparkbahn.de und an der InfoHotline des VVO unter 0351/ 852 65 55.

Berlin

Stadler und die BVG stellen vor: Die Zug(k)unft der Berliner U-Bahn (Meldung vom: 24.08.2020)

Ab 2022 erhalten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die ersten neuen U-Bahn-Wagen der Baureihen «J» und «JK» von Stadler für den Einsatz in der deutschen Hauptstadt. Mit der Flottenerneuerung wird das Rückgrat der Berliner Mobilität fit gemacht für die Zukunft. Ein historisch klug entwickeltes Liniennetz, architektonisch spannende Bahnhöfe aus verschiedenen Jahrzehnten, dichte Takte und Betriebszeiten beinahe rund um die Uhr machen die U-Bahn zu einem der Aushängeschilder und Leistungsträger Berlins. Im Jahr 2019 nutzten fast 600 Millionen Fahrgäste die verkehrsgelben Züge der BVG. Mit den modernen Fahrzeugen kommt ein weiterer Grund hinzu, auf die U-Bahn umzusteigen.

Aus Berlin, für Berlin: Die neue Fahrzeuggeneration wird von Stadler in Berlin-Pankow entwickelt und gefertigt. In den zwei Baureihen ­«JK» für das Berliner Kleinprofilnetz (U1 bis U4) und «J» für das Großprofil (U5 bis U9) können die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) während der Laufzeit des Rahmenvertrages bis 2030 insgesamt voraussichtlich bis zu 1500 Wagen abrufen. Die feste Mindestbestellmenge umfasst 606 Wagen. Zum Vergleich: Der aktuelle Fuhrpark verfügt, über alle Baureihen und -jahre hinweg, über rund 1300 Wagen. Bis zu rund drei Milliarden Euro investiert die BVG in den kommenden Jahren in die Erneuerung der U-Bahn-Flotte. Am heutigen Montag, 24. August 2020, stellten Stadler und die BVG gemeinsam den weiteren Zeitplan vor.

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Aufsichtsratsvorsitzende der BVG: «Der Großauftrag ist ein doppelter Gewinn für Berlin. Mit der neuen U-Bahngeneration wird der Hauptstadtverkehr in unserer wachsenden Metropole leistungsstärker und klimafreundlicher. Mit diesen wichtigen Investitionen sorgen wir für moderne Mobilität und machen den ÖPNV für die Berlinerinnen und Berliner noch attraktiver. Zusätzlich sichern wir viele Arbeitsplätze in einem Unternehmen, das in Berlin tief verwurzelt ist.»

Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident und Group CEO ad interim von Stadler: «Wir sind sehr stolz, mit dem Gewinn eines der grössten bisher in Europa vergebenen Lieferaufträge die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der BVG fortzusetzen und an unserem Standort in Berlin-Pankow die neue U-Bahn-Flotte für die deutsche Hauptstadt zu bauen. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – sowohl im Fahrzeugprojekt als auch am Standort selbst, wo die Bauarbeiten an unserem Neubau zur Erweiterung der Kapazitäten zügig und planmäßig vorangehen.»

2022 kommen die ersten 24 Wagen

Die ersten insgesamt 24 Wagen, je zwölf für das Klein- und für das Großprofil, sollen im Herbst 2022 aus dem Berliner Stadler-Werk an die BVG überführt werden. Nach einem mehrmonatigen Testbetrieb, intensiven Prüfungen und der Zulassung beginnt dann Ende 2023 die Serienlieferung. Vereinbart ist eine Lieferung von vier Wagen alle fünf Werktage – die Züge kommen also deutlich schneller zur BVG als zuletzt die Züge der Baureihe IK. Anschließend können bis ins Jahr 2030 weitere Serienfahrzeuge aus dem Rahmenvertrag abgerufen werden.

Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: «Die U-Bahn ist ein wichtiger Baustein des ÖPNV in Berlin mit täglich über 1,6 Millionen Fahrgastfahrten. Ich bin froh, dass wir trotz der Corona-Krise den größten Auftrag für neue U-Bahnen in der Geschichte der BVG vergeben haben. Das ist ein klares Zeichen für einen modernen ÖPNV in Berlin und eine wichtige Investition in die BVG. Gebaut werden nun zwei Typen von Zügen, für das Klein- und für das Großprofil. Dabei setzen wir auf eine intensive und gute Zusammenarbeit mit Stadler.»

Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland: «Ich bin überzeugt, dass wir mit den Fahrzeugen der neuen Generation einen maßgeblichen Beitrag zum Fahrkomfort der Berliner Fahrgäste leisten werden. Die Wurzeln von Stadler liegen im sogenannten Tailor-Made-Bereich, also in der Konstruktion und Fertigung von Zügen, die exakt auf die individuellen Bedürfnisse einer Stadt zugeschnitten sind. Daher freuen wir uns umso mehr, mit der neuen Baureihe U-Bahnen für das Klein- und Großprofil zu liefern, die genau zu Berlin passen.»

Übrigens: Die Fahrgäste können sich schon in diesem Jahr einen ersten Eindruck der neuen Fahrzeuge verschaffen. Voraussichtlich im Herbst wird ein sogenanntes «Mock-Up» nach Berlin kommen. Das lebensgroße Modell eines U-Bahn-Wagens besteht aus einem weitgehend funktionsfähigen Fahrerstand sowie einem teilfunktionsfähigen Fahrgastraum, der zum Beispiel auch Türen und Licht enthält. Das Modell dient für Tests zur Festlegung von Designs und Ausstattungsdetails. Die gesammelten Erfahrungen fließen dann direkt in die Fahrzeugentwicklung ein. Wo das Modell zu sehen und begehen sein wird, gibt die BVG rechtzeitig bekannt.

Bei Bedarf schnell umgebaut, auf Jahrzehnte zuverlässig

Die Großbeschaffung hat gleich mehrere Vorteile. Zwei Baureihen für das Groß- und das Kleinprofil aus einer Hand zahlen sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch betrieblich aus. Viele Bauteile der Groß- und Kleinprofilzüge sind identisch. Das hat den Vorteil, dass die Arbeit in den Werkstätten erleichtert wird. Vor allem aber erhöhen eine große Anzahl baugleicher Fahrzeuge und ein für die Berliner U-Bahn neuartiges, modulares Konzept bei «J» und «JK» die betriebliche Flexibilität enorm.

Bei beiden Baureihen gibt es sogenannte End- und Mittelwagen. Aus ihnen können im Großprofil durchgängige Zwei-, Vier- und Sechs-Wagen-Fahrzeuge gebildet werden. Im Kleinprofil sind durchgängige Zwei- oder Vier-Wagen-Fahrzeuge möglich, aus denen wiederum auch Sechs- oder Acht-Wagen-Einheiten gekuppelt werden können. Ein «langer» Acht-Wagen-Zug kann dann zum Beispiel – wie von den Baureihen HK und IK bekannt – aus zwei miteinander verbundenen, jeweils für sich durchgängigen Vier-Wagen-Fahrzeugen bestehen.

Größten Wert wird auf die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge gelegt: Begleitend zur Lieferung der Züge übernimmt Stadler auch die Ersatzteilversorgung über eine Laufzeit von circa 32 Jahren hinweg. Darin enthalten ist die Lieferung aller benötigten Ersatzteile für die Einhaltung der Instandhaltungsfristen, Inspektionen und Hauptuntersuchungen sowie die Lieferung aller zum Beispiel für die Behebung von Vandalismus- und Unfallschäden benötigten Ersatzteile. So können sich die Berlinerinnen und Berliner langfristig auf die neuen Fahrzeuge verlassen.

Stadler baut aus

Stadler ist für die Abwicklung des Großprojekts Berliner U-Bahn gut aufgestellt. Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Standorts in Berlin-Pankow verlaufen nach Plan. Auf rund 24 000 Quadratmetern entstehen bis Sommer 2021 eine neue Produktions- und Inbetriebsetzungshalle sowie hochmoderne Büro- und Sozialraumflächen. Stadler investiert bis zu 70 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts. In Abhängigkeit vom künftigen Auftragseingang soll in weiteren Schritten unter anderem ein Logistikzentrum hinzukommen.

Aktuell

Sofortprogramm für attraktivere Bahnhöfe (Meldung vom: 17.08.2020)

Das Bundesministerium für digitale Infrastruktur und Verkehr (BMVI) hat ein Sofortprogramm für attraktivere Bahnhöfe aufgelegt. Der Bund fördert dieses Programm mit 40 Millionen Euro, welche bundesweit für 167 Bahnhöfe verwendet werden.

Die Investitionen fließen in die Aufenthaltsqualität, in die Reisendeninformation und in Energiesparmaßnahmen. Wir haben einmal die Bahnhöfe für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen aufgelistet.

In Sachsen-Anhalt wird in allen Bahnhöfen die Aufenthaltsqualität verbessert. Die Bahnhöfe Halle (Saale) Hbf., Magdeburg Hbf. und Merseburg erhalten zusätzlich Investitionen in Energiesparmaßnahmen.
Folgende Bahnhöfe sind in Sachsen-Anhalt betroffen:
Aschersleben Pbf., 105.000 Euro
Bitterfeld, 150.000 Euro
Frenz, 70.000 Euro
Halle (Saale) Hbf., 130.000 Euro
Magdeburg Hbf., 350.000 Euro
Merseburg Hbf., 135.000 Euro
Naumburg (Saale) Hbf., 70.000 Euro
Wernigerode Hbf., 210.000 Euro

In Sachsen betrifft das die folgenden Bahnhöfe:
Bautzen, 85.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Chemnitz Hbf., 230.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Dresden Hbf., 320.000 Euro für Aufenthaltsqualität und Reisendeninformation
Ebersbach (Sachs), 100.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Freiberg (Sachs), 80.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Görlitz, 50.000 Euro für Energiesparmaßnahmen
Leipzig-Gohlis, 215.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leipzig Bayerischer Bahnhof, 100.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leipzig Hbf., 271.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leipzig Markt, 60.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Leisnig, 115.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Limbach (Vogtl), 70.000 Euro für Reisendeninformation
Oschatz, 100.000 Euro für Aufenthaltsqualität
Pirna, 335.000 Euro für Energiesparmaßnahmen
Zittau, 150.000 Euro für Reisendeninformation

Für Thüringen wird auch bei allen Bahnhöfen in die Aufenthaltsqualität investiert. Beim Bahnhof Eisenach zusätzlich in die Reisendeninformation.
Folgende Bahnhöfe sind in Thüringen betroffen:
Eisenach, 245.000 Euro
Erfurt Hbf., 245.000 Euro
Gera Hbf., 235.000 Euro
Jena West, 200.000 Euro
Nordhausen, 95.000 Euro
Saalfeld (Saale), 110.000 Euro

Mit dem Sofortprogramm werden u.a. folgende Arbeiten gefördert:
- Austausch von Wand/Bodenbelägen, Anstrich und Fassaden
- Erneuerung von Treppen, Zugängen, Zäunen und Dächern
- Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten
- Beseitigung von Graffiti und weiteren Vandalismusschäden
- Erweiterung von Reisendeninformation
- Weiterer Ausbau der Barrierefreiheit
- Energetische Sanierung, z.B. Umrüstung auf LED-Beleuchtung oder Austausch von Heizungsanlagen

Erfurt

Stadtbahnen fahren am Montag wieder über Anger (Meldung vom: 14.08.2020)

Am Montag können die Erfurter und Gäste wieder mit ihren Bahnen durch die Bahnhofstraße und über den Anger fahren. „Wir danken alle Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Geduld“ so Michael Nitschke, Betriebsleiter der EVAG.

Einzig die Haltestellen im Bereich Anger können dann noch nicht wie gewohnt angefahren werden. Denn dann beginnt der barrierefreie Ausbau. Die Haltestellen werden um 5 Meter verlängert und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet. Die Ersatzhaltestellen wurden hierzu vor dem Angermuseum eingerichtet.

Auch wenn die Bahnen schon wieder durch die Bahnhofstraße fahren, so müssen noch Arbeiten im Gleisbett vorgenommen werden. Der Juri-Gagarin-Ring blieb daher bis zum Ende der Sommerferien gesperrt. Daher verkehrt die Bus-Linie 9 weiterhin in beiden Richtungen über Busbahnhof und die Bus-Linien 51 und 60 bleiben geteilt. Die Bus-Linie 51 verkehrt in diesem Zeitraum zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg/Molsdorf über Hochheim. Die Bus-Linie 60 fährt zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg über Rhoda.


Einen Hinweis in eigener Sache hat die EVAG noch. „Die Baufahrpläne an den Haltestellen werden wir erst ab Montag austauschen. Aufgrund der großen Zahl an Haltestellen kann dies bis Mittwoch andauern“, bittet Herr Nitschke um Verständnis. Die Fahrpläne orientieren sich an den Zeiten vor der Baumaßnahme. Im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“ finden Fahrgäste die aktuellen Fahrtzeiten.

Am 16. Juli startete die EVAG mit den Bauarbeiten im Bereich Anger. Alte Weichen und Gleise wurden durch neue ausgetauscht. Im Kreuzungsbereich Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße fanden die Abrissarbeiten der alten Augustbrücke statt. Auch hier wurden neue Gleis verlegt. Die Bauarbeiten sind planmäßig verlaufen, dank des hervorragenden Zusammenspiels der einzelnen Baufirmen.

Erfurt

Bauabschnitt 4 – 12.8.2020 bis 16.08.2020 Vollsperrung Angerkreuzung (Meldung vom: 10.08.2020)

Bauabschnitt 4 – 12.8.2020 bis 16.08.2020 Vollsperrung Angerkreuzung

In diesen Zeitabschnitt wird das Angerkreuz komplett gesperrt, was zu Änderungen auf allen Stadtbahnlinien führt. Eine Verkehrsanbindung zwischen Anger und Domplatz wird mit einer Pendel-Bahn zwischen Marktstraße und Pilse eingerichtet.

Auch die Angerhaltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Die Ersatzhaltestellen werden jeweils vor dem Angermuseum eingerichtet (Höhe Eingang Angermuseum sowie Bereich Bahnhofstraße. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Oktober beendet sein.


Linienführung der Stadtbahnlinien in der Zeit von 12.8.2020 bis 16.08.2020

Stadtbahnlinie 1
Europaplatz – Krämpfertor – Ringelberg
Urbicher Kreuz – Thüringenhalle

Stadtbahnlinie 2
P+R-Platz Messe – Lange Brücke

Stadtbahnlinie 3
Europaplatz – Domplatz Süd
Urbicher Kreuz – Thüringenhalle

Stadtbahnlinie 4
Rieth - Domplatz - Theater - Bindersleben
Wiesenhügel - Steigerstraße

Stadtbahnlinie 5
Zoopark – Lutherkirche/Stadtwerke

Die Stadtbahnlinie 6 wird durch die Stadtbahnlinie 4 ersetzt.

Linienführung Buslinie 9
Daberstedt -  Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße - Busbahnhof (Steig 6) - Nordbahnhof

SEV-Linienführung

Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Str. - Stauffenbergallee - Krämpfertor  - J.-Gagarin-Ring - Busbahnhof (Steig 4)

Weitere Information finden Sie bei der EVAG auf der Webseite
SWE EVAG

Magdeburg

Zwischen Messegelände und Herrenkrug Busse satt Straßenbahnen (Meldung vom: 07.08.2020)

Zwischen Breitscheidstraße und Bahnhof Herrenkrug finden Gleisbauarbeiten statt. Außerdem wird eine Mauer entlang der Straßenbahnstrecke abgerissen. Aus diesen Gründen fährt die Linie 6 nur verkürzt bis Messegelände.

Von Montag, den 10. August bis Sonntag, den 23. August kommt es zu folgenden Linienänderungen:

Tram 6:
Messegelände – Leipziger Chausse
Die Straßenbahnen fahren nur bis / ab (H) Messegelände / Elbauenpark.

SEV
Ersatzverkehr Linie 6:
Messegelände - Herrenkrug

Zwischen (H) Messegelände / Elbauenpark und (H) Herrenkrug fahren als Ersatz Busse mit Anschluss an die Straßenbahn. Es werden alle Haltestellen am Straßenrand (wie Nachtbuslinie N1) bedient.

Dresden

Linie 2 muss Umleitung fahren//Straßenbauarbeiten auf der Wilhelm-Franz-Straße (Meldung vom: 06.08.2020)

Von Dienstag, dem 11. August 2020, 4:00 Uhr bis Sonnabend, dem 15. August 2020, 3:15 Uhr wird die Straßenbahnlinie 2 zwischen Löbtauer Straße und Amalie-Dietrich-Platz über Kesselsdorfer Straße und Julius-Vahlteich-Straße umgeleitet. Der Abschnitt über Pennricher Straße und Hebbelplatz bis zur Julius-Vahlteich-Straße wird mit Bussen als Ersatzverkehr „EV2“ bedient.

Grund der mehrtägigen Umleitung sind Straßenbauarbeiten auf der Wilhelm-Franz-Straße in Cotta. Für den 2021 geplanten Ausbau der Steinbacher Straße wird die Weidentalstraße als Umleitungsstrecke ertüchtigt. Auf der Kreuzung mit der Wilhelm-Franz-Straße muss in unmittelbarer Nähe zum Gleisbereich der Straßenbahn eine neue Fahrbahndecke aufgezogen werden. Daher pausiert die Linie 2 dort für vier Tage.

Erfurt

Teilsperrung Angerkreuz von 1.08. bis 11.8.2020 Bauabschnitt 3 (Meldung vom: 29.07.2020)

In diesen Zeitraum können die Stadtbahnen die Bahnhofstraße nicht befahren. Es kommt zu Änderungen auf allen Stadtbahnlinien und der Stadtbuslinie 9.

Linienführung Stadtbahnlinie 1
Europaplatz → Krämpfertor → Ringelberg
Urbicher Kreuz → Thüringenhalle

Linienführung Stadtbahnlinie 2
P+R-Platz Messe → Anger

Linienführung Stadtbahnlinie 3
Europaplatz → Domplatz → Anger
Urbicher Kreuz → Thüringenhalle

Linienführung Stadtbahnlinie 4
Rieth → Domplatz → Theater → Bindersleben
Wiesenhügel → Steigerstraße

Linienführung Stadtbahnlinie 5
Zoopark → Lutherkirche/SWE

-Stadtbahnlinie 6 entfällt, Ersatz durch Linie 4

Linienführung Stadtbuslinie 9

-Daberstedt –> Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße → Busbahnhof (Stg.6) → Nordbahnhof

SEV
→ Ersatzhaltestelle Robert-Koch-Straße → Stauffenbergallee → Krämpfertor → J.-Gagarin-Ring → Busbahnhof (Steig 4)




Thüringen

Gräfenroda–Rentwertshausen: Tunnel- und Gleisarbeiten erfordern Sperrungen und Zugausfälle im August (Meldung vom: 27.07.2020)

Die Deutsche Bahn (DB) führt vom 9. bis 30. August 2020 umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke Erfurt–Suhl–Meiningen/Würzburg durch. So werden im Brandleitetunnel bei Gehlberg rund 20 Meter Innenschale des Tunnels saniert, um ihn gegen das Eindringen von Wasser zu sichern. Des Weiteren tauscht die DB zwischen Gräfenroda und Gehlberg rund ein Kilometer Schwellen aus. Weiter südlich wird im Streckengleis von Rentwertshausen nach Ritschenhausen über ein Kilometer Gleis erneuert. Dabei wird unter anderem auch das Bett gereinigt bzw. der Schotter ausgetauscht sowie abschnittsweise eine Spezialschutzschicht für eine bessere Entwässerung und Stabilität des Oberbaus eingebracht. Aufgrund der Tunnel- und Gleisarbeiten sind Sperrungen der betreffenden Abschnitte und damit verbundene Zugausfälle leider unvermeidlich.

Einschränkungen im Zugverkehr vom 9. bis 30. August

• Die Züge Linie RE 7 Erfurt—Würzburg (DB Regio AG) entfallen zwischen Gräfenroda und Rentwertshausen, zwischen Erfurt und Gräfenroda fahren die Züge in geänderten Zeiten.

• Die Züge der Linien STB 44 Erfurt—Meiningen und STx 50 Erfurt—Zella-Mehlis—Meiningen (Süd-Thüringen-Bahn) fallen zwischen Gräfenroda und Suhl aus.

• Die Züge der Linie EB 40 Schweinfurt—Meiningen (Erfurter Bahn) fallen zwischen Meiningen bzw. Grimmenthal und Rentwertshausen aus.

• Für die ausfallenden Züge wird Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet.


Detailinformationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten des SEV gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter
www.deutschebahn.com/bauinfos, www.sued-thueringen-bahn.de und
www.erfurter-bahn.de

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Maschinen lassen sich Beeinträchtigungen durch Lärm nicht gänzlich vermeiden.

Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Fahrgäste um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten.


Dresden

Linie 1 und 12 wieder nach Leutewitz (Meldung vom: 23.07.2020)

Ab Montag, dem 27. Juli 2020, 3:30 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 1 und 12 wieder nach Leutewitz.

Die neuen Gleisanlagen am Endpunkt Leutewitz sind fertig und können von den Straßenbahnlinien 1 und 12 befahren werden. Beide Linien kehren damit auf ihre ursprüngliche Strecke zurück und der Ersatzverkehr entfällt. Gleichzeitig kann die „12“ an der Ludwig-Hartmann-Straße in Striesen wie gewohnt in Kombination mit der Linie 10 verkehren.
Bis zur Fertigstellung der neuen Bahnsteige in voraussichtlich drei Wochen müssen die Fahrgäste noch auf der Warthaer Straße ein- und aussteigen.

Sämtliche Gleise, Weichen, Fahrleitungsanlagen und auch das kleine Gebäude, in dem die Stromversorgung und ein kleiner Pausenraum für die Fahrer untergebracht ist, können ab Montag benutzt werden. Dagegen dauern die Arbeiten an den Bahnsteigen noch rund drei Wochen. Das betrifft die Ausstiegshaltestelle an der Schleifeneinfahrt ebenso wie die beiden Aufstellbahnsteige für die „1“ und „12“.
Hier gab es durch die Pandemie bedingt eine Verzögerung im Bauablauf.

Vorerst halten die Straßenbahnen in beiden Richtungen noch auf der Warthaer Straße zwischen Wilhelm-Raabe-Straße und Auf der Scheibe. Dort können Fahrgäste an einer provisorischen Haltestelle ein- und aussteigen. Nach Vollendung der barrierefreien Bahnsteige am Endpunkt Leutewitz wird das Provisorium auf der Warthaer Straße zurückgebaut. Dafür ist keine weitere Sperrung nötig. Für den Autoverkehr bleibt es noch bei den bisherigen Umleitungen.

Erfurt

Großbaustelle Anger – 2. Bauabschnitt startet am 25. Juli (Meldung vom: 23.07.2020)

Die Großbaustelle am Anger läuft bisher planmäßig. In der ersten Ferienwoche wurden alte Weichen in Richtung Ringelberg ausgetauscht. Jetzt geht die Stadtbahn-Linie 2 wieder auf Normalbetrieb. Ihre Umleitung endet am 24. Juli zum Betriebsende.

Im zweiten Bauabschnitt ist der Bereich in Richtung Johannesstraße betroffen. Auch hier werden alte Weichen getauscht, die rund 20 Jahre alt sind. Das hat Auswirkungen auf die Stadtbahn-Linien 1 und 5. Zwischen Lutherkirche/SWE und Busbahnhof erfolgt in der Zeit vom 25. bis 31. Juli Schienenersatzverkehr. Die Busse fahren über Krämpfertor.

Während der gesamten Baumaßnahme haben die Geschäfte in den betroffenen Bereichen geöffnet. Eine Zuwegung ist immer garantiert.

Allerdings häuft sich die Zahl unvorsichtiger Fußgänger im Baustellenbereich Juri-Gagarin-Ring. In diesem Zusammenhang appelliert die EVAG noch einmal an alle Bürger in der Innenstadt, die ausgewiesenen Wege zu nutzen und nicht direkt durch die Baustelle zu laufen. Die Warnschilder wurden nicht ohne Grund aufgestellt.

Die jeweils gültigen Fahrtzeiten finden Fahrgäste im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“. Die Mitarbeiter des Servicetelefons geben per Telefon unter 0361 19449 gern Auskunft über die jeweiligen Fahrtzeiten.

Am Donnerstag, den 30. Juli, geben die Mitarbeiter der EVAG zwischen 10 und 18 Uhr auch Auskunft zu den geänderten Linien und zum Fahrplan. Sie stehen dann wieder auf dem Anger.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf der Straßenbahntrasse Gorbitz (Meldung vom: 16.07.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Straßenbahntrasse Gorbitz verkehrt die Linie 2 von Montag, dem 20. Juli 2020 bis Donnerstag, dem 23. Juli 2020 jeweils in der Zeit von 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr auf einem verkürzten Fahrtweg. Ab Kleinzschachwitz sind die Bahnen bis zur Haltestelle „Dahlienweg“ unterwegs und fahren dann weiter in die Gleisschleife Wölfnitz.
Die ebenfalls auf der Trasse Gorbitz verkehrende Linie 7 von und nach Pennrich wird nicht umgeleitet. So können die Fahrgäste der „2“ ab Amalie-Dietrich-Platz mit der Linie 7 weiter nach Gorbitz fahren.

Grund der Linienverkürzung sind Bauarbeiten auf der separaten Straßenbahntrasse zwischen Merianplatz und Gleisschleife Gorbitz. Nach Austausch der Schienen vor rund zwei Jahren ist nun der zweite Stopfgang fällig. Dazu wird eine so genannte Stopfmaschine auf die Gleise gesetzt, die den Schotter noch einmal verdichtet. Außerdem reparieren die Gleisbauer eine der Ausfahrtsweichen aus der Gleisschleife in Gorbitz. Um den Straßenbahnverkehr während der Bauarbeiten zu reduzieren, wird die „2“ nach Wölfnitz verkürzt. Die „7“ verkehrt abschnittsweise eingleisig von und nach Pennrich. Der wechselseitige Verkehr wird durch eine Signalanlage geregelt.

Bitte beachten Sie auch die Baumeldung für die Linien 1 und 2.

Dresden

Gleisbauarbeiten auf der Schweriner Straße (Meldung vom: 16.07.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Schweriner Straße werden die Straßenbahnlinien 1 und 2 von Montag, dem 20. Juli 2020 4:00 Uhr bis Sonntag, den 9. August 2020 3:30 Uhr in beiden Richtungen zwischen Postplatz und Bahnhof Mitte über Ostra-Allee, Maxstraße und Weißeritzstraße umgeleitet.

Am Bahnhof Mitte halten die Wagen beider Linien auf der Weißeritzstraße in Höhe Seminarstraße.

Im gleichen Zeitraum verkehrt auch die Buslinie 75 zwischen Postplatz und Bahnhof Mitte über Freiberger Straße, Ammonstraße und Könneritzstraße.

In den drei Wochen finden auf der Schweriner Straße Gleisbauarbeiten statt. Die alten Schienen liegen seit dem Jahr 2006 und sind inzwischen stark verschlissen. Insbesondere der Gleisbogen Schweriner Straße / Hertha-Lindner-Straße unterliegt durch seine vom Verkehrszug vorgegebene Geometrie einer starken Beanspruchung. Hier werden rund 50 Meter Doppelgleis ausgetauscht. Ebenso müssen die Schienen im weiteren Verlauf der Schweriner Straße bis in Höhe Grüne Straße erneuert werden. Das sind noch einmal rund 300 Meter Doppelgleis. An beiden Baufeldern prüfen die Fachleute auch die dämmenden Zwischenlagen zwischen Schiene und Unterbau sowie die Kleineisenteile zur Befestigung. Bei Bedarf werden sie gewechselt. Abschließend erhält die Straße eine neue Eindeckung mit Asphalt.

Bitte beachten Sie auch die Verkürzung der Linie 2 im Zeitraum vom 20. Juli 2020 bis zum 23. Juli 2020. Siehe dazu die gesonderte Meldung.

Dresden

Leitungsbau auf der Lockwitzer Straße (Meldung vom: 15.07.2020)

In der Woche von Montag, dem 20. Juli 2020 3:45 Uhr bis Montag, den 27. Juli 2020 3:30 Uhr finden auf der Lockwitzer Straße Leitungsbauarbeiten statt. Aus diesem Grund wird die Streckenführung der Straßenbahnlinien 9 und 13 geteilt.

Die Linie 9 fährt im Dresdner Westen von Kaditz planmäßig über Hauptbahnhof bis zum Lennéplatz und dann weiter als Linie 13 über Sachsenallee nach Mickten beziehungsweise Kaditz. Umgekehrt verkehren die Wagen der Linie 13 von Mickten beziehungsweise Kaditz planmäßig bis Straßburger Platz und fahren weiter als Linie 9 über Lennéplatz und Hauptbahnhof nach Kaditz.

Im Osten sind die Bahnen als Linie 9/13 zwischen Prohlis und dem Gleisdreieck Hugo-Bürkner-Straße im Einsatz. Der Streckenteil zwischen Lennéplatz und Hugo-Bürkner-Straße wird durch Busse EV9/13 im Ersatzverkehr bedient.

Die Buslinie 75 wird stadteinwärts über Teplitzer Straße und Lenbachstraße umgeleitet.

Grund der Straßenbahnsperrung sind Bauarbeiten entlang der Lockwitzer Straße zwischen Gotthardt-Kuehl-Straße und Lannerstraße. Im Zusammenhang mit der Fertigstellung der neuen Stadtbahntrasse über die Oskarstraße ist jetzt die Verlegung eines Bahnstromkabels unter dem östlichen Fußweg der Lockwitzer Straße geplant. Das Kabel wird mit dem neuen Gleichrichterunterwerk der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am S-Bahnhof Strehlen verbunden, welches die Straßenbahnen zwischen Tiergartenstraße und Reicker Straße mit Strom versorgt. Die Kosten der Baustelle belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Sie sind Bestandteil des Stadtbahnneubaus auf der Oskarstraße.

Umleitungen bei den Buslinien 61, 63, 75 und 85
Die Zeit der Straßenbahnsperrung nutzen die Firmen gleich, um von Montag, dem 20. Juli 2020 4:00 Uhr bis Mittwoch, den 22. Juli 2020 4:00 Uhr an der Haltestelle „S-Bahnhof Strehlen“ Gewährleitungsarbeiten durchzuführen. Hier müssen einige Schäden, die durch verdeckte Materialfehler entstanden, beseitigt werden. In der genannten Zeit fahren die Buslinien 61, 63, 75 und 85 zwischen Wasaplatz und Tiergartenstraße über die Wasastraße.

Aktuell

Der neue ICE der DB AG (Meldung vom: 15.07.2020)

Die Deutsche Bahn AG hat bei der Firma SIEMENS 30 neue ICE-Züge in Auftrag gegeben, welche ab Dezember 2022 im Fahrgastverkehr gehen sollen.

Die Fahrzeuge sollen zuerst auf Linien zwischen Nordrhein-Westfalen und München zum Einsatz kommen, die über die Schnellfahrstrecke Köln/Rhein-Main führen. Sie erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 320 km/h.

Neu bei diesen Zügen wird sein, dass diese für Rollstuhlfahrer einen Lift im Fahrzeug haben, Fahrradstellplätze und eine veränderte Bordgastronomie.
Das genaue Design der Züge soll im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Auch der Mobilfunkempfang wird verbessert, indem neue Fenster verbaut werden. Bisher wurden die Fenster mit einer Metallschicht versehen, damit die Sonneneinstrahlung reduziert wird. Diese Metallschicht wird nun mit kleinen Löchern versehen, so dass die Mobilfunkwellen durch das Fenster können. Der Empfang ist natürlich von einer ausreichenden Versorgung abhängig. Hier verspricht der Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur weiße Löcher in der Versorgung schließen zu wollen.

Die kurze Lieferzeit von etwas mehr als zwei Jahren ist möglich, da der neue ICE auf das System des Velaro D aufbaut.

Mit den Zügen soll die Kapazität der Flotte ingesamt erhöht werden. Die bestellten 30 Züge verfügen insgesamt über 13.000 Sitzplätze, werden Platz für Fahrräder haben und kosten ca. 1 Milliarde Euro.


Ein Velaro D in Berlin Hauptbahnhof.
(C) DB AG / SIEMENS

Erfurt

Großbaustelle Anger – am 18. Juli geht es los (Meldung vom: 13.07.2020)

Der Erfurter Anger wird während der Sommerferien zur Großbaustelle. Doch nicht nur das Angerkreuz muss unters Messer, auch die Bahnhofsstraße und die Kreuzung Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße.

Verbunden mit den Maßnahmen sind umfangreiche Einschränkungen im Stadtbahn- und Busverkehr. Um die Beeinträchtigungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in den Sommerferien statt. Erfahrungsgemäß sind dann weniger Fahrgäste unterwegs.

Im ersten Bauabschnitt wir der Bereich des Gleisdreiecks an der Kaufmannskirche saniert. Die Weichen sind rund 20 Jahre alt und müssen dringend erneuert werden. Die Arbeiten erfolgen in zwei Teilen. Zunächst wird vom 18.07. bis 24.07.2020 der Bereich in Richtung Ringelberg gesperrt. Für diesen Zeitraum muss die Stadtbahn-Linie 2 umgeleitet werden. Im Abschnitt Ringelberg - Krämpfertor - Busbahnhof wird Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Im ersten Bauabschnitt sind die Einschränkungen eher kleinerer Natur. Hier erfolgt lediglich Schienenersatzverkehr. Im August müssen sich Fahrgäste jedoch auf größere Einschränkungen einstellen. Während der gesamten Baumaßnahme haben die Geschäfte in den betroffenen Bereichen jedoch geöffnet. Eine Zuwegung ist immer garantiert.

Die jeweils gültigen Fahrtzeiten finden Fahrgäste im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Die Mitarbeiter des Servicetelefons geben per Telefon unter 0361 19449 gern Auskunft über die jeweiligen Fahrtzeiten.

Aktuell

MDV präsentiert neue Mobilitäts-App MOOVME (Meldung vom: 13.07.2020)

Die App ist ab sofort kostenfrei im Google Play Store und App Store erhältlich.
-MOOVME ist die neue App der Verkehrsunternehmen im MDV für
Verbindungsauskünfte und Ticketkauf in frischer und
anwenderfreundlicher Gestaltung.

- MOOVME punktet mit weiteren elektronischen Bezahlmöglichkeiten wie
Paypal, Kreditkarte sowie Lastschrift und bietet Fahrgästen damit
deutlich mehr Möglichkeiten des bargeldlosen Zahlens.

Die neue Mobilitäts-App MOOVME bietet Verbindungsauskünfte und modernes Ticketing für Zug, S-Bahn, Tram und Bus im mitteldeutschen Nahverkehr aus einer Hand. Ob Pendler, Gelegenheitsfahrer oder Tourist – mit zahlreichen Funktionen wie Fahrplandaten in Echtzeit, Störungsmeldungen und Haltestellenortung wird ÖPNV-Fahren ganz einfach.

Neue Bezahlmethoden erleichtern den Ticketkauf
Das kontaktlose Bezahlen steht im Zeichen der Zeit und funktioniert mit MOOVME ganz bequem: Die Abrechnung für den Ticketkauf erfolgt via PayPal, Visa-, Mastercard, Lastschrift oder Mobilfunkrechnung. Damit bietet die App einen echten Vorteil zur bisherigen MDV-App easy.GO. Nach zehn erfolgreichen Jahren ist eine komplette Überarbeitung nötig geworden. Die bisherige App easy.GO wird daher demnächst abgeschaltet. Der Ticketkauf ist im gesamten Verbundgebiet einschließlich den Städten Halle und Leipzig sowie auf den Zugstrecken im MDV Nord möglich.

MOOVME bietet weitere neue Features
Um den Fahrgästen ein unkompliziertes Fahrerlebnis zu ermöglichen, bietet MOOVME weitere neue Features: Verbindungsauskünfte können als Kalendereintrag auf dem Smartphone angezeigt werden und bieten somit einen genauen Überblick über die eigenen Termine und deren Fahrweg. Für Vielfahrer eignet sich die Rubrik „Meine Routen“, in der MOOVME auf Wunsch die persönlichen Reisepläne speichert. Darüber hinaus können Fahrgäste für ausgewählte Verbindungen in MOOVME jederzeit den aktuellen Fahrtverlauf nachvollziehen und schnell erreichbare Ersatzverbindungen und alternative Umstiegsmöglichkeiten finden. Im Herbst dieses Jahres kommen weitere Features hinzu.

Die neue Mobilitäts-App MOOVME ist ab sofort im App Store (iOS) und im Google Play Store (Android) kostenfrei erhältlich. MOOVME wurde in enger Zusammenarbeit mit den Verbundunternehmen DB Regio, Hallesche Verkehrs AG (HAVAG), Omnibus-Verkehrsgesellschaft „Heideland“ (OVH) und Regionalbus Leipzig GmbH sowie mit Förderung des Freistaates Sachsen, des Freistaates Thüringen, des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) und mit Unterstützung der Nahverkehrsgesellschaft Sachsen-Anhalt (NASA) realisiert.

Weitere Informationen erhalten Fahrgäste auf der Website www.moovme.de sowie am MOOVME-Infotelefon unter 0341 9135 3637.

Leipzig

LVB-Sommerangebot: Täglich zum Cospudener See // Angepasstes Angebot während der Sommerferien (Meldung vom: 13.07.2020)

Mit Beginn der sächsischen Sommerferien bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe ein verändertes und der aktuellen Nachfrage angepasstes Angebot. So können die Leipziger und ihre Gäste ab 18. Juli mit der Buslinie 79 täglich zum Cospudener See zum Baden fahren. Auf Grund der in den Sommerferien weiter sinkenden Nachfrage fahren die Bus- und Straßenbahnlinien, wie üblich, im Ferienfahrplan.

Darüber hinaus laufen die Modernisierungsprojekte wie geplant weiter bzw. starten in die nächste Bauphase. Dadurch kommt es zu einigen Veränderungen für den Verkehr im Stadtgebiet. Der Überblick:

Das LVB-Angebot ab 18. Juli:

Während der Sommerferien verkehren alle Buslinien nach regulärem Ferienfahrplan.

Der aktuell geltende Sonderfahrplan für Straßenbahnen und Nightliner gilt weiter. Die Straßenbahnlinien 7, 11 und 15 verkehren montags bis freitags weiterhin tagsüber alle 10 Minuten. Die baustellenbedingt eingekürzte Linie 8 verkehrt zwischen Grünau-Nord und Wilhelm-Leuschner-Platz alle 20 Minuten. Alle anderen Straßenbahnlinien fahren im 15-Minuten-Takt. Die Straßenbahnlinie 2 wird an Sonn- und Feiertagen aufgrund geringer Nachfrage nicht im Einsatz sein.

Alle bisher geltenden baubedingten Änderungen im Linienverkehr behalten auch weiterhin ihre Gültigkeit. Nur auf den Linien 39 sowie N1 bis N4 kommt es zu zusätzlichen Änderungen.

-Die Straßenbahnlinie 39 fährt baustellenbedingt mit veränderter Linienführung zwischen Waldplatz und Neuem Rathaus über Westplatz.

-Die Nightliner N1, N2, N3 und N4 fahren mit baubedingten Umleitungen, die Nightliner N10 und N60 verkehren nicht. Ebenso entfallen weiterhin die zusätzlichen Nightliner-Abfahrten in den Wochenendnächten um 1.45 Uhr und 3 Uhr. Abends und sonntags, also in Tageszeiten mit geringerer Nachfrage, werden punktuelle Anpassungen im Fahrplan vorgenommen.

-So fahren dieStraßenbahnlinien 1, 3, 7, 10, 11, 15, 16, 32, 34 und 39 montags bis samstags abends eine Stunde früher im 30-Minuten-Takt. Der erste Sammelanschluss am Hauptbahnhof ist bereits um 21.45 Uhr. An Sonn- und Feiertagen fahren diese Straßenbahnlinien am Morgen eine Stunde länger und am Abend zwei Stunden früher im 30-Minuten-Takt (bislang jeweils 15-Minuten-Takt). Morgens findet der letzte Sammelanschluss um eine Stunde später um 10.15 Uhr statt, abends zwei Stunden früher, um 20.45 Uhr.

-Ab 20. Juli kommt es außerdem für die Straßenbahnlinie 3 sowie den Autoverkehr im Bereich Torgauer Straße, Portitzer Allee zu Veränderungen. Hier erneuern die LVB mit Fördermitteln des Freistaates, wie bekannt, die Gleisüberfahrt sowie Weichen und Gleise.


Alle Fahrpläne und Änderungen sind unter www.L.de/fahrplan und in der App LeipzigMOVE hinterlegt.

Änderungen für Autoverkehr am Goerdelerring

Wie geplant, geht die Modernisierung an der Haltestelle Goerdelerring voran und während der Sommerferien weiter. Um vor allem die angrenzenden Kreuzungsbereiche und Haltestellenzufahrten zu modernisieren, wird das Baufeld erweitert. Deswegen kommt es für den Autoverkehr zu zahlreichen Änderungen, es muss weiter mit Stau gerechnet werden. Weiterhin möglich sind die folgenden Fahrtbeziehungen: vom Tröndlinring in die Pfaffendorfer Straße und in den Ranstädter Steinweg, vom Goerdelerring in den Tröndlinring sowie von der Pfaffendorfer Straße in den Ranstädter Steinweg.

Halle (Saale)

DB Museum öffnet ab 11. Juli 2020 (Meldung vom: 08.07.2020)

Am 11. Juli 2020 öffnet das DB Museum Halle (Saale) seine Pforten wieder für Besucherinnen und Besucher. Mitte März wurde der Museumsstandort als präventive Maßnahme zur Eindämmung von Covid-19-Erkrankungen geschlossen. Umso mehr freuen sich das Team des DB Museums und die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P, die das Museum maßgeblich durch ehrenamtliche Mitarbeit unterstützt, nach rund vier Monaten endlich wieder Gäste im Museum begrüßen zu dürfen.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Lange Zeit hat im DB Museum Halle das Wichtigste gefehlt – unsere Besucherinnen und Besucher. Umso größer ist nun die Freude, den Museumsstandort endlich wieder zu öffnen und neben einer eigens entwickelten Kinder-Rallye auch Führungen für Kleingruppen anbieten zu können.“

Umfangreiche Schutz- und Hygienekonzepte
Bereits seit mehreren Wochen bereitet sich das DB Museum akribisch auf eine mögliche Wiedereröffnung vor. Reinigungsfrequenzen werden erhöht, eine genaue Wegeführung wurde definiert und Desinfektionsmittel werden in ausreichendem Umfang bereitgestellt. Damit wird der Museumsbesuch nicht nur zu einer unterhaltsamen, sondern auch zu einer Corona-konformen Freizeitmöglichkeit.

Sonderprogramm macht Museumsbesuch zum Erlebnis
Pünktlich zur Wiedereröffnung haben das Team des DB Museums und die Traditionsgemeinschaft Bw Halle P ein vielseitiges Sonderprogramm entwickelt, um den Museumsbesuch für alle Gäste - trotz Einschränkungen – zu einem besonderen Erlebnis zu machen.

Am Eröffnungssamstag (11. Juli) bekommt jeder Museumsgast eine kostenlose Tasse Kaffee, für alle Kinder wird kostenfreie Brause angeboten.
Zudem werden an diesem Tag Eisenbahn-Souvenirs verkauft.

Jeden zweiten Samstag werden um 11 Uhr kostenfreie Führungen für Kleingruppen angeboten (ab 11. Juli 2020). Maximal zehn Personen lernen dabei ausgewählte Fahrzeuge kennen und erfahren spannende Details zur Signaltechnik der Eisenbahn. Kinder und Familien können den historischen Ringlokschuppen darüber hinaus mit einem kostenfreien Rallye-Heft erkunden. Dabei kann spielerisch erlernt werden, welche Güter auf Schienen transportiert wurden oder warum sich vor dem Lokschuppen eine Drehscheibe befindet. Eine Extraportion Spannung und Spaß ist dabei garantiert.

An allen Öffnungstagen wird zudem ein kleiner gastronomischer Service angeboten.

Mund-Nase-Bedeckungen in originellem Eisenbahn-Design
Die Idee für eine eigene „DB Museum“-Mund-Nase-Bedeckung entstand bei einer der unzähligen Videokonferenzen zu Sicherheits- und Hygienekonzepten. Da stand plötzlich der Gedanke im Raum, eine eigene Mund-Nase-Bedeckung für alle Fans des DB Museum wäre doch eine tolle Sache. Pünktlich zur Wiedereröffnung wird die Bedeckung in farbenfrohem Eisenbahn-Design im Museumsshop erhältlich sein. Zudem kann sie auch über den Onlineshop des DB Museums erworben werden.

Öffnungszeiten DB Museum Halle (Saale)
Berliner Straße 241
06112 Halle (Saale)
Jeden Samstag von 10 bis 16 Uhr
Winterpause ab 6. Dezember 2020

Weitere Infos:
www.dbmuseum.de

Dresden

Gleisbauarbeiten auf der Könneritzstraße (Meldung vom: 08.07.2020)

Aufgrund notwendiger Gleisbauarbeiten auf der Könneritzstraße werden die Straßenbahnlinien 4, 6 und 7 von Freitag, dem 10. Juli 2020, 17:30 Uhr bis Montag, den 13. Juli 2020, 3:30 Uhr wie folgt umgeleitet:

Linie 4: Erhält eine geteilte Linienführung:
Im Westen verkehrt sie von Weinböhla kommend planmäßig bis Leipziger Straße und dann weiter über Carolabrücke, Pirnaischer Platz zur Gleisschleife Webergasse.
Im Osten fährt die „4“ von Laubegast wie üblich bis Postplatz, dann über Ostra-Allee, Maxstraße, Bahnhof Mitte und weiter als Linie 6 nach Wölfnitz.

Linie 6: Wird ebenfalls geteilt.
Im Westen fährt die „6“ planmäßig von Wölfnitz bis Bahnhof Mitte, dann über Weißeritzstraße, Maxstraße, Ostra-Allee und weiter als „4“ nach Laubegast.
Im Osten fahren die Wagen von Niedersedlitz über Schillerplatz bis Bahnhof Neustadt und enden dort.

Linie 11:
Die Linie 11 fährt Umleitung zwischen Bahnhof Neustadt und Hauptbahnhof über Palaisplatz, Carolabrücke und Pirnaischer Platz.

Die Haltestelle Kongresszentrum kann während der Bauzeit nicht bedient werden.

Grund der Umleitung sind dringend notwendige Reparaturen am Straßenbahngleis auf der Könneritzstraße. Durch die Sperrung der Augustusbrücke unterliegt besonders der Gleisbogen von und zur Ostra-Allee, über den neben der „11“ jetzt auch die „4“ abbiegt, einem höheren Verschleiß. Dort haben sich so genannte Pumpstellen gebildet. „Pumpstellen“ sind Gleisstücke, bei denen sich der Unterbau der Schienen gelockert hat und die sich beim Überfahren durch eine Straßenbahn durchbiegen können. Dieser Federeffekt ist für den Fahrgastbetrieb zwar nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber wegen möglicher größerer Folgeschäden am Gleis regelmäßig repariert werden. Gleichzeitig bringen die Gleisbauer auch kleine Schäden an den Schienenbefestigungen wieder in Ordnung.

Aktuell

Deutsche Bahn erneuert Strecke zwischen Waltershausen und Friedrichroda (Meldung vom: 03.07.2020)

Die Deutsche Bahn erneuert seit dem 10. Februar 2020 und noch bis Sonnabend, 26. September 2020 die Brücke über den Bach „Badewasser“ in Waltershausen (Nähe Friedrichrodaer Straße). Das vorhandene Bauwerk wird durch einen Neubau aus Stahlbetonfertigteilen ersetzt.

Auf der Strecke zwischen Waltershausen und Friedrichroda werden zudem die Gleise erneuert, Tiefbaumaßnahmen zur Gleisentwässerung vorgenommen und Kabelanlagen erneuert. Aus diesem Grund wird vom 17. Juli 2020 (23:30 Uhr) bis 28. August 2020 (4:30 Uhr) der Streckenabschnitt für den Zugverkehr gesperrt. In dieser Zeit wird auch das alte Bauwerk abgerissen und die Fertigteile eingehoben (Kran). Die benötigten Stahlbetonfertigteile werden in unmittelbarer Nähe vorgefertigt.

Während der Arbeiten kommen unter anderem eine Großmaschine zur Bettungsreinigung und eine Gleisumbaumaschine zum Einsatz. An den Bahnübergängen für Fußgänger in der Steinbachstraße sowie an der Übergangsstraße zwischen Klostermühlenweg und Reinhardsbrunner Straße in Waltershausen erneuert die Deutsche Bahn die Beläge. Der Bahnübergang Schnepfenthal bleibt für den Fußgänger und Straßenverkehr weiterhin befahrbar.

Aufgrund der Streckensperrung kommt es auf der Nahverkehrslinie STB 48 (Friedrichroda–Fröttstädt) zu Einschränkungen im Zugverkehr. Informationen zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren erhalten Reisende bei der Süd-Thüringen-Bahn unter: [url=http://www.sued-thueringen-bahn.de]www.sued-thueringen-bahn.de.
Die Thüringerwaldbahn ist von der Baumaßnahme nicht betroffen.

Hinweis: Das Titelbild ist ein Symbolfoto

Erfurt

Bauabschnitt 1&2 der Bauarbeiten Angerkreuz/Juri-Gagarin-Ring (Meldung vom: 01.07.2020)

→ Bauabschnitt 1 vom 18.07. bis 24.07.2020

Im Bereich des Gleisdreiecks an der Kaufmannskirche wird in Richtung Ringelberg gebaut. In dieser Zeit fährt die Stadtbahnlinie 2 in Umleitung.

SL 2 P+R-Platz Messe – Anger – Lutherkirche/SWE

SEV 2 Ringelberg – Krämpfertor – Busbahnhof

→ Bauabschnitt 2 vom 25.07. bis 31.7.2020

Das Gleisdreieck an der Kaufmannskirche wird in Richtung Johannestraße gesperrt. In dieser Zeit verkehrt die Linie 1 und 5 im Umleitungsverkehr.

SL 1 Europaplatz – Lutherkirche/SWE, sowie Thüringenhalle – Domplatz
SL 5 Zoopark – Lutherkirche/SWE

SEV 1 und 5
Lutherkirche/SWE – Krämpfertor – Busbahnhof


-Gibt es Änderungen bei den Bus-Linien?

Während der gesamten Bauarbeiten (18.07. bis 30.08.2020) müssen auch die Bus-Linien 9, 51 und 60 angepasst werden. Da der Kreuzungsbereich Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße komplett gesperrt ist, können die Busse hier nicht durchfahren.

Daher verkehrt die Bus-Linie 9 in beiden Richtungen über Busbahnhof, Steig 6, und die Bus-Linien 51 und 60 werden geteilt. Die Bus-Linie 51 verkehrt in diesem Zeitraum zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg/Molsdorf über Hochheim. Die Bus-Linie 60 fährt zwischen Urbicher Kreuz und Busbahnhof sowie zwischen Thomaseck und Möbisburg über Rhoda.

Gibt es ein Fahrplanheft?

Aufgrund der verschiedenen Bauphasen kann kein Fahrplanheft erstellt werden. Die jeweils gültigen Fahrtzeiten finden Fahrgäste im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“.

Die Mitarbeiter des Servicetelefons geben per Telefon unter 0361 19449 gern Auskunft über die jeweiligen Fahrtzeiten.

Aktuell

DB Fernverkehr senkt Fahrpreise (Meldung vom: 29.06.2020)

Ab dem 1. Juli wird Bahnfahren noch einmal günstiger: Die Deutsche Bahn gibt die Mehrwertsteuersenkung im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets der Bundesregierung an ihre Kunden weiter. Bahnkunden profitieren damit zum zweiten Mal in diesem Jahr von einer Preisreduktion bei Fernverkehrstickets.

Ab dem 1. Juli sinken die Preise bis zum 31. Dezember für Super Sparpreis-, Sparpreis- und Flexpreis-Tickets sowie BahnCards und Zeitkarten im Fernverkehr um den Mehrwertsteuereffekt von 1,9 Prozent.

Der günstigste Einstiegspreis verringert sich somit noch einmal und liegt ohne BahnCard-Rabatt ab 1. Juli bei 17,50 Euro. Mit der BahnCard lassen sich zusätzlich 25 Prozent sparen. Die Probe BahnCard 25 (2. Klasse) ist ab dem 1. Juli ebenfalls für 17,50 Euro erhältlich.


Symbolbild: Ein IC2 bei der Durchfahrt in Stendal.


Auch in den Bordbistros der ICE und der Intercity-1-Züge gibt die DB die Mehrwertsteuersenkung weiter. Kunden erhalten 2,5 Prozent Rabatt auf die gesamte Rechnung. In den Intercity-2-Zügen mit mobilem Speisen- und Getränkeverkauf gibt es einen Rabatt von 10 Cent pro Artikel.

Erfurt

Großbaustelle Anger – Einschränkungen im ÖPNV – Infobus am 24. Juni am Anger (Meldung vom: 19.06.2020)

Der Erfurter Anger wird während der Sommerferien zur Großbaustelle. Doch nicht nur das Angerkreuz muss unters Messer, auch die Bahnhofsstraße und die Kreuzung Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße.

Die besondere Herausforderung dabei: Die Bauarbeiten finden in vier Phasen statt. „In jeder Phase fahren wir anders. Das wird für unsere Fahrgäste nicht einfach. Deshalb informieren wir nicht nur über Mailings und Flyer, sondern wollen auch direkt mit den Erfurtern sprechen. Wir haben zwei Infotage auf dem Anger geplant: Am 24. Juni und am 14. Juli sind unsere Mitarbeiter mit dem Infobus von 7 bis 17 Uhr direkt vor dem EVAG-Mobilitätszentrum vor Ort“, erklärt Myriam Berg, Vorstand der EVAG. Sie hofft auf das Verständnis der Erfurter, denn die Arbeiten dulden keinen Aufschub.


Infobus der Erfurter Verkehrsbetriebe AG (Neoplan N 4416 CNG Wagen 307)Update: Wagen 307 ist ausgemustert.

Im Kreuzungsbereich Juri-Gagarin-Ring/Bahnhofstraße liegt die Augustbrücke, die zunehmend Probleme bereitet. Bis 1898 überspannte die Brücke die Wilde Gera. Später wurde das Flussbett inklusive Brücke zugeschüttet, der Löberring angelegt und das Wasser in den neuen Flutgraben umgeleitet. 58 Jahre später brach ein Teil der Brücke ein, sie wurde repariert – aber nicht zurückgebaut. Genau das bereitet seit Jahren zunehmend Probleme. Verschiedene Hohlräume und ein nicht homogener Untergrund sorgen dafür, dass sich die Gleise bewegen.

Ein weiterer Einbruch der Brücke wie 1956 kann auf Dauer nicht ausgeschlossen werden, deshalb besteht dringender Handlungsbedarf. Leider können die Hohlräume nicht einfach zugeschüttet werden, da hier noch alte Wasserleitungen liegen. Diese werden während der Baumaßnahme durch die ThüWa ThüringenWasser GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Erfurt, ausgetauscht.

Verbunden mit den Maßnahmen sind umfangreiche Einschränkungen im Stadtbahn- und Busverkehr. Um die Beeinträchtigungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten in den Sommerferien statt. Erfahrungsgemäß sind dann weniger Fahrgäste unterwegs.

Zudem finden die Sperrungen wochenweise statt, um den Stadtbahnverkehr nicht komplett lahmzulegen. So erfolgen die Arbeiten in vier Bauphasen. Dennoch muss das Angerkreuz in der Zeit vom 12. bis 16. August komplett gesperrt werden.

Informationen zu den einzelnen Bauabschnitten erfolgen so:
Bauabschnitt 1+2 am 1.7. sowie Bauabschnitt 3+4 am 24.7.2020

Berlin

Sommer-Comeback für die U12 (Meldung vom: 18.06.2020)

Die Berliner Verkehrsbetriebe erneuern vom 22. Juni bis 9. August 2020 die Gleise zwischen den U-Bahnhöfen Wittenbergplatz und Nollendorfplatz. Dabei werden rund 1,8 Kilometer neue Fahrschienen und 1.200 Tonnen Schotter verbaut. In Kombination mit den bereits laufenden Sanierungsarbeiten am Kreuzberger Hochbahnviadukt können die Linien U1, U2 und U3 nicht wie gewohnt fahren. Zur Unterstützung wird allerdings die bewährte Linie U12 wieder eingeführt.

Die Linien fahren im oben genannten Zeitraum wie folgt:

U1 U Wittenbergplatz <> U Uhlandstraße

U2 S+U Pankow <> U Gleisdreieck

U3 U Nollendorfplatz <> U Krumme Lanke

U12 U Kottbusser Tor <> U Wittenbergplatz <> U Ruhleben

Der Umstieg von bzw. in die U12 erfolgt an den Bahnhöfen Wittenbergplatz (U1, U3), Nollendorfplatz (U3) und Gleisdreieck (U2). Der Zugverkehr auf dem U-Bahnhof Bülowstraße (U2) muss während der Bauzeit eingestellt werden. Durch die laufenden Arbeiten am Hochbahnviadukt der U1 und U3 fahren zwischen den Bahnhöfen Warschauer Straße und Kottbusser Tor weiterhin keine U-Bahnen. Auf dieser Strecke sind barrierefreie Busse im Einsatz.

Hinweis: Der Umstieg zwischen den Zügen von U1 und U12 am U-Bahnhof Wittenbergplatz ist nicht barrierefrei. Die barrierefreie Anbindung der U-Bahnhöfe Kurfürstendamm und Uhlandstraße an die U12 erfolgt mit den Bussen M19 und M29.

Dresden

Straßenbahnlinie 4 fährt wieder durch // Gleisbaustelle in Radebeul pünktlich beendet (Meldung vom: 18.06.2020)

Ab Montag, 22. Juni 2020 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 4 wieder von Dresden nach Radebeul, Coswig und Weinböhla. Am Vorabend finden die Probefahrten mit verschiedenen Fahrzeugtypen statt. Die neuen Straßenbahnanlagen auf der Meißner Straße in Rade-beul sind pünktlich fertig geworden. Bis zum 4. Juli werden auch die Arbeiten an den Fahrbahnen beendet sein.

„Die Unterstützung des ÖPNV, insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten, ist mir ein wichtiges Anliegen. Deswegen halten wir trotz Corona-Krise an einer hohen ÖPNV-Förderung fest, um weiterhin leistungsfähige und barrierefreie Mobilitätsangebote zu er-möglichen und somit mehr Menschen zum Umsteigen auf den ÖPNV zu bewegen. Neben modernen und umweltfreundlichen Fahrzeugen braucht es dafür auch eine leistungsfähige Infrastruktur. Daher unterstützen wir die sächsischen Verkehrsunternehmen nicht nur in der Neubeschaffung von Bussen und Straßenbahnen, sondern auch bei Investitionen ins Netz“, so Verkehrsminister Martin Dulig.

„Ich freue mich sehr, dass die Straßenbahnlinie 4 wieder in Betrieb geht“, sagt Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche. „Vielen Dank an alle Beteiligten, dass dieses Ziel fristgemäß erreicht werden konnte. Mit der kompletten Freigabe der Meißner Straße Anfang Juli wird auch für die Autofahrer und Anlieger die Zeit der Umleitungen beendet sein. Ein großes Dankeschön an alle für die Geduld. Ein wichtiger Teilabschnitt unserer Hauptverkehrsachse hat nun endlich einen zeitgemäßen Zustand für alle Verkehrsteilnehmer.“

Grundhafter Ausbau aller Verkehrsanlagen

Die gemeinschaftliche Baustelle der Großen Kreisstadt Radebeul, der Wasserversorgung und Stadtentwässerung Radebeul, der Stadtwerke Elbtal sowie der DVB auf der Meißner Straße läuft seit Anfang Februar 2019. Zwischen Rennerbergstraße und Dr.-Külz-Straße wurden die maroden Straßenbahngleise und Fahrleitungsanlagen ebenso erneuert wie die unterirdischen Versorgungsleitungen, Fahrbahnen, Rad- und Fußwege sowie die Straßenbeleuchtung. Ein weiterer Schwerpunkt war der Neubau eines großen Mischwasserkanals als einer der Hauptsammler in Radebeul.

Die DVB haben auf dem etwa 890 Meter langen Abschnitt neue Gleise verlegt. Dazu kommen 35 neue Fahrleitungsmaste und 2.260 Meter neuer Fahrdraht. Die beiden Haltestellen „Dr.-Külz-Straße“ und „Zillerstraße“ sind nun barrierefrei zugänglich. Neben Fahrgastunterständen und einer modernen Ausstattung haben sie elektronische Abfahrtstafeln erhalten, an denen die nächste Bahn in Echtzeit angezeigt wird.

Nach dem Ausbau der Meißner Straße zwischen den Landesbühnen Sachsen und der Dr.-Külz-Straße kann die Straßenbahn hier deutlich schneller fahren. Zuvor waren wegen des schlechten Gleiszustandes nur Geschwindigkeiten von 10, 20 oder 30 Kilometern pro Stunde zugelassen. Ab 22. Juni sind durchgängig 50 Kilometer pro Stunde möglich. Die Straßenbahnen benötigen damit auf diesem Abschnitt 90 Sekunden weniger Fahrtzeit.

Mittelfristiges Ziel ist es, weitere verschlissene Gleisabschnitte auf der Hauptstraße in Radebeul sowie im weiteren Streckenverlauf nach Weinböhla zu erneuern. Damit wird die Linie 4 weiter beschleunigt und es kann ein Straßenbahnwagen weniger eingesetzt werden. Neben dem Effekt, dass eine schnelle Verbindung für Fahrgäste an Attraktivität gewinnt, reduzieren sich die Betriebskosten um rund 350.000 Euro pro Jahr.

„Mit der Streckenfreigabe für die Straßenbahn können wir unseren Fahrgästen wieder eine gute Verbindung zwischen Dresden, Radebeul, Coswig und Weinböhla anbieten“, sagt Andreas Hemmersbach, Vorstand der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) für Finanzen und Technik. „Besonders freue ich mich über den barrierefreien Ausbau der Haltestellen Zillerstraße und Dr.-Külz-Straße. Sie bieten jetzt mehr Komfort für 870 Ein- und Aussteiger pro Tag. Außerdem fahren nun jeden Tag 3.000 Fahrgäste über neue, schnelle Gleise.“

12,6 Millionen Euro in Ausbau der Meißner Straße investiert

Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen einschließlich des nötigen Grunderwerbs betragen rund 12,6 Millionen Euro netto. Davon entfallen etwa 4,6 Millionen auf die Stadt Radebeul und 4,7 Millionen Euro auf die DVB. Die verbleibenden Kosten werden durch die beteiligten Versorgungsunternehmen getragen. Der Freistaat Sachsen fördert den ÖPNV-Anteil mit 3,5 Millionen Euro und den Straßenbau mit 2,6 Millionen Euro. Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) steuert weitere 1,3 Millionen Euro für den ÖPNV bei. Diese Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Landkreis, VVO und Anliegerkommunen finanzieren Straßenbahnbetrieb

An den Kosten für den Betrieb der Straßenbahnlinie 4 sowie die Instandhaltung der dafür nötigen Infrastruktur außerhalb der Dresdner Stadtgrenze beteiligen sich der Landkreis Meißen, der VVO und die Anliegerkommunen Radebeul, Coswig und Weinböhla. Ein neuer Verkehrsvertrag wird gerade vorbereitet. Ausbauprojekte wie das gerade abgeschlossene sind ein wichtiger Baustein der Zusammenarbeit.

Aktuell

Anerkennung VBB Tarif im IC zwischen Elsterwerda und Berlin Hbf. (Meldung vom: 17.06.2020)

Ab dem 28. Juni 2020 wird in den IC und EC der Deutschen Bahn zwischen Elsterwerda und Berlin Hauptbahnhof der VBB Tarif anerkannt.

Anerkannt werden auch das Quer-durchs-Land-Ticket, das Brandenburg-Berlin-Ticket einschl. der Nachtversion und der Schwerbehindertenausweis mit Wertmarke. Ebenfalls anerkannt wird die Mitnahmeregelungen des VBB Tarifs.

Damit sind Fahrten von Berlin nach Chemnitz schneller zu schaffen, da die Umsteigezeit in Elsterwerda von derzeit 55 Minuten auf 15 Minuten reduziert wird.

In den IC Zügen ist die Fahrradmitnahme reservierungspflichtig und es wird eine Fahrradkarte Fernverkehr benötigt.


Kommen auf der Strecke zum Einsatz: KISS Züge von DB Fernverkehr, die zwischen Dresden und Warnemünde verkehren.

Dresden

Historische Standseilbahn wird ab 15. Juni runderneuert // Luisenhof bleibt mit Ersatzbus erreichbar (Meldung vom: 11.06.2020)

Ab Montag, 15. Juni 2020, wird die historische Dresdner Standseilbahn umfangreich rekonstruiert. Die Fachleute der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) tauschen in den kommenden Monaten verschlissene Teile wie das Zugseil, bringen die Steuerung auf den neuesten Stand und passen die Standseilbahn den aktuellen gesetzlichen Vorschriften an. Voraussetzung für die Arbeiten sind relativ warme Temperaturen und möglichst wenig Niederschlag. Deshalb muss die Bahn leider über den Sommer pausieren. Die Rekonstruktion wird etwa acht Monate dauern, so dass das technische Denkmal voraussichtlich im Februar 2021 wieder in Betrieb gehen kann. Die geplante Erneuerung der Standseilbahn kostet inklusive der Planungsleistungen rund drei Millionen Euro. Die DVB erhalten dafür insgesamt 1,7 Millionen Euro Fördermittel vom Sächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Ersatzverkehr zum Weißen Hirsch

Das Stadtviertel Weißer Hirsch mit dem Luisenhof bleibt während der gesamten Bauzeit weiterhin mit dem Nahverkehr erreichbar. Neben der Straßenbahnlinie 11 über die Bautzner Landstraße und der Buslinie 61 über die Grundstraße bieten die DVB zwischen Körnerplatz und Bergstation einen Ersatzverkehr für die Standseilbahn an. Der Pendelbus ist immer halbstündlich wochentags zwischen 6:30 und 21:30 Uhr, am Wochenende zwischen 9:00 und 21:30 Uhr unterwegs. Am Körnerplatz startet er an der Bushaltestelle in Richtung Schillerplatz und fährt über die Schillerstraße und die Haltestelle Plattleite direkt bis zum Luisenhof. Für die Mitfahrt genügt ein gültiger DVB-Fahrschein. Allerdings ist wegen der beengten Platzverhältnisse die Mitnahme von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich.

Luisenhof bleibt erreichbar

„Wir sind froh, dass ein DVB-Ersatzverkehr zwischen Körnerplatz und Bergbahnstraße eingerichtet wird, ist doch die Standseilbahn der wichtigste Zubringer für unsere Gäste, vor allem für Touristen“, sagt Luisenhof-Betreiber Carsten Rühle. „Auch die Anreise mit den regulären Bus- und Bahnlinien können wir aus der Erfahrung heraus sehr empfehlen, denn durch den Weg zwischen den Haltestellen und dem Luisenhof können unsere Gäste ihren Besuch auf dem ‚Balkon Dresdens‘ mit einem wunderschönen Spaziergang verbinden. Zusätzlich haben wir während der Standseilbahn-Schließung ein eigenes, kostenfreies Shuttle zwischen Körnerplatz und unserem Restaurant im Einsatz“, so Rühle.


Erfurt

Fahrplanangebot wird erweitert (Meldung vom: 10.06.2020)

Schritt für Schritt geht es zurück in die Normalität. Nach der Wiederaufnahme der Fahrerkassierung in den EVAG-Bussen wird jetzt auch das ÖPNV-Angebot in Erfurt in einem zweiten Schritt erweitert, denn auch an den Wochenenden sind vermehrt Menschen unterwegs.

Zum 13. Juni 2020 ist eine weitere Fahrplananpassung geplant. Bisher verkehrten die Stadtbahn- und Bus-Linien mit einzelnen Ausnahmen an Samstagen wie sonn- und feiertags. Diese Einschränkung wird zum 13. Juni weitestgehend aufgehoben, alle Linien verkehren im Früh- und Tagesverkehr wieder wie samstags.

Die Stadtbahn-Linie 1 verkehrt ab diesem Zeitpunkt samstags wieder wie gewohnt von der Thüringenhalle bis zum Europaplatz. Und auch die Bus-Linie 10 fährt wieder von Tiefthal über Europaplatz bis Grubenstraße.

Damit reagiert die EVAG auf die in den letzten Wochen gestiegene Nachfrage im Berufs- und Einkaufsverkehr. Lediglich im Abendverkehr kommt es nach 23 Uhr vereinzelt weiterhin zu Einschränkungen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.evag-erfurt.de oder in der EVAG-App „Erfurt mobil“ und an den Haltestellen.

Magdeburg

Ein Berliner wird Magdeburger // Umbau der Straßenbahnen vom Typ KT4D begonnen (Meldung vom: 10.06.2020)

Um nach den Sommerferien Angebotsverbesserungen vornehmen zu können, hat die Magdeburger Verkehrsbetriebe GmbH & Co. KG (MVB) acht Straßenbahnen von den Berliner Verkehrsbetrieben übernommen. Derzeit werden die Fahrzeuge umgebaut.

Alle acht aus Berlin übernommenen Tatra-Straßenbahnen vom Typ KT4D werden von der MVB umgebaut, sodass diese nach den Sommerferien Schritt für Schritt in den Linieneinsatz gehen können.

Alexander Pohlemann, Bereichsleiter Straßenbahninstandhaltung bei der MVB, erklärt dazu: „Wir haben die Wagen in einem guten Zustand aus Berlin übernommen. Dennoch müssen wir Anpassungen vornehmen, damit die Fahrzeuge im Magdeburger Netz unterwegs sein können. So bauen wir beispielsweise neue elektrische Komponenten ein, damit die Fahrzeuge mit unserem Betriebsleitsystem kommunizieren können“.

Der Umbau der Fahrzeuge erfolgt von den hauseigenen Technikern der MVB an den Standorten Rothensee und Brückfeld.

Auffälligste Neuerung, wenn die ehemalige Berliner Straßenbahn aus der Hauptwerkstatt der MVB kommt: Sie ist nicht mehr quietschgelb, sondern erstrahlt in weiß-grün. „Zuerst müssen diverse Kleinteile, wie beispielsweise Blinklichter, demontiert und die Karosserie ausgebessert werden, bevor unsere Lackierer die neue Farbe aufbringen können“, erklärt Alexander Pohlemann.

Für den gesamten Umbau werden sechs Arbeitswochen je Fahrzeug veranschlagt. Während der neue Lack dem Betrachter sofort ins Auge fällt, sind die anderen Umbauten eher unauffällig und finden im Verborgenen statt. So wird u. a. die Elektronik angepasst. Dazu gehört nicht nur ein neuer Bordrechner, sondern auch die Ansteuerung der Straßenbahnweichen und Lichtsignalanlagen über das Fahrzeug, ein neues Funksystem, Fahrkartenentwerter und die Umprogrammierung der Zielanzeigen. Diese Umbauten werden in der Werkstatt des Straßenbahndepots in Rothensee vorgenommen.

Mit einem neuen Fahrzeug gibt es auch neue Anforderungen an die Werkstatt. Alexander Pohlemann sieht dies aber nicht als großes Problem, wie er sagt: „Obwohl der KT4D ein neuer Fahrzeugtyp für Magdeburg ist, ist die Technik für uns recht bekannt, da wir bereits seit Jahren Tatrafahrzeuge im Einsatz haben. Vieles kennen wir schon von unseren Fahrzeugen. Unterschiede und Änderungen eignen wir uns an“.

Die ersten zwei Fahrzeuge sind bereits so gut wie fertiggestellt, sodass demnächst die Schulung der knapp 400 Straßenbahnfahrerinnen und –fahrer beginnen kann. Die restlichen sechs Berliner Straßenbahnen werden Schritt für Schritt umgebaut, sodass diese nach den Sommerferien Ende August in den Einsatz gehen können.


Bilder von Umbauarbeiten

Hintergrund
Die Fahrzeugflotte der MVB wächst mit den Berliner Fahrzeugen auf 90 Straßenbahnzüge. Damit ist es für die MVB besser möglich, flexibel auf Baustellensituationen reagieren und gleichzeitig einen dichten Takt auf allen Linien gewährleisten zu können. Mit der Beschaffung der Fahrzeuge ist es möglich, auf der Linie 10 wieder einen durchgehenden 10-Minuten-Takt bis Rothensee anzubieten. Bisher fahren die Straßenbahnen hier nur alle 20 Minuten. Geplant ist die Taktverbesserung zum Ende der Sommerferien 2020.

Die Berliner Fahrzeuge vom Typ „Tatra“ KT4D sind Kurzgelenktriebwagen mit einer Länge von 18 Metern. Dieser Fahrzeugtyp war bisher noch nie in der Elbestadt im Einsatz. Er bietet knapp 100 Fahrgästen Platz und kann sowohl einzeln, als auch in Kombination mit einem zweiten Triebwagen als Doppeltraktion zum Einsatz kommen. Dann können fast 200 Fahrgäste befördert werden. Die Fahrzeuge sind zwar hochflurig und damit nicht barrierefrei, wurden jedoch in den 1990er-Jahren umfassend modernisiert. Der Fahrgastraum präsentiert sich hell und freundlich.

Die MVB besitzt 83 moderne Niederflurbahnen vom Typ NGT8D und 3 Tatrazüge vom Typ T6A2. Hinzukommen nun 8 Tatrawagen vom Typ KT4D, die als Doppeltraktion zum Einsatz kommen und so vier Züge bilden werden.

Erfurt

Busfahrer der EVAG kassieren wieder (Meldung vom: 04.06.2020)

Seit Beginn der Corona-Einschränkungen Mitte März wurde im Busverkehr in ganz Deutschland die vordere Tür gesperrt und der Ticketverkauf durch den Fahrer eingestellt. Dies war ein notwendiger Schritt zum Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste und als Maßnahme in den Pandemieplänen der Verkehrsunternehmen vorgesehen. Nachdem inzwischen in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens Lockerungen umgesetzt wurden, kehrt auch die EVAG Schritt für Schritt in die Normalität zurück.

Ab 8. Juni können Fahrgäste in Bussen der Erfurter Verkehrsbetriebe wieder den Vordereinstieg nutzen. Auch die Fahrerkassierung wird zum gleichen Zeitpunkt wieder eingeführt.

Beim Einstieg der Fahrgäste und beim Verkauf der Tickets tragen die Fahrer eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Damit der Abstand zum Fahrgast auch während der Fahrt gewährleistet ist, wird die erste Sitzreihe links und rechts hinter dem Fahrer gesperrt. Eine Boden-Linie zeigt darüber hinaus an, dass der Abstand zum Fahrer einzuhalten ist.

Fahrgäste werden weiterhin dringend darum gebeten, Busse und Stadtbahnen der EVAG nur mit Mund-Nasen-Bedeckung zu nutzen. Dies gilt bereits beim Einstieg.

Die EVAG verweist aber auch noch einmal auf den bargeldlosen Ticketkauf hin. „Am besten kaufen die Fahrgäste ihr Ticket per Handy über die EVAG-App oder die Fairtiq-App. Das geht am schnellsten, man braucht kein Bargeld und beim Einzelticket mit der Fairtiq-App spart man auch noch Geld“, sagt Myriam Berg, Vorstand der EVAG.


Dresden

Gleisreparatur auf der Lübecker Straße (Meldung vom: 04.06.2020)

Wegen Gleisbauarbeiten auf der Lübecker Straße wird die Straßenbahnlinie 12 von Montag, dem 8. Juni 2020 4:15 Uhr bis Montag, den 15. Juni 2020 3:30 Uhr umgeleitet. Von Tolkewitz kommend verkehren die Wagen planmäßig bis zur Haltestelle „Tharandter Straße“ und fahren dann weiter über Kesselsdorfer Straße zur Gleisschleife Wölfnitz. Ab Haltestelle „Tharandter Straße“ übernehmen Busse als „EV12“ die Beförderung der Fahrgäste nach Leutewitz.

Grund der Umleitung sind notwendige Gleisreparaturen auf der Lübecker Straße sowie vom 12. Juni bis 15. Juni zusätzlich auch auf der Cossebauder Straße in Höhe der Einmündungen Ockerwitzer Straße und Grillparzer Straße. In allen drei Fällen müssen so genannte Pumpstellen beseitigt werden. „Pumpstellen“ sind Gleisstücke, bei denen sich der Unterbau gelockert hat und die sich beim Überfahren durch eine Straßenbahn durchbiegen können. Dieser Federeffekt ist für den Fahrgastbetrieb nicht gefährlich. „Pumpstellen“ müssen aber wegen möglicher größerer Folgeschäden am Gleis regelmäßig repariert werden. Anschließend wird die Fahrbahndecke an den Reparaturstellen erneuert. Der Bauabschnitt auf der Lübecker Straße ist rund 130 Meter lang, auf der Cossebauder Straße werden sechs beziehungsweise zwölf Meter Gleis repariert. Darüber hinaus erfolgt in Höhe des Rathauses Cotta notwendiger Grünverschnitt.

Die Gesamtkosten der Bauarbeiten belaufen sich auf rund 70.000 Euro. Sie stammen aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe zur laufenden Instandhaltung der Infrastruktur.

Der Autoverkehr im Zuge der Lübecker Straße Richtung Emerich-Ambros-Ufer beziehungsweise Rudolf-Renner-Straße kann mit Einschränkungen an der Baustelle vorbeifahren. In Richtung Cotta gibt es ab Pennricher Straße eine ausgeschilderte Umleitung. An den beiden Wochenendbaustellen auf der Cossebauder Straße gibt es nur geringe Einschränkungen für den Autoverkehr.

Thüringen

Bauarbeiten in Bad Berka (Meldung vom: 03.06.2020)

Deutsche Bahn modernisiert zwei Bahnübergänge in Bad Berka

Die Deutsche Bahn modernisiert die Bahnübergänge Tiefengrubener Straße und Tannrodaer Straße in Bad Berka sowie den Bahnhofsvorplatz. Die Arbeiten dauern vom 8. Juni bis 25. September. Zum Einsatz kommen unter anderem Zweiwege-Bagger, Autodrehkran und Radlader.

Das Bauvorhaben im Überblick:
8. Juni bis 17. Juli:
Arbeiten am Bahnübergang Tiefengrubener Straße und in der Tiefengrubener Straße; Umsetzung des Denkmals „Todesmarschstele“, Arbeiten an der Lichtsignalanlage Bachstraße; Straßenbelagsarbeiten in der Bachstraße; das Denkmal wird etwa vier Meter vom alten Standort versetzt, da die Straße für den Räumbereich verbreitert werden muss.

20. Juli bis 28. August 2020:
Rückbau der alten und Aufbau der neuen Bahnübergangssicherungsanlagen und Schalthäuser an Tiefengrubener und Tannrodaer Straße; Arbeiten an den Bahnübergangs-Ausplattungen; Straßenbauarbeiten in der Bahnhofstraße; Bau von Fußgängerüberwegen;

1. September bis 25. September 2020:
Straßenbauarbeiten in der Bahnhofstraße und Landschaftspflegemaßnahmen. Da die Bahnhofstraße grundhaft erneurt wird, ist eine komplette Sperrung notwendig, der Zugang zum Bahnhof ist durch den abgesetzten Fußweg aber möglich.

Einschränkungen im Zugverkehr:
In der Zeit vom 20. Juli bis 28. August 2020 ist die Bahnstrecke zwischen Weimar Berkaer Bahnhof–Kranichfeld vollständig gesperrt, es besteht Ersatzverkehr mit Bussen.

Informationen zum Fahrplan gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und unter www.erfurter-bahn.de.

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich vermeiden. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner, Reisende und Straßenverkehrsteilnehmer um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten.

Sachsen

Beschluss zur Vergabe des VVO-Dieselnetzes bis 2031 (Meldung vom: 03.06.2020)

Auf ihrer heutigen Sitzung hat die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Oberelbe beschlossen, die Leistungen im Dieselnetz für den Zeitraum ab Dezember 2021 bis Dezember 2031 an die DB Regio AG zu vergeben. Derzeit fahren nach einer Notvergabe auf den vier Strecken von Dresden nach Kamenz und Königsbrück, durch das Müglitztal nach Altenberg und zwischen Pirna und Sebnitz Züge der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB).

„Mit der langfristigen Vergabe sichern wir die wichtige Mobilität zwischen Ballungsraum und ländlichen Gebieten“, betonte der Bautzner Landrat Michael Harig, Vorsitzender des Zweckverbandes. "Besonders freut uns, dass wir die geplante Taktverdichtung nach Kamenz umsetzen können, da der Freistaat dem Verbund die benötigten zusätzlichen Mittel zur Verfügung stellt.“ Zukünftig fahren die Züge montags bis freitags zwischen 4:30 Uhr und 8:30 Uhr sowie zwischen 14:00 Uhr und 18:30 Uhr statt stündlich alle 30 Minuten. Damit umfasst das Netz in Zukunft ein jährliches Volumen von rund 2,06 Millionen Zugkilometern. Ohne die Unterstützung aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wäre die Taktverdichtung nicht möglich gewesen. Trotz der großen finanziellen Herausforderungen in Folge der Corona-Pandemie wird damit gleichwohl ein wichtiger Beitrag für die Klima- und Verkehrswende geleistet.

Im Zuge der europaweiten Ausschreibung konnte der VVO zudem einige Qualitätsverbesserungen zu wirtschaftlichen Preisen erzielen. So erhalten die zum Einsatz kommenden Fahrzeuge des Typs Desiro Classic des Herstellers Siemens innerhalb einer Übergangsfrist von 18 Monaten ein Re-Design. Sie werden zudem mit W-LAN, Steckdosen und einer modernen dynamischen Fahrgastinformation ausgestattet. Der bereits heute auf den Strecken bewährte Fahrzeugtyp ist zudem klimatisiert und barrierefrei.


Der Desiro Classic beim Rangieren im Güterbahnhof Halle (Saale). (Symbolbild)


„Wir danken den Mitarbeitern und dem Management der MRB, die nach der Insolvenz des vormaligen Betreibers kurzfristig mit viel Engagement den Verkehr übernommen haben und setzen auch für die Zeit bis zum geplanten Start des Nachfolgers auf eine gute Zusammenarbeit“, ergänzte Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Auch mit dem Übergang des Netzes an DB Regio bleibt die Transdev-Gruppe mit der Mitteldeutschen Regiobahn im Elektronetz Mittelsachsen und der Regionalbus Oberlausitz ein wichtiger Partner im Verbund.“ Der Betreiberwechsel hat für die operativen Mitarbeiter der MRB wenig Auswirkungen: Der VVO hat die Personalübernahme von Triebwagenführern und Zugbegleitern sowie den Disponenten und Mitarbeitern der Dresdner Verwaltung in der Ausschreibung festgelegt. Der heute beschlossene Zuschlag kann jedoch erst nach Ablauf der Wartefrist erteilt werden und sofern unterlegene Bieter keinen Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens stellen. Die Zuschlagserteilung ist für den 15. Juni 2020 vorgesehen.

Leipzig

Baurecht für Umbau des Verkehrsknotens »Adler« (Meldung vom: 03.06.2020)

Die Landesdirektion Sachsen hat den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) die Genehmigung zum Ausbau des Verkehrsknotens »Adler« im Leipziger Südwesten erteilt.

Die LVB planen den grundhaften Ausbau der Gleis-, Fahrleitungs- und Bahnstromanlagen mit einem größeren Gleismittenabstand von 2,80 Meter. Damit werden die Voraussetzungen für den Einsatz von modernen 2,40 Meter breiten Wagenzügen für den Straßenbahnbetrieb geschaffen. Neben einer Anpassung der Blindenleitsysteme werden außerdem die Haltestellen Antonienstraße Ost und West barrierefrei ausgestaltet.

Verbunden mit dem Umbau des »Adlers« sind die Fällung einer Birke sowie die Überbauung einer Grünfläche. Zur Kompensation werden 14 Alleebäume im Bereich des Verkehrsknotens »Adler« in der nördlichen Zschocherschen Straße und an der Kaphaltestelle östliche Antonienstraße sowie in der Gleisschleife Großzschocher gepflanzt.

Der Planfeststellungsbeschluss wird den Trägern öffentlicher Belange und den Einwendern zeitnah zugestellt. Des Weiteren wird der Beschluss öffentlich ausgelegt. Auslegungsort und -zeit werden vorher ortsüblich bekannt gemacht.

Die Baumaßnahme soll bis September 2022 abgeschlossen werden.

Quelle: Pressemitteilung Landesdirektion Sachsen

Aktuell

Deutsche Bahn baut zwischen Sandersleben und Hettstedt (Meldung vom: 02.06.2020)

Die Deutsche Bahn erneuert im Zeitraum von Freitag, 5. Juni, bis Freitag, 19. Juni, die Gleise zwischen Sandersleben und Hettstedt auf der Strecke Güsten–Blankenheim. Die Strecke zwischen Güsten und Sangerhausen ist im gesamten Zeitraum vollständig gesperrt. In der genannten Zeit werden auf rund sechs Kilometer Schienen, Schwellen und Schotter erneuert.
Die Bahnübergänge "Friedensstraße" und "Trift" in Sandersleben werden vom 5. bis 19. Juni vollständig für den Straßenverkehr gesperrt. Umleitungen werden rechtzeitig ausgeschildert.
In der Zeit vom 6. Juni bis 18. Juni fährt der RE10 zwischen Güsten und Sangerhausen als Schienenersatzverkehr mit Bussen. Informationen zum Fahrplan gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen und im Internet unter www.abellio-mitteldeutschland.de sowie unter www.bahn.de/reiseauskunft

Zum Einsatz kommen moderne Geräte und Technologien, wie Umbauzug und Schotterbettreinigungsmaschine. Dennoch lassen sich lärmbedingte Beeinträchtigungen – auch nachts und am Wochenende - während der Bauarbeiten nicht gänzlich vermeiden. Auf lärmintensive Tätigkeiten wird in den Nächten verzichtet. Die Deutsche Bahn bittet Anwohner und Reisende um Verständnis für entstehende Unannehmlichkeiten

Sachsen

Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG kommt es vom 04. bis 14. Juni 2020 zu Fahrplanabweichungen im Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn (Meldung vom: 02.06.2020)

Linie RE 6 (MRB), Leipzig – Geithain – Chemnitz am 04. und 12. Juni sowie am 14. Juni 2020

Bei ausgewählten Abfahrten am 12. Juni von Leipzig Hbf. und Chemnitz Hbf. in den Abend- und Nachtstunden muss zwischen Leipzig Hbf. und Bad Lausick Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Am 04. und 14. Juni muss bei Abfahrten in Abend- und Nachtstunden von Chemnitz Hbf. SEV zwischen Leipzig-Liebertwolkwitz und Leipzig Hbf. sowie bei Abfahrt um 4:48 Uhr am 14. Juni von Leipzig Hbf. zwischen Leipzig Hbf. und Leipzig-Liebertwolkwitz eingerichtet werden. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Aufgrund des SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden. Alle nicht im Baustellenfahrplan aufgeführten Zugverbindungen verkehren nach Regelfahrplan.


Linie RB 110 (MRB), Leipzig – Grimma – Döbeln am 12. und am 14. Juni 2020
Bei ausgewählten Abfahrten am 12. Juni von Leipzig Hbf. und Döbeln Hbf. in den Abendstunden und am 14. Juni von Leipzig Hbf. und Grimma oberer Bahnhof in den frühen Morgenstunden muss zwischen Leipzig Hbf. und Borsdorf (Sachs) Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Die Bushalte befinden sich an den bekannten Zughaltepunkten. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen eingeschränkt möglich. Aufgrund des SEV müssen Abfahrts- und Ankunftszeiten früher und später gelegt werden. Tanndorf, Klosterbuch und Westewitz-Hochweitzschen werden als Bedarfshalte bedient. Alle nicht im Baustellenfahrplan aufgeführten Zugverbindungen verkehren nach Regelfahrplan.
Wir bitten Sie die Hinweise in Ihren Verkehrsnachrichten zu berücksichtigen. Die relevanten Abweichungen und Änderungen entnehmen Sie bitte dem angefügten Fahrplan.

Informationen können Fahrgäste den Aushangtafeln an den Bahnhöfen, unter www.bahn.de/bauarbeiten www.bahn.de/bauarbeiten, der 24h-Service Nummer: 0341 / 231 898 288 (Ortstarif) oder auf unserer Website: www.mitteldeutsche-regiobahn.de erhalten.


Aktuell

DB Regio fährt Angebot auf 100% hoch (Meldung vom: 28.05.2020)

Ab dem kommenden Pfingstwochenende fährt die DB Regio ihr Angebot im Nahverkehr in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Abstimmung mit den Aufgabenträgern wieder auf das volle Angebot hoch, nachdem bereits seit 4. Mai 2020 in Sachsen und Sachsen-Anhalt nur noch wenige Leistungen reduziert waren.
Bereits ab 25. Mai 2020 wurde die S-Bahn Dresden auf der S 3 (Dresden–Tharandt–Freiberg) im Berufs- und Schülerverkehr nach Freiberg verlängert.
Auch auf der RB 113 „Der Geithainer“ (Leipzig–Geithain) werden ab Pfingsten wieder alle Fahrten angeboten.
Die S-Bahn Mitteldeutschland und der RE 18 (Halle–Jena) kehren ab 1. Juni 2020 zum Normalfahrplan zurück.
Auf den übrigen Linien in Sachsen-Anhalt gilt ab 30. Mai 2020 der reguläre Fahrplan, in Thüringen ab 2. Juni 2020.


DB fährt im Nahverkehr wieder 100 Prozent und verstärkt Hygienemaßnahmen
Mehr Zugfahrten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen • Zusätzliches Personal für mehr Sauberkeit in Zügen und Bahnhöfen

(Leipzig, 28. Mai 2020) Ab dem kommenden Pfingstwochenende fährt die DB ihr Angebot im Nahverkehr in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Abstimmung mit den Aufgabenträgern wieder auf das volle Angebot hoch, nachdem bereits seit 4. Mai in Sachsen und Sachsen-Anhalt nur noch wenige Leistungen reduziert waren. Bereits ab 25. Mai wurde die S-Bahn Dresden auf der S 3 (Dresden–Tharandt–Freiberg) im Berufs- und Schülerverkehr nach Freiberg verlängert. Auch auf der RB 113 „Der Geithainer“ (Leipzig–Geithain) werden ab Pfingsten wieder alle Fahrten angeboten. Die S-Bahn Mitteldeutschland und der RE 18 (Halle–Jena) kehren ab 1. Juni zum Normalfahrplan zurück. Auf den übrigen Linien in Sachsen-Anhalt gilt ab 30. Mai der reguläre Fahrplan, in Thüringen ab 2. Juni.

Mehr Reinigungspersonal und veränderte Reinigungspläne sorgen dafür, dass die Reisenden in Zügen und Bahnhöfen sicher unterwegs sind. In den Zügen von DB Regio werden tagsüber während der Fahrt und an den Bahnh